Die Arbeit des Todes. Ein Totentanz.- Spiel mir das Lied vom Tod. Spiel dir das Lied vom Tod.

Die Arbeit des Todes. Ein Totentanz.- Spiel mir das Lied vom Tod. Spiel dir das Lied vom Tod. von Barth,  Ferdinand, Bonvicini,  Valentino, Rathgeber,  Walter, Roche,  Tess

Dr. phil. Pauline Bengelmann, London: Ferdinand Barth und seine Holzstiche zu Franz von Kobell’s ‘Brandner Kasper‘ (1871, ‚Fliegende Blätter‘, Braun & Schneider Verlag München) und sein künstlerisches und dichterisches Opus Magnum zum Thema ‚Tod‘ und ‚Das Spiel ums Leben‘: Die mit eigenen Gedichten in hochdeutscher und oberbayrischer Sprache versehenen Holzstiche mit dem Titel ‚Die Arbeit des Todes, ein Todtentanz‘ (Braun & Schneider Verlag, München 1865, Original-Holzstiche in Besitz des Bengelmann Verlages): In der Allgemeinen Deutschen Biographie (ADB) heißt es zu Ferdinand Barth: Barth: Ferdinand B., Historienmaler und Kunstgewerbe-Zeichner. Geboren am 11. November 1842 zu Partenkirchen, gest. ebenda im Jahre 1892, gab frühzeitige Proben seines Talentes als Schnitzer und Holzbildhauer, suchte als solcher sein Heil zu Nürnberg, besuchte die dortige durch Kreling in große Blüte gebrachte Kunstschule, setzte dann, völlig mittellos auf sich angewiesen, seine Studien bei Ludwig Foltz und Jos. Knabl in München fort, wo er sich in der Piloty-Schule auf die Malerei warf und seine reiche Farbenbegabung glänzend bewies. Kaspar Braun, welcher Barth’s originelle Begabung frühzeitig erkannte, beschäftigte ihn mit Zeichnungen für die „Fliegenden Blätter“ und die „Münchener Bilderbogen“. Für den Verlag von Braun & Schneider entstanden eine Reihe von prächtigen Zeichnungen aus dem Landsknechtleben und in 25 Holzschnittblättern unter dem Titel „Die Arbeit des Todes“ dieser aus ganz neuen Motiven aufgebaute moderne Todtentanz (1865). Die Feldzüge des Jahres 1866 und 1870/71 erweiterten den geistigen Gesichtskreis des Künstlers, ohne seine Individualität ganz an dieses ihm sehr zusagende Gebiet zu fesseln. Er wurde kein Kriegs- und Schlachtenmaler. Ein kleines Bild mit einer Soldatenscene aus dem XVI. Jahrhundert erwarb 1869 der Münchener Kunstverein; mehrere meist heitere Genrestücke (En passant; Wenn die Katze ist aus dem Haus; Sonntag Nachmittags) brachten die nächsten Jahre. Im September 1871 war sein „Paganini im Kerker“ vollendet, 187s die „Wahl der Kästchen“ (Kaufmann von Venedig), eine liebliche aber ganz in die Denk- und Sprechweise der Piloty-Schule getauchte Darstellung, womit Barth für lange Zeit (nur noch 1878 erschien in seltsam überhöhtem Formate ein duftiges „Märchen“) von der Malerei Abschied nahm. Er hatte sich schon vor seiner 1873 erfolgten Heirath mit kunstgewerblichen Entwürfen hervorgethan und eine für ihn höchst passende Wirksamkeit als Professor an der Kunstschule erhalten. Mit sprühender Phantasie entwarf Barth nun eine Fülle von Zeichnungen zu Kästchen, Krügen, [218] Schmuckgegenständen, zierlichen Geräthschaften (z. B. ein „Nautilus“ in der Zeitschrift des Münchener Kunstgewerbe-Vereins 1879, Bd. 29, Taf. 25), mit einem Worte: zur fröhlichen Gestaltung und Verschönerung des Lebens; er ließ es nicht bei den Erzeugnissen der Kleinkunst bewenden, sondern lieferte viele Cartons zu Glasgemälden, schuf Modelle zu Denkmälern, freskotirte ganze Häuserfaçaden. Im Deckengewölbe einer Treppe des Münchener Rathhauses malte er sinnig-heitere Compositionen (1887) und vier Bilder im Saale des Gemeindecollegiums (1889).‘--------------------------------------------------------------- Entnommen aus: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Holland, Hyacinth, „Barth, Ferdinand“, in: Allgemeine Deutsche Biographie 46 (1902), S. 217-218 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd116063319.html?anchor=adb Bearbeitet von Dr. phil. Pauline Bengelmann. Dr. phil. Pauline Bengelmann und Dr. phil. Knut Bengelmann, London: Ergänzend zu diesem ADB-Eintrag, der bei der Aufzählung der Werke Ferd. Barths die berühmten vier Holzstiche zu Fr. v. Kobells Novelle „Die G’schicht‘ von‘ Brandner Kasper“ (erstmals veröffentlicht in den ‚Fliegenden Blättern“ im Verlag Braun & Schneider in München) nicht erwähnt, muß betont werden, daß die Urheberschaft des Partenkirchener Malers Ferdinand Barth (1842 – 1892), was diese Holzstiche betrifft, nicht anzuzweifeln ist. In den Originalabbildungen, in deren Besitz der Bengelmann Verlag ist, hat der Künstler mit ‚f.barth‘ signiert, und die Signatur ‚f.barth‘ war kein Pseudonym für Franz v. Pocci, wie es irrtümlicherweise einige Zeit im ADB-Beitrag zu Franz von Pocci hieß, bis der Herausgeber der neuen Kobell-Bearbeitung im Bengelmann Verlag, Dr. phil. Walter Rathgeber, dies bei der ADB-Redaktion monierte. Ergänzend zum ADB-Beitrag zum Partenkirchener Maler Ferdinand Barth muß noch betont werden, daß der Maler auch Dichter war, als der er sich zu Beginn seiner Texte zu seinen Totentanzbildern selbst ausgewiesen hat, wenn er schreibt: „In meiner stillen Kemenat Ein' Totentanz ich ersonnen hatt', Auch Reimlein ich dazu erfund', Die Jedermann verstehen kunt'“ Im Holzstich zu diesen Totentanzgedichten Ferdinand Barth’s, in deren Besitz der Bengelmann Verlag ebenfalls ist, hat der Künstler auch ein Selbstportrait eingebracht – das einzige, das der kunsthistorischen Herausgebergruppe im Bengelmann Verlag bekannt ist. Für Hinweise ist der Verlag stets dankbar! ----------------------------------------------------------------------------------------------- Im ‚Thieme / Becker‘, dem ‚Allgemeinen Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart‘, Band ½ (E.A.Seemann), heißt es zu Ferdinand Barth: ‚Barth, Ferdinand, vielseitig begabter Bildhauer, Maler und Zeichner, geb. am 11.11.1842 in Partenkirchen (Oberbayern), gest. am 30.08.1892 ebendort. …….Anfertigung von Kartons für Wandgemälde in dem von Berger erbauten Münster zu Partenkirchen‘. ------------------------- Nach OPPERMANN ist Barth 'neben Merkel (d.i. Carl Gottlieb MERKEL, 1817 - 1897, bei Henning OPPERMANN und Arnold PFISTERER auch Karl Gottfried MERKEL genannt) und Pocci (d.i. Franz Graf von Pocci ,1807 - 1876 ) der dritte und letzte der Rethel-Epigonen (Alfred RETHEL,1816 - 1859), die dem erstarrten Totentanzthema eine der geistigen Haltung ihrer Zeit entsprechende Formulierung zu geben vermochten‘. Barth’s Motive sind meist neu und frei erfunden; die Holzschnitttechnik beweist des Künstlers Fertigkeit in der Führung des Messsers und sein großes zeichnerisches Talent…‘. Hinzu kommt, daß Barth seinen Todtentanz mit eigenen Gedichten ausgestattet hat, welche seither nie mehr zur Veröffentlichung gekommen sind. -------------------- © Bengelmann Verlag München, Malta, London 2012. All Rights Reserved. Abdruck des nachfolgenden Textes unter Angabe der Quelle für den Buchhandel nach den buchhändlerischen Usancen gerne gestattet! © Bengelmann Verlag München, Malta, London 2012. All Rights Reserved. Abdruck des nachfolgenden Textes unter Angabe der Quelle für den Buchhandel nach den buchhändlerischen Usancen gerne gestattet! Desweiteren ist das Zitieren aus diesem Beitrag nach dem deutschen Zitierrecht in eigenständigen Berichten, Beiträgen oder wissenschaftlichen Arbeiten ausdrücklich gestattet. Dr. phil. Walter Rathgeber: Nicht Franz Graf von Pocci, sondern der Partenkirchener Maler Ferdinand Barth (1842 – 1892) hat die vier berühmten Holzstiche zur „G’schicht von‘ Brandner Kasper“ in den „Fliegenden Blättern, 1871, angefertigt Wer eine gut erhaltene Originalausgabe der „Fliegenden Blätter“ von 1871, erschienen im Verlag von Braun und Schneider, und ein Vergrößerungsglas besitzt, kann unschwer die Signaturen „f. barth“ und „f. B.“ erkennen und somit selbst feststellen, daß die Holzstiche ― es handelt sich um Original-Holzstiche, mit denen damals gedruckt worden ist ― das Werk des Partenkirchener Malers Ferdinand Barth sind, der ständiger Mitarbeiter beim Verlag Braun & Schneider war, der auch das Partenkirchener Münster und das Münchner Rathaus mit Gemälden ausgestattet hat. Trotzdem wurde lange Zeit die Behauptung aufgestellt, daß Franz von Pocci die Illustrationen zum Brandner Kasper angefertigt habe. Wie konnte es zu einem derartigen Irrtum kommen? Sigmund Freud würde vielleicht sagen, daß diese Behauptung Ausdruck einer sog. Fehlleistung sei: Da Franz Graf von Pocci der berühmtere Künstler ist, könnte der Wunsch der Vater des Gedankens gewesen sein, daß Franz Graf von Pocci auch die vier berühmten Holzstiche zum Brandner Kasper angefertigt hätte, und nicht der aus einfachen Verhältnissen stammende Ferdinand Barth aus Partenkirchen. Vielleicht beginnt die Geschichte dieses Irrtums damit, daß Dr. Aloys Dreyer in seinem „biographischen Nachwort“ zu dem 1912 im Verlag von Carl Schnell (Carl Aug. Seyfried & Comp.) erschienenen Band „Allerhand G’schicht’ln und G’sang’ln. Eine Auswahl oberbayerischer Gedichte und Erzählungen von Franz von Kobell“ geschrieben hat, daß die Bilder in Kobell’s „Schnaderhüpfeln und Sprüch’ln“ von Pocci stammen. Dieses Werk mit den Illustrationen von Pocci ist jedoch 1845 erschienen, und da gab es noch keine Novelle mit dem Titel „Brandner Kasper“. Im Jahre 1872, also ein Jahr nach der Erstveröffentlichung vom „Brandner Kasper“ in den „Fliegenden Blättern“ von 1871 erschien dann von Franz von Kobell ein Bändchen mit dem ähnlich lautenden Titel „Schnadahüpfln und Gschichtln“, und in diesem Band wurde Kobell’s Novelle vom Brandner Kasper nochmals abgedruckt, mit den vier berühmten Illustrationen. Zu beachten ist, daß im Titelblatt und auch sonst nirgends im Text ein Hinweis erfolgt, von wem die Illustrationen angefertigt worden sind. Weder Franz von Pocci noch Ferdinand Barth hatten damals irgendeine Erwähnung verdient! Im Bildnachweis zu dem 1983 erschienenen Band „Kurt Wilhelm / Franz von Kobell: Der Brandner Kasper und das ewig‘ Leben“ heißt es: „Zeichnungen auf den Seiten 9, 11, 15 16: Franz von Pocci, Originalillustrationen zu Kobell, ‚Die G’schicht vom Brandner Kasper‘ aus den Fliegenden Blättern Nr. 1363 / 64“. Karl Pörnbacher hat als Herausgeber des reizenden Reclam-Bändchens Nr. 5511 mit dem Titel „Franz von Kobell. Die Gschicht von Brandner-Kasper. Schnadahüpfln, Gedichte und Jagdskizzen“ den entscheidenden Fehler (Errare humanum est, Anmerk. des Hrsg.) dann wiederholt. Er hat in der Titelseite vermerkt „Mit 16 Illustrationen von Franz von Pocci“ Und auf Seite 69 hat Pörnbacher in seinem Quellenverzeichnis angeführt: „'Die Gschicht von Brandner Kasper' aus: Fliegende Blätter. Bd. 55, München: Braun & Schneider war, der auch das Partenkirchener Münster und das Münchner Rathaus mit Gemälden ausgestattet hat. Trotzdem wurde lange Zeit die Behauptung aufgestellt, daß Franz von Pocci die Illustrationen zum Brandner Kasper angefertigt habe. Wie konnte es zu einem derartigen Irrtum kommen? Sigmund Freud würde vielleicht sagen, daß diese Behauptung Ausdruck einer sog. Fehlleistung sei: Da Franz Graf von Pocci der berühmtere Künstler ist, könnte der Wunsch der Vater des Gedankens gewesen sein, daß Franz Graf von Pocci auch die vier berühmten Holzstiche zum Brandner Kasper angefertigt hätte, und nicht der aus einfachen Verhältnissen stammende Ferdinand Barth aus Partenkirchen. Vielleicht beginnt die Geschichte dieses Irrtums damit, daß Dr. Aloys Dreyer in seinem „biographischen Nachwort“ zu dem 1912 im Verlag von Carl Schnell (Carl Aug. Seyfried & Comp.) erschienenen Band „Allerhand G’schicht’ln und G’sang’ln. Eine Auswahl oberbayerischer Gedichte und Erzählungen von Franz von Kobell“ geschrieben hat, daß die Bilder in Kobell’s „Schnaderhüpfeln und Sprüch’ln“ von Pocci stammen. Dieses Werk mit den Illustrationen von Pocci ist jedoch 1845 erschienen, und da gab es noch keine Novelle mit dem Titel „Brandner Kasper“. Im Jahre 1872, also ein Jahr nach der Erstveröffentlichung vom „Brandner Kasper“ in den „Fliegenden Blättern“ von 1871 erschien dann von Franz von Kobell ein Bändchen mit dem ähnlich lautenden Titel „Schnadahüpfln und Gschichtln“, und in diesem Band wurde Kobell’s Novelle vom Brandner Kasper nochmals abgedruckt, mit den vier berühmten Illustrationen. Zu beachten ist, daß im Titelblatt und auch sonst nirgends im Text ein Hinweis erfolgt, von wem die Illustrationen angefertigt worden sind. Weder Franz von Pocci noch Ferdinand Barth hatten damals irgendeine Erwähnung verdient! Im Bildnachweis zu dem 1983 erschienenen Band „Kurt Wilhelm / Franz von Kobell: Der Brandner Kasper und das ewig‘ Leben“ heißt es: „Zeichnungen auf den Seiten 9, 11, 15 16: Franz von Pocci, Originalillustrationen zu Kobell, ‚Die G’schicht vom Brandner Kasper‘ aus den Fliegenden Blättern Nr. 1363 / 64“. Karl Pörnbacher hat als Herausgeber des reizenden Reclam-Bändchens Nr. 5511 mit dem Titel „Franz von Kobell. Die Gschicht von Brandner-Kasper. Schnadahüpfln, Gedichte und Jagdskizzen“ den entscheidenden Fehler (Errare humanum est, Anmerk. des Hrsg.) dann wiederholt. Er hat in der Titelseite vermerkt „Mit 16 Illustrationen von Franz von Pocci“ Und auf Seite 69 hat Pörnbacher in seinem Quellenverzeichnis angeführt: „'Die Gschicht von Brandner Kasper' aus: Fliegende Blätter. Bd. 55, München: Braun & Schneider, 1871. Nr. 1363. S. 65 – 67. Nr. 1364. S. 73f. [ Illustriert von Franz von Pocci.]“. Günter Goepfert hat als Herausgeber des Bandes „Franz von Kobell. Ausgewählte Werke“ zur Erzählung „G’schicht‘ von‘ Brandner-Kasper“ die Urheberschaft Ferdinand Barths, was die Illustrationen zum Brandner Kasper betrifft, betont. Er schreibt: „Diese von Ferdinand Barth* illustrierte Erzählung wurde erstmals im Jahre 1871 in den ‚Fliegenden Blättern‘ veröffentlicht“. Und in der Fußnote (*) hierzu schreibt Goepfert, daß ein Brief Kobells zwar zu der „irrtümlichen Annahme“ geführt hätte, „Pocci habe sich mit der Signatur Barth bzw. F.B. eines Pseudonyms bedient. Nachweisbar wirkte jedoch der 1842 in Partenkirchen geborene und dort 1892 verstorbene Maler und Holzschnitzer Ferdinand Barth seit 1864 als vielseitig engagierter Künstler sowie schließlich als Professor der Kunstgewerbeschule in München“. Zu guter Letzt soll noch erwähnt werden, daß die Tochter des Dichters, Luise von Kobell, zwei Jahre nach dem Tod ihres Vaters eine Lebensskizze zu Leben und Werk von Franz von Kobell herausgegeben hat und in diesem Werk eindeutig Ferdinand Barth als Schöpfer der vier Illustrationen zum Brandner Kasper benennt, wenn sie in einer Originalanmerkung auf Seite 58 schreibt: „F. Barth hat den Brandner Kasper durch sehr schöne Illustrationen geschmückt“. Leseprobe aus: Franz von Kobell, Die G’schicht‘ von‘ Brandner Kasper, Vollständige und ungekürzte Bearbeitung von Dr. phil. Walter Rathgeber mit dem Urtext in Altbairisch aus dem Jahr 1871(ALTBAIRISCHER ORIGINALTEXT AUS DEN ‚FLIEGENDEN BLÄTTERN‘,1871), einer erstmaligen Übersetzung in das heutige Oberbayrische (OBERBAYRISCHE ERSTAUSGABE) und einer erstmaligen Übersetzung in das Hochdeutsche (DEUTSCHE ERSTAUSGABE). ISBN 978-3-930177-25-7. Mit Reproduktionen der vier Original-Holzstiche zum „Brandner Kasper“ von Ferdinand Barth (1842 – 1892). © Bengelmann Verlag München, Malta, London 2012. All Rights Reserved. Abdruck des nachfolgenden Textes unter Angabe der Quelle für den Buchhandel nach den buchhändlerischen Usancen gerne gestattet!  

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Die Arbeit des Todes. Ein Totentanz.- Spiel mir das Lied vom Tod. Spiel dir das Lied vom Tod. von Barth,  Ferdinand, Bonvicini,  Valentino, Rathgeber,  Walter, Roche,  Tess

