Paderborner Tagebuch 1939-1945

Paderborner Tagebuch 1939-1945 von Bock,  Friedrich, Bock,  Helmut
Gut fünf Jahre Zeitgeschichte, die sich in das kollektive Gedächtnis der Menschheit eingebrannt haben: Die von den Nazis angezettelten Kriegs- und Verbrecherjahre 1939-1945. Jahre des moralischen Bankrotts und des totalen physischen und psychischen Untergangs. Jahre, wie sie vom Vater minuziös in seinem Tagebuch aufgezeichnet wurden. Und zwar aus der heimischen Perspektive heraus, wo das Alltägliche von Familie, Beruf und Freizeit im Spanungsfeld mit dem NS-Abartigen stand. Vom Frontdienst freigestellt erlebte er als Direktor des Reismann Gymnasiums und zeitweiliger NS-Ortsgruppenleiter den Krieg an der sogenannten »Heimatfront« in Paderborn mit all den Schrecken des Bombenkriegs und den Verstrickungen des Regimes. Gut siebzig Jahre danach bemüht sich der Sohn um eine späte Wiederannäherung an den seit langem verstorbenen Vater. Für ihn galt es, dem eigenen Vater angesichts seiner manchmal Respekt erheischenden, manchmal aber auch unverständlich erscheinenden Anschauungen und Handlungen in dieser besonderen NS-Zeit in angemessener Weise zu begegnen, ohne dabei eigene, oftmals gegenteilige Ansichten hintanzustellen.
Aktualisiert: 2019-06-06
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Zehn Tage im Juli

Zehn Tage im Juli von Lucks,  Günter, Stutte,  Harald
Im Juli 1943 vergehen weite Teile von Hamburg im Bombardement der „Operation Gomorrha“. Günter Lucks überlebt das Grauen als 14jähriger knapp, sein zwei Jahre älterer Bruder Hermann kommt darin um. In seinem neuen Buch schildert Lucks zusammen mit Harald Stutte jeden der zehn Tage dieser Bombenangriffe: die Nächte im Luftschutzkeller, die Tage nach den Angriffen, die Ängste und Hoffnungen der Menschen, „Brandwachen“ im Postgebäude, wie die Verhalten bei Bombeneinschlag in Schule und Lehre thematisiert wurde, der Umgang mit den „Volksgasmasken“, die Gerüchteküche und vieles mehr. Im Kontext des Bombenkriegs erzählt 75 Jahre nach Kriegsende einer der letzten lebenden Zeitzeugen.
Aktualisiert: 2019-06-05
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Zehn Tage im Juli

Zehn Tage im Juli von Lucks,  Günter, Stutte,  Harald
Im Juli 1943 vergehen weite Teile von Hamburg im Bombardement der „Operation Gomorrha“. Günter Lucks überlebt das Grauen als 14jähriger knapp, sein zwei Jahre älterer Bruder Hermann kommt darin um. In seinem neuen Buch schildert Lucks zusammen mit Harald Stutte jeden der zehn Tage dieser Bombenangriffe: die Nächte im Luftschutzkeller, die Tage nach den Angriffen, die Ängste und Hoffnungen der Menschen, „Brandwachen“ im Postgebäude, wie die Verhalten bei Bombeneinschlag in Schule und Lehre thematisiert wurde, der Umgang mit den „Volksgasmasken“, die Gerüchteküche und vieles mehr. Im Kontext des Bombenkriegs erzählt 75 Jahre nach Kriegsende einer der letzten lebenden Zeitzeugen.
Aktualisiert: 2019-06-05
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Zeitzeugen des Hamburger Feuersturms 1943 und ihre Familien

