Die Matrikel der Universität Leipzig. Teilband VI

Die Matrikel der Universität Leipzig. Teilband VI von Blecher,  Jens, Wiemers,  Gerald
Innerhalb eines Jahrzehnts, zwischen 1890 und 1900, veränderte sich die Universität Leipzig stärker als in den vergangenen Jahrhunderten zusammen. Für die medizinischen und naturwissenschaftlichen Institute entstand ein eigenes Stadtviertel mit Neubauten. Im Lehrkörper wurde die bisherigen Ordinarien zur kleinen, aber einflussreichsten Gruppe neben Extraordinarien, Honorarprofessoren, Assistenten und technischem Personal. Neben den jungen Studenten drängen jetzt auch Berufstätige und die ersten Damen in die Hörsäle, die sich aber noch nicht gleichberechtigt immatrikulieren dürfen. Mit dem flächendeckenden Seminarbetrieb wird Leipzig zu einer der erfolgreichsten deutschen Forschungsuniversitäten – ab 1900 werden jedes Jahr über 2000 neue Studenten in Leipzig immatrikuliert.
Aktualisiert: 2019-03-15
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Die Matrikel der Universität Leipzig. Teilband IV

Die Matrikel der Universität Leipzig. Teilband IV von Blecher,  Jens, Wiemers,  Gerald
Im vierten Band der Leipziger Matrikeledition, für die Jahre zwischen 1876 und 1884, sind rund 16.000 Studenten verzeichnet – es ist die Zeit, als Leipzig über einige Jahre die größte deutsche Hochschule war. Leipzig galt als prosperierender Hochschulstandort mit vielen Vorzügen für Studenten, von der Verkehrsanbindung, preiswertem Wohnraum bis hin zu lukrativen Nebentätigkeiten und späteren Berufsangeboten in der Buch- und Messestadt. Durch ein liberales Hochschulrecht hatten studentische Organisationsformen in Leipzig einen breiten Entfaltungsfreiraum. Den Studienwünschen von Frauen kam die Universität Leipzig nach der Reicheinigung zunächst gern entgegen – der Landesregierung war eine solche Liberalisierung allerdings unerwünscht und 1879 wurde ein nahezu 15 Jahre anhaltendes generelles Hochschulverbot für weibliche Studenten verhängt.
Aktualisiert: 2019-03-15
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Die Matrikel der Universität Leipzig. Teilband VII

Die Matrikel der Universität Leipzig. Teilband VII von Blecher,  Jens, Wiemers,  Gerald
Die Jahre von 1900 bis 1909 markieren eine grandiose Blütezeit der Universität Leipzig. Mit dem anstehenden 500jährigen Universitätsjubiläum feiert die Leipziger Hochschule nicht nur sich selbst, sondern auch den Stand der modernen Wissenschaften – der von Leipzig aus maßgeblich mitbestimmt wird. Im Jubiläumsüberschwang wird die Universität Leipzig schmeichelhaft gar als Weltuniversität bezeichnet. Auf jeden Fall ist Leipzig eine sogenannte Endstationsuniversität: als Professor wird man hierher nur nach einer langen und erfolgreichen Karriere berufen. Wer einmal in Leipzig eine Professur innehat, wechselt nicht mehr an eine andere Universität. Auch der Zulauf an Studenten steigert sich von Jahr zu Jahr und ist scheinbar kaum noch zu beherrschen: die gerade einmal zehn Jahre alten, großzügig dimensionierten Erweiterungsbauten sind schon wieder zu klein. Denn nicht nur Frauen sitzen neuerdings in den Hörsälen und Seminaren, auch immer mehr Ausländer besuchen die Labors und die Kliniken der weltoffenen Universität Leipzig.
Aktualisiert: 2019-03-15
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Die Matrikel der Universität Leipzig

Die Matrikel der Universität Leipzig von Blecher,  Jens, Wiemers,  Gerald
Die Matrikel, als "Amtsbücher" der Universitäten eine der wichtigsten akademischen Quellengattungen, offenbaren das wechselvolle Schicksal von Universitäten am Beispiel ihrer größten sozialen Gruppe - der Studentenschaft. Die Eintragungen offenbaren zugleich die Attraktivität der Fakultäten und einzelner Fächer und bezeugen mit den Veränderungen von Einzugsgebieten und sozialer Struktur der Studienanfänger gesellschaftliche Entwicklungen im Zugang zu höherer Bildung. Resultierend aus Kriegsverlusten, existieren in Leipzig für die Jahre 1809 bis 1825 nur noch die Matrikel als originäre Quelle, während die Studentenakten nicht mehr überliefert sind. Anfangs noch mit Schreiberhand geführt, wurden die Eintragungen in die Matrikel bald von den Studierenden selbst ausgeführt, was die Lesbarkeit teils erheblich verschlechtert aber auch für interessante Autographen sorgt. Wenn in Zukunft die weiteren Bände bis zum Jahre 1909 erscheinen und die komplette Edition vorliegt, wird sie einen ungehinderten und freien Zugang zu den Studentenangaben für das gesamte 19. Jahrhundert bieten. Bereits jetzt erlauben die rund 10.000 in diesem Band versammelten authentischen, biographischen Angaben zahlreiche Ansatzmöglichkeiten für genealogische, historische und soziale Forschungen.
Aktualisiert: 2019-03-15
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Die Matrikel der Universität Leipzig