Dr. phil. Pauline Bengelmann, London: Ferdinand Barth und seine Holzstiche zu Franz von Kobell’s ‘Brandner Kasper‘ (1871, ‚Fliegende Blätter‘, Braun & Schneider Verlag München) und sein künstlerisches und dichterisches Opus Magnum zum Thema ‚Tod‘ und ‚Das Spiel ums Leben‘: Die mit eigenen Gedichten in hochdeutscher und oberbayrischer Sprache versehenen Holzstiche mit dem Titel ‚Die Arbeit des Todes, ein Todtentanz‘ (Braun & Schneider Verlag, München 1865, Original-Holzstiche in Besitz des Bengelmann Verlages): In der Allgemeinen Deutschen Biographie (ADB) heißt es zu Ferdinand Barth: Barth: Ferdinand B., Historienmaler und Kunstgewerbe-Zeichner. Geboren am 11. November 1842 zu Partenkirchen, gest. ebenda im Jahre 1892, gab frühzeitige Proben seines Talentes als Schnitzer und Holzbildhauer, suchte als solcher sein Heil zu Nürnberg, besuchte die dortige durch Kreling in große Blüte gebrachte Kunstschule, setzte dann, völlig mittellos auf sich angewiesen, seine Studien bei Ludwig Foltz und Jos. Knabl in München fort, wo er sich in der Piloty-Schule auf die Malerei warf und seine reiche Farbenbegabung glänzend bewies. Kaspar Braun, welcher Barth’s originelle Begabung frühzeitig erkannte, beschäftigte ihn mit Zeichnungen für die „Fliegenden Blätter“ und die „Münchener Bilderbogen“. Für den Verlag von Braun & Schneider entstanden eine Reihe von prächtigen Zeichnungen aus dem Landsknechtleben und in 25 Holzschnittblättern unter dem Titel „Die Arbeit des Todes“ dieser aus ganz neuen Motiven aufgebaute moderne Todtentanz (1865). Die Feldzüge des Jahres 1866 und 1870/71 erweiterten den geistigen Gesichtskreis des Künstlers, ohne seine Individualität ganz an dieses ihm sehr zusagende Gebiet zu fesseln. Er wurde kein Kriegs- und Schlachtenmaler. Ein kleines Bild mit einer Soldatenscene aus dem XVI. Jahrhundert erwarb 1869 der Münchener Kunstverein; mehrere meist heitere Genrestücke (En passant; Wenn die Katze ist aus dem Haus; Sonntag Nachmittags) brachten die nächsten Jahre. Im September 1871 war sein „Paganini im Kerker“ vollendet, 187s die „Wahl der Kästchen“ (Kaufmann von Venedig), eine liebliche aber ganz in die Denk- und Sprechweise der Piloty-Schule getauchte Darstellung, womit Barth für lange Zeit (nur noch 1878 erschien in seltsam überhöhtem Formate ein duftiges „Märchen“) von der Malerei Abschied nahm. Er hatte sich schon vor seiner 1873 erfolgten Heirath mit kunstgewerblichen Entwürfen hervorgethan und eine für ihn höchst passende Wirksamkeit als Professor an der Kunstschule erhalten. Mit sprühender Phantasie entwarf Barth nun eine Fülle von Zeichnungen zu Kästchen, Krügen, [218] Schmuckgegenständen, zierlichen Geräthschaften (z. B. ein „Nautilus“ in der Zeitschrift des Münchener Kunstgewerbe-Vereins 1879, Bd. 29, Taf. 25), mit einem Worte: zur fröhlichen Gestaltung und Verschönerung des Lebens; er ließ es nicht bei den Erzeugnissen der Kleinkunst bewenden, sondern lieferte viele Cartons zu Glasgemälden, schuf Modelle zu Denkmälern, freskotirte ganze Häuserfaçaden. Im Deckengewölbe einer Treppe des Münchener Rathhauses malte er sinnig-heitere Compositionen (1887) und vier Bilder im Saale des Gemeindecollegiums (1889).‘--------------------------------------------------------------- Entnommen aus: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Holland, Hyacinth, „Barth, Ferdinand“, in: Allgemeine Deutsche Biographie 46 (1902), S. 217-218 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd116063319.html?anchor=adb Bearbeitet von Dr. phil. Pauline Bengelmann. Dr. phil. Pauline Bengelmann und Dr. phil. Knut Bengelmann, London: Ergänzend zu diesem ADB-Eintrag, der bei der Aufzählung der Werke Ferd. Barths die berühmten vier Holzstiche zu Fr. v. Kobells Novelle „Die G’schicht‘ von‘ Brandner Kasper“ (erstmals veröffentlicht in den ‚Fliegenden Blättern“ im Verlag Braun & Schneider in München) nicht erwähnt, muß betont werden, daß die Urheberschaft des Partenkirchener Malers Ferdinand Barth (1842 – 1892), was diese Holzstiche betrifft, nicht anzuzweifeln ist. In den Originalabbildungen, in deren Besitz der Bengelmann Verlag ist, hat der Künstler mit ‚f.barth‘ signiert, und die Signatur ‚f.barth‘ war kein Pseudonym für Franz v. Pocci, wie es irrtümlicherweise einige Zeit im ADB-Beitrag zu Franz von Pocci hieß, bis der Herausgeber der neuen Kobell-Bearbeitung im Bengelmann Verlag, Dr. phil. Walter Rathgeber, dies bei der ADB-Redaktion monierte. Ergänzend zum ADB-Beitrag zum Partenkirchener Maler Ferdinand Barth muß noch betont werden, daß der Maler auch Dichter war, als der er sich zu Beginn seiner Texte zu seinen Totentanzbildern selbst ausgewiesen hat, wenn er schreibt: „In meiner stillen Kemenat Ein' Totentanz ich ersonnen hatt', Auch Reimlein ich dazu erfund', Die Jedermann verstehen kunt'“ Im Holzstich zu diesen Totentanzgedichten Ferdinand Barth’s, in deren Besitz der Bengelmann Verlag ebenfalls ist, hat der Künstler auch ein Selbstportrait eingebracht – das einzige, das der kunsthistorischen Herausgebergruppe im Bengelmann Verlag bekannt ist. Für Hinweise ist der Verlag stets dankbar! ----------------------------------------------------------------------------------------------- Im ‚Thieme / Becker‘, dem ‚Allgemeinen Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart‘, Band ½ (E.A.Seemann), heißt es zu Ferdinand Barth: ‚Barth, Ferdinand, vielseitig begabter Bildhauer, Maler und Zeichner, geb. am 11.11.1842 in Partenkirchen (Oberbayern), gest. am 30.08.1892 ebendort. …….Anfertigung von Kartons für Wandgemälde in dem von Berger erbauten Münster zu Partenkirchen‘. ------------------------- Nach OPPERMANN ist Barth 'neben Merkel (d.i. Carl Gottlieb MERKEL, 1817 - 1897, bei Henning OPPERMANN und Arnold PFISTERER auch Karl Gottfried MERKEL genannt) und Pocci (d.i. Franz Graf von Pocci ,1807 - 1876 ) der dritte und letzte der Rethel-Epigonen (Alfred RETHEL,1816 - 1859), die dem erstarrten Totentanzthema eine der geistigen Haltung ihrer Zeit entsprechende Formulierung zu geben vermochten‘. Barth’s Motive sind meist neu und frei erfunden; die Holzschnitttechnik beweist des Künstlers Fertigkeit in der Führung des Messsers und sein großes zeichnerisches Talent…‘. Hinzu kommt, daß Barth seinen Todtentanz mit eigenen Gedichten ausgestattet hat, welche seither nie mehr zur Veröffentlichung gekommen sind. -------------------- © Bengelmann Verlag München, Malta, London 2012. All Rights Reserved. Abdruck des nachfolgenden Textes unter Angabe der Quelle für den Buchhandel nach den buchhändlerischen Usancen gerne gestattet! © Bengelmann Verlag München, Malta, London 2012. All Rights Reserved. Abdruck des nachfolgenden Textes unter Angabe der Quelle für den Buchhandel nach den buchhändlerischen Usancen gerne gestattet! Desweiteren ist das Zitieren aus diesem Beitrag nach dem deutschen Zitierrecht in eigenständigen Berichten, Beiträgen oder wissenschaftlichen Arbeiten ausdrücklich gestattet. Dr. phil. Walter Rathgeber: Nicht Franz Graf von Pocci, sondern der Partenkirchener Maler Ferdinand Barth (1842 – 1892) hat die vier berühmten Holzstiche zur „G’schicht von‘ Brandner Kasper“ in den „Fliegenden Blättern, 1871, angefertigt Wer eine gut erhaltene Originalausgabe der „Fliegenden Blätter“ von 1871, erschienen im Verlag von Braun und Schneider, und ein Vergrößerungsglas besitzt, kann unschwer die Signaturen „f. barth“ und „f. B.“ erkennen und somit selbst feststellen, daß die Holzstiche ― es handelt sich um Original-Holzstiche, mit denen damals gedruckt worden ist ― das Werk des Partenkirchener Malers Ferdinand Barth sind, der ständiger Mitarbeiter beim Verlag Braun & Schneider war, der auch das Partenkirchener Münster und das Münchner Rathaus mit Gemälden ausgestattet hat. Trotzdem wurde lange Zeit die Behauptung aufgestellt, daß Franz von Pocci die Illustrationen zum Brandner Kasper angefertigt habe. Wie konnte es zu einem derartigen Irrtum kommen? Sigmund Freud würde vielleicht sagen, daß diese Behauptung Ausdruck einer sog. Fehlleistung sei: Da Franz Graf von Pocci der berühmtere Künstler ist, könnte der Wunsch der Vater des Gedankens gewesen sein, daß Franz Graf von Pocci auch die vier berühmten Holzstiche zum Brandner Kasper angefertigt hätte, und nicht der aus einfachen Verhältnissen stammende Ferdinand Barth aus Partenkirchen. Vielleicht beginnt die Geschichte dieses Irrtums damit, daß Dr. Aloys Dreyer in seinem „biographischen Nachwort“ zu dem 1912 im Verlag von Carl Schnell (Carl Aug. Seyfried & Comp.) erschienenen Band „Allerhand G’schicht’ln und G’sang’ln. Eine Auswahl oberbayerischer Gedichte und Erzählungen von Franz von Kobell“ geschrieben hat, daß die Bilder in Kobell’s „Schnaderhüpfeln und Sprüch’ln“ von Pocci stammen. Dieses Werk mit den Illustrationen von Pocci ist jedoch 1845 erschienen, und da gab es noch keine Novelle mit dem Titel „Brandner Kasper“. Im Jahre 1872, also ein Jahr nach der Erstveröffentlichung vom „Brandner Kasper“ in den „Fliegenden Blättern“ von 1871 erschien dann von Franz von Kobell ein Bändchen mit dem ähnlich lautenden Titel „Schnadahüpfln und Gschichtln“, und in diesem Band wurde Kobell’s Novelle vom Brandner Kasper nochmals abgedruckt, mit den vier berühmten Illustrationen. Zu beachten ist, daß im Titelblatt und auch sonst nirgends im Text ein Hinweis erfolgt, von wem die Illustrationen angefertigt worden sind. Weder Franz von Pocci noch Ferdinand Barth hatten damals irgendeine Erwähnung verdient! Im Bildnachweis zu dem 1983 erschienenen Band „Kurt Wilhelm / Franz von Kobell: Der Brandner Kasper und das ewig‘ Leben“ heißt es: „Zeichnungen auf den Seiten 9, 11, 15 16: Franz von Pocci, Originalillustrationen zu Kobell, ‚Die G’schicht vom Brandner Kasper‘ aus den Fliegenden Blättern Nr. 1363 / 64“. Karl Pörnbacher hat als Herausgeber des reizenden Reclam-Bändchens Nr. 5511 mit dem Titel „Franz von Kobell. Die Gschicht von Brandner-Kasper. Schnadahüpfln, Gedichte und Jagdskizzen“ den entscheidenden Fehler (Errare humanum est, Anmerk. des Hrsg.) dann wiederholt. Er hat in der Titelseite vermerkt „Mit 16 Illustrationen von Franz von Pocci“ Und auf Seite 69 hat Pörnbacher in seinem Quellenverzeichnis angeführt: „'Die Gschicht von Brandner Kasper' aus: Fliegende Blätter. Bd. 55, München: Braun & Schneider war, der auch das Partenkirchener Münster und das Münchner Rathaus mit Gemälden ausgestattet hat. Trotzdem wurde lange Zeit die Behauptung aufgestellt, daß Franz von Pocci die Illustrationen zum Brandner Kasper angefertigt habe. Wie konnte es zu einem derartigen Irrtum kommen? Sigmund Freud würde vielleicht sagen, daß diese Behauptung Ausdruck einer sog. Fehlleistung sei: Da Franz Graf von Pocci der berühmtere Künstler ist, könnte der Wunsch der Vater des Gedankens gewesen sein, daß Franz Graf von Pocci auch die vier berühmten Holzstiche zum Brandner Kasper angefertigt hätte, und nicht der aus einfachen Verhältnissen stammende Ferdinand Barth aus Partenkirchen. Vielleicht beginnt die Geschichte dieses Irrtums damit, daß Dr. Aloys Dreyer in seinem „biographischen Nachwort“ zu dem 1912 im Verlag von Carl Schnell (Carl Aug. Seyfried & Comp.) erschienenen Band „Allerhand G’schicht’ln und G’sang’ln. Eine Auswahl oberbayerischer Gedichte und Erzählungen von Franz von Kobell“ geschrieben hat, daß die Bilder in Kobell’s „Schnaderhüpfeln und Sprüch’ln“ von Pocci stammen. Dieses Werk mit den Illustrationen von Pocci ist jedoch 1845 erschienen, und da gab es noch keine Novelle mit dem Titel „Brandner Kasper“. Im Jahre 1872, also ein Jahr nach der Erstveröffentlichung vom „Brandner Kasper“ in den „Fliegenden Blättern“ von 1871 erschien dann von Franz von Kobell ein Bändchen mit dem ähnlich lautenden Titel „Schnadahüpfln und Gschichtln“, und in diesem Band wurde Kobell’s Novelle vom Brandner Kasper nochmals abgedruckt, mit den vier berühmten Illustrationen. Zu beachten ist, daß im Titelblatt und auch sonst nirgends im Text ein Hinweis erfolgt, von wem die Illustrationen angefertigt worden sind. Weder Franz von Pocci noch Ferdinand Barth hatten damals irgendeine Erwähnung verdient! Im Bildnachweis zu dem 1983 erschienenen Band „Kurt Wilhelm / Franz von Kobell: Der Brandner Kasper und das ewig‘ Leben“ heißt es: „Zeichnungen auf den Seiten 9, 11, 15 16: Franz von Pocci, Originalillustrationen zu Kobell, ‚Die G’schicht vom Brandner Kasper‘ aus den Fliegenden Blättern Nr. 1363 / 64“. Karl Pörnbacher hat als Herausgeber des reizenden Reclam-Bändchens Nr. 5511 mit dem Titel „Franz von Kobell. Die Gschicht von Brandner-Kasper. Schnadahüpfln, Gedichte und Jagdskizzen“ den entscheidenden Fehler (Errare humanum est, Anmerk. des Hrsg.) dann wiederholt. Er hat in der Titelseite vermerkt „Mit 16 Illustrationen von Franz von Pocci“ Und auf Seite 69 hat Pörnbacher in seinem Quellenverzeichnis angeführt: „'Die Gschicht von Brandner Kasper' aus: Fliegende Blätter. Bd. 55, München: Braun & Schneider, 1871. Nr. 1363. S. 65 – 67. Nr. 1364. S. 73f. [ Illustriert von Franz von Pocci.]“. Günter Goepfert hat als Herausgeber des Bandes „Franz von Kobell. Ausgewählte Werke“ zur Erzählung „G’schicht‘ von‘ Brandner-Kasper“ die Urheberschaft Ferdinand Barths, was die Illustrationen zum Brandner Kasper betrifft, betont. Er schreibt: „Diese von Ferdinand Barth* illustrierte Erzählung wurde erstmals im Jahre 1871 in den ‚Fliegenden Blättern‘ veröffentlicht“. Und in der Fußnote (*) hierzu schreibt Goepfert, daß ein Brief Kobells zwar zu der „irrtümlichen Annahme“ geführt hätte, „Pocci habe sich mit der Signatur Barth bzw. F.B. eines Pseudonyms bedient. Nachweisbar wirkte jedoch der 1842 in Partenkirchen geborene und dort 1892 verstorbene Maler und Holzschnitzer Ferdinand Barth seit 1864 als vielseitig engagierter Künstler sowie schließlich als Professor der Kunstgewerbeschule in München“. Zu guter Letzt soll noch erwähnt werden, daß die Tochter des Dichters, Luise von Kobell, zwei Jahre nach dem Tod ihres Vaters eine Lebensskizze zu Leben und Werk von Franz von Kobell herausgegeben hat und in diesem Werk eindeutig Ferdinand Barth als Schöpfer der vier Illustrationen zum Brandner Kasper benennt, wenn sie in einer Originalanmerkung auf Seite 58 schreibt: „F. Barth hat den Brandner Kasper durch sehr schöne Illustrationen geschmückt“. Leseprobe aus: Franz von Kobell, Die G’schicht‘ von‘ Brandner Kasper, Vollständige und ungekürzte Bearbeitung von Dr. phil. Walter Rathgeber mit dem Urtext in Altbairisch aus dem Jahr 1871(ALTBAIRISCHER ORIGINALTEXT AUS DEN ‚FLIEGENDEN BLÄTTERN‘,1871), einer erstmaligen Übersetzung in das heutige Oberbayrische (OBERBAYRISCHE ERSTAUSGABE) und einer erstmaligen Übersetzung in das Hochdeutsche (DEUTSCHE ERSTAUSGABE). ISBN 978-3-930177-25-7. Mit Reproduktionen der vier Original-Holzstiche zum „Brandner Kasper“ von Ferdinand Barth (1842 – 1892). © Bengelmann Verlag München, Malta, London 2012. All Rights Reserved. Abdruck des nachfolgenden Textes unter Angabe der Quelle für den Buchhandel nach den buchhändlerischen Usancen gerne gestattet!  

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Die Arbeit des Todes. Ein Totentanz.- Spiel mir das Lied vom Tod. Spiel dir das Lied vom Tod.

Die Arbeit des Todes. Ein Totentanz.- Spiel mir das Lied vom Tod. Spiel dir das Lied vom Tod. von Barth,  Ferdinand, Bonvicini,  Valentino, Rathgeber,  Walter, Roche,  Tess