Zeitzeugen des Hamburger Feuersturms 1943 und ihre Familien von Akingunsade,  Maria, Apel,  Linde, Bohleber,  Werner, Börsch,  Sabine, Buder,  Valeska, Cassel-Bähr,  Sabine, Drost,  Nicole, Frommer,  Jörg, Haag,  Antje, Haagen,  Miriam, Hofer,  Hella, Holstein,  Christa, Issendorff,  Philipp von, Keibel,  Paul, Kohut,  Thomas A., Lamparter,  Ulrich, Mergenthaler,  Erhard, Meyer-Madaus,  Amelie, Möller,  Birgit, Morgenstern,  Lydia, Nickel,  Christian, Niemann,  Brigitte, Peter,  Mona, Raddatz,  Christin, Radebold,  Hartmut, Reulecke,  Jürgen, Rüth-Behr,  Birgitta, Sassenberg,  Ursula, Steiner,  Angelika, Stuhr,  Ulrich, Sydow,  Véronique, Thiessen,  Malte, von Plato,  Alexander, Wiegand-Grefe,  Silke, Wierling,  Dorothee, Wirth,  Ulrich
Zehntausende kamen bei dem Hamburger Feuersturm ums Leben oder wurden traumatisiert – mit Folgen bis heute.
Aktualisiert: 2019-04-18
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Schmuck der Erde

Schmuck der Erde von Duhm,  Peter
In Berlin, in der Nähe des Savignyplatzes, wurden Ende April 1945 in einem zerbombten Gebäudekomplex ganz leise, weit entfernt klingende Klopfgeräusche vernommen. Zwei Metallsammler lauschten an einer gusseisernen Abwasserleitung, die durch das gesamte Haus bis in den verschütteten Keller führte. Auf regelmäßige Klopfgeräusche in zerbombten Häusern achtete damals jeder, der in diesen Gebäuden zu tun hatte oder auch nur nahe genug daran vorbeiging. Unter herabgestürzten Mauerbrocken fanden die alarmierten Rettungstrupps vom Trümmer-Räumdienst die Tür zu einem Raum, in dem die Abwasserrohre dieses Hauses zusammengeführt worden waren. Unter großen Anstrengungen und stetigem Rufen, das ohne Antwort blieb, öffneten die Männer mit langen Brechstangen die Tür. Auf dem Boden lag ein schwer atmender, röchelnder Junge in kurzen Hosen, der ohne Unterlass kraftlos mit einem Stein an das Abwasserohr neben seinem Kopf klopfte. Mehrere Frauen, in sich verkrümmt und verhakt, offensichtlich in einem dramatischen Kampf um ihr Leben erstickt, bedeckten fast den gesamten feuchten gemauerten Fußboden. Ihre Kleidung hatten sie sich vom Leib gerissen, wahrscheinlich, um besser nach Luft schnappen zu können und sich nicht durch enge Kleidung behindern zu lassen. Obwohl die Tür bereits geöffnet war, rang der Junge, genau auf der Schwelle an der Seite der Tür, an der die Scharniere ins Mauerwerk eingesetzt waren, immer noch nach Luft. Er schnappte und saugte wie ein Fisch auf dem Trockenen an dem Spalt der Tür, ohne seine Retter wahrzunehmen. Ein bestialischer Gestank nach menschlichen Ausscheidungen, Fäulnis und Verwesung ließ die Retter im ersten Moment zurückweichen. Ein Bombenangriff vor zwei Wochen hatte diesen Stadtteil Berlins besonders zerstörerisch getroffen. Sprengbomben durchschlugen die Häuser vom Dach bis in die Keller, rissen offene Schlote durch alle Stockwerke. Die anschließend von den englischen Flugzeugen abgeworfenen