Dorfkirchen in Hameln-Pyrmont

Dorfkirchen in Hameln-Pyrmont von Gelderblom,  Bernhard, Köhler,  Dagmar
Bernhard Gelderblom und Dagmar Köhler Dorfkirchen in Hameln-Pyrmont Schriftenreihe des Vereins für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln, Band 2 Fotos von Bernhard Gelderblom 256 S.; 17 x 21; Softcover-Umschlag mit Klappen; 978-3-95954-123-7; 19,80 Eur[D] 70 Dorfkirchen und Kapellen gibt es im Landkreis Hameln-Pyrmont, 70 Dorfkirchen und Kapellen werden in diesem Buch vorgestellt. Jede Kirche, jede Kapelle hat ihre eigene Architektur und Ausstattung und ihre ganz eigene Ausstrahlung. Wer eine Dorfkirche betritt, spürt diese be- sondere Aura, sieht Besonderheiten und Ausschmückungen, die sich über Jahrhun- derte entwickelt haben und zu denen jede Generation etwas beigetragen hat. Darge- stellt werden ganz bewusst alle Kirchen, nicht nur „die Schönen im Lande“. Dankbar stellt der Besucher fest, dass jede Gemeinde „ihre“ Kirche liebevoll pflegt und erhält. Dies ist umso mehr anzuerkennen, als der starke gesellschaftliche Wandel und seine Auswirkungen gerade die dörflichen Kirchengemeinden trifft und die Erhaltung der Dorfkirchen gefährdet. Über den langen Zeitraum von sechs Jahren haben Autorin und Autor mit viel Freude an diesem Buch gearbeitet. Nun haben sie den Wunsch, dass die heimischen Dorfkirchen in der Öffentlichkeit den Stellenwert bekommen, den sie verdienen und benötigen.
Aktualisiert: 2023-04-20
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Stolpersteine

Stolpersteine von Gelderblom,  Bernhard
Im Jahre 1993 begann der Künstler Gunter Demnig in den Straßen seiner Heimatstadt Köln „Steine gegen das Vergessen“ zu verlegen, „Stolpersteine“, wie er sie nannte. Sie sollten an frühere Nachbarn erinnern, die als Juden, Sinti oder Roma, Euthanasieopfer, Homo­sexuelle, politisch oder religiös Verfolgte unter dem NS-Regime verschleppt und ermordet wurden. „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, sagt Gunter Demnig. Bis Ende 2020 wurden 75.000 Steine verlegt. Somit hat sich das Projekt, das immer auch Kontroversen hervorruft, zum weltweit größten dezentralen Mahnmal gegen den Nationalsozialismus entwickelt. An über 800 Orten in Deutschland und in rund 200 ausländischen Städten hat Gunter Demnig bereits Stolpersteine verlegt. Im Landkreis Hameln-Pyrmont erinnern (Stand 2020) 115 Stolper­steine an Menschen, die dem Terror der Nationalsozialisten zum Opfer gefallen sind. Davon gelten 113 jüdischen Bürgerinnen und Bürgern, zwei sind Nichtjuden gewidmet. Nimmt man die Orte Hessisch Oldendorf und Hemeringen dazu, dann erhöht sich die Zahl auf 133. Diesen Stand gibt die vorliegende Broschüre wieder, die über die Orte der Stolpersteine und die Biographien der Betroffenen informieren will.
Aktualisiert: 2021-11-18
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Von den Bewohnern der „Russenkaserne“

Von den Bewohnern der „Russenkaserne“ von Gelderblom,  Bernhard
Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter gehörten wie selbstverständlich zum Kriegsalltag des NS-Staates, besonders auf dem Lande. Wohl deswegen entwickelte sich das Bewusstsein für das große Unrecht, das diesen Menschen angetan wurde, nur in einem sehr geringen Ausmaß. Bis heute haben viele Menschen in Deutschland keine Vorstellungen vom Umfang und dem Charakter der Zwangsarbeit in der NS-Zeit. Auch das Stiftsgut Fischbeck griff wie die übrigen niedersächsischen ­Klöster und Stifte auf die aus dem Osten rekrutierten Arbeitskräfte zurück. Bernhard Gelderblom stellt in dieser Broschüre - soweit es die historischen Quellen zulassen - die Arbeit und das Leben der auf dem Stiftsgut Fischbeck beschäftigten Zwangsarbeiter dar. Dabei wird deutlich, dass das Leid der Deportierten über die in Deutschland verbrachte Zeit weit hinaus geht. Die Menschen kamen zurück in zerstörte Dörfer und Städte. Der unterbrochene Schulbesuch, die nicht abgeschlossene Ausbildung waren nicht nachzuholen. Die Zwangsarbeit in Deutschland hatte lebenslange negative Folgen. Bernhard Gelderblom Von den Bewohnern der „Russenkaserne“
Aktualisiert: 2021-12-23
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Die Toten der „Russenburg“ in Salzhemmendorf

