Nihil crudelius a barbaris perpeti potuissent. von Karzel,  Simon M

Nihil crudelius a barbaris perpeti potuissent.

Die Darstellung von Krieg und Gewalt in den historiographischen Quellen zur Zeit Heinrichs IV.

Die Zeit des Investiturstreits war eine Zeit erbitterter Konflikte. Dies spiegelt sich auch bei den Geschichtsschreibern der Regierungszeit Heinrichs IV. wider. Simon Karzel stellt sich die Frage, welche Funktionalität diese Texte hatten: Richteten sich diese Schriften nur an Parteigänger der Autoren oder sollten sie selbst den entschiedensten Gegner von der Richtigkeit des eigenen Handelns überzeugen? Können die getroffenen Aussagen der Historiographen überhaupt Grundlage für Rückschlüsse auf das tatsächliche Geschehen sein? Und hatte ein Historiograph des 11. Jahrhunderts wirklich die Absicht und den mentalen Hintergrund, Ereignisse kritisch zu reflektieren und Argumente abzuwägen? Simon Karzel stellt fest: In der Gewaltdarstellung lassen sich Stereotype erkennen, die bei allen Autoren Verwendung finden: Der besiegte Gegner ist zahlenmäßig stets überlegen, hat aber die höchsten Opferzahlen zu beklagen. Der Sieger hingegen schlägt seine Feinde immer in die Flucht und erbeutet Schätze von unvorstellbarem Ausmaß.

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Die Publikation Nihil crudelius a barbaris perpeti potuissent. - Die Darstellung von Krieg und Gewalt in den historiographischen Quellen zur Zeit Heinrichs IV. von ist bei Brockhaus/Commission / Tectum, BROCOM, Tectum Wissenschaftsverlag erschienen. Die Publikation ist mit folgenden Schlagwörtern verschlagwortet: Berthold von Leichenau, Bruno von Magdeburg, Deutsches Reich, Heinrich IV., Hochmittelalter, Lampert von Hersfeld, Salierzeit. Weitere Bücher, Themenseiten, Autoren und Verlage finden Sie hier: https://buch-findr.de/sitemap_index.xml . Auf Buch FindR finden Sie eine umfassendsten Bücher und Publikationlisten im Internet. Sie können die Bücher und Publikationen direkt bestellen. Ferner bieten wir ein umfassendes Verzeichnis aller Verlagsanschriften inkl. Email und Telefonnummer und Adressen. Die Publikation kostet in Deutschland 34.9 EUR und in Österreich 35.9 EUR Für Informationen zum Angebot von Buch FindR nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf!