Sinn und Form 3/2018

Sinn und Form 3/2018 von Bürger,  Christa, Delius,  Friedrich Christian, Georgi,  André, Grünbein,  Durs, Hanimann,  Joseph, Ivanova,  Mirela, Kienlechner,  Sabina, Klein,  Georg, Koestler,  Erwin, Lorenz,  Carolin, Meckel,  Christoph, Mosebach,  Martin, Müller-Waldeck,  Gunnar, Poll,  Wille, Ruge,  Eugen, Thier,  Susanne, Weidle,  Stefan
Inhaltsverzeichnis: MARTIN MOSEBACH / Wiedersehen mit Rom 293 SABINA KIENLECHNER / Ingeborg, ein letztes Mal 308 MIRELA IVANOVA / In den Augen des Windes. Gedichte 320 CHRISTA BÜRGER / Emmy Hennings’ Weg zu Hugo Ball 322 ANDRÉ GEORGI / Die Hand 333 DURS GRÜNBEIN / Spreekanal. Gedichte 340 CAROLIN LORENZ / Die Pantherfrau. Sarah Kirsch als Begründerin der Interviewliteratur in der DDR 344 CHRISTOPH MECKEL / Vor der Zukunft. Gedichte 352 EUGEN RUGE / Versuch über eine aussterbende Sprache. Dresdner Rede 356 FRIEDRICH CHRISTIAN DELIUS / Hat der Humor seinen Ernst verloren? Imre Kertész und Jan Böhmermann, Jean Paul und die »heute-show« 373 WILLE POLL / Kunst war sowieso nie meine Stärke. Gedichte 390 GEORG KLEIN / Arbeit am Blasator 393 SUSANNE THIER / Revolution des Inhalts und der Form. Hundert Jahre Malik-Verlag 403 STEFAN WEIDLE / Ein Netzwerk unterirdischer Verbindungen.Laudatio zur Verleihung der Kurt-Wolff-Preise an den Elfenbein Verlag und die Edition Rugerup 407 GUNNAR MÜLLER-WALDECK / Von Lappländern und Hebräern.Zur Schwedenreise Ernst Moritz Arndts 412 ERWIN KÖSTLER / Intensität und Bedeutung. Zum Verhältnis von Musik und Übersetzung 418 JOSEPH HANIMANN / Übersetzer, die schicksalhaften Treuebrecher. Lobrede auf Simone Werle 423 Website: www.sinn-und-form.de
Aktualisiert: 2018-12-31
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Berlin, April 1933

Berlin, April 1933 von Jackson,  Felix, Weidle,  Stefan
Ein Tagebuchroman über den Beginn der NS-Zeit. Berlin, April 1933: Der Rechtsanwalt Dr. Johan­nes Bauer kehrt von einem viermonatigen Urlaub in der Schweiz nach Berlin zurück. Er muß feststellen, daß sich Deutschland während sei­ ner Abwesenheit stark verändert hat: Der Erlaß neuer Gesetze und Verordnungen sowie die Omnipräsenz der Nationalsozialisten schaffen eine zuvor nicht gekannte Atmosphäre der Gewalt und Bespitzelung. Die radikale Unterscheidung von Ariern und Juden schlägt eine Schneise durch die Bevölkerung. Schockiert ist Bauer, als er bei der Durchsicht seiner Familiendokumente feststellen muß, daß seine Großmutter jüdischer Abstammung war. Nach den Rassengesetzen der Nazis gilt Johannes Bauer damit als Jude und dürfte unter anderem nicht mehr als Anwalt tätig sein. Seine Freundin Karin unterhält gute Kontakte zu Carl Adriani, einem hochrangigen und einflußreichen NS-­Funktionär. Adriani könnte Bauer einen »Ariernachweis« verschaffen, doch Johannes Bauer wird schnell klar, daß er für die­ ses Papier einen hohen – nicht nur finanziellen – Preis zahlen müßte. Der Autor hat historische Ereignisse zusammengezogen, um seinen Roman zu verdichten. Es ging ihm nicht um historische Genauigkeit, sondern um die Atmosphäre, die er in den ersten Jahren der Nazi-­Herrschaft am eigenen Leib erfuhr; er war 1935 noch einmal nach Berlin zurückgekehrt, um einem Freund zu helfen, der im Gefängnis saß.
Aktualisiert: 2019-01-15
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Dagny oder Ein Fest der Liebe

