Die Arbeit des Todes. Ein Totentanz.- Spiel mir das Lied vom Tod. Spiel dir das Lied vom Tod.

Die Arbeit des Todes. Ein Totentanz.- Spiel mir das Lied vom Tod. Spiel dir das Lied vom Tod. von Barth,  Ferdinand, Bonvicini,  Valentino, Rathgeber,  Walter, Roche,  Tess

Dr. phil. Pauline Bengelmann, London: Ferdinand Barth und seine Holzstiche zu Franz von Kobell’s ‘Brandner Kasper‘ (1871, ‚Fliegende Blätter‘, Braun & Schneider Verlag München) und sein künstlerisches und dichterisches Opus Magnum zum Thema ‚Tod‘ und ‚Das Spiel ums Leben‘: Die mit eigenen Gedichten in hochdeutscher und oberbayrischer Sprache versehenen Holzstiche mit dem Titel ‚Die Arbeit des Todes, ein Todtentanz‘ (Braun & Schneider Verlag, München 1865, Original-Holzstiche in Besitz des Bengelmann Verlages): In der Allgemeinen Deutschen Biographie (ADB) heißt es zu Ferdinand Barth: Barth: Ferdinand B., Historienmaler und Kunstgewerbe-Zeichner. Geboren am 11. November 1842 zu Partenkirchen, gest. ebenda im Jahre 1892, gab frühzeitige Proben seines Talentes als Schnitzer und Holzbildhauer, suchte als solcher sein Heil zu Nürnberg, besuchte die dortige durch Kreling in große Blüte gebrachte Kunstschule, setzte dann, völlig mittellos auf sich angewiesen, seine Studien bei Ludwig Foltz und Jos. Knabl in München fort, wo er sich in der Piloty-Schule auf die Malerei warf und seine reiche Farbenbegabung glänzend bewies. Kaspar Braun, welcher Barth’s originelle Begabung frühzeitig erkannte, beschäftigte ihn mit Zeichnungen für die „Fliegenden Blätter“ und die „Münchener Bilderbogen“. Für den Verlag von Braun & Schneider entstanden eine Reihe von prächtigen Zeichnungen aus dem Landsknechtleben und in 25 Holzschnittblättern unter dem Titel „Die Arbeit des Todes“ dieser aus ganz neuen Motiven aufgebaute moderne Todtentanz (1865). Die Feldzüge des Jahres 1866 und 1870/71 erweiterten den geistigen Gesichtskreis des Künstlers, ohne seine Individualität ganz an dieses ihm sehr zusagende Gebiet zu fesseln. Er wurde kein Kriegs- und Schlachtenmaler. Ein kleines Bild mit einer Soldatenscene aus dem XVI. Jahrhundert erwarb 1869 der Münchener Kunstverein; mehrere meist heitere Genrestücke (En passant; Wenn die Katze ist aus dem Haus; Sonntag Nachmittags) brachten die nächsten Jahre. Im September 1871 war sein „Paganini im Kerker“ vollendet, 187s die „Wahl der Kästchen“ (Kaufmann von Venedig), eine liebliche aber ganz in die Denk- und Sprechweise der Piloty-Schule getauchte Darstellung, womit Barth für lange Zeit (nur noch 1878 erschien in seltsam überhöhtem Formate ein duftiges „Märchen“) von der Malerei Abschied nahm. Er hatte sich schon vor seiner 1873 erfolgten Heirath mit kunstgewerblichen Entwürfen hervorgethan und eine für ihn höchst passende Wirksamkeit als Professor an der Kunstschule erhalten. Mit sprühender Phantasie entwarf Barth nun eine Fülle von Zeichnungen zu Kästchen, Krügen, [218] Schmuckgegenständen, zierlichen Geräthschaften (z. B. ein „Nautilus“ in der Zeitschrift des Münchener Kunstgewerbe-Vereins 1879, Bd. 29, Taf. 25), mit einem Worte: zur fröhlichen Gestaltung und Verschönerung des Lebens; er ließ es nicht bei den Erzeugnissen der Kleinkunst bewenden, sondern lieferte viele Cartons zu Glasgemälden, schuf Modelle zu Denkmälern, freskotirte ganze Häuserfaçaden. Im Deckengewölbe einer Treppe des Münchener Rathhauses malte er sinnig-heitere Compositionen (1887) und vier Bilder im Saale des Gemeindecollegiums (1889).‘--------------------------------------------------------------- Entnommen aus: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Holland, Hyacinth, „Barth, Ferdinand“, in: Allgemeine Deutsche Biographie 46 (1902), S. 217-218 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd116063319.html?anchor=adb Bearbeitet von Dr. phil. Pauline Bengelmann. Dr. phil. Pauline Bengelmann und Dr. phil. Knut Bengelmann, London: Ergänzend zu diesem ADB-Eintrag, der bei der Aufzählung der Werke Ferd. Barths die berühmten vier Holzstiche zu Fr. v. Kobells Novelle „Die G’schicht‘ von‘ Brandner Kasper“ (erstmals veröffentlicht in den ‚Fliegenden Blättern“ im Verlag Braun & Schneider in München) nicht erwähnt, muß betont werden, daß die Urheberschaft des Partenkirchener Malers Ferdinand Barth (1842 – 1892), was diese Holzstiche betrifft, nicht anzuzweifeln ist. In den Originalabbildungen, in deren Besitz der Bengelmann Verlag ist, hat der Künstler mit ‚f.barth‘ signiert, und die Signatur ‚f.barth‘ war kein Pseudonym für Franz v. Pocci, wie es irrtümlicherweise einige Zeit im ADB-Beitrag zu Franz von Pocci hieß, bis der Herausgeber der neuen Kobell-Bearbeitung im Bengelmann Verlag, Dr. phil. Walter Rathgeber, dies bei der ADB-Redaktion monierte. Ergänzend zum ADB-Beitrag zum Partenkirchener Maler Ferdinand Barth muß noch betont werden, daß der Maler auch Dichter war, als der er sich zu Beginn seiner Texte zu seinen Totentanzbildern selbst ausgewiesen hat, wenn er schreibt: „In meiner stillen Kemenat Ein' Totentanz ich ersonnen hatt', Auch Reimlein ich dazu erfund', Die Jedermann verstehen kunt'“ Im Holzstich zu diesen Totentanzgedichten Ferdinand Barth’s, in deren Besitz der Bengelmann Verlag ebenfalls ist, hat der Künstler auch ein Selbstportrait eingebracht – das einzige, das der kunsthistorischen Herausgebergruppe im Bengelmann Verlag bekannt ist. Für Hinweise ist der Verlag stets dankbar! ----------------------------------------------------------------------------------------------- Im ‚Thieme / Becker‘, dem ‚Allgemeinen Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart‘, Band ½ (E.A.Seemann), heißt es zu Ferdinand Barth: ‚Barth, Ferdinand, vielseitig begabter Bildhauer, Maler und Zeichner, geb. am 11.11.1842 in Partenkirchen (Oberbayern), gest. am 30.08.1892 ebendort. …….Anfertigung von Kartons für Wandgemälde in dem von Berger erbauten Münster zu Partenkirchen‘. ------------------------- Nach OPPERMANN ist Barth 'neben Merkel (d.i. Carl Gottlieb MERKEL, 1817 - 1897, bei Henning OPPERMANN und Arnold PFISTERER auch Karl Gottfried MERKEL genannt) und Pocci (d.i. Franz Graf von Pocci ,1807 - 1876 ) der dritte und letzte der Rethel-Epigonen (Alfred RETHEL,1816 - 1859), die dem erstarrten Totentanzthema eine der geistigen Haltung ihrer Zeit entsprechende Formulierung zu geben vermochten‘. Barth’s Motive sind meist neu und frei erfunden; die Holzschnitttechnik beweist des Künstlers Fertigkeit in der Führung des Messsers und sein großes zeichnerisches Talent…‘. Hinzu kommt, daß Barth seinen Todtentanz mit eigenen Gedichten ausgestattet hat, welche seither nie mehr zur Veröffentlichung gekommen sind. -------------------- © Bengelmann Verlag München, Malta, London 2012. All Rights Reserved. Abdruck des nachfolgenden Textes unter Angabe der Quelle für den Buchhandel nach den buchhändlerischen Usancen gerne gestattet! © Bengelmann Verlag München, Malta, London 2012. All Rights Reserved. Abdruck des nachfolgenden Textes unter Angabe der Quelle für den Buchhandel nach den buchhändlerischen Usancen gerne gestattet! Desweiteren ist das Zitieren aus diesem Beitrag nach dem deutschen Zitierrecht in eigenständigen Berichten, Beiträgen oder wissenschaftlichen Arbeiten ausdrücklich gestattet. Dr. phil. Walter Rathgeber: Nicht Franz Graf von Pocci, sondern der Partenkirchener Maler Ferdinand Barth (1842 – 1892) hat die vier berühmten Holzstiche zur „G’schicht von‘ Brandner Kasper“ in den „Fliegenden Blättern, 1871, angefertigt Wer eine gut erhaltene Originalausgabe der „Fliegenden Blätter“ von 1871, erschienen im Verlag von Braun und Schneider, und ein Vergrößerungsglas besitzt, kann unschwer die Signaturen „f. barth“ und „f. B.“ erkennen und somit selbst feststellen, daß die Holzstiche ― es handelt sich um Original-Holzstiche, mit denen damals gedruckt worden ist ― das Werk des Partenkirchener Malers Ferdinand Barth sind, der ständiger Mitarbeiter beim Verlag Braun & Schneider war, der auch das Partenkirchener Münster und das Münchner Rathaus mit Gemälden ausgestattet hat. Trotzdem wurde lange Zeit die Behauptung aufgestellt, daß Franz von Pocci die Illustrationen zum Brandner Kasper angefertigt habe. Wie konnte es zu einem derartigen Irrtum kommen? Sigmund Freud würde vielleicht sagen, daß diese Behauptung Ausdruck einer sog. Fehlleistung sei: Da Franz Graf von Pocci der berühmtere Künstler ist, könnte der Wunsch der Vater des Gedankens gewesen sein, daß Franz Graf von Pocci auch die vier berühmten Holzstiche zum Brandner Kasper angefertigt hätte, und nicht der aus einfachen Verhältnissen stammende Ferdinand Barth aus Partenkirchen. Vielleicht beginnt die Geschichte dieses Irrtums damit, daß Dr. Aloys Dreyer in seinem „biographischen Nachwort“ zu dem 1912 im Verlag von Carl Schnell (Carl Aug. Seyfried & Comp.) erschienenen Band „Allerhand G’schicht’ln und G’sang’ln. Eine Auswahl oberbayerischer Gedichte und Erzählungen von Franz von Kobell“ geschrieben hat, daß die Bilder in Kobell’s „Schnaderhüpfeln und Sprüch’ln“ von Pocci stammen. Dieses Werk mit den Illustrationen von Pocci ist jedoch 1845 erschienen, und da gab es noch keine Novelle mit dem Titel „Brandner Kasper“. Im Jahre 1872, also ein Jahr nach der Erstveröffentlichung vom „Brandner Kasper“ in den „Fliegenden Blättern“ von 1871 erschien dann von Franz von Kobell ein Bändchen mit dem ähnlich lautenden Titel „Schnadahüpfln und Gschichtln“, und in diesem Band wurde Kobell’s Novelle vom Brandner Kasper nochmals abgedruckt, mit den vier berühmten Illustrationen. Zu beachten ist, daß im Titelblatt und auch sonst nirgends im Text ein Hinweis erfolgt, von wem die Illustrationen angefertigt worden sind. Weder Franz von Pocci noch Ferdinand Barth hatten damals irgendeine Erwähnung verdient! Im Bildnachweis zu dem 1983 erschienenen Band „Kurt Wilhelm / Franz von Kobell: Der Brandner Kasper und das ewig‘ Leben“ heißt es: „Zeichnungen auf den Seiten 9, 11, 15 16: Franz von Pocci, Originalillustrationen zu Kobell, ‚Die G’schicht vom Brandner Kasper‘ aus den Fliegenden Blättern Nr. 1363 / 64“. Karl Pörnbacher hat als Herausgeber des reizenden Reclam-Bändchens Nr. 5511 mit dem Titel „Franz von Kobell. Die Gschicht von Brandner-Kasper. Schnadahüpfln, Gedichte und Jagdskizzen“ den entscheidenden Fehler (Errare humanum est, Anmerk. des Hrsg.) dann wiederholt. Er hat in der Titelseite vermerkt „Mit 16 Illustrationen von Franz von Pocci“ Und auf Seite 69 hat Pörnbacher in seinem Quellenverzeichnis angeführt: „'Die Gschicht von Brandner Kasper' aus: Fliegende Blätter. Bd. 55, München: Braun & Schneider war, der auch das Partenkirchener Münster und das Münchner Rathaus mit Gemälden ausgestattet hat. Trotzdem wurde lange Zeit die Behauptung aufgestellt, daß Franz von Pocci die Illustrationen zum Brandner Kasper angefertigt habe. Wie konnte es zu einem derartigen Irrtum kommen? Sigmund Freud würde vielleicht sagen, daß diese Behauptung Ausdruck einer sog. Fehlleistung sei: Da Franz Graf von Pocci der berühmtere Künstler ist, könnte der Wunsch der Vater des Gedankens gewesen sein, daß Franz Graf von Pocci auch die vier berühmten Holzstiche zum Brandner Kasper angefertigt hätte, und nicht der aus einfachen Verhältnissen stammende Ferdinand Barth aus Partenkirchen. Vielleicht beginnt die Geschichte dieses Irrtums damit, daß Dr. Aloys Dreyer in seinem „biographischen Nachwort“ zu dem 1912 im Verlag von Carl Schnell (Carl Aug. Seyfried & Comp.) erschienenen Band „Allerhand G’schicht’ln und G’sang’ln. Eine Auswahl oberbayerischer Gedichte und Erzählungen von Franz von Kobell“ geschrieben hat, daß die Bilder in Kobell’s „Schnaderhüpfeln und Sprüch’ln“ von Pocci stammen. Dieses Werk mit den Illustrationen von Pocci ist jedoch 1845 erschienen, und da gab es noch keine Novelle mit dem Titel „Brandner Kasper“. Im Jahre 1872, also ein Jahr nach der Erstveröffentlichung vom „Brandner Kasper“ in den „Fliegenden Blättern“ von 1871 erschien dann von Franz von Kobell ein Bändchen mit dem ähnlich lautenden Titel „Schnadahüpfln und Gschichtln“, und in diesem Band wurde Kobell’s Novelle vom Brandner Kasper nochmals abgedruckt, mit den vier berühmten Illustrationen. Zu beachten ist, daß im Titelblatt und auch sonst nirgends im Text ein Hinweis erfolgt, von wem die Illustrationen angefertigt worden sind. Weder Franz von Pocci noch Ferdinand Barth hatten damals irgendeine Erwähnung verdient! Im Bildnachweis zu dem 1983 erschienenen Band „Kurt Wilhelm / Franz von Kobell: Der Brandner Kasper und das ewig‘ Leben“ heißt es: „Zeichnungen auf den Seiten 9, 11, 15 16: Franz von Pocci, Originalillustrationen zu Kobell, ‚Die G’schicht vom Brandner Kasper‘ aus den Fliegenden Blättern Nr. 1363 / 64“. Karl Pörnbacher hat als Herausgeber des reizenden Reclam-Bändchens Nr. 5511 mit dem Titel „Franz von Kobell. Die Gschicht von Brandner-Kasper. Schnadahüpfln, Gedichte und Jagdskizzen“ den entscheidenden Fehler (Errare humanum est, Anmerk. des Hrsg.) dann wiederholt. Er hat in der Titelseite vermerkt „Mit 16 Illustrationen von Franz von Pocci“ Und auf Seite 69 hat Pörnbacher in seinem Quellenverzeichnis angeführt: „'Die Gschicht von Brandner Kasper' aus: Fliegende Blätter. Bd. 55, München: Braun & Schneider, 1871. Nr. 1363. S. 65 – 67. Nr. 1364. S. 73f. [ Illustriert von Franz von Pocci.]“. Günter Goepfert hat als Herausgeber des Bandes „Franz von Kobell. Ausgewählte Werke“ zur Erzählung „G’schicht‘ von‘ Brandner-Kasper“ die Urheberschaft Ferdinand Barths, was die Illustrationen zum Brandner Kasper betrifft, betont. Er schreibt: „Diese von Ferdinand Barth* illustrierte Erzählung wurde erstmals im Jahre 1871 in den ‚Fliegenden Blättern‘ veröffentlicht“. Und in der Fußnote (*) hierzu schreibt Goepfert, daß ein Brief Kobells zwar zu der „irrtümlichen Annahme“ geführt hätte, „Pocci habe sich mit der Signatur Barth bzw. F.B. eines Pseudonyms bedient. Nachweisbar wirkte jedoch der 1842 in Partenkirchen geborene und dort 1892 verstorbene Maler und Holzschnitzer Ferdinand Barth seit 1864 als vielseitig engagierter Künstler sowie schließlich als Professor der Kunstgewerbeschule in München“. Zu guter Letzt soll noch erwähnt werden, daß die Tochter des Dichters, Luise von Kobell, zwei Jahre nach dem Tod ihres Vaters eine Lebensskizze zu Leben und Werk von Franz von Kobell herausgegeben hat und in diesem Werk eindeutig Ferdinand Barth als Schöpfer der vier Illustrationen zum Brandner Kasper benennt, wenn sie in einer Originalanmerkung auf Seite 58 schreibt: „F. Barth hat den Brandner Kasper durch sehr schöne Illustrationen geschmückt“. Leseprobe aus: Franz von Kobell, Die G’schicht‘ von‘ Brandner Kasper, Vollständige und ungekürzte Bearbeitung von Dr. phil. Walter Rathgeber mit dem Urtext in Altbairisch aus dem Jahr 1871(ALTBAIRISCHER ORIGINALTEXT AUS DEN ‚FLIEGENDEN BLÄTTERN‘,1871), einer erstmaligen Übersetzung in das heutige Oberbayrische (OBERBAYRISCHE ERSTAUSGABE) und einer erstmaligen Übersetzung in das Hochdeutsche (DEUTSCHE ERSTAUSGABE). ISBN 978-3-930177-25-7. Mit Reproduktionen der vier Original-Holzstiche zum „Brandner Kasper“ von Ferdinand Barth (1842 – 1892). © Bengelmann Verlag München, Malta, London 2012. All Rights Reserved. Abdruck des nachfolgenden Textes unter Angabe der Quelle für den Buchhandel nach den buchhändlerischen Usancen gerne gestattet!  

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Die Arbeit des Todes. Ein Totentanz.- Spiel mir das Lied vom Tod. Spiel dir das Lied vom Tod.

