Kaum ein Buch hat Spanien in den letzten Jahren so sehr bewegt: Sergio Del Molino erzählt vom extremen Ungleichgewicht zwischen Stadt und Land. Eine andere Kulturgeschichte Spaniens, ein unterhaltsam zu lesender, faszinierender Essay über die Leere und die Spuren, die sie hinterlässt.
Mehr als die Hälfte Spaniens ist leer: Die Bevölkerung verteilt sich zu etwa 75 % auf Madrid im Zentrum sowie die Küstenregionen. Der Rest ist Landschaft, mit sterbenden Dörfern und einer Bevölkerungsdichte, die in Europa nur von Lappland und Teilen Finnlands unterschritten wird.
Sergio Del Molino hat die Geschichte dieses »leeren Spaniens« geschrieben: Er geht den Ursachen nach, wie der brutalen Industrialisierung unter Franco, und ebenso den Versuchen, die Landflucht aufzuhalten. Und er zeigt anschaulich, wie bedeutsam das »leere Spanien« in der kollektiven Bildwelt des Landes ist: im »Don Quijote« und bei Buñuel, in pädagogischen Missionen und Reiseberichten des 19. Jahrhunderts, als romantisierter oder dämonisierter Gegenpart der Stadt, die sich die Provinz immer neu erfindet – bis hin zu den Konflikten der Gegenwart.
Del Molinos Buch hat in Spanien eine kaum vorstellbare Wirkung entfaltet, Parlamentsdebatten, Gegenbücher, sogar die Gründung einer Partei angeregt. Wer das Land und sein Selbstverständnis begreifen will, muss »Leeres Spanien« lesen.
Aktualisiert: 2023-06-02
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Kaum ein Buch hat Spanien in den letzten Jahren so sehr bewegt: Sergio Del Molino erzählt vom extremen Ungleichgewicht zwischen Stadt und Land. Eine andere Kulturgeschichte Spaniens, ein unterhaltsam zu lesender, faszinierender Essay über die Leere und die Spuren, die sie hinterlässt.
Aktualisiert: 2023-05-19
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Kaum ein Buch hat Spanien in den letzten Jahren so sehr bewegt: Sergio Del Molino erzählt vom extremen Ungleichgewicht zwischen Stadt und Land. Eine andere Kulturgeschichte Spaniens, ein unterhaltsam zu lesender, faszinierender Essay über die Leere und die Spuren, die sie hinterlässt.
Aktualisiert: 2023-05-17
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Kaum ein Buch hat Spanien in den letzten Jahren so sehr bewegt: Sergio Del Molino erzählt vom extremen Ungleichgewicht zwischen Stadt und Land. Eine andere Kulturgeschichte Spaniens, ein unterhaltsam zu lesender, faszinierender Essay über die Leere und die Spuren, die sie hinterlässt.
Mehr als die Hälfte Spaniens ist leer: Die Bevölkerung verteilt sich zu etwa 75 % auf Madrid im Zentrum sowie die Küstenregionen. Der Rest ist Landschaft, mit sterbenden Dörfern und einer Bevölkerungsdichte, die in Europa nur von Lappland und Teilen Finnlands unterschritten wird.
Sergio Del Molino hat die Geschichte dieses »leeren Spaniens« geschrieben: Er geht den Ursachen nach, wie der brutalen Industrialisierung unter Franco, und ebenso den Versuchen, die Landflucht aufzuhalten. Und er zeigt anschaulich, wie bedeutsam das »leere Spanien« in der kollektiven Bildwelt des Landes ist: im »Don Quijote« und bei Buñuel, in pädagogischen Missionen und Reiseberichten des 19. Jahrhunderts, als romantisierter oder dämonisierter Gegenpart der Stadt, die sich die Provinz immer neu erfindet – bis hin zu den Konflikten der Gegenwart.
Del Molinos Buch hat in Spanien eine kaum vorstellbare Wirkung entfaltet, Parlamentsdebatten, Gegenbücher, sogar die Gründung einer Partei angeregt. Wer das Land und sein Selbstverständnis begreifen will, muss »Leeres Spanien« lesen.
Aktualisiert: 2023-05-10
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Kaum ein Buch hat Spanien in den letzten Jahren so sehr bewegt: Sergio Del Molino erzählt vom extremen Ungleichgewicht zwischen Stadt und Land. Eine andere Kulturgeschichte Spaniens, ein unterhaltsam zu lesender, faszinierender Essay über die Leere und die Spuren, die sie hinterlässt.
Mehr als die Hälfte Spaniens ist leer: Die Bevölkerung verteilt sich zu etwa 75 % auf Madrid im Zentrum sowie die Küstenregionen. Der Rest ist Landschaft, mit sterbenden Dörfern und einer Bevölkerungsdichte, die in Europa nur von Lappland und Teilen Finnlands unterschritten wird.
Sergio Del Molino hat die Geschichte dieses »leeren Spaniens« geschrieben: Er geht den Ursachen nach, wie der brutalen Industrialisierung unter Franco, und ebenso den Versuchen, die Landflucht aufzuhalten. Und er zeigt anschaulich, wie bedeutsam das »leere Spanien« in der kollektiven Bildwelt des Landes ist: im »Don Quijote« und bei Buñuel, in pädagogischen Missionen und Reiseberichten des 19. Jahrhunderts, als romantisierter oder dämonisierter Gegenpart der Stadt, die sich die Provinz immer neu erfindet – bis hin zu den Konflikten der Gegenwart.
Del Molinos Buch hat in Spanien eine kaum vorstellbare Wirkung entfaltet, Parlamentsdebatten, Gegenbücher, sogar die Gründung einer Partei angeregt. Wer das Land und sein Selbstverständnis begreifen will, muss »Leeres Spanien« lesen.
