Sozialreform oder Revolution

Sozialreform oder Revolution von Luxemburg,  Rosa
Der theoretische Kampf und die Besinnung auf die marxistischen Wurzeln unserer Bewegung sind in den letzten Jahrzehnten in der Arbeiterbewegung und politischen Linken zu kurz gekommen. Die Schrift von Rosa Luxemburg gegen den Revisionismus Bernsteins ist gerade auch im 21. Jahrhundert höchst aktuell und brisant. Denn ihre damalige Warnung war äußerst weitsichtig: „Wer sich daher für den gesetzlichen Reformweg anstatt und im Gegensatz zur Eroberung der politischen Macht und zur Umwälzung der Gesellschaft ausspricht, wählt tatsächlich nicht einen ruhigeren, sicheren, langsameren Weg zum gleichen Ziel, sondern auch ein anderes Ziel, nämlich statt der Herbeiführung einer neuen Gesellschaftsordnung bloß unwesentliche Veränderungen in der alten.“ Nach Luxemburg besteht aus marxistischer Sicht „zwischen der Sozialreform und der sozialen Revolution ein unzertrennlicher Zusammenhang“. Also keine Teilung in ein Minimal- und Maximalprogramm, sondern ein dialektisches Verständnis, indem für die Revolution „der Kampf um die Sozialreform das Mittel, die soziale Umwälzung aber der Zweck ist“. Bereichert wird diese Ausgabe noch durch einen biografi schen Text über Rosa Luxemburg und eine aktuelle Auseinandersetzung mit dem Reformismus in seiner zeitgenössischen Form.
Aktualisiert: 2019-06-06
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Hunzinger – Luxemburg

Hunzinger – Luxemburg von Luxemburg,  Rosa, Porcelli,  Micaela, Rodewill,  Rengha
Zwischen Kunst, Liebe und Revolution Die Fotografin und Autorin Rengha Rodewill verschafft sich interessante Einblicke in das Leben der bedeutenden jüdischen Berliner Bildhauerin Ingeborg Hunzinger. Zahlreiche Fotografien von 2008 aus ihrem persönlichen Lebens- und Arbeitsbereich und dem berühmten Freiluftatelier sind zu sehen. Rodewill dokumentiert außerdem wichtige Skulpturen im Berliner Stadtraum, die von der Künstlerin erschaffen wurden. Hunzingers bedeutendstes Werk ist der „Block der Frauen“ in der Berliner Rosenstraße. Das Denkmal erinnert an den Aufstand der »Berliner Frauen 1943 – Rosenstraßen-Protest«. Auf der Rosenstraße verlangten sie in Sprechchören: „Gebt uns unsere Männer wieder!“. Ein biografischer Text führt den Leser in das unruhige Leben von Beginn der Kindheit, in einem wohlhabenden arisch-jüdischen Elternhaus, bis hin zur Kommunistin. Hunzinger zählt mit zu der prägendsten und anerkanntesten Bildhauerin Berlins. Die Krönung ihres Lebenswerks war die Arbeit an einer lebensgroßen Skulptur Rosa Luxemburgs, die sie sehr verehrte. Die Bildhauerin konnte das Werk nicht mehr vollenden, im Alter von 94 Jahren verstarb sie am 19. Juli 2009 in Berlin. Rosa Luxemburg gewährt literarische Einblicke in ihren emotionalen Liebesbriefen an Leo Jogiches, dem Mitbegründer der KPD, sowie an ihren jungen Geliebten Kostja Zetkin. Ihre Briefe sind zartfühlend und dann wieder rebellisch; wir erleben die politische Kämpferin außerhalb der Klassenkämpfe in ihrer widerspruchsvollen Privatsphäre. Die Inhalte sind nicht nur schöne Worte und liebe Botschaften, sondern gleichzeitig Betrachtungen über politische Ereignisse, sowie unvermittelte Analysen der gegenseitigen Gefühle und Kritik am Verhalten der Geliebten. Zahlreiche Briefe schrieb Rosa Luxemburg auch an Clara Zetkin, Luise Kautsky, Mathilde Jacob und Sophie Liebknecht; diese geben die bedingungslose Vertrautheit zu den ihr nahestehenden Freundinnen wieder. Konstantin (Kostja) Zetkins weitere Lebensspuren mit seiner Frau Gertrude Bardenhewer werden in erstmals veröffentlichten Fotografien gezeigt. Das besondere Bildmaterial umfasst die Jahre in USA, Frankreich und Kanada.
Aktualisiert: 2019-06-25
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Briefe aus dem Gefängnis

Briefe aus dem Gefängnis von Luxemburg,  Rosa
Als Rosa Luxemburg (1871–1919) 1913 dazu aufrief, den Kriegsdienst zu verweigern, wurde sie mit einer Haftstrafe belegt. Ihre Briefe aus dem Gefängnis (an ihre Freundin Sophie Liebknecht) sind das einzigartige Zeugnis einer starken, unabhängigen Frau, die ihre politischen Überzeugungen auch unter den grausamsten Umständen nicht aufgab und dafür letztendlich mit ihrem Leben bezahlte. Rosa Luxemburg (1871–1919) steht sowohl für Marxismus als auch Antimilitarismus. Als Führerin der deutschen Arbeiterbewegung und Mitbegründerin der KPD gilt sie als eine der einflussreichsten Frauen ihrer Zeit.
Aktualisiert: 2019-04-01
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Linke und Nation