Brandbomben entwickelten so starke Flammen und Hitzewellen, dass nichts außer verkohlten Mauerresten nach dem Feuersturm übrigblieb. In dem kleinen Raum, unter dem Keller des Hauses Nr. 49 mussten die Hitze und der Luftmangel mörderisch gewesen sein. Da das Drama im Keller und die äußerlichen schweren Verletzungen der Toten nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren, wurde die Angelegenheit innerhalb der Zuständigkeit des Trümmer-Beseitigungsdienstes und der Wehrmacht geregelt. Die NS-Propaganda hatte verfügt, dass solche Funde von verschütteten Menschen als Kriegsgeheimnis zu gelten hatten. Die an der Untersuchung beteiligten hohen Offiziere der SS kehrten die Sache unter den Teppich. Inmitten der letzten Kriegswochen und des Nachkriegschaos war die Sache seinerzeit schnell vergessen worden. Überall wurden Tote geborgen. Die Trümmer der zerstörten Stadt bargen so manche unbekannte Leiche. Nur der halbtote, fast erstickte Junge, der auch im Sanitätsauto noch nach Luft schnappte, immer weiter an ein Rohr der Trage schlug, überlebte. Hauptkommissar Gunnar Hansen der Hamburger Mordkommission wurde im Januar 2016 zu einem Leichenfund in einem längst vergessenen und nirgends registrierten Tiefbunker im Elbhang über dem Museumshafen in Hamburg-Teufelsbrück gerufen. Die dort gefundene mumifizierte Frauenleiche lag mit ihrem Kopf ganz nahe an der Schwelle zu einer schweren Eisentür, die den Raum hermetisch abriegelte. Es war ihr nicht möglich gewesen, mit den Händen die Tür zu erreichen. Mit weit gespreizten Beinen und Armen lag sie, an Eisenringe in den Seitenwänden gekettet, auf dem Steinboden. Dr. Werner von Schimmelmann, als zuständiger Gerichtsmediziner, untersuchte die Tote routinemäßig. Sein Bericht ließ bei Hauptkommissar Gunnar Hansen Zweifel an dessen Genauigkeit aufkommen. Der Bericht des Forensikers Knut Hansen brachte unglaubliche Grausamkeiten, verübt an der Frau vom Keller im Teufelsbrücker Elbhang, ans Tageslicht. Es stellte sich heraus, dass dieser Mord der Schlüssel zu einer Mordserie sein wird, die Anfang der 80er Jahre ihren Lauf in Hamburg nahm. Es beginnt eine Zeitreise durch die Jahrzehnte in und um Hamburg. Anhand der Indizien und Hinweise erstellt Frau Dr. Nicola Köhner, die Profilerin, Anthropologin und Psychologin, mit Kollegen aus den USA, ein vermeintliches Profil des Täters. Sie geht sogar so weit, den nächsten Leichenfund in Hamburg, wieder in einem Bunker, vorherzusagen. Es beginnt eine Jagd, ein Showdown, im gesamten Stadtgebiet Hamburgs und Schleswig-Holstein. Frauen denken eben anders als Männer, bemerkt die Profilerin, Dr. Nicola Köhner oft. Der Erfolg gibt ihr Recht; auch bei der Aufklärung dieser Mordfälle. Letztendlich erleichtert, stimmen die beteiligten Männer diesem Klischee zu. Hamburg ist eben eine besonders weltoffene, tolerante Stadt.
Aktualisiert: 2019-04-02
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Schmuck der Erde