Dr. phil. Pauline Bengelmann, London: Ferdinand Barth und seine Holzstiche zu Franz von Kobell’s ‘Brandner Kasper‘ (1871, ‚Fliegende Blätter‘, Braun & Schneider Verlag München) und sein künstlerisches und dichterisches Opus Magnum zum Thema ‚Tod‘ und ‚Das Spiel ums Leben‘: Die mit eigenen Gedichten in hochdeutscher und oberbayrischer Sprache versehenen Holzstiche mit dem Titel ‚Die Arbeit des Todes, ein Todtentanz‘ (Braun & Schneider Verlag, München 1865, Original-Holzstiche in Besitz des Bengelmann Verlages): In der Allgemeinen Deutschen Biographie (ADB) heißt es zu Ferdinand Barth: Barth: Ferdinand B., Historienmaler und Kunstgewerbe-Zeichner. Geboren am 11. November 1842 zu Partenkirchen, gest. ebenda im Jahre 1892, gab frühzeitige Proben seines Talentes als Schnitzer und Holzbildhauer, suchte als solcher sein Heil zu Nürnberg, besuchte die dortige durch Kreling in große Blüte gebrachte Kunstschule, setzte dann, völlig mittellos auf sich angewiesen, seine Studien bei Ludwig Foltz und Jos. Knabl in München fort, wo er sich in der Piloty-Schule auf die Malerei warf und seine reiche Farbenbegabung glänzend bewies. Kaspar Braun, welcher Barth’s originelle Begabung frühzeitig erkannte, beschäftigte ihn mit Zeichnungen für die „Fliegenden Blätter“ und die „Münchener Bilderbogen“. Für den Verlag von Braun & Schneider entstanden eine Reihe von prächtigen Zeichnungen aus dem Landsknechtleben und in 25 Holzschnittblättern unter dem Titel „Die Arbeit des Todes“ dieser aus ganz neuen Motiven aufgebaute moderne Todtentanz (1865). Die Feldzüge des Jahres 1866 und 1870/71 erweiterten den geistigen Gesichtskreis des Künstlers, ohne seine Individualität ganz an dieses ihm sehr zusagende Gebiet zu fesseln. Er wurde kein Kriegs- und Schlachtenmaler. Ein kleines Bild mit einer Soldatenscene aus dem XVI. Jahrhundert erwarb 1869 der Münchener Kunstverein; mehrere meist heitere Genrestücke (En passant; Wenn die Katze ist aus dem Haus; Sonntag Nachmittags) brachten die nächsten Jahre. Im September 1871 war sein „Paganini im Kerker“ vollendet, 187s die „Wahl der Kästchen“ (Kaufmann von Venedig), eine liebliche aber ganz in die Denk- und Sprechweise der Piloty-Schule getauchte Darstellung, womit Barth für lange Zeit (nur noch 1878 erschien in seltsam überhöhtem Formate ein duftiges „Märchen“) von der Malerei Abschied nahm. Er hatte sich schon vor seiner 1873 erfolgten Heirath mit kunstgewerblichen Entwürfen hervorgethan und eine für ihn höchst passende Wirksamkeit als Professor an der Kunstschule erhalten. Mit sprühender Phantasie entwarf Barth nun eine Fülle von Zeichnungen zu Kästchen, Krügen, [218] Schmuckgegenständen, zierlichen Geräthschaften (z. B. ein „Nautilus“ in der Zeitschrift des Münchener Kunstgewerbe-Vereins 1879, Bd. 29, Taf. 25), mit einem Worte: zur fröhlichen Gestaltung und Verschönerung des Lebens; er ließ es nicht bei den Erzeugnissen der Kleinkunst bewenden, sondern lieferte viele Cartons zu Glasgemälden, schuf Modelle zu Denkmälern, freskotirte ganze Häuserfaçaden. Im Deckengewölbe einer Treppe des Münchener Rathhauses malte er sinnig-heitere Compositionen (1887) und vier Bilder im Saale des Gemeindecollegiums (1889).‘--------------------------------------------------------------- Entnommen aus: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Holland, Hyacinth, „Barth, Ferdinand“, in: Allgemeine Deutsche Biographie 46 (1902), S. 217-218 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd116063319.html?anchor=adb Bearbeitet von Dr. phil. Pauline Bengelmann. Dr. phil. Pauline Bengelmann und Dr. phil. Knut Bengelmann, London: Ergänzend zu diesem ADB-Eintrag, der bei der Aufzählung der Werke Ferd. Barths die berühmten vier Holzstiche zu Fr. v. Kobells Novelle „Die G’schicht‘ von‘ Brandner Kasper“ (erstmals veröffentlicht in den ‚Fliegenden Blättern“ im Verlag Braun & Schneider in München) nicht erwähnt, muß betont werden, daß die Urheberschaft des Partenkirchener Malers Ferdinand Barth (1842 – 1892), was diese Holzstiche betrifft, nicht anzuzweifeln ist. In den Originalabbildungen, in deren Besitz der Bengelmann Verlag ist, hat der Künstler mit ‚f.barth‘ signiert, und die Signatur ‚f.barth‘ war kein Pseudonym für Franz v. Pocci, wie es irrtümlicherweise einige Zeit im ADB-Beitrag zu Franz von Pocci hieß, bis der Herausgeber der neuen Kobell-Bearbeitung im Bengelmann Verlag, Dr. phil. Walter Rathgeber, dies bei der ADB-Redaktion monierte. Ergänzend zum ADB-Beitrag zum Partenkirchener Maler Ferdinand Barth muß noch betont werden, daß der Maler auch Dichter war, als der er sich zu Beginn seiner Texte zu seinen Totentanzbildern selbst ausgewiesen hat, wenn er schreibt: „In meiner stillen Kemenat Ein' Totentanz ich ersonnen hatt', Auch Reimlein ich dazu erfund', Die Jedermann verstehen kunt'“ Im Holzstich zu diesen Totentanzgedichten Ferdinand Barth’s, in deren Besitz der Bengelmann Verlag ebenfalls ist, hat der Künstler auch ein Selbstportrait eingebracht – das einzige, das der kunsthistorischen Herausgebergruppe im Bengelmann Verlag bekannt ist. Für Hinweise ist der Verlag stets dankbar! ----------------------------------------------------------------------------------------------- Im ‚Thieme / Becker‘, dem ‚Allgemeinen Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart‘, Band ½ (E.A.Seemann), heißt es zu Ferdinand Barth: ‚Barth, Ferdinand, vielseitig begabter Bildhauer, Maler und Zeichner, geb. am 11.11.1842 in Partenkirchen (Oberbayern), gest. am 30.08.1892 ebendort. …….Anfertigung von Kartons für Wandgemälde in dem von Berger erbauten Münster zu Partenkirchen‘. ------------------------- Nach OPPERMANN ist Barth 'neben Merkel (d.i. Carl Gottlieb MERKEL, 1817 - 1897, bei Henning OPPERMANN und Arnold PFISTERER auch Karl Gottfried MERKEL genannt) und Pocci (d.i. Franz Graf von Pocci ,1807 - 1876 ) der dritte und letzte der Rethel-Epigonen (Alfred RETHEL,1816 - 1859), die dem erstarrten Totentanzthema eine der geistigen Haltung ihrer Zeit entsprechende Formulierung zu geben vermochten‘. Barth’s Motive sind meist neu und frei erfunden; die Holzschnitttechnik beweist des Künstlers Fertigkeit in der Führung des Messsers und sein großes zeichnerisches Talent…‘. Hinzu kommt, daß Barth seinen Todtentanz mit eigenen Gedichten ausgestattet hat, welche seither nie mehr zur Veröffentlichung gekommen sind. -------------------- © Bengelmann Verlag München, Malta, London 2012. All Rights Reserved. Abdruck des nachfolgenden Textes unter Angabe der Quelle für den Buchhandel nach den buchhändlerischen Usancen gerne gestattet! © Bengelmann Verlag München, Malta, London 2012. All Rights Reserved. Abdruck des nachfolgenden Textes unter Angabe der Quelle für den Buchhandel nach den buchhändlerischen Usancen gerne gestattet! Desweiteren ist das Zitieren aus diesem Beitrag nach dem deutschen Zitierrecht in eigenständigen Berichten, Beiträgen oder wissenschaftlichen Arbeiten ausdrücklich gestattet. Dr. phil. Walter Rathgeber: Nicht Franz Graf von Pocci, sondern der Partenkirchener Maler Ferdinand Barth (1842 – 1892) hat die vier berühmten Holzstiche zur „G’schicht von‘ Brandner Kasper“ in den „Fliegenden Blättern, 1871, angefertigt Wer eine gut erhaltene Originalausgabe der „Fliegenden Blätter“ von 1871, erschienen im Verlag von Braun und Schneider, und ein Vergrößerungsglas besitzt, kann unschwer die Signaturen „f. barth“ und „f. B.“ erkennen und somit selbst feststellen, daß die Holzstiche ― es handelt sich um Original-Holzstiche, mit denen damals gedruckt worden ist ― das Werk des Partenkirchener Malers Ferdinand Barth sind, der ständiger Mitarbeiter beim Verlag Braun & Schneider war, der auch das Partenkirchener Münster und das Münchner Rathaus mit Gemälden ausgestattet hat. Trotzdem wurde lange Zeit die Behauptung aufgestellt, daß Franz von Pocci die Illustrationen zum Brandner Kasper angefertigt habe. Wie konnte es zu einem derartigen Irrtum kommen? Sigmund Freud würde vielleicht sagen, daß diese Behauptung Ausdruck einer sog. Fehlleistung sei: Da Franz Graf von Pocci der berühmtere Künstler ist, könnte der Wunsch der Vater des Gedankens gewesen sein, daß Franz Graf von Pocci auch die vier berühmten Holzstiche zum Brandner Kasper angefertigt hätte, und nicht der aus einfachen Verhältnissen stammende Ferdinand Barth aus Partenkirchen. Vielleicht beginnt die Geschichte dieses Irrtums damit, daß Dr. Aloys Dreyer in seinem „biographischen Nachwort“ zu dem 1912 im Verlag von Carl Schnell (Carl Aug. Seyfried & Comp.) erschienenen Band „Allerhand G’schicht’ln und G’sang’ln. Eine Auswahl oberbayerischer Gedichte und Erzählungen von Franz von Kobell“ geschrieben hat, daß die Bilder in Kobell’s „Schnaderhüpfeln und Sprüch’ln“ von Pocci stammen. Dieses Werk mit den Illustrationen von Pocci ist jedoch 1845 erschienen, und da gab es noch keine Novelle mit dem Titel „Brandner Kasper“. Im Jahre 1872, also ein Jahr nach der Erstveröffentlichung vom „Brandner Kasper“ in den „Fliegenden Blättern“ von 1871 erschien dann von Franz von Kobell ein Bändchen mit dem ähnlich lautenden Titel „Schnadahüpfln und Gschichtln“, und in diesem Band wurde Kobell’s Novelle vom Brandner Kasper nochmals abgedruckt, mit den vier berühmten Illustrationen. Zu beachten ist, daß im Titelblatt und auch sonst nirgends im Text ein Hinweis erfolgt, von wem die Illustrationen angefertigt worden sind. Weder Franz von Pocci noch Ferdinand Barth hatten damals irgendeine Erwähnung verdient! Im Bildnachweis zu dem 1983 erschienenen Band „Kurt Wilhelm / Franz von Kobell: Der Brandner Kasper und das ewig‘ Leben“ heißt es: „Zeichnungen auf den Seiten 9, 11, 15 16: Franz von Pocci, Originalillustrationen zu Kobell, ‚Die G’schicht vom Brandner Kasper‘ aus den Fliegenden Blättern Nr. 1363 / 64“. Karl Pörnbacher hat als Herausgeber des reizenden Reclam-Bändchens Nr. 5511 mit dem Titel „Franz von Kobell. Die Gschicht von Brandner-Kasper. Schnadahüpfln, Gedichte und Jagdskizzen“ den entscheidenden Fehler (Errare humanum est, Anmerk. des Hrsg.) dann wiederholt. Er hat in der Titelseite vermerkt „Mit 16 Illustrationen von Franz von Pocci“ Und auf Seite 69 hat Pörnbacher in seinem Quellenverzeichnis angeführt: „'Die Gschicht von Brandner Kasper' aus: Fliegende Blätter. Bd. 55, München: Braun & Schneider war, der auch das Partenkirchener Münster und das Münchner Rathaus mit Gemälden ausgestattet hat. Trotzdem wurde lange Zeit die Behauptung aufgestellt, daß Franz von Pocci die Illustrationen zum Brandner Kasper angefertigt habe. Wie konnte es zu einem derartigen Irrtum kommen? Sigmund Freud würde vielleicht sagen, daß diese Behauptung Ausdruck einer sog. Fehlleistung sei: Da Franz Graf von Pocci der berühmtere Künstler ist, könnte der Wunsch der Vater des Gedankens gewesen sein, daß Franz Graf von Pocci auch die vier berühmten Holzstiche zum Brandner Kasper angefertigt hätte, und nicht der aus einfachen Verhältnissen stammende Ferdinand Barth aus Partenkirchen. Vielleicht beginnt die Geschichte dieses Irrtums damit, daß Dr. Aloys Dreyer in seinem „biographischen Nachwort“ zu dem 1912 im Verlag von Carl Schnell (Carl Aug. Seyfried & Comp.) erschienenen Band „Allerhand G’schicht’ln und G’sang’ln. Eine Auswahl oberbayerischer Gedichte und Erzählungen von Franz von Kobell“ geschrieben hat, daß die Bilder in Kobell’s „Schnaderhüpfeln und Sprüch’ln“ von Pocci stammen. Dieses Werk mit den Illustrationen von Pocci ist jedoch 1845 erschienen, und da gab es noch keine Novelle mit dem Titel „Brandner Kasper“. Im Jahre 1872, also ein Jahr nach der Erstveröffentlichung vom „Brandner Kasper“ in den „Fliegenden Blättern“ von 1871 erschien dann von Franz von Kobell ein Bändchen mit dem ähnlich lautenden Titel „Schnadahüpfln und Gschichtln“, und in diesem Band wurde Kobell’s Novelle vom Brandner Kasper nochmals abgedruckt, mit den vier berühmten Illustrationen. Zu beachten ist, daß im Titelblatt und auch sonst nirgends im Text ein Hinweis erfolgt, von wem die Illustrationen angefertigt worden sind. Weder Franz von Pocci noch Ferdinand Barth hatten damals irgendeine Erwähnung verdient! Im Bildnachweis zu dem 1983 erschienenen Band „Kurt Wilhelm / Franz von Kobell: Der Brandner Kasper und das ewig‘ Leben“ heißt es: „Zeichnungen auf den Seiten 9, 11, 15 16: Franz von Pocci, Originalillustrationen zu Kobell, ‚Die G’schicht vom Brandner Kasper‘ aus den Fliegenden Blättern Nr. 1363 / 64“. Karl Pörnbacher hat als Herausgeber des reizenden Reclam-Bändchens Nr. 5511 mit dem Titel „Franz von Kobell. Die Gschicht von Brandner-Kasper. Schnadahüpfln, Gedichte und Jagdskizzen“ den entscheidenden Fehler (Errare humanum est, Anmerk. des Hrsg.) dann wiederholt. Er hat in der Titelseite vermerkt „Mit 16 Illustrationen von Franz von Pocci“ Und auf Seite 69 hat Pörnbacher in seinem Quellenverzeichnis angeführt: „'Die Gschicht von Brandner Kasper' aus: Fliegende Blätter. Bd. 55, München: Braun & Schneider, 1871. Nr. 1363. S. 65 – 67. Nr. 1364. S. 73f. [ Illustriert von Franz von Pocci.]“. Günter Goepfert hat als Herausgeber des Bandes „Franz von Kobell. Ausgewählte Werke“ zur Erzählung „G’schicht‘ von‘ Brandner-Kasper“ die Urheberschaft Ferdinand Barths, was die Illustrationen zum Brandner Kasper betrifft, betont. Er schreibt: „Diese von Ferdinand Barth* illustrierte Erzählung wurde erstmals im Jahre 1871 in den ‚Fliegenden Blättern‘ veröffentlicht“. Und in der Fußnote (*) hierzu schreibt Goepfert, daß ein Brief Kobells zwar zu der „irrtümlichen Annahme“ geführt hätte, „Pocci habe sich mit der Signatur Barth bzw. F.B. eines Pseudonyms bedient. Nachweisbar wirkte jedoch der 1842 in Partenkirchen geborene und dort 1892 verstorbene Maler und Holzschnitzer Ferdinand Barth seit 1864 als vielseitig engagierter Künstler sowie schließlich als Professor der Kunstgewerbeschule in München“. Zu guter Letzt soll noch erwähnt werden, daß die Tochter des Dichters, Luise von Kobell, zwei Jahre nach dem Tod ihres Vaters eine Lebensskizze zu Leben und Werk von Franz von Kobell herausgegeben hat und in diesem Werk eindeutig Ferdinand Barth als Schöpfer der vier Illustrationen zum Brandner Kasper benennt, wenn sie in einer Originalanmerkung auf Seite 58 schreibt: „F. Barth hat den Brandner Kasper durch sehr schöne Illustrationen geschmückt“. Leseprobe aus: Franz von Kobell, Die G’schicht‘ von‘ Brandner Kasper, Vollständige und ungekürzte Bearbeitung von Dr. phil. Walter Rathgeber mit dem Urtext in Altbairisch aus dem Jahr 1871(ALTBAIRISCHER ORIGINALTEXT AUS DEN ‚FLIEGENDEN BLÄTTERN‘,1871), einer erstmaligen Übersetzung in das heutige Oberbayrische (OBERBAYRISCHE ERSTAUSGABE) und einer erstmaligen Übersetzung in das Hochdeutsche (DEUTSCHE ERSTAUSGABE). ISBN 978-3-930177-25-7. Mit Reproduktionen der vier Original-Holzstiche zum „Brandner Kasper“ von Ferdinand Barth (1842 – 1892). © Bengelmann Verlag München, Malta, London 2012. All Rights Reserved. Abdruck des nachfolgenden Textes unter Angabe der Quelle für den Buchhandel nach den buchhändlerischen Usancen gerne gestattet!  

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Die Arbeit des Todes. Ein Totentanz.- Spiel mir das Lied vom Tod. Spiel dir das Lied vom Tod.

Die Arbeit des Todes. Ein Totentanz.- Spiel mir das Lied vom Tod. Spiel dir das Lied vom Tod. von Barth,  Ferdinand, Bonvicini,  Valentino, Rathgeber,  Walter, Roche,  Tess

Dr. phil. Pauline Bengelmann, London: Ferdinand Barth und seine Holzstiche zu Franz von Kobell’s ‘Brandner Kasper‘ (1871, ‚Fliegende Blätter‘, Braun & Schneider Verlag München) und sein künstlerisches und dichterisches Opus Magnum zum Thema ‚Tod‘ und ‚Das Spiel ums Leben‘: Die mit eigenen Gedichten in hochdeutscher und oberbayrischer Sprache versehenen Holzstiche mit dem Titel ‚Die Arbeit des Todes, ein Todtentanz‘ (Braun & Schneider Verlag, München 1865, Original-Holzstiche in Besitz des Bengelmann Verlages): In der Allgemeinen Deutschen Biographie (ADB) heißt es zu Ferdinand Barth: Barth: Ferdinand B., Historienmaler und Kunstgewerbe-Zeichner. Geboren am 11. November 1842 zu Partenkirchen, gest. ebenda im Jahre 1892, gab frühzeitige Proben seines Talentes als Schnitzer und Holzbildhauer, suchte als solcher sein Heil zu Nürnberg, besuchte die dortige durch Kreling in große Blüte gebrachte Kunstschule, setzte dann, völlig mittellos auf sich angewiesen, seine Studien bei Ludwig Foltz und Jos. Knabl in München fort, wo er sich in der Piloty-Schule auf die Malerei warf und seine reiche Farbenbegabung glänzend bewies. Kaspar Braun, welcher Barth’s originelle Begabung frühzeitig erkannte, beschäftigte ihn mit Zeichnungen für die „Fliegenden Blätter“ und die „Münchener Bilderbogen“. Für den Verlag von Braun & Schneider entstanden eine Reihe von prächtigen Zeichnungen aus dem Landsknechtleben und in 25 Holzschnittblättern unter dem Titel „Die Arbeit des Todes“ dieser aus ganz neuen Motiven aufgebaute moderne Todtentanz (1865). Die Feldzüge des Jahres 1866 und 1870/71 erweiterten den geistigen Gesichtskreis des Künstlers, ohne seine Individualität ganz an dieses ihm sehr zusagende Gebiet zu fesseln. Er wurde kein Kriegs- und Schlachtenmaler. Ein kleines Bild mit einer Soldatenscene aus dem XVI. Jahrhundert erwarb 1869 der Münchener Kunstverein; mehrere meist heitere Genrestücke (En passant; Wenn die Katze ist aus dem Haus; Sonntag Nachmittags) brachten die nächsten Jahre. Im September 1871 war sein „Paganini im Kerker“ vollendet, 187s die „Wahl der Kästchen“ (Kaufmann von Venedig), eine liebliche aber ganz in die Denk- und Sprechweise der Piloty-Schule getauchte Darstellung, womit Barth für lange Zeit (nur noch 1878 erschien in seltsam überhöhtem Formate ein duftiges „Märchen“) von der Malerei Abschied nahm. Er hatte sich schon vor seiner 1873 erfolgten Heirath mit kunstgewerblichen Entwürfen hervorgethan und eine für ihn höchst passende Wirksamkeit als Professor an der Kunstschule erhalten. Mit sprühender Phantasie entwarf Barth nun eine Fülle von Zeichnungen zu Kästchen, Krügen, [218] Schmuckgegenständen, zierlichen Geräthschaften (z. B. ein „Nautilus“ in der Zeitschrift des Münchener Kunstgewerbe-Vereins 1879, Bd. 29, Taf. 25), mit einem Worte: zur fröhlichen Gestaltung und Verschönerung des Lebens; er ließ es nicht bei den Erzeugnissen der Kleinkunst bewenden, sondern lieferte viele Cartons zu Glasgemälden, schuf Modelle zu Denkmälern, freskotirte ganze Häuserfaçaden. Im Deckengewölbe einer Treppe des Münchener Rathhauses malte er sinnig-heitere Compositionen (1887) und vier Bilder im Saale des Gemeindecollegiums (1889).‘--------------------------------------------------------------- Entnommen aus: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Holland, Hyacinth, „Barth, Ferdinand“, in: Allgemeine Deutsche Biographie 46 (1902), S. 217-218 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd116063319.html?anchor=adb Bearbeitet von Dr. phil. Pauline Bengelmann. Dr. phil. Pauline Bengelmann und Dr. phil. Knut Bengelmann, London: Ergänzend zu diesem ADB-Eintrag, der bei der Aufzählung der Werke Ferd. Barths die berühmten vier Holzstiche zu Fr. v. Kobells Novelle „Die G’schicht‘ von‘ Brandner Kasper“ (erstmals veröffentlicht in den ‚Fliegenden Blättern“ im Verlag Braun & Schneider in München) nicht erwähnt, muß betont werden, daß die Urheberschaft des Partenkirchener Malers Ferdinand Barth (1842 – 1892), was diese Holzstiche betrifft, nicht anzuzweifeln ist. In den Originalabbildungen, in deren Besitz der Bengelmann Verlag ist, hat der Künstler mit ‚f.barth‘ signiert, und die Signatur ‚f.barth‘ war kein Pseudonym für Franz v. Pocci, wie es irrtümlicherweise einige Zeit im ADB-Beitrag zu Franz von Pocci hieß, bis der Herausgeber der neuen Kobell-Bearbeitung im Bengelmann Verlag, Dr. phil. Walter Rathgeber, dies bei der ADB-Redaktion monierte. Ergänzend zum ADB-Beitrag zum Partenkirchener Maler Ferdinand Barth muß noch betont werden, daß der Maler auch Dichter war, als der er sich zu Beginn seiner Texte zu seinen Totentanzbildern selbst ausgewiesen hat, wenn er schreibt: „In meiner stillen Kemenat Ein' Totentanz ich ersonnen hatt', Auch Reimlein ich dazu erfund', Die Jedermann verstehen kunt'“ Im Holzstich zu diesen Totentanzgedichten Ferdinand Barth’s, in deren Besitz der Bengelmann Verlag ebenfalls ist, hat der Künstler auch ein Selbstportrait eingebracht – das einzige, das der kunsthistorischen Herausgebergruppe im Bengelmann Verlag bekannt ist. Für Hinweise ist der Verlag stets dankbar! ----------------------------------------------------------------------------------------------- Im ‚Thieme / Becker‘, dem ‚Allgemeinen Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart‘, Band ½ (E.A.Seemann), heißt es zu Ferdinand Barth: ‚Barth, Ferdinand, vielseitig begabter Bildhauer, Maler und Zeichner, geb. am 11.11.1842 in Partenkirchen (Oberbayern), gest. am 30.08.1892 ebendort. …….Anfertigung von Kartons für Wandgemälde in dem von Berger erbauten Münster zu Partenkirchen‘. ------------------------- Nach OPPERMANN ist Barth 'neben Merkel (d.i. Carl Gottlieb MERKEL, 1817 - 1897, bei Henning OPPERMANN und Arnold PFISTERER auch Karl Gottfried MERKEL genannt) und Pocci (d.i. Franz Graf von Pocci ,1807 - 1876 ) der dritte und letzte der Rethel-Epigonen (Alfred RETHEL,1816 - 1859), die dem erstarrten Totentanzthema eine der geistigen Haltung ihrer Zeit entsprechende Formulierung zu geben vermochten‘. Barth’s Motive sind meist neu und frei erfunden; die Holzschnitttechnik beweist des Künstlers Fertigkeit in der Führung des Messsers und sein großes zeichnerisches Talent…‘. Hinzu kommt, daß Barth seinen Todtentanz mit eigenen Gedichten ausgestattet hat, welche seither nie mehr zur Veröffentlichung gekommen sind. -------------------- © Bengelmann Verlag München, Malta, London 2012. All Rights Reserved. Abdruck des nachfolgenden Textes unter Angabe der Quelle für den Buchhandel nach den buchhändlerischen Usancen gerne gestattet! © Bengelmann Verlag München, Malta, London 2012. All Rights Reserved. Abdruck des nachfolgenden Textes unter Angabe der Quelle für den Buchhandel nach den buchhändlerischen Usancen gerne gestattet! Desweiteren ist das Zitieren aus diesem Beitrag nach dem deutschen Zitierrecht in eigenständigen Berichten, Beiträgen oder wissenschaftlichen Arbeiten ausdrücklich gestattet. Dr. phil. Walter Rathgeber: Nicht Franz Graf von Pocci, sondern der Partenkirchener Maler Ferdinand Barth (1842 – 1892) hat die vier berühmten Holzstiche zur „G’schicht von‘ Brandner Kasper“ in den „Fliegenden Blättern, 1871, angefertigt Wer eine gut erhaltene Originalausgabe der „Fliegenden Blätter“ von 1871, erschienen im Verlag von Braun und Schneider, und ein Vergrößerungsglas besitzt, kann unschwer die Signaturen „f. barth“ und „f. B.“ erkennen und somit selbst feststellen, daß die Holzstiche ― es handelt sich um Original-Holzstiche, mit denen damals gedruckt worden ist ― das Werk des Partenkirchener Malers Ferdinand Barth sind, der ständiger Mitarbeiter beim Verlag Braun & Schneider war, der auch das Partenkirchener Münster und das Münchner Rathaus mit Gemälden ausgestattet hat. Trotzdem wurde lange Zeit die Behauptung aufgestellt, daß Franz von Pocci die Illustrationen zum Brandner Kasper angefertigt habe. Wie konnte es zu einem derartigen Irrtum kommen? Sigmund Freud würde vielleicht sagen, daß diese Behauptung Ausdruck einer sog. Fehlleistung sei: Da Franz Graf von Pocci der berühmtere Künstler ist, könnte der Wunsch der Vater des Gedankens gewesen sein, daß Franz Graf von Pocci auch die vier berühmten Holzstiche zum Brandner Kasper angefertigt hätte, und nicht der aus einfachen Verhältnissen stammende Ferdinand Barth aus Partenkirchen. Vielleicht beginnt die Geschichte dieses Irrtums damit, daß Dr. Aloys Dreyer in seinem „biographischen Nachwort“ zu dem 1912 im Verlag von Carl Schnell (Carl Aug. Seyfried & Comp.) erschienenen Band „Allerhand G’schicht’ln und G’sang’ln. Eine Auswahl oberbayerischer Gedichte und Erzählungen von Franz von Kobell“ geschrieben hat, daß die Bilder in Kobell’s „Schnaderhüpfeln und Sprüch’ln“ von Pocci stammen. Dieses Werk mit den Illustrationen von Pocci ist jedoch 1845 erschienen, und da gab es noch keine Novelle mit dem Titel „Brandner Kasper“. Im Jahre 1872, also ein Jahr nach der Erstveröffentlichung vom „Brandner Kasper“ in den „Fliegenden Blättern“ von 1871 erschien dann von Franz von Kobell ein Bändchen mit dem ähnlich lautenden Titel „Schnadahüpfln und Gschichtln“, und in diesem Band wurde Kobell’s Novelle vom Brandner Kasper nochmals abgedruckt, mit den vier berühmten Illustrationen. Zu beachten ist, daß im Titelblatt und auch sonst nirgends im Text ein Hinweis erfolgt, von wem die Illustrationen angefertigt worden sind. Weder Franz von Pocci noch Ferdinand Barth hatten damals irgendeine Erwähnung verdient! Im Bildnachweis zu dem 1983 erschienenen Band „Kurt Wilhelm / Franz von Kobell: Der Brandner Kasper und das ewig‘ Leben“ heißt es: „Zeichnungen auf den Seiten 9, 11, 15 16: Franz von Pocci, Originalillustrationen zu Kobell, ‚Die G’schicht vom Brandner Kasper‘ aus den Fliegenden Blättern Nr. 1363 / 64“. Karl Pörnbacher hat als Herausgeber des reizenden Reclam-Bändchens Nr. 5511 mit dem Titel „Franz von Kobell. Die Gschicht von Brandner-Kasper. Schnadahüpfln, Gedichte und Jagdskizzen“ den entscheidenden Fehler (Errare humanum est, Anmerk. des Hrsg.) dann wiederholt. Er hat in der Titelseite vermerkt „Mit 16 Illustrationen von Franz von Pocci“ Und auf Seite 69 hat Pörnbacher in seinem Quellenverzeichnis angeführt: „'Die Gschicht von Brandner Kasper' aus: Fliegende Blätter. Bd. 55, München: Braun & Schneider war, der auch das Partenkirchener Münster und das Münchner Rathaus mit Gemälden ausgestattet hat. Trotzdem wurde lange Zeit die Behauptung aufgestellt, daß Franz von Pocci die Illustrationen zum Brandner Kasper angefertigt habe. Wie konnte es zu einem derartigen Irrtum kommen? Sigmund Freud würde vielleicht sagen, daß diese Behauptung Ausdruck einer sog. Fehlleistung sei: Da Franz Graf von Pocci der berühmtere Künstler ist, könnte der Wunsch der Vater des Gedankens gewesen sein, daß Franz Graf von Pocci auch die vier berühmten Holzstiche zum Brandner Kasper angefertigt hätte, und nicht der aus einfachen Verhältnissen stammende Ferdinand Barth aus Partenkirchen. Vielleicht beginnt die Geschichte dieses Irrtums damit, daß Dr. Aloys Dreyer in seinem „biographischen Nachwort“ zu dem 1912 im Verlag von Carl Schnell (Carl Aug. Seyfried & Comp.) erschienenen Band „Allerhand G’schicht’ln und G’sang’ln. Eine Auswahl oberbayerischer Gedichte und Erzählungen von Franz von Kobell“ geschrieben hat, daß die Bilder in Kobell’s „Schnaderhüpfeln und Sprüch’ln“ von Pocci stammen. Dieses Werk mit den Illustrationen von Pocci ist jedoch 1845 erschienen, und da gab es noch keine Novelle mit dem Titel „Brandner Kasper“. Im Jahre 1872, also ein Jahr nach der Erstveröffentlichung vom „Brandner Kasper“ in den „Fliegenden Blättern“ von 1871 erschien dann von Franz von Kobell ein Bändchen mit dem ähnlich lautenden Titel „Schnadahüpfln und Gschichtln“, und in diesem Band wurde Kobell’s Novelle vom Brandner Kasper nochmals abgedruckt, mit den vier berühmten Illustrationen. Zu beachten ist, daß im Titelblatt und auch sonst nirgends im Text ein Hinweis erfolgt, von wem die Illustrationen angefertigt worden sind. Weder Franz von Pocci noch Ferdinand Barth hatten damals irgendeine Erwähnung verdient! Im Bildnachweis zu dem 1983 erschienenen Band „Kurt Wilhelm / Franz von Kobell: Der Brandner Kasper und das ewig‘ Leben“ heißt es: „Zeichnungen auf den Seiten 9, 11, 15 16: Franz von Pocci, Originalillustrationen zu Kobell, ‚Die G’schicht vom Brandner Kasper‘ aus den Fliegenden Blättern Nr. 1363 / 64“. Karl Pörnbacher hat als Herausgeber des reizenden Reclam-Bändchens Nr. 5511 mit dem Titel „Franz von Kobell. Die Gschicht von Brandner-Kasper. Schnadahüpfln, Gedichte und Jagdskizzen“ den entscheidenden Fehler (Errare humanum est, Anmerk. des Hrsg.) dann wiederholt. Er hat in der Titelseite vermerkt „Mit 16 Illustrationen von Franz von Pocci“ Und auf Seite 69 hat Pörnbacher in seinem Quellenverzeichnis angeführt: „'Die Gschicht von Brandner Kasper' aus: Fliegende Blätter. Bd. 55, München: Braun & Schneider, 1871. Nr. 1363. S. 65 – 67. Nr. 1364. S. 73f. [ Illustriert von Franz von Pocci.]“. Günter Goepfert hat als Herausgeber des Bandes „Franz von Kobell. Ausgewählte Werke“ zur Erzählung „G’schicht‘ von‘ Brandner-Kasper“ die Urheberschaft Ferdinand Barths, was die Illustrationen zum Brandner Kasper betrifft, betont. Er schreibt: „Diese von Ferdinand Barth* illustrierte Erzählung wurde erstmals im Jahre 1871 in den ‚Fliegenden Blättern‘ veröffentlicht“. Und in der Fußnote (*) hierzu schreibt Goepfert, daß ein Brief Kobells zwar zu der „irrtümlichen Annahme“ geführt hätte, „Pocci habe sich mit der Signatur Barth bzw. F.B. eines Pseudonyms bedient. Nachweisbar wirkte jedoch der 1842 in Partenkirchen geborene und dort 1892 verstorbene Maler und Holzschnitzer Ferdinand Barth seit 1864 als vielseitig engagierter Künstler sowie schließlich als Professor der Kunstgewerbeschule in München“. Zu guter Letzt soll noch erwähnt werden, daß die Tochter des Dichters, Luise von Kobell, zwei Jahre nach dem Tod ihres Vaters eine Lebensskizze zu Leben und Werk von Franz von Kobell herausgegeben hat und in diesem Werk eindeutig Ferdinand Barth als Schöpfer der vier Illustrationen zum Brandner Kasper benennt, wenn sie in einer Originalanmerkung auf Seite 58 schreibt: „F. Barth hat den Brandner Kasper durch sehr schöne Illustrationen geschmückt“. Leseprobe aus: Franz von Kobell, Die G’schicht‘ von‘ Brandner Kasper, Vollständige und ungekürzte Bearbeitung von Dr. phil. Walter Rathgeber mit dem Urtext in Altbairisch aus dem Jahr 1871(ALTBAIRISCHER ORIGINALTEXT AUS DEN ‚FLIEGENDEN BLÄTTERN‘,1871), einer erstmaligen Übersetzung in das heutige Oberbayrische (OBERBAYRISCHE ERSTAUSGABE) und einer erstmaligen Übersetzung in das Hochdeutsche (DEUTSCHE ERSTAUSGABE). ISBN 978-3-930177-25-7. Mit Reproduktionen der vier Original-Holzstiche zum „Brandner Kasper“ von Ferdinand Barth (1842 – 1892). © Bengelmann Verlag München, Malta, London 2012. All Rights Reserved. Abdruck des nachfolgenden Textes unter Angabe der Quelle für den Buchhandel nach den buchhändlerischen Usancen gerne gestattet!  

