Groteskenspiegel

Groteskenspiegel von Gerresheim,  Bert, Roemer,  Werner
Karlheinz Nowald aus Außenwelt – Innenwelt, Spiegel – Zerrspiegel, Etüde mit Zitaten In den Zeichnungen und Plastiken von Bert Gerresheim wird Lebenswirklichkeit und Erfahrung, Gesehenes, Ge- und Erlebtes, Gewolltes, Vorgestelltes und Geträumtes vexierend gespiegelt und im Bildwerk gebannt. Dabei erscheint natürlich keine klassische Welt. Eher eine labyrinthische und groteske. Im Dezember 2012 schreibt er in einem Brief: „alles ist mir eine gute groteske.“ ln unserer Korrespondenz erwähnt er da das Wort zum ersten Mal, aber seitdem taucht es immer häufiger auf. Im April 2015 fällt ihm „das groteske des gesamten lebensambientes“ auf, am 16. Juli fühlt er sich „im grotesken unterwegs“, und am 25. Juli fragt er: „sind die grotesken verzerrte signale des wunderbaren?“ Auch in den Titeln der Plastiken, Frottagen, Projekte kommt es zur Sprache: verballhornt als Ensoresken und Böcklinesken oder einfach in den Benennungen der Zeichnungen, zum Beispiel in groteske / der gute tod, groteske ohne flugmöglichkeit, vogelzwittergroteske, groteske Darwinstunde – verkappter unglücksrabe und einer ganzen Bronzegruppe von vexiergrotesken. Diese Werke haben handliche Größen, und ihr Habitus erinnert an die Zwitterwesen von Hieronymus Bosch und Pieter Bruegel, an diese zusammengesetzten Wesen und Unwesen höllischer Abkunft. Bei Gerresheim deuten die Titel ihr Aussehen an: schnabelgnom, koboldfisch, meereszwitter, maskenbold, schellenratte … Nun ist das Wort grotesk seit einem Jahrhundert in die Inflation geraten. Ursprünglich war es nur eine Sachbezeichnung, der Name für die am Ende des 15. Jahrhunderts in den römischen Grotten entdeckten antiken Fresken mit ihren zusammengesetzten Ornamenten. Sie wurden auch als sogni dei pittori bezeichnet, Malerträume. Sie bestanden „aus einer symmetrischen Verschlingung von stilisiertem Pflanzenwerk mit phantastischen Menschen- und Tiergestalten, mit Satyrn, Kentauren und ähnlichen Fabelwesen, mit Köpfen, Masken und Fruchtschnüren, mit Vögeln und Insekten, Waffen, Gefäßen und dergleichen.“ Im Zeitalter der Aufklärung erfuhr das Wort eine Bedeutungserweiterung, diente der Unterscheidung einzelner Literatur- und Kunstgattungen und wurde in die Nähe des Komischen und Burlesken gestellt – als Gegensatz zum Erhabenen. Und so wurde es auch am Ende des 19. Jahrhunderts noch verstanden, wie man in der dritten Auflage von Meyers Konversations-Lexikon von 1887 nachlesen kann: „Bezeichnung einer Gattung des 137 Niedrig-Komischen in der Literatur, der Musik und den bildenden Künsten, welche das Närrisch-Seltsame, das abenteuerliche Zusammenstellen heterogener Gegenstände, ein Produkt ungezügelter Phantasie, in sich faßt.“ Längst aber hat sich der Bedeutungshorizont noch weiter ausgedehnt, so weit, dass Wolfgang Kayser in seinem Standardwerk über Das Groteske in Malerei und Dichtung (1957) meint, „daß weite Bereiche des gegenwärtigen lyrischen Schaffens den Begriff des Grotesken zu ihrer Deutung nahelegen.“ Oder, noch nachdrücklicher, Peter Fuß in Das Groteske (2001): „Moderne Kunst ist wesentlich grotesk.“ Dem möchte man achselzuckend zustimmen. Sieht man nun auf der Website des Duden nach, welche Bedeutungsspektren das Wort grotesk aktuell auffächert, dann trifft man auf so viele Möglichkeiten, dass man kapituliert: „abenteuerlich, absonderlich, absurd, ausgefallen, bizarr, eigentümlich, eigenwillig, extravagant, komisch, merkwürdig, seltsam, sonderbar, ungewöhnlich, wunderlich; (bildungssprachlich) exzentrisch, kurios, skurril; (umgangssprachlich) abgedreht, schrullenhaft, schrullig, ulkig, verrückt: (salopp) irre: (abwertend) lächerlich.“ Hat das nicht etwas von Irrsinn? Wollen wir es da nicht lieber von der Produktionsseite aus ansehen und nachschauen, was aus dem Zusammenstoß von Künstler und Wirklichkeit im Werk geworden ist? Theorien erblassen. Der Traum, der Schlaf der Vernunft, gebiert Ungeheures, Fantastisches, auch Närrisches. Es ist ernst und es ist heiter – Leben und Kunst. Fragen wir den Künstler, so antwortet er auf jeden Fall erst mal ernst: mit einer Erklärung und am Ende mit einer Bitte, in einem Brief vom 16.7.2015: „das groteske ist ein wunderliches assoziationsfeld – bereits mit dem vexieren kommt das groteske ins blickfeld, weil die sichtbare lebenswirklichkeit in die umverwandlung gerät und ausdrucksformen annehmen kann, welche die gegebenen daten ins mögliche, vermutbare und fremdartige verzerren – verwandeln sich die daten, das spiegelbild, der spiegel selbst oder auch der die daten spiegelnde, der den spiegel in händen hält? – die groteske, dieses vielgesichtige ,grottengeschenk‘ einer antikentrunkenen renaissance, dieses pflanzen-menschen- und tiervexierspiel ist doch zerrspiegelbildlich auf unsere gegenwärtigkeit zu überblenden – da kann man nur beten: heiliger eulenspiegel – spiegle für uns – spiegle uns – spiegle jetzt und in alle narrenzeit –“
Aktualisiert: 2020-11-26
> findR *