Dagny oder Ein Fest der Liebe von Karumidze,  Zurab, Leiß,  Levke, Weidle,  Stefan
Fast wäre es leichter aufzuzählen, was in diesem Roman nicht vorkommt, denn Zurab Karumidze hat alles in sein großes postmodernes Spiel gepackt, dessen er nur irgend habhaft werden konnte. Immerhin aber hat er uns eine zentrale Figur geschenkt, Dagny Juel. Die gab es wirklich, sie wurde am 4. Juni 1901 in Tiflis von einem nicht erhörten Liebhaber erschossen. Sich selbst erschoß er dann auch. Am 8. Juni 1901, ihrem 34. Geburtstag, wurde Dagny in Tiflis beerdigt. Dagny Juel war Norwegerin, sie lernte früh Edvard Munch kennen und wurde sein Modell (etwa für die berühmte »Madonna«). Später traf sie auf August Strindberg, der sie erst liebte und dann in einem Drama vernichtete. Schließlich aber heiratete sie den Bohemiensatanisten Stanislaw Przybyszewski, mit dem sie in dem Berliner Künstlerkreis um die Kneipe »Das Schwarze Ferkel« unterwegs war. Przybyszewski verkaufte sie dann an seinen Jünger Wladyslaw Emeryk, der sie nach Tiflis mitnahm. Dagny Juel hat selbst Gedichte und kurze Dramen geschrieben, die Karumidze immer wieder zitiert; diese Passagen wurden für die deutsche Fassung eigens aus dem Norwegischen übersetzt. Wer tritt sonst noch auf in diesem Roman? Zunächst der georgische Mystiker Georges Gurdjieff und der georgische Volksdichter Wascha-Pschawela. Weiter ein sprechender Rabe vom Saturn, der Maler Niko Pirosmani, ein tibetanischer Schamane, August Strindberg und viele andere. Sie alle nehmen an einem »Fest der Liebe« teil, das dann gründlich schiefgeht, weil sich der junge Revolutionär Koba einmischt, der ein Auge auf Dagny geworfen hat. Er wird später als Josef Stalin in die Geschichte eingehen. Und natürlich spielt das georgische Nationalepos, DER RECKE IM TIGERFELL von Schota Rustaweli, eine wichtige Rolle. Der Roman erschien zuerst 2011 in Tiflis. Er wurde in englischer Sprache geschrieben, eine Übertragung ins Georgische gibt es (noch) nicht. Bislang wurde er nur ins Türkische übersetzt.
Aktualisiert: 2019-01-15
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Frau ohne Reue

Frau ohne Reue von Mohr,  Max, Pittner,  Barbara, Weidle,  Stefan
»Der schicksalhafte Weg einer Frau von heute aus der Familiengebundenheit in ein Leben frei von allen Beziehungen. Mohrs Menschen leben alle mit einem Urdunklen hinter sich. Sie folgen auf ihren Wegen einem Drang aus dem Unbewußten. Es ist die Angst, das Gefühl des Abgeschnittenseins, das aus der Ebbe, dem Leersein der Welt kommt, was sie auf rastlose Wanderungen treibt. Sie fliehen vor den Falschheiten der Zeit und suchen ihr eigenes Leben, um darin glücklich zu sein. So bewegt, spannend, heutig, taghell und leicht die Vorgänge in diesem Roman sind, so merkwürdig, nächtlich und unfaßbar ist der Untergrund.« So lautete der Begleittext zu Frau ohne Reue bei der Erstausgabe 1933.
Aktualisiert: 2019-01-15
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Venus in den Fischen