Schmuck der Erde von Duhm,  Peter
In Berlin, in der Nähe des Savignyplatzes, wurden Ende April 1945 in einem zerbombten Gebäudekomplex ganz leise, weit entfernt klingende Klopfgeräusche vernommen. Zwei Metallsammler lauschten an einer gusseisernen Abwasserleitung, die durch das gesamte Haus bis in den verschütteten Keller führte. Auf regelmäßige Klopfgeräusche in zerbombten Häusern achtete damals jeder, der in diesen Gebäuden zu tun hatte oder auch nur nahe genug daran vorbeiging. Unter herabgestürzten Mauerbrocken fanden die alarmierten Rettungstrupps vom Trümmer-Räumdienst die Tür zu einem Raum, in dem die Abwasserrohre dieses Hauses zusammengeführt worden waren. Unter großen Anstrengungen und stetigem Rufen, das ohne Antwort blieb, öffneten die Männer mit langen Brechstangen die Tür. Auf dem Boden lag ein schwer atmender, röchelnder Junge in kurzen Hosen, der ohne Unterlass kraftlos mit einem Stein an das Abwasserohr neben seinem Kopf klopfte. Mehrere Frauen, in sich verkrümmt und verhakt, offensichtlich in einem dramatischen Kampf um ihr Leben erstickt, bedeckten fast den gesamten feuchten gemauerten Fußboden. Ihre Kleidung hatten sie sich vom Leib gerissen, wahrscheinlich, um besser nach Luft schnappen zu können und sich nicht durch enge Kleidung behindern zu lassen. Obwohl die Tür bereits geöffnet war, rang der Junge, genau auf der Schwelle an der Seite der Tür, an der die Scharniere ins Mauerwerk eingesetzt waren, immer noch nach Luft. Er schnappte und saugte wie ein Fisch auf dem Trockenen an dem Spalt der Tür, ohne seine Retter wahrzunehmen. Ein bestialischer Gestank nach menschlichen Ausscheidungen, Fäulnis und Verwesung ließ die Retter im ersten Moment zurückweichen. Ein Bombenangriff vor zwei Wochen hatte diesen Stadtteil Berlins besonders zerstörerisch getroffen. Sprengbomben durchschlugen die Häuser vom Dach bis in die Keller, rissen offene Schlote durch alle Stockwerke. Die anschließend von den englischen Flugzeugen abgeworfenen Brandbomben entwickelten so starke Flammen und Hitzewellen, dass nichts außer verkohlten Mauerresten nach dem Feuersturm übrigblieb. In dem kleinen Raum, unter dem Keller des Hauses Nr. 49 mussten die Hitze und der Luftmangel mörderisch gewesen sein. Da das Drama im Keller und die äußerlichen schweren Verletzungen der Toten nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren, wurde die Angelegenheit innerhalb der Zuständigkeit des Trümmer-Beseitigungsdienstes und der Wehrmacht geregelt. Die NS-Propaganda hatte verfügt, dass solche Funde von verschütteten Menschen als Kriegsgeheimnis zu gelten hatten. Die an der Untersuchung beteiligten hohen Offiziere der SS kehrten die Sache unter den Teppich. Inmitten der letzten Kriegswochen und des Nachkriegschaos war die Sache seinerzeit schnell vergessen worden. Überall wurden Tote geborgen. Die Trümmer der zerstörten Stadt bargen so manche unbekannte Leiche. Nur der halbtote, fast erstickte Junge, der auch im Sanitätsauto noch nach Luft schnappte, immer weiter an ein Rohr der Trage schlug, überlebte. Hauptkommissar Gunnar Hansen der Hamburger Mordkommission wurde im Januar 2016 zu einem Leichenfund in einem längst vergessenen und nirgends registrierten Tiefbunker im Elbhang über dem Museumshafen in Hamburg-Teufelsbrück gerufen. Die dort gefundene mumifizierte Frauenleiche lag mit ihrem Kopf ganz nahe an der Schwelle zu einer schweren Eisentür, die den Raum hermetisch abriegelte. Es war ihr nicht möglich gewesen, mit den Händen die Tür zu erreichen. Mit weit gespreizten Beinen und Armen lag sie, an Eisenringe in den Seitenwänden gekettet, auf dem Steinboden. Dr. Werner von Schimmelmann, als zuständiger Gerichtsmediziner, untersuchte die Tote routinemäßig. Sein Bericht ließ bei Hauptkommissar Gunnar Hansen Zweifel an dessen Genauigkeit aufkommen. Der Bericht des Forensikers Knut Hansen brachte unglaubliche Grausamkeiten, verübt an der Frau vom Keller im Teufelsbrücker Elbhang, ans Tageslicht. Es stellte sich heraus, dass dieser Mord der Schlüssel zu einer Mordserie sein wird, die Anfang der 80er Jahre ihren Lauf in Hamburg nahm. Es beginnt eine Zeitreise durch die Jahrzehnte in und um Hamburg. Anhand der Indizien und Hinweise erstellt Frau Dr. Nicola Köhner, die Profilerin, Anthropologin und Psychologin, mit Kollegen aus den USA, ein vermeintliches Profil des Täters. Sie geht sogar so weit, den nächsten Leichenfund in Hamburg, wieder in einem Bunker, vorherzusagen. Es beginnt eine Jagd, ein Showdown, im gesamten Stadtgebiet Hamburgs und Schleswig-Holstein. Frauen denken eben anders als Männer, bemerkt die Profilerin, Dr. Nicola Köhner oft. Der Erfolg gibt ihr Recht; auch bei der Aufklärung dieser Mordfälle. Letztendlich erleichtert, stimmen die beteiligten Männer diesem Klischee zu. Hamburg ist eben eine besonders weltoffene, tolerante Stadt.
Aktualisiert: 2019-04-02
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Luftschutz in Großbritannien und Deutschland 1923 bis 1939

