Mit seinen preisgekrönten Filmen dringt Andres Veiel immer wieder zu den Hintergründen deutscher Geschichte vor. Kennzeichnend für seinen Ansatz sind die ästhetischen Verfahrensweisen, durch die er einen originären Beitrag in der langen Tradition der Auseinandersetzung zwischen wissenschaftlicher und künstlerischer Aneignung von Geschichte leistet. Andre Bartoniczek arbeitet die Signaturen dieser Tradition auf, zeichnet die Entwicklung des Dokumentarfilms nach und liefert als erste umfangreiche Untersuchung Veiels geschichtlicher Filme eine Werkanalyse, die letztlich der Frage nachgeht: Was ist und wie gelingt historische Erinnerung? Dabei kommt auch der Filmemacher selbst zu Wort.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Kamera-Ethnographie ist ein filmischer Ansatz zur Gestaltung der Wahrnehmungs- und Wissensprozesse beim ethnographischen Forschen. Dabei wird im Unterschied zur Logik der Aufzeichnung angenommen, dass Forschungsgegenstände zunächst noch gar nicht sichtbar sind. Kameraführung, Schnitt und Montage tragen als experimentelle Praktiken zur Beobachtbarkeit und Sichtbarkeit epistemischer Dinge bei. Bina Elisabeth Mohns repräsentationskritische Programmschrift zeigt, wie die Methode der Kamera-Ethnographie auch nonverbale Praktiken in ihren Choreographien und bildhaften Figuren in den Blick rückt. Eine situierte Methodologie und reflexive Pragmatik leiten zum positionierten Hinschauen und Sehenlernen an und binden selbst das Publikum in eine forschende Rezeption ein.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Kamera-Ethnographie ist ein filmischer Ansatz zur Gestaltung der Wahrnehmungs- und Wissensprozesse beim ethnographischen Forschen. Dabei wird im Unterschied zur Logik der Aufzeichnung angenommen, dass Forschungsgegenstände zunächst noch gar nicht sichtbar sind. Kameraführung, Schnitt und Montage tragen als experimentelle Praktiken zur Beobachtbarkeit und Sichtbarkeit epistemischer Dinge bei. Bina Elisabeth Mohns repräsentationskritische Programmschrift zeigt, wie die Methode der Kamera-Ethnographie auch nonverbale Praktiken in ihren Choreographien und bildhaften Figuren in den Blick rückt. Eine situierte Methodologie und reflexive Pragmatik leiten zum positionierten Hinschauen und Sehenlernen an und binden selbst das Publikum in eine forschende Rezeption ein.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Kamera-Ethnographie ist ein filmischer Ansatz zur Gestaltung der Wahrnehmungs- und Wissensprozesse beim ethnographischen Forschen. Dabei wird im Unterschied zur Logik der Aufzeichnung angenommen, dass Forschungsgegenstände zunächst noch gar nicht sichtbar sind. Kameraführung, Schnitt und Montage tragen als experimentelle Praktiken zur Beobachtbarkeit und Sichtbarkeit epistemischer Dinge bei. Bina Elisabeth Mohns repräsentationskritische Programmschrift zeigt, wie die Methode der Kamera-Ethnographie auch nonverbale Praktiken in ihren Choreographien und bildhaften Figuren in den Blick rückt. Eine situierte Methodologie und reflexive Pragmatik leiten zum positionierten Hinschauen und Sehenlernen an und binden selbst das Publikum in eine forschende Rezeption ein.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Dieses Buch ist Teil eines Projekts zur multimedial-dokumentarischen Vermessung eines Ortes und seiner Vergangenheit. Es wirft einen Blick auf die über 100-jährige gemeinsame Geschichte der Garnisonsgemeinde Stetten am kalten Markt und des Truppenübungsplatzes Heuberg. Es versammelt einerseits Menschen, (historische) Texte, Archivdokumente und Perspektiven. Andererseits bietet es eine wissenschaftliche Abhandlung über Geschichtsschreibung im Film. Auf Grundlage unterschiedlicher Konzepte aus der Dokumentarfilm- und Geschichtstheorie entwickelt Kathrina Edinger eine eigene »Historiophotologie« und reflektiert diese an dem Dokumentarfilm »Ortung«, der den Lesern online zur Verfügung steht.
Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Martin Zimmermann.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Dieses Buch ist Teil eines Projekts zur multimedial-dokumentarischen Vermessung eines Ortes und seiner Vergangenheit. Es wirft einen Blick auf die über 100-jährige gemeinsame Geschichte der Garnisonsgemeinde Stetten am kalten Markt und des Truppenübungsplatzes Heuberg. Es versammelt einerseits Menschen, (historische) Texte, Archivdokumente und Perspektiven. Andererseits bietet es eine wissenschaftliche Abhandlung über Geschichtsschreibung im Film. Auf Grundlage unterschiedlicher Konzepte aus der Dokumentarfilm- und Geschichtstheorie entwickelt Kathrina Edinger eine eigene »Historiophotologie« und reflektiert diese an dem Dokumentarfilm »Ortung«, der den Lesern online zur Verfügung steht.
Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Martin Zimmermann.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Dieses Buch ist Teil eines Projekts zur multimedial-dokumentarischen Vermessung eines Ortes und seiner Vergangenheit. Es wirft einen Blick auf die über 100-jährige gemeinsame Geschichte der Garnisonsgemeinde Stetten am kalten Markt und des Truppenübungsplatzes Heuberg. Es versammelt einerseits Menschen, (historische) Texte, Archivdokumente und Perspektiven. Andererseits bietet es eine wissenschaftliche Abhandlung über Geschichtsschreibung im Film. Auf Grundlage unterschiedlicher Konzepte aus der Dokumentarfilm- und Geschichtstheorie entwickelt Kathrina Edinger eine eigene »Historiophotologie« und reflektiert diese an dem Dokumentarfilm »Ortung«, der den Lesern online zur Verfügung steht.
Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Martin Zimmermann.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Der Dokumentarfilm gilt in Indien als kommerziell schwer auswertbares Genre - und stellt dennoch ein Feld dar, in welchem Experimente entstehen können. Angesichts der gegenwärtigen gesellschaftlichen Umbrüche untersucht Ulrike Mothes den aktuellen indischen Dokumentarfilm hinsichtlich seiner filmästhetischen Form und betrachtet seine Positionierung zwischen lokalen und globalen Bezugnahmen, politischem Diskurs und kulturellem Ausdruck. Ihr besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Beschreibung offener Erzählstrategien, welche die Annahme von Wahrheit als solcher hinterfragen und mehrere Deutungen eines Themas zulassen.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Der Dokumentarfilm gilt in Indien als kommerziell schwer auswertbares Genre - und stellt dennoch ein Feld dar, in welchem Experimente entstehen können. Angesichts der gegenwärtigen gesellschaftlichen Umbrüche untersucht Ulrike Mothes den aktuellen indischen Dokumentarfilm hinsichtlich seiner filmästhetischen Form und betrachtet seine Positionierung zwischen lokalen und globalen Bezugnahmen, politischem Diskurs und kulturellem Ausdruck. Ihr besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Beschreibung offener Erzählstrategien, welche die Annahme von Wahrheit als solcher hinterfragen und mehrere Deutungen eines Themas zulassen.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Der Dokumentarfilm gilt in Indien als kommerziell schwer auswertbares Genre - und stellt dennoch ein Feld dar, in welchem Experimente entstehen können. Angesichts der gegenwärtigen gesellschaftlichen Umbrüche untersucht Ulrike Mothes den aktuellen indischen Dokumentarfilm hinsichtlich seiner filmästhetischen Form und betrachtet seine Positionierung zwischen lokalen und globalen Bezugnahmen, politischem Diskurs und kulturellem Ausdruck. Ihr besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Beschreibung offener Erzählstrategien, welche die Annahme von Wahrheit als solcher hinterfragen und mehrere Deutungen eines Themas zulassen.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Welchen Beitrag können filmische Praxen und Erzeugnisse zur Reproduktion von Migrations- und Grenzregimes leisten?
Ausgehend von der Annahme, dass audiovisuelle Umgebungen die Bewegungen der Migration sowohl informieren als auch formieren, analysiert Brigitta Kuster Filmklassiker ebenso wie (künstlerische) Dokumentarfilme, die meist illegale Grenzpassagen nach Europa reflektieren. Hierbei berücksichtigt sie in ihrer Studie auch das filmische Archiv rund um den durch den Film »Terminal« bekannt gewordenen Fall des Mehran Karimi Nasseri, der beinahe zwei Jahrzehnte lang auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle lebte, sowie die popkulturellen und YouTube-Umgebungen der Harraga.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Wie wird koloniale Gewalt historisch thematisiert? Wie gehen dokumentarische Filme und geschichtspolitische Diskurse mit ihr um? Robert Stock nähert sich diesen Fragen mit kritischem Blick auf den Kolonialkrieg Portugals in Afrika und den nationalen Befreiungskampf Mosambiks. Dabei fokussiert er seine Untersuchung auf die Gestaltung, Funktion und Reflexion historischer Zeugenschaft. Am Material von bislang wenig beachteten Filmproduktionen über die Dekolonisierungsprozesse zwischen Mosambik und Portugal seit den 1970er Jahren analysiert er die sich verändernden Deutungsweisen der kolonialen Vergangenheit.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Wie wird koloniale Gewalt historisch thematisiert? Wie gehen dokumentarische Filme und geschichtspolitische Diskurse mit ihr um? Robert Stock nähert sich diesen Fragen mit kritischem Blick auf den Kolonialkrieg Portugals in Afrika und den nationalen Befreiungskampf Mosambiks. Dabei fokussiert er seine Untersuchung auf die Gestaltung, Funktion und Reflexion historischer Zeugenschaft. Am Material von bislang wenig beachteten Filmproduktionen über die Dekolonisierungsprozesse zwischen Mosambik und Portugal seit den 1970er Jahren analysiert er die sich verändernden Deutungsweisen der kolonialen Vergangenheit.