Trost der Philosophie

Trost der Philosophie von Boethius
Mit seinem Hauptwerk Trost der Philosophie (Consolatio philosophiae) schuf Boëthius eines der letzten bedeutendsten philosophischen Werke der Spätantike. Es entstand im Jahr 524 und ist einer der wichtigsten Texte der frühchristlichen Philosophie und Theologie, das großen Einfluss auf die spätere Scholastik ausübte. Boëthius verfasste das Werk, während er im Gefängnis saß und auf seine Hinrichtung wartete. Das Buch erzählt, wie ihm in dieser Situation die allegorische Gestalt der Philosophie erscheint. Es entsteht ein Dialog, in dem Boëthius die Rolle des Schülers, die Philosophie die Rolle der Lehrmeisterin spielt. Auf diese Weise wird eine Reihe von grundlegenden philosophisch-theologischen Problemen behandelt, wie etwa die Theodizee, die Definition des Glücks, oder das Problem der Willensfreiheit und insbesondere die Vereinbarkeit von freiem Willen mit der göttlichen Allwissenheit und Vorsehung.
Aktualisiert: 2019-06-21
Autor:
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Vom Geist Europas

Vom Geist Europas von Gmehling,  Magdalena S, Kaltenbrunner,  Gerd-Klaus
Am 23. Februar 1939 wurde der Philosoph und Schriftsteller Gerd-Klaus Kaltenbrunner in Wien geboren. Von den frühen 1970er-Jahren an beteiligte er sich in der Bundesrepublik Deutschland als feinsinniger Intellektueller und einer der wichtigsten Vordenker eines Neuen Konservatismus an den politischen und kulturellen Kontroversen der Zeit. In der von ihm 1974–1988 herausgegebenen einflussreichen Debattenreihe „Initiative“ ebenso wie in zahlreichen umfangreichen Einzelveröffentlichungen forschte er nach den Ursprüngen, Traditionslinien und Zukunftsaussichten deutschen wie europäischen Denkens und begründete mit seinem Wirken eine Haltung des entschiedenen geistigen Widerstands gegen die Diktatur der Gegenwart. Zum 80. Geburtstag des 2011 verstorbenen Universalgelehrten Gerd-Klaus Kaltenbrunner hat mit Magdalena S. Gmehling nun eine ausgewiesene Kennerin des Gesamtwerks aus dem Schatz seiner unzähligen Porträts abendländischer Denker eine Blütenlese in zwei Bänden zusammengestellt, die als umfassende Überblicksdarstellung zu rund 3000 Jahren europäischen Geistes ihresgleichen sucht. Band II führt den Leser u.a. von Pythagoras und Sokrates über die großen Römer Cicero, Vergil und Ovid, den georgischen Kulturschöpfer Schota Rustaweli sowie Meister Eckhart, Schelling und Brentano bis hin zu Burke, Guénon und dem rumänischen Dichterfürsten Lucian Blaga. Das denkende Europa – hier ist es!
Aktualisiert: 2019-02-14
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Ein Quäntchen Trost

Ein Quäntchen Trost von Strasser,  Peter
Unter den knappen Gütern, um deren Ersetzbarkeit die Menschheit des 21. Jahrhunderts ringt, gehört der Trost zu den unersetzlichen. Darin gründet die Schwäche unserer Kultur, deren Technik, Humanität und Moral doch unübertroffen zu sein scheinen. Strassers Essay spannt den Problembogen vom klassischen "Trost der Philosophie" des Boethius bis zu Ian Flemings James Bond-Erzählung "Quantum of Solace". Von der Metaphysik bis zur Psychologie reichen die rationalen Versuche, Tröstung zu "organisieren" im finsteren Tal, das wir alle durchwandern. Strasser zeigt, warum das psychologische Modell zu schwach ist. Es verharrt im Subjektiven. Und das Modell der Metaphysik? Dieses verblasst vor den Wissenschaften, die es selbst inthronisierte. Daher sucht der Essay nach Spuren einer "Geborgenheit im Schlechten" - einer objektiven Quelle des Trostes und der ihm eigenen Glückseligkeit.
Aktualisiert: 2019-06-21
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Ein Quäntchen Trost