Dieter Hülsmanns und Friedolin Reske: Ateliergespräche, Düsseldorf 1966

Dieter Hülsmanns und Friedolin Reske: Ateliergespräche, Düsseldorf 1966 von Rennert,  Susanne, Wilhelm,  Jean-Pierre
Einige Monate, bevor Dieter Hülsmanns und Friedolin Reske die legendäre Eremiten-Presse als Verleger übernahmen, führten sie zahlreiche Interviews mit Künstlern, die damals im Rheinland arbeiteten. Bereits 1966 planten sie, gemeinsam mit Jean-Pierre Wilhelm, alle Texte in einem Buch zu veröffentlichen. Das Projekt, das einen sehr unmittelbaren, dichten Einblick in künstlerisches Denken und die Produktion verschiedener Generationen gibt, wurde aber nicht realisiert. Heute, über 50 Jahre später, präsentiert sich der Band genauso faszinierend, interessant und gegenwärtig wie 1966. Viele der Porträtierten zählen heute zu den herausragenden Protagonisten der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Vor dem Hintergrund des prosperierenden Kunstmarkts und über fünfzig Jahre nach Entstehung dieser Texte werden damit auch Fragen nach den Parametern von Erfolg, Vergessen, Wiederentdecken zur Diskussion gestellt. Versammelt sind alle im Archiv Reske erhaltenen historischen Texte. Sie werden ergänzt durch Porträtfotos aus der Zeit um 1966 – aufgenommen von bekannten Vertretern künstlerischer Fotografie im Rheinland.
Aktualisiert: 2020-07-16
> findR *

Bert Gerresheim – Alles vexiert

Bert Gerresheim – Alles vexiert von Gerresheim,  Bert, Husmeier-Schirlitz,  Dr. Uta, Nowald,  Karlheinz
Vorwort „Was ich an Bert Gerresheim sehr bewundere und uneigennützig respektiere ist sein Wagemut, mit dem er sich Aufgaben stellt, deren künstlerische Beherrschung im Grenzbereich des noch-Möglichen er erreicht.“ Heinz Mack Diese anerkennenden Worte unterstreicht die Ausstellung Bert Gerresheim – Alles vexiert im Clemens Sels Museum Neuss, das dem Künstler zu seinem 80. Geburtstag diese umfassende Hommage widmet. Die bis heute größte Präsentation des OEuvres von Bert Gerresheim spiegelt die Vielschichtigkeit seines Schaffens von den 1960er Jahren bis heute wider. Wie eine Art roter Faden durchzieht die charakteristische Methode des Vexierens seine künstlerische Auseinandersetzung mit metaphysischen und existenziellen Themen. Bis heute genießt Bert Gerresheim sowohl als Bildhauer wie auch als Zeichner hohe nationale und internationale Anerkennung und ist sogar in der Sammlung des Museum of Modern Art in New York oder auch in den Vatikanischen Museen in Rom vertreten. Keine Region verfügt jedoch über so viele Bildwerke wie seine Heimat – das Rheinland. In Düsseldorf, Köln, Neuss und Kevelaer kennt seine Werke nahezu jeder. An seinem Heinrich Heine-vexiermonument in der Landeshauptstadt, dem Weltjugendtag-denkmal am Kölner Dom oder auch seinem Jakobus-monument in Neuss und seiner monumentalen Kevelaerer apokalypse an der Westfassade der Marienbasilika in Kevelaer führt buchstäblich kein Weg vorbei. Die Ausstellung und die Publikation wollen den Künstler Bert Gerresheim feiern und einen umfassenden Überblick und ein tiefes Verständnis für sein reiches und komplexes OEuvre schaffen. Mein großer Dank gilt zu allererst dem Künstler Bert Gerresheim, der sich die Zeit für zahlreiche Gespräche Jenseits von Gut und Böse (F. Nietzsche) genommen hat, um immer wieder neue und überraschende Einsichten in sein Schaffen zu ermöglichen. Ebenso bin ich Francisco Ces Hernandez zu besonderem Dank verpflichtet, der mit unermüdlichem Engagement das angefragte umfangreiche Material zusammengetragen hat. Eine besondere Bereicherung für die vorliegende Publikation stellt auch der Beitrag von Karlheinz Nowald, emeritierter Professor für Kunstgeschichte an der Universität der Künste Berlin, dar. Er vermittelt aufgrund seiner langjährigen Freundschaft mit Bert Gerresheim einen persönlichen Zugang zum Schaffen des Künstlers. Nur durch die überaus großzügige Unterstützung gleich mehrerer Institutionen konnte das Buchprojekt in dieser Qualität und diesem Umfang realisiert werden. Daher gilt mein aufrichtiger Dank der Anton-Betz-Stiftung der Rheinischen Post e.V., Düsseldorf, dem Erzbischöflichen Generalvikariat in Köln und dem Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V., München. Darüber hinaus möchte ich mich bei einem Mäzen, der namentlich nicht genannt werden möchte, recht herzlich bedanken. Sie alle haben durch ihre uneigennützigen Zuwendungen entscheidend zu dieser Hommage an Bert Gerresheim beigetragen. Für die Durchführung der Publikation danke ich Norbert Neuenhofer vom B. Kühlen Verlag, der dieses Buchprojekt umsichtig und engagiert begleitet hat. Zudem gilt mein herzlicher Dank dem Verein der Freunde und Förderer des Clemens Sels Museums e.V. in Neuss, der sowohl die Publikation als auch die Ausstellung großzügig unterstützt hat. Darüber hinaus gilt mein ausdrücklicher Dank allen Leihgebern, die zum Gelingen der Ausstellung ganz wesentlich beigetragen haben. Dr. Burkhard Schwering, Direktor des Niederrheinischen Museums für Volkskunde und Kulturgeschichte e.V. Kevelaer, sowie der Sammler Wilhelm Blasberg haben ausgesuchte und wertvolle Leihgaben zur Präsentation beigesteuert. Ferner bedanke ich mich vielmals auch bei allen privaten Leihgebern, die ungenannt bleiben möchten. Uta Husmeier-Schirlitz Direktorin
Aktualisiert: 2019-09-30
> findR *