Venus in den Fischen von Lawrence,  David H, Mohr,  Max, Weidle,  Stefan
Erzählt wird von einer Entbindung, einem angeschmierten Professor, einer Medizinisch-Astrologischen Heilanstalt, geleitet von dem berühmten hundertelfjährigen Sterndeuter Doktor Abba, von einem Mord – und von der Liebe. Daß Max Mohr ein großer Humorist ist, beweist keines seiner Werke besser als Venus in den Fischen. Dieser turbulente satirische Roman um Großstadtleben, Astrologie, Geburtshilfe und das Verhältnis der Geschlechter atmet den Geist der »Goldenen« Zwanziger Jahre Berlins. Carl Zuckmayer und Bruno Frank gefiel das Buch sehr. Was Max Mohrs Freund D.H. Lawrence davon hielt, verrät der Anhang.
Aktualisiert: 2019-01-15
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Ein Tisch bei Romanoff’s

Ein Tisch bei Romanoff’s von Joseph,  Albrecht, Weidle,  Stefan
Albrecht Joseph (1901-1991) war in den Zwanziger Jahren Theaterregisseur in Kiel, Darmstadt und Berlin. Später übersetzte er Claudel, schrieb Drehbücher und arbeitete mit Zuckmayer am Hauptmann von Köpenick und anderen Stücken. Nach seiner Emigration in die USA wurde er Sekretär bei Thomas Mann und Franz Werfel, schrieb weiter für den Film und wurde schließlich Filmcutter. Verheiratet war er mit Anna Mahler, der Tochter Gustav und Alma Mahlers. ________________________ Joseph blieb dem Film verbunden, nicht allein als Cutter. In seiner manchmal sehr kargen Freizeit drehte er vier Kurzfilme, für einen davon, »A Stone Figure« (über die Entstehung einer großen Steinplastik Anna Mahlers), erhielt er 1964 ein Diplome dHonneur bei den Filmfestspielen in Cannes. Ein weiterer, über Lion Feuchtwanger, wurde im Fernsehen ausgestrahlt. Mit Anna Mahler gemeinsam schuf er schließlich ein kurzes Porträt Alma Mahler-Werfels – die einzigen Filmaufnahmen, die es von dieser außergewöhnlichen Frau gibt. Beruflich widmete er sich ganz der Arbeit an »Gunsmoke« (»Rauchende Colts«), die Serie lief mit großem Erfolg über viele Jahre.
Aktualisiert: 2019-01-15
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Kurt Wolff – Ein Literat und Gentleman

Kurt Wolff – Ein Literat und Gentleman von Asmus,  Sylvia, Bulang,  Rolf, Clemm,  Christiane, Drenker-Nagels,  Klara, Eckert,  Brita, Forssman,  Friedrich, Göbel,  Wolfram, Hartmann,  Bernhard, Pfäfflin,  Friedrich, Seeber,  Ursula, Wagenbach,  Klaus, Wagner,  Karl, Wallmoden,  Thedel von, Weidle,  Barbara, Weidle,  Stefan, Wilde,  Jürgen, Wolff,  Christian, Wolff,  Kurt
Dieser opulente Band zu Leben und Werk des Verlegers Kurt Wolff (1887 – 1963) begleitete eine Ausstellung, die ab Mai 2007 im August Macke Haus, Bonn, und anschließend in der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt und im Literaturhaus Wien zu sehen war. Das Buch widmet sich einzelnen Aspekten dieses vielseitigen Lebens, dazu bietet es Auszüge aus Wolffs Tagebüchern und unveröffentlichte Briefe von Künstlern und Autoren. Auch die Jugend Kurt Wolffs in Bonn und sein familiärer Hintergrund werden beleuchtet. Die bedeutende Publikationstätigkeit im Exil wird gleichfalls dargestellt, ebenso Wolffs Beziehungen zur bildenden Kunst.
Aktualisiert: 2019-01-15
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Abstract Maquettes

