Sozialpartnerschaft

Sozialpartnerschaft von Hinterseer,  Tobias, Talos,  Emmerich
Die Zusammenarbeit zwischen den großen gesellschaftlichen Interessenorganisationen und der Regierung zählt zu den Kennzeichen des politischen Systems der Zweiten Republik. Sozialpartnerschaft wurde zu einem zentralen politischen Gestaltungsfaktor, der zur vergleichsweise günstigen wirtschaftlichen und sozialen Performance Österreichs wesentlich beitrug. Nach einer Phase der Hochblüte in den Nachkriegsjahrzehnten sind seit den 1980er Jahren deutliche Veränderungen feststellbar, die ihren bisherigen Höhepunkt mit der aktuellen schwarz-blauen Wende erreichen: Diese läuft auf ein Ende des Gestaltungsfaktors Sozialpartnerschaft hinaus. Das vorliegende Buch zeichnet die wechselvolle Entwicklung dieses auch international viel beachteten Musters der Interessenpolitik und dessen institutionelle, politische und wirtschaftliche Voraussetzungen nach. Darüber hinaus steht vor allem der Einfluss der Sozialpartnerschaft bei der Gestaltung der Sozial-, Wirtschafts- und Lohnpolitik im Blickpunkt der Analyse.
Aktualisiert: 2019-05-23
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Siegfried Mittermüller

Siegfried Mittermüller von Sulzenbacher,  Sabine
Menschen wie der Eisenbahner Siegfried Mittermüller haben maßgeblich dazu beigetragen, dass Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg zu dem wurde, was es heute ist. Anlässlich seines 80. Geburtstages hielt seine Tochter den politischen Werdegang ihres Vaters fest. Dieser war geprägt von seinem Engagement in der Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG), im Österreichischen Arbeiter- und Angestelltenbund (ÖAAB), der Arbeiterkammer, der ÖVP Innsbruck und der katholischen Kirche. In der sozialdemokratisch orientierten ÖBB-Personalvertretung gelang es Mittermüller, bei Personalvertretungswahlen in den 1970er-Jahren bei den Lokführern zu reüssieren und in der Folge die Position der christlichen Gewerkschafter zu festigen. Dies war die Basis für ein politisches Engagement, welches ihn in die eingangs genannten Stationen führte. In seiner Pension und das gilt auch für das heute engagiert sich Mittermüller politisch, frei nach Loriot: „Das Leben ohne Politik ist zwar möglich, aber für mich nicht vorstellbar.“ Das Buch soll dazu beitragen, dass die heutige Generation eine klare Haltung im Sinne von Demokratie und Sozialpartnerschaft entwickelt.
Aktualisiert: 2019-03-07
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Ich bestimme mit, also bin ich!

Ich bestimme mit, also bin ich! von Ongaretto-Furxer,  Daniel
Wenn man in einem Land lebt, will man mitentscheiden und sich selbst einbringen können. Die politische Teilhabe ist jedoch in Österreich sehr stark mit der Staatsbürgerschaft verknüpft. Bis 2006 war es Arbeitnehmer/innen aus Drittstaaten in Österreich nicht erlaubt, ins Gremium des Betriebsrates und ins Arbeiterkammerparlament gewählt zu werden. Und das obwohl auf dieser Ebene der politischen Beteiligung keine staatlichen Hoheitsrechte berührt werden. Es geht um die betriebliche und arbeitsrechtliche Mitbestimmung. Seit 2006 können, durch eine Gesetzesnovelle beschlossen, Arbeiter/innen jeder Nationalität in diese Gremien gewählt werden. Dieses Buch beleuchtet den Weg der Öffnung zur Mitbestimmung und zeichnet in Interviews mit türkisch- und jugoslawischstämmigen Betriebs- und Kammerrät/innen ein Bild, wie wichtig politische und soziale Teilhabe ist. Gerade auf der Ebene der beruflichen Interessenvertretung trägt die politische Beteiligung zu einer signifikant besseren sozialen Integration bei. Die Interessenvertretungen Betriebsrat und Arbeiterkammer sind niederschwellige Zugänge zu politischer Teilhabe und daher besonders geeignet, sich politisch zu engagieren.
Aktualisiert: 2019-04-09
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20 Jahre ISA

20 Jahre ISA von Ristic,  Karin
1997 wurde der ISA als gemeinsamer Verein von Arbeiterkammern und Gewerkschaft gegründet. Seitdem hat der ISA mehr als 450.000 ArbeitnehmerInnen bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche in der Insolvenz unterstützt. Die Vertretung von Arbeitnehmerinteressen bei Insolvenz bleibt aber nicht auf die bloße Abwicklung und Vertretung im Einzelfall beschränkt. Der ISA hat auch immer die Gestaltung der Rechtsgrundlagen im Hinblick auf das rechtliche und faktische Umfeld an dieser Schnittstelle von Arbeitsrecht, Insolvenzentgeltsicherung und Insolvenzrecht vor Augen. Diese Festschrift zum 20-jährigen Bestehen des ISA enthält Beiträge, in denen verschiedene Autoren die praktische Arbeit der Insolvenzabwicklung mit fachlicher Expertise verbinden.
Aktualisiert: 2018-11-01
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Die Deutsche Arbeitsfront in Kärnten 1938-1945