Die Arbeit des Todes. Ein Totentanz.- Spiel mir das Lied vom Tod. Spiel dir das Lied vom Tod. von Barth,  Ferdinand, Bonvicini,  Valentino, Rathgeber,  Walter, Roche,  Tess

Dr. phil. Pauline Bengelmann, London: Ferdinand Barth und seine Holzstiche zu Franz von Kobell’s ‘Brandner Kasper‘ (1871, ‚Fliegende Blätter‘, Braun & Schneider Verlag München) und sein künstlerisches und dichterisches Opus Magnum zum Thema ‚Tod‘ und ‚Das Spiel ums Leben‘: Die mit eigenen Gedichten in hochdeutscher und oberbayrischer Sprache versehenen Holzstiche mit dem Titel ‚Die Arbeit des Todes, ein Todtentanz‘ (Braun & Schneider Verlag, München 1865, Original-Holzstiche in Besitz des Bengelmann Verlages): In der Allgemeinen Deutschen Biographie (ADB) heißt es zu Ferdinand Barth: Barth: Ferdinand B., Historienmaler und Kunstgewerbe-Zeichner. Geboren am 11. November 1842 zu Partenkirchen, gest. ebenda im Jahre 1892, gab frühzeitige Proben seines Talentes als Schnitzer und Holzbildhauer, suchte als solcher sein Heil zu Nürnberg, besuchte die dortige durch Kreling in große Blüte gebrachte Kunstschule, setzte dann, völlig mittellos auf sich angewiesen, seine Studien bei Ludwig Foltz und Jos. Knabl in München fort, wo er sich in der Piloty-Schule auf die Malerei warf und seine reiche Farbenbegabung glänzend bewies. Kaspar Braun, welcher Barth’s originelle Begabung frühzeitig erkannte, beschäftigte ihn mit Zeichnungen für die „Fliegenden Blätter“ und die „Münchener Bilderbogen“. Für den Verlag von Braun & Schneider entstanden eine Reihe von prächtigen Zeichnungen aus dem Landsknechtleben und in 25 Holzschnittblättern unter dem Titel „Die Arbeit des Todes“ dieser aus ganz neuen Motiven aufgebaute moderne Todtentanz (1865). Die Feldzüge des Jahres 1866 und 1870/71 erweiterten den geistigen Gesichtskreis des Künstlers, ohne seine Individualität ganz an dieses ihm sehr zusagende Gebiet zu fesseln. Er wurde kein Kriegs- und Schlachtenmaler. Ein kleines Bild mit einer Soldatenscene aus dem XVI. Jahrhundert erwarb 1869 der Münchener Kunstverein; mehrere meist heitere Genrestücke (En passant; Wenn die Katze ist aus dem Haus; Sonntag Nachmittags) brachten die nächsten Jahre. Im September 1871 war sein „Paganini im Kerker“ vollendet, 187s die „Wahl der Kästchen“ (Kaufmann von Venedig), eine liebliche aber ganz in die Denk- und Sprechweise der Piloty-Schule getauchte Darstellung, womit Barth für lange Zeit (nur noch 1878 erschien in seltsam überhöhtem Formate ein duftiges „Märchen“) von der Malerei Abschied nahm. Er hatte sich schon vor seiner 1873 erfolgten Heirath mit kunstgewerblichen Entwürfen hervorgethan und eine für ihn höchst passende Wirksamkeit als Professor an der Kunstschule erhalten. Mit sprühender Phantasie entwarf Barth nun eine Fülle von Zeichnungen zu Kästchen, Krügen, [218] Schmuckgegenständen, zierlichen Geräthschaften (z. B. ein „Nautilus“ in der Zeitschrift des Münchener Kunstgewerbe-Vereins 1879, Bd. 29, Taf. 25), mit einem Worte: zur fröhlichen Gestaltung und Verschönerung des Lebens; er ließ es nicht bei den Erzeugnissen der Kleinkunst bewenden, sondern lieferte viele Cartons zu Glasgemälden, schuf Modelle zu Denkmälern, freskotirte ganze Häuserfaçaden. Im Deckengewölbe einer Treppe des Münchener Rathhauses malte er sinnig-heitere Compositionen (1887) und vier Bilder im Saale des Gemeindecollegiums (1889).‘--------------------------------------------------------------- Entnommen aus: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Holland, Hyacinth, „Barth, Ferdinand“, in: Allgemeine Deutsche Biographie 46 (1902), S. 217-218 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd116063319.html?anchor=adb Bearbeitet von Dr. phil. Pauline Bengelmann. Dr. phil. Pauline Bengelmann und Dr. phil. Knut Bengelmann, London: Ergänzend zu diesem ADB-Eintrag, der bei der Aufzählung der Werke Ferd. Barths die berühmten vier Holzstiche zu Fr. v. Kobells Novelle „Die G’schicht‘ von‘ Brandner Kasper“ (erstmals veröffentlicht in den ‚Fliegenden Blättern“ im Verlag Braun & Schneider in München) nicht erwähnt, muß betont werden, daß die Urheberschaft des Partenkirchener Malers Ferdinand Barth (1842 – 1892), was diese Holzstiche betrifft, nicht anzuzweifeln ist. In den Originalabbildungen, in deren Besitz der Bengelmann Verlag ist, hat der Künstler mit ‚f.barth‘ signiert, und die Signatur ‚f.barth‘ war kein Pseudonym für Franz v. Pocci, wie es irrtümlicherweise einige Zeit im ADB-Beitrag zu Franz von Pocci hieß, bis der Herausgeber der neuen Kobell-Bearbeitung im Bengelmann Verlag, Dr. phil. Walter Rathgeber, dies bei der ADB-Redaktion monierte. Ergänzend zum ADB-Beitrag zum Partenkirchener Maler Ferdinand Barth muß noch betont werden, daß der Maler auch Dichter war, als der er sich zu Beginn seiner Texte zu seinen Totentanzbildern selbst ausgewiesen hat, wenn er schreibt: „In meiner stillen Kemenat Ein' Totentanz ich ersonnen hatt', Auch Reimlein ich dazu erfund', Die Jedermann verstehen kunt'“ Im Holzstich zu diesen Totentanzgedichten Ferdinand Barth’s, in deren Besitz der Bengelmann Verlag ebenfalls ist, hat der Künstler auch ein Selbstportrait eingebracht – das einzige, das der kunsthistorischen Herausgebergruppe im Bengelmann Verlag bekannt ist. Für Hinweise ist der Verlag stets dankbar! ----------------------------------------------------------------------------------------------- Im ‚Thieme / Becker‘, dem ‚Allgemeinen Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart‘, Band ½ (E.A.Seemann), heißt es zu Ferdinand Barth: ‚Barth, Ferdinand, vielseitig begabter Bildhauer, Maler und Zeichner, geb. am 11.11.1842 in Partenkirchen (Oberbayern), gest. am 30.08.1892 ebendort. …….Anfertigung von Kartons für Wandgemälde in dem von Berger erbauten Münster zu Partenkirchen‘. ------------------------- Nach OPPERMANN ist Barth 'neben Merkel (d.i. Carl Gottlieb MERKEL, 1817 - 1897, bei Henning OPPERMANN und Arnold PFISTERER auch Karl Gottfried MERKEL genannt) und Pocci (d.i. Franz Graf von Pocci ,1807 - 1876 ) der dritte und letzte der Rethel-Epigonen (Alfred RETHEL,1816 - 1859), die dem erstarrten Totentanzthema eine der geistigen Haltung ihrer Zeit entsprechende Formulierung zu geben vermochten‘. Barth’s Motive sind meist neu und frei erfunden; die Holzschnitttechnik beweist des Künstlers Fertigkeit in der Führung des Messsers und sein großes zeichnerisches Talent…‘. Hinzu kommt, daß Barth seinen Todtentanz mit eigenen Gedichten ausgestattet hat, welche seither nie mehr zur Veröffentlichung gekommen sind. -------------------- © Bengelmann Verlag München, Malta, London 2012. All Rights Reserved. Abdruck des nachfolgenden Textes unter Angabe der Quelle für den Buchhandel nach den buchhändlerischen Usancen gerne gestattet! © Bengelmann Verlag München, Malta, London 2012. All Rights Reserved. Abdruck des nachfolgenden Textes unter Angabe der Quelle für den Buchhandel nach den buchhändlerischen Usancen gerne gestattet! Desweiteren ist das Zitieren aus diesem Beitrag nach dem deutschen Zitierrecht in eigenständigen Berichten, Beiträgen oder wissenschaftlichen Arbeiten ausdrücklich gestattet. Dr. phil. Walter Rathgeber: Nicht Franz Graf von Pocci, sondern der Partenkirchener Maler Ferdinand Barth (1842 – 1892) hat die vier berühmten Holzstiche zur „G’schicht von‘ Brandner Kasper“ in den „Fliegenden Blättern, 1871, angefertigt Wer eine gut erhaltene Originalausgabe der „Fliegenden Blätter“ von 1871, erschienen im Verlag von Braun und Schneider, und ein Vergrößerungsglas besitzt, kann unschwer die Signaturen „f. barth“ und „f. B.“ erkennen und somit selbst feststellen, daß die Holzstiche ― es handelt sich um Original-Holzstiche, mit denen damals gedruckt worden ist ― das Werk des Partenkirchener Malers Ferdinand Barth sind, der ständiger Mitarbeiter beim Verlag Braun & Schneider war, der auch das Partenkirchener Münster und das Münchner Rathaus mit Gemälden ausgestattet hat. Trotzdem wurde lange Zeit die Behauptung aufgestellt, daß Franz von Pocci die Illustrationen zum Brandner Kasper angefertigt habe. Wie konnte es zu einem derartigen Irrtum kommen? Sigmund Freud würde vielleicht sagen, daß diese Behauptung Ausdruck einer sog. Fehlleistung sei: Da Franz Graf von Pocci der berühmtere Künstler ist, könnte der Wunsch der Vater des Gedankens gewesen sein, daß Franz Graf von Pocci auch die vier berühmten Holzstiche zum Brandner Kasper angefertigt hätte, und nicht der aus einfachen Verhältnissen stammende Ferdinand Barth aus Partenkirchen. Vielleicht beginnt die Geschichte dieses Irrtums damit, daß Dr. Aloys Dreyer in seinem „biographischen Nachwort“ zu dem 1912 im Verlag von Carl Schnell (Carl Aug. Seyfried & Comp.) erschienenen Band „Allerhand G’schicht’ln und G’sang’ln. Eine Auswahl oberbayerischer Gedichte und Erzählungen von Franz von Kobell“ geschrieben hat, daß die Bilder in Kobell’s „Schnaderhüpfeln und Sprüch’ln“ von Pocci stammen. Dieses Werk mit den Illustrationen von Pocci ist jedoch 1845 erschienen, und da gab es noch keine Novelle mit dem Titel „Brandner Kasper“. Im Jahre 1872, also ein Jahr nach der Erstveröffentlichung vom „Brandner Kasper“ in den „Fliegenden Blättern“ von 1871 erschien dann von Franz von Kobell ein Bändchen mit dem ähnlich lautenden Titel „Schnadahüpfln und Gschichtln“, und in diesem Band wurde Kobell’s Novelle vom Brandner Kasper nochmals abgedruckt, mit den vier berühmten Illustrationen. Zu beachten ist, daß im Titelblatt und auch sonst nirgends im Text ein Hinweis erfolgt, von wem die Illustrationen angefertigt worden sind. Weder Franz von Pocci noch Ferdinand Barth hatten damals irgendeine Erwähnung verdient! Im Bildnachweis zu dem 1983 erschienenen Band „Kurt Wilhelm / Franz von Kobell: Der Brandner Kasper und das ewig‘ Leben“ heißt es: „Zeichnungen auf den Seiten 9, 11, 15 16: Franz von Pocci, Originalillustrationen zu Kobell, ‚Die G’schicht vom Brandner Kasper‘ aus den Fliegenden Blättern Nr. 1363 / 64“. Karl Pörnbacher hat als Herausgeber des reizenden Reclam-Bändchens Nr. 5511 mit dem Titel „Franz von Kobell. Die Gschicht von Brandner-Kasper. Schnadahüpfln, Gedichte und Jagdskizzen“ den entscheidenden Fehler (Errare humanum est, Anmerk. des Hrsg.) dann wiederholt. Er hat in der Titelseite vermerkt „Mit 16 Illustrationen von Franz von Pocci“ Und auf Seite 69 hat Pörnbacher in seinem Quellenverzeichnis angeführt: „'Die Gschicht von Brandner Kasper' aus: Fliegende Blätter. Bd. 55, München: Braun & Schneider war, der auch das Partenkirchener Münster und das Münchner Rathaus mit Gemälden ausgestattet hat. Trotzdem wurde lange Zeit die Behauptung aufgestellt, daß Franz von Pocci die Illustrationen zum Brandner Kasper angefertigt habe. Wie konnte es zu einem derartigen Irrtum kommen? Sigmund Freud würde vielleicht sagen, daß diese Behauptung Ausdruck einer sog. Fehlleistung sei: Da Franz Graf von Pocci der berühmtere Künstler ist, könnte der Wunsch der Vater des Gedankens gewesen sein, daß Franz Graf von Pocci auch die vier berühmten Holzstiche zum Brandner Kasper angefertigt hätte, und nicht der aus einfachen Verhältnissen stammende Ferdinand Barth aus Partenkirchen. Vielleicht beginnt die Geschichte dieses Irrtums damit, daß Dr. Aloys Dreyer in seinem „biographischen Nachwort“ zu dem 1912 im Verlag von Carl Schnell (Carl Aug. Seyfried & Comp.) erschienenen Band „Allerhand G’schicht’ln und G’sang’ln. Eine Auswahl oberbayerischer Gedichte und Erzählungen von Franz von Kobell“ geschrieben hat, daß die Bilder in Kobell’s „Schnaderhüpfeln und Sprüch’ln“ von Pocci stammen. Dieses Werk mit den Illustrationen von Pocci ist jedoch 1845 erschienen, und da gab es noch keine Novelle mit dem Titel „Brandner Kasper“. Im Jahre 1872, also ein Jahr nach der Erstveröffentlichung vom „Brandner Kasper“ in den „Fliegenden Blättern“ von 1871 erschien dann von Franz von Kobell ein Bändchen mit dem ähnlich lautenden Titel „Schnadahüpfln und Gschichtln“, und in diesem Band wurde Kobell’s Novelle vom Brandner Kasper nochmals abgedruckt, mit den vier berühmten Illustrationen. Zu beachten ist, daß im Titelblatt und auch sonst nirgends im Text ein Hinweis erfolgt, von wem die Illustrationen angefertigt worden sind. Weder Franz von Pocci noch Ferdinand Barth hatten damals irgendeine Erwähnung verdient! Im Bildnachweis zu dem 1983 erschienenen Band „Kurt Wilhelm / Franz von Kobell: Der Brandner Kasper und das ewig‘ Leben“ heißt es: „Zeichnungen auf den Seiten 9, 11, 15 16: Franz von Pocci, Originalillustrationen zu Kobell, ‚Die G’schicht vom Brandner Kasper‘ aus den Fliegenden Blättern Nr. 1363 / 64“. Karl Pörnbacher hat als Herausgeber des reizenden Reclam-Bändchens Nr. 5511 mit dem Titel „Franz von Kobell. Die Gschicht von Brandner-Kasper. Schnadahüpfln, Gedichte und Jagdskizzen“ den entscheidenden Fehler (Errare humanum est, Anmerk. des Hrsg.) dann wiederholt. Er hat in der Titelseite vermerkt „Mit 16 Illustrationen von Franz von Pocci“ Und auf Seite 69 hat Pörnbacher in seinem Quellenverzeichnis angeführt: „'Die Gschicht von Brandner Kasper' aus: Fliegende Blätter. Bd. 55, München: Braun & Schneider, 1871. Nr. 1363. S. 65 – 67. Nr. 1364. S. 73f. [ Illustriert von Franz von Pocci.]“. Günter Goepfert hat als Herausgeber des Bandes „Franz von Kobell. Ausgewählte Werke“ zur Erzählung „G’schicht‘ von‘ Brandner-Kasper“ die Urheberschaft Ferdinand Barths, was die Illustrationen zum Brandner Kasper betrifft, betont. Er schreibt: „Diese von Ferdinand Barth* illustrierte Erzählung wurde erstmals im Jahre 1871 in den ‚Fliegenden Blättern‘ veröffentlicht“. Und in der Fußnote (*) hierzu schreibt Goepfert, daß ein Brief Kobells zwar zu der „irrtümlichen Annahme“ geführt hätte, „Pocci habe sich mit der Signatur Barth bzw. F.B. eines Pseudonyms bedient. Nachweisbar wirkte jedoch der 1842 in Partenkirchen geborene und dort 1892 verstorbene Maler und Holzschnitzer Ferdinand Barth seit 1864 als vielseitig engagierter Künstler sowie schließlich als Professor der Kunstgewerbeschule in München“. Zu guter Letzt soll noch erwähnt werden, daß die Tochter des Dichters, Luise von Kobell, zwei Jahre nach dem Tod ihres Vaters eine Lebensskizze zu Leben und Werk von Franz von Kobell herausgegeben hat und in diesem Werk eindeutig Ferdinand Barth als Schöpfer der vier Illustrationen zum Brandner Kasper benennt, wenn sie in einer Originalanmerkung auf Seite 58 schreibt: „F. Barth hat den Brandner Kasper durch sehr schöne Illustrationen geschmückt“. Leseprobe aus: Franz von Kobell, Die G’schicht‘ von‘ Brandner Kasper, Vollständige und ungekürzte Bearbeitung von Dr. phil. Walter Rathgeber mit dem Urtext in Altbairisch aus dem Jahr 1871(ALTBAIRISCHER ORIGINALTEXT AUS DEN ‚FLIEGENDEN BLÄTTERN‘,1871), einer erstmaligen Übersetzung in das heutige Oberbayrische (OBERBAYRISCHE ERSTAUSGABE) und einer erstmaligen Übersetzung in das Hochdeutsche (DEUTSCHE ERSTAUSGABE). ISBN 978-3-930177-25-7. Mit Reproduktionen der vier Original-Holzstiche zum „Brandner Kasper“ von Ferdinand Barth (1842 – 1892). © Bengelmann Verlag München, Malta, London 2012. All Rights Reserved. Abdruck des nachfolgenden Textes unter Angabe der Quelle für den Buchhandel nach den buchhändlerischen Usancen gerne gestattet!  

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Tess

Tess von Bonvicini,  Valentino, Erlanger,  Frédéric A. Baron de, Hardy,  Thomas, Illica,  Luigi, Rathgeber,  Walter

Dies ist das Libretto zur italienischen Oper "TESS" nach dem Roman von Thomas Hardy mit der Musik von Frederic D'Erlanger, aus dem Italienischen erstmals in die deutsche Sprache übersetzt von Dr. phil. Valentino Bonvicini, bekannt als Herausgeber des französischen Renaissanceromanes von 1610 DER WEG ZUM ERFOLG - LE MOYEN DE PARVENIR in deutscher Übersetzung von Barbara Scholz, bearbeitet von Dr. phil. W. H. Rathgeber, Germanist. Diese Oper wurde 1909 in Italien aufgeführt, so z.B. im Teatro San Carlo in Neapel, wo Rina Giachetti die Tess sang, und im Teatro Dal Verme in Mailand, wo Tina Desana die Tess sang. Diese Ausgabe ist die DEUTSCHE ERSTAUSGABE. Das Stück kann nicht nur als Oper bzw. Melodrama, sondern auch als Sprechtheater aufgeführt werden.

Aktualisiert: 2017-03-25
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Die Arbeit des Todes. Ein Totentanz.- Spiel mir das Lied vom Tod. Spiel dir das Lied vom Tod.

Die Arbeit des Todes. Ein Totentanz.- Spiel mir das Lied vom Tod. Spiel dir das Lied vom Tod. von Barth,  Ferdinand, Bonvicini,  Valentino, Rathgeber,  Walter, Roche,  Tess