Oostender Stundenbuch

Oostender Stundenbuch von Ensor,  James, Gerresheim,  Bert, Roemer,  Werner, Tricot,  Xavier
Im Dialog mit James Ensor Seit vielen Jahren reist Bert Gerresheim in unregelmäßigen Abständen nach Ostende an die Kanalküste, um dort im Hotel ‚Rubens‘ am Visserskaai abzusteigen und tagsüber bei sonnigem als auch windigem Wetter in der Stadt oder am Meer zu sein. Was ihn immer wieder dorthin zieht, zeigen die Frottage-Zeichnungen des „Oostender Stundenbuches“. Immer dann, wenn Gerresheim durch größere Aufträge lange und intensiv von Arbeiten im plastischen Medium in Anspruch genommen war, bemüht er sich anschließend, seine spezifisch graphischen Fähigkeiten zu reaktivieren. Denn die Zeichnung erlaubt ihm, Distanz zu der repräsentativen Größe und dem dramatischen Ernst seiner bildhauerischen Werke zu nehmen. Wie zur körperlichen und seelischen Entspannung widmet er sich dann dem unprätentiösen, ludischen Arbeiten in seinen Zeichnungen, die auch das kleinere Format erlauben. Im Grunde sind es banale Bildgegenstände in den Blättern, die man anderenorts auch antreffen könnte, wäre da nicht eine eigenartige magische Atmosphäre in den Darstellungen, die auf den genius loci eines James Ensor zurückzuführen ist, der 1860 in Ostende geboren wurde, als Malergenie die längste Zeit seines Lebens dort verbracht hat und mit dem den Düsseldorfer eine langjährige Seelenverwandtschaft verbindet. Was Gerresheim an Ensor fasziniert, ist zunächst einmal eine tiefe Beziehung zum Phantastischen, die zweifellos ein Erbe der flämischen Tradition von Hieronymus Bosch bis Pieter Brueghel ist. Beide lassen ihrer Vorstellungskraft freien Lauf. Neben dem konkret Sichtbaren steht bei ihnen das bloß Vorgestellte, Erinnerte, Geträumte. In der barocken Realität, in der sie leben, werden der eine wie der andere durch bizarre Gegenstände erregt: Muscheln, Marionetten, Vasen und Schüsseln, Teppich- und Tapetenmuster, die den Keim der Phantasie bereits in sich tragen. Wellenförmige Linien entstehen, die durch ihre Assoziationen neue Motive schaffen und in ihrem imaginären Charakter dem Symbolisten Ensor wie dem Surrealisten Gerresheim nahestehen. So greift Gerresheim ganz selbstverständlich gewisse Motive und deren Stilmittel von Ensor auf. Dessen Anschauung kann ihm gerade so gut wie der eigene Stil zur unmittelbaren Erfahrung werden. Er schlüpft in die Gewänder Ensors und spricht doch mit eigener Stimme. Denn er durchschaut dessen Vorlagen, entrümpelt sie vom Zeitgeschmack und allen Accessoires, um die eigene Komplexität in den Bruchstücken zu erfassen. Gerresheim tritt in der Rolle Ensors auf, um sein Ureigenstes durch die Rekonstruktion verborgener Muster zu manifestieren. Er erfüllt den Vorgänger mit Leben, indem er dessen Herkunft rekapituliert. So entsteht ein Dialog mit ihm und seiner Geschichte. Von daher versteht sich der 1969 von Gerresheim erfolgte Ausspruch: „Die moderne Kunst beginnt in der Vlaanderenstraat.“ – Ensors Adresse. Vom obersten Eckfenster dieser Adresse besitzt der Künstler im übrigen einen alten Fensterrahmen, den er wie eine ehrwürdige Reliquiehütet, da von diesem Fenster der Wegbereiter der Moderne sein Leben lang die Welt betrachtet hat. (Auszug aus dem „Vorwort“ von Werner Roemer)
Aktualisiert: 2019-10-01
> findR *