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Der Weg zum Erfolg – Le Moyen de Parvenir. – Das Gastmahl der Madame Sagesse. – Ein ketzerischer, obszöner, burlesker, erotisch-amüsanter und frivoler französischer Renaissanceroman von 1610. Verlangen, Lust, Untreue, gefährliche Liebe und Verhängnis.

Der Weg zum Erfolg – Le Moyen de Parvenir. – Das Gastmahl der Madame Sagesse. –  Ein ketzerischer, obszöner, burlesker, erotisch-amüsanter und frivoler französischer Renaissanceroman von 1610. Verlangen, Lust, Untreue, gefährliche Liebe und Verhängnis. von Bezalel,  Patrick, Bonvicini,  Valentino, Bouton,  Charles Marie, Brunelli,  Giordano Cayetano, Doré,  Gustave, Gampe,  Claus, Modiano,  Luigi, Monnoye,  Bernard de la, Rathgeber,  Walter, Roche,  Tess, Sax,  Christoph, Scholz,  Barbara, Verville,  Béroalde de

Verville - Der Weg zum Erfolg (deutsche Ausgabe) ---- Diese Ausgabe bringt - im Gegensatz zu der nicht vollständigen, schamhaft gekürzten ersten deutschen Übersetzung aus dem Jahre 1914 von Mario Spiro (der die lateinischen Textstellen überhaupt nicht übersetzt hat) - erstmals eine vollständige und ungekürzte Übersetzung dieses staats- und kirchenkritischen, satirischen, burlesken, teilweise derben und obszönen, ansonsten amüsant-frivol-erotischen Renaissanceromanes aus der französischen Sprache (Übersetzer: Barbara Scholz, Hamburg) einschließlich aller lateinischer Textpassagen (Übersetzer: Christoph Sax). DIE ZIELGRUPPE FÜR DIESEN DEFTIGEN RENAISSANCEROMAN IST DAMIT SCHON KLAR DEFINIERT, EMPFINDSAMEN ODER ALTJÜNGFERLICHEN GEMÜTERN KANN MAN DIESEN ROMAN NICHT UNGESTRAFT SCHENKEN. --------------- -------------Dieser Roman liegt als PARALLELAUSGABE auch in wortgetreuer, vollständiger und ungekürzter ÜBERSETZUNG aus der französischen und lateinischen Sprache IN DIE ENGLISCHE SPRACHE vor (Übersetzer: Su Rathgeber, Proofreading: Alison Trimble, UK). - ---------- ---------------Die Illustrationen von Charles Marie Bouton hingegen sind einzigartige Reproduktionen der Original-Holzstiche, die im Besitz des Herausgebers Valentino Bonvicini und des Verlages sind. Dieses Buch eignet sich als vergnügliche Lektüre sogar für Frankophone - denn die Lektüre des altfranzösischen Originaltextes von 1610 (oder 1617) ist auch für solche schwer.------------- -------------------Ein Bengelmann-Info-Text für die deutsche Ausgabe: ---------Zum »UNIQUE SELLING POINT«, dem »USP« = ALLEINSTELLUNGSMERKMAL dieser deutschsprachigen VERVILLE-Ausgabe: Das herausragende Leistungsmerkmal der soeben in zwei getrennten Parallelausgaben erschienenen beiden Übersetzungen von VERVILLE’s skeptizistischem, staats- und kirchenkritischem, berühmt-berüchtigtem, obszönem, frivol-erotischem, frech-amüsantem und burleskem lukianischem Dialogroman »LE MOYEN DE PARVENIR« in die englische und in die deutsche Sprache ist dasjenige, daß dieser in Frankreich seit 400 Jahren wohl meistverkaufte und meistgelesene burlesk-barocke Roman der französischen Spätrenaissance in diesen beiden Übersetzungen - erschienen in zwei getrennten Bänden als Parallelausgaben - einzigartig und konkurrenzlos ist: ES GIBT KEINE ANDEREN UNGEKÜRZTEN UND VOLLSTÄNDIGEN ÜBERSETZUNGEN DIESES WERKES AUS DER FRANZÖSISCHEN SPRACHE EINSCHLIESSLICH DER LATEINISCHEN TEXTSTELLEN IN DIE ENGLISCHE UND IN DIE DEUTSCHE SPRACHE! ---- Verkaufsargumente: 1) Klassiker! - heute noch in vielen Ausgaben renommiertester französischer Verlage ein Longseller in Frankreich, Jahrtausendroman Frankreichs, gehört zum Kulturgut Frankreichs wie Goethe und Schiller zum deutschen Kulturgut; 2) Erstmals im Jahre 1610 erschienen, mit zahlreichen lateinischen Textpassagen (Übersetzung der lateinischen Textpassagen: Christoph Sax, Klassischer Philologe im Schuldienst). - In französischer Sprache wohl auch für Frankophone ohne fundierte Kenntnisse des älteren Französisch und des Lateinischen nicht ganz einfach zu lesen; 3) Die erste vollständige und ungekürzte deutsche Übersetzung dieses ketzerischen, staats- und kirchenkritischen, obszönen, burlesken und frivolen Renaissanceromanes von 1610 aus der französischen und lateinischen Sprache; 4) Dieser Roman liegt als Parallelausgabe auch in wortgetreuer, vollständiger und ungekürzter Übersetzung aus der französischen und lateinischen Sprache in die englische Sprache vor. - 5) Die deutsche Übersetzung ("DER WEG ZUM ERFOLG") ist freilich „nur“ für die etwa neunzig Millionen Menschen auf der Welt lesbar, welche entweder deutsche Muttersprachler - „deutsche nativ speaker“ - sind, oder die Deutsch als Zweitsprache sehr, sehr gut erlernt haben…… unsere englische Erstausgabe ("THE WAY TO SUCCEED - THE PATH TO SUCCESS") ist dann nicht "nur" für die ca. 340 Millionen englischen Muttersprachler geeignet, sondern auch noch für den Rest der Welt, in welcher etwa eine Milliarde Menschen der grob geschätzten Gruppe der englischen Zweitsprachler zuzuordnen ist; 6) Unsere englische Erstausgabe (proof-reading: Alison Trimble, UK) ist freilich auch für alle Menschen geeignet, die eine amüsante, erotische, burleske, satirische, freche, staats- und kirchenkritische, partiell obszöne, frivole und barocke englischsprachige Lektüre von 500 Seiten wünschen, um ihre englischsprachigen Kenntisse und Fähigkeiten zu trainieren oder zu erwerben, insbesondere auch an Gymnasien und Sprachschulen, für Studierende der Anglistik und Romanistik sowie der vergleichenden Literaturwissenschaft, für ausländische Studierende in aller Welt, die mit englischsprachiger Lektüre ihre englischen Sprachkenntnisse vervollkommnen wollen, alle wißbegierigen und bildungswilligen Menschen, die diesen klassischen Roman der Spätrenaissance (ca. 1610) im Rahmen ihrer persönlichen Weiterbildung oder zum Ausbau ihrer englischen Sprachkenntnisse auf englisch lesen wollen. -----------------------------------------------------------------------DIESER HIER BESPROCHENE BAND: Die erste vollständige und ungekürzte deutsche Übersetzung dieses ketzerischen, staats- und kirchenkritischen, obszönen, burlesken und frivolen Renaissanceromanes von 1610 aus der französischen Sprache einschließlich der lateinischen Taxtstellen - in Frankreich heute noch der erfolgreichste Jahrtausendroman!-------------- Die von Su Rathgeber M.A., London, besorgte englischeÜbersetzung (Proofreading: Alison Trimble, UK) des ca. vor vierhundert Jahren (vermutlich 1610) erstmals erschienenen LE MOYEN DE PARVENIR von Béroalde de Verville aus der französischen, von Paul L. Jacob besorgten Ausgabe von 1841 in die englische Sprache erscheint in einem getrennten Band parallel zur ersten vollständigen und ungekürzten Übersetzung in die deutsche Sprache durch Barbara Scholz (lateinische Textstellen: Christoph Sax), ebenfalls im Bengelmann Verlag, herausgegeben von Dr. phil. Valentino Bonvicini, London, und Luigi Modiano, London. (c) Bengelmann Verlag Munich 2012 ----------------------------------------------------------------------- ------------------Béroalde de Verville würde womöglich bei einem neuerlichen Symposion sein Buch dem Gedenken an den Lehrer Cayetano RIPOLL, geboren 1778 in Solsona (Katalonien) widmen, einem der letzten Opfer der spanischen Inquisition, der wegen seiner vom Mainstream abweichenden Meinung und seiner Unbeugsamkeit als Ketzer am 31. Juli 1826 (in Worten: achtzehnhundertsechsundzwanzig! - J. W. v. Goethe ist nur sechs Jahre später gestorben) in Valencia bei lebendigem Leibe im Rahmen eines sog. Autodafés, also nach feierlicher Prozession vor einer Kirche (!!!), auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden ist.--- ---Das Buch, das Ketzerschnüffler jedweder Coleur AUCH HEUTE NOCH GERNE VERBRENNEN WÜRDEN! ----- Verville’s "LE MOYEN DE PARVENIR" - ein JAHRTAUSENDROMAN IN FRANKREICH, im Deutschland des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts als ‚Schmutz- und Schundliteratur‘ bezeichnet. Béroalde de Verville’s Roman LE MOYEN DE PARVENIR, verfaßt am Ausklang des 16. Jahrhunderts, also in der Spätrenaissance, in Paris erschienen als anonyme Schrift im Jahre 1610, hat in den vier Jahrhunderten bis zur Jahrtausendwende nicht nur eine sehr große Anzahl von Auflagen erlebt und somit eine extrem große Zahl von Lesern erreicht, sondern hat in diesen vier Jahrhunderten die Kultur- und Geistesgeschichte Frankreichs maßgebend beeinflußt. Verville’s Roman hat, in der Tradition von Menippos von Gadara (3. Vorchristliches Jahrhundert) und Lukian von Samosata (ca. 120 – 180 n.Chr.) stehend, letzten Endes die „schamlose Freiheit der Rede und des Denkens“ zum Thema, wie Professor Dr. Werner von Koppenfels, emeritierter Professor für Anglistik und Komparatistik an der Universität München, in seiner Schrift ‚Der andere Blick. Das Vermächtnis des Menippos in der europäischen Literatur, Verlag C.H. Beck 2007, S. 230 ff) aus geführt hat. ------- Dieses Buch mit dem Titel DER WEG ZUM ERFOLG, erschienen im Bengelmann Verlag 2013, herausgegeben von Dr. phil. Valentino Bonvicini, ist die erste vollständige. ungekürzte und wortgetreue Übersetzung aus der französischen Sprache einschließlich der häufigen lateinischen Textstellen. Dieses Buch ist somit 400 Jahre nach dem Erscheinen der französischen Ausgabe die vollständige, ungekürzte und wortgetreue DEUTSCHE ERSTAUSGABE des im Jahre 1610 in Paris anonym erschienenen ketzerischen, gesellschafts-, staats- und kirchenkritischen, frivol–erotischen, burlesken und teilweise obszönen Renaissanceromanes LE MOYEN DE PARVENIR von Béroalde de Verville (1556 – 1629), einschließlich der lateinischen Textpassagen. Die Übersetzung aus der französischen Sprache besorgte die Hamburger Übersetzerin Barbara Scholz, die Übersetzung und Kommentierung der zahlreichen lateinischen Textstellen der Klassische Philologe im Schuldienst Christoph Sax. Diese vollständige, ungekürzte und wortgetreue DEUTSCHE ERSTAUSGABE ist als EXCELLENTE EDITION im Sinne einer BIBLIOPHILEN VORZUGSAUSGABE bzw. ILLUSTRIERTEN GESCHENKAUSGABE mit bisher als verschollen gegoltenen 111 ganzseitigen Illustrationen des französischen Malers CHARLES MARIE BOUTON (1781 – 1853) sowie weiteren Abbildungen von GUSTAVE DORÉ (1832 – 1883) erschienen. Gleichzeitig ist auch die englische vollständige, ungekürzte und wortgetreue Erstausgabe in der Übersetzung von Su Rathgeber M.A., London, erschienen. In Vorbereitung sind ungekürzte Studienausgaben sowohl der deutschen als auch der englischen Erstausgabe. Buchgeschichtliche Anmerkung: Das im Jahre 1914 im Bruno Cassirer Verlag, Berlin, erschienene Buch mit dem Titel VERVILLE - DER WEG ZUM ERFOLGE enthält auf der Titelseite zwar den Hinweis ‚Deutsch von Mario Spiro‘, es findet sich jedoch im gesamten Buch kein Hinweis dafür, daß es sich um eine Übersetzung von Béroalde de Verville’s Roman ‚Le Moyen de Parvenir‘ handele. Der zu vermutende (auch im KLL, Ergänzungsband) Ursprungstitel wird nicht erwähnt. Es dürfte sich womöglich eher um eine gekürzte, freie Nacherzählung, verfaßt von dem Berliner Schriftsteller und Übersetzer Mario Spiro (1883-1960), handeln, die im übrigen – wie sich vermuten läßt - zum Schutz vor Strafverfolgung wegen Verbreitung unzüchtiger Schriften wohl deshalb in einem für Mario Spiro sonst untypischen altertümelnden, schwer zu lesenden und oft unverständlichen Deutsch abgefaßt worden ist, weil ein derart obszöner Text damals nur für Gelehrte, nicht für die breite Öffentlichkeit bestimmt war. Die in manchen Antiquariatstexten noch vorzufindende Ansicht, daß Mario Spiro ein Pseudonym für den Leipziger Schriftsteller und Übersetzer Julius Zeitler (1874-1943) sei, ist vollkommen irrig, wie man den biographischen Daten der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) entnehmen kann. Im ‚Katalog der Deutschen Nationalbibliothek‘ heißt es im Datensatz zu Julius Zeitler: ‚verwendete nicht das Pseudonym "Mario Spiro"‘. Wie kann man auch annehmen, daß Julius Zeitler den Namen seines Übersetzerkollegen Mario Spiro in Berlin als Pseudonym benutzt hat! Mario Spiro hat übrigens vorwiegend aus dem Spanischen übersetzt, wohingegen von Julius Zeitler bekannt ist, daß er kein Spanisch sprach (vgl. Kundt, Anne: Das Programm des Verlegers Julius Zeitler im Spiegel seiner Editionen und verlegerischen Schriften. – 1996). Die erste vollständige und ungekürzte deutsche Übersetzung dieses ketzerischen, staats- und kirchenkritischen, obszönen, burlesken und frivolen Renaissanceromanes von 1610 - in Frankreich heute noch der erfolgreichste Jahrtausendroman!----------------------- ----Verville’s LE MOYEN DE PARVENIR ? ein JAHRTAUSENDROMAN IN FRANKREICH, im Deutschland des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts als ‚Schmutz- und Schundliteratur‘ bezeichnet. Béroalde de Verville’s Roman LE MOYEN DE PARVENIR; verfaßt am Ausklang des 16. Jahrhunderts, also in der Spätrenaissance, in Paris erschienen als anonyme Schrift im Jahre 1610, hat in den vier Jahrhunderten bis zur Jahrtausendwende nicht nur eine sehr große Anzahl von Auflagen erlebt und somit eine extrem große Zahl von Lesern erreicht, sondern hat in diesen vier Jahrhunderten die Kultur- und Geistesgeschichte Frankreichs maßgebend beeinflußt. Verville’s Roman hat, in der Tradition von Menippos von Gadara (3. Vorchristliches Jahrhundert) und Lukian von Samosata (ca. 120 – 180 n.Chr.) stehend, letzten Endes die „schamlose Freiheit der Rede und des Denkens“ zum Thema, wie Professor Dr. Werner von Koppenfels, emeritierter Professor für Anglistik und Komparatistik an der Universität München, in seiner Schrift ‚Der andere Blick. Das Vermächtnis des Menippos in der europäischen Literatur, Verlag C.H. Beck 2007, S. 230 ff) aus geführt hat. Verville hat dieses Denken aus der kynischen Philosophie der Antike aufgegriffen. Verville, französischer Kanonikus in Tour, Arzt und Universalgelehrter, Lyriker und Romanautor hat als Verfasser des ketzerischen und als obszön eingestuften Lukianischen Dialogromanes mit dem Titel LE MOYEN DE PARVENIR die nächsten Jahrhunderte französischer Sprache und Literatur maßgebend beeinflußt, z.B. Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais (Le Mariage de Figaro), Honoré de Balzac und Gustave Flaubert. Verville’s LE MOYEN DE PARVENIR hat in der englischen Literatur auch Laurence Sterne (1713-1768) und dessen „Tristram Shandy“ beeinflußt. Dogmatiker, Diktatoren, Heuchler, Ketzerschnüffler jedweder Coleur – kurzum das geistige Gefolge des Großfürsten Grippeminaud bei Rabelais – hätten Verville’s Roman aus der Abtei von Thelema, der Abtei des Freien Willens, nahezu ahistorisch ? zu allen Zeiten und an allen Orten ? schon immer gerne verbrannt. Für das geistige Leben in Frankreich war und ist Béroalde de Verville’s Roman LE MOYEN DE PARVENIR, der in Deutschland nur als ‚Schmutz und Schund‘ bezeichnet worden ist, ein Jahrtausendroman, der nach 400 Jahren auch im neuen Jahrtausend nicht an Bedeutung, Brisanz und Aktualität verloren hat. ----------- Ein Bengelmann-Info-Text für die deutsche Ausgabe: Zum »UNIQUE SELLING POINT«, dem »USP« = ALLEINSTELLUNGSMERKMAL dieser deutschsprachigen VERVILLE-Ausgabe: Das herausragende Leistungsmerkmal der soeben in zwei getrennten Parallelausgaben erschienenen beiden Übersetzungen von VERVILLE’s skeptizistischem, staats- und kirchenkritischem, berühmt-berüchtigtem, obszönem, frivol-erotischem, frech-amüsantem und burleskem lukianischem Dialogroman »LE MOYEN DE PARVENIR« in die englische und in die deutsche Sprache ist dasjenige, daß dieser in Frankreich seit 400 Jahren wohl meistverkaufte und meistgelesene burlesk-barocke Roman der französischen Spätrenaissance in diesen beiden Übersetzungen - erschienen in zwei getrennten Bänden als Parallelausgaben - einzigartig und konkurrenzlos ist: ES GIBT KEINE ANDEREN UNGEKÜRZTEN UND VOLLSTÄNDIGEN ÜBERSETZUNGEN DIESES WERKES AUS DER FRANZÖSISCHEN SPRACHE EINSCHLIESSLICH DER LATEINISCHEN TEXTSTELLEN IN DIE ENGLISCHE UND IN DIE DEUTSCHE SPRACHE! ---- Verkaufsargumente: 1) Klassiker! - heute noch in vielen Ausgaben renommiertester französischer Verlage ein Longseller in Frankreich, Jahrtausendroman Frankreichs, gehört zum Kulturgut Frankreichs wie Goethe und Schiller zum deutschen Kulturgut; 2) Erstmals im Jahre 1610 erschienen, mit zahlreichen lateinischen Textpassagen (Übersetzung der lateinischen Textpassagen: Christoph Sax, Klassischer Philologe im Schuldienst). - In französischer Sprache wohl auch für Frankophone ohne fundierte Kenntnisse des älteren Französisch und des Lateinischen nicht ganz einfach zu lesen; 3) Die erste vollständige und ungekürzte deutsche Übersetzung dieses ketzerischen, staats- und kirchenkritischen, obszönen, burlesken und frivolen Renaissanceromanes von 1610 aus der französischen und lateinischen Sprache; 4) Dieser Roman liegt als Parallelausgabe auch in wortgetreuer, vollständiger und ungekürzter Übersetzung aus der französischen und lateinischen Sprache in die englische Sprache vor. - 5) Die deutsche Übersetzung ("DER WEG ZUM ERFOLG") ist freilich „nur“ für die etwa neunzig Millionen Menschen auf der Welt lesbar, welche entweder deutsche Muttersprachler - „deutsche nativ speaker“ - sind, oder die Deutsch als Zweitsprache sehr, sehr gut erlernt haben…… unsere englische Erstausgabe ("THE WAY TO SUCCEED - THE PATH TO SUCCESS") ist dann nicht "nur" für die ca. 340 Millionen englischen Muttersprachler geeignet, sondern auch noch für den Rest der Welt, in welcher etwa eine Milliarde Menschen der grob geschätzten Gruppe der englischen Zweitsprachler zuzuordnen ist; 6) Unsere englische Erstausgabe (proof-reading: Alison Trimble, UK) ist freilich auch für alle Menschen geeignet, die eine amüsante, erotische, burleske, satirische, freche, staats- und kirchenkritische, partiell obszöne, frivole und barocke englischsprachige Lektüre von 500 Seiten wünschen, um ihre englischsprachigen Kenntisse und Fähigkeiten zu trainieren oder zu erwerben, insbesondere auch an Gymnasien und Sprachschulen, für Studierende der Anglistik und Romanistik sowie der vergleichenden Literaturwissenschaft, für ausländische Studierende in aller Welt, die mit englischsprachiger Lektüre ihre englischen Sprachkenntnisse vervollkommnen wollen, alle wißbegierigen und bildungswilligen Menschen, die diesen klassischen Roman der Spätrenaissance (ca. 1610) im Rahmen ihrer persönlichen Weiterbildung oder zum Ausbau ihrer englischen Sprachkenntnisse auf englisch lesen wollen. -----------------------------------------------------------------------DIESER HIER BESPROCHENE BAND: Die erste vollständige und ungekürzte deutsche Übersetzung dieses ketzerischen, staats- und kirchenkritischen, obszönen, burlesken und frivolen Renaissanceromanes von 1610 aus der französischen Sprache einschließlich der lateinischen Taxtstellen - in Frankreich heute noch der erfolgreichste Jahrtausendroman!-------------- Die von Su Rathgeber M.A., London, besorgte englischeÜbersetzung (Proofreading: Alison Trimble, UK) des ca. vor vierhundert Jahren (vermutlich 1610) erstmals erschienenen LE MOYEN DE PARVENIR von Béroalde de Verville aus der französischen, von Paul L. Jacob besorgten Ausgabe von 1841 in die englische Sprache erscheint in einem getrennten Band parallel zur ersten vollständigen und ungekürzten Übersetzung in die deutsche Sprache durch Barbara Scholz (lateinische Textstellen: Christoph Sax), ebenfalls im Bengelmann Verlag, herausgegeben von Dr. phil. Valentino Bonvicini, London, und Luigi Modiano, London. (c) Bengelmann Verlag Munich 2012 ----------------------------------------------------------------------- ------------------Béroalde de Verville würde womöglich bei einem neuerlichen Symposion sein Buch dem Gedenken an den Lehrer Cayetano RIPOLL, geboren 1778 in Solsona (Katalonien) widmen, einem der letzten Opfer der spanischen Inquisition, der wegen seiner vom Mainstream abweichenden Meinung und seiner Unbeugsamkeit als Ketzer am 31. Juli 1826 (in Worten: achtzehnhundertsechsundzwanzig! - J. W. v. Goethe ist nur sechs Jahre später gestorben) in Valencia bei lebendigem Leibe im Rahmen eines sog. Autodafés, also nach feierlicher Prozession vor einer Kirche (!!!), auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden ist.