Flokati oder mein Sommer mit Schmidt

Flokati oder mein Sommer mit Schmidt von Schult,  Martin
'Als das mit Frau Schellack passiert ist, waren mir Mädchen zwar nicht egal, aber sie gehörten der gleichen Gruppe von Menschen an wie meine Schwester. Und wenn ich schon das zwischen David Cassidy und meiner Schwester nicht verstehen konnte, wie sollte ich dann überhaupt den Rest begreifen?' Es ist der WM-Sommer 1974. Der 12-jährige Paul lebt in behüteten Verhältnissen: Der Vater ist ein fußballverrückter Friseur, der sich durch Zettels Traum kämpft, die Mutter eine emanzipierte Linke, die mit dem taxifahrenden RAF-Sympathisanten Bruder Kolja lange, ominöse Ausfahrten unternimmt. Seine Schwester redet nur in Abkürzungen. Mit seinem besten Freund Boris träumt sich Paul ins Weltall und stromert durch die Nachbarschaft. Dort führt der seltsame Emil Bartoldy seine Schildkröte spazieren. Als am Ende des Sommers die Ehe der Eltern zerbricht und seiner Freundin, der alten Nachbarin Frau Schellack, etwas Schreckliches passiert, flüchtet Paul, um sich final der Welt zu stellen. Martin Schult erzählt einfühlsam und mit Liebe zum Detail eine Geschichte über Freundschaft, Schuld und einen unvergesslichen Sommer. 'Martin Schult hat einen rasanten, warmherzigen und unwiderstehlich witzigen Debütroman geschrieben. Diese Coming-of-Age-Geschichte zwischen Fußball, Anarchie und Arno Schmidt winkt aus dem Frankfurter Jahr 1974 dauernd der Gegenwart zu. Dieser Flokati kann fliegen!' Felicitas von Lovenberg
Aktualisiert: 2019-06-05
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Kein Land in Sicht

Kein Land in Sicht von Kleff,  Michael, Wenzel,  Hans-Eckardt
Zwischen 1990 und 1992 reiste der Journalist und Autor Michael Kleff durch ein "verschwindendes" Land und fragte Künstler in Ostdeutschland nach ihren Erfahrungen und Erwartungen. Es ging dabei um die Bewältigung der eigenen Vergangenheit in der DDR, aber auch um Probleme der Existenzsicherung. Die Friedliche Revolution von 1989 hatte zweifellos eine Befreiung der Kunst und der Künstler gebracht. Doch war beim schnellen Zusammenschluss mit der Bundesrepublik im kulturellen Bereich manches verloren gegangen. Die Interviews mit 30 Liedermachern und Kabarettisten aus den ersten Monaten der (Nach-)Wendezeit eröffnen neue Blicke auf die historischen Ereignisse, die sich 2019 zum 30. Mal jähren. Zugleich helfen sie beim Verständnis heutiger Kultur- und Politikdebatten.
Aktualisiert: 2019-06-05
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Die Höllenschmiede

Die Höllenschmiede von Rathjen,  Friedhelm
Der Band „Die Höllenschmiede“ bietet eine analytische Gesamtdarstellung von Arno Schmidts James-Joyce-Rezeption unter Berücksichtigung des aktuellen Forschungsstands. Schmidts Joyce-Rezeption zählt mittlerweile zu den am ausgiebigsten behandelten Themen der Schmidt-Forschung, und zumindest über die Grundzüge herrscht weitgehend Konsens. In den letzten Jahren sind allerdings etliche neue Detailinformationen und Materialien zugänglich geworden, und darum ist es an der Zeit für eine Gesamtdarstellung des Themas unter Einbeziehung dieser neuen Aufschlüsse. Gleichzeitig bietet sich die Möglichkeiten, in diesem Band einige ältere Arbeiten, die seit Jahren nicht mehr greifbar waren, wieder zugänglich zu machen und dabei zumindest punktuell an den aktuellen Erkenntnisstand anzupassen. Als dokumentarisches Beibuch erscheint gesondert ein Materialienband mit dem Titel „Die Schlüsselschmiede“.
Aktualisiert: 2019-05-09
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Die Schlüsselschmiede