Aktualisiert: 2023-02-14
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Kaum ein Buch hat Spanien in den letzten Jahren so sehr bewegt: Sergio Del Molino erzählt vom extremen Ungleichgewicht zwischen Stadt und Land. Eine andere Kulturgeschichte Spaniens, ein unterhaltsam zu lesender, faszinierender Essay über die Leere und die Spuren, die sie hinterlässt.
Aktualisiert: 2023-03-22
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Seit den Avantgarden der 20er Jahre verbindet sich mit dem Kino eine ästhetische Utopie. Diese Utopie zielt auf die Erwartung, das Kino vermöge zu leisten, was man von den bestehenden politischen Institutionen nicht erhoffen kann: Nämlich die konkreten Lebensbedingungen als sinnlich-anschauliche Verhältnisse auf den Erfahrungshorizont der einzelnen Individuen beziehen. Das meint nicht etwa den Versuch, mit Hilfe des Films abstrakte Macht-, Abhängigkeits- und Hierarchieverhältnisse, die sich der politischen Analyse verdanken, anschaulich darzustellen. Vielmehr kommt hier ein grundlegend anderes Verständnis von Politik zum Ausdruck, dass das Kino als einen Erfahrungsraum konzipiert, in dem für die einzelnen Individuen ein lebensweltlicher Zusammenhang zugänglich wird, der ihrem Alltagsbewusstsein verwehrt bleibt. Film erscheint als Möglichkeit, die gesellschaftlichen, historischen und medialen Bedingungen, die den Raum alltäglicher Wahrnehmung und damit die sinnliche Erfahrbarkeit der Welt festlegen, selbst noch sinnlich greifbar, anschaulich, evident zu machen.
In seinem neuen Buch befragt Hermann Kappelhoff die Aktualität dieser ästhetischen Utopie. Er unternimmt einen Streifzug durch die Geschichte des Kinos, um in Studien zu so unterschiedlichen Regisseuren wie Eisenstein, Visconti, Fassbinder, Friedkin und Almodóvar herauszuarbeiten, wie sich das Anschaulichwerden von Geschichte und Gesellschaft konkret darstellt. Dabei entwickelt Kappelhoff, unter Bezugnahme auf Schriften von Kracauer, Brecht und Rancière, neue Perspektiven auf das Verhältnis von Kino und Politik. Er zeigt, dass es letztlich der Zuschauer ist, der die ästhetische Utopie des Kinos einzulösen vermag: Für diesen nämlich sind die Filme ein Werkzeug, mit dem er seinen Platz innerhalb der Gesellschaft hinterfragen und neu verorten kann.
Aktualisiert: 2017-03-01
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Pedro Almodóvar gilt als einer der bedeutendsten Regisseure der Gegenwart. Längst hat er sich vom "enfant terrible" des spanischen Untergrunds zum international gefeierten Vertreter des Arthouse-Kinos gewandelt. Es gibt kaum eine Kino-Nation, in der seine Filme nicht anliefen, kaum einen wichtigen Filmpreis, den er noch nicht gewonnen hätte - bis hin zum Oscar für "Alles über meine Mutter" (1999). Trotz seines Renommees ist Almodóvar nach wie vor umstritten. Von den einen wurden Filme wie "Fessle mich!" (1990) im Namen einer radikalen Gender-Politik gepriesen als Befreiungsschläge wider die herrschende Moral, von anderen gescholten ob ihrer ostentativ ausgestellten Künstlichkeit und Selbstreferenzialität. Almodóvars Filme scheinen einerseits Erwartungen zu erfüllen, die man an eine schrill-bunte postmoderne Ästhetik stellt, verfügen aber andererseits, wie die Beispiele "Kika" (1993) und "Schlechte Erziehung" (2004) zeigen, über eine dunkle, abgründige Seite. Die Konfrontation mit sexueller Abhängigkeit und Missbrauch ist in manchen seiner Filme nicht zu übersehen.
Die Beiträge dieses Heftes beziehen sich auf diese Komplexe, zumal auf die politische Dimension des Werkes von Pedro Almodóvar.
Aktualisiert: 2020-03-12
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Das Buch beschreibt eine mögliche Filmanalyse, die sich vor allem auf die postmoderne Erzählweise Pedro Almodóvars konzentriert: Wie spricht der Film, könnte man anhand der Arbeit fragen. Die Mise en Scène des Films wird analysiert. Der Einsatz filmsprachlicher Mittel wie Ausdruckssubstanzen, Kameraführung oder Erzählperspektiven werden durchleuchtet und theoretischen filmanalytischen Überlegungen gegenübergestellt. Mit der Aufhebung üblicher Genrezuweisungen wird das almodóvarsche Spiel mit den Eindeutigkeiten zu einer Entdifferenzierung. Genau diese Entdifferenzierung weist auf postmodernes Erzählen hin. Almodóvars Stilmittel, durch Absenz Präsenz zu erzeugen, wird an mehreren Passagen innerhalb der vorgelegten Arbeit deutlich sichtbar.
Dieser Filmanalyse ist eine Rezeptionsuntersuchung angeschlossen. Film eignet sich als Projektions- und Übertragungsfläche für BetrachterInnen. Auf der Basis von Gruppendiskussionen mehrerer ZuseherInnen werden unterschiedliche Lesearten des Films vorgestellt. Was dabei entstand waren zwei lebendige Gesprächsgruppen, an denen zu beobachten ist, was eine Gruppe sehen 'darf' und was sie ausblenden muss. Festgehalten werden kann, dass die subjektiven Wahrnehmungen bezüglich Alles über meine Mutter geschlechtsspezifisch und geschlechtsübergreifend abliefen.
Aktualisiert: 2020-03-02
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