Gesellschaft nach dem Geld

Gesellschaft nach dem Geld von Sandleben,  Guenther
Über Planwirtschaft und das Verhältnis von Plan und Markt wird viel diskutiert. In Zeiten von Big Data und künstlicher Intelligenz scheint vieles möglich, was früher undenkbar war. Jedoch überwiegt die Meinung, ohne Märkte und Preise sei eine rationale Wirtschaftsrechnung unmöglich. »Die Geldrechnung hat ihre Unvollkommenheiten und ihre schweren Mängel«, meinte einst Ludwig von Mises, »aber wir haben eben nichts Besseres an ihre Stelle zu setzen«. Haben wir wirklich nichts Besseres? Guenther Sandleben stellt die Geld- und Kostenrechnung auf den Prüfstand und weist nach, wie zweifelhaft deren Vorzüge sind. Jedoch wird in ihr die Arbeitszeitrechnung vorbereitet. Erst diese ist mit der Planwirtschaft kompatibel, d.h. sie beinhaltet keine Gefahr für deren Effizienz und Stabilität. »Ware-Geld-Beziehungen« werden überflüssig, auch die mit einem »marktsozialistischen« Inhalt. Statt nur anders angewendet zu werden, hat das Wertgesetz seine Gültigkeit verloren. Die neuen ökologischen und sozialen Möglichkeiten, die eine befreite Gesellschaft eröffnet, werden in zwei Szenarien umrissen.
Aktualisiert: 2022-03-14
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Aber hier leben, nein danke. Beiträge gegen Staat, Nation und Kapital

Aber hier leben, nein danke. Beiträge gegen Staat, Nation und Kapital von Hofhansl,  Lena, Sandleben,  Guenther, Schadt,  Peter, Wentzke,  Theo
Am 3. Oktober 2013 feierten ca. eine halbe Million StaatsbürgerInnen ein Fest zum Tag der deutschen Einheit in Stuttgart. Etwa 400 Ungeladene trafen sich auf einer der beiden Demonstrationen gegen die Feierlichkeiten. An den beiden Tagen nach dem Fest organisierten SJD – Die Falken Stuttgart, Alerta Pforzheim, die AG Freiburg, der Gegenstandpunkt und wir eine Konferenz unter dem Titel Aber hier leben? Nein danke. Konferenz gegen Staat, Nation & Kapital. Dieser erste Band (von geplanten zwei Bänden) mit dem gleichen Titel dokumentiert (bis auf zwei kurze Beiträge) Positionen von Referenten der Konferenz. Einleitend dokumentieren wir den Aufruf zur Konferenz. Darauf folgt der Artikel der GEGEN_KULTUR Redaktion; darin unser Verständnis von Staat, Nation & Volk. Der Artikel von Theo Wentzke Armut für alle sowie ein Text des Gegenstandpunkts zum Thema Rassismus stellen die Position des GSP dar. Die drei folgenden Beiträge von Guenther Sandleben (Kapital, Volk, Nation…), dem ISF (Der Staat des Grundgesetzes) und den Beitrag von Emanzipation und Frieden werden wir voraussichtlich in dem zweiten Band der GEGEN_KULTUR Aber hier leben? Nein danke. näher besprechen und auch kritisieren. Den Autoren wird dabei die Gelegenheit geboten, auch auf unsere Kritik einzugehen. Der Text Mitbestimmen, wobei? Der Falken Erfurt und der Gruppen gegen Nation und Kapital werfen einen Blick auch auf die moderne Herrschaftsform des bürgerlichen Staates: Die Demokratie. Des Weiteren dokumentieren wir in dieser Ausgabe auch die Stellung der AG Freiburg zu Nationalismus, deren Begriff von Nationalismus bereits einer gründlichen Kritik unterzogen wurde (was ihr in Band II nachlesen könnt). Zum Schluss könnt ihr noch drei kurze Artikel lesen: von Thomas Eipeldauer zur Stellung Deutschlands in der EU, einen Artikel von Peter Schadt zur Asylpolitik sowie ein Interview mit einem Aktivisten der Flüchtlingsproteste. Wie auch zum letzten Ausgabe der GEGEN_KULTUR Geschlecht, Körper & Kapitalismus haben wir auch dieses mal zwei Wochenendseminare zusammen mit den Falken Stuttgart und den Falken Pforzheim zu dem Thema Staat, Nation & Volk organisiert – sowie einige Vorträge. Wir referieren auch weiterhin bei Interesse zu diesen Themen. Da die GEGEN_KULTUR Sonderausgabe dieses Mal einen wesentlich größeren Umfang hat bitten wir die Preiserhöhung zu entschuldigen. Auch weiterhin arbeiten alle Redaktionsmitglieder unentgeltlich und wir versuchen mit dem Preis nur unsere Kosten zu decken. Die GEGEN_KULTUR Aber hier leben, nein danke. Beiträge gegen Staat, Nation & Kapital Band II erscheint voraussichtlich Mitte bis Ende 2014 – wie immer ohne Gewähr. Wir dokumentieren die Konferenz Aber hier leben? Nein danke nicht nur mit dieser Ausgabe der GEGEN_KULTUR – auf unserer Internetseite www.gegen-kultur.de sind die Workshops als Audiomitschnitt und die Podiumsdiskussionen als Videoclip anzusehen bzw. anzuhören.
Aktualisiert: 2019-12-30
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Finanzmarktkrise – Mythos und Wirklichkeit

Finanzmarktkrise – Mythos und Wirklichkeit von Sandleben,  Guenther
Viele Beobachter – auch aus dem linken politischen Spektrum – halten die Wirtschaftskrise für eine vermeidbare Tragödie, die durch politische Eingriffe hätte verhindert werden können. Wenn nur die Finanzmärkte besser reguliert worden wären. Guenther Sandleben zeigt hier dagegen, dass nicht die Finanzmarktkrise die Wirtschaftskrise, sondern umgekehrt die Wirtschaftskrise die Finanzmarktkrise hervorbrachte. Die Finanzmarktkrise war also hauptsächlich die Folge einer Störung des wirklichen Reproduktionsprozesses. Die Systemfrage ist aufgeworfen, wenn es um die politische Bewältigung solcher Krisen geht. Daraus ergibt sich nicht zuletzt für die Gewerkschaften eine weit reichende politische Konsequenz. Statt auf Co-Management in den Unternehmen im Namen ihrer Belegschaften müssten Gewerkschaften zuallererst darauf bedacht sein, die Konkurrenz zwischen allen zu minimieren, die vom Verkauf ihrer Arbeitskraft abhängen. Sie würden deren gemeinsames Interesse zur Geltung bringen, das Angebot an verfügbarer Arbeitskraft möglichst knapp und in jeder Hinsicht teuer zu machen. Sie würden also zum einen sich energisch wenden gegen den Unterbietungswettbewerb von Belegschaften untereinander. Vor allem aber würden sie „eine planmäßige Zusammenwirkung … zu organisieren suchen“ (Marx) insbesondere zwischen dem beschäftigten und dem unbeschäftigten Teil der lohnabhängigen Klasse. Die Sorge dagegen, wie der armen „Realwirtschaft“ durch Regulierung der Finanzmärkte beizuspringen ist, hätten sie ganz gewiss nicht.
Aktualisiert: 2022-05-31
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