Dr. phil. Pauline Bengelmann, London: Ferdinand Barth und seine Holzstiche zu Franz von Kobell’s ‘Brandner Kasper‘ (1871, ‚Fliegende Blätter‘, Braun & Schneider Verlag München) und sein künstlerisches und dichterisches Opus Magnum zum Thema ‚Tod‘ und ‚Das Spiel ums Leben‘: Die mit eigenen Gedichten in hochdeutscher und oberbayrischer Sprache versehenen Holzstiche mit dem Titel ‚Die Arbeit des Todes, ein Todtentanz‘ (Braun & Schneider Verlag, München 1865, Original-Holzstiche in Besitz des Bengelmann Verlages): In der Allgemeinen Deutschen Biographie (ADB) heißt es zu Ferdinand Barth: Barth: Ferdinand B., Historienmaler und Kunstgewerbe-Zeichner. Geboren am 11. November 1842 zu Partenkirchen, gest. ebenda im Jahre 1892, gab frühzeitige Proben seines Talentes als Schnitzer und Holzbildhauer, suchte als solcher sein Heil zu Nürnberg, besuchte die dortige durch Kreling in große Blüte gebrachte Kunstschule, setzte dann, völlig mittellos auf sich angewiesen, seine Studien bei Ludwig Foltz und Jos. Knabl in München fort, wo er sich in der Piloty-Schule auf die Malerei warf und seine reiche Farbenbegabung glänzend bewies. Kaspar Braun, welcher Barth’s originelle Begabung frühzeitig erkannte, beschäftigte ihn mit Zeichnungen für die „Fliegenden Blätter“ und die „Münchener Bilderbogen“. Für den Verlag von Braun & Schneider entstanden eine Reihe von prächtigen Zeichnungen aus dem Landsknechtleben und in 25 Holzschnittblättern unter dem Titel „Die Arbeit des Todes“ dieser aus ganz neuen Motiven aufgebaute moderne Todtentanz (1865). Die Feldzüge des Jahres 1866 und 1870/71 erweiterten den geistigen Gesichtskreis des Künstlers, ohne seine Individualität ganz an dieses ihm sehr zusagende Gebiet zu fesseln. Er wurde kein Kriegs- und Schlachtenmaler. Ein kleines Bild mit einer Soldatenscene aus dem XVI. Jahrhundert erwarb 1869 der Münchener Kunstverein; mehrere meist heitere Genrestücke (En passant; Wenn die Katze ist aus dem Haus; Sonntag Nachmittags) brachten die nächsten Jahre. Im September 1871 war sein „Paganini im Kerker“ vollendet, 187s die „Wahl der Kästchen“ (Kaufmann von Venedig), eine liebliche aber ganz in die Denk- und Sprechweise der Piloty-Schule getauchte Darstellung, womit Barth für lange Zeit (nur noch 1878 erschien in seltsam überhöhtem Formate ein duftiges „Märchen“) von der Malerei Abschied nahm. Er hatte sich schon vor seiner 1873 erfolgten Heirath mit kunstgewerblichen Entwürfen hervorgethan und eine für ihn höchst passende Wirksamkeit als Professor an der Kunstschule erhalten. Mit sprühender Phantasie entwarf Barth nun eine Fülle von Zeichnungen zu Kästchen, Krügen, [218] Schmuckgegenständen, zierlichen Geräthschaften (z. B. ein „Nautilus“ in der Zeitschrift des Münchener Kunstgewerbe-Vereins 1879, Bd. 29, Taf. 25), mit einem Worte: zur fröhlichen Gestaltung und Verschönerung des Lebens; er ließ es nicht bei den Erzeugnissen der Kleinkunst bewenden, sondern lieferte viele Cartons zu Glasgemälden, schuf Modelle zu Denkmälern, freskotirte ganze Häuserfaçaden. Im Deckengewölbe einer Treppe des Münchener Rathhauses malte er sinnig-heitere Compositionen (1887) und vier Bilder im Saale des Gemeindecollegiums (1889).‘--------------------------------------------------------------- Entnommen aus: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Holland, Hyacinth, „Barth, Ferdinand“, in: Allgemeine Deutsche Biographie 46 (1902), S. 217-218 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd116063319.html?anchor=adb Bearbeitet von Dr. phil. Pauline Bengelmann. Dr. phil. Pauline Bengelmann und Dr. phil. Knut Bengelmann, London: Ergänzend zu diesem ADB-Eintrag, der bei der Aufzählung der Werke Ferd. Barths die berühmten vier Holzstiche zu Fr. v. Kobells Novelle „Die G’schicht‘ von‘ Brandner Kasper“ (erstmals veröffentlicht in den ‚Fliegenden Blättern“ im Verlag Braun & Schneider in München) nicht erwähnt, muß betont werden, daß die Urheberschaft des Partenkirchener Malers Ferdinand Barth (1842 – 1892), was diese Holzstiche betrifft, nicht anzuzweifeln ist. In den Originalabbildungen, in deren Besitz der Bengelmann Verlag ist, hat der Künstler mit ‚f.barth‘ signiert, und die Signatur ‚f.barth‘ war kein Pseudonym für Franz v. Pocci, wie es irrtümlicherweise einige Zeit im ADB-Beitrag zu Franz von Pocci hieß, bis der Herausgeber der neuen Kobell-Bearbeitung im Bengelmann Verlag, Dr. phil. Walter Rathgeber, dies bei der ADB-Redaktion monierte. Ergänzend zum ADB-Beitrag zum Partenkirchener Maler Ferdinand Barth muß noch betont werden, daß der Maler auch Dichter war, als der er sich zu Beginn seiner Texte zu seinen Totentanzbildern selbst ausgewiesen hat, wenn er schreibt: „In meiner stillen Kemenat Ein' Totentanz ich ersonnen hatt', Auch Reimlein ich dazu erfund', Die Jedermann verstehen kunt'“ Im Holzstich zu diesen Totentanzgedichten Ferdinand Barth’s, in deren Besitz der Bengelmann Verlag ebenfalls ist, hat der Künstler auch ein Selbstportrait eingebracht – das einzige, das der kunsthistorischen Herausgebergruppe im Bengelmann Verlag bekannt ist. Für Hinweise ist der Verlag stets dankbar! ----------------------------------------------------------------------------------------------- Im ‚Thieme / Becker‘, dem ‚Allgemeinen Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart‘, Band ½ (E.A.Seemann), heißt es zu Ferdinand Barth: ‚Barth, Ferdinand, vielseitig begabter Bildhauer, Maler und Zeichner, geb. am 11.11.1842 in Partenkirchen (Oberbayern), gest. am 30.08.1892 ebendort. …….Anfertigung von Kartons für Wandgemälde in dem von Berger erbauten Münster zu Partenkirchen‘. ------------------------- Nach OPPERMANN ist Barth 'neben Merkel (d.i. Carl Gottlieb MERKEL, 1817 - 1897, bei Henning OPPERMANN und Arnold PFISTERER auch Karl Gottfried MERKEL genannt) und Pocci (d.i. Franz Graf von Pocci ,1807 - 1876 ) der dritte und letzte der Rethel-Epigonen (Alfred RETHEL,1816 - 1859), die dem erstarrten Totentanzthema eine der geistigen Haltung ihrer Zeit entsprechende Formulierung zu geben vermochten‘. Barth’s Motive sind meist neu und frei erfunden; die Holzschnitttechnik beweist des Künstlers Fertigkeit in der Führung des Messsers und sein großes zeichnerisches Talent…‘. Hinzu kommt, daß Barth seinen Todtentanz mit eigenen Gedichten ausgestattet hat, welche seither nie mehr zur Veröffentlichung gekommen sind. -------------------- © Bengelmann Verlag München, Malta, London 2012. All Rights Reserved. Abdruck des nachfolgenden Textes unter Angabe der Quelle für den Buchhandel nach den buchhändlerischen Usancen gerne gestattet! © Bengelmann Verlag München, Malta, London 2012. All Rights Reserved. Abdruck des nachfolgenden Textes unter Angabe der Quelle für den Buchhandel nach den buchhändlerischen Usancen gerne gestattet! Desweiteren ist das Zitieren aus diesem Beitrag nach dem deutschen Zitierrecht in eigenständigen Berichten, Beiträgen oder wissenschaftlichen Arbeiten ausdrücklich gestattet. Dr. phil. Walter Rathgeber: Nicht Franz Graf von Pocci, sondern der Partenkirchener Maler Ferdinand Barth (1842 – 1892) hat die vier berühmten Holzstiche zur „G’schicht von‘ Brandner Kasper“ in den „Fliegenden Blättern, 1871, angefertigt Wer eine gut erhaltene Originalausgabe der „Fliegenden Blätter“ von 1871, erschienen im Verlag von Braun und Schneider, und ein Vergrößerungsglas besitzt, kann unschwer die Signaturen „f. barth“ und „f. B.“ erkennen und somit selbst feststellen, daß die Holzstiche ― es handelt sich um Original-Holzstiche, mit denen damals gedruckt worden ist ― das Werk des Partenkirchener Malers Ferdinand Barth sind, der ständiger Mitarbeiter beim Verlag Braun & Schneider war, der auch das Partenkirchener Münster und das Münchner Rathaus mit Gemälden ausgestattet hat. Trotzdem wurde lange Zeit die Behauptung aufgestellt, daß Franz von Pocci die Illustrationen zum Brandner Kasper angefertigt habe. Wie konnte es zu einem derartigen Irrtum kommen? Sigmund Freud würde vielleicht sagen, daß diese Behauptung Ausdruck einer sog. Fehlleistung sei: Da Franz Graf von Pocci der berühmtere Künstler ist, könnte der Wunsch der Vater des Gedankens gewesen sein, daß Franz Graf von Pocci auch die vier berühmten Holzstiche zum Brandner Kasper angefertigt hätte, und nicht der aus einfachen Verhältnissen stammende Ferdinand Barth aus Partenkirchen. Vielleicht beginnt die Geschichte dieses Irrtums damit, daß Dr. Aloys Dreyer in seinem „biographischen Nachwort“ zu dem 1912 im Verlag von Carl Schnell (Carl Aug. Seyfried & Comp.) erschienenen Band „Allerhand G’schicht’ln und G’sang’ln. Eine Auswahl oberbayerischer Gedichte und Erzählungen von Franz von Kobell“ geschrieben hat, daß die Bilder in Kobell’s „Schnaderhüpfeln und Sprüch’ln“ von Pocci stammen. Dieses Werk mit den Illustrationen von Pocci ist jedoch 1845 erschienen, und da gab es noch keine Novelle mit dem Titel „Brandner Kasper“. Im Jahre 1872, also ein Jahr nach der Erstveröffentlichung vom „Brandner Kasper“ in den „Fliegenden Blättern“ von 1871 erschien dann von Franz von Kobell ein Bändchen mit dem ähnlich lautenden Titel „Schnadahüpfln und Gschichtln“, und in diesem Band wurde Kobell’s Novelle vom Brandner Kasper nochmals abgedruckt, mit den vier berühmten Illustrationen. Zu beachten ist, daß im Titelblatt und auch sonst nirgends im Text ein Hinweis erfolgt, von wem die Illustrationen angefertigt worden sind. Weder Franz von Pocci noch Ferdinand Barth hatten damals irgendeine Erwähnung verdient! Im Bildnachweis zu dem 1983 erschienenen Band „Kurt Wilhelm / Franz von Kobell: Der Brandner Kasper und das ewig‘ Leben“ heißt es: „Zeichnungen auf den Seiten 9, 11, 15 16: Franz von Pocci, Originalillustrationen zu Kobell, ‚Die G’schicht vom Brandner Kasper‘ aus den Fliegenden Blättern Nr. 1363 / 64“. Karl Pörnbacher hat als Herausgeber des reizenden Reclam-Bändchens Nr. 5511 mit dem Titel „Franz von Kobell. Die Gschicht von Brandner-Kasper. Schnadahüpfln, Gedichte und Jagdskizzen“ den entscheidenden Fehler (Errare humanum est, Anmerk. des Hrsg.) dann wiederholt. Er hat in der Titelseite vermerkt „Mit 16 Illustrationen von Franz von Pocci“ Und auf Seite 69 hat Pörnbacher in seinem Quellenverzeichnis angeführt: „'Die Gschicht von Brandner Kasper' aus: Fliegende Blätter. Bd. 55, München: Braun & Schneider war, der auch das Partenkirchener Münster und das Münchner Rathaus mit Gemälden ausgestattet hat. Trotzdem wurde lange Zeit die Behauptung aufgestellt, daß Franz von Pocci die Illustrationen zum Brandner Kasper angefertigt habe. Wie konnte es zu einem derartigen Irrtum kommen? Sigmund Freud würde vielleicht sagen, daß diese Behauptung Ausdruck einer sog. Fehlleistung sei: Da Franz Graf von Pocci der berühmtere Künstler ist, könnte der Wunsch der Vater des Gedankens gewesen sein, daß Franz Graf von Pocci auch die vier berühmten Holzstiche zum Brandner Kasper angefertigt hätte, und nicht der aus einfachen Verhältnissen stammende Ferdinand Barth aus Partenkirchen. Vielleicht beginnt die Geschichte dieses Irrtums damit, daß Dr. Aloys Dreyer in seinem „biographischen Nachwort“ zu dem 1912 im Verlag von Carl Schnell (Carl Aug. Seyfried & Comp.) erschienenen Band „Allerhand G’schicht’ln und G’sang’ln. Eine Auswahl oberbayerischer Gedichte und Erzählungen von Franz von Kobell“ geschrieben hat, daß die Bilder in Kobell’s „Schnaderhüpfeln und Sprüch’ln“ von Pocci stammen. Dieses Werk mit den Illustrationen von Pocci ist jedoch 1845 erschienen, und da gab es noch keine Novelle mit dem Titel „Brandner Kasper“. Im Jahre 1872, also ein Jahr nach der Erstveröffentlichung vom „Brandner Kasper“ in den „Fliegenden Blättern“ von 1871 erschien dann von Franz von Kobell ein Bändchen mit dem ähnlich lautenden Titel „Schnadahüpfln und Gschichtln“, und in diesem Band wurde Kobell’s Novelle vom Brandner Kasper nochmals abgedruckt, mit den vier berühmten Illustrationen. Zu beachten ist, daß im Titelblatt und auch sonst nirgends im Text ein Hinweis erfolgt, von wem die Illustrationen angefertigt worden sind. Weder Franz von Pocci noch Ferdinand Barth hatten damals irgendeine Erwähnung verdient! Im Bildnachweis zu dem 1983 erschienenen Band „Kurt Wilhelm / Franz von Kobell: Der Brandner Kasper und das ewig‘ Leben“ heißt es: „Zeichnungen auf den Seiten 9, 11, 15 16: Franz von Pocci, Originalillustrationen zu Kobell, ‚Die G’schicht vom Brandner Kasper‘ aus den Fliegenden Blättern Nr. 1363 / 64“. Karl Pörnbacher hat als Herausgeber des reizenden Reclam-Bändchens Nr. 5511 mit dem Titel „Franz von Kobell. Die Gschicht von Brandner-Kasper. Schnadahüpfln, Gedichte und Jagdskizzen“ den entscheidenden Fehler (Errare humanum est, Anmerk. des Hrsg.) dann wiederholt. Er hat in der Titelseite vermerkt „Mit 16 Illustrationen von Franz von Pocci“ Und auf Seite 69 hat Pörnbacher in seinem Quellenverzeichnis angeführt: „'Die Gschicht von Brandner Kasper' aus: Fliegende Blätter. Bd. 55, München: Braun & Schneider, 1871. Nr. 1363. S. 65 – 67. Nr. 1364. S. 73f. [ Illustriert von Franz von Pocci.]“. Günter Goepfert hat als Herausgeber des Bandes „Franz von Kobell. Ausgewählte Werke“ zur Erzählung „G’schicht‘ von‘ Brandner-Kasper“ die Urheberschaft Ferdinand Barths, was die Illustrationen zum Brandner Kasper betrifft, betont. Er schreibt: „Diese von Ferdinand Barth* illustrierte Erzählung wurde erstmals im Jahre 1871 in den ‚Fliegenden Blättern‘ veröffentlicht“. Und in der Fußnote (*) hierzu schreibt Goepfert, daß ein Brief Kobells zwar zu der „irrtümlichen Annahme“ geführt hätte, „Pocci habe sich mit der Signatur Barth bzw. F.B. eines Pseudonyms bedient. Nachweisbar wirkte jedoch der 1842 in Partenkirchen geborene und dort 1892 verstorbene Maler und Holzschnitzer Ferdinand Barth seit 1864 als vielseitig engagierter Künstler sowie schließlich als Professor der Kunstgewerbeschule in München“. Zu guter Letzt soll noch erwähnt werden, daß die Tochter des Dichters, Luise von Kobell, zwei Jahre nach dem Tod ihres Vaters eine Lebensskizze zu Leben und Werk von Franz von Kobell herausgegeben hat und in diesem Werk eindeutig Ferdinand Barth als Schöpfer der vier Illustrationen zum Brandner Kasper benennt, wenn sie in einer Originalanmerkung auf Seite 58 schreibt: „F. Barth hat den Brandner Kasper durch sehr schöne Illustrationen geschmückt“. Leseprobe aus: Franz von Kobell, Die G’schicht‘ von‘ Brandner Kasper, Vollständige und ungekürzte Bearbeitung von Dr. phil. Walter Rathgeber mit dem Urtext in Altbairisch aus dem Jahr 1871(ALTBAIRISCHER ORIGINALTEXT AUS DEN ‚FLIEGENDEN BLÄTTERN‘,1871), einer erstmaligen Übersetzung in das heutige Oberbayrische (OBERBAYRISCHE ERSTAUSGABE) und einer erstmaligen Übersetzung in das Hochdeutsche (DEUTSCHE ERSTAUSGABE). ISBN 978-3-930177-25-7. Mit Reproduktionen der vier Original-Holzstiche zum „Brandner Kasper“ von Ferdinand Barth (1842 – 1892). © Bengelmann Verlag München, Malta, London 2012. All Rights Reserved. Abdruck des nachfolgenden Textes unter Angabe der Quelle für den Buchhandel nach den buchhändlerischen Usancen gerne gestattet!  

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Die G’schicht‘ von‘ Brandner-Kasper oder Das Spiel ums Leben.Mit Reproduktionen aller vier Original-Holzstiche von Ferdinand Barth (1842 -92) zum „Brandner Kasper“ aus d. „Fliegenden Blättern“ 1871

Die G’schicht‘ von‘ Brandner-Kasper oder Das Spiel ums Leben.Mit  Reproduktionen aller vier Original-Holzstiche von Ferdinand Barth (1842 -92) zum „Brandner Kasper“ aus d. „Fliegenden Blättern“ 1871 von Barth,  Ferdinand, Bonvicini,  Valentino, Brunelli,  Giordano Cayetano, Diez,  W., Eitzenberger,  Georg, Höfer,  L., Kobell,  Franz von, Kobell,  Luise von, Neumann,  Adolf, Plattner,  Gerda, Rathgeber,  Walter, Watter,  J., Weiß,  F., Wopfner