--- ---Das Buch, das Ketzerschnüffler jedweder Coleur AUCH HEUTE NOCH GERNE VERBRENNEN WÜRDEN! ----- Verville’s "LE MOYEN DE PARVENIR" - ein JAHRTAUSENDROMAN IN FRANKREICH, im Deutschland des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts als ‚Schmutz- und Schundliteratur‘ bezeichnet. Béroalde de Verville’s Roman LE MOYEN DE PARVENIR, verfaßt am Ausklang des 16. Jahrhunderts, also in der Spätrenaissance, in Paris erschienen als anonyme Schrift im Jahre 1610, hat in den vier Jahrhunderten bis zur Jahrtausendwende nicht nur eine sehr große Anzahl von Auflagen erlebt und somit eine extrem große Zahl von Lesern erreicht, sondern hat in diesen vier Jahrhunderten die Kultur- und Geistesgeschichte Frankreichs maßgebend beeinflußt. Verville’s Roman hat, in der Tradition von Menippos von Gadara (3. Vorchristliches Jahrhundert) und Lukian von Samosata (ca. 120 – 180 n.Chr.) stehend, letzten Endes die „schamlose Freiheit der Rede und des Denkens“ zum Thema, wie Professor Dr. Werner von Koppenfels, emeritierter Professor für Anglistik und Komparatistik an der Universität München, in seiner Schrift ‚Der andere Blick. Das Vermächtnis des Menippos in der europäischen Literatur, Verlag C.H. Beck 2007, S. 230 ff) aus geführt hat. ------- Dieses Buch mit dem Titel DER WEG ZUM ERFOLG, erschienen im Bengelmann Verlag 2013, herausgegeben von Dr. phil. Valentino Bonvicini, ist die erste vollständige. ungekürzte und wortgetreue Übersetzung aus der französischen Sprache einschließlich der häufigen lateinischen Textstellen. Dieses Buch ist somit 400 Jahre nach dem Erscheinen der französischen Ausgabe die vollständige, ungekürzte und wortgetreue DEUTSCHE ERSTAUSGABE des im Jahre 1610 in Paris anonym erschienenen ketzerischen, gesellschafts-, staats- und kirchenkritischen, frivol–erotischen, burlesken und teilweise obszönen Renaissanceromanes LE MOYEN DE PARVENIR von Béroalde de Verville (1556 – 1629), einschließlich der lateinischen Textpassagen. Die Übersetzung aus der französischen Sprache besorgte die Hamburger Übersetzerin Barbara Scholz, die Übersetzung und Kommentierung der zahlreichen lateinischen Textstellen der Klassische Philologe im Schuldienst Christoph Sax. Diese vollständige, ungekürzte und wortgetreue DEUTSCHE ERSTAUSGABE ist als EXCELLENTE EDITION im Sinne einer BIBLIOPHILEN VORZUGSAUSGABE bzw. ILLUSTRIERTEN GESCHENKAUSGABE mit bisher als verschollen gegoltenen 111 ganzseitigen Illustrationen des französischen Malers CHARLES MARIE BOUTON (1781 – 1853) sowie weiteren Abbildungen von GUSTAVE DORÉ (1832 – 1883) erschienen. Gleichzeitig ist auch die englische vollständige, ungekürzte und wortgetreue Erstausgabe in der Übersetzung von Su Rathgeber M.A., London, erschienen. In Vorbereitung sind ungekürzte Studienausgaben sowohl der deutschen als auch der englischen Erstausgabe. Buchgeschichtliche Anmerkung: Das im Jahre 1914 im Bruno Cassirer Verlag, Berlin, erschienene Buch mit dem Titel VERVILLE - DER WEG ZUM ERFOLGE enthält auf der Titelseite zwar den Hinweis ‚Deutsch von Mario Spiro‘, es findet sich jedoch im gesamten Buch kein Hinweis dafür, daß es sich um eine Übersetzung von Béroalde de Verville’s Roman ‚Le Moyen de Parvenir‘ handele. Der zu vermutende (auch im KLL, Ergänzungsband) Ursprungstitel wird nicht erwähnt. Es dürfte sich womöglich eher um eine gekürzte, freie Nacherzählung, verfaßt von dem Berliner Schriftsteller und Übersetzer Mario Spiro (1883-1960), handeln, die im übrigen – wie sich vermuten läßt - zum Schutz vor Strafverfolgung wegen Verbreitung unzüchtiger Schriften wohl deshalb in einem für Mario Spiro sonst untypischen altertümelnden, schwer zu lesenden und oft unverständlichen Deutsch abgefaßt worden ist, weil ein derart obszöner Text damals nur für Gelehrte, nicht für die breite Öffentlichkeit bestimmt war. Die in manchen Antiquariatstexten noch vorzufindende Ansicht, daß Mario Spiro ein Pseudonym für den Leipziger Schriftsteller und Übersetzer Julius Zeitler (1874-1943) sei, ist vollkommen irrig, wie man den biographischen Daten der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) entnehmen kann. Im ‚Katalog der Deutschen Nationalbibliothek‘ heißt es im Datensatz zu Julius Zeitler: ‚verwendete nicht das Pseudonym "Mario Spiro"‘. Wie kann man auch annehmen, daß Julius Zeitler den Namen seines Übersetzerkollegen Mario Spiro in Berlin als Pseudonym benutzt hat! Mario Spiro hat übrigens vorwiegend aus dem Spanischen übersetzt, wohingegen von Julius Zeitler bekannt ist, daß er kein Spanisch sprach (vgl. Kundt, Anne: Das Programm des Verlegers Julius Zeitler im Spiegel seiner Editionen und verlegerischen Schriften. – 1996). Die erste vollständige und ungekürzte deutsche Übersetzung dieses ketzerischen, staats- und kirchenkritischen, obszönen, burlesken und frivolen Renaissanceromanes von 1610 - in Frankreich heute noch der erfolgreichste Jahrtausendroman!----------------------- ----Verville’s LE MOYEN DE PARVENIR ? ein JAHRTAUSENDROMAN IN FRANKREICH, im Deutschland des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts als ‚Schmutz- und Schundliteratur‘ bezeichnet. Béroalde de Verville’s Roman LE MOYEN DE PARVENIR; verfaßt am Ausklang des 16. Jahrhunderts, also in der Spätrenaissance, in Paris erschienen als anonyme Schrift im Jahre 1610, hat in den vier Jahrhunderten bis zur Jahrtausendwende nicht nur eine sehr große Anzahl von Auflagen erlebt und somit eine extrem große Zahl von Lesern erreicht, sondern hat in diesen vier Jahrhunderten die Kultur- und Geistesgeschichte Frankreichs maßgebend beeinflußt. Verville’s Roman hat, in der Tradition von Menippos von Gadara (3. Vorchristliches Jahrhundert) und Lukian von Samosata (ca. 120 – 180 n.Chr.) stehend, letzten Endes die „schamlose Freiheit der Rede und des Denkens“ zum Thema, wie Professor Dr. Werner von Koppenfels, emeritierter Professor für Anglistik und Komparatistik an der Universität München, in seiner Schrift ‚Der andere Blick. Das Vermächtnis des Menippos in der europäischen Literatur, Verlag C.H. Beck 2007, S. 230 ff) aus geführt hat. Verville hat dieses Denken aus der kynischen Philosophie der Antike aufgegriffen. Verville, französischer Kanonikus in Tour, Arzt und Universalgelehrter, Lyriker und Romanautor hat als Verfasser des ketzerischen und als obszön eingestuften Lukianischen Dialogromanes mit dem Titel LE MOYEN DE PARVENIR die nächsten Jahrhunderte französischer Sprache und Literatur maßgebend beeinflußt, z.B. Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais (Le Mariage de Figaro), Honoré de Balzac und Gustave Flaubert. Verville’s LE MOYEN DE PARVENIR hat in der englischen Literatur auch Laurence Sterne (1713-1768) und dessen „Tristram Shandy“ beeinflußt. Dogmatiker, Diktatoren, Heuchler, Ketzerschnüffler jedweder Coleur – kurzum das geistige Gefolge des Großfürsten Grippeminaud bei Rabelais – hätten Verville’s Roman aus der Abtei von Thelema, der Abtei des Freien Willens, nahezu ahistorisch ? zu allen Zeiten und an allen Orten ? schon immer gerne verbrannt. Für das geistige Leben in Frankreich war und ist Béroalde de Verville’s Roman LE MOYEN DE PARVENIR, der in Deutschland nur als ‚Schmutz und Schund‘ bezeichnet worden ist, ein Jahrtausendroman, der nach 400 Jahren auch im neuen Jahrtausend nicht an Bedeutung, Brisanz und Aktualität verloren hat. ----------- Zielgruppe: einerseits alle Menschen, die mit der Abtei Thelema sympathisieren - andererseits könnte die Lektüre dieses Jahrtausendromanes vielleicht auch den Anhängern des obersten Ketzerschnüfflers Grippeminaud nicht schaden ..........(C) Dr. phil. Pauline Bengelmann, London 2013. Abdruck dieses Textes wird dem Buchhandel gemäß den buchhändlerischen Usancen ausdrücklich gestattet.------------------ Verville, Der Weg zum Erfolg – ZITATE / HIGHLIGHTS aus: Béroalde de Verville • Der Weg zum Erfolg • wortgetreue, vollständige und ungekürzte DEUTSCHE ERSTAUSGABE des unzensierten, von der spanischen Inquisitionsbehörde verbotenen Renaissanceromanes LE MOYEN DE PARVENIR (Paris 1610), München 2013 • Herausgegeben von Dr. phil. Valentino BONVICINI • Übersetzung aus dem Französischen von Barbara Scholz, Hamburg • Der Verfasser dieses anonym erschienenen, staats- und kirchenkritischen 500-Seiten-Buches mit eingestreuten obszönen, frivolen, erotischen, amüsanten und burlesken Novellen wurde mit der Verbrennung bei lebendigem Leibe im Rahmen eines sog. Autodafés vor einer Kirche nach feierlicher Prozession bedroht • © Bengelmann Verlag,Munich 2012. ALL RIGHTS RESERVED . COPYRIGHTED MATERIAL! Abdruck nur dem Buchhandel nach den buchhändlerischen Usancen ausdrücklich gestattet!------------------------------- ------------------------„Überdies, Frauen sind Engel in der Kirche, Teufel im Haus, und Affen im Bett“ (Béroalde de Verville, Der Weg zum Erfolg, Kap. 63) „Madame, erwacht, und merkt Euch, daß ein gut verwendeter Schlitz, insbesondere in Paris, ebenso viel wert ist wie Prokura und mehr als zwei Meiereien. Mädchen, …….“ (Béroalde de Verville, Der Weg zum Erfolg, wortgetreue, vollständige und ungekürzte DEUTSCHE ERSTAUSGABE des unzensierten, von der spanischen Inquisitionsbehörde 1610 verbotenen Renaissanceromanes LE MOYEN DE PARVENIR (Paris 1610), München 2013, Herausgegeben von Dr. phil. Valentino BONVICINI, Übersetzung aus dem Französischen von Barbara Scholz, Hamburg;----------- --------------------------------------Dieses Buch – die Deutsche Erstausgabe des MdP: Der französische Renaissanceroman „Le Moyen de Parvenir“ von Béroalde de Verville liegt hier erstmals in wortgetreuer, vollständiger und ungekürzter Übersetzung aus der französischen Sprache, einschließlich der lateinischen Textstellen, in die deutsche Sprache vor. Die Übersetzung aus der französischen Sprache besorgte Barbara Scholz, die Übersetzung und Kommentierung der lateinischen Textstellen Christoph Sax. Herausgegeben und kommentiert wird das Gesamtwerk von Dr. phil. Valentino Bonvicini. ------------------------------------------ Zur Hauptbeschreibung ein Dossier von Dr .phil. Pauline Bengelmann, London, und Dr .phil. Valentino Bonvicini, London / Malta: ----------------------------------------- DER RENAISSANCE- ROMAN VON 1610, AUF DEN DIE GEISTIGEN WEGBEREITER DER FRANZÖSISCHEN AUFKLÄRUNG ? MARGUERITE DE ANGOULÊME oder VALOIS, Königin von Navarra (1492 – 1549), BONAVENTURE DES PERIERS (1501 – 1544) und der große RABELAIS (1483 – 1553) gerne gewartet hätten! Für freies Denken und die freie Rede! Gegen den Großfürsten Grippeminaud und seine 'bêtes noires', seine 'schwarzen Bestien', die 'Ketzerschnüffler', die Gustave Doré (1832 – 1883) bei ihrer Arbeit gezeichnet hat (Original in unserem Buch reproduziert!)- im Hintergrund die Galgen mit den Gehenkten. Vielleicht würde Verville heute über die 'Fernseh-Gebühren-Stasi'-Leute schreiben, die ausspionieren, wer in welcher Wohnung mit welchen anderen Leuten mit und ohne Fernsehgerät mit wie vielen Computern wohnt. ------------------------------------------------------------ In welcher historischen Situation das ca. 1610 oder 1612 anonym erschienene Werk „Le Moyen de Parvenir“ (MdP) entstanden ist: Der Verfasser des Mdp stellt im Kapitel 15 als Redner selbst den Bezug zur Inquisition her, wenn er schreibt: „Seht, es ist nicht mehr als dieser Text nötig, um viele arme Leute verbrennen zu lassen“. Und zu Beginn des 111. Kapitels schreibt Verville dann abschließend: „…Messieurs, Ihr sagt, daß ich verrückt sei? ich wollte, ich wäre es; der Scheiterhaufen bliebe mir erspart, falls ich eine Ketzerei beginge; aus dem Gefängnis ließe man mich frei…“. In Frankreich bedrohte die von Rom gesteuerte Inquisitionsbehörde alle „Ketzer“ mit dem Feuertod , der Verbrennung bei lebendigem Leibe auf dem Scheiterhaufen, meist im Rahmen eines öffentlichen Glaubensaktes (lat. Sermo generalis, auch Actus fidei, Autodafé – umgangssprachlich einfach nur „Auto“ genannt), vor einer Kirche und nach feierlicher Prozession. Die Abschaffung der Inquisition in Frankreich erfolgte erst durch Ludwig XIV . ---------------------------------------------------------Der Autor: Der Verfasser des „MdP“ ist nach einhelliger Auffassung der Literaturwissenschaft Béroalde de Verville, der jedoch stets seine Urheberschaft vehement abgestritten hat. Béroalde de Verville, Kanonikus, Arzt und Universalgelehrter, wurde am 27. April 1556 in Paris geboren und starb nach heutiger Lehrmeinung ca. 1629 in Tours. ---------------------------------------------------------------------© Bengelmann Verlag Munich 2013 • All Rights Reserved. Abdruck entsprechend den buchhändlerischen Usancen und Zitieren entsprechend den Zitierregeln des deutschen Urheberrechtes werden ausdrücklich gestattet. Meyers Großes Konversations-Lexikon (1905) Lexikonbeitrag zu Béroalde de Verville Béroalde de Verville Béroalde de Verville (spr. wärwil'), François, franz. Schriftsteller, geb. 1558 in Paris, gest. 1612 in Tours, Sohn eines zum Protestantismus übergetretenen Bischofs, trat später zum Katholizismus zurück. Von seinen zahlreichen Schriften in Prosa und Versen ist die bekannteste die anonym ohne Jahr herausgegebene »Le moyen de parvenir« (öfter neugedruckt; hrsg. von Royer, Paris 1896, 2 Bde.), worin sehr geistreiche mit sehr anstößigen Tischgesprächen abwechseln. Die Schrift ist bis auf unsre Zeit viel gelesen u. hat großen Einfluß geübt (z. B. auf Beaumarchais). Zitiert nach: http://www.zeno.org/Meyers-1905. 1905–1909 Verville’s LE MOYEN MOYEN DE PARVENIR bzw. DER WEG ZUM ERFOLG bzw. THE WAY TO SUCCEED ist die französische COCK-AND- BULL-STORY, Laurence Sterne’s TRISTRAM SHANDY ist die englische COCK-AND-BULL-STORY, erschienen1759 - 1767. ---------------------- ---Stellungnahmen der Literaturgeschichte zu Verville's LE MOYEN DE PARVENIR (1610) - Ein Dossier von Dr. phil. Pauline Bengelmann, London: ---- Das MdP in Frankreich: In Frankreich war die Wirkung dieses Renaissanceromans „sehr beträchtlich, & es hat sehr viele Ausgaben erlebt“, schreibt im Jahre 1913 Herbert Reiche in seiner Dissertation (Universität Leipzig). Das MdP atmet den Geist der berühmten Abtei Thelema, der Abtei des freien Willens (Rabelais, Gargantua, 1. Buch). Herbert Reiche verweist in seiner Dissertation 1913 (Universität Leipzig, damals Königreich Sachsen) auf die von Royer herausgegebene französische Ausgabe des „MdP“ von 1896, in welcher 28 frühere Ausgaben aufgezählt werde . Herbert Reiche verweist auch darauf, daß im 19. Jahrhundert das MdP zusammen mit Rabelais‘ „Gargantua & es hat sehr viele Ausgaben erlebt“, schreibt im Jahre 1913 Herbert Reiche in seiner Dissertation (Universität Leipzig). Das MdP atmet den Geist der berühmten Abtei Thelema, der Abtei des freien Willens (Rabelais, Gargantua, 1. Buch). Herbert Reiche verweist in seiner Dissertation 1913 (Universität Leipzig, damals Königreich Sachsen) auf die von Royer herausgegebene französische Ausgabe des „MdP“ von 1896, in welcher 28 frühere Ausgaben aufgezählt werde . Herbert Reiche verweist auch darauf, daß im 19. Jahrhundert das MdP zusammen mit Rabelais‘ „Gargantua & Pantragruel“ in Balzacs “Contes drolatiques“ eingegangen ist. Im 20. Jahrhundert haben etliche französische Verlage mit einem anspruchsvollen Belletristikprogramm ihre eigene Ausgabe des „MdP“ herausgebracht. Gegenwärtig (2013) ist „online“ bei einer großen Internetbuchhandlung in Frankreich eine nahezu unüberschaubare Anzahl von Ausgaben des MdP lieferbar. Eine umfangreiche Arbeit zum MdP hat Michel Renaud im Jahre 1984 an der Université de Clermont-Ferrand II vorgelegt . --- ---In Kindlers Literatur Lexikon heißt es zum MdP: „LE MOYEN DE PARVENIR, … Lukianischer Dialog von BEROALDE DE VERVILLE (d.i. François Brouart, 1556 – 1629?), entstanden um 1580, Erstdruck 1610.-Béroalde de Verville schildert in diesem Buch ein fiktives Gastmahl; als Gastgeberin fungiert Madame Sagesse , der Hausherr ist Béroalde selbst. Die Gäste des Symposions sind berühmte Männer und Frauen aus Antike und Gegenwart. Es kommt zu heiter gelehrten Tischgesprächen, bei denen in wechselnden Konstellationen Herodot mit Erasmus, Pythagoras mit Leone Ebreo oder Alkibiades mit Martial und Marguerite de Valois diskutieren. Diktion und Inhalt der Äußerungen sind dem jeweils Sprechenden angemessen, sei es, daß sein Stil parodiert, seine Lehrmeinung hinterhältig ad absurdum geführt oder ihm schlichtweg das Gegenteil dessen in den Mund gelegt wird, was seinen tatsächlichen Ansichten entspricht. Ein besonderer Reiz des Werkes besteht darin, daß Nichtiges und Ungereimtes scheinbar ernsthaft und mit argumentativen Finessen behandelt werden. Eingestreut sind eine Fülle von Bonmots, Anekdoten und Novellen. Béroalde erzählt flüssig und gewandt, in gutmütig spöttischem Ton, bisweilen auch weitschweifiger als erforderlich. Das mutwillige Unterbrechen der Rede ist zum Strukturprinzip erhoben. Die Anekdoten und Schwänke sind durchweg derb, an urwüchsiger Obszönität stehen sie den Facetien POGGIOS in nichts nach. – Welchen Wert man diesem in der Tradition Lukianischer Erzählkunst stehenden Werk beimaß, geht daraus hervor, daß man es lange Zeit RABELAIS zuschrieb, beziehungsweise annahm, Béroalde habe das Manuskript in Rabelais‘ Nachlaß gefunden und, mit einigen Änderungen versehen, abgedruckt“. Meyers Großes Konversations-Lexikon (1905) Lexikonbeitrag zu Béroalde de Verville Béroalde de Verville Béroalde de Verville (spr. wärwil'), François, franz. Schriftsteller, geb. 1558 in Paris, gest. 1612 in Tours, Sohn eines zum Protestantismus übergetretenen Bischofs, trat später zum Katholizismus zurück. Von seinen zahlreichen Schriften in Prosa und Versen ist die bekannteste die anonym ohne Jahr herausgegebene »Le moyen de parvenir« (öfter neugedruckt; hrsg. von Royer, Paris 1896, 2 Bde.), worin sehr geistreiche mit sehr anstößigen Tischgesprächen abwechseln. Die Schrift ist bis auf unsre Zeit viel gelesen u. hat großen Einfluß geübt (z. B. auf Beaumarchais). Zitiert nach: http://www.zeno.org/Meyers-1905. 1905–1909 Der deutsche Dichter Friedrich Maximilian Klinger (1752 – 1831), von dem die Epoche des Sturm und Dranges ihren Namen bekommen hat, äußerte sich in seinen ‚Betrachtungen und Gedanken über verschiedene Gegenstände der Welt und der Literatur‘ (Köln und St. Petersburg, Hammer, d. i. Leipzig, Hartknoch, 1803-1805) wie folgt: ‚Der lustige Kanonikus Franz Beroalde, Herr zu Verville, wirft in seinem kaustischen (= ätzenden, Anmerk. Pauline B.) und nur zu schmutzigen Bankett manchmal sehr närrisch-gescheite Fragen auf. Unter andern: »Woraus setzen die Leute, welche die Geschäfte der Welt betreiben, dieselben zusammen?« »Aus dem Gute der andern.« – »Was sind die Geschäfte der Welt?« »Ein Mittel, fortzukommen.« – Das Mittel, fortzukommen, umfaßt alles, ist selbst aus vier Elementen des Betrugs (piperies) und aus der Quintessenz der Kniffe zusammengesetzt. Die Bezeichnung der vier Elemente und ihrer Quintessenz mag man bei dem Kanonikus selbst aufsuchen: Er trägt die Schellenkappe der Narren seiner Zeit und setzt sie oft lachend denen auf, die sich für kluge Leute halten.