Küche der Erinnerung

Küche der Erinnerung von Seeber,  Ursula, Zwerger,  Veronika
„Ich gab dem Weckerl heimlich ein Busserl.“ (Franziska Tausig)„But in the privacy of our homes how we loved to hear the magic words, Gugelhupf, Palatschinken, Zuckerl.“ (Renate Yates)Die Geschichte von NS-Verfolgung und -Vertreibung 1938 bis 1945 ist nicht zuletzt eine Geschichte von Hunger und Mangel, von Verlust und Befremdung, aber auch von Überlebensstrategien und Neuorientierung.In vielen Dokumenten des Exils werden Kochen und Essen als stabilisierende Momente beschrieben. Sie symbolisieren die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe – politisch, religiös, sozial, geografisch oder auch familiär. Speisen und ihre Zubereitung können Emotionen und kollektive Erinnerungen an eine Vergangenheit vor der Vertreibung wachrufen, sie erweisen sich als „Gedächtnis- und Sehnsuchtsorte“.Und im Gegenzug: Das Annehmen von kulinarischen Traditionen des Zufluchtslandes kann ein Beitrag zur Akkulturation sein.In diesem Projekt der Österreichischen Exilbibliothek geht es um die soziale und symbolische Ebene des Essens, seine kulturelle Verortung im historischen Kontext. Schwerpunkte liegen auf den Themen: Konsumkulturen vor 1938;Essen und Mangel in Lagern und im Widerstand;Verpflegung auf der Flucht;Fremde Küche/Eigene Küche;Orte der Gastlichkeit im Exil;Flüchtlinge als Kochbuchautorinnen und Köche;Kochbücher und Rezeptsammlungen des Exils;Essen als Motiv in Literatur und Film des Exils;Erinnerung an das Essen: die Zweite Generation.Mit wissenschaftlichen Beiträgen u. a. von Sylvia Asmus, Helga Embacher, Heike Klapdor, Brigitte Mayr, Michael Omasta, Swen Steinberg und literarischen Texten – in der Mehrzahl an entlegener Stelle erschienen oder bisher unpubliziert – u. a. von Jimmy Berg, Käthe Braun-Prager, Joseph Roth, Egon Schwarz, Lore Segal, Hermynia Zur Mühlen.Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung der Österreichischen Exilbibliothek im Literaturhaus WienUrsula Seeber, geboren 1956 in Innsbruck, Literaturwissenschaftlerin. Bis 2016 Leiterin der Österreichischen Exilbibliothek, Literaturhaus Wien. Publikationen und Ausstellungen zur österreichischen Literatur und zum Exil.Veronika Zwerger, geboren 1983 in Wien, Historikerin und Sozialanthropologin. Seit 2016 Leiterin der Österreichischen Exilbibliothek, Literaturhaus Wien. Arbeitsschwerpunkte: Nachlässe, Ausstellungen, Vermittlungsprogramme zum Exil.
Aktualisiert: 2018-11-07
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Edmund Wolf – Ich spreche hier nicht von mir