Die Toten der „Russenburg“ in Salzhemmendorf von Gelderblom,  Bernhard
Auf dem Gelände des Steinbruchs des Kalk- und Ziegelwerks Biermann & Pieper in Salzhemmendorf haben während des Zweiten Weltkriegs sowjetische Kriegsgefangene arbeiten müssen. Noch lange Jahre nach Kriegsende existierte ein kleines Gräberfeld, auf dem sieben Männer bestattet waren. Sechs waren bei der harten Arbeit ums Leben gekommen, der siebte wurde „auf der Flucht erschossen“. Für keines der zahlreichen Lager mit sowjetischen Kriegsgefangenen im Kreisgebiet Hameln-Pyrmont liegen Nachrichten über annähernd so viele Tote vor. Die Geschichte des Lagers im Steinbruch sowie die Schicksale der Toten stellt Gelderblom unter Einbeziehung aktueller Erkenntnisse in diesem Büchlein erstmals vertiefend dar.
Aktualisiert: 2021-01-14
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Vom Karrengefängnis zur Jugendanstalt

Vom Karrengefängnis zur Jugendanstalt von Gelderblom,  Bernhard
Mit 310 Jahren ist die Geschichte des Strafvollzugs in Hameln sehr lang. Die Anstalt ist somit ein wesentlicher Teil der Stadtgeschichte. Bernhard Gelderblom stellt diesen Sachverhalt nun erstmals zusammenhängend dar. Zudem wird deutlich, dass die Geschichte des Strafvollzugs ein gewichtiger Bestandteil der Kulturgeschichte ist, denn – so formuliert es Anstaltsleiterin Christiane Jesse in ihrem Vorwort – „die Art und Weise, wie eine Gesellschaft mit Rechtsbrechern umging, lässt Rückschlüsse auf die jeweils vorherrschenden Menschenbilder und Annahmen darüber zu, mit welchen Methoden Kriminalität am effektivsten bekämpft werden kann“.
Aktualisiert: 2020-05-12
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Die NS-Reichserntedankfeste auf dem Bückeberg 1933 – 1937

Die NS-Reichserntedankfeste auf dem Bückeberg 1933 – 1937 von Gelderblom,  Bernhard, Keller-Holte,  Mario
Dieses Buch von Bernhard Gelderblom bietet eine kompakte Einführung in das Thema „Reichserntedankfeste“. Diese Massenveranstaltungen mit mehreren hunderttausend Teilnehmern wurden von 1933 bis 1937 auf dem Bückeberg bei Hameln vom NS-Regime inszeniert. Das Buch enthält etwa 200 Abbildungen, viele davon bislang unveröffentlicht. Eine nicht geringe Zahl der Fotos entstand zu Propagandazwecken. Die „Reichserntedankfeste“ waren Medienereignisse: Hitlers Rede wurde live auf alle „Volksempfänger“ des Deutschen Reiches übertragen. Bedeutsamer war die Rolle von Fotografie und Film: Die gewaltsame Ästhetik der Menschenmassen, Fahnenwälder und marschierenden Kolonnen wurde vom NS-Regime bewusst für die mediale Nutzung inszeniert. . Der eigentliche Anlass der Ereignisse, der Erntedank, spielte im Rahmen dieser „Feste“ nur eine Nebenrolle – neben den Auftritten Adolf Hitlers waren die Schauübungen der Wehrmacht mit der Zerstörung des „Bückedorfes“ die Höhepunkte der Veranstaltung. Die militärische Machtdemonstration diente zur Vorbereitung des deutschen Volkes auf einen kommenden Krieg. Als 1938 der Einmarsch in das „Sudetenland“ kurz bevor stand, wurde das letzte geplante „Reichserntedankfest abgesagt, weil die verfügbaren Transportmittel militärisch genutzt werden mussten.
Aktualisiert: 2020-01-08
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40 Jahre ‚Schlacht um Grohnde‘ 1977-2017

40 Jahre ‚Schlacht um Grohnde‘ 1977-2017 von Gelderblom,  Bernhard
Die als friedliche Veranstaltung geplante Anti-Atomkraft-Demo am 19. März 1977 eskalierte und ging als „Schlacht um Grohnde“ in die Geschichte ein. 40 Jahre später hat der Historiker Bernhard Gelderblom zahlreiche Bilder, Dokumente und Erfahrungsberichte für eine umfangreiche Ausstellung über die Anti-Atom-Bewegung im Weserbergland zusammengetragen. Die Inhalte des Buches sind wesentlich umfangreicher als die der Ausstellung. Zudem gibt es einen Anhang mit Fotos und Texten zu den Veranstaltungen rund um die Ausstellung. Die Darstellung der Ereignisse des 19. März 1977 versucht unterschiedliche Sichtweisen – der Demonstranten, der Polizei, der Presse, der Obrigkeit – einzunehmen. Diese Dokumentation ist auch als Aufforderung zu verstehen, die Zeit der 1970er Jahre genauer zu betrachten – die Demokratie erlebte ein erneuerndes Element, indem „Bürgerinitiativen“ direkten Einfluss auf konkrete Entscheidungen des Staates nehmen wollten und – teilweise sehr fantasievoll – Widerstand leisteten.
Aktualisiert: 2020-01-08
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Hameln damals & heute