‘ (Ende Zitat F.M. Klinger) ----------------------------------------------------- ------------------------© Bengelmann Verlag (Publishing House) • EDITION BONVICINI, Munich 2013. All rights reserved. Abdruck als Zitat unter Angabe der Zitierstelle nach dem deutschen Zitierrecht und nach den buchhändlerischen Usancen wird dem Buchhandel ausdrücklich gestattet! ---------------------- ------------------Auszug aus einem literaturwissenschaftlichem Essay von Dr. phil. Pauline Bengelmann, London, zum Skeptizismus bei Verville, insbesondere in seinem Roman LE MOYEN DE PARVENIR - DER WEG ZUM ERFOLG - THE WAY TO SUCCEED - THE PATH TO SUCCESS: Verville hat den Skeptizismus als praktizierte Alltagsphilosophie belletristisch gestaltet und begründet, somit etwa den Skeptizismus bei J. P. SARTRE und HELMUT SCHELSKY 350 Jahre später vorweggenommen. Dieser Skeptizismus schützt vor Naivität und Gutgläubigkeit, und insofern lohnt sich ein literaturwissenschaftlicher Vergleich mit zwei modernen Romanen, in welchen den weiblichen Protagonisten jegliche Skepsis fehlt: THOMAS HARDY's TESS OF THE D'URBERVILLES und E.L. JAMES' Romantrilogie SHADES OF GREY (Goldmann Verlag). Zur alltagspsychologischen Problematik in Hardy’s Roman TESS und in JAMES' Roman SHADES OF GREY ist zu sagen, daß den beiden Romanfiguren TESS und ANASTASIA STEELE jegliche Skepsis fehlt. Das damals (1891) noch dreibändig (vorsorglich für den Fall, daß ein Band wegen einer inkriminierten Textstelle verboten werden sollte…) edierte Werk TESS OF THE D’URBERVILLES - A PURE WOMAN by THOMAS HARDY war in einem Paket, welches in dem Roman SHADES OF GREY, shades of grey band 1, von E. L. JAMES (13. Aufl. 2012, Goldmann Verlag) an Miss Anastasia Steele adressiert war. Aber was hätte den Anastasia von Tess lernen können? ...Aus der Sicht der Motivgeschichte und der Komparatistik scheint es viele Parallelen zwischen den beiden Romanen von Thomas Hardy (das naive Bauernmädel Tess und der wohlhabende Alec) und E. L. James (die naive Studentin Ana und der durchtriebene Milliardär) zu geben. Es ist das tiefenpsychologische Dilemma, in Zweierbeziehungen die Verschiedenheit der sozialen Herkunft zu verarbeiten (PYGMALION-Effekt bei G.B. SHAW). Bei einem denkbaren Remake von SHADES OF GREY wäre vorstellbar, daß die Protagonistin Anastasia Steele den Hardy-Roman anders verarbeitet und skeptischer wird; sie hätte auch den skeptizistischen französischen Renaissanceroman LE MOYEN DE PARVENIR (1610) - DER WEG ZUM ERFOLG von Béroalde de Verville zuerst als wertvolles Geschenk eines Multimillionäres in einem Paket erhalten können; die Lektüre dieses Romanes hätte das Unvermögen ihrer ungebildeten Mutter (siehe unten) ausgleichen können und sie womöglich skeptischer gemacht, was die Männer ('danger in men-folk' im eng. Originaltext, siehe unten) betrifft. ----------------------------Was ist ein Jahrtausendroman? Ein literatursoziologischer und literaturgeschichtlicher Beitrag von Dr. phil. Pauline Bengelmann, London, Dr. phil. Valentino Bonvicini, Malta / London und Dr. phil. Wilfried Hartmut Rathgeber, Malta. © Bengelmann Verlag e.K., Munich 2014. All Rights Reserved. Nachdruck nur für den Buchhandel nach den buchhändlerischen Usancen ausdrücklich gestattet. Ein Jahrtausendroman ist idealiter ein solcher Roman, der über viele Jahrhunderte hinweg gedruckt, verbreitet, gelesen und beachtet worden ist – sei es, daß dieser Roman gefeiert oder verdammt worden ist, ja sogar verboten und verbrannt worden ist. Was das auf den Index verbotener Werke Setzen und das Verbrennen eines Romanes betrifft, aber auch eines Dramas oder eines Gedichtes, so ist zu sagen, daß hierdurch ein jedes Werk gleichsam geadelt wird. Denn je mehr ein solches Werk gleichsam den Geist der Abtei des Freien Willens, des Klosters Thélème, atmet, desto wahrscheinlicher ist es, daß es zu allen Zeiten deshalb angefeindet oder verboten worden ist, weil es weitgehend überhistorisch, geradezu ahistorisch, das angreift, was die Entwürdigung und die Unfreiheit des Menschen seit Jahrhunderten trotz des gesellschaftlichen Wandels ausmacht; der besagte kaustische Angriff gilt somit den offenbar überzeitlichen-ahistorischen Unzulänglichkeiten der gesellschaftlichen Bedingungen menschlichen Seins. Dieser ahistorische Angriff des kritischen, unbeugsamen und unbestechlichen menschlichen Geistes, dessen Materialisation das Jahrtausendwerk ebenso wie das Jahrhundertwerk ist, auf gesellschaftlich zu allen Zeiten und an allen Orten auftretende Mißstände und Unzulänglichkeiten, ist ein Zeichen dafür, daß das Werk und sein Verfasser Geschichte geschrieben haben. Wie das Werk von Federico García Lorca (1898 – 1936), der von den spanischen Falangisten ermordet worden ist, weil seine Worte für gefährlicher gehalten worden sind als alle Gewehre. Ein Jahrtausendroman und ebenso ein Jahrtausenddrama oder Jahrtausendlyrik hat somit nicht nur Geschichte geschrieben, sondern reicht nach literatursoziologischer Einschätzung bis weit in das soeben begonnene Jahrtausend hinein, was sozio-kulturelle analytische Kraft, Brisanz, Kaustik, also ätzende, schonungslose kritisch-reflexive Sprengkraft, somit Bedeutung und Ästhetik des Denkens, betrifft. In den Begriff des Jahrtausendromanes geht somit eine subjektive Zuschreibung, eine Attribution derjenigen ein, die im Literaturbetrieb das Sagen haben oder sich diese Position zumindest selber zuschreiben können. Und dies ist die Gefahr, daß der Begriff des Jahrtausendromanes korrumpiert wird! Unvermeidlich geht in den Begriff des Jahrtausendromanes jedoch auch etwas Erwartungsvolles, Spekulatives und Vorausschauendes, Seismographisches, mit ein, eine subjektive Erwartungshaltung desjenigen, der sich anmaßt, vorauszuschauen. Ein Roman, der auf kurzfristiger Vermarktung billiger Klischees sich begründet, wird trotz hoher Verkaufszahlen niemals Kandidat für das Attribut eines Jahrtausendromanes werden. Wir werden in unserer in Vorbereitung befindlichen Literaturgeschichte des letzten halben Jahrtausends die Werke benennen, die wir als Jahrtausendwerke und Jahrhundertwerke auf den Gebieten des Dramas, der Lyrik und des Romanes bezeichnen wollen. So viel können wir jetzt schon sagen, daß auf unserer Vorschlagsliste folgende Werke bzw. Schriftsteller nicht fehlen werden: Georg Trakl und seine Gedichte, z.B. ‚Ein Winterabend‘ und ‚Traum des Bösen‘, Dantes ‚Göttliche Komödie‘ (1605), Leone Ebreo’s ‚Dialoghi di amore‘ (1590), Cervantes‘ ‚Don Quichotte“ (1605), Garcilaso Inca de la Vega’s ‚La Florida del Inca‘ (1605), Rabelais‘ ‚Gargantua & Pantagruel‘ (1532 ff), Verville’s ‚ Le Moyen de Parvenir‘ (1610), Lew Tolstoi’s ‚Krieg und Frieden‘, Dostojewski’s ‚Schuld und Sühne‘, Victor Hugo’s ‚Die Elenden‘. --------------------© Bengelmann Verlag e.K., Munich 2014. All Rights Reserved. Nachdruck nur für den Buchhandel nach den buchhändlerischen Usancen wird ausdrücklich gestattet.---------------------------------------------Dr. phil. Pauline Bengelmann, London: Béroalde de Verville (1556 . 1626) – der eigentliche Entdecker des endowment-effects (Besitztumseffekt) in der Welt der Renaissance (1619): © Bengelmann Verlag, Munich 2014. Nachdruck für den Buchhandel nach den buchhändlerischen Usancen wird hiermit ausdrücklich gestattet. -------------------------------------------------------Dr. phil. Pauline Bengelmann, London, und Sarah Bengelmann-Bezalel M.A., London: Auszug aus einem Essay zu Verville's philosophischem Theorem "Nichts ist etwas wert, was nicht Dir gehört", welches in den seither vergangenen 400 Jahren und mit Hilfe von ca. siebzig bis achtzig Ausgaben von LE MOYEN DE PARVENIR zu einem geflügelten Wort geworden ist, zu einem französischen Sprichwort mit lebensphilosphischer Tragweite, dessen Herkunft aus der Spätrenaissance unverkennbar ist. Den Beginn dieses abendländischen Denkens, das ganz und gar nicht zu Entsagungs- und Verzichtbekenntnissen jeglicher Provenienz paßt, können wir bereits in LEONE EBREO's Werk DIALOGHI DI AMORE, von welchem die Renaissance entscheidend mitbegründet worden ist, sehen. Der Renaissancemensch will besitzen - die geistige Liebe, wie bei Leone EBREO, und nicht die "Liebe der Hure" und "das Lachen des Hundes", wie Verville schreibt, und er will sich auch nicht ein Pferd - oder heute ein Automobil - mieten, sondern ein solches selber besitzen. Und was der Renaissancemensch besitzt, erscheint ihm wertvoll zu sein - wertvoller als das, was er nicht besitzt. - - Dieses philosophische Theorem fügt sich gut in den heutigen ENDOWMENT EFFEKT (BESITZTUMSEFFEKT) von THALER u.a. ein. Vom Standpunkt der Alltagspsychologie aus gesehen läßt sich die Fragestellung des Endowment-Effektes mit der Fragestellung aus der Paarpsychologie charakterisieren: "Besitze ich meine Freundin, weil ich sie liebe, oder liebe ich sie, weil ich sie besitze?". Besteht in einer Zweierbeziehung ein Abhängigkeitsverhältnis, wie es etwa zwischen Ana(stasia) Steele und Christian Grey in E. L. James' Romantrilogie SHADES OF GREY (shades of grey band 1, GOLDMANN VERLAG), besteht, greift der Endowment-Effekt voll durch: ganz klar, der dominante Mann - Christian Grey - liebt seine Devota - Ana(stasia Steele), weil er sie besitzt - weil er endlich eine Person gefunden hat, die von ihrer Persönlichkeitsstruktur her zur Unterwerfung bereit und fähig ist. Béroalde de Verville hat in seinem Roman LE MOYEN DE PARVENIR ( = MdP) den Endowment-Effekt mit folgender Spruchweisheit begründet: ----------------------------"NICHTS IST ETWAS WERT WAS NICHT DIR GEHÖRT!" ---------------------------------- Der Dichter, Theologe, Arzt und Universalgelehrte Béroalde de Verville (1556-1626) hat mit den nachfolgenden Versen den sog. Endowment-effect (1990 des amerikanischen Psychologen und Wirtschaftsnobelpreisträgers Prof. Daniel Kahnemann beschrieben, zu deutsch den Besitztumseffekt, vgl. hierzu den Beitrag ‚Gewissensfrage‘ von Dr. Dr. Rainer Erlinger, in: Süddeutsche Zeitung Magazin, Nr. 40 vom 4. Okt. 2013, S. 8): Hiernach wird das, was man besitzt, wesentlich höher bewertet als das, was man nicht besitzt. - - Zur näheren sozio-kulturellen und volkswirtschaftlichen Diskussion des Endowment Effektes, der - so Prof. Dr. Karsten Kilian - auf Arbeiten von THALER, KAHNEMANN und TVERSKY zurückgeht, verweisen wir mit Einverständnis des Autors auf die Homepage 'Markenlexikon.com' und den Beitrag 'Besitztumseffekte' von Prof. Dr. Kilian. Verville bringt in seinem 42. Kapitel von LE MOYEN DE PARVENIR noch einmal den endowment effect ins Spiel, wenn er die Geschichte von den drei Bohnen im Königskuchen erzählt, welche die Magd beinahe als Unrat weggeworfen hätte und welche sich dann durch erfolgreiches Aussähen, Anpflanzen und Ernten als lohnende Vermögensanlage erwiesen haben. - (Zitate Prof. Kilian mit freundlicher Genehmigung des Autors aus: Markenlexikon.com)- The love of a whore and the laugh of a dog, if you don’t own it, nothing is of value anymore. The whoremonger’s prey, the flesh of a whore. © Bengelmann Verlag 2013, Übersetzung von Su Rathgeber M.A. Amour de garcé, et ris de chien, Tout n’en vaut rien, qui ne dit tien; Bien de ribaud, et chair de garcé,. Étant unis, ont bonne grace. (Originaltext Verville, Le Moyen de Parvenir, Paris 1610) Die Liebe der Hure und das Lachen des Hundes, Nichts ist etwas wert, was nicht Dir gehört, Beute der Hurenjäger, das Hurenfleisch. © Bengelmann Verlag 2013, Übersetzung von Barbara Scholz, Hamburg------------------ ----------------------------------------- Béroalde de Verville: Der Weg zum Erfolg - Le Moyen de Parvenir. -THE WAY TO SUCCEED – EL MEDIO PARA EL EXITO.- Das Mittel zum Erfolg, enthaltend die Gründe für alles, was war, ist und sein wird. Ein Lukianischer Dialog beim Gastmahl der Madame Sagesse. Ein Französischer Renaissanceroman von 1610. DEUTSCHE ERSTAUSGABE. Erstmalige, vollständige und ungekürzte Übersetzung aus der französischen Sprache, Ausgabe Paris 1841, bearbeitet von Paul L. Jacob. Übersetzung: Barbara Scholz (Hamburg). Herausgegeben und bearbeitet von Dr. phil. Valentino Bonvicini. Mit 111 ganzseitigen Illustrationen von Charles Marie Bouton (1781 – 1853). Anhang: Kommentar zu den lateinischen Textstellen von Christoph Sax. „Dissertation sur le Moyen de parvenir“ VonBernard de la Monnoye (1641 - 1728):(DEUTSCHE ERSTAUSGABE). Übersetzung aus dem Französischen in die deutsche Sprache von Claus Gampe. ©Bengelmann Verlag Edition Bonvicini Munich 2013. ISBN 9783930177189. All rights reserved. Abdruck nur für den Buchhandel unter genauer Angaben der bibliographischen Daten nach den buchhändlerischen Usancen gestattet. Die nachfolgenden Sätze sind nach Professor Dr. Werner von Koppenfels, Emeritus für Anglistik und Komparatistik am Institut für Englische Philologie der Universität München, der Einstieg zum Grundverständnis von Verville's LE MOYEN DE PARVENIR - dieser 'coq à l'âne -story (engl.: ‚cock-and-bull-story‘). Prof. Koppenfels schreibt: "Es ist wohl vonnöten, die Prälaten zu unterbrechen (Kap. 23...) Das heißt: Der autoritäre Diskurs des Kanzelpredigers verlangt nach Einwurf, Widerspruch und Fragmentierung seiner selbstgefälligen Geschlossenheit....." (Zitat aus: Prof. Werner von Koppenfels: DER ANDERE BLICK. Das Vermächtnis des Menippos in der europäischen Literatur, C. H. Beck Verlag, München 2007, Seite 232, Auslassung durch den Verfasser, Dr. phil. Pauline Bengelmann):------ ----------MADAME. Niemals sah ich soviel Gehüpfe vom Hahn zum Esel . Könnt ihr nicht bei einer Sache bleiben? Ich schwöre euch bei der Sohle des bestens Tanzschuhs, den ich jemals ausprobierte, daß ich Euch niemals etwas gebieten werde. Ist es also nötig Ausflüchte zu suchen, wenn ein Bischof euch auffordert, etwas vorzutragen? ------------------------ --CICÉRON. . Wenn ich gesprochen hätte, wäre ich betrübt gewesen, wenn man mich unterbrochen hätte. -- --PÉRION. Es ist notwendig die Prälaten zu unterbrechen; jedenfalls macht es euch viel Vergnügen. Aber hört einmal ganz nebenbei her; und ich werde euch einen hervorragenden Grund nennen, der in dem gedruckten Buch von Eustache Vignon mit dem Titel Prälaten zu lesen ist: »Es ist erforderlich und vorteilhaft einen predigenden Prälaten zu unterbrechen, weil es ihm Zeit gibt, sich zu überlegen, wie er mit dem, was er zu sagen hat, Unzucht treiben kann«.-- . --GENEBRARD. Racker, der Ihr seid, laßt doch diesen Doktor sprechen, oder Ihr werdet nach Spanien gebracht, um dort verbrannt zu werden. --(Ende der Textpassage, auf welche sich Prof. Werner von Koppenfels bezieht). ----------- ------------------------„Überdies, Frauen sind Engel in der Kirche, Teufel im Haus, und Affen im Bett“ (Béroalde de Verville, Der Weg zum Erfolg, Kap. 63) ----------------- ---„Madame, erwacht, und merkt Euch, daß ein gut verwendeter Schlitz, insbesondere in Paris, ebenso viel wert ist wie Prokura und mehr als zwei Meiereien ----------------Seht, es ist nicht mehr als dieser Text nötig, um viele arme Leute verbrennen zu lassen. ...... Wein zu trinken, das bedeutet ein guter Katholik zu sein; und reines Wasser zu trinken, das ist nach dem Geschmack der Ketzer; nichts als Wasser zu trinken und dem Wein Abneigung entgegenzubringen, das ist reine Ketzerei, die dem Atheismus nahe kommt. ------------------- ------------Wohlan, was Euch angeht, Messieurs, Ihr sagt, daß ich verrückt sei? ich wollte, ich wäre es; der Scheiterhaufen bliebe mir erspart, falls ich eine Ketzerei beginge; aus dem Gefängnis ließe man mich frei; …. …….Zeuge ist Charles-Quint, der sagte, die Spanier sprächen glorreich, die Deutschen gleich Fuhrmännern, die Italiener gleich Marktschreiern, die Engländer gleich gezähmten unbeholfenen Tröpfen, allein die Franzosen sprächen wie Prinzen. (Kapitel 55) ----------- -------------MAROT:………daß er es war, der mich lehrte, daß es auf der Welt vier Nationen gibt, analog zu den vier Plagen der Hospitäler, die da sind: Läuse, Flöhe, Filzläuse und Wanzen….. Die Läuse, das sind die Deutschen, die beißen und fressen und sich totschlagen lassen, wie die Schweizer, ohne sich zu rühren. Die Flöhe, das sind die Franzosen, die herumspringen und hüpfen und nirgendwo verweilen; aber, sie hinterlassen ihre Spuren wo immer sie auch hingehen, und man meint, sie überall zu sehen; jedoch, sie sind nicht da. Die Filzläuse, das sind die Spanier, die sich so gut eingraben, daß man sie nur Stück für Stück ausgraben kann. Die Wanzen, das sind die Italiener, die mit ihren erfinderischen Tänzen und schönen Prahlereien alle Welt verpesten. …..(Kap. 83) ----------------Jeder Mann, dessen Frau pupst, wenn sie zusammen schlafen, kann sich glücklich schätzen; …------------------ --Die Liebe der Hure und das Lachen des Hundes, -- --nichts ist etwas wert, was nicht dir gehört, -- --Beute der Hurenjäger, das Hurenfleisch. -- --Wenn Meister nähen und Huren stricken, -- --stehen die Geschäfte der Stadt schlecht. ------------------ ---"Welch einen Unterschied gibt es zwischen Eurer Nase und dem Hintern eines Hundes? Der Hintern des Hundes hat die Haare draußen, und Eure Nase hat sie drinnen........" (Verville, MdP, Kap. 43). ----------Ende der LESEPROBE aus: Béroalde de Verville, DER WEG ZUM ERFOLG. ISBN 9783930177189. All rights reserved. © Bengelmann Verlag Edition Bonvicini Munich 2013. Abdruck unter genauer Angabe der bibliographischen Daten nach dem deutschen Zitierrecht und den buchhändlerischen Usancen entsprechend nur für den Buchhandel gestattet! ------------------------------Dr. phil. Pauline Bengelmann, London. ---- TOSTATUS, der bei Verville abwechselnd Tostat und Tostatus genannt wird, vom Herausgeber der Ausgabe Paris 1841, Paul L. Jacob, auch mit dem Vornamen „Alphonse“ versehen wird, ist ein um das Jahr 1400 geborener und nach Angaben von Paul L. Jacob 1454 (op. cit., p. 498) gestorbener Theologe, heute als Alonso Tostado, Bischof von Avila, bekannt. Verville läßt den Bischof in Kapitel 26 folgendes Bekenntnis zur Gültigkeit des „endowment Effektes“ (Besitztumeffektes) formulieren: Oh! ce qui est bon à prendre, n’est point bon à rendre. Les hérétiques disent au contraire: «Hé! pauvres bêtes, qu’y a-t-il au monde de plus facheux, que de rendre?» (Verville, Le Moyen de Parvenir, Ausgabe Paris 1841) TOSTATUS. … Oh! leicht ist es zu nehmen, aber schwer ist es, zurückzugeben. Die Ketzer sagen es umgekehrt: „He! arme unvernünftige Tiere, was gibt es auf der Welt schwereres, als zurückzugeben?“ (Übersetzung aus der französischen in die deutsche Sprache: Barbara Scholz, © Bengelmann Verlag 2013. All Rights Reserved. ) TOSTATUS. … Oh yeah! It is easy to take, but hard to give! The Heretics claim the opposite, “Hey, you poor brainless animals! Is there anything harder in this world than to giving something back?" (Übersetzung aus der französischen in die englische Sprache: Sue Rathgeber M.A., Proofreading: Alison Trimble © Bengelmann Verlag 2013. All Rights Reserved. )--------------------------- --------------------------------------„Habent sua fata libelli“ – „Bücher haben ihr eigenes Schicksal“; das Verständnis eines Buches ändert sich im Laufe der Geistesgeschichte und der Änderung der sozio-kulturellen Bedingungen. Auch das MdP hat eine bewegte Geschichte: Zur deutschen Kaiserzeit mußte die offizielle Romanistik zu Beroalde de Verville und seinem "Moyen de Parvenir" eine ablehnende Haltung einnehmen; so schrieb der Romanist Wolfgang von Wurzbach in seiner "Geschichte des französischen Romans", erschienen in Heidelberg 1912, zu den Schriften des Lyoner Hospitalarztes Francois Rabelais (1494 - ca. 1554), der lange Zeit als der eigentliche Verfasser des 'Moyen de Parvenir" gegolten hatte, und zu den Schriften des in der geistesgeschichtlichen Nachfolge von Rabelais stehenden Kanonikus Beroalde de Verville (1556 - ca.1626): "Rabelais ist viel gepriesen und noch mehr geschmäht worden ... Voltaire bezeichnet ihn als einen trunkenen Philosophen, dessen ganzer Verstand und Witz auf drei Seiten zusammenzufassen sei, der Rest sei eine Masse unzusammenhängender Absurditäten; Chateaubriand sieht in ihm den Begründer der französischen Literatur ('Rabelais a créé les lettres francaises'). Er hat ihn unstreitig überschätzt, wie Voltaire ihn unterschätzte. Sein Werk wird stets eines der merkwürdigsten Dokumente des menschlichen Geistes bleiben. Es bezeichnet die Blüte der grotesken Satire, die nur in die Zeit der Renaissance fallen konnte, in jene Zeit, die in allem, auch in der Bildung, einen Zug ins Große, Übertriebene, Abenteuerliche hatte, und wo jeder sich ausleben wollte: 'Fais ce que voudras!'. Rabelais fand viele Nachahmer. Sein großer Name und die unvergänglichen Gestalten, welche er geschaffen, wurden in der Folge in einer ganzen Reihe von Schriften mißbraucht" ((Wurzbach, op. cit., S. 169f)."Die Erzähler der nächsten Zeit", schreibt Wurzbach, "konnten sich seinem Einfluß nicht entziehen". Diesen Einfluß Rabelais' merke man am deutlichsten - so Wurzbach - "aber in Béroalde de Vervilles berüchtigtem 'Moyen de Parvenir' (1610), worin ein Bankett in Rabelais' Manier geschildert wird, an dem die bedeutendsten Männer des Altertums (...) und der neueren Zeit (...) teilnehmen und sich an frivolen Späßen ergötzen" (Wurzbach, op.cit., S. 170). Das MdP wurde in Deutschland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als frivole, deshalb verwerfliche oder auch vergnügliche Schwanklektüre betrachtet und damit abgetan, wobei der gesellschaftskritische Charakter des MdP nicht erkannt worden ist und wohl auch nicht erkannt werden hätte dürfen in einem Land , in welchem genau diejenigen Verhältnisse herrschten, die von Béroalde de Verville in seinem Lukianischen Dialog, in der Tradition des kynischen Philosophen Menippos von Gadara (3. Jh. v. Chr.), einem Nachfolger des Diogenes, stehend, an den Pranger gestellt werden, - mit Spott und Häme überschüttet werden. Die frivol-erotische Freizügigkeit des MdP war den Zensurbehörden im deutschen Kaiserreich und auch in der Weimarer Republik gewiß ein Dorn im Auge – ungleich mehr politische Sprengkraft hatte jedoch wohl die im MdP praktizierte Menippeische Satire und die „schamlose Freiheit der Rede und des Denkens“ (Werner von Koppenfels). Erst die zeitgenössische Komparatistik (Vergleichende Literaturwissenschaft) hat die geistesgeschichtliche Zugehörigkeit von Verville’s MdP zur Gattung des Lukianischen Dialoges und der Menippeischen Satire erkannt. Der Anfang dieses Umdenkens wird mit dem Erscheinen des Kindler Literatur-Lexikon (KLL) 1964 skizziert und dessen Werkbeitrag zum MdP.