Johannes Geng geht der Frage nach, inwiefern der Film als technologisches Leitmedium des 20. Jahrhunderts auf die geschichtliche Bedingtheit des Sehens und Hörens zu beziehen ist, indem er in einem ersten Schritt den zugehörigen film- und kulturtheoretischen Diskurs systematisch aufarbeitet. Darüber kommt er zu dem filmtheoretischen Modell eines Sensorischen Regimes, das er dann an zwei Fallstudien – dem NS-Propagandafilm und dem Direct Cinema – exemplifiziert. In unserem Wahrnehmen leiten uns kulturell geformte Gewohnheiten, Erwartungen und Einstellungen. Damit ist Wahrnehmung mehr als nur ein biologischer Mechanismus, sondern historisch variabel.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Johannes Geng geht der Frage nach, inwiefern der Film als technologisches Leitmedium des 20. Jahrhunderts auf die geschichtliche Bedingtheit des Sehens und Hörens zu beziehen ist, indem er in einem ersten Schritt den zugehörigen film- und kulturtheoretischen Diskurs systematisch aufarbeitet. Darüber kommt er zu dem filmtheoretischen Modell eines Sensorischen Regimes, das er dann an zwei Fallstudien – dem NS-Propagandafilm und dem Direct Cinema – exemplifiziert. In unserem Wahrnehmen leiten uns kulturell geformte Gewohnheiten, Erwartungen und Einstellungen. Damit ist Wahrnehmung mehr als nur ein biologischer Mechanismus, sondern historisch variabel.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Johannes Geng geht der Frage nach, inwiefern der Film als technologisches Leitmedium des 20. Jahrhunderts auf die geschichtliche Bedingtheit des Sehens und Hörens zu beziehen ist, indem er in einem ersten Schritt den zugehörigen film- und kulturtheoretischen Diskurs systematisch aufarbeitet. Darüber kommt er zu dem filmtheoretischen Modell eines Sensorischen Regimes, das er dann an zwei Fallstudien – dem NS-Propagandafilm und dem Direct Cinema – exemplifiziert. In unserem Wahrnehmen leiten uns kulturell geformte Gewohnheiten, Erwartungen und Einstellungen. Damit ist Wahrnehmung mehr als nur ein biologischer Mechanismus, sondern historisch variabel.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Frederick Wiseman ist einer der wichtigsten und einflussreichsten Dokumentarfilmer der letzten sechs Jahrzehnte. In Boston 1930 als Sohn jüdischer Einwanderer geboren, wurde er zunächst Anwalt, arbeitete in Paris und später am rechtsmedizinischen Institut seiner Heimatstadt. 1967 drehte er mit TITICUT FOLLIES seinen ersten Film, mit dem er die Zustände in Bridgewater, einer Aufbewahrungsanstalt für psychisch kranke Straftäter, dokumentiert. Über Jahre unterlag das Werk verschiedenen Zensurverfahren und wurde erst 1991 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die mit TITICUT FOLLIES formulierten Grundsätze besitzen bis heute ihre Gültigkeit: keine gefilmten Interviews, kein erklärender Kommentar, keine zusätzliche Musik sowie eine Montage, die das Gezeigte nicht anhand einer sonst im Dokumentarfilm üblichen chronologischen Narration strukturiert, sondern die einzelnen Sequenzen anhand rhetorischer Argumente ordnet. Die Filme gleichen so der »Struktur eines Mosaiks« (Bill Nichols), und in ihrer Summe ergeben sie einen einzigen langen Film, in dem die Einzelteile untereinander im Dialog stehen, sich kommentieren und ergänzen.
Seine Filme folgen nicht einzelnen Biografien, sondern sie handeln von Institutionen, Stadtviertel und Kleinstädten. Diese Schulen, Krankenhäuser, Museen, Opernhäuser, Nachbarschaften und das Militär, die er in seinen Filmen dokumentiert, werden als Mikrokosmen gezeigt, als »kulturelle Fährten« (Wiseman), in denen sich größere Teile der Gesellschaft wiederfinden lassen. CITY HALL, sein jüngster Film, befasst sich mit der Regierung von Boston und wurde 2020 auf den Festspielen von Venedig uraufgeführt.