Edmund Wolf – Ich spreche hier nicht von mir von Seeber,  Ursula, Weidle,  Barbara
Der Österreicher Edmund Wolf (1910–1997) war ein ungewöhnlich vielseitig begabter Theatermann, Journalist und Drehbuchautor. Der promovierte Jurist und Schauspielschüler des Wiener Reinhardt-Seminars war bereits mit 25 Erster Dramaturg des Volkstheaters in Wien. Von einem Arbeitsaufenthalt 1937 in London kehrte er nach dem März 1938 nicht mehr nach Österreich zurück. 1940 als 'feindlicher Ausländer' nach Kanada deportiert, konnte er zwei Jahre später nach England zurückkehren und arbeitete dann für den Deutschen Dienst der BBC in London. So begann, den schwierigen Zeitläuften zum Trotz, seine lange und ertragreiche Karriere. Ab 1950 bis Mitte der 1960er Jahre berichtete er aus London für die 'Zeit' und die 'Süddeutsche Zeitung', als Drehbuchautor arbeitete er vor allem für den Bayerischen Rundfunk. Er schrieb über das Britische Königshaus und junge englische Dramatiker, über Vietnam-Heimkehrer und Gastarbeiter, verfaßte Reiseberichte aus Jerusalem und Hebron und schilderte das Swinging London der 60er Jahre im Film; seine Arbeiten zeichnen sich durch Knappheit, stilistische Eleganz, kluge Beobachtung und Einfühlungsvermögen aus. Für sein Drehbuch des Dokumentardramas 'LH 615: Operation München' – einen Fernsehfilm über die Entführung der Lufthansa-Maschine durch ein arabisches Kommando 1972 – erhielt er 1976 einen 'Bambi'. Seine Dokumentationen wurden mehrfach mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Das Buch begleitet die Ausstellung und Filmschau zum Werk Edmund Wolfs, die zu seinem 100. Geburtstag von April bis September 2010 im Literaturhaus Wien gezeigt wird. Es versammelt Dokumente und Texte zu Edmund Wolf und untersucht sein facettenreiches Werk in einzelnen Aufsätzen. Der umfangreiche Nachlaß Wolfs befindet sich in der Österreichischen Exilbibliothek im Literaturhaus Wien und wird mit dieser Ausstellung erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Damit wird an das Lebenswerk eines österreichischen Autors erinnert, der mit seiner künstlerischen und journalistischen Arbeit Maßstäbe setzte.
Aktualisiert: 2019-01-15
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Kurt Wolff – Ein Literat und Gentleman

Kurt Wolff – Ein Literat und Gentleman von Asmus,  Sylvia, Bulang,  Rolf, Clemm,  Christiane, Drenker-Nagels,  Klara, Eckert,  Brita, Forssman,  Friedrich, Göbel,  Wolfram, Hartmann,  Bernhard, Pfäfflin,  Friedrich, Seeber,  Ursula, Wagenbach,  Klaus, Wagner,  Karl, Wallmoden,  Thedel von, Weidle,  Barbara, Weidle,  Stefan, Wilde,  Jürgen, Wolff,  Christian, Wolff,  Kurt
Dieser opulente Band zu Leben und Werk des Verlegers Kurt Wolff (1887 – 1963) begleitete eine Ausstellung, die ab Mai 2007 im August Macke Haus, Bonn, und anschließend in der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt und im Literaturhaus Wien zu sehen war. Das Buch widmet sich einzelnen Aspekten dieses vielseitigen Lebens, dazu bietet es Auszüge aus Wolffs Tagebüchern und unveröffentlichte Briefe von Künstlern und Autoren. Auch die Jugend Kurt Wolffs in Bonn und sein familiärer Hintergrund werden beleuchtet. Die bedeutende Publikationstätigkeit im Exil wird gleichfalls dargestellt, ebenso Wolffs Beziehungen zur bildenden Kunst.
Aktualisiert: 2019-01-15
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Nebenglück

Nebenglück von Früh,  Eckart, Seeber,  Ursula, Vietor-Engländer,  Deborah
Ungeachtet ihrer Rezeption in der DDR in den 70er Jahren und einzelner Buchveröffentlichungen in Österreich ab Mitte der 90er Jahre ist Hermynia Zur Mühlen eine heute weitgehend vergessene Autorin. Nach ihrer Flucht aus Deutschland 1933 publizierte sie mehrere Romane, zahlreiche Erzählungen, Feuilletons und Kurzprosa in österreichischen Medien und in der Exilpresse bis zu ihrem Tode 1951. Mit wird eine repräsentative Auswahl ihrer kurzen Texte vorgelegt, darunter die erstmals 1944 in London veröffentlichten und sechs ähnliche Miniaturen über englische Dichter wie Jane Austen, Charlotte Brontë oder Oliver Goldsmith. Den Abschluß bildet eine ausführliche Bibliographie der Veröffentlichungen von und über Hermynia Zur Mühlen in österreichischen Medien.
Aktualisiert: 2019-05-29
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„Kometen des Geldes“

