Lebendes Geld

Lebendes Geld von Ebner,  Horst, Gurschler,  Ivo, Klossowski,  Pierre, Ricke,  Gabriele, Seitter,  Walter, Voullié,  Ronald
Lebendes Geld schrieb der Übersetzer, Philosoph und Maler Pierre Klossowski in den Turbulenzen der Kapitalismus-Kritik um 1968. Der Text verbindet Analysen zur libidinösen Struktur der europäische Wirtschaft und Religion sowie der Erotik und Ikonik, um möglicherweise einen utopischen Weg anzudeuten. Michel Foucault sah in dem Text ein »anthropologisches Dreieck« aus Begehren, Wert und Simulakrum aufgestellt und bezeichnete das Buch als »das größte Buch unserer Epoche«. Es gilt, es aus dem Abstand der heutigen Zeit heraus neu zu verstehen. Dieser Band beschränkt sich auf den Text und kann nicht als das spektakuläre Text-Bild-Album wiedergeben werden, das Klossowski zusammen mit dem Cineasten Pierre Zucca konzipiert hat. Diese Einschränkung muss als Vorteil gesehen werden, wenn es darum geht, dem rätselhaften Charakter von Klossowskis Unternehmung auf die Spur zu kommen.
Aktualisiert: 2019-01-31
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Sprachen des Körpers

Sprachen des Körpers von Bataille,  Georges, Blanchot,  Maurice, Butor,  Michel, de Mandiargues,  André Pieyre, Deleuze,  Gilles, Foucault,  Michel, Klossowski,  Pierre, Ricke,  Gabriele, von Massenbach,  Sigrid
Klossowski arbeitet gleichzeitig mit verschiedenen Medien: Literatur, Mythologie, Übersetzung, Film, Philosophie, Malerei, um sein fast schon stereotypes Thema auszudrücken: das Simulakrum, „das Spiel der erst behaupteten und dann geleugneten Identität… Trugbild, Ähnlichkeit, Gleichzeitigkeit, Vortäuschung und Verstellung“. (Michel Foucault)
Aktualisiert: 2018-07-02
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Postmoderne Moralitäten

Postmoderne Moralitäten von Engelmann,  Peter, Lyotard,  Jean F, Ricke,  Gabriele, Voullié,  Ronald
Jede Geschichte hat ihre Moral. Doch ist diese lokal, flüchtig, ohne Ambitionen. Diese Moral mag anderen widersprechen, jedoch widerlegt oder stört sie diese nicht unbedingt. Zusammen ergeben sie ein Gemurmel der Maximen, einen fröhlichen Aufschrei: so geht’s im Leben. Schnelles Leben, verdampfte Moral. Die Flüchtigkeit passt gut zur Postmoderne, zum Phänomen ebenso wie zum Begriff. Sie verhindert jedoch nicht, dass man sich Fragen stellt, nach dem guten Leben zum Beispiel. Dieses Mal scheint man doch zu wissen, dass das Leben alles bietet. Man stellt es sich zumindest vor. Das Angebot des Lebens wird angepriesen, vermarktet, und wie ein Gourmet erfreut man sich an seiner Vielfalt. Die Moral der Moral wäre ein „ästhetisches“ Vergnügen. Der Band bringt also fünfzehn Anmerkungen zur Ästhetisierung der Postmoderne. Und gegen sie. Die Überlegungen des Autors streifen thematisch Vorstädte (als Metapher für die Philosophie), zeitgenössische Ausstellungskonzeptionen oder amerikanische Philosophie. Sie zeigen die postmoderne Vielseitigkeit des Philosophen Jean-François Lyotard.
Aktualisiert: 2017-07-12
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Die Sehmaschine

Die Sehmaschine von Ricke,  Gabriele, Virilio,  Paul, Voullié,  Ronald
„Der Krieg der Objekte und Dinge wird durch den der Bilder, Signale und Töne ersetzt, bei denen nicht mehr ausgemacht werden kann, ob sie ‚echt’ oder simuliert sind… Es ist, als ob unsere Gesellschaft sich in die Nacht einer freiwilligen Erblindung stürzen würde und ihr Wille zur numerischen Macht schließlich den Horizont des Sehens und Wissens verdunkeln würde.“ (Florian Rötzer, FR)
Aktualisiert: 2018-07-02
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Kultische und mythische Ursprünge gewisser Sitten der römischen Damen

Kultische und mythische Ursprünge gewisser Sitten der römischen Damen von Klossowski,  Pierre, Ricke,  Gabriele
Ein Traktat über den römischen Erotismus. Ein Essay über das Verhältnis von Mutterrecht und Prostitution.Ein Exkurs zu den Gesetzen der Gastfreundschaft. Eine Digression zu Bachofens 'Mutterrecht'. Eine Anmerkung zur damenhaften Wende der Frauenbewegung.Die Ausführung einer Fußnote zum Bad der Diana.Eine Fortschreibung antiker Mythologie. Eine Erinnerung an den Geschichtsunterricht in den Gymnasien.Ein Text über die weibliche Kunst verführerischer Darbietung / imitierter Verführung, verschwenderischer Hingabe / vernichtender Verausgabung, Initiation / Mime.
Aktualisiert: 2018-07-11
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Libidinöse Ökonomie