Linke und Nation von Abusch,  Alexander, Ackermann,  Anton, Bauer,  Otto, Bebel,  August, Bollinger,  Stefan, Connolly,  James, Engels,  Friedrich, Gramsci,  Antonio, Haywood,  Harry, Kautsky,  Karl, Lenin,  Wladimir Iljitsch, Luxemburg,  Rosa, Marx,  Karl, Minh,  Ho Chi, Radek,  Karl, Renner,  Karl, Stalin,  Josef, Trotzki,  Leo, Zedong,  Mao
Die Linke war und ist stolz darauf, internationalistisch zu sein. Ihr Leitspruch war immer "Proletarier aller Ländern, vereinigt Euch!? Und doch stritten Linke auch darum, ob und wie nationale Befreiungskämpfe zu unterstützen seien, ob die Einheit der Nation auch ihr Anliegen sein dürfe. Mehr als einmal wurden sie überrascht, wenn nationale, ja chauvinistische Parolen Arbeiter und Unterdrücker im Kampf gegen andere Chauvinisten vereinten. Der vorliegende Band der "Edition Linke Klassiker" bietet eine auch aktuell wichtige Durchsicht linker theoretischer Texte, die sich mit der nationalen Frage beschäftigt haben. Erläuterungen des Herausgebers, Quellenangaben und weiterführende Literaturhinweise machen das Buch zu einer Fundgrube für alle, die in Zeiten von Ethnisierung und nationalen Wahnvorstellungen einen analytisch kühlen Kopf bewahren wollen.
Aktualisiert: 2019-06-21
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Linke und Gewalt

Linke und Gewalt von Cleaver,  Eldridge, Fanon,  Frantz, Figner,  Wera, Kautsky,  Karl, King,  Martin Luther, Landauer,  Gustav, Lenin,  Wladimir Iljitsch, Luxemburg,  Rosa, Malatesta,  Errico, Most,  Johann, Mühsam,  Erich, Negt,  Oskar, Ramus,  Pierre, Sartre,  Jean-Paul, Steinberg,  Isaac, Trotzki,  Leo, Wemheuer,  Felix, Zedong,  Mao
"Linke und Gewalt" dokumentiert Diskussionen der vergangenen 150 Jahre über die Rolle von Gewalt bei der Veränderung von politischen und sozialen Herrschaftsverhältnissen. Können auf staatlichen Gewaltmonopolen beruhende Systeme mit friedlichen Mitteln gestürzt werden oder ist Gewalt notwendig? Wenn ja, welche Formen sind in Bezug auf die Ziele zu rechtfertigen und welche nicht? Wie steht es mit Sabotage und "Tyrannenmord"? Wann wird der Revolutionär zum Terroristen bzw. der Guerillero zum Mörder?
Aktualisiert: 2019-06-21
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Briefe aus dem Gefängnis

Briefe aus dem Gefängnis von Luxemburg,  Rosa
Rosa Luxemburg schrieb während ihrer Haft zwischen 1916-1918 mehrfach an Sophie Liebknecht. Hin- und hergerissen von ihrer inneren Radikalität und der äußeren Realität vertraut sich die Jüdin und Kommunistin ihrer Freundin an. Entstanden sind revolutionäre Zeitdokumente von hohem Seltenheitswert. Ein mutiges Projekt zwischen Politik und Poesie. Mit Illustrationen.
Aktualisiert: 2019-02-28
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Die Krise der Sozialdemokratie

Die Krise der Sozialdemokratie von Luxemburg,  Rosa
Die sogenannte »Junius-Broschüre« ist Rosa Luxemburgs berühmteste Programm-Schrift. »Junius hat vollkommen recht, wenn er den entscheidenden Einfluß des ›imperialistischen Milieus‹ im jetzigen Krieg hervorhebt, wenn er sagt, daß hinter Serbien Rußland, ›hinter dem serbischen Nationalismus der russische Imperialismus steht‹ und daß die Teilnahme beispielsweise Hollands am Krieg ebenfalls imperialistischen Charakter trüge, da es erstens seine Kolonien verteidigen würde und zweitens der Verbündete einer der imperialistischen Koalitionen wäre. Das ist unbestreitbar - in bezug auf den jetzigen Krieg. Und wenn Junius hierbei besonders hervorhebt, was für ihn in erster Linie wichtig ist: den Kampf gegen das ›Phantom des ‚nationalen Krieges‘, das die sozialdemokratische Politik gegenwärtig beherrscht‹, so muß man seine Ausführungen als richtig und durchaus angebracht anerkennen. [Lenin, Über die »Junius«-Broschüre, 1916]
Aktualisiert: 2019-01-30
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