Die Deutsche Arbeitsfront in Kärnten 1938-1945 von Weidlitsch,  Daniel
Die wechselvolle Geschichte der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Kärnten, wie sie anhand der politischen und gesellschaftlichen Zäsuren der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts deutlich wird, prägt das Selbstverständnis der Institution bis heute. Berührten bisherige Forschungen zur Geschichte der AK Kärnten das dunkle Kapitel Nationalsozialismus nur am Rande, so versucht die vorliegende Publikation diese Periode im Kontext der Deutschen Arbeitsfront (DAF) zu fassen. Nach der Zerschlagung der Arbeitnehmervertretung im Deutschen Reich entstanden, trat jene Massenorganisation des Dritten Reiches 1938 nicht nur an die Stelle der AK Kärnten, sondern übernahm auch deren Strukturen. Ausgehend von der Entwicklung der Arbeitsfront und ihrer Aktivitäten ab 1933 beschäftigt sich die vorliegende Darstellung daher mit der DAF in Kärnten. Dabei wird unter anderem erkennbar, dass sich das AK-Gebäude, das von den Nationalsozialisten so bezeichnete "Haus der Arbeit", als Zentrum der DAF in Kärnten etablierte und der Einfluss ihrer Funktionsträger auch auf regionaler Ebene mit den wirtschaftlichen und sozialpolitischen Zielsetzungen des NS-Systems korrelierte. Dazu zählte etwa die Aufrechterhaltung der Arbeitsdisziplin in den Betrieben ebenso wie der Versuch,die Arbeiterschaft in das Konzept der NS-Volksgemeinschaft zu integrieren. Letzteres sollte vor allem durch das Angebot von "Kraft durch Freude" erreicht werden.
Aktualisiert: 2017-06-29
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Geschichten aus der Arbeitswelt

Geschichten aus der Arbeitswelt
28 Kurzgeschichten, die einen authentischen Ausschnitt aus der großen, weiten Berufswelt liefern, 28 Kurzgeschichten, erzählt von 25 Autorinnen und Autoren, die berühren, erfreuen, zornig oder traurig stimmen – herausgegeben von der Arbeiterkammer Burgenland und dem Österreichischen Ge-werkschaftsbund Burgenland. AutorInnen: Emin Dzakic, Anne Frei, Doris Horvath, Johann Laschalt, Ingeborg Mo-ser, Roman Felder, Agnes Trimmel, Bernhard Ozlsberger, Manfred Deutsch, Franz Pieber, Anna Syrovatka, Karl-Heinz Pieler, Christian Koisser, Christian Frasz, Margit Paul-Kientzl, Iris Wild, Josef Karner, Michael Kaincz, Nele Lavorsky, Dorottya Kickin-ger, Wolfgang Bachkönig, Wolfgang Millendorfer, Silvia Freudensprung-Schöll, Daniela M. Pieber, Christina Stolavetz Fotos: Roman Felder & Roman Huditsch
Aktualisiert: 2018-07-18
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Selbstverwaltung

Selbstverwaltung von Füreder,  Heinz, Gstöttner-Hofer,  Gerhard, Hotz,  Manuela, Lorenz,  Gerald, Wall-Strasser,  Sepp
Um sich dem Thema Selbstverwaltung speziell in den Arbeiterkammern und in den Sozialversicherungen fundiert anzunähern, bietet diese Publikation mehrere inhaltliche Blickwinkel auf dieses demokratiepolitisch interessante Merkmal im staatlichen Gefüge Österreichs. Mehrere Beiträge beleuchten die historischen Hintergründe und Entwicklungen, die zum heutigen Selbstverwaltungssystem geführt haben. Politikwissenschaftliche, rechtsphilosophische und verfassungsrechtliche Analysen beschreiben, welche Bedeutung die Selbstverwaltung heute im politischen und rechtlichen System Österreichs einnimmt. Breiter Raum wird der Beschreibung des Aufbaus, der Funktionsweise, der Aufgaben und der Leistungen der Selbstverwaltung in der Arbeiterkammer und den Sozialversicherungsträgern (Gebietskrankenkassen, Pensionsversicherungsanstalt, Allgemeine Unfallversicherungsanstalt) gewidmet. Auch die Teilselbstverwaltung im Rahmen des Arbeitsmarktservice wird vorgestellt. Nicht zuletzt wird eine Einordnung des spezifisch österreichischen Systems im internationalen Vergleich vorgenommen. Folgende profunde Kenner/-innen des Selbstverwaltungssystems ermöglichen gemeinsam mit zentralen Akteuren/-innen desselben einen tiefen Einblick in ein institutionelles Gefüge, das die demokratischen und sozialen Strukturen des österreichischen Gemeinwesens maßgeblich sichert, mitgestaltet und weiterentwickelt: Johann Kalliauer, Karl Korinek, Klaus-Dieter Mulley, Stefan Wedrac, Barbara Prammer, Ferdinand Karlhofer, Harald Eberhard, Frank Nullmeier, Alois Stöger, Andrea Wesenauer, Felix Hinterwirth, Franz Röhrenbacher, Alexander Koppensteiner, Rudolf Kaske.
Aktualisiert: 2015-12-16
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Zukunft gestalten – Visionen denken

