Gegenstand dieser Arbeit sind die Begründungen der Entscheidungen des obersten Gerichtshofs der niederländischen Provinzen Holland, Seeland und West-Friesland aus dem Zeitraum 1704-1787. Das Gericht hat seine Urteile nicht begründet. Gleichwohl sind die Erwägungen der Richter in den unveröffentlichten offiziellen Aufzeichnungen des Gerichts und andererseits in den privaten Notizen einzelner Richter, den Observationes Tumultuariae des Cornelis van Bijnkershoek, Willem Pauw und Johan van Bleiswijk erhalten. Ziel der Arbeit war eine Untersuchung, ob die fehlende Veröffentlichung der Urteilsbegründungen Auswirkungen auf die Entscheidungen des Gerichts hatte. Mithilfe der privaten Aufzeichnungen und der offiziellen Quellen wurden dazu am Beispiel des Kaufrechts die Entscheidungen des Gerichts vor dem Hintergrund der römisch-holländischen Dogmatik und unter Berücksichtigung des Prozessrechts untersucht.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Gegenstand dieser Arbeit sind die Begründungen der Entscheidungen des obersten Gerichtshofs der niederländischen Provinzen Holland, Seeland und West-Friesland aus dem Zeitraum 1704-1787. Das Gericht hat seine Urteile nicht begründet. Gleichwohl sind die Erwägungen der Richter in den unveröffentlichten offiziellen Aufzeichnungen des Gerichts und andererseits in den privaten Notizen einzelner Richter, den Observationes Tumultuariae des Cornelis van Bijnkershoek, Willem Pauw und Johan van Bleiswijk erhalten. Ziel der Arbeit war eine Untersuchung, ob die fehlende Veröffentlichung der Urteilsbegründungen Auswirkungen auf die Entscheidungen des Gerichts hatte. Mithilfe der privaten Aufzeichnungen und der offiziellen Quellen wurden dazu am Beispiel des Kaufrechts die Entscheidungen des Gerichts vor dem Hintergrund der römisch-holländischen Dogmatik und unter Berücksichtigung des Prozessrechts untersucht.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Seit der Veröffentlichung von Richard Alewyns Monographie «Johann Beer» (1932), welche die Identität des Autors von etwa 22 zwischen 1677 und 1704 erschienenen Romanen festlegte, ist die Bedeutung dieses äusserst begabten Romanciers, Komponisten, Satirikers und Höflings erwiesen. Den Stoff für Beers Romane lieferten einerseits seine eigenen Erfahrungen als Student und Musiker, anderseits die noch im 17. Jahrhundert sehr beliebten Volksbücher, der «Amadis-Zyklus», der spanische Schelmenroman, die Satiren Moscheroschs und besonders die Romane von Grimmelshausen. Ausserdem macht sich in seinen «politischen» Romanen ein starker Einfluss Christian Weises bemerkbar. In den frühen Stadien seiner dichterischen Entwicklung segeln seine Romane im Fahrwasser der Amadistradition, aber sehr bald lässt sich bei ihm eine ironisierende Haltung zu dieser Art von Roman feststellen. Überhaupt ist die ihm eigene Ausdrucksweise satirisch-pikaresk. Seine Helden - Studenten, Musiker, Edelleute, Abenteurer oder Handwerker - sind pikarische Charaktere, die einerseits in komischen, andererseits in naturalistisch-harten und ernüchternden Episoden dem Ernst des Lebens ausgeliefert sind. Das Urerlebnis der Beerschen Helden ist die Erfahrung der Unbeständigkeit und Nichtigkeit der irdischen Existenz. Diese Einsicht beraubt sie aber keinswegs ihrer Lebensfreude, denn obgleich sie in einigen Romanen zwar die Askese und das Einsiedlertum versuchen, kehren sie am Ende doch zum Leben zurück und bejahen es. Schöpferische Phantasie, sprühender Witz, ein ausgeprägtes Gefühl für das Absurde und eine ihm eigene, virtuose Beherrschung der Sprache machen Beer zu einem der grössten deutschen Humoristen, dessen beste Romane auch der Leser von heute noch mit Interesse und Vergnügen lesen kann. Darüber hinaus spiegeln sie auf breiter Grundlage das Alltagsleben im deutschen Kulturraum des ausgehenden 17. Jahrhunderts wider und stellen somit ein wichtiges Quellengut für kulturelle sowie soziologische Studien dieser Zeit dar. Der «verliebte Oesterreicher» (1704) wurde wahrscheinlich schon um 1676-77 geschrieben, aus unbekannten Gründen aber erst 1704 aus dem Nachlass veröffentlicht. Dieser Roman, der bis jetzt in seiner Gesamtheit noch nicht neu herausgegeben wurde, ist ein ausgezeichnetes Beispiel für Beers Humor und seine satirisch-pikarische Haltung, daneben enthält er aber auch viele Merkmale des Beerschen Ritterromans.