Zum "unique selling point" (USP) unserer Ausgabe: DIE ERSTE UND EINZIGE AUSGABE VON KOBELL's "BRANDNER KASPAR" MIT DER TRANSSKRIPTION DES ALTBAIRISCHEN ORIGINALTEXTES VON 1871 AUS DEN "FLIEGENDEN BLÄTTERN" IN DAS HOCHDEUTSCHE! DIES IST DER ORIGINALTEXT UND KEIN "REMAKE" DURCH EINEN ANDEREN SCHRIFTSTELLER! --- ---"Das „Paradies“ ist ein besonderes Fleckchen Erde, denn genau hier … oben auf der Gindelalm hatte Franz von Kobell 1871 seine unsterbliche „G’schicht‘ von‘ Brandner Kasper“ angesiedelt." aus: Bräustüberl-Zeitung, hrsg. vom Herzoglichen Bräustüberl, Tegernsee, AUSGABE 20 – 3. FEBRUAR 2007, Seite 2 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Franz Ritter von Kobell, seine Gindelalm, sein Brandner Kasper, dessen Brandner Traudl, Kirchweihnudeln, Kerschgeist, Ferdinand Barth, Georg Eitzenberger, – DAS BUCH FÜR ALLE, DIE BAYERN LIEBEN ----------• •Ein Esssay von Dr. phil. Pauline Bengelmann ------•© Bengelmann Verlag 2013. All rights reserved. Nachdruck für den Buchhandel nach den buchhändlerischen Usancen wird ausdrücklich gestattet! -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Diese von dem Germanisten, Soziologen und Facharzt für Allgemeinmedizin Dr. phil. Walter Rathgeber, gebürtig vom Tegernsee, Bergsteiger und Kletterer, ehemaliger Begleitender Bergarzt bei naturwissenschaftlichen Expeditionen und Jagdgesellschaften in den Urwäldern der Karpathen und in den Hochkarsten Jugoslawiens, herausgegebene und bearbeitete DEUTSCHE ERSTAUSGABE der im Jahre 1871 zuerst in den FLIEGENDEN BLÄTTERN (Verlag von Braun & Schneider, München) in altbairischer Sprache bzw. Tegernseer Mundart erschienenen Novelle DIE G’SCHICHT‘ VON‘ BRANDNER KASPER enthält: • Erstens den vollständigen, ungekürzten und in allen Einzelheiten, wie z.B. Apostrophen, unverfälschten Urtext in altbairischer Sprache bzw. Tegernseer Mundart, wie ihn der Dichter ursprünglich verfaßt hat –ohne die späteren Ergänzungen, eigenmächtigen Kürzungen und Bearbeitungen durch Hinzufügen frei erfundener Geschichten durch übereifrige Verlagsmitarbeiter ab 1872! Der Professor Kobell wird da im Himmel oben nur noch den Kopf geschüttelt haben, wenn er mitansehen mußte, wie man sein Originalwerk verfälscht……Der altbairische Urtext von 1871 aus den FLIEGENDEN BLÄTTERN war jedenfalls seit etwa 100 Jahren verschollen bzw. nicht mehr zugänglich, da die wenigen Exemplare in den Handschriftenabteilungen einiger Bibliotheken nicht kopiert werden dürfen und für die allgemeine Öffentlichkeit de facto nicht zugänglich sind. Erst die Verleger Dr. phil. Pauline Bengelmann, Dr. phil. Knut Bengelmann und Dr. phil. Walter Rathgeber konnten nach jahrelanger weltweiter Suche ein völlig erhaltenes Exemplar (kein Textverlust, die Illustrationen frisch wie aus der Druckpresse) der FLIEGENDEN BLÄTTER von 1871 erwerben! Verlag und Herausgeber beanspruchen deshalb ein Leistungsschutzrecht nach § 71 II UrhG mit einer Schutzdauer von 25 Jahren ab Erscheinen, denn der Bengelmann Verlag hat trotz Gemeinfreiheit des Werkes erst durch einen Vertrag mit dem "Finder" eine Nutzungsmöglichkeit erhalten. Das Urheberrecht sieht vor, daß der "Finder" trotz fehlenden Urheberrechtes ein Entgelt erhält und seine Marktchancen gesichert werden (vgl. Manfred Rehbinder, Urheberrecht, Beck Vlg. 2006, S. 269). Herausgeber und Verlag können jedoch Lizenzen für die online-Verbreitung dieser leistungsschutzrechtlich geschützten Urfassung in der Bearbeitung durch Dr. phil. Walter Rathgeber, Germanist und gebürtig vom Tegernsee, als e-book vergeben! • Zweitens die erste wortgetreue, vollständige und ungekürzte Übersetzung aus der altbaierischen Tegernseer Mundart von 1871 in das zeitgenössische Oberbairisch des 21. Jahrhunderts, also die ZEITGENÖSSISCHE-OBERBAIRISCHE ERSTAUSGABE. •Drittens die erste wortgetreue, vollständige und ungekürzte Übersetzung aus der altbaierischen Tegernseer Mundart von 1871 in das Hochdeutsche, also die DEUTSCHE ERSTAUSGABE. Erstmals können somit jetzt alle Menschen (Meister v. KOBELL und der Schlossermeister Brandner rufen jetzt vom Paradies runter zur Erde: 'auch de Breiss'n) den ungekürzten und unverfälschten Urtext des Brandner Kasper fließend in einer glanzvollen, eleganten und zeitgenössischen deutschen Transskription lesen. • Viertens das Vorwort des Herausgebers sowohl in deutscher als auch in oberbairischer Sprache. • Fünftens das Originalrezept von der Brandner Traudl von der Gindelalm am Schliersee für die Original-Kirchweihnudel der Brandners, die mit Kerschgeist serviert werden muß. • Sechstens einen Essay von Dr. phil. Walter Rathgeber zur Erläuterung der Frage, warum die Urheberschaft für die genialen vier Illustrationen zum Urtext des Brandner Kasper von 1871 in den „Fliegenden Blättern“ lange Zeit zu Unrecht dem Kasperlgrafen Franz Graf von Pocci zugeschrieben worden war, bis der Herausgeber die Wahrheit ans Licht rückte: Die vier Illustrationen hat der aus einfachsten Verhältnissen stammende Partenkirchener Maler und spätere Professor Ferdinand Barth eigens auf Wunsch des Dichters angefertigt, wie Luise von Kobell, die Tochter des Dichters, bekundet hat. • Siebtens einen Bericht von Luise von Kobell, der Tochter des Dichters, als ihr Vater in seinem Studierzimmer die G’schicht vom Brandner Kasper zum ersten Male vorgelesen hat. • Achtens selbstverständlich Reproduktionen aller vier Holzstiche von Ferdinand Barth (1842 – 1892) (Bildbearbeitung: Dr. phil. Walter Rathgeber), sowie zahlreiche Reproduktionen alter Holzstiche vom Schliersee, Tegernsee und der Gindelam sowie von zwei Photographien des Schlierseer Landschaftsphotographen Georg Eitzenberger (1882 – 1963), der zwischen 1920 und 1960 mit der Plattenkamera, die wegen ihres Gewichtes von einem Bergmann getragen werden mußte, in den Schlierseer und Tegernseer Bergen unterwegs war: die Gindelalm im Jahre 1920 und die damalige Sennerin in der guten Stube der Gindelalm. Schließlich noch eine Landkarte des Gebietes zwischen Schliersee und Tegernsee, wo der Dichter die Handlung seiner Novelle ablaufen läßt. Zielgruppe für diese bibliophil ausgestattete Ausgabe des Brandner Kasper sind somit alle Menschen, die den „Brandner Kasper“ vielleicht schon in den verschiedenen Romanfassungen und Theaterfassungen gelesen haben, in Rundfunk, im Fernsehen und im Kino die großartigen Hörspiele, Lesungen und Verfilmungen und in Freilichtbühnen und Theaterhäusern die sehenswerten Aufführungen besucht haben. Und die den Originaltext sowohl als Urtext von 1871 als auch im heutigen Oberbairisch und im heutigen Deutsch lesen wollen, die dazu noch die Reproduktionen der berühmten Illustrationen des Partenkirchner Malers Ferdinand Barth genießen wollen, und die das Originalrezept für die Kirchweihnudel mit Kerschgeist von der Brandner Traudl mal ausprobieren wollen – vielleicht bei einer zünftigen alpenländischen Stubenmusik. Dazu könnte die Rezitation des nachfolgenden Gedichtes von Georg Trakl passen: Ein Winterabend (1. Fassung): Georg Trakl ------- ---Ein Winterabend ----------------------- Wenn der Schnee ans Fenster fällt, Lang die Abendglocke läutet, Vielen ist der Tisch bereitet Und das Haus ist wohlbestellt. ------------------------- Mancher auf der Wanderschaft Kommt ans Tor auf dunklen Pfaden. Golden blüht der Baum der Gnaden Aus der Erde kühlem Saft. --------------------------- Wanderer tritt still herein - Schmerz versteinerte die Schwelle. Da erglänzt in reiner Helle Auf dem Tische Brot und Wein. -------------------------- ----------------------------------------------------------------------------------------------------Der altbairische Urtext des 'Brandner Kasper' ist der vom Dichter selbst redigierte und mit den Illustrationen von Ferdinand Barth (4 Holzstiche) ausgestattete Text in der Erstausgabe in den FLIEGENDEN BLÄTTERN 1871, Nr.1363, Seite 65 - 67, und Nr. 1364, Seite 73f, erschienen im Verlag von Braun & Schneider in München. Bereits der nächste bekannte Abdruck dieser altbairischen Novelle in einem Sammelbändchen ('Schnadahüpfln und Gschichtln'), vermutlich 1872 oder eher später erschienen und von unbekannter Hand (womöglich von der Tochter des Dichters, Luise von Kobell) textlich verändert, unterscheidet sich erheblich vom Urtext 1871! Sämtliche Nachkriegsausgaben enthalten erheblich verfälschte Textfassungen. Gegenwärtig ist den Herausgebern keine online-Version und keine andere print-Version bekannt, welche den Urtext tatsächlich unverfälscht bringt! Die meisten online-Versionen stützen sich auf eine eigenwillige Bearbeitung aus den 50er Jahren. Der Grund für diesen literaturgeschichtlichen Mißstand liegt offenbar darin begründet, daß die Urfassung von 1871 nicht mehr auffindbar oder zugänglich war. Erst die vom BENGELMANN VERLAG veranlaßte, weltweite und jahrelange Suche nach einer Originalausgabe der beiden FLIEGENDEN BLÄTTER-Ausgaben von 1871, die den Urtext enthalten, hat zum Erfolg geführt. Dr. phil. Walter Rathgeber ist es gelungen, ein völlig erhaltenes Exemplar aufzuspüren und zu erwerben.Verlag und Herausgeber beanspruchen deshalb ein Leistungsschutzrecht nach § 71 II UrhG mit einer Schutzdauer von 25 Jahren ab Erscheinen, denn der Bengelmann Verlag hat trotz Gemeinfreiheit des Werkes erst durch einen Vertrag mit dem "Finder" eine Nutzungsmöglichkeit erhalten. Das Urheberrecht sieht vor, daß der "Finder" trotz fehlenden Urheberechtes ein Entgelt erhält und seine Marktchancen gesichert werden (vgl. Manfred Rehbinder, Urheberrecht, Beck Vlg. 2006, S. 269). Herausgeber und Verlag können jedoch Lizenzen für die online-Verbreitung dieser leistungsschutzrechtlich geschützten Urfassung in der Bearbeitung durch Dr. phil. Walter Rathgeber, Germanist und gebürtig vom Tegernsee, als e-book vergeben! Nach der schwierigen Beschaffung der sehr gut erhaltenen FLIEGENDEN BLÄTTER mit dem Urtext und den Original-Holzstichen von Ferdinand Barth brauchte es noch LANGE VORBEREITUNGSZEIT für die Beschaffung weiterer Original-Holzstiche und Photographien für diese bibliophile Ausgabe. ------------------------------- Der altbairische Originaltext dieser Novelle aus dem Jahr 1871 ist endlich und erstmalig in das Hochdeutsche und in das heutige Oberbayerische übersetzt worden - selbstverständlich vollständig und ungekürzt einerseits, ohne Ergänzungen, ohne frei erfundene zusätzliche Geschichten und textliche Erweiterungen andererseits.------ Franz Ritter von Kobell’s ‚BRANDNER KASPER‘ mit den Original-Illustrationen des Partenkirchener Malers und Mitarbeiters von Franz von Kobell bei den ‚FLIEGENDEN BLÄTTERN', Professor FERDINAND BARTH (Bildbearbeitung durch Dr. phil. W. Rathgeber), aus den FLIEGENDEN BLÄTTERN von 1871, alten Holzstichen aus dem 19. Jahrhundert und s/w Plattenkamera-Photographien des Schlierseer Landschaftsphotographen Georg Eitzenberger (1882 - 1963)! ----------------------------------------------------------- Die bisherigen Texte vom Brandner Kasper, soweit deren Herausgeber und Bearbeiter stets verkündet haben, daß es sich um den Originaltext handele, sind tatsächlich nicht identisch mit der Originalausgabe in den FLIEGENDEN BLÄTERN von 1871, sondern eher identisch mit den Ausgaben des BRANDNER KASPER, die etwa 80 Jahre nach der Erstausgabe von 1871 erschienen sind. Die von Kobell selbst gesetzten Apostrophe und Interpunktionen des Mundarttextes werden meist nie vollständig wiedergegeben, aber schlimmer noch: Die Namen der beiden Hauptakteure werden seit langer Zeit nicht unverfälscht wiedergegeben. Aus dem Originaltext von 1871 geht jedenfalls eindeutig hervor: 1) Der Brandner Kasper heißt mit dem Vornamen ‚Kasper‘ und nicht etwa ‚Kaspar‘. 2) Der ‚Gevatter Tod‘, der Sensenmann, der Gebeinkramer oder Beinkramer, auch Knochenmann oder Knochenkramer genannt, der die Knochen bzw. Gebeine oder Beine ? auch als Deminutiv ‚Knöcherl‘ oder ‚Beindl‘ genannt ? der Toten einsammelt oder in diesen ‚herumkramt‘, heißt bei Kobell nicht ‚Boandlkramer und auch nicht ‚Boanlkramer‘, sondern --------------------------‚Boalkramer‘,--------------------------- jedenfalls im Originaltext aus der Feder des Schöpfers vom ‚Brandner Kasper, Franz Ritter von Kobell! Der Professor Kobell hat das korrekt so geschrieben, denn das hochdeutsche Wort ‚Bein‘ für Knochen wird auf mittelbairisch ‚Boa‘ ausgesprochen. Im Plural heißt das hochdeutsche Wort ‚Beine‘, auf mittelbairisch wird die Pluralbildung von ‚Boa‘ ‚Boa’l‘ ausgesprochen und mundartlich auch so geschrieben. Auch in der Deminutivform ‚Beindl‘ für ‚Knöcherl‘ heißt es auf mittelbairisch ‚Boal‘. Die nunmehrige Bearbeitung des BRANDNER KASPER durch den Tegernseer Germanisten Dr. phil. Walter Rathgeber enthält „last not least“: -------------------1) eine erstmalige, ungekürzte und vollständige, unverfälschte (d.h. frei von erfundenen Ergänzungen) Transskription des Originaltextes in das heutige Oberbairisch bzw. Mittelbairische, wie es im Voralpenland und auch in den bayerischen Rundfunksendern gesprochen wird (OBERBAYRISCHE ERSTAUSGABE DES ORIGINALTEXTES VON 1871). ------------------2) eine erstmalige, ungekürzte und vollständige, unverfälschte (d.h. frei von Ergänzungen) Transskription des Originaltextes in das Hochdeutsche (HOCHDEUTSCHE ERSTAUSGABE DES ORIGINALTEXTES VON 1871). --------------------------------------------------------------------------------------- Dieser Band enthält ----------1) den ungekürzten und vollständigen sowie unverfälschten Originaltext des "Brandner Kasper", wie er in den "Fliegenden Blättern" im Jahre 1871 (Braun & Schneider war, der auch das Partenkirchener Münster und das Münchner Rathaus mit Gemälden ausgestattet hat. Trotzdem wurde lange Zeit die Behauptung aufgestellt, daß Franz von Pocci die Illustrationen zum Brandner Kasper angefertigt habe. Wie konnte es zu einem derartigen Irrtum kommen? Sigmund Freud würde vielleicht sagen, daß diese Behauptung Ausdruck einer sog. Fehlleistung sei: Da Franz Graf von Pocci der berühmtere Künstler ist, könnte der Wunsch der Vater des Gedankens gewesen sein, daß Franz Graf von Pocci auch die vier berühmten Holzstiche zum Brandner Kasper angefertigt hätte, und nicht der aus einfachen Verhältnissen stammende Ferdinand Barth aus Partenkirchen. Vielleicht beginnt die Geschichte dieses Irrtums damit, daß Dr. Aloys Dreyer in seinem „biographischen Nachwort“ zu dem 1912 im Verlag von Carl Schnell (Carl Aug. Seyfried & Comp.) erschienenen Band „Allerhand G’schicht’ln und G’sang’ln. Eine Auswahl oberbayerischer Gedichte und Erzählungen von Franz von Kobell“ geschrieben hat, daß die Bilder in Kobell’s „Schnaderhüpfeln und Sprüch’ln“ von Pocci stammen. Dieses Werk mit den Illustrationen von Pocci ist jedoch 1845 erschienen, und da gab es noch keine Novelle mit dem Titel „Brandner Kasper“. Später, ohne Jahreszahl in der Titelseite, laut bibliographischen Angaben (online) der Bayerischen Staatsbibliothek im Jahre 1872, - also womöglich ein Jahr nach der Erstveröffentlichung vom „Brandner Kasper“ in den „Fliegenden Blättern“ von 1871 -, erschien dann von Franz von Kobell ein Bändchen mit dem ähnlich lautenden Titel „Schnadahüpfln und Gschichtln“, und in diesem Band wurde eine zweite Version von Kobell’s Novelle vom Brandner Kasper veröffentlicht, die einige Änderungen im Text enthält, mit den vier berühmten Illustrationen von Ferdinand Barth. Es ist anzunehmen, daß dieser Band womöglich von Luise von Kobell herausgegeben worden ist und womöglich nicht 1872, sondern erst später erschienen ist, und daß nicht Franz von Kobell, sondern dessen Tochter Luise von Kobell diese Änderungen im Text vorgenommen hat. Diese Annahme begründet sich nach Ansicht des Verfassers auf der Tatsache, daß Luise von Kobell in ihrem im Jahre 1884 erschienenen Bändchen mit dem Titel „Franz von Kobell. Eine Lebensskizze“ im Zusammenhang mit der Novelle „Brandner Kasper“ den Urtext in den FLIEGENDEN BLÄTTERN von 1871 gar nicht erwähnt, und in einer Fußnote lediglich auf die „Schnaderhüpfln und Gschichtln“ verweist. Zu beachten ist ferner, daß im Titelblatt und auch sonst nirgends im Text weder bei den „Fliegenden Blättern“ des Jahres 1871 noch bei der mutmaßlichen Ausgabe von 1872 ein Hinweis erfolgt ist, von wem die Illustrationen angefertigt worden sind. Weder Franz von Pocci noch Ferdinand Barth hatten damals irgendeine Erwähnung verdient! Die Geschichte des Irrtums hinsichtlich der Urheberschaft der vier berühmten Illustrationen zum „Brandner Kasper“ beginnt offenbar mit Kurt Wilhelm und seinem laut Verlagsangaben im Vorspann im Mai 1983 erschienenen Originalausgabe seines Theaterstückes mit dem Titel „Der Brandner Kasper und das ewig‘ Leben“ (als dtv-Bändchen ). Im Nachspann zu seinem Theaterstück schreibt Kurt Wilhelm in seinem Beitrag „Klassiker ohne Absicht. Stichworte zum Lebenslauf des Professors Franz Ferdinand von Kobell“, daß die „G’schicht vom Brandner Kasper“ im Jahre 1871 „in bayrischer Sprache“ erschienen sei, „illustriert von Freund Pocci, in den ‚Fliegenden Blättern‘“. Nebenbei sei bemerkt, daß die in diesem Bändchen von Kurt Wilhelm aufgenommene Version des Originaltextes nicht identisch ist mit dem Urtext in den „Fliegenden Blättern“, auch wenn Kurt Wilhelm im Bildnachweis den Eindruck erweckt, der Text sei den „Fliegenden Blättern“ entnommen worden. Im Bildnachweis zu diesem 1983 erschienenen Band „Kurt Wilhelm / Franz von Kobell: Der Brandner Kasper und das ewig‘ Leben“ heißt es nämlich: „Zeichnungen auf den Seiten 9, 11, 15, 16: Franz von Pocci, Originalillustrationen zu Kobell, ‚Die G’schicht vom Brandner Kasper‘ aus den Fliegenden Blättern Nr. 1363 / 64“. Karl Pörnbacher hat als Herausgeber des reizenden Reclam-Bändchens Nr. 5511 mit dem Titel „Franz von Kobell. Die Gschicht von Brandner-Kasper. Schnadahüpfln, Gedichte und Jagdskizzen“ den entscheidenden Fehler (Errare humanum est, Anmerk. des Hrsg.) dann wiederholt. Er hat in der Titelseite vermerkt „Mit 16 Illustrationen von Franz von Pocci“ Und auf Seite 69 hat Pörnbacher in seinem Quellenverzeichnis angeführt: „'Die Gschicht von Brandner Kasper' aus: Fliegende Blätter. Bd. 55, München: Braun & Schneider war, der auch das Partenkirchener Münster und das Münchner Rathaus mit Gemälden ausgestattet hat. Trotzdem wurde lange Zeit die Behauptung aufgestellt, daß Franz von Pocci die Illustrationen zum Brandner Kasper angefertigt habe. -----------2) ganzseitige Reproduktionen aller vier berühmten Holzstiche von Ferdinand Barth (1842-92) aus Partenkirchen (Oberbayern) zum "Brandner Kasper" aus den "Fliegenden Blättern" 1871 (Original im Besitz des Bengelmann Verlages), bearbeitet von Dr. phil. Walter Rathgeber. -----------3) eine erstmalige, vollständige und ungekürzte Transskription des Tegernseer Originaltextes von 1871 in das heutige Oberbairisch, wie es im Alpenvorland und auch im Bayrischen Rundfunk gesprochen wird (also 'Mittel-Bairisch, siehe hierzu: Ludwig Zehetner, Bairisches Deutsch. Lexikon der deutschen Sprache in Altbayern, edition vulpes Regensburg 2005, ISBN 3-9807028-7-1). MITTELBAIRISCHE ERSTAUSGABE! ---------- 4) eine erstmalige, vollständige und ungekürzte Transskription des Tegernseer Originaltextes von 1871 in das Hochdeutsche von Dr. phil. Walter Rathgeber (HOCHDEUTSCHE ERSTAUSGABE). -

Aktualisiert: 2017-01-04
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Die G’schicht‘ von‘ Brandner-Kasper oder Das Spiel ums Leben.- – Mit Reproduktionen aller vier Original-Holzstiche von Ferdinand Barth (1842 -92) zum „Brandner Kasper“ aus d. „Fliegenden Blättern“ 1871 – also den vier Illustrationen, die Fr. v. Kobell persönlich bei Ferd. Barth bestellt hatte

Die G’schicht‘ von‘ Brandner-Kasper oder Das Spiel ums Leben.- – Mit  Reproduktionen aller vier Original-Holzstiche von Ferdinand Barth (1842 -92) zum „Brandner Kasper“ aus d. „Fliegenden Blättern“ 1871 – also den vier Illustrationen, die Fr. v. Kobell persönlich bei Ferd. Barth bestellt hatte von Barth,  Ferdinand, Bonvicini,  Valentino, Brunelli,  Giordano Cayetano, Diez,  W., Eitzenberger,  Georg, Höfer,  L., Kobell,  Franz von, Kobell,  Luise von, Neumann,  Adolf, Plattner,  Gerda, Rathgeber,  Walter, Watter,  J., Weiß,  F., Wopfner

