Wozu Dichter?

Wozu Dichter? von Kocziszky,  Éva
Mit der vor hundert Jahren erschienenen Hölderlin-Ausgabe von Norbert von Hellingrath begann eine weitreichende Rezeption des Dichters in Europa. Um diese systematisch nachzuzeichnen, werden hier die poetologischen Auseinandersetzungen mit Hölderlins Dichtung durch Rudolf Pannwitz, Georg Trakl, Hugo von Hofmannsthal, Rainer Maria Rilke, Bertolt Brecht, Paul Celan, Philippe Jaccottet, Andrea Zanzotto und Durs Grünbein sowie philosophische Interpretationen von Martin Heidegger, Hans Blumenberg, Alain Badiou, Jean-Luc Nancy und Bernard Stiegler aus jeweils zeitgenössischer Perspektive vorgestellt und analysiert.
Aktualisiert: 2018-07-13
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Das fremde Land der Vergangenheit

Das fremde Land der Vergangenheit von Kocziszky,  Éva
Die Monographie macht in der Dichtung des 20. Jahrhunderts eine Strömung kenntlich, die 'archäologische Poesie' genannt wird. Im Kontrast zur 'Ruinenpoesie' des 18. Jahrhunderts wird das Adjektiv 'archäologisch' hier im doppelten Sinne benutzt: Es weist auf eine wissenschaftliche Ausgrabungstätigkeit hin, deren Raum die Gedichttexte evozieren, und meint zugleich eine Metapher, die auf ein poetisches Verfahren hinweist. In Auseinandersetzung mit Ausgrabungsorten wird so der Raum des Archäologischen poetologisch konstruiert. Untersucht werden Dichtungen u.a. von G. Benn, G. Hauptmann, M.L. Kaschnitz, E. Arendt und D. Grünbein. Trümmer sind für sie Denkbilder, die von Zerstörung und Gewalt in einer verfallenen Gegenwart erzählen.
Aktualisiert: 2018-09-24
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Tiefenwärts

Tiefenwärts von Kocziszky,  Éva, Lang,  Jörn, Lartillot,  Françoise
Archäologie mit dem Blick des Dichters – Gedichte berühmter Autoren wie Gottfried Benn, Rose Ausländer oder Durs Grünbein eröffnen in dem Band zusammen mit spannenden Essays und prächtigen Bildern neue Horizonte und bieten einen faszinierend anderen Zugang zur Archäologie des antiken Griechenland. Wie Archäologen legen die Dichter verborgene Schichten der Vergangenheit frei, verwenden dafür jedoch nicht Pinsel und Kelle, sondern die Sprache. Der Band versammelt 70 deutschsprachige Gedichte (1820–2011), die sich dichterisch mit der antiken Landschaft Griechenlands und archäologischen Funden auseinandersetzen. Die erläuternden Essays weisen den Weg durch die Gedankenwelt der Autoren und zeigen, dass die Auseinandersetzung mit der Antike bis in die Gegenwartsliteratur lebendig ist.
Aktualisiert: 2019-05-31
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Ruinen in der Moderne

Ruinen in der Moderne von Kocziszky,  Éva
'Die Ruine schafft die gegenwärtige Formeines vergangenen Lebens' (Georg Simmel). So ist die Gegenwärtigkeit antiker Vergangenheit an keinem Ort greifbarer als in ihren sichtbaren Ruinen. Archäologen, Philologen, Kulturwissenschaftler, Historiker und Kunsthistoriker wie Alain Schnapp, Adolf Heinrich Borbein, Susanne Marchand, Franz Zelger u.a. widmen sich der Faszination antiker Relikte in der europäischen Moderne. Die Betrachtung von Ruinen und das Begehen archäologischer Orte haben seit der Frührenaissance die Entstehung von literarischen und künstlerischen Darstellungen bewirkt und zu historischen Werken, ästhetisch-philosophischen Meditationen inspiriert. Ruinen berichten von verfallener Herrschaft und Repräsentation, sie sind Allegorien des modernen Denkens geworden. Ihre Verfallenheit öffnet das Auge für die Tiefenstrukturen der Geschichte. Die Autoren dieses Bandes untersuchen Texte und Bilder aus Kunst, Literatur und Wissenschaft vom 19. bis zum 20. Jahrhundert, die im Dialog mit der klassischen Archäologie dem Fortwirken der Antike nachgehen.
Aktualisiert: 2018-07-06
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Der fragile Körper

Der fragile Körper von Agazzi,  Elena, Kocziszky,  Éva
Das Umdenken der grundlegenden Idee vom Körper als Kerker der Seele in die Vorstellung einer Seele als Kerker des Körpers kann die emanzipatorische Wende der postmodernen Zeit signalisieren. Wie man aber zu diesem Punkt gelangt ist und inwiefern die Grundidee eines 'fragilen Köpers' in der Dialektik zwischen Fragmentierung und Ganzheitsanspruch einige Theorien zur Frage der leiblichen, theoretischen und sozialen Integrität angeregt hat, ist Gegenstand dieses Bandes. Die Beiträge beschäftigen sich mit verschiedenen Perspektiven zum Diskurs des Körpers, die drei unterschiedliche Linien der Moderne repräsentieren können: den Judaismus und dessen Erbe in der Postmoderne, die nachmetaphysische Philosophie der Leiblichkeit und die radikale Hermeneutik bzw. die Lesestrategien der Dekonstruktion, die von der Akzeptanz körperlicher Desintegration geprägt ist.
Aktualisiert: 2018-09-24
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Prinzip „Wiederholung“

Prinzip „Wiederholung“ von Baumbach,  Sibylle, Bernáth,  Arpád, Bubryák,  Orsolya, Cheie,  Laura, Csejtei,  Dezsö, Csúri,  Károly, Curtis,  Robin, Esselborn,  Hans, Fromholzer,  Franz, Horváth,  Géza, Horváth,  Márta, Jacob,  Joachim, Kita-Huber,  Jadwiga, Kocziszky,  Éva, Mihály,  Csilla, Möller,  Reinhard, Müller,  Manfred, Neymeyr,  Barbara, Orosz,  Magdolna, Sándorfi,  Edina M, Sata,  Lehel, Sisa,  Jószef, Szabó,  Erzsébet, Szendi,  Zoltán, Ullrich,  Anna
Wiederholungen durchweben nicht nur die meisten Bereiche unserer Alltagswelt, sie sind auch wichtige Organisationsprinzipien ästhetischer und kultureller Zeichensysteme allgemein. Formen und Funktionen sowie theoretisch-methodologische Aspekte einer Wiederholungsästhetik werden in den Beiträgen des vorliegenden Sammelbandes diskutiert und mittels Beispielanalysen aus der Literatur-, Kunst- und Kulturgeschichte sowie der Ästhetiktheorie und Geschichtsphilosophie veranschaulicht. Die systembildende Rolle textinterner oder intertextueller Wiederholungen zeigt sich sowohl in der Generierung ästhetischer Faszination als auch in der Stiftung semantischer Kohärenz. Umgekehrt kann die Wiederholung auch (scheinbar) systemwidrig fungieren, wenn sie als Kippfigur die textuelle Ambivalenz fördert.
Aktualisiert: 2019-01-02
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