100 Künstler und einer.

100 Künstler und einer. von Schwarze,  Dirk
Als Kritiker hat Dirk Schwarze zahllose Künstlerinnen und Künst­ler getroffen, mit ihnen Gespräche geführt und über sie und ihre Werke geschrieben. Im Zentrum stehen dabei die Künstler, die an der documenta beteiligt waren – allen voran Joseph Beuys. Doch das Bild der Kunstszene wäre nicht vollständig, fänden nicht auch jene Künstlerinnen und Künstler einen Platz, die jenseits der documenta und anderer Großausstellungen zielstrebig und vor­ bildhaft ihren Weg gehen.
Aktualisiert: 2020-09-11
> findR *

Extramundi

Extramundi von Gerresheim,  Bert, Mittelstraß,  Jürgen, Roemer,  Werner
ZUM VEXIERBILD-ZYKLUS „EXTRAMUNDI“ VON BERT GERRESHEIM – AUCH EINE FACETTE SEINES ‚VISIONÄREN REALISMUS’ Und der Verstand ist umso befriedigter, wenn man in die Malerei gewisse Ungeheuerlichkeiten einfügt, und zwar zur Entspannung und Ablenkung des Geistes, aber auch um den Blick des Menschen zu schärfen, der häufig sehen will, was er nie gesehen und nicht für möglich gehalten hat; es gibt für den menschlichen Körper und für die Tiere keine vorgegebenen Formen, obwohl manche von ihnen wunderbar sind. (Michelangelo) In dem Bilderzyklus „Extramundi“, drängt sich der Ereignischarakter formal und gehaltlich geradezu auf. Auf diesen Frottage-Blättern treffen koboldartige Wesen mit ausschnitthaften Bildeinschüben sowie abstrakten Tafeln zusammen, die in ihrer halluzinatorischen Atmosphäre einer “Jenseitswanderung“ gleichkommen. „Extramundi“ ist nach Angaben des Künstlers „keine Wortverunglimpfung oder verhuddeltes Latein, sondern ein kartografisch fixierter Ort hinter Iria Flavia und Padron in Galicien, ein einsamer Flecken am Ende der Welt, vielleicht auch hinter diesem Ende. Die Uhren zeigen dort Mythen an und nicht Stunden, ein Ort zwischen Arkadien und einer dantesken Inferno-Landschaft, das Imaginationsfeld einer Jenseitswanderung und deshalb außerhalb der Zeit. Darum gibt es hier fantastische Begegnungsmöglichkeiten für Liniengespenster, Traumgestalten, groteske Figurationen und Realitätsfetzen, also ein imaginärer Ort, an dem sich Hiesiges und Jenseitiges ein Stelldichein geben, an dem Widersprüchliches zusammenwächst und eine wahrscheinliche Bildwirklichkeit erzeugt“. Es herrscht die Atmosphäre des Grotesken und Irregulären, die sich aus Märchenhaftem und Mythischem, aus Geometrischem und Planimetrischem zusammensetzt. Das unerwartete Auftauchen und die Verwandlung des Erscheinenden ergeben eine Story, die wie im Wachtraum abläuft. Dabei treffen Daten der täglichen Erfahrung, aus Traumfetzen und Kunstzitate aufeinander. In ihrer halluzinatorischen, grotesken Bildstimmung sind sie der Bilderwelt Böcklins und Chiricos verpflichtet, auch Hieronymus Bosch und Max Ernst bringen sich mit ihren rätselhaften Symbolen ins Spiel. Gegenüber den Vexierfolgen der letzten Jahre fällt neben den neuen Prototypen die erweiterte Erscheinungsbühne auf, deren Raum- und Zeitstruktur bisher einheitlich oder zumindest undefinierbar war. Jetzt aber sind die Bildvisionen der Zeit und dem Raum enthoben. Gerresheim schafft einen autonomen Bildraum im Nirgendwo, der ganz selbständig aus den dargestellten Wesen und Dingen herauswächst. Das Schwanken zwischen Aufsichtsperspektive und aufrechtem Schweben bei den Figurationen demonstriert die eigenmächtige Fähigkeit des Künstlers, einen phantastischen Un-Ort mit utopischen Qualitäten zu schaffen. In dieser Bilderwelt, die von der Widersprüchlichkeit, Zerrissenheit und Inkohärenz der Wesen, Dinge und Räume geprägt ist, bewirkt die Ironie, dass das Bildarsenal seine verabredete Identität aufgibt zugunsten einer möglichen neuen … der Ort, an dem das geschieht, ist der Ort des Transitorischen, ein Nicht-Ort, aber ein Transitraum, in dem sich die Metamorphose der Wesen und Dinge ereignet – die Ironie und die wechselnde Bedeutung des Bildarsenals zwischen Pathos, Komik und Satire prägen diese Dieseits-Jenseits-Reise. Das Kombinatorische und die Assoziation bleiben Flucht- und Gravitationspunkte dieser Vexierbilder. Indem bei diesem Zyklus Irrationales und Widersprüchliches, Berechnung und Traum, Erdachtes und Vorgefundenes in zeitlicher und räumlicher Enthobenheit aufeinander treffen, scheint sich Surreales zu ereignen. © Werner Roemer
Aktualisiert: 2019-10-01
> findR *