Die Matrikel der Universität Leipzig von Blecher,  Jens, Wiemers,  Gerald
Der zweite Teilband der neuen Leipziger Universitätsmatrikel umfasst die Jahre von 1832 bis 1863. Es sind die Jahre, in denen die deutschen Staaten einen wesentlichen Umbruch in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht erfuhren. Von den Stürmen der Zeit blieben die Hochschulen nicht verschont - auch wenn die Immatrikulationen sich noch nicht signifikant erhöhten, so änderten sich an den Universitäten die inneren Strukturen und das geistige Klima. Die Universität Leipzig wandelte sich mit der neuen Verfassung des Jahres 1830 und den nachfolgenden Studentenprotesten allmählich von einer autonomen Körperschaft zu einer Staatsuniversität mit beamteten und gleichberechtigten Professoren. Zugleich entwickelte sich eine Universitätsverwaltung, die, auf organisationsfachlicher Basis strukturiert, die Wissenschaft begleitete und entlastete. In der Studentenschaft verbreiteten sich politische Ideen, die einen organisatorischen Niederschlag in den Burschenschaften fanden. Die Verfolgung demokratisch gesinnter Studenten erlebte in jenen Jahren einen traurigen Höhepunkt - sie brachte aber auch jene geistige Elite hervor, die um und nach 1848 Reformen in der deutschen Gesellschaft durchsetzte.
Aktualisiert: 2019-03-15
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Die Matrikel der Universität Leipzig. Teilband V

Die Matrikel der Universität Leipzig. Teilband V von Blecher,  Jens, Wiemers,  Gerald
Der fünfte Band der Leipziger Matrikeledition enthält für die Jahre zwischen 1884 und 1892 die Namen von rund 15.000 Studenten - die Universität Leipzig konnte sich im Deutschen Kaiserreich über einen stabilen Studentenzulauf freuen. Fast nebenbei begann im Wintersemester 1885 eine neue Episode in den Beziehungen zwischen der Universität und dem Herrscherhaus Wettin. Als erster Thronanwärter der sächsischen Königsfamilie belegte Prinz Johann als Student tatsächlich zwei Semester Rechts- und Wirtschaftswissenschaften in Leipzig. In den folgenden Jahren pflegte die Universität eine besondere Nähe zu „ihrem“ Prinzen: zur Hochzeit im November 1891 überbrachten Rektor und Dekane Glückwünsche, und im Februar 1892 organisierte die Studentenschaft anlässlich des Besuchs des frisch vermählten Prinzenpaares in Leipzig einen Fackelzug. Zur Attraktivität der Leipziger Universität tragen aber vor allem die hervorragenden Professoren bei. Betrachtet man die gewählten Rektoren, so finden sich national und international bedeutende Vertreter der jeweiligen Fachdisziplin: die Juristen Bernhard Windscheid (1817-1892) und Karl Binding (1841-1920), der Mineraloge Ferdinand Zirkel (1838-1912), der Philologe Otto Ribbeck (1827-1898) oder der Psychologe Wilhelm Wundt (1832-1920).
Aktualisiert: 2019-03-15
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Die Matrikel der Universität Leipzig

Die Matrikel der Universität Leipzig von Blecher,  Jens, Wiemers,  Gerald
Dieser dritte Band der Matrikeledition, für die Jahre zwischen 1863 und 1876, enthält die Namen von mehr als 12000 Studenten – ein für die damalige Zeit gewaltiger Studentenandrang setzte in Leipzig ein. Die geographische Streuung der deutschen Studenten reicht über das ganze Reichsgebiet hinweg, wobei sich auffallend viele Hamburger und Berliner finden lassen – aber auch die Leipziger studieren die ersten Semester gern daheim. Ebenso setzt eine deutliche Veränderung bei den Studienfächern ein. Die Studentenzahl in der Juristenfakultät übersteigt mit rund 2200 Eintragungen die Einschreibungen in der Philosophischen Fakultät und ist damit fast viermal so hoch wie die Immatrikulationszahl bei den Medizinern oder Theologen. Zu den herausragenden Studenten jener Jahre gehörten die Philosophen Friedrich Nietzsche, Edmund Husserl oder der Schweizer Philologe Ferdinand de Saussure. Einer der Leipziger Jurastudenten jener Jahre war der spätere Reichskanzler Theobald von Bethmann-Hollweg. Die Universität Leipzig wächst über die Landesgrenzen hinaus zu einer Bildungseinrichtung von europäischem Rang. Dennoch bleibt sie im Lande verwurzelt und erzeugt langfristige Bindungen, die ihr den nächsten Jahrzehnten zugute kommen sollten.
Aktualisiert: 2019-03-15
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Sigurd Binski – ein Kritiker der Diktaturen