Abstract Maquettes von Stealingworth,  Slim, Weidle,  Stefan, Wesselmann,  Tom
Im Jahr 1993 führte Tom Wesselmann erstmals Abstraktion in seine Arbeit ein. Das passierte ziemlich zufällig. Normalerweise bestand sein Arbeitsprozeß für die flachen, mit dem Laser geschnittenen gegenständlichen Werke darin, die weiße, frisch geschnittene Form mit transparenter Mylar-Plastikfolie zu überziehen und auf diese Folie mit Wasserfarben das Bild zu malen. So hatte er schnell die richtigen Farben und konnte sie auf das auftragen, was zumeist als schwarze Umrißzeichnung entworfen war. Die Plastikfolien wurden dann neben die Arbeit gehängt und dienten als Vorlage für den Malprozeß in Öl. Schließlich wurden sie zerschnitten und weggeworfen. Als nun diese Schnipsel eines Tages für den Abfall zusammengesammelt wurden, fing Tom an, mit ihnen herumzuspielen, und war sofort begeistert von den überraschenden Bildern, die sich so leicht ergaben und wieder veränderten. Das Verfahren schien unendliche Möglichkeiten zu bieten und faszinierte Tom deshalb sofort. Er machte Collagen aus diesen Schnipseln und schätzte dabei besonders den Umstand, daß er Teile seines eigenen Malgestus wiederverwendete. _____________________ Da er zu der Zeit mit dreidimensionalen Gemälden (Stilleben, Akten, Landschaften) beschäftigt war, sah er diese neuen abstrakten Kompositionen sofort als dreidimensionale Arbeiten. Praktisch ging er so vor, daß er zunächst ein vollkommen durchgearbeitetes flaches Bild aus Plastik-Schnipseln herstellte und es dann in Dreidimensionalität übertrug. Diese Ausstellung zeigt eine Auswahl aus den dreidimensionalen Modellen (Maquettes), nach denen die großen, aus Aluminium geschnittenen Arbeiten ziemlich getreu hergestellt wurden. Die frühesten der Arbeiten könnte man als Abstraktionen bezeichnen, da sie beinahe vollständig aus Segmenten von Linien und Pinselstrichen seiner Laser-Werke bestehen. In den letzten Jahren aber stammen viele der Formen wiederum aus den für die ersten Werke bereits zerschnittenenen Schnipseln, und viele werden eigens gemacht, oftmals nach Zufallsprinzipien. Diese neuen Abstraktionen sind daher generell völlig ungegenständlich und nicht mehr von etwas »abstrahiert«. Doch ist der Gebrauch des Wortes Abstraktion so umfassend, daß Tom die Arbeiten Abstraktionen nennt. Eine Ausnahme in diesem Prozeß stellen die schwarz-weiß-grauen Rundbilder dar. Tom entwarf sie, indem er sehr kleine Kreise zeichnete, mit einem Durchmesser von etwa 2,5 cm, und dann ganz schnell die Formen mit einem Pinsel aufstrich. Seine erste Absicht dabei war, die Möglichkeiten des Kontrollierens der Komposition zu minimieren – er wollte, daß sie aus ein paar Sekunden unkontrollierten Pinselns entstand. Er machte einige von diesen Skizzen, eine nach der anderen, und wählte dann die spannendsten zur Übertragung in die Dreidimensionalität aus. Was Tom bei seiner Beschäftigung mit diesen Abstraktionen besonders fesselte, hat mit seinem ersten Kunst-Idol zu tun: Willem de Kooning. Als Student war Tom von de Koonings Abstraktionen überwältigt, und ihm wurde klar, daß er niemals seine eigene Kunst machen würde, wenn er nicht de Kooning so weit als irgend möglich negierte. Diese Negation entfernte ihn völlig von dem, was er liebte, und er wurde ganz und gar gegenständlich und realistisch. Sein Ziel war, diese realistischen Bilder – Akte, Stilleben, Raucher, Landschaften – so faszinierend werden zu lassen, wie es de Koonings Abstraktionen für ihn waren. Er hatte das Gefühl, in genau entgegengesetzter Richtung von de Kooning zu arbeiten, doch jetzt, mit seinen neuen Abstraktionen, fand er sich zu seiner freudigen Überraschung dort wieder, wo er 1959 hatte sein wollen – doch nun unter seinen eigenen Bedingungen, nicht unter denen de Koonings. Slim Stealingworth 2000
Aktualisiert: 2019-01-15
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Die Braut im Zwielicht