Ein Quäntchen Trost von Strasser,  Peter
Unter den knappen Gütern, um deren Ersetzbarkeit die Menschheit des 21. Jahrhunderts ringt, gehört der Trost zu den unersetzlichen. Darin gründet die Schwäche unserer Kultur, deren Technik, Humanität und Moral doch unübertroffen zu sein scheinen. Strassers Essay spannt den Problembogen vom klassischen "Trost der Philosophie" des Boethius bis zu Ian Flemings James Bond-Erzählung "Quantum of Solace". Von der Metaphysik bis zur Psychologie reichen die rationalen Versuche, Tröstung zu "organisieren" im finsteren Tal, das wir alle durchwandern. Strasser zeigt, warum das psychologische Modell zu schwach ist. Es verharrt im Subjektiven. Und das Modell der Metaphysik? Dieses verblasst vor den Wissenschaften, die es selbst inthronisierte. Daher sucht der Essay nach Spuren einer "Geborgenheit im Schlechten" - einer objektiven Quelle des Trostes und der ihm eigenen Glückseligkeit.
Aktualisiert: 2019-06-21
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Konrad Humerys ‚Tröstung der Weisheit‘

Konrad Humerys ‚Tröstung der Weisheit‘ von Schumacher,  Arne
Der Mainzer Jurist und Diplomat Konrad Humery hat in den Jahren vor 1467 die ‚Consolatio Philosophiae‘ des Boethius erstmals für ein breites Laienpublikum verdeutscht. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dieser in drei Handschriften überlieferten deutschen Übersetzung. Sie weist nach, dass Humerys ‚Tröstung der Weisheit‘ nicht nur lebenspraktischer Trosttext in der Volkssprache ist, sondern dass sie die philosophischen Implikationen des Ausgangstexts im Zuge einer anspruchsvollen, sprachlich-begrifflichen Annäherung ernst nimmt. Für diese Neubewertung wird die Übersetzung breit kontextualisiert und in die Tradition der lateinischen, europäisch-volkssprachigen und deutschen ‚Consolatio‘-Rezeption eingeordnet. Die Berücksichtigung der Überlieferung, ihrer Paratextualität, Medialität und Materialität, zeigt darüber die historischen Entstehungs- und Existenzbedingungen vor allem dort, wo die verlorene Vorlage die Einschätzung der Übersetzungsqualität erschwert hat. Damit leistet die Untersuchung eine neue Einordnung der Übersetzung in das literaturwissenschaftliche Koordinatensystem der volkssprachigen Antikenrezeption des 15. Jahrhunderts.
Aktualisiert: 2019-06-24
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Der fünfte Hammer

Der fünfte Hammer von Brühmann,  Horst, Heller-Roazen,  Daniel
Was sich der Harmonie der Welt nicht fügen mag Es heißt, dass Pythagoras die Harmonielehre erfand, als er bei einem Schmied den Klang von fünf Hämmern hörte. Vier Hammerschläge konnte er in ein wohlgeordnetes Verhältnis setzen. Der fünfte Hammer jedoch klang dissonant. Pythagoras musste ihn aus seiner Theorie ausschließen. In seiner Studie untersucht der bekannte Philosoph Daniel Heller-Roazen das Konzept der Harmonie in einem weiten Sinn: Seit der Antike dient es als Paradigma für das wissenschaftliche Verstehen der wahrnehmbaren Welt. Doch immer wieder gibt es etwas Dissonantes, das sich gegen die Harmonie wehrt. Von der Musik über Metaphysik, Ästhetik und Astronomie, von Platon bis Kant untersucht ›Der fünfte Hammer‹, wie die wissenschaftliche Ordnung der Welt eine Realität suggeriert, die jedoch weder in Noten noch Buchstaben völlig erfasst werden kann. Ein fünfter Hammer klingt hartnäckig durch.
Aktualisiert: 2019-05-08
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Konrad Humerys ‚Tröstung der Weisheit‘