Der Selige Karl Leisner

Der Selige Karl Leisner von Gerresheim,  Bert, Hansmann,  Wilfried
Eine bildreiche Dokumentation der Entstehung dieses Bildwerkes - Kenntnisreiche Dokumentation der Werke des renommierten Bildhauers Bert Gerresheim, die den Seligen Karl Leisner (1915–1945) darstellen - Mit eingehender Wiedergabe der Entstehungsgeschichte des neuen Erinnerungsmals in Leisners Heimatstadt Kleve - Über 100 aufschlussreiche Farbbilder
Aktualisiert: 2021-05-26
> findR *

Auseinandersetzung und Provokation

Auseinandersetzung und Provokation von Pohlandt,  Simone
Das Jahr 1977: Bert Gerresheim hatte sich bereits einen Namen gemacht, doch er sucht das große Format, die plastische Arbeit im öffentlichen Raum. Sein Galerist macht ihm den Vorschlag, das seit 90 Jahren ausstehende Heine-Denkmal für den großen, aber umstrittenen Sohn der Stadt Düsseldorf zu entwerfen. Gerresheims Pläne zu einem Vexiermonument und »Fragemal« rufen in der Öffentlichkeit großen Widerstand hervor. In der Geschichte der gescheiterten Düsseldorfer Heine-Denkmäler kommt es wieder einmal zu einem öffentlichen Skandal, und die Diskussionen um das Heine-Monument machen Bert Gerresheim schlagartig bekannt. Zwischen 2008 und 2012 beschäftigt sich Gerresheim erneut mit Heinrich Heine und findet überraschend neue Ausdrucksformen. Mit einer klassizistischen Büste moderner Prägung wird Heine als »deutscher Aristophanes« in die von ihm verspottete Walhalla König Ludwigs I. importiert. Auf dem Campus der Heinrich-Heine-Universität entsteht ein überdimensionales Buchdenkmal in Bronze und ist damit nicht nur das dritte Heine-Denkmal an der Universität, sondern auch das dritte im künstlerischen Schaffen von Bert Gerresheim. »Auseinandersetzung und Provokation« würdigt den bedeuten - den Bildhauer Bert Gerresheim anläßlich seines 80. Geburtstags.
Aktualisiert: 2020-05-26
> findR *

Weg der Hoffnung

Weg der Hoffnung von Alfers,  Josef, Böcker,  Walter, Bönte,  Michael, Buckstegen,  Theodor, Demming,  Alfons, Deselaers,  Paul, Geerlings,  Dieter, Kleyboldt,  Norbert, Lammerding,  Dieter, Lettmann,  Reinhard, Ostermann,  Friedrich, Thissen,  Werner, Voss,  Josef
Das Domkapitel Münster beauftragte den Düsseldorfer Künstler Bert Gerresheim mit der Gestaltung des Kreuzwegs im St.-Paulus-Dom. In zweijähriger Arbeit hat Gerresheim einen Kreuzweg aus Bronze geschaffen, der dem Wunsch des Domkapitels entsprach, den Leidensweg Jesu Christi für den heutigen Betrachter anschaulich werden zu lassen. Ganz bewusst hat der Künstler als Begleitfiguren auch Gestalten aus der jüngeren Geschichte der Kirche und des Bistums Münster dargestellt. Der Betrachter darf erkennen, dass Jesus auch heute Menschen ruft, ihm mit ihrem ganzen Leben nachzufolgen und durch ihr Leben und auch durch ihr Sterben Zeugnis von ihrem Glauben abzulegen. (.) Diesem Auftrag fühlt sich auch das vorliegende Buch verpflichtet, das Überlegungen, Betrachtungen und Gebete zum Kreuzweg im St.-Paulus-Dom enthält.
Aktualisiert: 2021-02-18
> findR *