Zum "unique selling point" (USP) unserer Ausgabe: DIE ERSTE UND EINZIGE AUSGABE VON KOBELL's "BRANDNER KASPAR" MIT DER TRANSSKRIPTION DES ALTBAIRISCHEN ORIGINALTEXTES VON 1871 AUS DEN "FLIEGENDEN BLÄTTERN" IN DAS HOCHDEUTSCHE! DIES IST DER ORIGINALTEXT UND KEIN "REMAKE" DURCH EINEN ANDEREN SCHRIFTSTELLER! --- ---"Das „Paradies“ ist ein besonderes Fleckchen Erde, denn genau hier … oben auf der Gindelalm hatte Franz von Kobell 1871 seine unsterbliche „G’schicht‘ von‘ Brandner Kasper“ angesiedelt." aus: Bräustüberl-Zeitung, hrsg. vom Herzoglichen Bräustüberl, Tegernsee, AUSGABE 20 – 3. FEBRUAR 2007, Seite 2 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Franz Ritter von Kobell, seine Gindelalm, sein Brandner Kasper, dessen Brandner Traudl, Kirchweihnudeln, Kerschgeist, Ferdinand Barth, Georg Eitzenberger, – DAS BUCH FÜR ALLE, DIE BAYERN LIEBEN ----------• •Ein Esssay von Dr. phil. Pauline Bengelmann ------•© Bengelmann Verlag 2013. All rights reserved. Nachdruck für den Buchhandel nach den buchhändlerischen Usancen wird ausdrücklich gestattet! -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Diese von dem Germanisten, Soziologen und Facharzt für Allgemeinmedizin Dr. phil. Walter Rathgeber, gebürtig vom Tegernsee, Bergsteiger und Kletterer, ehemaliger Begleitender Bergarzt bei naturwissenschaftlichen Expeditionen und Jagdgesellschaften in den Urwäldern der Karpathen und in den Hochkarsten Jugoslawiens, herausgegebene und bearbeitete DEUTSCHE ERSTAUSGABE der im Jahre 1871 zuerst in den FLIEGENDEN BLÄTTERN (Verlag von Braun & Schneider, München) in altbairischer Sprache bzw. Tegernseer Mundart erschienenen Novelle DIE G’SCHICHT‘ VON‘ BRANDNER KASPER enthält: • Erstens den vollständigen, ungekürzten und in allen Einzelheiten, wie z.B. Apostrophen, unverfälschten Urtext in altbairischer Sprache bzw. Tegernseer Mundart, wie ihn der Dichter ursprünglich verfaßt hat –ohne die späteren Ergänzungen, eigenmächtigen Kürzungen und Bearbeitungen durch Hinzufügen frei erfundener Geschichten durch übereifrige Verlagsmitarbeiter ab 1872! Der Professor Kobell wird da im Himmel oben nur noch den Kopf geschüttelt haben, wenn er mitansehen mußte, wie man sein Originalwerk verfälscht……Der altbairische Urtext von 1871 aus den FLIEGENDEN BLÄTTERN war jedenfalls seit etwa 100 Jahren verschollen bzw. nicht mehr zugänglich, da die wenigen Exemplare in den Handschriftenabteilungen einiger Bibliotheken nicht kopiert werden dürfen und für die allgemeine Öffentlichkeit de facto nicht zugänglich sind. Erst die Verleger Dr. phil. Pauline Bengelmann, Dr. phil. Knut Bengelmann und Dr. phil. Walter Rathgeber konnten nach jahrelanger weltweiter Suche ein völlig erhaltenes Exemplar (kein Textverlust, die Illustrationen frisch wie aus der Druckpresse) der FLIEGENDEN BLÄTTER von 1871 erwerben! Verlag und Herausgeber beanspruchen deshalb ein Leistungsschutzrecht nach § 71 II UrhG mit einer Schutzdauer von 25 Jahren ab Erscheinen, denn der Bengelmann Verlag hat trotz Gemeinfreiheit des Werkes erst durch einen Vertrag mit dem "Finder" eine Nutzungsmöglichkeit erhalten. Das Urheberrecht sieht vor, daß der "Finder" trotz fehlenden Urheberrechtes ein Entgelt erhält und seine Marktchancen gesichert werden (vgl. Manfred Rehbinder, Urheberrecht, Beck Vlg. 2006, S. 269). Herausgeber und Verlag können jedoch Lizenzen für die online-Verbreitung dieser leistungsschutzrechtlich geschützten Urfassung in der Bearbeitung durch Dr. phil. Walter Rathgeber, Germanist und gebürtig vom Tegernsee, als e-book vergeben! • Zweitens die erste wortgetreue, vollständige und ungekürzte Übersetzung aus der altbaierischen Tegernseer Mundart von 1871 in das zeitgenössische Oberbairisch des 21. Jahrhunderts, also die ZEITGENÖSSISCHE-OBERBAIRISCHE ERSTAUSGABE. •Drittens die erste wortgetreue, vollständige und ungekürzte Übersetzung aus der altbaierischen Tegernseer Mundart von 1871 in das Hochdeutsche, also die DEUTSCHE ERSTAUSGABE. Erstmals können somit jetzt alle Menschen (Meister v. KOBELL und der Schlossermeister Brandner rufen jetzt vom Paradies runter zur Erde: 'auch de Breiss'n) den ungekürzten und unverfälschten Urtext des Brandner Kasper fließend in einer glanzvollen, eleganten und zeitgenössischen deutschen Transskription lesen. • Viertens das Vorwort des Herausgebers sowohl in deutscher als auch in oberbairischer Sprache. • Fünftens das Originalrezept von der Brandner Traudl von der Gindelalm am Schliersee für die Original-Kirchweihnudel der Brandners, die mit Kerschgeist serviert werden muß. • Sechstens einen Essay von Dr. phil. Walter Rathgeber zur Erläuterung der Frage, warum die Urheberschaft für die genialen vier Illustrationen zum Urtext des Brandner Kasper von 1871 in den „Fliegenden Blättern“ lange Zeit zu Unrecht dem Kasperlgrafen Franz Graf von Pocci zugeschrieben worden war, bis der Herausgeber die Wahrheit ans Licht rückte: Die vier Illustrationen hat der aus einfachsten Verhältnissen stammende Partenkirchener Maler und spätere Professor Ferdinand Barth eigens auf Wunsch des Dichters angefertigt, wie Luise von Kobell, die Tochter des Dichters, bekundet hat. • Siebtens einen Bericht von Luise von Kobell, der Tochter des Dichters, als ihr Vater in seinem Studierzimmer die G’schicht vom Brandner Kasper zum ersten Male vorgelesen hat. • Achtens selbstverständlich Reproduktionen aller vier Holzstiche von Ferdinand Barth (1842 – 1892) (Bildbearbeitung: Dr. phil. Walter Rathgeber), sowie zahlreiche Reproduktionen alter Holzstiche vom Schliersee, Tegernsee und der Gindelam sowie von zwei Photographien des Schlierseer Landschaftsphotographen Georg Eitzenberger (1882 – 1963), der zwischen 1920 und 1960 mit der Plattenkamera, die wegen ihres Gewichtes von einem Bergmann getragen werden mußte, in den Schlierseer und Tegernseer Bergen unterwegs war: die Gindelalm im Jahre 1920 und die damalige Sennerin in der guten Stube der Gindelalm. Schließlich noch eine Landkarte des Gebietes zwischen Schliersee und Tegernsee, wo der Dichter die Handlung seiner Novelle ablaufen läßt. Zielgruppe für diese bibliophil ausgestattete Ausgabe des Brandner Kasper sind somit alle Menschen, die den „Brandner Kasper“ vielleicht schon in den verschiedenen Romanfassungen und Theaterfassungen gelesen haben, in Rundfunk, im Fernsehen und im Kino die großartigen Hörspiele, Lesungen und Verfilmungen und in Freilichtbühnen und Theaterhäusern die sehenswerten Aufführungen besucht haben. Und die den Originaltext sowohl als Urtext von 1871 als auch im heutigen Oberbairisch und im heutigen Deutsch lesen wollen, die dazu noch die Reproduktionen der berühmten Illustrationen des Partenkirchner Malers Ferdinand Barth genießen wollen, und die das Originalrezept für die Kirchweihnudel mit Kerschgeist von der Brandner Traudl mal ausprobieren wollen – vielleicht bei einer zünftigen alpenländischen Stubenmusik. Dazu könnte die Rezitation des nachfolgenden Gedichtes von Georg Trakl passen: Ein Winterabend (1. Fassung): Georg Trakl ------- ---Ein Winterabend ----------------------- Wenn der Schnee ans Fenster fällt, Lang die Abendglocke läutet, Vielen ist der Tisch bereitet Und das Haus ist wohlbestellt. ------------------------- Mancher auf der Wanderschaft Kommt ans Tor auf dunklen Pfaden. Golden blüht der Baum der Gnaden Aus der Erde kühlem Saft. --------------------------- Wanderer tritt still herein - Schmerz versteinerte die Schwelle. Da erglänzt in reiner Helle Auf dem Tische Brot und Wein. -------------------------- ----------------------------------------------------------------------------------------------------Der altbairische Urtext des 'Brandner Kasper' ist der vom Dichter selbst redigierte und mit den Illustrationen von Ferdinand Barth (4 Holzstiche) ausgestattete Text in der Erstausgabe in den FLIEGENDEN BLÄTTERN 1871, Nr.1363, Seite 65 - 67, und Nr. 1364, Seite 73f, erschienen im Verlag von Braun & Schneider in München. Bereits der nächste bekannte Abdruck dieser altbairischen Novelle in einem Sammelbändchen ('Schnadahüpfln und Gschichtln'), vermutlich 1872 oder eher später erschienen und von unbekannter Hand (womöglich von der Tochter des Dichters, Luise von Kobell) textlich verändert, unterscheidet sich erheblich vom Urtext 1871! Sämtliche Nachkriegsausgaben enthalten erheblich verfälschte Textfassungen. Gegenwärtig ist den Herausgebern keine online-Version und keine andere print-Version bekannt, welche den Urtext tatsächlich unverfälscht bringt! Die meisten online-Versionen stützen sich auf eine eigenwillige Bearbeitung aus den 50er Jahren. Der Grund für diesen literaturgeschichtlichen Mißstand liegt offenbar darin begründet, daß die Urfassung von 1871 nicht mehr auffindbar oder zugänglich war. Erst die vom BENGELMANN VERLAG veranlaßte, weltweite und jahrelange Suche nach einer Originalausgabe der beiden FLIEGENDEN BLÄTTER-Ausgaben von 1871, die den Urtext enthalten, hat zum Erfolg geführt. Dr. phil. Walter Rathgeber ist es gelungen, ein völlig erhaltenes Exemplar aufzuspüren und zu erwerben.Verlag und Herausgeber beanspruchen deshalb ein Leistungsschutzrecht nach § 71 II UrhG mit einer Schutzdauer von 25 Jahren ab Erscheinen, denn der Bengelmann Verlag hat trotz Gemeinfreiheit des Werkes erst durch einen Vertrag mit dem "Finder" eine Nutzungsmöglichkeit erhalten. Das Urheberrecht sieht vor, daß der "Finder" trotz fehlenden Urheberechtes ein Entgelt erhält und seine Marktchancen gesichert werden (vgl. Manfred Rehbinder, Urheberrecht, Beck Vlg. 2006, S. 269). Herausgeber und Verlag können jedoch Lizenzen für die online-Verbreitung dieser leistungsschutzrechtlich geschützten Urfassung in der Bearbeitung durch Dr. phil. Walter Rathgeber, Germanist und gebürtig vom Tegernsee, als e-book vergeben! Nach der schwierigen Beschaffung der sehr gut erhaltenen FLIEGENDEN BLÄTTER mit dem Urtext und den Original-Holzstichen von Ferdinand Barth brauchte es noch LANGE VORBEREITUNGSZEIT für die Beschaffung weiterer Original-Holzstiche und Photographien für diese bibliophile Ausgabe. ------------------------------- Der altbairische Originaltext dieser Novelle aus dem Jahr 1871 ist endlich und erstmalig in das Hochdeutsche und in das heutige Oberbayerische übersetzt worden - selbstverständlich vollständig und ungekürzt einerseits, ohne Ergänzungen, ohne frei erfundene zusätzliche Geschichten und textliche Erweiterungen andererseits.------ Franz Ritter von Kobell’s ‚BRANDNER KASPER‘ mit den Original-Illustrationen des Partenkirchener Malers und Mitarbeiters von Franz von Kobell bei den ‚FLIEGENDEN BLÄTTERN', Professor FERDINAND BARTH (Bildbearbeitung durch Dr. phil. W. Rathgeber), aus den FLIEGENDEN BLÄTTERN von 1871, alten Holzstichen aus dem 19. Jahrhundert und s/w Plattenkamera-Photographien des Schlierseer Landschaftsphotographen Georg Eitzenberger (1882 - 1963)! ----------------------------------------------------------- Die bisherigen Texte vom Brandner Kasper, soweit deren Herausgeber und Bearbeiter stets verkündet haben, daß es sich um den Originaltext handele, sind tatsächlich nicht identisch mit der Originalausgabe in den FLIEGENDEN BLÄTERN von 1871, sondern eher identisch mit den Ausgaben des BRANDNER KASPER, die etwa 80 Jahre nach der Erstausgabe von 1871 erschienen sind. Die von Kobell selbst gesetzten Apostrophe und Interpunktionen des Mundarttextes werden meist nie vollständig wiedergegeben, aber schlimmer noch: Die Namen der beiden Hauptakteure werden seit langer Zeit nicht unverfälscht wiedergegeben. Aus dem Originaltext von 1871 geht jedenfalls eindeutig hervor: 1) Der Brandner Kasper heißt mit dem Vornamen ‚Kasper‘ und nicht etwa ‚Kaspar‘. 2) Der ‚Gevatter Tod‘, der Sensenmann, der Gebeinkramer oder Beinkramer, auch Knochenmann oder Knochenkramer genannt, der die Knochen bzw. Gebeine oder Beine ? auch als Deminutiv ‚Knöcherl‘ oder ‚Beindl‘ genannt ? der Toten einsammelt oder in diesen ‚herumkramt‘, heißt bei Kobell nicht ‚Boandlkramer und auch nicht ‚Boanlkramer‘, sondern --------------------------‚Boalkramer‘,--------------------------- jedenfalls im Originaltext aus der Feder des Schöpfers vom ‚Brandner Kasper, Franz Ritter von Kobell! Der Professor Kobell hat das korrekt so geschrieben, denn das hochdeutsche Wort ‚Bein‘ für Knochen wird auf mittelbairisch ‚Boa‘ ausgesprochen. Im Plural heißt das hochdeutsche Wort ‚Beine‘, auf mittelbairisch wird die Pluralbildung von ‚Boa‘ ‚Boa’l‘ ausgesprochen und mundartlich auch so geschrieben. Auch in der Deminutivform ‚Beindl‘ für ‚Knöcherl‘ heißt es auf mittelbairisch ‚Boal‘. Die nunmehrige Bearbeitung des BRANDNER KASPER durch den Tegernseer Germanisten Dr. phil. Walter Rathgeber enthält „last not least“: -------------------1) eine erstmalige, ungekürzte und vollständige, unverfälschte (d.h. frei von erfundenen Ergänzungen) Transskription des Originaltextes in das heutige Oberbairisch bzw. Mittelbairische, wie es im Voralpenland und auch in den bayerischen Rundfunksendern gesprochen wird (OBERBAYRISCHE ERSTAUSGABE DES ORIGINALTEXTES VON 1871). ------------------2) eine erstmalige, ungekürzte und vollständige, unverfälschte (d.h. frei von Ergänzungen) Transskription des Originaltextes in das Hochdeutsche (HOCHDEUTSCHE ERSTAUSGABE DES ORIGINALTEXTES VON 1871). --------------------------------------------------------------------------------------- Dieser Band enthält ----------1) den ungekürzten und vollständigen sowie unverfälschten Originaltext des "Brandner Kasper", wie er in den "Fliegenden Blättern" im Jahre 1871 (Braun & Schneider war, der auch das Partenkirchener Münster und das Münchner Rathaus mit Gemälden ausgestattet hat. Trotzdem wurde lange Zeit die Behauptung aufgestellt, daß Franz von Pocci die Illustrationen zum Brandner Kasper angefertigt habe. Wie konnte es zu einem derartigen Irrtum kommen? Sigmund Freud würde vielleicht sagen, daß diese Behauptung Ausdruck einer sog. Fehlleistung sei: Da Franz Graf von Pocci der berühmtere Künstler ist, könnte der Wunsch der Vater des Gedankens gewesen sein, daß Franz Graf von Pocci auch die vier berühmten Holzstiche zum Brandner Kasper angefertigt hätte, und nicht der aus einfachen Verhältnissen stammende Ferdinand Barth aus Partenkirchen. Vielleicht beginnt die Geschichte dieses Irrtums damit, daß Dr. Aloys Dreyer in seinem „biographischen Nachwort“ zu dem 1912 im Verlag von Carl Schnell (Carl Aug. Seyfried & Comp.) erschienenen Band „Allerhand G’schicht’ln und G’sang’ln. Eine Auswahl oberbayerischer Gedichte und Erzählungen von Franz von Kobell“ geschrieben hat, daß die Bilder in Kobell’s „Schnaderhüpfeln und Sprüch’ln“ von Pocci stammen. Dieses Werk mit den Illustrationen von Pocci ist jedoch 1845 erschienen, und da gab es noch keine Novelle mit dem Titel „Brandner Kasper“. Später, ohne Jahreszahl in der Titelseite, laut bibliographischen Angaben (online) der Bayerischen Staatsbibliothek im Jahre 1872, - also womöglich ein Jahr nach der Erstveröffentlichung vom „Brandner Kasper“ in den „Fliegenden Blättern“ von 1871 -, erschien dann von Franz von Kobell ein Bändchen mit dem ähnlich lautenden Titel „Schnadahüpfln und Gschichtln“, und in diesem Band wurde eine zweite Version von Kobell’s Novelle vom Brandner Kasper veröffentlicht, die einige Änderungen im Text enthält, mit den vier berühmten Illustrationen von Ferdinand Barth. Es ist anzunehmen, daß dieser Band womöglich von Luise von Kobell herausgegeben worden ist und womöglich nicht 1872, sondern erst später erschienen ist, und daß nicht Franz von Kobell, sondern dessen Tochter Luise von Kobell diese Änderungen im Text vorgenommen hat. Diese Annahme begründet sich nach Ansicht des Verfassers auf der Tatsache, daß Luise von Kobell in ihrem im Jahre 1884 erschienenen Bändchen mit dem Titel „Franz von Kobell. Eine Lebensskizze“ im Zusammenhang mit der Novelle „Brandner Kasper“ den Urtext in den FLIEGENDEN BLÄTTERN von 1871 gar nicht erwähnt, und in einer Fußnote lediglich auf die „Schnaderhüpfln und Gschichtln“ verweist. Zu beachten ist ferner, daß im Titelblatt und auch sonst nirgends im Text weder bei den „Fliegenden Blättern“ des Jahres 1871 noch bei der mutmaßlichen Ausgabe von 1872 ein Hinweis erfolgt ist, von wem die Illustrationen angefertigt worden sind. Weder Franz von Pocci noch Ferdinand Barth hatten damals irgendeine Erwähnung verdient! Die Geschichte des Irrtums hinsichtlich der Urheberschaft der vier berühmten Illustrationen zum „Brandner Kasper“ beginnt offenbar mit Kurt Wilhelm und seinem laut Verlagsangaben im Vorspann im Mai 1983 erschienenen Originalausgabe seines Theaterstückes mit dem Titel „Der Brandner Kasper und das ewig‘ Leben“ (als dtv-Bändchen ). Im Nachspann zu seinem Theaterstück schreibt Kurt Wilhelm in seinem Beitrag „Klassiker ohne Absicht. Stichworte zum Lebenslauf des Professors Franz Ferdinand von Kobell“, daß die „G’schicht vom Brandner Kasper“ im Jahre 1871 „in bayrischer Sprache“ erschienen sei, „illustriert von Freund Pocci, in den ‚Fliegenden Blättern‘“. Nebenbei sei bemerkt, daß die in diesem Bändchen von Kurt Wilhelm aufgenommene Version des Originaltextes nicht identisch ist mit dem Urtext in den „Fliegenden Blättern“, auch wenn Kurt Wilhelm im Bildnachweis den Eindruck erweckt, der Text sei den „Fliegenden Blättern“ entnommen worden. Im Bildnachweis zu diesem 1983 erschienenen Band „Kurt Wilhelm / Franz von Kobell: Der Brandner Kasper und das ewig‘ Leben“ heißt es nämlich: „Zeichnungen auf den Seiten 9, 11, 15, 16: Franz von Pocci, Originalillustrationen zu Kobell, ‚Die G’schicht vom Brandner Kasper‘ aus den Fliegenden Blättern Nr. 1363 / 64“. Karl Pörnbacher hat als Herausgeber des reizenden Reclam-Bändchens Nr. 5511 mit dem Titel „Franz von Kobell. Die Gschicht von Brandner-Kasper. Schnadahüpfln, Gedichte und Jagdskizzen“ den entscheidenden Fehler (Errare humanum est, Anmerk. des Hrsg.) dann wiederholt. Er hat in der Titelseite vermerkt „Mit 16 Illustrationen von Franz von Pocci“ Und auf Seite 69 hat Pörnbacher in seinem Quellenverzeichnis angeführt: „'Die Gschicht von Brandner Kasper' aus: Fliegende Blätter. Bd. 55, München: Braun & Schneider war, der auch das Partenkirchener Münster und das Münchner Rathaus mit Gemälden ausgestattet hat. Trotzdem wurde lange Zeit die Behauptung aufgestellt, daß Franz von Pocci die Illustrationen zum Brandner Kasper angefertigt habe. -----------2) ganzseitige Reproduktionen aller vier berühmten Holzstiche von Ferdinand Barth (1842-92) aus Partenkirchen (Oberbayern) zum "Brandner Kasper" aus den "Fliegenden Blättern" 1871 (Original im Besitz des Bengelmann Verlages), bearbeitet von Dr. phil. Walter Rathgeber. -----------3) eine erstmalige, vollständige und ungekürzte Transskription des Tegernseer Originaltextes von 1871 in das heutige Oberbairisch, wie es im Alpenvorland und auch im Bayrischen Rundfunk gesprochen wird (also 'Mittel-Bairisch, siehe hierzu: Ludwig Zehetner, Bairisches Deutsch. Lexikon der deutschen Sprache in Altbayern, edition vulpes Regensburg 2005, ISBN 3-9807028-7-1). MITTELBAIRISCHE ERSTAUSGABE! ---------- 4) eine erstmalige, vollständige und ungekürzte Transskription des Tegernseer Originaltextes von 1871 in das Hochdeutsche von Dr. phil. Walter Rathgeber (HOCHDEUTSCHE ERSTAUSGABE). -

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Die Arbeit des Todes. Ein Totentanz.- Spiel mir das Lied vom Tod. Spiel dir das Lied vom Tod.