Hameln damals & heute von Gelderblom,  Bernhard
In einer mehrjährigen losen Zeitungsserie hat der Hamelner Historiker Bernhard Gelderblom die Veränderungen wichtiger Bauten oder anderer bedeutender Orte im Stadtbereich von Hameln anhand von historischen und aktuellen Fotografien beschrieben. Mit der Zusammenstellung dieser Bilder und Texte zu einem großformatigen Bildband legt ­Gelderblom gewissermaßen eine kleine Stadtgeschichte vor. Neben Hochzeitshaus, Hamelner Münster oder den zahlreichen Mühlen am Weserufer klammert Gelderblom das Zuchthaus oder den Friedhof Wehl als Begräbnisstätte von NS-Opfern nicht aus und legt mit mehr als 100 Gegenüberstellungen von „damals & heute“ ein vielschichtiges Buch zur Geschichte Hamelns vor. Das Buch lädt zum Blättern und Schauen ein und verführt dazu, sich festzulesen und interessante Details der Geschichte Hamelns zu entdecken. In der Gegenüberstellung der faszinierenden historischen Bilder mit aktuellen Aufnahmen zeigt sich, dass sich das Stadtbild Hamelns bis in die jüngste Zeit hinein ständig gewandelt hat.
Aktualisiert: 2022-02-17
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60 Jahre Kriegsende

60 Jahre Kriegsende von Gelderblom,  Bernhard, Truchsess,  Wolfhard F
Der Historiker Bernhard Gelderblom und der Journalist Wolfhard F. Truchseß haben die Spuren, welche die letzten Tage des Zweiten Weltkrieges in Hameln hinterließen, gesammelt. Sie haben mit Augenzeugen gesprochen und zahlreiche Dokumente und Informationen ausgewertet. Das Kriegsende in Hameln war sehr dramatisch. Es gab den Befehl, die Weserlinie, und damit auch Hameln, unter allen Umständen zu halten. Die Stadt wurde in Verteidigungsbereitschaft versetzt und zwei Tage heftig beschossen, was zahlreiche Tote und den Verlust wertvoller historischer Bausubstanz zur Folge hatte. Am 6. April 1945 nahmen amerikanische Truppen Hameln ein. Es war eine Zeit der Angst, der Hoffnung, aber auch der Freude – je nachdem, wie die Menschen zur Herrschaft der Nationalsozialisten standen. Das Ende des Zweiten Weltkriegs markierte für einen kleinen Teil der in Deutschland Lebenden einen ganz bewusst erlebten Akt der Befreiung: Für die Menschen in den Konzentrationslagern, die Zwangsarbeiter, Gewerkschafter, Sozialdemokraten und Kommunisten, die politischen Gefangenen in Zuchthäusern. Für andere Menschen war es das Ende des Kriegsschreckens, das Ende der Bombenangriffe und des Lebens in den Luftschutzkellern; für sie war es das Ende Deutschlands. Sie fürchteten sich vor dem, was kommen würde. Ihren Schicksalen, gleich auf welcher Seite sie standen, wird in diesem Buch nachgegangen.
Aktualisiert: 2020-07-09
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Ausländische Zwangsarbeit in Hameln und im Landkreis Hameln-Pyrmont 1939-1945

Ausländische Zwangsarbeit in Hameln und im Landkreis Hameln-Pyrmont 1939-1945 von Gelderblom,  Bernhard, Keller-Holte,  Mario
Etwa 10.000 Männer, Frauen und Kinder wurden während des Zweiten Weltkrieges nach Hameln und in den Landkreis Hameln-Pyrmont deportiert. Hinter dieser Zahl verbergen sich 10.000 einzelne Schicksale. Die Zwangsarbeiter waren im regionalen Raum mit weitem Abstand die größte Opfergruppe des Zweiten Weltkrieges. Bernhard Gelderblom und Mario Keller-Holte haben die Hintergründe und Bedingungen der Zwangsarbeit im Landkreis Hameln-Pyrmont in jahrelanger Arbeit recherchiert. Dieses Buch beleuchtet die unterschiedlichen Schicksale der oftmals in jungen Jahren nach Deutschland verschleppten Menschen, beschreibt die zahlreichen Lager sowie die Betriebe und Haushalte, in denen die Zwangsarbeiter eingesetzt wurden.
Aktualisiert: 2022-03-17
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