„Kometen des Geldes“ von Krohn,  Claus-Dieter, Seeber,  Ursula, Zwerger,  Veronika
Der Titel "Kometen des Geldes" geht auf einen 1933 erschienenen Essayband des später in die USA emigrierten Schriftstellers Paul Elbogen zurück, der berühmte Wirtschaftskapitäne porträtiert. Kometenhafte ökonomische Erfolge gelangen im Exil jedoch nur selten. In den Studien und Fallgeschichten dieses Bandes kommen ausführlich dokumentierte ökonomische Aspekte des kulturellen Exils und die Arbeit von Hilfsorganisationen zur Sprache. Sie beleuchten bislang weitgehend unerforschte materielle Lebensbedingungen von Personen unterschiedlicher sozialer, ideologischer und professioneller Zugehörigkeit in allen Phasen des Exils, wobei auch die Enteignungen 1933/38 in familiären und Firmennetzwerken thematisiert werden. Die Beiträge beschäftigen sich mit Berufsgruppen wie Bankiers, Geschäftsleuten, Wissenschaftlern, Schriftstellern und Künstlern sowie mit dem wirtschaftlichen Beitrag der Vertriebenen zur Entwicklung in den Fluchtländern. Analysiert werden ferner die Kostenstrukturen in den französischen Internierungslagern sowie der Tauschverkehr als Überlebensstrategie in gesellschaftlichen Randbereichen. Der Band zeigt dabei ebenfalls, wie ergiebig die nochmalige Lektüre von bereits bekannten Quellen und (literarischen) Dokumenten des Exils im Kontext des Themas sein kann.
Aktualisiert: 2019-01-21
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Fred Wander – Leben und Werk

Fred Wander – Leben und Werk von Grünzweig,  Walter, Seeber,  Ursula
Fred Wander wurde 1917 in Wien geboren. Nach dem 'Anschluß' 1938 mußte er fliehen und tauchte in Frankreich unter. Er wurde gefaßt und über Drancy nach Auschwitz deportiert, später nach Groß-Rosen und schließlich Buchenwald, wo er im April 1945 befreit wurde. Bis 1956 lebte er in Wien, dann übersiedelte er in die DDR. Seit 1984 lebt er wieder in Wien. Heute zählt Fred Wander zu den eindrucksvollsten Autoren, die Nachkriegsösterreich hervorgebracht hat. Die literarischen Reflexionen des Holocaust-Überlebenden beziehen sich auf die persönliche und kollektive Vergangenheit, die immer wieder in die Gegenwart einbricht. Seine Texte kommentieren die Entwicklungen der Nachkriegszeit durch die Optik des Lagerinsassen und fordern nachgeborene Leser heraus: 'Kann denn einer, der bei den Toten war, ein ›Wiedergänger‹, kann so einer überhaupt noch mit normalen Menschen reden, ohne mißverstanden zu werden?' Mit Aufsätzen von Eberhard Görner, Walter Grünzweig, Wulf Kirsten, Sibylle Klemm, Gerhard Kofler, Hannes Krauss, Maria Kublitz-Kramer, Karl Müller, Klemens Renoldner, Julia Sattler, Christine Schmidjell, Wolfgang Trampe und Christa Wolf sowie einem Gespräch mit dem Autor und der ersten Bibliographie. --- 'Ich entdecke eine Realität in meinem Leben, die mir erst durch die Gestaltung anderer Leben bewußt wird, durch Spiel und Experimentieren mit dem Stoff des Lebens. Sich selbst zu finden und zu formen bedeutet Arbeit, eine schöpferische Aufgabe bis an dein Ende. Löse dich von dir selbst, wirf alles Angelernte ab wie eine Schale. Verwandle dich, gib dein Ego auf und schreib die vierte, fünfte und sechste Fassung deines Seins, laß alles zurück, was du nicht bist!' Fred Wander ---- 'Ich sehe einen Zusammenhang zwischen dem Kamikaze-Attentat von New York und dem Holocaust Mitte des vorigen Jahrhunderts. Gibt es etwa auch einen Zusammenhang zwischen diesen beiden apokalyptischen Ereignissen und den Kreuzzügen und dem Terror der Inquisition? Oder gar auch mit der Vernichtung der Indianer im Namen des Heilands?. Es geht darum, die tiefen Abgründe des Terrors in uns allen aufzuspüren, uns bewußt zu machen und zu eliminieren. Damit die Menschen lernen, sich selbst zu erkennen und daran zu wachsen.' Fred Wander im Herbst 2001 INHALTSVERZEICHNIS:// Zur Einführung/ Annäherungen// Christa Wolf: Gedächtnis und Gedenken// Wulf Kirsten: 'Es ist kein Gras über die Geschichte gewachsen.'/ Stimmen aus Buchenwald.// Wolfgang Trampe: 'Es fängt alles wieder an.'/ Eine Erinnerung.// Eberhard Görner: 'Der siebente Brunnen von Fred Wander'/ Die Geschichte eines Films, der nicht gedreht wurde.// Sibylle Klemm: Fred Wander im ›Leseland DDR‹/ Eine persönliche Würdigung.// Karl Müller: 'Laß alles zurück, was du nicht bist!'/ Gespräche mit Fred Wander.// Analysen// Erin McGlothlin: 'Das eigene Leid begreift man nicht.'/ Fred Wanders 'Der siebente Brunnen' und die Geschichte des Selbst.// Gerhard Kofler: Erzählen als Überlebensquelle./ Fred Wanders 'Der siebente Brunnen' und Primo Levis 'Se questo è un uomo'.// Christine Schmidjell: 'Das Brot der Geschichtenschreiber liegt auf der Straße.'/ Fred Wander als Journalist in Wien 1950 bis 1954.// Walter Grünzweig: Sinnbilder des Lebens/ Fred Wander als Jugendbuchautor.// Hannes Krauss: (W)anders Reisen/ Reiseberichte aus zwei Jahrzehnten.// Klemens Renoldner: Versuche mit der Gegenwart./ Zu den Theaterstücken Fred Wanders. // Maria Kublitz-Kramer: 'Das Baalbek war zwar nur ein schäbiges Hotel, aber es war eigentlich viel mehr als das.'/ Zu Fred Wanders Roman 'Hôtel Baalbek'.// Auswahlbibliographie zu Fred Wander
Aktualisiert: 2019-01-15
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From Vienna