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Zeit als normatives Ordnungsprinzip ist in den Queer Studies zu einem zentralen Forschungsgegenstand geworden. Unter dieser Perspektivverschiebung werden Biografien, Archive, Gefühle und Bewegungsgeschichten in den Blick genommen. Natascha Frankenberg greift diese Diskussion aus einer dezidiert filmwissenschaftlichen Perspektive auf und rekonstruiert Beiträge des Queer Cinema zu einer Queeren Zeitlichkeit. Sie analysiert u.a. Filme von Gréta Ólafsdóttir, Susan Muska, Cheryl Dunye, Barbara Hammer und Joey Carducci in ihrem Umgang mit Materialität, Motiven, Narration und Filmform.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Zeit als normatives Ordnungsprinzip ist in den Queer Studies zu einem zentralen Forschungsgegenstand geworden. Unter dieser Perspektivverschiebung werden Biografien, Archive, Gefühle und Bewegungsgeschichten in den Blick genommen. Natascha Frankenberg greift diese Diskussion aus einer dezidiert filmwissenschaftlichen Perspektive auf und rekonstruiert Beiträge des Queer Cinema zu einer Queeren Zeitlichkeit. Sie analysiert u.a. Filme von Gréta Ólafsdóttir, Susan Muska, Cheryl Dunye, Barbara Hammer und Joey Carducci in ihrem Umgang mit Materialität, Motiven, Narration und Filmform.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Zeit als normatives Ordnungsprinzip ist in den Queer Studies zu einem zentralen Forschungsgegenstand geworden. Unter dieser Perspektivverschiebung werden Biografien, Archive, Gefühle und Bewegungsgeschichten in den Blick genommen. Natascha Frankenberg greift diese Diskussion aus einer dezidiert filmwissenschaftlichen Perspektive auf und rekonstruiert Beiträge des Queer Cinema zu einer Queeren Zeitlichkeit. Sie analysiert u.a. Filme von Gréta Ólafsdóttir, Susan Muska, Cheryl Dunye, Barbara Hammer und Joey Carducci in ihrem Umgang mit Materialität, Motiven, Narration und Filmform.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Ist unabhängiges Dokumentarfilmschaffen im Kaschmirkonflikt möglich? Über den Fokus auf Mobilität zeigt Max Kramer neue theoretische und methodische Zugänge zur Erforschung von filmischen Praktiken in Konfliktregionen auf. Er argumentiert, dass die Herstellung von Zeugenschaft zunehmend auf verschiedene Momente von Mobilität bezogen ist.
Die vorgeschlagene Forschungsperspektive nimmt nicht nur auf die umkämpften Repräsentationen und Narrationen von Konfliktregionen Bezug, sondern ebenso auf affektive und ästhetische Momente dokumentarfilmischer Praktiken.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Ist unabhängiges Dokumentarfilmschaffen im Kaschmirkonflikt möglich? Über den Fokus auf Mobilität zeigt Max Kramer neue theoretische und methodische Zugänge zur Erforschung von filmischen Praktiken in Konfliktregionen auf. Er argumentiert, dass die Herstellung von Zeugenschaft zunehmend auf verschiedene Momente von Mobilität bezogen ist.
Die vorgeschlagene Forschungsperspektive nimmt nicht nur auf die umkämpften Repräsentationen und Narrationen von Konfliktregionen Bezug, sondern ebenso auf affektive und ästhetische Momente dokumentarfilmischer Praktiken.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Ist unabhängiges Dokumentarfilmschaffen im Kaschmirkonflikt möglich? Über den Fokus auf Mobilität zeigt Max Kramer neue theoretische und methodische Zugänge zur Erforschung von filmischen Praktiken in Konfliktregionen auf. Er argumentiert, dass die Herstellung von Zeugenschaft zunehmend auf verschiedene Momente von Mobilität bezogen ist.
Die vorgeschlagene Forschungsperspektive nimmt nicht nur auf die umkämpften Repräsentationen und Narrationen von Konfliktregionen Bezug, sondern ebenso auf affektive und ästhetische Momente dokumentarfilmischer Praktiken.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Wie verarbeitet ein Dokumentarfilmer die Geschichten von Siebzigjährigen, die damit prahlen, Tausende von »Kommunisten« erdrosselt und deren Blut getrunken zu haben? Wie verhandelt ein Wissenschaftler Abscheu oder Begeisterung für Menschen anderer Kulturen, über die er als teilnehmender Beobachter nüchtern zu schreiben hat? Und was empfindet eine Primatologin nach jahrzehntelangen Kämpfen für das Überleben von Menschenaffen, deren Lebensraum zunehmend zerstört wird?
Diesen und weiteren Fragen geht der Band in einer Reihe von Gesprächen mit Wissenschaftler_innen nach - u.a. mit Jane Goodall, Nigel Barley, Joshua Oppenheimer und Hans Christoph Buch.
Aktualisiert: 2023-06-23
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