Mensch Gottes

Mensch Gottes von Gösmann,  Sven, Hofmann,  Dr. Fiedhelm, Hurtz,  Klaus, Janssen,  Heinrich, Jünemann,  Prof. Dr. Elisabeth, Koch,  Dr. Heiner, Mack,  Heinz, Mussinghoff,  Dr. Heinrich, Schmäke,  Prof. h.c. Karl-Heinz, Underberg,  Christiane, Wirges,  Hildegard
... Der Künstler Bert Gerresheim schenkt uns in seiner Pietà österliche Hoffnungszeichen. So ist der Leichnam eingebunden in die Gewänder der Auferstehung, so ist es selbst der Mutter nicht erlaubt, das „Noli-me-tangere“ zu durchbrechen! Sie berührt den Körper ihres Sohnes nicht, zwischen ihren Händen und seinem Körper liegt das Linnen. Auf diese Weise verheißt der Abschied bereits die Wiederkehr, bricht im Tod das neue Leben auf. Mit einem Detail wird dies unterstrichen. Die Marterwerkzeuge Dornenkrone und Nägel, sie liegen am Boden, sie können Christus nichts mehr anhaben. Auf sie verweist der leere Blick des Gekreuzigten, doch wo menschliche Brutalität am Ende ist, da weiß göttliche Liebe um einen neuen Anfang. So wird die Pietà von Gerresheim gleichsam zum Vexierbild. Durch das Eine hindurch sieht man das Andere; das Vordergründige lässt Geschehenes und Geschehendes durchscheinen! Ein Letztes muss angemerkt werden. Betrachtet man die Silhouette der Pietà von der Seite, so nimmt man die nach vorne gebeugte Gestalt Mariens als aufrecht stehende Schale wahr. Maria ist ganz Gnadenschale, in die Gott seine Fürsorge für den Menschen, seine Liebe hineingegossen hat, nämlich seinen Sohn Jesus Christus. Indem die Gottesmutter die Gestalt ihres Sohnes ganz umhüllt, hat sie ihn gleichsam wieder in sich aufgenommen; sie ist bereit, ihr Kind ein zweites Mal zu gebären. Doch nun nicht mehr, um ihm das Licht der Welt zu schenken, sondern um ihn in das Licht der Ewigkeit zu entlassen. Eine solche Pietà kann man nur Gestalt werden lassen, wenn man in einer tiefen Spiritualität die Stationen des Heils immer wieder selber durchmeditiert, durchlitten und durchlebt hat, wenn Auferstehung nicht Theorem, sondern konkrete Wirklichkeit bedeutet. So kann man dem Künstler nur von Herzen danken, dass er uns als Betrachter teilhaben lässt an seinen leiblich-geistig-geistlichen Erfahrungen. Sie dürfen uns bei jedem Blick auf diese Pietà ermutigen, aufzubrechen, um unser eigenes Abenteuer der Antwort auf diese Liebe zu wagen. Klaus Hurtz
Aktualisiert: 2019-10-01
> findR *

Visionärer Realismus

Visionärer Realismus von Roemer,  Werner
Das Schaffen Bert Gerresheims wird von Werner Roemer bereits im Titel scharf und prägnant auf den Punkt gebracht; seine Kunst ist visionärer Realismus. Roemer analysiert treffend das Ziel der Moderne sei eine neue „Wirklichkeitskonzeption“ – Gerresheims Kunst besticht durch realistische Formen, die nicht objektiv wahrgenommene Wirklichkeit widerspiegelt, sondern Vision und Realität zu einer Einheit verbindet. Detaillierte biographische Kenntnisse erläutern einzelne Entwicklungsschritte der Kunst Bert Gerresheims. Gepaart mit einem umfassenden Bildmaterial ergeben sie einen einzigartigen, kenntnisreichen Text-Bildband, der sein künstlerisches Gesamtwerks nicht nur darstellt und zeigt, sondern es analysiert und erläutert. Damit ist das Buch ein genauer und spannender Leitfaden für alle Kunstinteressierten, die einen tiefen Blick auf ein künstlerisches Lebenswerk werfen möchten. Oder wussten Sie, dass Gerresheim einen Fensterrahmen des Hauses von James Ensors besitzt – dem großen belgischen Künstler und Wegbereiter der Moderne? Warum? Lesen Sie nach auf S. 27! Das Buch beinhaltet auch eine detaillierte Gesamtdokumentation des Gesamtwerkes Gerresheims; zusammengetragen sind Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen, öffentliche Auftragsarbeiten und Werke in öffentlichen Sammlungen sowie Buchgrafiken und Filme.
Aktualisiert: 2022-07-12
> findR *