From Vienna von Klösch,  Christian, Seeber,  Ursula, Thumser,  Regina
Im Juni 1939 feierte die musikalische Revue »From Vienna« eine denkwürdige Premiere in New York – auf der Bühne wie im Publikum befanden sich vorwiegend aus dem Dritten Reich geflüchtete Österreicherinnen und Österreicher. Der sensationelle Erfolg zog eine von der Presse als »Viennese Vogue« bezeichnete enthusiastische Rezeption des österreichischen Exilkabaretts unter New Yorker Intellektuellen und Künstlern Anfang der Vierzigerjahre nach sich.Die von den Historikern Regina Thumser und Christian Klösch aufgearbeitete Geschichte des österreichischen Exilkabaretts bietet Einblick in zum Teil noch unveröffentlichtes Material. New York war zum Fluchtort für Künstler wie Armin Berg, Karl Farkas, Hermann Leopoldi, Jimmy und Trude Berg oder Fritz Spielmann geworden. Ihre Auftritte fanden in den vielen »Wiener Kaffeehäusern« statt, den Zentren des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens der Emigranten. Die aus Wien vertriebene Kabarettszene fand in der amerikanischen Metropole einen Ort, wo sie ihre Rolle als kreative Opposition und als »Überlebensmittel« für ihr Publikum auf vitale Weise bewies. Dabei wurde aber nicht nur ein sarkastischer Blick auf die nazifizierte Heimat mit ihren Zuschauern und Mitläufern geworfen, sondern auch die Schwierigkeiten im Alltag der Flüchtlinge thematisiert.Die Autoren haben mehrere hundert mitwirkende Personen, deren Namen heute zum Teil in Vergessenheit geraten sind, sowie Szenenfotos und Programme recherchiert und machen so einen Teil der Geschichte des österreichischen Exils lebendig, der mit Recht auch als missing link der 100-jährigen österreichischen Kabarettgeschichte zwischen Erster und Zweiter Republik bezeichnet werden kann: die Literatur, Kleinkunst und Unterhaltungsmusik des Exils.
Aktualisiert: 2017-09-18
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Schwarz auf Weiß