Die Arbeit des Todes. Ein Totentanz.- Spiel mir das Lied vom Tod. Spiel dir das Lied vom Tod. von Barth,  Ferdinand, Bonvicini,  Valentino, Rathgeber,  Walter, Roche,  Tess

Dr. phil. Pauline Bengelmann, London: Ferdinand Barth und seine Holzstiche zu Franz von Kobell’s ‘Brandner Kasper‘ (1871, ‚Fliegende Blätter‘, Braun & Schneider Verlag München) und sein künstlerisches und dichterisches Opus Magnum zum Thema ‚Tod‘ und ‚Das Spiel ums Leben‘: Die mit eigenen Gedichten in hochdeutscher und oberbayrischer Sprache versehenen Holzstiche mit dem Titel ‚Die Arbeit des Todes, ein Todtentanz‘ (Braun & Schneider Verlag, München 1865, Original-Holzstiche in Besitz des Bengelmann Verlages): In der Allgemeinen Deutschen Biographie (ADB) heißt es zu Ferdinand Barth: Barth: Ferdinand B., Historienmaler und Kunstgewerbe-Zeichner. Geboren am 11. November 1842 zu Partenkirchen, gest. ebenda im Jahre 1892, gab frühzeitige Proben seines Talentes als Schnitzer und Holzbildhauer, suchte als solcher sein Heil zu Nürnberg, besuchte die dortige durch Kreling in große Blüte gebrachte Kunstschule, setzte dann, völlig mittellos auf sich angewiesen, seine Studien bei Ludwig Foltz und Jos. Knabl in München fort, wo er sich in der Piloty-Schule auf die Malerei warf und seine reiche Farbenbegabung glänzend bewies. Kaspar Braun, welcher Barth’s originelle Begabung frühzeitig erkannte, beschäftigte ihn mit Zeichnungen für die „Fliegenden Blätter“ und die „Münchener Bilderbogen“. Für den Verlag von Braun & Schneider entstanden eine Reihe von prächtigen Zeichnungen aus dem Landsknechtleben und in 25 Holzschnittblättern unter dem Titel „Die Arbeit des Todes“ dieser aus ganz neuen Motiven aufgebaute moderne Todtentanz (1865). Die Feldzüge des Jahres 1866 und 1870/71 erweiterten den geistigen Gesichtskreis des Künstlers, ohne seine Individualität ganz an dieses ihm sehr zusagende Gebiet zu fesseln. Er wurde kein Kriegs- und Schlachtenmaler. Ein kleines Bild mit einer Soldatenscene aus dem XVI. Jahrhundert erwarb 1869 der Münchener Kunstverein; mehrere meist heitere Genrestücke (En passant; Wenn die Katze ist aus dem Haus; Sonntag Nachmittags) brachten die nächsten Jahre. Im September 1871 war sein „Paganini im Kerker“ vollendet, 187s die „Wahl der Kästchen“ (Kaufmann von Venedig), eine liebliche aber ganz in die Denk- und Sprechweise der Piloty-Schule getauchte Darstellung, womit Barth für lange Zeit (nur noch 1878 erschien in seltsam überhöhtem Formate ein duftiges „Märchen“) von der Malerei Abschied nahm. Er hatte sich schon vor seiner 1873 erfolgten Heirath mit kunstgewerblichen Entwürfen hervorgethan und eine für ihn höchst passende Wirksamkeit als Professor an der Kunstschule erhalten. Mit sprühender Phantasie entwarf Barth nun eine Fülle von Zeichnungen zu Kästchen, Krügen, [218] Schmuckgegenständen, zierlichen Geräthschaften (z. B. ein „Nautilus“ in der Zeitschrift des Münchener Kunstgewerbe-Vereins 1879, Bd. 29, Taf. 25), mit einem Worte: zur fröhlichen Gestaltung und Verschönerung des Lebens; er ließ es nicht bei den Erzeugnissen der Kleinkunst bewenden, sondern lieferte viele Cartons zu Glasgemälden, schuf Modelle zu Denkmälern, freskotirte ganze Häuserfaçaden. Im Deckengewölbe einer Treppe des Münchener Rathhauses malte er sinnig-heitere Compositionen (1887) und vier Bilder im Saale des Gemeindecollegiums (1889).‘--------------------------------------------------------------- Entnommen aus: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Holland, Hyacinth, „Barth, Ferdinand“, in: Allgemeine Deutsche Biographie 46 (1902), S. 217-218 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd116063319.html?anchor=adb Bearbeitet von Dr. phil. Pauline Bengelmann. Dr. phil. Pauline Bengelmann und Dr. phil. Knut Bengelmann, London: Ergänzend zu diesem ADB-Eintrag, der bei der Aufzählung der Werke Ferd. Barths die berühmten vier Holzstiche zu Fr. v. Kobells Novelle „Die G’schicht‘ von‘ Brandner Kasper“ (erstmals veröffentlicht in den ‚Fliegenden Blättern“ im Verlag Braun & Schneider in München) nicht erwähnt, muß betont werden, daß die Urheberschaft des Partenkirchener Malers Ferdinand Barth (1842 – 1892), was diese Holzstiche betrifft, nicht anzuzweifeln ist. In den Originalabbildungen, in deren Besitz der Bengelmann Verlag ist, hat der Künstler mit ‚f.barth‘ signiert, und die Signatur ‚f.barth‘ war kein Pseudonym für Franz v. Pocci, wie es irrtümlicherweise einige Zeit im ADB-Beitrag zu Franz von Pocci hieß, bis der Herausgeber der neuen Kobell-Bearbeitung im Bengelmann Verlag, Dr. phil. Walter Rathgeber, dies bei der ADB-Redaktion monierte. Ergänzend zum ADB-Beitrag zum Partenkirchener Maler Ferdinand Barth muß noch betont werden, daß der Maler auch Dichter war, als der er sich zu Beginn seiner Texte zu seinen Totentanzbildern selbst ausgewiesen hat, wenn er schreibt: „In meiner stillen Kemenat Ein' Totentanz ich ersonnen hatt', Auch Reimlein ich dazu erfund', Die Jedermann verstehen kunt'“ Im Holzstich zu diesen Totentanzgedichten Ferdinand Barth’s, in deren Besitz der Bengelmann Verlag ebenfalls ist, hat der Künstler auch ein Selbstportrait eingebracht – das einzige, das der kunsthistorischen Herausgebergruppe im Bengelmann Verlag bekannt ist. Für Hinweise ist der Verlag stets dankbar! ----------------------------------------------------------------------------------------------- Im ‚Thieme / Becker‘, dem ‚Allgemeinen Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart‘, Band ½ (E.A.Seemann), heißt es zu Ferdinand Barth: ‚Barth, Ferdinand, vielseitig begabter Bildhauer, Maler und Zeichner, geb. am 11.11.1842 in Partenkirchen (Oberbayern), gest. am 30.08.1892 ebendort. …….Anfertigung von Kartons für Wandgemälde in dem von Berger erbauten Münster zu Partenkirchen‘. ------------------------- Nach OPPERMANN ist Barth 'neben Merkel (d.i. Carl Gottlieb MERKEL, 1817 - 1897, bei Henning OPPERMANN und Arnold PFISTERER auch Karl Gottfried MERKEL genannt) und Pocci (d.i. Franz Graf von Pocci ,1807 - 1876 ) der dritte und letzte der Rethel-Epigonen (Alfred RETHEL,1816 - 1859), die dem erstarrten Totentanzthema eine der geistigen Haltung ihrer Zeit entsprechende Formulierung zu geben vermochten‘. Barth’s Motive sind meist neu und frei erfunden; die Holzschnitttechnik beweist des Künstlers Fertigkeit in der Führung des Messsers und sein großes zeichnerisches Talent…‘. Hinzu kommt, daß Barth seinen Todtentanz mit eigenen Gedichten ausgestattet hat, welche seither nie mehr zur Veröffentlichung gekommen sind. -------------------- © Bengelmann Verlag München, Malta, London 2012. All Rights Reserved. Abdruck des nachfolgenden Textes unter Angabe der Quelle für den Buchhandel nach den buchhändlerischen Usancen gerne gestattet! © Bengelmann Verlag München, Malta, London 2012. All Rights Reserved. Abdruck des nachfolgenden Textes unter Angabe der Quelle für den Buchhandel nach den buchhändlerischen Usancen gerne gestattet! Desweiteren ist das Zitieren aus diesem Beitrag nach dem deutschen Zitierrecht in eigenständigen Berichten, Beiträgen oder wissenschaftlichen Arbeiten ausdrücklich gestattet. Dr. phil. Walter Rathgeber: Nicht Franz Graf von Pocci, sondern der Partenkirchener Maler Ferdinand Barth (1842 – 1892) hat die vier berühmten Holzstiche zur „G’schicht von‘ Brandner Kasper“ in den „Fliegenden Blättern, 1871, angefertigt Wer eine gut erhaltene Originalausgabe der „Fliegenden Blätter“ von 1871, erschienen im Verlag von Braun und Schneider, und ein Vergrößerungsglas besitzt, kann unschwer die Signaturen „f. barth“ und „f. B.“ erkennen und somit selbst feststellen, daß die Holzstiche ― es handelt sich um Original-Holzstiche, mit denen damals gedruckt worden ist ― das Werk des Partenkirchener Malers Ferdinand Barth sind, der ständiger Mitarbeiter beim Verlag Braun & Schneider war, der auch das Partenkirchener Münster und das Münchner Rathaus mit Gemälden ausgestattet hat. Trotzdem wurde lange Zeit die Behauptung aufgestellt, daß Franz von Pocci die Illustrationen zum Brandner Kasper angefertigt habe. Wie konnte es zu einem derartigen Irrtum kommen? Sigmund Freud würde vielleicht sagen, daß diese Behauptung Ausdruck einer sog. Fehlleistung sei: Da Franz Graf von Pocci der berühmtere Künstler ist, könnte der Wunsch der Vater des Gedankens gewesen sein, daß Franz Graf von Pocci auch die vier berühmten Holzstiche zum Brandner Kasper angefertigt hätte, und nicht der aus einfachen Verhältnissen stammende Ferdinand Barth aus Partenkirchen. Vielleicht beginnt die Geschichte dieses Irrtums damit, daß Dr. Aloys Dreyer in seinem „biographischen Nachwort“ zu dem 1912 im Verlag von Carl Schnell (Carl Aug. Seyfried & Comp.) erschienenen Band „Allerhand G’schicht’ln und G’sang’ln. Eine Auswahl oberbayerischer Gedichte und Erzählungen von Franz von Kobell“ geschrieben hat, daß die Bilder in Kobell’s „Schnaderhüpfeln und Sprüch’ln“ von Pocci stammen. Dieses Werk mit den Illustrationen von Pocci ist jedoch 1845 erschienen, und da gab es noch keine Novelle mit dem Titel „Brandner Kasper“. Im Jahre 1872, also ein Jahr nach der Erstveröffentlichung vom „Brandner Kasper“ in den „Fliegenden Blättern“ von 1871 erschien dann von Franz von Kobell ein Bändchen mit dem ähnlich lautenden Titel „Schnadahüpfln und Gschichtln“, und in diesem Band wurde Kobell’s Novelle vom Brandner Kasper nochmals abgedruckt, mit den vier berühmten Illustrationen. Zu beachten ist, daß im Titelblatt und auch sonst nirgends im Text ein Hinweis erfolgt, von wem die Illustrationen angefertigt worden sind. Weder Franz von Pocci noch Ferdinand Barth hatten damals irgendeine Erwähnung verdient! Im Bildnachweis zu dem 1983 erschienenen Band „Kurt Wilhelm / Franz von Kobell: Der Brandner Kasper und das ewig‘ Leben“ heißt es: „Zeichnungen auf den Seiten 9, 11, 15 16: Franz von Pocci, Originalillustrationen zu Kobell, ‚Die G’schicht vom Brandner Kasper‘ aus den Fliegenden Blättern Nr. 1363 / 64“. Karl Pörnbacher hat als Herausgeber des reizenden Reclam-Bändchens Nr. 5511 mit dem Titel „Franz von Kobell. Die Gschicht von Brandner-Kasper. Schnadahüpfln, Gedichte und Jagdskizzen“ den entscheidenden Fehler (Errare humanum est, Anmerk. des Hrsg.) dann wiederholt. Er hat in der Titelseite vermerkt „Mit 16 Illustrationen von Franz von Pocci“ Und auf Seite 69 hat Pörnbacher in seinem Quellenverzeichnis angeführt: „'Die Gschicht von Brandner Kasper' aus: Fliegende Blätter. Bd. 55, München: Braun & Schneider war, der auch das Partenkirchener Münster und das Münchner Rathaus mit Gemälden ausgestattet hat. Trotzdem wurde lange Zeit die Behauptung aufgestellt, daß Franz von Pocci die Illustrationen zum Brandner Kasper angefertigt habe. Wie konnte es zu einem derartigen Irrtum kommen? Sigmund Freud würde vielleicht sagen, daß diese Behauptung Ausdruck einer sog. Fehlleistung sei: Da Franz Graf von Pocci der berühmtere Künstler ist, könnte der Wunsch der Vater des Gedankens gewesen sein, daß Franz Graf von Pocci auch die vier berühmten Holzstiche zum Brandner Kasper angefertigt hätte, und nicht der aus einfachen Verhältnissen stammende Ferdinand Barth aus Partenkirchen. Vielleicht beginnt die Geschichte dieses Irrtums damit, daß Dr. Aloys Dreyer in seinem „biographischen Nachwort“ zu dem 1912 im Verlag von Carl Schnell (Carl Aug. Seyfried & Comp.) erschienenen Band „Allerhand G’schicht’ln und G’sang’ln. Eine Auswahl oberbayerischer Gedichte und Erzählungen von Franz von Kobell“ geschrieben hat, daß die Bilder in Kobell’s „Schnaderhüpfeln und Sprüch’ln“ von Pocci stammen. Dieses Werk mit den Illustrationen von Pocci ist jedoch 1845 erschienen, und da gab es noch keine Novelle mit dem Titel „Brandner Kasper“. Im Jahre 1872, also ein Jahr nach der Erstveröffentlichung vom „Brandner Kasper“ in den „Fliegenden Blättern“ von 1871 erschien dann von Franz von Kobell ein Bändchen mit dem ähnlich lautenden Titel „Schnadahüpfln und Gschichtln“, und in diesem Band wurde Kobell’s Novelle vom Brandner Kasper nochmals abgedruckt, mit den vier berühmten Illustrationen. Zu beachten ist, daß im Titelblatt und auch sonst nirgends im Text ein Hinweis erfolgt, von wem die Illustrationen angefertigt worden sind. Weder Franz von Pocci noch Ferdinand Barth hatten damals irgendeine Erwähnung verdient! Im Bildnachweis zu dem 1983 erschienenen Band „Kurt Wilhelm / Franz von Kobell: Der Brandner Kasper und das ewig‘ Leben“ heißt es: „Zeichnungen auf den Seiten 9, 11, 15 16: Franz von Pocci, Originalillustrationen zu Kobell, ‚Die G’schicht vom Brandner Kasper‘ aus den Fliegenden Blättern Nr. 1363 / 64“. Karl Pörnbacher hat als Herausgeber des reizenden Reclam-Bändchens Nr. 5511 mit dem Titel „Franz von Kobell. Die Gschicht von Brandner-Kasper. Schnadahüpfln, Gedichte und Jagdskizzen“ den entscheidenden Fehler (Errare humanum est, Anmerk. des Hrsg.) dann wiederholt. Er hat in der Titelseite vermerkt „Mit 16 Illustrationen von Franz von Pocci“ Und auf Seite 69 hat Pörnbacher in seinem Quellenverzeichnis angeführt: „'Die Gschicht von Brandner Kasper' aus: Fliegende Blätter. Bd. 55, München: Braun & Schneider, 1871. Nr. 1363. S. 65 – 67. Nr. 1364. S. 73f. [ Illustriert von Franz von Pocci.]“. Günter Goepfert hat als Herausgeber des Bandes „Franz von Kobell. Ausgewählte Werke“ zur Erzählung „G’schicht‘ von‘ Brandner-Kasper“ die Urheberschaft Ferdinand Barths, was die Illustrationen zum Brandner Kasper betrifft, betont. Er schreibt: „Diese von Ferdinand Barth* illustrierte Erzählung wurde erstmals im Jahre 1871 in den ‚Fliegenden Blättern‘ veröffentlicht“. Und in der Fußnote (*) hierzu schreibt Goepfert, daß ein Brief Kobells zwar zu der „irrtümlichen Annahme“ geführt hätte, „Pocci habe sich mit der Signatur Barth bzw. F.B. eines Pseudonyms bedient. Nachweisbar wirkte jedoch der 1842 in Partenkirchen geborene und dort 1892 verstorbene Maler und Holzschnitzer Ferdinand Barth seit 1864 als vielseitig engagierter Künstler sowie schließlich als Professor der Kunstgewerbeschule in München“. Zu guter Letzt soll noch erwähnt werden, daß die Tochter des Dichters, Luise von Kobell, zwei Jahre nach dem Tod ihres Vaters eine Lebensskizze zu Leben und Werk von Franz von Kobell herausgegeben hat und in diesem Werk eindeutig Ferdinand Barth als Schöpfer der vier Illustrationen zum Brandner Kasper benennt, wenn sie in einer Originalanmerkung auf Seite 58 schreibt: „F. Barth hat den Brandner Kasper durch sehr schöne Illustrationen geschmückt“. Leseprobe aus: Franz von Kobell, Die G’schicht‘ von‘ Brandner Kasper, Vollständige und ungekürzte Bearbeitung von Dr. phil. Walter Rathgeber mit dem Urtext in Altbairisch aus dem Jahr 1871(ALTBAIRISCHER ORIGINALTEXT AUS DEN ‚FLIEGENDEN BLÄTTERN‘,1871), einer erstmaligen Übersetzung in das heutige Oberbayrische (OBERBAYRISCHE ERSTAUSGABE) und einer erstmaligen Übersetzung in das Hochdeutsche (DEUTSCHE ERSTAUSGABE). ISBN 978-3-930177-25-7. Mit Reproduktionen der vier Original-Holzstiche zum „Brandner Kasper“ von Ferdinand Barth (1842 – 1892). © Bengelmann Verlag München, Malta, London 2012. All Rights Reserved. Abdruck des nachfolgenden Textes unter Angabe der Quelle für den Buchhandel nach den buchhändlerischen Usancen gerne gestattet!  

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Der Bär. Die ungekürzte Bärenmonographie des Fürstlich-Radziwill’schen Oberförsters A. Krementz

Der Bär. Die ungekürzte Bärenmonographie des Fürstlich-Radziwill’schen Oberförsters A. Krementz von Krementz,  Anton, Mirbach-Sorquitten,  Julius von, Radziwill,  Wilhelm, Rathgeber,  Walter, Zabernigg-Gajdukowa,  Marina

Dieses Buch ist die umfangreichste Bärenmonographie der Welt, verfaßt von einem deutschen Oberförster in den Besitzungen der Fürsten Radziwill in Rußland, innerhalb eines riesigen Bärenreviers in den Sumpfwaldungen des Pripetpoliesje (Rokitnosümpfe). Es wendet sich an alle Menschen, die sich für das Leben des in der Wildnis lebenden Bärwildes interessieren. Zu Lebzeiten des schreibenden Oberförsters war es zu einem Konflikt zwischen Wildnis und Kulturlandschaft gekommen, weil eine Eisenbahnlinie gebaut wurde und deshalb Rodungen für die Bahntrasse erforderlich waren. Zur Überraschung des Oberförsters zogen sich die Bären jedoch nicht zurück in die verbleibenden Wildnisregionen, sondern siedelten sich bevorzugt in der Nähe der Siedlungen an der Eisenbahntrasse an. Weil dort die Nahrung müheloser zu bekommen war - Kühe und Schafe sind eben leichter zu schlagen als der schnelle Hirsch, und der Mais vom Acker nährt mehr als einige kärgliche Moosbeeren in der Wildnis. Der Bär ist somit gerne Kulturfolger - was jedoch auch impliziert, daß die in der Kulturlandschaft arbeitenden Menschen, besonders die in der Landwirtschaft tätigen Menschen, die Lebenshaltungskosten für die Kulturfolgerbären bestreiten müssen. Oberförster Anton Krementz hat zu einer Zeit geschrieben, als der Bär eben noch jagdbares Bärwild war und kein Teddybär. Und Krementz mußte nichts verheimlichen und nichts beschönigen. Der Oberförster war als Jagdleiter auch für die Sicherheit des Prinzen Wilhelm von Preußen, dem späteren Kaiser Wilhelm I., zuständig, wenn dieser als Jagdgast sich in den Bärenrevieren der Radziwillschen Besitzungen aufhielt.

Aktualisiert: 2017-03-01
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Sie begegnen einem Bären – Was tun? – Bärenbegegnung und Bärenangriff.

Sie begegnen einem Bären – Was tun? – Bärenbegegnung und Bärenangriff. von Czynk,  Edward von, Krementz,  Anton, Radziwill,  Wilhelm, Rathgeber,  Walter

Dieses Buch bringt alles, was Bergwanderer, Bergsteiger, Kletterer, Waldarbeiter, Bergbauern, Sennerinnen und Sennen, Alpenstraßenfahrer und Montainbiker für den Fall einer Bärenbegegnung oder gar bei einem Bärenangriff wissen sollten. Was Sie wissen sollten, wenn Sie einem Bären begegnen. Ratschläge für Bewohner und Besucher der Alpen und anderer Regionen mit künstlicher Ansiedlung von Bären und Wölfen in dicht besiedelten Kulturlandschaften. Ratschläge für Bergwanderer und Alpenstraßenfahrer bei Bärenbegegnungen, bei Unfällen mit Bärwild und bei Bärenangriffen.

Aktualisiert: 2017-03-01
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Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie

Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie von Plattner,  Gerda, Rathgeber,  Walter

Das große Lehrbuch der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie in völlig neu bearbeiteter dritter Auflage. - Dr. phil. Walter Rathgeber, Facharzt für Allgemeinmedizin und Soziologe, ehemaliger Lehrbeauftragter für Medizinische Soziologie an der Fakultät für Theoretische Medizin der Universität Heidelberg und der Medizinischen Fakultät der Universität München. Diplompsychologin Gerda Plattner, Praktische Ärztin / Psychotherapie.

Aktualisiert: 2017-03-25
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Abnehmen! Übergewicht sofort selber senken – salzfrei ohne Medikamente

Abnehmen! Übergewicht sofort selber senken – salzfrei ohne Medikamente von Plattner,  Gerda, Rathgeber,  Walter

Die Deutsche D*A*S*H*-Diät: Die Anti-Risiko-Diät gegen Adipositas, Salzexzeß und Hypertonie nach der Formula Dr. Rathgeber auch für die schnelle Küche zu Hause, im Büro und unterwegs. Die SOS-Methode: 'Schlank ohne Salz'. Fatburner-Food and Drinks • Cocktails • Tapas

Aktualisiert: 2017-03-25
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Der Bär. Mit den Illustrationen des kaiserlichen Hofmalers Julian Falat zu Kaiser Wilhelm II. als Jagdgast bei Fürst Anton Radziwill und dem Fürstlich-Radziwillischen Oberförster Anton Krementz. Bibliophile Geschenkausgabe.

Der Bär. Mit den Illustrationen des kaiserlichen Hofmalers Julian Falat zu Kaiser Wilhelm II. als Jagdgast bei Fürst Anton Radziwill und dem Fürstlich-Radziwillischen Oberförster Anton Krementz. Bibliophile Geschenkausgabe. von Bezalel-Bengelmann,  Sarah, Bonvicini,  Valentino, Falat,  Julian, Krementz,  Anton, Lutz,  Paul, Rathgeber,  Walter

Der Bär. Mit den Illustrationen des kaiserlichen Hofmalers Julian Falat zu Kaiser Wilhelm II. als Jagdgast bei Fürst Anton Radziwill und dem Fürstlich-Radziwillischen Oberförster Anton Krementz. Bibliophile Geschenkausgabe. Vollständiger und ungekürzter Text der Originalausgabe von 1888. Zur Naturgeschichte des Bären, zur Jagd auf Bärwild und zum Leben des Bären in den Urwäldern der Pripetniederungen (Rokitnosümpfe) des 19. Jahrhunderts.