Sigurd Binski – ein Kritiker der Diktaturen von Hennig,  Horst, Wiemers,  Gerald
Sigurd Binskis (1921-1993) Leben nahm mit der Verhaftung durch den sowjetischen Geheimdienst am 30. März 1951 eine abrupte Wende, die in fünf Jahre schwerer Zwangsarbeit in Workuta münden sollte. Hier, in einer der unwirtlichsten Regionen der Erde und inmitten einer brutalen Realität, die an eine surrealistische infernalische Unterwelt erinnert, hat sich Sigurd Binski als bewunderungswürdiger Mensch bewährt. Seine schließlich aus gebührendem zeitlichen Abstand aufgezeichneten Erinnerungen an jene Jahre sind von größtem Bemühen um wahrheitsgetreue Sachlichkeit geprägt und brauchen den Vergleich mit großen literarischen Zeugnissen über die Welt des GULag nicht zu scheuen. Zweifellos war sein Erleben einer blutigen Niederschlagung des Aufstandes von Häftlingen am 1. August 1953 jener archimedische Punkt, der auch nach der endlichen Rückkehr nach Deutschland seiner Biographie eine Richtung gab – sich in jeder Situation einzusetzen für Recht, Freiheit und Menschlichkeit. Folgerichtig stand er gemeinsam mit Horst Schüler an der Wiege der Lagergemeinschaft Workuta / GULag Sowjetunion und hat sie zeitlebens maßgeblich geprägt, wie er auch andernorts nach diesen Maximen handelte. Der 25. Todestag von Sigurd Binski ist ein willkommener Anlaß, an diesen großartigen Menschen zu erinnern, dabei ein dramatisches geschichtliches Kaptiel unter heutigem Blickwinkel immer wieder zu durchdenken und so auch Orientierung in einer sich neu abzeichnenden Weltunordnung zu gewinnen­.
Aktualisiert: 2019-01-03
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Erinnern statt Verdrängen

Erinnern statt Verdrängen von Wiemers,  Gerald
Das vielzitiert kurze, dabei an Extremen reiche 20. Jahrhundert ist folgerichtig ebenso ein Säkulum der bruchreichen Biographien. Zu jenen zählt auch Horst Hennigs Lebenslauf, dessen Stationen eine ganz einzigartige Perspektive auf die zurückliegende Geschichte gestatten. Geboren 1926 im Mansfelder Land, besucht Horst Hennig eine Vorschule der Wehrmacht. Hier erfährt er eine Erziehung durch vor allem kritisch denkende Pädagogen, deren Prägungen aus der Weimarer Republik stammten. Kaum erwachsen, wird er an die Front geschickt und gerät schon bald in amerikanische Gefangenschaft. Nach der Entlassung folgt eine kurze Zeit als Student der Medizin in Halle, wo sich Horst Hennig und einige seiner Kommilitonen dem zunehmenden politischen Druck einer sich etablierenden neuen Diktatur widersetzen. Der Verhaftung durch den sowjetischen Geheimdienst im Frühjahr 1950 folgt ein Prozess, in dessen Ergebnis er zu 25 Jahren Zwangsarbeit im GULag verurteilt wird, die in Workuta zu verbüßen sind. Die schwierigen Gespräche Bundeskanzler Konrad Adenauers in der Sowjetunion 1955 ebnen letztendlich auch Horst Hennig den Weg zu einer lange nicht mehr für möglich gehaltenen Rückkehr nach Deutschland. In Köln setzt er das Medizinstudium fort, tritt in den Sanitätsdienst der Bundeswehr ein und wird nach zwei Jahrzehnten 1983 schließlich als Generalarzt in den Ruhestand verabschiedet. Die Stadt am Rhein ist seither sein Wohnsitz. Die heftigen Wendungen dieser Biographie haben dennoch einen archimedischen Punkt: In Workuta ist Horst Hennig am 1. August 1953 Akteur in einem blutig zusammengeschossenen Streik der Häftlinge, der Dutzende von ihnen das Leben kostet. Im „Niemals wirst Du zulassen, dass das vergessen wird“ liegt jene Passion, die ihn von nun an bis in unsere Gegenwart begleitet.
Aktualisiert: 2019-01-03
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Sächsische Lebensbilder

Sächsische Lebensbilder von Wiemers,  Gerald
Für das 16.Jahrhundert wird das Leben und das Lebenswerk des Leipziger Reformrektors Caspar Borner nachgezeichnet, und für das 18.Jahrhundert tritt Luise Gottsched aus dem Schatten ihres scheinbar übermächtigen Mannes heraus. Die übrigen Lebensbilder bleiben dem 19. und 20.Jahrhundert vorbehalten. Neben bahnbrechenden Wissenschaftlern und Medizinern werden herausragende Buchhändler, Verleger und Bibliothekare porträtiert, ebenso Journalisten, Juristen und antinazistische Widerstandskämpfer. "Diese Reihe ist nichts Geringeres als eine biographische Illustration der sächsischen und deutschen Geschichte." Frankfurter Allgemeine Zeitung
Aktualisiert: 2019-03-22
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