Schwarz auf Weiß von Seeber,  Ursula, Vansant,  Jacqueline
Egon Schwarz, geboren 1922 in Wien, musste 1938 aus seiner Heimatstadt flüchten und gelangte über Prag und Paris nach Bolivien, Chile und schließlich Ecuador. 1949 kam Egon Schwarz in die USA, studierte deutsche und romanische Philologie und wirkte ab 1961 bis zu seiner Emeritierung als Professor an der Washington University in St. Louis/Missouri. Wie kaum ein anderer österreichischer Intellektueller hat er uns - durch seine Lebensgeschichte wie durch sein wissenschaftliches und literarisches Werk – zu verstehen gelehrt, was Exil bedeutet. Zu seinem 85. Geburtstag am 8. August 2007 soll Egon Schwarz mit Texten aus vier Kontinenten gewürdigt werden. Auch wenn es diesem Buch durch wissenschaftliche Beiträge, etwa von Helga Schreckenberger, Reinhard Urbach oder Ruth Wodak, an akademischem Flair nicht mangelt, ist „Schwarz auf Weiß“ mehr als eine Festschrift, es ist ein Buch der Freunde. Zu den Briefen und Essays u.a. von Hartmut von Hentig, Ruth Klüger oder Ulrich Weinzierl, kommen literarische Geburtstagsgeschenke von F. C. Delius, Marianne Gruber, Josef Haslinger und anderen.
Aktualisiert: 2017-03-01
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«Vierzehn Nothelfer» und andere Romane aus dem Exil

«Vierzehn Nothelfer» und andere Romane aus dem Exil von Früh,  Eckart, Seeber,  Ursula, Vietor-Engländer,  Deborah
Ungeachtet ihrer Rezeption in der DDR in den 70er Jahren und einzelner Buchveröffentlichungen in Österreich ab Mitte der 90er Jahre ist Hermynia Zur Mühlen eine heute weitgehend vergessene Autorin. Nach ihrer Flucht aus Deutschland 1933 publizierte sie mehrere Romane, zahlreiche Erzählungen, Feuilletons und Kurzprosa in österreichischen Medien und in der Exilpresse bis zu ihrem Tode 1951. Wir legen hier drei unbekannte Romane vor, die sie 1933 und 1939 schrieb und in Fortsetzungen in Zeitungen veröffentlichte. Die ersten beiden, und , entstanden unmittelbar nach ihrerFlucht aus Deutschland. Der sozialkritische Kriminalroman erschien 1939 unvollständig in der und kann dank der Entdeckung der nach dem Krieg erschienenen restlichen Fortsetzungen hier erstmals vollständig abgedruckt werden.
Aktualisiert: 2019-05-29
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Ich bin in mir selbst zu Hause

Ich bin in mir selbst zu Hause von Blaukopf,  Herta, Hilmes,  Oliver, Hurworth,  Gregory, Joseph,  Albrecht, Mahler,  Anna, Mahler,  Marina, Seeber,  Ursula, Weidle,  Barbara
Anna Mahler wurde 1904 in Wien geboren. Als Tochter von Gustav Mahler und Alma Mahler-Werfel hatte sie es nicht leicht, ihren Platz im Leben zu finden. Trotz großer musikalischer Begabung entschied sie sich für eine Laufbahn als bildende Künstlerin. In Rom studierte sie Malerei bei de Chirico. Doch ihre Leidenschaft waren seit 1931 Steinbildhauerei und Porträt. Anna Mahler war eine äußerst starke Persönlichkeit, sie faszinierte ihre Zeitgenossen durch ihre Schönheit und ihre Klugheit: Elias Canetti hat ihr im 'Augenspiel' ein eindrucksvolles literarisches Denkmal gesetzt. Das Buch, das anläßlich ihres 100. Geburtstags im Juni 2004 in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Wien erscheint, basiert auf internationalen Recherchen und stellt bisher unveröffentlichtes Bild- und Textmaterial vor. Es präsentiert die Grenzgängerin zwischen Kunst, Musik und Literatur in wichtigen Facetten. Als Kind erlebte sie das Entstehen von Kokoschkas 'Windsbraut' mit, ihr Stief-Großvater, der Maler und Mitbegründer der Wiener Secession, Carl Moll, vermittelte wichtige künstlerische Eindrücke, ihre erste Schwiegermutter war die Malerin Broncia Koller. In zweiter Ehe war sie mit dem Komponisten Ernst Krenek verheiratet. Es folgte der Verleger Paul Zsolnay. In London heiratete sie den Dirigenten Anatole Fistoulari, und ihre späten Jahre verbrachte sie mit dem Regisseur, Autor und Filmcutter Albrecht Joseph.
Aktualisiert: 2019-04-29
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