Luftschutz in Großbritannien und Deutschland 1923 bis 1939 von Lemke,  Bernd
Kaum ein Phänomen spiegelt die inneren Zusammenhänge moderner Gesellschaftsformen in Bezug auf Krieg und Gewalt so deutlich wider wie der zivile Luftschutz. In der Zeit bis 1939 bauten alle modernen Gesellschaften dazu einen ausgedehnten Apparat auf, der schließlich Millionen von Menschen umfasste. Da der Bombenkrieg alle Bereiche des Lebens bis in die Privatsphäre hinein bedrohte, musste alles und jeder mobilisiert werden.Der Vergleich zwischen Großbritannien und Deutschland legt die Tiefenstrukturen beider Ordnungen offen und wendet dafür die Herrschaftstypologie von Max Weber an. Untersucht werden vor allem Organisation, Ideologie und Propaganda. Dabei fließen auch die Ergebnisse der modernen Meinungsforschung mit ein.
Aktualisiert: 2019-05-28
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Norden

Norden von Bökenkamp,  Werner, Céline,  Louis-Ferdinand
Im Vordergrund dieses Romans steht die Not des Menschen auf der Flucht, des Menschen in der Falle, des Menschen, der, verzweifelt und voller Groll über die Ungerechtigkeit der Welt, kein Vertrauen in die Zukunft hat, der nicht weiß, wovon er sich am nächsten Tag ernähren und ob er diesen Tag überhaupt erleben wird. Die Sprache dieser letzten Eruption des Vulkans Céline ist jener gehetzte und hetzende Argot, jenes «Französisch des 21. Jahrhunderts», dem dieser Autor seinen Platz in der Weltliteratur verdankt.«Eine Schilderung vom Zusammenbruch Nazideutschlands, wie sie in der deutschen Literatur nicht ihresgleichen hat.» (Die ZEIT)
Aktualisiert: 2019-04-13
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Unterirdisches Österreich

Unterirdisches Österreich von Bouchal,  Robert, Sachslehner,  Johannes
Dieses Buch lädt ein zu Entdeckungen in einer anderen Welt. Österreichs idyllische Landschaft, so seine Botschaft, zeigt sich verblüffend doppelbödig, ist nicht immer das, was sie zu sein vorgibt. Vielfach wissen heute nur mehr wenige Menschen von der Existenz dieser verborgenen Orte, einst standen sie jedoch im Mittelpunkt des Kriegsalltags. Im Grauen des Bombenkrieges wurden sie zur letzten Zuflucht für viele, andere mussten miterleben und miterleiden, wie hier der Terror des NS-Regimes knapp vor Kriegsende einen letzten wahnwitzigen Höhepunkt erreichte. Im Schutz riesiger Stollenanlagen konzentrierten sich verzweifelte Bemühungen zum Bau der vielfach beschworenen „Wunderwaffen“. KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter aus ganz Europa, hilflos den Schlägen und Tritten der Kapos und SS-Wachen ausgesetzt, bauten Motoren und Gewehre und montierten Hightech-Waffen. Für Tausende wurden die Stollen, die heute von der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) verwaltet werden, zur letzten Station eines langen Leidensweges in den Fängen des SS-Terrornetzes, zu „verfluchten Orten“. Robert Bouchal und Johannes Sachslehner dokumentieren anhand exemplarischer Beispiele in Wort und Bild dieses bewegende Kapitel Zeitgeschichte, das lange Zeit verdrängt und totgeschwiegen wurde. Sie sprechen mit Zeitzeugen und präsentieren überraschende Funde aus den Stollen, die das dramatische Geschehen von einst eindringlich vor Augen führen.
Aktualisiert: 2019-02-26
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