Karl Arnold

Karl Arnold von Arnold,  Gottfried, Gösmann,  Sven, Hüwel,  Detlev, Krebs,  Andreas, Lamerz,  Bernward, Müller,  Bertram
Von Bertram Müller Am Anfang einer Plastik stehen bei Bert Gerresheim zeichnerische Entwurfsskizzen, dann Bozzetti in Ton und Wachs: erste plastische Entwürfe, bei denen die Skizzen zahlreiche Umwandlungen erfahren. Den zweiten Arbeitsschritt bildet ein Tonmodell in der Größe des künftigen Originals. Es folgt der Aufbau der Gesamtplastik teils in Ton, teils in Wachs. Dieses biegsame Modell bietet den Vorteil, dass man daran ständig etwas ändern kann, die Krawatte zurechtrücken oder die Position eines Kragens wechseln. Gerresheim arbeitet nicht al "sculpteur", also als einer, der in Stein etwas freischlägt, sondern als "Modelleur", einer, der etwas wachsen lässt: in ton, Gips oder Wachs. Abei ist es sein Ziel, ein "plastisch interessantes Gebilde" herzustellen, ein Gebilde, auf dem "das Auge spazieren gehen kann". Im Falle des Karl-Arnold-Portäts hat Gerresheim eine "Schalen-Plastik" entworfen: Hemd, Weste und Jackett bilden Schichten, die der Skulptur Lebhaftigkeit verleihen. Der Kopf wird, in anwendung eines Stilmittels aus der Renaissance, ein wenig verkleinert. Daraus ergibt sich eine Längung, eine Schein-Monumentalisierung der Figur. Der nächste Arbeitsschritt ist die Herstellung einer Silikonform der gesamten Büste, die von einer Gipsschalung gestützt wird. Nimmt man die Schalung ab, hat man die Holhlform der Figur. Diese Holhlform wird mit Wachs ausgepinselt. Anschließend wird die Figur in Schamotte-Erde versenkt. Diese Form wird geglüht, dabei schmilzt das Wachs. Jetzt liegt eine Schamotte-Negativform vor; sie dienst als Vorlage für den Bronzeguss. Das Ganze nennt sich Wachsausschmelzverfahren, die gängige Methode zur Herstellung von Bronzegüssen.
Aktualisiert: 2020-11-17
> findR *

Ein Hauch von Heiligkeit

Ein Hauch von Heiligkeit von Hurtz,  Klaus
Ein Hauch von Heiligkeit „Es liegt ein Hauch von Heiligkeit über diesem Ort.“ Joseph Card. Ratzinger So äußerte sich Joseph Cardinal Ratzinger über „unseren“ Wallfahrtsort am Niederrhein: „Kevelaer“; doch letztlich gilt dieses Wort allen großen Pilgerzielen der Welt. Und es ist auch nicht verwunderlich, werden doch die Sorgen und Nöte, die Freude und der Dank zu solchen Gnadenorten hingetragen, um sie dann in intensiver Zwiesprache mit Gott ihm selbst anzuvertrauen. Wallfahrtsorte sind durchbetete Orte! Und wo in solch verdichteter Weise die Menschen miteinander und mit Gott im Gebet verbunden sind, da spürt man diesen Hauch von Heiligkeit. Schon die Wege dorthin werden zu Straßen des Gebetes, und so kann man sagen, dass Pilgerwege immer auch „durchbetete Wege“ sind. Aus diesem Grund wurde 2007 zum achtzigsten Geburtstag von Papst Benedikt XVI. das gleichnamige Buch herausgegeben, in welchem Wallfahrtslieder und -gedichte zu den großen Wallfahrtsorten der Christenheit und ganz persönliche Gedanken und Notate zu ihnen versammelt sind. Auch der bekannte Wallfahrtsort Kevelaer am Niederrhein wurde in die Reihe mit dem Gedicht von Heinrich Heine „Wallfahrt nach Kevlaar“ aufgenommen. Schon in jungen Jahren, als mir das Gedicht zum ersten Mal begegnete, irritierte es mich. War in den Versen das ungläubige Staunen vor einer Glaubensfestigkeit ins Wort gebracht, die selbst der Tod nicht erschüttern konnte? Oder schmunzelte Heine mit seiner Ironie über einen Gläubigkeits-Fatalismus, der sich die Wirklichkeit zurechtbiegt? Je älter ich werde, umso mehr vertieft sich der Eindruck, dass genau diese Ambivalenz Heine erreichen wollte. Das Gedicht changiert zwischen Lobpreis und ironischer Brechung, zwischen Himmelsbestürmung und Erdenhaftung, zwischen erfüllter Bitte und unerfüllter Erwartung. In die unzählige Pilgerschar nach Kevelaer reihte sich im September 1987 auch der damalige Kardinal Joseph Ratzinger ein, um dort den Mariologischen Weltkongress zu eröffnen. Nun jährt sich dieser Pilgerbesuch zum fünfundzwanzigsten Mal, und der frühere Kardinal ist mittlerweile Papst der Weltkirche geworden. Dieser silberne Jahrestag der Pilgerfahrt ermutigte uns, ein Exzerpt aus dem umfangreichen Wallfahrtsbuch „Durchbetete Wege“ vorzulegen, um diese Sonderedition dem Heiligen Vater in Dankbarkeit und Verehrung zuzueignen. Drei Kevelaer-Zeichnungen vom Düsseldorfer Künstler Bert Gerresheim begleiten die Texte. Das erste Bild zeigt die Gnadenmutter von Kevelaer im Abendlicht des Niederrheins, die leuchtenden Sterne des Himmels bilden ihre Krone. Darin dürfen wir erkennen, dass die Schöpfung zum Schmuck des geheiligten Menschen wird. Das zweite Bild stellt Maria als Knotenlöserin dar. Mit ihrem Kind versucht sie immer wieder die Verwirrungen und Verknotungen des Lebens zu lösen, im Leiden zu trösten. Dass man sein verknotetes Leben der Liebe der Gottesmutter immer wieder anvertrauen kann, versteckt der Künstler in dem Hinweis, dass die Knotenschnur die Form eines Herzens besitzt. Die dritte Zeichnung trägt den Titel „Gnadenpause in Kevelaer“. Maria ist mit ihrem Sohn dem Gnadenbild entstiegen, um sich einmal auszuruhen. Diese Idylle will mehr als ein Lächeln beim Betrachter erzeugen, sie will deutlich machen, dass, wenn schon die Gottesmutter eine Pause braucht, erst recht wir Menschen Zeiten der Entspannung und der Ruhe suchen müssen. Wo wir solche Ruhephasen im Leben versäumen, bewirken wir nicht mehr, sondern weniger, schlussendlich nichts. So soll diese kleine Schrift uns ermutigen, die durchbeteten Wege zu suchen, um an den Orten des Heils den Himmel zu bestürmen, um dann in Ruhe und Gelassenheit die Gnade zu empfangen, die Gott uns nicht verwehren wird. Dabei war und ist Maria eine große Helferin, und als „Trösterin der Betrübten“ schenkt sie gerade in Kevelaer tiefen Trost und neuen Lebensmut. Solcher Gnadengaben bedürfen wir alle, Leib und Seele brauchen die Stärkung des Himmels. Sie wird erfahrbar, wo wir im Gebet verbunden sind - mit Gott und miteinander. Denn jeder aufrechte Beter atmet einen Hauch von Heiligkeit! Klaus Hurtz
Aktualisiert: 2019-10-01
> findR *