Die Braut im Zwielicht von Grosser,  Alfred, Keen,  Ruth, Koch,  Eric, Weidle,  Stefan
Gefördert von der Martha Pulvermacher Stiftung. Die Lebenserinnerungen von Eric Koch umspannen eine lange Zeit: Sie zeichnen ein Panorama, das von der Jahrhundertwende bis in die Gegenwart reicht. Die jüdische Familie stammt aus Frankfurt. Der Vater, ein Juwelier, stirbt schon drei Monate nach der Geburt seines Sohnes. Nach dem Machtantritt der Nazis entschließt sich die Familie zur Emigration; Eric kommt nach England, wird 1940 als "enemy alien" interniert, zunächst u. a. auf der Isle of Man. Einige Wochen später wird er per Schiff in ein kanadisches Camp verlegt, wo er bis November 1941 festgehalten wird. Eric Koch hat mehr als eine Autobiographie geschrieben, sein Buch ist die Geschichte mehrerer Generationen seiner Familie, gleichzeitig ein Sittenbild Frankfurts in der Vorkriegszeit. Jedes Kapitel verwendet eine andere Erzähltechnik: Brief, Tagebuch, Rundfunkreportage, Hörspiel, Erzählung, Interview, Drama: so ungewöhnlich wie spannend. ----- ERIC KOCH wurde 1919 in Frankfurt am Main geboren. Nach Kriegsende blieb er in Kanada, studierte dort und arbeitete 35 Jahre als Rundfunkjournalist bei CBC. Heute unterrichtet er an der York University. Er hat zahlreiche Bücher geschrieben, auf deutsch liegen u. a. vor: "Nobelpreis für Goethe"; "Hilmar und Odette: Zwei Leben in Deutschland"; "Liebe und Mord auf Xananta". Eric Koch lebt in Toronto. ------ "Das Buch enthält keineswegs nur spannend erzählte Geschichten. Es handelt sich doch auch um Memoiren, verbunden mit Selbstbefragungen, deren Darstellung mutig sein mag, z.B. wenn Erich / Otto nicht weiß, ob er zum Soldatentod bereit ist – oder zum Töten ehemaliger Schulkameraden. Man weiß nicht, warum die Geschichte dieses oder jenes Menschen so ausführlich erzählt wird, bis man begreift, daß der furchtbare Tod im Rückblick dem Leben eine besondere Beleuchtung verleiht – auch wenn die Erzählung voller Humor gewesen ist." (ALFRED GROSSER)
Aktualisiert: 2019-01-15
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Menschliches Treibgut

Menschliches Treibgut von Hollaender,  Friedrich, Kühn,  Volker, Mann,  Thomas, Weidle,  Stefan
»Friedrich Hollaender kam um 1934 in Hollywood an, als Teil einer ganzen Welle deutscher Flüchtlinge – verzweifelte Ausgestoßene, die sich einer fremden neuen Welt und einer fremden neuen Sprache gegenübersahen. Schon bald darauf schrieb er dieses Buch auf ENGLISCH. Ich war davon nicht besonders überrascht, denn für uns, die wir ihn aus Berlin kannten, war er immer ein Genie gewesen – von Kopf bis Fuß, das kann ich beschwören, ein GENIE. Der Roman, den er da schrieb, handelte von einer Gruppe von Menschen, die Hitlers Machtergreifung miterleben müssen. Lassen Sie mich Thomas Mann zitieren, damals ebenfalls ein Flüchtling: “Ein außergewöhnliches und schönes Werk … Es überwindet das Elend dieser Zeiten durch Kunst, durch Liebe zum Leben, zu Schönheit und Geist.” Wie könnte ich Thomas Mann widersprechen! Ich gratuliere dem Verlag, der sich entschlossen hat, nach über fünfzig Jahren Hollaenders Buch endlich ins Deutsche zu übersetzen. Was für ein Hochgenuß für die deutschen Leser!« Billy Wilder (der im Roman als »Bobby Steil« auftritt)
Aktualisiert: 2019-01-15
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