Die Schlüsselschmiede von Rathjen,  Friedhelm
Der Materialienband „Die Schlüsselschmiede“ ist angelegt als dokumentarisches Beibuch zu dem gesondert erscheinenden Band „Die Höllenschmiede“. Der „Schlüsselschmiede“-Band enthält eine detaillierte Chronik der Schmidtschen Joyce-Rezeption, eine Inventarisierung von Schmidts Joyce-Handbibliothek, ausführliche Register der Verwertung aller Joyce-Schriften (mit den Schwerpunkten „Ulysses“ und „Finnegans Wake“) durch Schmidt sowie eine chronologische Themenbibliographie Joyce / Schmidt.
Aktualisiert: 2019-05-09
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Ein „böses «Zu spät!»“?

Ein „böses «Zu spät!»“? von Herzog,  Winand
"Welche versteckten Botschaften enthält Arno Schmidts Dankadresse" zum GoethePreis? Was verhinderte ein früheres Debüt als Schriftsteller? Welche Rolle spielte hierbei Schmidts Konzept des dyadischen Schreibens? Die vorliegende Untersuchung bietet zu diesen Fragen neue Erkenntnisse. Arno Schmidts "Dankadresse zum GoethePreis" ist sein Testament als Autor. Winand Herzog enthüllt deren intertextuelle Anspielungen, die Schmidts Wunsch nach literarischer Unsterblichkeit ebenso spiegeln wie seine Distanzierung vom zu Lebzeiten unverö?entlichten Frühwerk. Schmidts zentrale Behauptung, seine Schriftstellerlaufbahn sei durch "ein böses 'Zu spät!' " erschwert worden, konfrontiert Herzog mit vergleichenden Untersuchungsreihen von Autoren aus fünf Generationen. Es zeigt sich, dass eine spezifische Fesselung Schmidt an einem früheren Schritt in die Ö?entlichkeit gehindert hat – ein dyadisches Schreibkonzept, das der Kommunikationsstruktur seiner Werke zeitlebens eingeschrieben bleibt. Die Dyaden lösen einander seit 1932 in einem organischen Verfahren ab, bis sie ihren adäquaten Ausdruck in der spezifischen Form des "Schmidt-Lesers" finden, der darin geschult wird, das nötige Verständnis für Schmidts immer komplizierter und komplexer werdendes Schreiben zu entwickeln.
Aktualisiert: 2019-05-22
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Notizzettel

Notizzettel von Haarkötter,  Hektor
Der Medienwissenschaftler Hektor Haarkötter hat die erste Kulturgeschichte des Notizzettels geschrieben und gleichzeitig eine Medienphilosophie des Notizzettels verfasst. Denn Notizzettel – Einkaufszettel, Spickzettel, Schmierzettel, Skizzen, Entwürfe, Karteikarten, Post-its – sind der erste Haltepunkt vom Gedanken zum Geschriebenen: Ich denke, also notiere ich. Wer den Menschen beim Notieren zusieht, der kann ihnen also beim Denken zusehen. Ob als Notizsammlung, als Skizzenheft oder als Laborbuch in der Naturwissenschaft: Notizen lehren, dass Medien nicht in erster Linie zum Kommunizieren da sind. Sie delegieren das Problem des Erinnerns und zeigen, dass Medien zum Vergessen da sind. Als Aufschreibesystem ist der Notizzettel Hard- und Software in einem, ein echtes Universalmedium. Seine Bedeutung für die Kulturgeschichte des Denkens ist nach der Lektüre dieses Buches nicht mehr zu unterschätzen.
Aktualisiert: 2019-05-08
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Notizzettel