la Verna-protokoll

la Verna-protokoll von Gerresheim,  Bert, Roemer,  Werner
La Verna Eine Umbrienreise des Künstlers zu Ostern 1976 löste eine systematische Beschäftigung mit der Gestalt des Franziskus von Assisi und dem Phänomen der Stigmatisation aus. Das Skizzenbuch dieser Reise, überschrieben: La-Verna-Protokoll“, gibt zunächst Durchreibungen der Inschrifttafel wieder, die sich an der Stelle befindet, wo der heilige Franz am Fest der Kreuzerhöhung des Jahres 1224 auf dem Berge Alverna die Wundmale empfing, die ihn auch leiblich dem leidenden Jesus angeglichen haben. Dann folgt im Skizzenbuch eine Frottage der Sitzplatte, auf der der heilige Franz im Beisein von Christus Gespräche mit jenem geführt haben soll. Heute befindet sich diese Platte als Altarplatte in der Grottenkirche von Alverna. Mit diesen Frottagen spürt Gerresheim dem Genius loci nach, der diese konkrete Stelle für ihn zur Faszination werden lässt.
Aktualisiert: 2020-09-02
> findR *
MEHR ANZEIGEN

Bücher zum Thema Bert Gerresheim

Sie suchen ein Buch über Bert Gerresheim? Bei Buch findr finden Sie eine große Auswahl Bücher zum Thema Bert Gerresheim. Entdecken Sie neue Bücher oder Klassiker für Sie selbst oder zum Verschenken. Buch findr hat zahlreiche Bücher zum Thema Bert Gerresheim im Sortiment. Nehmen Sie sich Zeit zum Stöbern und finden Sie das passende Buch für Ihr Lesevergnügen. Stöbern Sie durch unser Angebot und finden Sie aus unserer großen Auswahl das Buch, das Ihnen zusagt. Bei Buch findr finden Sie Romane, Ratgeber, wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Bücher uvm. Bestellen Sie Ihr Buch zum Thema Bert Gerresheim einfach online und lassen Sie es sich bequem nach Hause schicken. Wir wünschen Ihnen schöne und entspannte Lesemomente mit Ihrem Buch.

Bert Gerresheim - Große Auswahl Bücher bei Buch findr

Bei uns finden Sie Bücher beliebter Autoren, Neuerscheinungen, Bestseller genauso wie alte Schätze. Bücher zum Thema Bert Gerresheim, die Ihre Fantasie anregen und Bücher, die Sie weiterbilden und Ihnen wissenschaftliche Fakten vermitteln. Ganz nach Ihrem Geschmack ist das passende Buch für Sie dabei. Finden Sie eine große Auswahl Bücher verschiedenster Genres, Verlage, Autoren bei Buchfindr:

Sie haben viele Möglichkeiten bei Buch findr die passenden Bücher für Ihr Lesevergnügen zu entdecken. Nutzen Sie unsere Suchfunktionen, um zu stöbern und für Sie interessante Bücher in den unterschiedlichen Genres und Kategorien zu finden. Unter Bert Gerresheim und weitere Themen und Kategorien finden Sie schnell und einfach eine Auflistung thematisch passender Bücher. Probieren Sie es aus, legen Sie jetzt los! Ihrem Lesevergnügen steht nichts im Wege. Nutzen Sie die Vorteile Ihre Bücher online zu kaufen und bekommen Sie die bestellten Bücher schnell und bequem zugestellt. Nehmen Sie sich die Zeit, online die Bücher Ihrer Wahl anzulesen, Buchempfehlungen und Rezensionen zu studieren, Informationen zu Autoren zu lesen. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen das Team von Buchfindr.