------------------------ Stichwortartige Kurzbeschreibung: -----------------------------------Historischer Zusammenhang: • französischer Renaissanceroman • Lukianischer Dialogroman in der philosophischen Tradition von Menippos • erstmals erschienen im Jahre 1610 oder 1612 in Paris • Der Verfasser mußte bei Entdeckung die Inquisition und den Feuertod wegen Ketzerei befürchten. Verfasser: Der Kanonikus, Arzt und Universalgelehrte Béroalde de Verville, am 27. April 1556 in Paris geboren und nach heutiger Lehrmeinung ca. 1629 in Tour gestorben, womöglich aber auch schon 1612. ----------------------------------------------------------------- Dieses Buch: • DEUTSCHE ERSTAUSGABE • Erste wortgetreue, vollständige und ungekürzte Übersetzung aus der französischen Sprache einschließlich der lateinischen Textstellen im französischen Original . ----------------------------------------------------Béroalde de Verville, Kanonikus, Arzt und Universalgelehrter, Lyriker und Romancier, überaus erfolgreicher Schriftsteller, dessen Werke zum französischen Kulturgut gehören wie etwa Victor Hugo oder Emile Zola. (*27. April 1556 in Paris, gest. zwischen 1612 und (nach anderer Lehrmeinung) 1629 in Tours. Über seine Persönlicheit wird berichtet, daß er wohl ein Ketzer und Freidenker gewesen sei, in Armut und Existenzangst lebte und ständig befürchten mußte, auf dem Scheiterhaufen der französischen Inquisitiion bei lebendigem Leibe im Rahmen der damals üblichen Autodafés verbrannt zu werden. Desweiteren wird er als bei den Frauen sehr erfolgreicher Liebhaber und als Gourmet charakterisiert - als Mann, der zu leben verstand. Sein frivoles, obszönes, burleskes, amüsantes, zynisches, jedoch auch staats- und kirchenkritisches Hauptwerk, der barocke RENAISSANCEROMAN ' LE MOYEN DE PARVENIR' (Paris 1610 anonym erschienen; Erste vollständige und ungekürzte Übersetzung in die deutsche Sprache aus dem Französischen einschließlich der lateinischen Textstellen: DER WEG ZUM ERFOLG, Übersetzung: Barbara Scholz, erschienen im Bengelmann Verlag (Publishing house), Munich 2013) wird oft fälschlich der Schwankliteratur (Facetien) zugerechnet - eine Beurteilung, die seiner Bedeutung nicht gerecht wird, wie der Münchner emeritierte Professor Dr. Werner von Koppenfels (Institut für Anglistik der Universität München) in seiner Studie DER ANDERE BLICK (Beck Verlag, Münchenh 2007) nachgewiesen hat. Hiernach steht Verville's Hauptwerk in der philosophischen Tradition des Menippos und des Lukian, der 'schamlosen Freiheit der Rede und des Denkens, wie sie an Frêre Jeans Tafelrunde herrscht" (Koppenfels, op. cit., S. 230 ff) verpflichtet. Eine Schrift, die Heuchler, Duckmäuser, Dogmatiker, Tyrannen und Ketzerschnüffler jedweder Coleur auch heute noch gerne verbrennen würden ......Eine Schrift aus dem Rabelais'schen Kloster, der Abtei von Thélème, der Abtei des Freien Willens. Barbara Scholz (Hamburg), Freie Lektorin und Übersetzerin für die französische und die englische Sprache in München. Zusammen mit Dipl.-Ing.agr. Dr.rer.nat. Paul Lutz, Paris, 2008/2009 erstmalige Übersetzung der Schriften des Ferdinand Comte d'Esterno (Journal de l'agriculture, 1876 ff) über von diesem erfundene Flugmaschinen und über die Wölfe in Frankreich in die deutsche Sprache (Deutsche Erstauflage bei Bengelmann Premium). Derzeit arbeitet sie an einer wortgetreuen, vollständigen und ungekürzten Übersetzung von Thomas Hardy's Roman TESS OF THE D'URBERVILLES in der unzensierten Fassung von 1891. ---------------------------------------------------------------------------------------------------- Su Rathgeber, Magister Artium (M.A.) der Theaterwissenschaft, Psychologie und Kommunikationswissenschaft, war jahrelang international als Tänzerin und Personal Fitness Trainer tätig und hat an renommierten Instituten wie Sydney Western University und Malta Universitiy unterrichtet. Sie ist TESOL-qualifizierte Englischlehrerin und lebt derzeit als freischaffende Lektorin, Dozentin und Übersetzerin in London, München und Malta. Beratende Mitwirkung beim Verlagsprojekt "Verville, Der Weg zum Erfolg - Deutsche Erstausgabe" und bei Übersetzungen aus englischsprachiger Sekundärliteratur zu Beroalde de Verville und Pierre Charron sowie redaktionelle Mitarbeit bei der wissenschaftlichen Einleitung in das Gesamtwerk des Reihenherausgebers (REIHE BENGELMANN PREMIUM9 Dr. phil. W. H. Rathgeber und des Herausgebers Dr. phil. Valentino Bonvicini. . -------------------------------------------------------------------------------------------------- Bouton, Charles Marie, Maler, geb. am 16.05.1781 in Paris, † am 28.06.1853 in Paris. Bouton war ein Schüler Davids und J. V. Bertins, schuf Architekturstücke in der Art Paninis und Canalettos; zu Lebzeiten sehr geschätzter Maler. Gute Perspektive, geschickte Verteilung des Lichts zeichnen seine Werke aus. Mit Daguerre hat Bouton das Diorama (Schaukasten mit Panorama im Hintergrund) erfunden. Christoph Sax, StD, Klassischer Philologe im Gymnasialdienst. Sein Kommentar zu den lateinischen Textstellen steht unter dem Motto 'prout in suo quisque sensu abundat …'.--- ----Das Motto des Herausgebers Valentino Bonvicini lautet: NOLI TURBARE CIRCULOS MEOS (Aristoteles). ---- Dr. phil. Valentino Bonvicini hat die Einleitung zur deutschen Ausgabe verfaßt. - Dr. Valentino Bonvicini und Luigi Modiano, Malta und London, sind Herausgeber und Berater zu den Kommentaren zu den Fußnoten in der französischen Ausgabe von BÉROALDE DE VERVILLE's LE MOYEN DE PARVENIR von 1841, erschienen in Paris bei Charles Gosselin, herausgegeben von Paul L. Jacob. ------------------- ---------------------------Historischer Zusammenhang: • französischer Renaissanceroman • Lukianischer Dialogroman in der philosophischen Tradition von Menippos • erstmals erschienen im Jahre 1610 oder 1612 in Paris • Der Verfasser mußte bei Entdeckung die Inquisition und den Feuertod wegen Ketzerei befürchten. ----------------------------------------------------------- Verfasser: Der Kanonikus, Arzt und Universalgelehrte Béroalde de Verville, am 27. April 1556 in Paris geboren und nach heutiger Lehrmeinung ca. 1629 in Tour gestorben, womöglich aber auch schon 1612. ------------------------------------------------------- Dieses Buch: • DEUTSCHE ERSTAUSGABE • Erste wortgetreue, vollständige und ungekürzte Übersetzung aus der französischen Sprache einschließlich der lateinischen Textstellen im französischen Original Zu den Autoren: Béroalde de Verville, Kanonikus, Arzt und Universalgelehrter, Lyriker und Romancier, überaus erfolgreicher Schriftsteller, dessen Werke zum französischen Kulturgut gehören wie etwa Victor Hugo oder Emile Zola. (*27. April 1556 in Paris, gest. zwischen 1612 und (nach anderer Lehrmeinung) 1629 in Tours. Über seine Persönlicheit wird berichtet, daß er wohl ein Ketzer und Freidenker gewesen sei, in Armut und Existenzangst lebte und ständig befürchten mußte, auf dem Scheiterhaufen der französischen Inquisitiion bei lebendigem Leibe im Rahmen der damals üblichen Autodafés verbrannt zu werden. Desweiteren wird er als bei den Frauen sehr erfolgreicher Liebhaber und als Gourmet charakterisiert - als Mann, der zu leben verstand. Sein frivoles, obszönes, burleskes, amüsantes, zynisches, jedoch auch staats- und kirchenkritisches Hauptwerk, der barocke RENAISSANCEROMAN ' LE MOYEN DE PARVENIR' (Paris 1610 anonym erschienen; Erste vollständige und ungekürzte Übersetzung in die deutsche Sprache aus dem Französischen einschließlich der lateinischen Textstellen: DER WEG ZUM ERFOLG, Übersetzung: Barbara Scholz, erschienen im Bengelmann Verlag (Publishing house), Munich 2013) wird oft fälschlich der Schwankliteratur (Facetien) zugerechnet - eine Beurteilung, die seiner Bedeutung nicht gerecht wird, wie der Münchner emeritierte Professor Dr. Werner von Koppenfels (Institut für Anglistik der Universität München) in seiner Studie DER ANDERE BLICK (Beck Verlag, Münchenh 2007) nachgewiesen hat. Hiernach steht Verville's Hauptwerk in der philosophischen Tradition des Menippos und des Lukian, der 'schamlosen Freiheit der Rede und des Denkens, wie sie an Frêre Jeans Tafelrunde herrscht" (Koppenfels, op. cit., S. 230 ff) verpflichtet. Eine Schrift, die Heuchler, Duckmäuser, Dogmatiker, Tyrannen und Ketzerschnüffler jedweder Coleur auch heute noch gerne verbrennen würden ......Eine Schrift aus dem Rabelais'schen Kloster, der Abtei von Thélème, der Abtei des Freien Willens. Barbara Scholz (Berlin und London), Freie Lektorin und Übersetzerin für die französische und die englische Sprache. Zusammen mit Dipl.-Ing.agr. Dr.rer.nat. Paul Lutz, Paris, 2008/2009 erstmalige Übersetzung der Schriften des Ferdinand Comte d'Esterno (Journal de l'agriculture, 1876 ff) über von diesem erfundene Flugmaschinen und über die Wölfe in Frankreich in die deutsche Sprache (Deutsche Erstauflage bei Bengelmann Premium). Derzeit arbeitet sie an einer wortgetreuen, vollständigen und ungekürzten Übersetzung von Thomas Hardy's Roman TESS OF THE D'URBERVILLES in der unzensierten Fassung von 1891. ---------------------------------------------------------------------------------------------------- Su Rathgeber, Magister Artium (M.A.) der Theaterwissenschaft, Psychologie und Kommunikationswissenschaft, war jahrelang international als Tänzerin und Personal Fitness Trainer tätig und hat an renommierten Instituten wie Sydney Western University und Malta Universitiy unterrichtet. Sie ist TESOL-qualifizierte Englischlehrerin und lebt derzeit als freischaffende Lektorin, Dozentin und Übersetzerin in New York und Malta. Beratende Mitwirkung beim Verlagsprojekt "Verville, Der Weg zum Erfolg - Deutsche Erstausgabe" und bei Übersetzungen aus englischsprachiger Sekundärliteratur zu Beroalde de Verville und Pierre Charron sowie redaktionelle Mitarbeit bei der wissenschaftlichen Einleitung in das Gesamtwerk des Reihenherausgebers (REIHE BENGELMANN PREMIUM9 Dr. phil. W. H. Rathgeber und des Herausgebers Dr. phil. Valentino Bonvicini. . -------------------------------------------------------------------------------------------------- Bouton, Charles Marie, Maler, geb. am 16.05.1781 in Paris, † am 28.06.1853 in Paris. Bouton war ein Schüler Davids und J. V. Bertins, schuf Architekturstücke in der Art Paninis und Canalettos; zu Lebzeiten sehr geschätzter Maler. Gute Perspektive, geschickte Verteilung des Lichts zeichnen seine Werke aus. Mit Daguerre hat Bouton das Diorama (Schaukasten mit Panorama im Hintergrund) erfunden. Christoph Sax, StD, Klassischer Philologe im Gymnasialdienst. Sein Kommentar zu den lateinischen Textstellen steht unter dem Motto 'prout in suo quisque sensu abundat …'.--- ----Das Motto des Herausgebers Valentino Bonvicini lautet: NOLI TURBARE CIRCULOS MEOS (Aristoteles). ------Und auch: FREIHEIT KANN IMMER NUR DIE FREIHEIT DES ANDERSDENKENDEN SEIN (Rosa Luxemburg)---- Dr. phil. Valentino Bonvicini hat die Einleitung zur deutschen Ausgabe verfaßt. - Dr. Valentino Bonvicini und Luigi Modiano, Malta und London, sind Herausgeber und Berater zu den Kommentaren zu den Fußnoten in der französischen Ausgabe von BÉROALDE DE VERVILLE's LE MOYEN DE PARVENIR von 1841, erschienen in Paris bei Charles Gosselin, herausgegeben von Paul L. Jacob. Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis zu Béroalde de Verville’s DER WEG ZUM ERFOLG (©Bengelmann Verlag, Munich / Germany 2013), der DEUTSCHEN ERSTAUSGABE des französischen Renaissanceromans „Le Moyen de Parvenir“ (1610) in der wortgetreuen, vollständigen und ungekürzten Übersetzung aus der französischen Sprache in die deutsche Sprache durch Barbara Scholz und einer kommentierten Übersetzung der lateinischen Textstellen von Christoph Sax sowie der erstmaligen Übersetzung der Dissertation zu Verville‘s Mdp von Bernard de la Monnoye (1641-1728), besorgt von Claus Gampe: Dr. phil. Valentino Bonvicini: Zur deutschen Erstausgabe des MdP von Béroalde de Verville.I - XV 1. Kapitel: EXORDE - Einleitung2 2. Kapitel: POINT - Ritterschaft.6 3. Kapitel: PARAPHRASE – Umschreibung7 4. Kapitel: AXIOME - Grundsätze9 5. Kapitel: SONGE - Traum11 6. Kapitel: PROPOSITION - Vorschlag14 7. Kapitel: COUPLET – Strophe20 8. Kapitel: CÉRÉMONIE – Feierlichkeit24 9. Kapitel: COQ-A-l’ANE – Hahnreischaft29 10. Kapitel: CIRCONCISION – Beschneidung31 11. Kapitel: PAUSE DERNIÈRE – Letzte Pause38 12. Kapitel: VIDIMUS – Beglaubigungszeugnis41 13. Kapitel: CONCLUSION – Schlußfolgerung48 14. Kapitel: COROLLAIRE – Zusatz51 15. Kapitel: DESSEIN – Absicht54 16. Kapitel: HOMÉLIE – Homilie61 17. Kapitel: JOURNAL – Tagebuch66 18. Kapitel: MAPPEMONDE – Weltkarte68 19. Kapitel: MÉTAPHRASE – Metaphrase71 20. Kapitel: PARAGRAPHE – Paragraph76 21. Kapitel: OCCASION – Gelegenheit77 22. Kapitel: PLUMITIF – Konzept82 23. Kapitel: PROBLÈME – Streitfrage83 24. Kapitel: ENSEIGNEMENT – Belehrung87 25. Kapitel: RÉSULTAT – Ergebnis93 26. Kapitel: LIVRE DE RAISON – Buch der Vernunft100 27. Kapitel: PARABOLE – Gleichnis104 28. Kapitel: FEN – Feuer107 29. Kapitel: CHAPITRE GÉNÉRAL – Allgemeines Kapitel110 30. Kapitel: RENCONTRE – Begegnung115 31. Kapitel: CAUSE – Ursache119 32. Kapitel: MINUTE – Minute125 33. Kapitel: REMONTRANCE – Ermahnung132 34. Kapitel: GÉNÉALOGIE – Genealogie139 35. Kapitel: NOTICE – Notiz145 36. Kapitel: PARLEMENT – Parlament150 37. Kapitel: VERSET – Bibelvers153 38. Kapitel: JAMAIS – Niemals156 39. Kapitel: PASSAGE – Passage163 40. Kapitel: GLOSE – Glosse169 41. Kapitel: SERMON VI – Predigt174 42. Kapitel: DIÈTE – Lebensweise181 43. Kapitel: ANNOTATION – Anmerkung183 44. Kapitel: BÉNÉDICTION – Segnung189 45. Kapitel: TEXTE – Text195 46. Kapitel: SYNODE – Synode201 47. Kapitel: TOME – Teil eines größeren Werkes206 48. Kapitel: ALLÉGATION – Zitat210 49. Kapitel: AVIS – Meinung216 50. Kapitel: COMMENTAIRE – Kommentar223 51. Kapitel: DISTINCTION – Unterscheidung225 52. Kapitel: PARTIE – Teilstück229 53. Kapitel: SECTION – Abschnitt234 54. Kapitel: ÉPITRE – Epistel240 55. Kapitel: CANON – Leitfaden244 56. Kapitel: THÉORÈME – Lehrsatz250 57. Kapitel: SOMMAIRE – Zusammenfassung253 58. Kapitel: STANCE – Kehrreim, Stanzerl258 59. Kapitel: ABSOLUTION. – Vergebung der Sünden267 60. Kapitel: ARTICLE – Abschnitt270 61. Kapitel: RISÉE – Schallendes Gelächter277 62. Kapitel: COYONNERIE – Betrügerei281 63. Kapitel: EXPOSITION – Ausstellung286 64. Kapitel: EMBLÈME – Sinnbild290 65. Kapitel: SOFPASSUC298 66. Kapitel: DICTIONNAIRE – Wörterbuch306 67. Kapitel: ÉLÉGIE – Klagelied310 68. Kapitel: RESPECT – Ehrerbietung317 69. Kapitel: COUVENT – Kloster322 70. Kapitel: APOSTILLES – Randglosse327 71. Kapitel: LEÇON – Lehrstunde330 72. Kapitel: SUPERSTITION – Aberglaube335 73. Kapitel: THÈME – Thema339 74. Kapitel: THÈSE – These341 75. Kapitel: CHAPITRE – Kapitel344 76. Kapitel: CONSISTOIRE – Konsistorium350 77. Kapitel: COMMITTIMUS – Anheimstellung356 78. Kapitel: REVERS – Kehrseite360 79. Kapitel: CHARTRE – Freibrief365 80. Kapitel: CONCILE – Konzil369 81. Kapitel: INSTANCE – Ansuchen374 82. Kapitel: PRODUCTION – Erzeugung381 83. Kapitel: EXPLOIT – Heldentat386 84. Kapitel: SUITE – Aufeinanderfolge394 86. Kapitel: RÉMISSION – Barmherzigkeit405 87. Kapitel: DISCOURS – Gespräch408 88. Kapitel: FOLIE – Narrheit411 89. Kapitel: CONTRACT – Vertrag418 90. Kapitel: PARENTHÈSE – Abschweifung422 91. Kapitel: DOCTRINE – Doktrin427 92. Kapitel: BAIL – Pacht438 93. Kapitel: TRANSCRIT – Abschrift441 94. Kapitel: COPIE – Faksimile446 95. Kapitel: CONFESSION – Bekenntnis449 96. Kapitel: OIGINAL – Original452 97. Kapitel: SENTENCE – Lehrspruch455 98. Kapitel: DÉMONSTRATION – Kundgebung457 99. Kapitel: HISTOIRE – Geschichte461 100. Kapitel: ATTESTATION – Bescheinigung465 101. Kapitel: SOMMATION – Summierung472 102. Kapitel: CALENDRIER – Kalender474 103. Kapitel: PALINODIE – Widerruf477 104. Kapitel: SATIRE – Spottschrift480 105. Kapitel: MÉMOIRE – Erinnerung485 106. Kapitel: FANTAISIE – Phantasie490 107. Kapitel: TITRE – Titel496 108. Kapitel: REPRISE – Wiederholung499 109 Kapitel: ARCHIVE – Archiv509 110. Kapitel: ORDONNANCE – Ordnung513 111. Kapitel: ARGUMENT – Beweisführung520 Kommentar zu den lateinischen Textstellen. Von Christoph Sax525 DISSERTATION SUR LE MOYEN DE PARVENIR. Abhandlung von Bernard de la Monnoye (1641 - 1728) über „Der Weg zum Erfolg“543 - 550 (Erstmalige Übersetzung in die deutsche Sprache durch Claus Gampe) © Bengelmann Verlag Munich 2013. ALL RIGHTS RESERVED. Abdruck für den Buchhandel nach den buchhändlerischen Usancen wird ausdrücklich gestattet. Textauszug: ---------------------- Béroalde de Verville: Der Weg zum Erfolg - Le Moyen de Parvenir. -THE WAY TO SUCCEEDEL – EL MEDIO PARA EL EXITO.- Das Mittel zum Erfolg, enthaltend die Gründe für alles, was war, ist und sein wird. Ein Lukianischer Dialog beim Gastmahl der Madame Sagesse. Ein Französischer Renaissanceroman von 1610. DEUTSCHE ERSTAUSGABE. Erstmalige, vollständige und ungekürzte Übersetzung aus der französischen Sprache, Ausgabe Paris 1841, bearbeitet von Paul L. Jacob. Übersetzung: Barbara Scholz (Hamburg). Herausgegeben und bearbeitet von Dr. phil. Valentino Bonvicini. Mit 111 ganzseitigen Illustrationen von Charles Marie Bouton (1781 – 1853). Anhang: Kommentar zu den lateinischen Textstellen von Christoph Sax. „Dissertation sur le Moyen de parvenir“ VonBernard de la Monnoye (1641 - 1728):(DEUTSCHE ERSTAUSGABE). Übersetzung aus dem Französischen in die deutsche Sprache von Claus Gampe. ©Bengelmann Verlag Edition Bonvicini Munich 2013. ISBN 9783930177189. All rights reserved. Abdruck nur für den Buchhandel unter genauer Angaben der bibliographischen Daten nach den buchhändlerischen Usancen gestattet. Die nachfolgenden Sätze sind nach Professor Dr. Werner von Koppenfels, Emeritus für Anglistik und Komparatistik am Institut für Englische Philologie der Universität München, der Einstieg zum Grundverständnis von Verville's LE MOYEN DE PARVENIR - dieser 'coq à l'âne -story (engl.: ‚cock-and-bull-story‘). Prof. Koppenfels schreibt: "Der autoritäre Diskurs des Kanzelpredigers verlangt nach Einwurf, Widerspruch und ....seiner selbstgefälligen Geschlossenheit....." (Zitat aus: Prof. Werner von Koppenfels: DER ANDERE BLICK. Das Vermächtnis des Menippos in der europäischen Literatur, C. H. Beck Verlag, München 2007, Seite 232, Auslassung durch den Verfasser, Dr. phil. Pauline Bengelmann):------ ----------MADAME. Niemals sah ich soviel Gehüpfe vom Hahn zum Esel . Könnt ihr nicht bei einer Sache bleiben? Ich schwöre euch bei der Sohle des bestens Tanzschuhs, den ich jemals ausprobierte, daß ich Euch niemals etwas gebieten werde. Ist es also nötig Ausflüchte zu suchen, wenn ein Bischof euch auffordert, etwas vorzutragen? ------------------------ --CICÉRON. . Wenn ich gesprochen hätte, wäre ich betrübt gewesen, wenn man mich unterbrochen hätte. -- --PÉRION. Es ist notwendig die Prälaten zu unterbrechen; jedenfalls macht es euch viel Vergnügen. Aber hört einmal ganz nebenbei her; und ich werde euch einen hervorragenden Grund nennen, der in dem gedruckten Buch von Eustache Vignon mit dem Titel Prälaten zu lesen ist: »Es ist erforderlich und vorteilhaft einen predigenden Prälaten zu unterbrechen, weil es ihm Zeit gibt, sich zu überlegen, wie er mit dem, was er zu sagen hat, Unzucht treiben kann«.-- . --GENEBRARD. Racker, der Ihr seid, laßt doch diesen Doktor sprechen, oder Ihr werdet nach Spanien gebracht, um dort verbrannt zu werden. --(Ende der Textpassage, auf welche sich Prof. Werner von Koppenfels bezieht). ----------- ------------------------„Überdies, Frauen sind Engel in der Kirche, Teufel im Haus, und Affen im Bett“ (Béroalde de Verville, Der Weg zum Erfolg, Kap. 63) --- ---„Madame, erwacht, und merkt Euch, daß ein gut verwendeter Schlitz, insbesondere in Paris, ebenso viel wert ist wie Prokura und mehr als zwei Meiereien ----------------Seht, es ist nicht mehr als dieser Text nötig, um viele arme Leute verbrennen zu lassen. ---........... Wein zu trinken, das bedeutet ein guter Katholik zu sein; und reines Wasser zu trinken, das ist nach dem Geschmack der Ketzer; nichts als Wasser zu trinken und dem Wein Abneigung entgegenzubringen, das ist reine Ketzerei, die dem Atheismus nahe kommt. ------------------- ------------Wohlan, was Euch angeht, Messieurs, Ihr sagt, daß ich verrückt sei? ich wollte, ich wäre es; der Scheiterhaufen bliebe mir erspart, falls ich eine Ketzerei beginge; aus dem Gefängnis ließe man mich frei; …. …….Zeuge ist Charles-Quint, der sagte, die Spanier sprächen glorreich, die Deutschen gleich Fuhrmännern, die Italiener gleich Marktschreiern, die Engländer gleich gezähmten unbeholfenen Tröpfen, allein die Franzosen sprächen wie Prinzen. (Kapitel 55) ----------- -------------MAROT:………daß er es war, der mich lehrte, daß es auf der Welt vier Nationen gibt, analog zu den vier Plagen der Hospitäler, die da sind: Läuse, Flöhe, Filzläuse und Wanzen….. Die Läuse, das sind die Deutschen, die beißen und fressen und sich totschlagen lassen, wie die Schweizer, ohne sich zu rühren. Die Flöhe, das sind die Franzosen, die herumspringen und hüpfen und nirgendwo verweilen; aber, sie hinterlassen ihre Spuren wo immer sie auch hingehen, und man meint, sie überall zu sehen; jedoch, sie sind nicht da. Die Filzläuse, das sind die Spanier, die sich so gut eingraben, daß man sie nur Stück für Stück ausgraben kann. Die Wanzen, das sind die Italiener, die mit ihren erfinderischen Tänzen und schönen Prahlereien alle Welt verpesten. …..(Kap. 83) ----------------- --------------------- ----------------Jeder Mann, dessen Frau pupst, wenn sie zusammen schlafen, kann sich glücklich schätzen; …------------------ --Die Liebe der Hure und das Lachen des Hundes, -- --nichts ist etwas wert, was nicht dir gehört, -- --Beute der Hurenjäger, das Hurenfleisch. -- --Wenn Meister nähen und Huren stricken, -- --stehen die Geschäfte der Stadt schlecht. ------------------ "Welch einen Unterschied gibt es zwischen Eurer Nase und dem Hintern eines Hundes? Der Hintern des Hundes hat die Haare draußen, und Eure Nase hat sie drinnen........" (Verville, MdP, Kap. 43). ----------Ende der LESEPROBE aus: Béroalde de Verville, DER WEG ZUM ERFOLG. ISBN 9783930177189. All rights reserved. © Bengelmann Verlag Edition Bonvicini Munich 2013. Abdruck unter genauer Angabe der bibliographischen Daten nach dem deutschen Zitierrecht und den buchhändlerischen Usancen entsprechend nur für den Buchhandel gestattet! ------------------------------Dr. phil. Pauline Bengelmann, London:

Aktualisiert: 2017-01-25
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Anti-Aging. – Strategie gegen das Altern.

Anti-Aging. – Strategie gegen das Altern. von Bezalel-Bengelmann,  Sarah, Plattner,  Gerda, Rathgeber,  Walter, Roche,  Tess

Dieses Buch ist ein Anti-Aging-Basisbuch, ein umfassender medizinischer Berater für alle Menschen zwischen 20 und 100 Jahren, die als noch Gesunde das vorzeitige Altern vor allem ihrer inneren Organe, z. ihres Herzens, ihrer Lunge, ihrer Nieren, ihres Verdauungstraktes, ihrer Knochen und ihrer Haut verlangsamen und die krankheitsfreie Lebensspanne verlängern wollen. Mit Ernährung und Nahrungsergänzung sollen anti-oxidative Schutzstoffe dem Organismus vermehrt zugeführt und die Zufuhr freier Radikale / Oxidantien gedrosselt werden. Nahrungsergänzungen sind dann erforderlich, wenn bestimmte Schutzstoffe nicht in dem notwendigen Umfang mit der täglichen Nahrung zugeführt werden. Beispiel: Niemand kann so viel rohen fettreichen Hochseefisch verzehren, wie es nötig ist, dem Körper die erforderlichen langkettigen Omega-3-Fettsäuren zuzuführen. Das geschieht besser mit hochwertigen Fischölkapseln. Alle Organe und Organsysteme werden in diesem Buch ausführlich behandelt.

Aktualisiert: 2017-03-29
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