Notizzettel von Haarkötter,  Hektor
Der Medienwissenschaftler Hektor Haarkötter hat die erste Kulturgeschichte des Notizzettels geschrieben und gleichzeitig eine Philosophie dieses unscheinbaren Mediums verfasst. Denn Notizzettel – Einkaufszettel, Spickzettel, Schmierzettel, Skizzen, Entwürfe, Karteikarten, Haftnotizen, Wandkritzeleien – sind der erste Haltepunkt vom Gedanken zum Geschriebenen: Ich denke, also notiere ich. Wer den Menschen beim Notieren zusieht, der kann ihnen beim Denken zusehen. Ob als Notizsammlung, als Skizzenheft oder als Laborbuch in der Naturwissenschaft: Notizen lehren, dass Medien nicht in erster Linie dem Kommunizieren dienen. Sie delegieren das Problem des Erinnerns und zeigen, dass Medien zum Vergessen da sind. Als Aufschreibesystem ist der Notizzettel Hard- und Software in einem, ein echtes Universalmedium. Seine Bedeutung für die Kulturgeschichte des Denkens ist nach der Lektüre dieses Buches nicht mehr zu unterschätzen.
Aktualisiert: 2019-06-05
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Freitisch

Freitisch von Timm,  Uwe
Sind wir die geworden, die wir sein wollten?»Damit hatte er nicht rechnen können, ausgerechnet hier, am Mare Balticum, von seinem Vorleben eingeholt zu werden.« Uwe Timm erzählt vom späten Wiedersehen zweier Männer, die in den frühen Sechzigern, noch vor dem großen Aufbruch, als Studenten in München ihren Weg suchten.Am Freitisch saßen sie mittags beieinander, in der Kantine einer spendablen Versicherung, und ihre Gespräche kreisten um Gott und die Welt und einen gemeinsamen Bezugspunkt: Arno Schmidt. Als sie sich in Anklam wiedertreffen, prallen zwei Lebensentwürfe aufeinander. Der Erzähler hat hier als Lehrer gearbeitet, Deutsch und Geschichte, und führt seit seiner Pensionierung ein Antiquariat. Der andere, Euler, damals Mathematiker mit literarischen Ambitionen, kommt als Investor und sondiert das Terrain, um eine Mülldeponie zu bauen.Beide helfen sich und der Erinnerung auf die Sprünge, geben Anekdoten zum Besten, zitieren ihre Lektüren und landen immer wieder bei dem Dritten im Bunde: Falkner, der damals schrieb, ohne jemals einen Text vorzuzeigen, und mittlerweile ein bekannter Schriftsteller ist. Und bei jener merkwürdigen Reise, die sie in die Heide, zu Arno Schmidts Grundstück führte.Wie man wurde, was man ist, und was man vielleicht hätte werden können – davon handelt Uwe Timms geistreiche, gewitzte, glänzend geschriebene Novelle, die voller Anspielungen steckt und der existenziellen Frage nachgeht: Was lässt sich umsetzen von den Wünschen und Hoffnungen, mit denen man angetreten ist?  
Aktualisiert: 2019-05-21
Autor:
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Bericht am Feuer

Bericht am Feuer von Ransmayr,  Christoph, Wilke,  Insa
Das Geheimnis des Erzählens - Zum Werk von Christoph Ransmayr. Christoph Ransmayr erzählt in einem langen Gespräch von den Wegen seines Schreibens. Ins Innere seiner Geschichten folgen ihm drei seiner Übersetzer und zwei Wissenschaftler, die mit der Herausgeberin Insa Wilke über sein Werk gesprochen haben. Sie erzählen davon, welche eigenen Vorstellungswelten sich auf den imaginären Reisen geöffnet haben. So entsteht in den mündlichen und schriftlichen Korrespondenzen ein Buch über die Rätselhaftigkeit der Materie und die Erkundung der Welt im Schreiben, gewidmet einem der bedeutendsten Künstler der Gegenwartsliteratur. Eine Einladung, sich auf den Weg zu machen ins Unbekannte. »Schreiben gleicht manchmal dem Weg in die Wildnis: Da wie dort öffnen sich scheinbar grenzenlose, menschenleere Räume, in denen es aber nur wenige gangbare Wege gibt.« (Christoph Ransmayr)
Aktualisiert: 2019-06-07
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