Zukunft gestalten – Visionen denken von Bundesarbeitskammer, Chaloupek,  Günther, Fendrich,  Karin, Mulley,  Klaus-Dieter
Die Publikation stellt keine "Festschrift" im landläufigen Sinn dar, sondern bietet Raum zur Erörterung von Herausforderungen, die auf die Arbeiterkammern zukommen. Die inhaltlichen Schwerpunkte stellen Fragen an die Zukunft unserer Gesellschaft, unseres Staates sowie der Europäischen Gemeinschaft dar, wobei auch Visionen zur künftigen Arbeitswelt, Wirtschafts- und Bildungspolitik Platz finden. Entstanden ist eine Art der "Konfrontation" zwischen einerseits der "Außensicht" einer Reihe österreichischer WissenschaftlerInnen und PublizistInnen, die ihre Überlegungen und Ansichten in Form von Essays aus ihrem jeweiligen Fachbereich zur Verfügung stellten und andererseits der Sicht "interner KammermitarbeiterInnen". Die Spannung, die sich durch Gegenüberstellung der Ergebnisse der beiden AutorInnengruppen ergibt, eröffnet einen Bogen von Gestaltungsmöglichkeiten für unsere Zukunft. Dies zeigt sich im Einzelnen in teilweise durchaus unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen und als relevant erachteten Thematiken, partiell aber auch sehr ähnlichen Gedanken und Visionen, obwohl weder externen noch internen AutorInnen die Texte der jeweils anderen bekannt waren. Dabei ist die künftige Gestaltungsrichtung für die Arbeiterkammern vom selben Grundgedanken getragen wie das bereits für die vergangenen Jahrzehnte Gültigkeit hatte: "Gerade in der Gegenwart, die von zunehmender Einkommens- und Vermögensdiskrepanz geprägt ist, muss das Eintreten für soziale Gerechtigkeit ein zentrales Anliegen sein. Gleiche Rechte, gleiche Chancen und Gerechtigkeit bei Einkommen und Vermögen müssen immer aufs Neue erkämpft werden. Das ist unsere Aufgabe für die Zukunft." (Herbert Tumpel, Präsident der Arbeiterkammer)
Aktualisiert: 2018-07-09
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50 Jahre Sozialakademie. Für Demokratie und sozialen Fortschritt

50 Jahre Sozialakademie. Für Demokratie und sozialen Fortschritt von Göhring,  Walter, Jandl,  Claudia
Seit nunmehr 50 Jahren besteht die Sozialakademie. Sie ist die höchste Ausbildungsstätte für Funktionäre der Arbeitnehmerbewegung und hat die Zielvorgabe, die Teilnehmer zu lehren, die Interessen der Arbeiter und Angestellten in allen Bereichen der modernen Gesellschaft zu vertreten. Die Publikation zeichnet, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, den Weg dieser Einrichtung von den schwierigen Anfängen im Jahr 1949 bis in unsere Tage nach. Der Autor arbeitete nicht nur den Weg dieser Bildungseinrichtung historisch auf, sondern regt auch an, über die Zukunft gewerkschaftlicher Bildungseinrichtungen nachzudenken.
Aktualisiert: 2016-04-04
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Der Sozialpolitiker Karl Maisel

Der Sozialpolitiker Karl Maisel von Steiner,  Guenther
Als Sozialdemokrat und Gewerkschafter, als Regierungsmitglied und schließlich als Präsident der Arbeiterkammer steht Karl Maisel für die Erfolgsgeschichte der Zweiten Republik. Er prägte ein wichtiges, ein für die Anfänge der Zweiten Republik entscheidendes Politikfeld: die Sozialpolitik. Er war der Minister des ASVG. In seiner Amtszeit einigten sich die Sozialpartner auf die gesetzliche Grundlage des sich entwickelnden Sozial- und Wohlfahrtsstaates.
Aktualisiert: 2018-07-09
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