Aktualisiert: 2017-03-25
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Authentische Geschichte der Eroberung von Florida durch Hernando de Soto 1539 – 1543.

Authentische Geschichte der Eroberung von Florida durch Hernando de Soto 1539 – 1543. von Rathgeber,  Walter, Reger,  Klaus, Richelet,  Pierre, Scholz,  Barbara, Vega el Inca,  Garcilaso de la

Garcilasso de la Vega el Inca und sein Historischer Roman “DIE EROBERUNG VON FLORIDA”, erschienen 1605 in Spanien. Aus einem Essay von Dr. phil. Pauline Bengelmann, London 2015. © Bengelmann Verlag Munich 2015, Nachdruck entsprechend den buchhändlerischen Usancen für den Buchhandel wird ausdrücklich gestattet. --------- --------In dem Jahr 1539, in welchem der spanische Konquistador und Hauptmann Hernando de Soto im Auftrag der spanischen Krone mit 600 Freiwilligen aus Portugal und Spanien einen Feldzug zur Eroberung eines nordamerikanischen Landstriches, den man „Florida“ nannte, unternahm, wurde am 12. April der spätere Dichter und Historiker Garcilaso de la Vega el Inca als Kind der Inkaprinzessin Chimpu Ocllo, getauft auf den christlichen Namen Isabel Suárez, und eines einfachen spanischen Landsknechtes im Hauptmannsrang mit dem Namen Garcilasso geboren. Die Mutter des Dichters war eine Cousine des Inkakaisers Huascar, dem Todfeind des Inkakönigs Atahualpa beim Kampf um die Thronfolge. Der Dichter Garcilasso de la Vega el Inca entstammt somit aus dem Hochadel der Inkadynastie. Hauptmann de Soto war schon bei der tollkühnen Eroberung Perus (in der Inkasprache Quechua wurde den spanischen Invasoren das Wort „biru“, gleichbedeutend für „Fluß“, als Bezeichnung für das vor ihnen liegende unbekannte Land genannt) durch den ehemaligen Schweinehirten und Analphabeten, den grausamen Hauptmann Francisco Pizarro aus der Estremadura, mit dabei. Den gescheiterten Versuch, Florida auf ebensolche tolldreiste Weise zu erobern, mußte Hauptmann de Soto mit seinem Leben bezahlen; vermutlich starb er an einer Wundinfektion nach einer Bagatellverletzung, jedenfalls kam er nicht durch unmittelbare Feindeinwirkung zu Tode. Der Kriegszug mußte scheitern, weil der militärische Widerstand der verschiedenen indianischen Volksstämme, die jeweils einem Kaziken unterstanden, und die nicht zu einem übergeordneten Staat mit einem gottgleichen Oberhaupt vereint gewesen waren, trotz der militärischen Überlegenheit der spanischen Invasoren immens war. De Soto hatte vermutlich von einer Duplizität und Wiederholbarkeit der Ereignisse geträumt, als er den Feldzug gegen Florida plante. Denn die fast tölpelhafte Eroberung Perus durch den bauernschlauen und listigen Schweinehirten am 15. November 1532, als der Inkaherrscher Atahualpa durch eine List gefangen genommen werden konnte, war ja schon eine Wiederholung der Taktik bei der ebenso schlauen, jedoch wesentlich blutigeren Eroberung Mexikos durch Hernando Cortéz 1519. Cortéz hatte das Glück, die Verräterin Malinche als seine Geliebte und als „consultant“ und den gutgläubigen, naiven und wahnhaft religiösen Herrscher Mexikos, Montezuma, als Gegner zu haben. Montezuma hatte die Weißen als Götter verehrt und sie willkommen geheißen. Erst nach dem Tod Montezumas durch einen Steinwurf aufgebrachter mexikanischer Bürger hatte der militärische Widerstand Form angenommen. Garcilaso de la Vega el Inca lebte in Spanien und schrieb mehrere Jahrzehnte an diesem historischen Roman.

Aktualisiert: 2017-03-25
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Gesunde Geiz-ist-geil-Gerichte. Die Sparküche für Ihre Gesundheit und Ihr Geld.

Gesunde Geiz-ist-geil-Gerichte. Die Sparküche für Ihre Gesundheit und Ihr Geld. von Brunelli,  Giordano Cayetano, Rathgeber,  Walter

Dieses Buch ist für alle Menschen, die einerseits gesundes Essen und Trinken zubereiten wollen, andererseits die Kosten im Griff behalten wollen und unsinnige Geldausgaben vermeiden wollen. Nicht nur für arme, sondern besonders auch für wohlhabende oder gar reiche Leute, die ihr Geld sinnvoll ausgeben wollen. Das Buch für die Schlankheit, für die Schönheit und - last not least - für die Gesundheit Ihres Körpers einerseits, gegen die Magersucht Ihrer Brieftasche und Ihres Geldbeutels andererseits! - DAS BUCH GEGEN DIE SCHWINDSUCHT IN IHREM PORTEMONNAIE! -Der Verlag. ----------------------- -------------------------- Dr. Giordano Cayetano Brunelli und Dr. phil. Walter Rathgeber, Facharzt für Allgemeinmedizin: Vorbemerkungen zur gesunden „Geiz-ist-Geil-Küche“. Ein Essay. © Bengelmann Verlag e.K., Munich 2015. All rights reserved. Nachdruck nur für den Buchhandel nach den buchhändlerischen Usancen gestattet. Dieses Buch ist für Menschen, die einerseits gesund leben wollen und den Ankauf von Lebensmitteln ohne gesundheitlichen Wert vermeiden wollen, für Menschen, die auch keine Lust haben, überteuerte Lebensmittel einzukaufen, wenn es auch preiswertere und ebenso gesunde Lebensmittel auf dem Markt gibt. Und die sich kein X für ein U vormachen lassen wollen. Der Mensch braucht vor allem Eiweiß als Baustoff für seinen Körper, nicht nur für die Muskeln, sondern auch für alle sonstigen Organe, und auch Eiweiß als Brennmaterial zur schlankmachenden, gesunden Energieversorgung des Organismus - bekannt als „spezifisch-dynamische Wirkung“ der Eiweiße und Aminosäuren. Schließlich hat der lebende Organismus eine Körpertemperatur von 37 Grad Celsius. Der Mensch ist also ein Ofen, der beheizt werden muß. Mit Brennmaterial bester Qualität, aber nicht zu unverschämten Wucherpreisen. Die Faustregel der Physiologie des gesunden Menschen zum Eiweißbedarf ist die folgende: Pro Kilogramm Körpergewicht in jungen und mittleren Jahren 1 Gramm Eiweiß, in fortgeschrittenen Altersjahren ab dem 5. Lebensjahrzehnt eher doppelt so viel. Ein Mensch mit 70 kg Körpergewicht benötigt also täglich mindestens 70 Gramm Eiweiß von höchster Wertigkeit, in der zweiten Lebenshälfte dann 140 Gramm Eiweiß, um Knochenabbau und Muskelabbau zu verhindern. Die Gesunde Geiz-ist-Geil-Küche klärt ab, wieviel Eiweiß und Vitamine für wieviel Geld zu haben sind, und wie lange die Zubereitung dauert. Denn Sie wollen ja Geld sparen und Zeit. Denn Ihr Geld und Ihre Zeit wollen Sie auch für andere Ziele und Zwecke ausgeben, z.B. für Ihren Beruf, Ihre Freizeit, Ihren Sport, Ihr Eigenheim, Ihre Familie. Man muß nicht arm sein, um gut zu kalkulieren beim Einkauf für Baustoffe, Brennmaterial und Rostschutz für Ihren Körper! Hochpreisige und überteuerte Lebensmittel sind keineswegs gesünder als niedrigpreisige. Was ist hochpreisig? Was ist überteuert? Was ist gesund? Wird die angebliche gesundheitsfördernde Eigenschaft eines bestimmten Lebensmittels nicht auch herbeigeredet, um einen Wahnsinnspreis für eine durchschnittliche Sache zu erzielen? Wird ein Lebensmittel dadurch gesünder, daß es z.B. früher mal ein Grundnahrungsmittel für südamerikanische Ureinwohner gewesen ist? Gibt es Lebensmittel für Snobs, denen das Beste nicht gut genug ist und die sich 5 Tage aus dem Abfallcontainer eines Discounters in der Nähe die Lebensmittel holen, damit sie dann wahnsinnig überteuerte, angeblich gesunde Öko-Bio-Lebensmittel kaufen können? Die bei näherem Hinsehen dann gar nicht so gesund sind, womöglich. Und selbst wenn sie gesund sind, sind sie nicht von größerem gesundheitlichem Wert als vergleichbare Produkte, die nicht in den Anden, sondern hierzulande produziert werden. Und welche Spritzmittel mit Pestiziden und Herbiziden beim Anbau mancher sündteurer snobistischer Lebensmittel, importiert aus Irgendwo, eingesetzt werden, bleibt offen. Letzten Endes sollen gesunde Lebensmittel so geringe Mengen an anbau- und herstellungsbedingten Giftstoffen enthalten, wie nur irgendwie möglich. Und wenn Lebensmittel unvermeidbar einige Substanzen enthalten, die besser nicht drin wären, kann es sein, daß beim Kochen diese Schadstoffe entweder zerstört werden oder aus dem Lebensmittel ausgewaschen und mit dem Kochwasser entsorgt werden. Spinat z.B. braucht zum Wachstum immer Nitrate, die nicht nur im Kunstdünger, sondern von Natur aus auch im Kuh- und Pferdemist enthalten sind. Das Kochwasser des Spinates enthält dann zwangsläufig die wasserlöslichen Nitrate. Bei der Rohkost gibt es kein Kochwasser. Wenn früher die Mami und die Oma das Spinatwasser getrunken haben, war dies auch beim Anbau ohne Kunstdünger gar nicht so gesund. Besser, man schüttet die Nitrate mit dem Kochwasser weg. Gilt für alle Wurzelgemüse und bodennahen Gemüse ganz besonders. Und gilt auch für die vegetarischen Gerichte und die „Green Smoothies“, die bei Brunelli nicht aus rohem Gemüse mit seinen Spritzmitteln und natürlichen Nitraten zubereitet werden, sondern aus spritzmittelreduziertem gekochtem Gemüse - denn Gemüse kommt von „Mus“, also zu einem breiigen Mus gekochten Pflanzenteilen. Und was sollen Lebensmittel überhaupt enthalten? Ganz einfach: Mittel zum Leben. Nährstoffe. Die Lebensmittel der ganzen Welt können als Stoffe zur Energiegewinnung und als Baustoffe für den Körper nur Substanzen enthalten, die zu einer der folgenden drei Nährstoffgruppen gehören: Kohlenhydrate, Fette, Eiweiß. Hinzu kommen energiefrei noch lebenswichtige Mineralien, Vitamine und Sekundären Pflanzeninhaltsstoffe. Bei sündteuren Lebensmitteln stellt sich die Frage, wieviel von diesen soeben genannten Nährstoffen pro Kilogramm Lebensmittel denn wirklich enthalten sind. Die sündteuren Erdbeeren zur Weihnachtszeit? Enthalten die, grün geerntet und künstlich nachgereift, wirklich Vitamine und wieviel Gift enthalten sie, damit sie Transport und Lagerung aushalten? Und warum wird für sowas Geld ausgegeben, was womöglich Sondermüll ist? Was die drei Gruppen von Hauptnährstoffen und die Vitamine, Mineralien und Sekundären Pflanzeninhaltsstoffe betrifft: was kosten denn diese? Beispiel: Wenn Sie Tomaten kaufen, außerhalb der Saison, grün und somit unreif geerntet, antransportiert von Irgendwo, im Lagerhaus begast, blaß rosa beim Kauf, dann stellt sich die Frage, was Sie für ein Kilogramm dieser Ware bezahlt haben, und wieviel von dem zweifelsohne gesunden Tomateninhaltsstoff „Lycopin“ aus der Familie der Carotinoide überhaupt enthalten ist. Rein kaufmännisch: Wieviel kostet ein Milligramm Lycopin? Hat sich der Kauf dieser Tomaten somit gesundheitlich gelohnt? Oder haben Sie für Ihr Geld nur das in den Tomaten enthaltene Wasser, das Nitrat aus der Nährlösung des Treibhauses, die Spritzmittel gegen Insekten und Pilzkrankheiten gekauft? Und wieviel kostet ein Gramm Lycopin, wenn sie saisonal-regional gereifte Tomaten kaufen? Und was dürfen diese kosten? Dürfen Tomaten denn wirklich teurer sein als Milchprodukte und Fleisch? Nein, meint Dr. Brunelli, der nüchterne Kalkulator und Hobbykoch. Dieses Buch beantwortet all diese Fragen und bringt zu gesunden und preiswerten Lebensmitteln erstens die von der Bengelmann Versuchsküche errechneten und erhobenen Kilopreise der betreffenden Lebensmittel und zweitens eine Vielzahl von leicht nachkochbaren Rezepten, die hinsichtlich des Arbeitsaufwandes in drei Kapitel aufgeteilt werden: Im ersten Kapitel sind Rezepte, deren Zubereitungszeit einschließlich Vorarbeiten, wie waschen, putzen, zerkleinern usw., in 3 bis 10 Minuten zubereitet sind, einschließlich Antipasti, Canapés, Amuse gueules, Fingerfood, Snacks, Drinks, Mixgetränke, Smoothies, warmer und kalter Küche. Im zweiten Kapitel finden Sie Rezepte mit einer Zubereitungszeit von 11 bis 30 Minuten, einschließlich Snacks, Drinks, Mixgetränke, Smoothies, warmer und kalter Küche. Und im 3. Kapitel finden Sie Rezepte für aufwendigere Gerichte, Speisen und Getränke. Die Grundfrage, die dieses Buch beantworten will, ist diejenige: FÜR WIEVIEL GELD BEKOMME ICH WELCHE MENGE GESUNDER LEBENSMITTEL MIT WELCHER MENGE VON ENERGIETRÄGERN, BAUSTOFFEN, EIWEISS, VITAMINEN, SEKUNDÄRE PFLANZENSTOFFEN UND MINERALIEN UND WIEVIEL ZEIT BRAUCHE ICH FÜR EINKAUF UND ZUBEREITUNG. Kurz: Wieviel Geld brauche ich für viel Gesundheit und viel Freizeit und für ein möglichst großes Budget für andere Lebensziele. Ein wichtiges Buch für die Lebensführung armer und reicher Leute! Giordano Cayetano Brunelli, Dr. phil., absolvierte nach der Matura anfänglich eine Ausbildung als Koch und als Fotograf (beides abgebrochen), studierte Germanistik, Geschichte und Romanistik, arbeitete als Restaurant-Inspektor für internationale Restaurantführer und als Gastronomie-Kritiker. Privat geht er gerne auf die Jagd (Wildschwein, Fasan, Rebhuhn, Gemse, Hirsch und Reh), kocht gerne mit seiner Frau Wildgerichte mit selbst gesammelten Waldpilzen. Lieblingsgerichte: Cinghiale in salmi, Ragú Bolognese. Sein Lieblingswein: Brunello di Montalcino.

Aktualisiert: 2017-03-25
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Geschichte der Eroberung von Florida durch Hernando de Soto 1539-1543. Ein historischer Jahrtausendroman über den Beginn des ersten Holocausts in der Geschichte der Menschheit.

Geschichte der Eroberung von Florida durch Hernando de Soto 1539-1543. Ein historischer Jahrtausendroman über den Beginn des ersten Holocausts in der Geschichte der Menschheit. von Bengelmann,  Knut, Bonvicini,  Valentino, Brunelli,  Giordano Cayetano, Meier,  Heinrich Ludewig, Rathgeber,  Walter, Reger,  Klaus, Richelet,  Pierre, Scholz,  Barbara, Vega el Inca,  Garcilasso de la

Garcilasso de la Vega el Inca und sein Historischer Roman “DIE EROBERUNG VON FLORIDA”, erschienen 1605 in Spanien. Aus einem Essay von Dr. phil. Pauline Bengelmann, London 2015. © Bengelmann Verlag Munich 2015, Nachdruck entsprechend den buchhändlerischen Usancen für den Buchhandel wird ausdrücklich gestattet. --------- --------In dem Jahr 1539, in welchem der spanische Konquistador und Hauptmann Hernando de Soto im Auftrag der spanischen Krone mit 600 Freiwilligen aus Portugal und Spanien einen Feldzug zur Eroberung eines nordamerikanischen Landstriches, den man „Florida“ nannte, unternahm, wurde am 12. April der spätere Dichter und Historiker Garcilaso de la Vega el Inca als Kind der Inkaprinzessin Chimpu Ocllo, getauft auf den christlichen Namen Isabel Suárez, und eines einfachen spanischen Landsknechtes im Hauptmannsrang mit dem Namen Garcilasso geboren. Die Mutter des Dichters war eine Cousine des Inkakaisers Huascar, dem Todfeind des Inkakönigs Atahualpa beim Kampf um die Thronfolge. Der Dichter Garcilasso de la Vega el Inca entstammt somit aus dem Hochadel der Inkadynastie. Hauptmann de Soto war schon bei der tollkühnen Eroberung Perus (in der Inkasprache Quechua wurde den spanischen Invasoren das Wort „biru“, gleichbedeutend für „Fluß“, als Bezeichnung für das vor ihnen liegende unbekannte Land genannt) durch den ehemaligen Schweinehirten und Analphabeten, den grausamen Hauptmann Francisco Pizarro aus der Estremadura, mit dabei. Den gescheiterten Versuch, Florida auf ebensolche tolldreiste Weise zu erobern, mußte Hauptmann de Soto mit seinem Leben bezahlen; vermutlich starb er an einer Wundinfektion nach einer Bagatellverletzung, jedenfalls kam er nicht durch unmittelbare Feindeinwirkung zu Tode. Der Kriegszug mußte scheitern, weil der militärische Widerstand der verschiedenen indianischen Volksstämme, die jeweils einem Kaziken unterstanden, und die nicht zu einem übergeordneten Staat mit einem gottgleichen Oberhaupt vereint gewesen waren, trotz der militärischen Überlegenheit der spanischen Invasoren immens war. De Soto hatte vermutlich von einer Duplizität und Wiederholbarkeit der Ereignisse geträumt, als er den Feldzug gegen Florida plante. Denn die fast tölpelhafte Eroberung Perus durch den bauernschlauen und listigen Schweinehirten am 15. November 1532, als der Inkaherrscher Atahualpa durch eine List gefangen genommen werden konnte, war ja schon eine Wiederholung der Taktik bei der ebenso schlauen, jedoch wesentlich blutigeren Eroberung Mexikos durch Hernando Cortéz 1519. Cortéz hatte das Glück, die Verräterin Malinche als seine Geliebte und als „consultant“ und den gutgläubigen, naiven und wahnhaft religiösen Herrscher Mexikos, Montezuma als Gegner zu haben. Montezuma hatte die Weißen als Götter verehrt und sie willkommen geheißen. Erst nach dem Tod Montezumas durch einen Steinwurf aufgebrachter mexikanischer Bürger hatte der militärische Widerstand Form angenommen. Garcilaso de la Vega el Inca lebte in Spanien und schrieb mehrere Jahrzehnte an diesem historischen Roman.