Konrad Humerys ‚Tröstung der Weisheit‘ von Schumacher,  Arne
Der Mainzer Jurist und Diplomat Konrad Humery hat in den Jahren vor 1467 die ‚Consolatio Philosophiae‘ des Boethius erstmals für ein breites Laienpublikum verdeutscht. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dieser in drei Handschriften überlieferten deutschen Übersetzung. Sie weist nach, dass Humerys ‚Tröstung der Weisheit‘ nicht nur lebenspraktischer Trosttext in der Volkssprache ist, sondern dass sie die philosophischen Implikationen des Ausgangstexts im Zuge einer anspruchsvollen, sprachlich-begrifflichen Annäherung ernst nimmt. Für diese Neubewertung wird die Übersetzung breit kontextualisiert und in die Tradition der lateinischen, europäisch-volkssprachigen und deutschen ‚Consolatio‘-Rezeption eingeordnet. Die Berücksichtigung der Überlieferung, ihrer Paratextualität, Medialität und Materialität, zeigt darüber die historischen Entstehungs- und Existenzbedingungen vor allem dort, wo die verlorene Vorlage die Einschätzung der Übersetzungsqualität erschwert hat. Damit leistet die Untersuchung eine neue Einordnung der Übersetzung in das literaturwissenschaftliche Koordinatensystem der volkssprachigen Antikenrezeption des 15. Jahrhunderts.
Aktualisiert: 2019-06-24
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Trost der Theologie und Apologetischer Dialog

Trost der Theologie und Apologetischer Dialog von Gerson,  Johannes, Köhler,  Helga
Eingeleitet, übersetzt und kommentiert von Helga Köhler Johannes Gerson, Theologe und Kanzler der Universität Paris, hatte auf dem Konstanzer Konzil (1414-18) maßgeblich zur Beendigung des ‚Großen abendländischen Schismas’ beigetragen. Trotz dieses Erfolges endete das Konzil für ihn enttäuschend: Die Reform der Kirche war nicht in Angriff genommen worden, ebensowenig wurde, was Gerson zu betreiben versucht hatte, die These vom erlaubten Tyrannenmord, die zur Rechtfertigung eines politischen Mordes dienen sollte, vom Konzil verurteilt. Eine Rückkehr nach Frankreich war für Gerson unmöglich. Im Exil in Bayern entstand 1418 sein Dialog vom „Trost der Theologie“, den er nach dem spätantiken Vorbild von Boethius’ „Trost der Philosophie“ als Wechsel von Prosa und Gedichten gestaltete, und im selben Jahr auch der „Apologetische Dialog“. Beide Schriften zusammen geben Einblick in die Gedankenwelt ihres Autors und seine Selbstreflexion sowie in die Konzilsgeschichte. Die Erstübersetzung ist geeignet, anhand eines hervorragenden literarischen Zeugnisses einen zentralen Aspekt der gemeinsamen Geschichte der christlichen Konfessionen zu beleuchten. Helga Köhler war nach dem Studium der Klassischen Philologie in Heidelberg in verschiedenen wissenschaftlichen Projekten tätig und ist Lehrbeauftragte an der Abteilung „Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit“ des Historischen Seminars der Universität Heidelberg.
Aktualisiert: 2019-01-14
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Die älteste deutsprachige Überlieferung der Trierer Stadtbibliothek

Die älteste deutsprachige Überlieferung der Trierer Stadtbibliothek von Klaes,  Falko
In den Beständen der Stadtbibliothek Trier finden sich unter den zahlreichen mittelalterlichen Handschriften auch bedeutende Quellen für die deutsche Sprach- und Literaturgeschichte. In diesem Band werden die Manuskripte der Stadtbibliothek mit den ältesten volkssprachigen Zeugnissen vorgestellt. Betrachtet werden Handschriften, deren lateinische Texte am Rande und zwischen den Zeilen mit althochdeutschen Wörtern oder Wortgruppen versehen wurden. Solche Glossen können hier deutlich in einem Bildungskontext verortet werden. Sie finden sich unter anderem zum im Mittelalter bedeutenden Autor Boethius und verschiedenen Bibeldichtungen. Eine Besonderheit stellt eine vergleichsweise dichte Glossierung der ‚Satiren‘ des römischen Dichters Persius dar, die der Forschung erst unlängst bekannt gemacht wurde. Im Hinblick auf die Textüberlieferung zeigt sich ein Schwerpunkt von volkssprachigen Zaubersprüchen und juristischen Texten, die aus sprachlicher Perspektive höchst interessant, aber auch schwierig zu deuten sind. Bei der Darstellung wird besonders der handschriftliche Überlieferungszusammenhang unter Berücksichtigung der unterschiedlichen materiellen Erscheinungsformen gewürdigt.
Aktualisiert: 2018-11-01
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