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Die vorliegende kleine Auswahl von Gedichten geht von einer individuellen Gesamtschau der sprachlichen Wirkungsmöglichkeiten eines Barockdichters aus, dessen Stimme bisher viel zu selten im grossen Chor der bedeutenden Namen des 17. Jahrhunderts zu vernehmen war. Die ausgewählten fünfzig Gedichte wurden im Hinblick auf folgende drei, dem Dichter Abschatz nahestehende Grundfragen und Themenkreise gesammelt und zusammengestellt. 1. «Geheimnisse und Rätsel der Liebe». 2. «Was ich empfang und gebe». 3. «Seel ewig». Als Textvorlage diente die Faksimile-Gesamtausgabe (Poetische Übersetzungen und Gedichte. Nachdruck der Ausgabe 1704). Einige modernisierende Eingriffe in die ältere Schreibweise und Zeichensetzung wurden von der Herausgeberin vorgenommen und im Anmerkungsteil aufgeführt. Der Dichter, einst als «Stütze der schlesischen Poesie» gepriesen, blieb, obwohl an Lohenstein und Hofmannswaldau orientiert, vom Schwulste des Spätbarocks bewahrt. Er fand zu einem schlichteren und persönlicheren Tone, dessen Wiederentdeckung erst mit Günther Müllers Herausgabe von «Anemons und Adonis Blumen» 1929 begonnen hat. Die Ausgabe wendet sich an den Kenner wie an den Liebhaber deutscher Barocklyrik, denen hier eine erweiterte Auswahl von Gedichten des Schlesiers dargereicht wird.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Die rasch aufeinanderfolgenden Auflagen (1, 1704; 2, 1706; 3, 1708; 4, 1709; 13, 1729) zeigen die Beliebtheit und die Verbreitung des Werkes, das Hübner unermüdlich auf den neuesten Stand brachte, zu jedem Stichwort «eine kurze, deutliche und mit der Sachen übereinkommende Beschreibung» liefernd. Personen und Genealogie, gelehrte und fachliche Termini, alle Orte, die politisch oder militärisch den Zeitgenossen wissenswert schienen, erklärt Hübner und bringt zuletzt über 26'000 Artikel zusammen, die das Bildungsideal des deutschsprechenden Bürgertums im Beginn des 18. Jahrhunderts auf einzigartige Weise wiedergeben. Das Werk ist selbst in Frankreich, dem Kernland der Enzyklopädie, von Bruzen de la Martiniere (Freund Voltaires) bei seinem «Grand Dictionnaire Geographique et Critique» (1726) ausgiebig benützt worden.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Christian Gryphius veröffentlichte 1704 aus dem Nachlass die gesammelten Werke des schlesischen Landadligen Hans Assmann von Abschatz (1646-1699) unter dem Titel «Poetische Übersetzungen und Gedichte». Das späte Erscheinungsdatum dürfte nicht zuletzt dazu beigetragen haben, dass die Stellung dieses bedeutenden Dichters, den noch Benjamin Neukirch in seiner Anthologie «unter die Stützen unserer verfallenden Poesie» zählte, innerhalb des 17. Jahrhunderts eigentümlich unklar geblieben ist. Der Protestant Abschatz, in seiner Jugend Schüler Philipp Jakob Speners, später der Freund Lohensteins und Bewunderer Hofmannswaldaus, schuf die meisten seiner Gedichte wahrscheinlich zwischen 1664 und 1679. Durch seine Stellung als Landesbesteller zu den Fürstentagen in Breslau und als Abgesandter nach Wien war ihm die höfische Welt Habsburgs vertraut. Gleichzeitig finden wir in seinen Dichtungen die echte geistige Distanz zur Welt seiner Zeit. Erst der vorliegende Nachdruck macht wieder alle Texte zusammenhängend zugänglich. Der Band enthält die folgenden Gedichtzyklen, die bisher nur in Auswahl neu veröffentlicht worden waren: Alexandri Ademari übersetzte Scherz-Sonnette oder Kling-Gedichte, Anemons und Adonis Blumen, Himmel-Schlüssel oder geistliche Gedichte, Glückwünschungen an Gekrönte und Erlauchte Häubter, Leichen- und Ehren-Gedichte, Schertz-Grabschriften und Vermischte Gedichte. Von grossem Interesse dürfte auch Abschatz' Übersetzung des Schäferspiels «Il Pastor Fido» von Guarini sein, die ja von zeitgenössischen Kennern sogar der Übertragung von Hofmannswaldau vorgezogen wurde, sowie auch das beigegebene «Ehren-Gedächtniss».
Aktualisiert: 2019-12-19
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Aktualisiert: 2023-04-19
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