Deutsche Forschungsgemeinschaft und Krebsforschung 1920–1970

Deutsche Forschungsgemeinschaft und Krebsforschung 1920–1970 von Moser,  Gabriele

Medizinische Normalforschung und ihre Förderung aus öffentlichen Geldern ist ein bislang wenig bearbeitetes Feld historischer Analyse. Am Beispiel der deutschen Krebsforschung im 20. Jahrhundert, die von starker wissenschaftlicher Dynamik und interdisziplinären Fragestellungen geprägt war, untersucht Gabriele Moser die Grundlinien der medizinischen Forschungsförderung durch die Notgemeinschaft/DFG. Die zeitliche Kontextualisierung des Themas über die Epochenmarken von 1933 und 1945 hinweg öffnet den Blick auf die "Wissenschaftslenkung" des NS-Staates, ihre Vorgeschichte und ihre Nachwirkungen, ohne dabei die Forscher und Forscherinnen zu bloß passiven Objekten zu degradieren.

Zusammenstellungen von Bearbeiter/innen und Forschungsthemen ergänzen die Darstellung.

Aktualisiert: 2017-06-21
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Ärzte, Gesundheitswesen und Wohlfahrtsstaat

Ärzte, Gesundheitswesen und Wohlfahrtsstaat von Moser,  Gabriele
Vor dem Hintergrund der Argumentation der parteipolitisch liberalen Politiker in den Bundestagsdebatten um die Umstrukturierungen des Gesundheitswesens und der Sozialversicherung muten die historischen Debattenbeiträge der Vertreter des Ärztestandes der 1920er Jahre seltsam aktuell an. Es sind zwei zentrale Punkte, die damals in den Reden auf den Ärztetagen stets angesprochen wurden: Der sinkende Verdienst der (Kassen-) Ärzte, der nur durch die Einnahmen aus der Privatpraxis kompensiert werden könne und das sinkende Ansehen des Arztberufes, das aus dem Verlust ärztlicher Handlungsfreiheit resultiere, indem Krankenkassen und Gesetzgeber den ‚freien’ Beruf mit Handlungsrichtlinien einschnürten.Die vorliegende Arbeit, selbst bereits zwei Jahrzehnte alt, aber als sozialhistorische Untersuchung aufgrund der Quellennähe und –dichte immer noch lesenswert, versucht, dieses Phänomen der (scheinbaren?) Konstanz zu untersuchen. Beginnend mit der Professionalisierung des Arztberufes seit der Mitte des 19. Jahrhunderts und der Einführung der gesetzlichen Krankenversicherung wird die Veränderung nachgezeichnet, die der Arztberuf durch die Erschliessung dieses neuen, großen ‚Marktes’ an Kranken erfährt. Während die Berufsausübung und die Stellung des Arztes im System der Gesundheitsversorgung neue Formen annahmen, blieb die soziale Herkunft der Professionsangehörigen im untersuchten Zeitraum relativ stabil und sozial exklusiv. Medizinstudierende stammten zu einem höheren Prozentsatz aus höheren Einkommesschichten als die meisten anderen Studierenden – ein Befund, der für die ärztlichen Standespolitiker in noch höherem Maße zutrifft. Dass die soziale Herkunft die Sichtweise auf die Kassenkranken prägt, wird anhand des Verbandsorgans „Ärztliches Vereinsblatt/Deutsches Ärzteblatt“ herausgearbeitet.
Aktualisiert: 2017-01-06
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Psychosomatik in der Gastroenterologie und Hepatologie

Psychosomatik in der Gastroenterologie und Hepatologie von Moser,  Gabriele
Umfassend, evidenzbasiert, aktuell: Ausführlich bespricht dieses Buch die psychosomatischen Aspekte sämtlicher Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes. Praxisorientiert, mit Beiträgen Betroffener und einem eigenen Kapitel zur psychopharmakologischen Therapie…
Aktualisiert: 2017-03-01
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Quo vadis Universität?

Quo vadis Universität? von Moser,  Gabriele, Universität Wien
Der gegenwärtige Reformprozess der Universitäten steht im Zentrum dieser Publikation. Das Gelingen eines geschlechtergerechten Reformprozesses hängt davon ab, ob Ergebnisse aus den feministischen Wissenschaften in hochschulpolitische und institutionelle Veränderungen Eingang finden. Die Universität aus dem Blickwinkel der feministischen Theorie und Gender Studies wird auf mehreren Ebenen dargestellt: in Forschung und Lehre, über aktuelle hochschul- und wissenschaftspolitische und institutionelle Entwicklungen. Im Bereich Forschung und Lehre werden unterschiedliche Modelle zur Verankerung der Gender Studies in den neuen Sudienplänen aller acht Fakultäten der Universität Wien vorgestellt. Die Beiträge im Abschnitt Hochschul- und Wissenschaftspolitik behandeln die nationale gesetzliche Situation in ihren europäischen, internationalen und konkreten Auswirkungen. Best-Practice-Modelle anderer europäischer Universitäten werden vorgestellt und diskutiert. Mehrfach wird auf die enge Verbundenheit, Verflechtung und das Spannungsfeld von Frauenförderung und feministischer Forschung hingewiesen. Die vieldiskutierten Gender-Mainstreaming-Politiken sind nur dann glaubwürdig, wenn sie auf den vorhandenen gesetzlichen Grundlagen zur Gleichstellung, Gleichbehandlung, Frauenförderung etc. aufbauen und diese verbessern, sie bergen aber auch Gefahrenpotentiale in sich.
Aktualisiert: 2016-11-23
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