Die Monografie versammelt Aufsätze von internationalen Autor:innen und Filmemacher:innen, die über Wisemans umfangreiches Werk aus vielfältigen Perspektiven schreiben. Ergänzt werden die Texte von einem Gespräch mit dem Regisseur, in dem er auf seine Karriere zurückblickt.
Aktualisiert: 2023-04-26
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Johannes Geng geht der Frage nach, inwiefern der Film als technologisches Leitmedium des 20. Jahrhunderts auf die geschichtliche Bedingtheit des Sehens und Hörens zu beziehen ist, indem er in einem ersten Schritt den zugehörigen film- und kulturtheoretischen Diskurs systematisch aufarbeitet. Darüber kommt er zu dem filmtheoretischen Modell eines Sensorischen Regimes, das er dann an zwei Fallstudien – dem NS-Propagandafilm und dem Direct Cinema – exemplifiziert. In unserem Wahrnehmen leiten uns kulturell geformte Gewohnheiten, Erwartungen und Einstellungen. Damit ist Wahrnehmung mehr als nur ein biologischer Mechanismus, sondern historisch variabel.
Aktualisiert: 2023-04-02
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Johannes Geng geht der Frage nach, inwiefern der Film als technologisches Leitmedium des 20. Jahrhunderts auf die geschichtliche Bedingtheit des Sehens und Hörens zu beziehen ist, indem er in einem ersten Schritt den zugehörigen film- und kulturtheoretischen Diskurs systematisch aufarbeitet. Darüber kommt er zu dem filmtheoretischen Modell eines Sensorischen Regimes, das er dann an zwei Fallstudien – dem NS-Propagandafilm und dem Direct Cinema – exemplifiziert. In unserem Wahrnehmen leiten uns kulturell geformte Gewohnheiten, Erwartungen und Einstellungen. Damit ist Wahrnehmung mehr als nur ein biologischer Mechanismus, sondern historisch variabel.
Aktualisiert: 2023-04-15
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Christian Hißnauer und Bernd Schmidt spannen einen Bogen über sechs Jahrzehnte deutscher Fernsehgeschichte. Sie zeigen, dass der Norddeutsche Rundfunk durchweg einen prägenden Einfluss hatte. Die dokumentarischen Arbeiten des Senders Setzten richtungsweisende Wegmarken. Bislang werden die Produktionen unter dem unzulässig pauschalisierenden Singular 'Die Hamburger Schule' zusammengefasst. Hißnauer und Schmidt differenzieren zwischen drei Hamburger Generationen, die Stil und Form des deutschen Fernsehdokumentarismus auf sehr unterschiedliche Weise maßgeblich beeinflussten. Dabei arbeiten sie auch unbekannte Kapitel des deutschen Fernsehens auf und stellen die großen Verdienste bislang vernachlässigter Autoren heraus. Sie korrigieren zudem einschlägige Sichtweisen auf Schlüsselfiguren des deutschen Fernsehdokumentarismus – und entzaubern fernsehgeschichtliche Mythen. Der Band Setzt bei den Produktionen der 1950er-Jahre an, die Dokumente einer imperialistischen Weltsicht und des Kalten Krieges sind. Ein wesentlicher Akzent liegt auf der dokumentarischen AuseinanderSetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus; ein weiterer auf den neuen Themen, die aus der Aufbruchsstimmung der 1960er-Jahre resultierten. Breiten Raum nehmen die Ursprünge und die Entwicklung von direct cinema, Interviewdokumentarismus und der Form des DokuDrama ein. Berücksichtigung finden auch eher entlegene hybride Formen wie das faktographische Fernsehspiel. Im Mittelpunkt stehen Autoren wie Peter von Zahn, Peter Schier-Gribowsky, Egon Monk, Klaus Wildenhahn, Eberhard Fechner und Horst Königstein.
Aktualisiert: 2023-03-20
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