Libidinöse Ökonomie von Lyotard,  Jean-François, Ricke,  Gabriele, Voullié,  Ronald
Die »Économie libidinale« ist das frühe Hauptwerk Lyotards und zugleich seine problematischste Schrift. Erschienen 1974, blieb das Buch trotz einer ersten deutschen Ausgabe (1984) in Deutschland nachhaltig unbeachtet – obgleich es einen Meilenstein nicht nur in Lyotards Philosophie darstellt: ein »Buch der Krise«, das seine Abkehr von lange vertretenen Positionen innerhalb der Gruppe »Socialisme ou barbarie« und seinen Bruch mit dem Marxismus markiert. Dieser Bruch spiegelt sich in einem im akademischen Bereich ungewohnten, ja völlig deplazierten Ton wider: als »bösartig«, als »livre méchant« charakterisierte Lyotard es selbst. Seine scharfe Kritik an den Marxisten mündet in eine Theorie der Leidenschaften, die das Theoretische im Sinne begrifflicher Festlegung auf beinahe selbstzerstörerische Art meidet, in eine unerhörte, ja skandalöse Verteidigung des libidinösen Austauschs über alle Grenzen hinweg. Dem Leser entfaltet sich ein monumental zerrissener Text, der es darzustellen unternimmt, dass die Leidenschaften in der politischen Ökonomie und das Politische in den Leidenschaften zu finden sind; und der gleichzeitig versucht, sich durch seine Schreibweise hartnäckig einer Festlegung zu entziehen, einer Trennung von libidinöser und politischer Ökonomie auch begrifflich nicht gerecht zu werden. Die nahezu aggressiv wuchernde Vervielfältigung von Stilen und Schreibweisen öffnet den Text den unterschiedlichsten miteinander konkurrierenden Lesarten und Anwendungsformen: Ein Text als große Haut-Fläche, als auseinandergeklappt-umgestülpt daliegender Körper, als pellicule, als Möbiusband – heute lesenswerter denn je.
Aktualisiert: 2019-04-20
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Sade – mein Nächster

Sade – mein Nächster von Engelmann,  Peter, Klossowski,  Pierre, Ricke,  Gabriele, Voullié,  Ronald
Sade im Lichte der französischen Revolution, welche die Hinrichtung des Königs als Simulakrum der Tötung Gottes vollzieht; seine Protagonisten in ihren verzweifelten Versuchen, die radikale Zerstörung von Gott, Natur und Umwelt zu legitimieren, um zu einem Begriff uneingeschränkter Freiheit zu gelangen; Sades vorgeblicher Atheismus als eine Maske, unter der manichäische und gnostische Motive verborgen sind. Klossowskis Sade-Lektüre ist eine theologische Auseinandersetzung mit der Leerstelle Gott, die sich als Schwierigkeit, eine gottlose Gesellschaft ohne Henker zu schaffen, als die Gewalt undurchdringlicher, vernunftwidriger Kräfte, als Identitätsverlust dem Atheisten entgegenstellt. Auch hier nimmt Klossowski die Augustinische Kritik an heidnischen Theateraufführungen als Vorlage zu einer Kritik moderner Simulationsprozesse, verknüpft er wiederum grammatikalische und psychoanalytische Fragestellungen, um den Begriff des Individuums – hier in seiner Phantasietätigkeit und erotischen Erlebnisfähigkeit – zu dekonstruieren.
Aktualisiert: 2017-07-12
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Über die Wirksamkeit

Über die Wirksamkeit von Jullien,  Francois, Ricke,  Gabriele, Voullié,  Ronald
Es geht um Handlungsstrategien, um Kriegskunst, Diplomatie und Rhetorik. Wie man mit Leichtigkeit ohne große Mühe eine schwierige Lage meistert, wie man die potenzielle Situationsenergie ausnützt, wie man rechtzeitig die günstige Gelegenheit erkennt, wie man die Meinung des anderen zu seinen Gunsten beeinflusst.
Aktualisiert: 2018-07-02
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Der symbolische Tausch und der Tod

Der symbolische Tausch und der Tod von Baudrillard,  Jean, Bergfleth,  Gerd, Ricke,  Gabriele, Voullié,  Roland
„Der symbolische Tausch und der Tod“ ist eine verstörende Zustandsdiagnose der Gegenwart. Baudrillard zeigt in seinem wichtigsten Buch den rapiden Verlust des Wirklichen hinter den modernen Zeichenspielen und Trugbildern. Er erweist sich als theoretischer Grenzgänger, der das System mit seinen Vereinnahmungstendenzen als Simulation enthüllt. Baudrillards Widerstand besteht darin, diese Erscheinung der Moderne zum Vibrieren und in den Taumel des Untergangs zu bringen. Ausgehend von ausführlichen Untersuchungen von Phänomenen unserer Zeit wie Mode, Körperkult, Katastrophen oder Unfällen kommt er zu dem Schluss, dass der Tod die letzte sinnhaltige Enklave in einer durch die universale Kapitalbewegung sinnentleerten Welt ist.
Aktualisiert: 2017-03-03
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