Aktualisiert: 2017-03-25
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DASH-Diät. Das Kochbuch für die schnelle Küche zu Hause, im Büro und unterwegs. Die Deutsche DASH-Diät gegen Adipositas, Salzexzeß und Hypertonie. Schlemmen bis die Hose rutscht und das Hüftgold schmilzt. Gut essen bei Bluthochdruck und Übergewicht,

DASH-Diät. Das Kochbuch für die schnelle Küche zu Hause, im Büro und unterwegs. Die Deutsche DASH-Diät gegen Adipositas, Salzexzeß und Hypertonie. Schlemmen bis die Hose rutscht und das Hüftgold schmilzt. Gut essen bei Bluthochdruck und Übergewicht, von Kogleck,  Dietmar, Plattner,  Gerda, Rathgeber,  Walter

Zur Zielgruppe dieses ärztlichen Diätberatungsbuches gehören alle Menschen, Vegetarier und Nicht-Vegetarier, Gesunde und Kranke, die an einer schmackhaften Diät mit köstlichen Schlemmerrezepten aus der deutschen, italienischen und französischen Küche zur Beseitigung von Übergewicht und Bluthochdruck oder zum Gesundbleiben interessiert sind und nur solchen Diätbüchern ihr Vertrauen schenken wollen, die nachweislich und nachprüfbar von wirklich existierenden und praktizierenden Ärzten und Wissenschaftlern mit rechtmäßigen Berufsbezeichnungen verfaßt worden sind. Der Verlag garantiert dafür, daß dieses Buch von zwei wirklich existierenden Ärzten mit jahrelanger hausärztlicher Erfahrung in München verfaßt worden ist. Die Namen der Verfasser dieses Werkes sind keine erfundenen Pseudonyme mit nicht existierenden akademischen Graden und Berufsbezeichnungen. Im Bengelmann Verlag erscheinen grundsätzlich keine medizinischen Beratungsbücher von nichtärztlichen Personen, wie z.B. von Oberschülern, Studenten, Skilehrern, All-round-Journalisten, Gabelstaplerfahrern, Animateuren oder Reiseleitern auf Kreuzfahrschiffen usw. , die ihre Pseudonyme mit unzutreffenden akademischen Titeln und Berufsbezeichnungen schmücken. --------- --------------------DASH-Diät-Kochbuch für die schnelle Küche zu Hause, im Büro und unterwegs. DAS BASISBUCH FOR STARTERS. Für Vegetarier, Veganer und Nicht-Vegetarier. Auf die Vegetarier warten in diesem Buch 64 (vierundsechzig!) vegetarische schnelle 3- bis 30-Minuten-Rezepte für Vegi-Speisen mit reichlich vegetarischen Proteinen bzw. Aminosäuren, genauer gesagt: mit allen essentiellen Aminosäuren bzw. mit den "Tricks", mit denen man als Vegi-Köchin/-Koch z.B. den an sich proteinreichen Seitan (Weizenfleisch), dem jedoch herstellungsbedingt LYSIN völlig fehlt (!!!), dieses lebensnotwendige Lysin als Bestandteil anderer vegetarischer Proteinquellen mit dem Seitan mischt. Der Weizen, aus dem Seitan hergestellt wird, enthält zwar ursprünglich viel Lysin (laut DEBINET je nach Typ des Weizen Mehles 200mg bis 300mg in 100g), aber beim Herstellungsprozeß durch Auswaschen des Klebereiweisses wird die essentielle Aminosäure Lysin, die wasserlöslich ist, wie schon ihr Name verkündet, zur Gänze ausgewaschen. Die oft im Internet aufgestellte Behauptung, daß der Weizen von Natur aus kein LYSIN enthält, ist nicht zutreffend und entspringt womöglich dem Wunschdenken mancher Autoren mit dem ideologischen Ziel, den Weizen als Nahrungsmittel zu verunglimpfen und die Herstellung eines solchen Defektproduktes schönzureden! --- Dafür ist im Seitan nach dem Hinzufügen von Sojasauce und Gewürzen immens viel Kochsalz enthalten. --- Welche vegetarischen Proteinquellen die Nachlieferung von LYSIN ermöglichen und wie es geht, erfahren Sie erstmalig in diesem Buch - denn dieses Buch ist das einzige Rezept- oder Kochbuch im deutschen Sprachraum oder womöglich auf der Welt, in welchem das Problem mit dem SEITAN, dem herstellungsbedingt das LYSIN fehlt, erstens überhaupt beschrieben wird und zweitens auch elegant gelöst wird. Die Lösung des LSYIN-PROBLEMS im SEITAN ist das Verdienst der beiden Autoren, die hierzu wissenschaftlich geforscht haben und anschließend in der Bengelmann Versuchsküche experimentiert haben. Somit ist dieses DASH-DIÄT-KOCHBUCH mit seinen Informationen zum Nährstoffgehalt pflanzlicher Lebensmittel, speziell zum Eiweißgehalt und zur Aminosäurenzusammensetzung von Vegetabilien, FÜR ALLE VEGETARIER, VOR ALLEM FÜR STRENG VEGETARISCH LEBENDE MENSCHEN, wichtig, um den "GAU", den "größten angenommenen Unfall", bei streng vegetarischer Ernährung zu verhindern - nämlich den Mangel an einer lebensnotwendigen (= absolut essentiellen) Aminosäure bei ansonsten ausreichender Eiweißzufuhr. Weitere vegetarische GAU's, die es mit den Ernährungsempfehlungen IN DIESEM BUCH zu verhindern gilt, sind: Eisenmangel, Mangel an Vitamin B12, Mangel an L-Carnitin, übermäßige Ballaststoffzufuhr mit den Folgen einer mangelnden Aufnahme von Kalium, Magnesium, Calcium, Aminosäuren und lebenswichtigen Arzneimitteln (weil diese Substanzen sich an die Ballaststoffe binden und mit diesen dann in den Faeces ausgeschieden werden). Auch die Risiken übermäßiger Ballaststoffzufuhr bei vorbestehenden Erkrankungen wie z.B. Sigmadivertikulose und die verschiedenen Arten von Ballaststoffen z.B. in ungeschälten und geschältem Reis, Haferkleie und Weizenkleie werden IN DIESEM BASISBUCH "DASH-DIÄT FOR STARTERS" erklärt. Wußten Sie etwa schon, daß beim Verzehr von reichlich ungeschältem, braunem Reis sowohl günstige, vorteilhafte als auch ungünstig, unvorteilhafte Folgen eintreten können? Mehr hierüber IN DIESEM BUCH. Mit einem Grundriß der DASH-Lebensmittelkunde, DASH-Ernährungslehre und DASH-Kochlehre. 94 Rezepte (64 vegetarische Rezepte, 30 Fleisch-/Fischrezepte) für DASH-Food und DASH-Drinks. Rezepte nur mit solchen Zutaten, die traditionell in der deutschen, österreichischen, schweizerischen, italienischen und französischen Schlemmerküche verwendet werden und üblicherweise im Haushalt vorrätig sind oder leicht sowie preisgünstig zu beschaffen sind. Keine seltsamen oder kostenintensiven Zutaten! ------ ------Die in den USA sehr populäre DASH-Diät gegen Bluthochdruck und Übergewicht wird von amerikanischen Ernährungswissenschaftlern als die beste Diät gefeiert. Übergewicht und Bluthochdruck werden vor allem durch die übermäßige Zufuhr von Kochsalz und Zucker erzeugt und deshalb auch durch kochsalzarme und zuckerarme Ernährung beseitigt. Mit diesem Buch, dem ersten deutschsprachigen DASH-Diät-Kochbuch, wird die DEUTSCHE DASH-DIÄT, eine modifizierte Neukonzeption der amerikanischen Dash-Diät nach der „FORMULA DR. RATHGEBER“, aus der Taufe gehoben. Wissenschaftlich beruht diese Diät auf den Erkenntnissen der modernen Physiologie, Physiologischen Chemie und der Physiologischen Psychologie zu den Problemkreisen Hunger, Sättigung, Fettaufbau und Fettabbau, Fettmobilisierung und Fettverbrennung sowie auf der ärztlichen Erfahrung jahrzehntelanger hausärztlicher Tätigkeit. Kulinarisch beruht dieses Kochbuch der DEUTSCHEN DASH-DIÄT auf der deutschen und mediterranen Schlemmerküche ----• allerdings mit dem natürlichen Kochsalzgehalt der Lebensmittel pflanzlicher und tierischer Herkunft, zubereitet ohne Salzexzeß, "Senza Sale Aggiunta", "Sans Sel", „No-Salt-Added“ ------• reich an Eiweiß und der fettverbrennenden Aminosäure L-Arginin. ----• reich an Kalium und Magnesium. ----• Verringerung der Zufuhr von Zucker in süßen Früchten und Obst. ----• Zufuhr von schwer verdaulichen Kohlenhydraten in Gemüsen. ----• arm an Fetten und zugleich auch Diät bei Cholesterinerhöhung. ----• keine vier- bis fünfmalige Nahrungsaufnahme täglich, keine Zwischenmahlzeiten, sondern möglichst wenige Mahlzeiten täglich mit möglichst langen Zeiten ohne Kalorienaufnahme. In diesen kalorienfreien Zeiten werden die vom L-Arginin stimulierten fettverbrennenden Hormone aktiv und leiten den Prozeß der Fettmobilisierung und Fettverbrennung ein. ------------------------------ D*A*S*H*-DIÄT. FOR STARTERS. Das BASIS-DASH-Kochbuch für die schnelle Küche zu Hause, im Büro und unterwegs. DASH-LEBENSMITTELKUNDE. DASH-ERNÄHRUNGSLEHRE. DASH-KOCHLEHRE. 94 Rezepte für DASH-Food und DASH-Drinks, davon 64 vegetarische Rezepte und 30 Fleisch- und Fischrezepte. "BASISKOCHBUCH "DASH-DIÄT FOR STARTERS": DIE DEUTSCHE DASH-DIÄT GEGEN ADIPOSITAS, SALZEXZESS UND HYPERTONIE nach der „Formula Dr. Rathgeber“. Rezepte nur mit Zutaten, die traditionell in der deutschen, österreichischen, schweizerischen, italienischen und französischen Schlemmerküche verwendet werden und üblicherweise im Haushalt vorrätig sind oder leicht sowie preisgünstig zu beschaffen sind. Keine seltsamen oder kostenintensiven Zutaten! Senza sale. Sans sel. No-salt-added © Bengelmann Verlag e.K. München 2015. All rights reserved. Nachdruck für den Buchhandel entsprechend den buchhändlerischen Usancen wird ausdrücklich gestattet! ---- -----------------------Das BASISBUCH "DASH-DIÄT FOR STARTERS" für Vegetarier und Nicht-Vegetarier, d.h. das Grundlagenbuch für den Erwerb von fundierten Kenntnissen auf dem Gebiet der DASH-Lebensmittelkunde, der DASH-Ernährungslehre und der DASH-Kochlehre einschließlich der 94 BASIS-REZEPTE mit nachvollziehbaren Kochanweisungen, auch für individuelle Variationen der Rezepte. Es sind Rezepte für DASH-Food und DASH-Drinks (Säfte, Cocktails, Smoothies), größtenteils mit einer Zubereitungsdauer von drei bis 30 Minuten. Ausnahmen: selbstgebackenes Brot und Semmeln. Lebensmittelkunde ist ein lebenswichtiges Fach, wenn vermieden werden soll, daß verkehrte Lebensmittel eingekauft werden. ------------- -----------Das BASISBUCH "DASH-DIÄT FOR STARTERS" in erster Linie für alle Menschen, die nur einer solchen Ernährungsempfehlung vertrauen wollen, die naturwissenschaftlich fundiert ist und von naturwissenschaftlich ausgerichteten Ärzten entwickelt worden ist, die - wie Dr. Rathgeber, seit 1983 Hausarzt in eigener Praxis in München, vormals Lehrbeauftragter für Medizinische Soziologie an den Medizinischen Fakultäten der Universität Heidelberg und der Universität München, Herausgeber zahlreicher Lehrbücher der Medizinischen Psychologie und Soziologie, ihre jahrzehntelangen Erfahrungen als Hausärzte in ihr Ernährungskonzept eingebracht haben. Das BASISBUCH für alle Menschen, die entweder als (noch) Gesunde sich natriumarm bzw. kochsalzarm ernähren wollen, jedoch Gourmets sind und der deutschen und mediterranen Schlemmerküche nach Art der genußsüchtigen italienischen Renaissance anhängen, also keine Verzicht- und Entsagungsmenschen sind, die sich nichts gönnen wollen. Genußmenschen also, die mit weniger Salz mehr Genuß der eigentlichen Speisen mit ihren natürlichen Aromen wollen. Salz, also Natriumchlorid, ist eigentlich neben seiner Bedeutung als Konservierungsstoff auch nur ein Geschmacksverstärker, wie z.B. das Natriumglutamat, mit dem unfähige Köche ihre weitgehend geschmacklosen Speisen minderwertiger Güte "aufpeppen". Das BASISBUCH "DASH-DIÄT FOR STARTERS" auch für alle Menschen, die gesundheitliche Probleme haben, z.B. Bluthochdruck, Übergewicht, Herzerkrankungen einschließlich Vorhofflimmern, Metabolisches Syndrom, Diabetes, Nierenerkrankungen, Wasseransammlungen und Ödeme. --------------- ----------In zweiter Linie freilich ist dieses BASISBUCH gewiß auch lesenswert für alle, die sich entweder streng vegetarisch ernähren, oder aber auch nicht streng-vegetarisch, und für alle, die sich rein vegan ernähren wollen, aber auch mal die naturwissenschaftliche Gegenposition zur veganen Ernährung kennenlernen wollen ("audiatur et altera pars" - "man höre auch die Gegenseite"). Nach Ansicht der beiden Autoren - diese sind naturwissenschaftlich orientierte Ärzte und Naturwissenschaftler unter Einbezug der Naturstoffchemie - ist die vegane Ideologie primär eigentlich eine weltanschauliche, geradezu parareligiöse Bewegung, bei welcher es in maßlos übersteigertem und übertriebenem Maße um das vermeintliche Wohl der Tiere geht, die sich ja untereinander auch auf grausamste Weise töten und auffressen (wie grausam spielt denn die Katze, die Junge hat, mit verletzten Mäusen und Vögeln, und der Wolf frißt den noch lebenden und zuckenden Schafen und Lämmern die Leber heraus und das Euter). Vom Standpunkt des Schafes aus ist es bestimmt schmerzloser, von einem Metzger nach den deutschen Schlachtgesetzen mit Betäubung geschlachtet zu werden als von einem Wolf angefallen und bei lebendigem Leibe angefressen und zerrissen zu werden. Und erst im Nachhinein will die vegane Ersatzreligion auch noch das angeblich Gesunde der veganen Ernährung dazumogeln. Sieht man sich die veganen Rezepte an, dann sind sie extrem fettreich und reich an Zucker, sowie eiweißarm. Und das im veganen Lebensmittel (z.B. Seitan) enthaltene Eiweiß enthält nicht alle essentiellen Aminosäuren (Lysin fehlt). Wie oben bereits ausgeführt, wird in diesem Kochbuch beschrieben, wie man die im SEITAN fehlende lebensnotwendige Aminosäure LYSIN ergänzt. Wie kann man auch nur versuchen, Millionen von Menschen einzureden, daß der Weizen schädlich sei, und eine weizenfreie Ernährung propagieren. Und kann es nicht als snobistisch aufgefaßt werden, wenn das Beste nicht gut genug ist und man sich sein Quinoa aus Südamerika einfliegen lassen will?. ----------- -------------Das BASISBUCH "DASH-DIÄT FOR STARTERS" also für alle, die keine Sabotage an der deutschen und mediterranen Eßkultur betreiben wollen, für alle, die italienische Pasta aus Hartweizengrieß oder ein saftiges Bistecca alla fiorentina lieben. Senza sale aggiunta! Sans sel! No Salt added! Und dazu einen Wein, der seit Jahrtausenden ohne Salzzusatz hergestellt wird, oder auch Bier, ebenfalls nach dem bayerischen Reinheitsgebot senza sale gebraut! Die DASH-Diät mit ihren ungesalzenen Speisen und Getränken Wasser, Bier, Wein, Teeaufgüssen, Kaffee, Milch, Quark und Sauermilchprodukten, ist im Grunde genommen nicht neu, sondern seit vielen Jahrhunderten Bestandteil der europäischen Eßkultur. -----------

Aktualisiert: 2017-04-05
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Cholesterin sofort selber senken ohne Medikamente

Cholesterin sofort selber senken ohne Medikamente von Plattner,  Gerda, Rathgeber,  Walter

Die Deutsche D*A*S*H*-Diät nach der Formula Dr. Rathgeber ist eine Abkürzung für Diät gegen Adipositas, Salzexzeß und Hypertonie.Die Formula Dr. Rathgeber gegen Bluthochdruck, Übergewicht und Störungen des Fettstoffwechsels ist eine von Dr.phil. Walter Rathgeber begründete ärztliche Diätanleitung auf der Basis naturwissenschaftlich gesicherter Erkenntnisse auf den Gebieten der Medizinischen Soziologie, der Biochemie, der Physiologie, der Pathologischen Physiologie, der Inneren Medizin und Biologischen Physiologie sowie, auf der Basis eigener Forschung und Lehre als Lehrbeauftragter an zwei deutschen Universitäten, und ‚last not least‘ auf der Basis jahrzehntelanger praktischer Erfahrungen als praktizierender Facharzt für Allgemeinmedizin und Hausarzt. Dr. phil. Walter Rathgeber ist Facharzt für Allgemeinmedizin und Soziologe, ehemaliger Lehrbeauftragter für Medizinische Soziologie an der Fakultät für Theoretische Medizin der Universität Heidelberg und an der Medizinischen Fakultät der Universität München, und Verfasser sowie Herausgeber zahlreicher wissenschaftlicher Beratungsbücher zu Krankheiten und Untersuchungsmethoden. Die Deutsche D*A*S*H*-Diät nach der Formula Dr. Rathgeber wurde zunächst unabhängig von der in den USA Ende der 90er Jahre begründeten und dort sehr populär gewordenen amerikanischen DASH-Diät begründet. Der Arzt und Medizinsoziologe Dr. Rathgeber hat das wissenschaftlich-theoretische Grundgerüst hierzu (Emotionspsychologie, Hunger, Sättigung, Appetenz usw.) in seinem mit Dipl.-Psych. Gerda Plattner, Praktische Ärtzin – Psychotherapie, herausgegebenen 500-Seiten-Lehrbuch, einem ‚Reader‘ für Medizinstudierende, bereits erstmals 1978 vorgestellt. Mitte der 80er Jahre entwickelte Dr. Rathgeber die ersten Diätkonzepte zur Gewichtsabnahme, Senkung des Blutdruckes und Senkung des Cholesterinspiegels. Dr. Rathgeber probierte eine streng salzarme Ernährung zunächst an sich selber aus. Im Rahmen einer von ihm selbst geleiteten monatelangen Diät konnte Dr. Rathgeber, als gebürtiger Tegernseer selbstverständlich Bergsteiger, wegen des Kantinenessens in der Klinik jedoch übergewichtig geworden, erfolgreich an Gewicht abnehmen, um wieder als Bergsteiger fit zu sein. In der Folgezeit nahmen viele Patienten mit Übergewicht, diätetisch behandeltem Diabetes, Bluthochdruck und Erhöhung des Cholesterins und der Blutfette, auch nach überstandenem Herzinfarkt oder Schlaganfall, an einer salzarmen Diät teil. Dr. Rathgeber nannte seine Diätrezepte bzw. Diätküche ohne künstliche Kochsalzzufuhr das ‚S-O-S-Konzept, also ‚SCHLANK OHNE SALZ‘, später ‚SCHLANK OHNE SALZEXZESS‘ genannt. Ende der 90er Jahre wurde dann in den USA von amerikanischen Ärzten das DASH-Konzept gegen Hypertonie entwickelt, wobei ‚DASH‘ für ‚Dietary Approach to Stop Hypertension‘ stand, also Diätetische Behandlungsmöglichkeit zur Senkung des Bluthochdruckes‘. Die amerikanische DASH-Diät konnte in Europa nicht Fuß fassen und ist hierzulange weitgehend unbekannt geblieben. Inzwischen hat sich in den USA das DASH-Konzept weit verbreitet, in vielen Restaurants werden den Gästen salzarme DASH-Gerichte angeboten, in Millionen privater Haushalte wird nach den DASH-Rezepten gekocht. In den USA wurde nun das DASH-Konzept der salzarmen Ernährung auch zur diätetischen Behandlung des Übergewichtes weiterentwickelt. Dr. Rathgeber hat an dem amerikanischen DASH-Konzept sehr viel auszusetzen: er ist aufgrund seiner wissenschaftlichen Kenntnisse auf dem Gebiet der Neuropsychologie, Pathologischen Physiologie und Biologischen Physiologie sowie seiner eigenen Erfahrungen als praktizierender Hausarzt überzeugt, daß es nicht sinnvoll ist, etwa 5 mal täglich Obst und Gemüse zu essen. Ganz im Gegenteil – Dr. Rathgeber kann seine Auffassung wissenschaftlich begünden, daß es erstens besser ist, nicht so oft Nahrung aufzunehmen, sondern zwischen zwei Nahrungsaufnahmen jeweils optimal mindestens ca. 6 Stunden Nahrungskarenz einzuhalten und in dieser Zeitspanne nur kochsalzfreies Wasser zu trinken. Und zweitens hält Dr. Rathgeber gar nichts von Obst und Früchten als Diätmaßnahme bei Übergewicht und Bluthochdruck, u.a. weil Obst und Früchte viel zu viel Zucker, noch dazu die problematische Fruktose (Fruchtzucker), enthalten. Die wegen ihres Gehaltes an Sekundären Pflanzeninhaltsstoffen (z.B. Carotinoide) so gesunden Früchte sind ja nicht unersetzbar: auch in weniger kalorienreichen Gemüsen (z.B. Kürbis, Brokkoli, Kohl usw.) sind solche antikarzinogenen Gesundmacher reichlich enthalten (siehe hierzu das von Dr. Rathgeber herausgegebene Beratungsbuch ‚ANTI-AGING – STRATEGIE GEGEN DAS ALTERN; 1. Auflage 1999, ISBN 978-3-930177-02-8). Die kalorienreichen Zuckerbomben ‚Obst und Früchte‘ sind eben nur für die ‚Schlanken‘, für die das Wort ‚Gewichtsabnahme‘ nicht existiert. Die DEUTSCHE D*A*S*H*-Diät gegen Adipositas, Salzexzeß und Hypertonie nach der Formula Dr. Rathgeber hat trotzdem viel mit der amerikanischen DASH-Diät gemeinsam, insbesondere die strikte Salzreduktion bei Speisen und Getränken. Man kann also sagen: Die DEUTSCHE D*A*S*H*-Diät gegen Adipositas, Salzexzeß und Hypertonie nach der Formula Dr. Rathgeber ist hinsichtlich des naturwissenschaftlichen Konzeptes eine modifizierte und korrigierte Version der amerikanischen DASH-Diät, und hinsichtlich der konkreten Diätrezepte und der ganzen DASH-Diätküche überhaupt eine völlig anders konzipierte Küche – eben eine vorwiegend mediterrane Schlemmerküche nach italienisch – französischem Vorbild. ‚Buon appetito‘, ‚bon appétit‘! Ein Geheimnis wird verraten: Zuckerreiche Obst- und Früchtesorten werden eher in homöopathischer Menge gestattet, dafür gibt es aber eiweißreichen Fisch und eiweißreiches Fleisch, eiweißreiche Gemüse und Hülsenfrüchte, mit den ‚richtigen‘, schlankmachenden Omega-3-Fettsäuren enthaltenden Speiseölen zubereitet, auf den Teller!

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