Diskussionen über »den« Kapitalismus, die ihm innewohnende Kraft sowie die aus ihm resultierenden Probleme sind in unserer »Gesellschaft des Spektakels« allgegenwärtig. Und obgleich sich ein nicht unerheblicher Teil der politischen Eliten, der Medienmacher, Kirchenoberhäupter oder Jugendorganisationen zu einem nicht näher definierten »Antikapitalismus« bekennt, ändert sich de facto nichts an der Kapitalverteilung in dieser Republik.
Warum das so ist, versucht Bruno Wolters in seinem neuen Buch zu klären. »Eigentum und Ordnung« ist kein umfassendes theoretisches Werk, das versucht, den Kapitalismus und dessen Wirkmechanismen in unseren spätmodernen Gesellschaften zu ergründen. Derlei wurde in Vielzahl geschrieben und publiziert. Vielmehr wirft Wolters einen Blick auf den Begriff des »Eigentums« – und liefert seinem Leser eine ideengeschichtliche Einordnung desselben. Er fragt: Was ist eigentlich »Eigentum«? Sind »Verstaatlichung« und »Vergesellschaftung« dasselbe? Wie haben rechte, linke und liberale Denker und Machthaber die Eigentumsverhältnisse gesehen und genutzt? Nicht zuletzt: Welcher Standpunkt müsste von einer vorwärtsdrängenden »Neuen Rechten« eingenommen werden?
Was Wolters in seinem Band zusammenträgt, ist eine kurze Gesamtschau der Ideengeschichte der Eigentumsverhältnisse sowie ein Ausblick auf das, was uns noch erwartet. Kurze Fragen, kurze Antworten – Wolters klärt auf, ordnet ein und stiftet zum Weiterdenken an.
Aktualisiert: 2023-06-22
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Diskussionen über »den« Kapitalismus, die ihm innewohnende Kraft sowie die aus ihm resultierenden Probleme sind in unserer »Gesellschaft des Spektakels« allgegenwärtig. Und obgleich sich ein nicht unerheblicher Teil der politischen Eliten, der Medienmacher, Kirchenoberhäupter oder Jugendorganisationen zu einem nicht näher definierten »Antikapitalismus« bekennt, ändert sich de facto nichts an der Kapitalverteilung in dieser Republik.
Warum das so ist, versucht Bruno Wolters in seinem neuen Buch zu klären. »Eigentum und Ordnung« ist kein umfassendes theoretisches Werk, das versucht, den Kapitalismus und dessen Wirkmechanismen in unseren spätmodernen Gesellschaften zu ergründen. Derlei wurde in Vielzahl geschrieben und publiziert. Vielmehr wirft Wolters einen Blick auf den Begriff des »Eigentums« – und liefert seinem Leser eine ideengeschichtliche Einordnung desselben. Er fragt: Was ist eigentlich »Eigentum«? Sind »Verstaatlichung« und »Vergesellschaftung« dasselbe? Wie haben rechte, linke und liberale Denker und Machthaber die Eigentumsverhältnisse gesehen und genutzt? Nicht zuletzt: Welcher Standpunkt müsste von einer vorwärtsdrängenden »Neuen Rechten« eingenommen werden?
Was Wolters in seinem Band zusammenträgt, ist eine kurze Gesamtschau der Ideengeschichte der Eigentumsverhältnisse sowie ein Ausblick auf das, was uns noch erwartet. Kurze Fragen, kurze Antworten – Wolters klärt auf, ordnet ein und stiftet zum Weiterdenken an.
Aktualisiert: 2023-06-22
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Diskussionen über »den« Kapitalismus, die ihm innewohnende Kraft sowie die aus ihm resultierenden Probleme sind in unserer »Gesellschaft des Spektakels« allgegenwärtig. Und obgleich sich ein nicht unerheblicher Teil der politischen Eliten, der Medienmacher, Kirchenoberhäupter oder Jugendorganisationen zu einem nicht näher definierten »Antikapitalismus« bekennt, ändert sich de facto nichts an der Kapitalverteilung in dieser Republik.
Warum das so ist, versucht Bruno Wolters in seinem neuen Buch zu klären. »Eigentum und Ordnung« ist kein umfassendes theoretisches Werk, das versucht, den Kapitalismus und dessen Wirkmechanismen in unseren spätmodernen Gesellschaften zu ergründen. Derlei wurde in Vielzahl geschrieben und publiziert. Vielmehr wirft Wolters einen Blick auf den Begriff des »Eigentums« – und liefert seinem Leser eine ideengeschichtliche Einordnung desselben. Er fragt: Was ist eigentlich »Eigentum«? Sind »Verstaatlichung« und »Vergesellschaftung« dasselbe? Wie haben rechte, linke und liberale Denker und Machthaber die Eigentumsverhältnisse gesehen und genutzt? Nicht zuletzt: Welcher Standpunkt müsste von einer vorwärtsdrängenden »Neuen Rechten« eingenommen werden?
Was Wolters in seinem Band zusammenträgt, ist eine kurze Gesamtschau der Ideengeschichte der Eigentumsverhältnisse sowie ein Ausblick auf das, was uns noch erwartet. Kurze Fragen, kurze Antworten – Wolters klärt auf, ordnet ein und stiftet zum Weiterdenken an.
Aktualisiert: 2023-06-22
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Eigentum, Besitz und Nutzung sind Kategorien, die sowohl das Leben des Einzelnen als auch die Gestaltung und das Funktionieren ganzer Gesellschaften bestimmen. Der Autor untersucht diese Thematik im Kontext der Transformationsprozesse postsozialistischer Staaten und verfolgt die Dynamik von Eigentumsrechten, die durch Privatisierungen, Reprivatisierungen und Restitutionen ausgelöst wurde und die in unterschiedlicher Intensität das Landschaftsbild sowie die Sozial- und Wirtschaftsstrukturen prägt.
Gestützt auf umfangreiche empirische Arbeiten in Ostdeutschland zeigt der Band die Strukturbrüche, die diesen Prozeß begleiten – aber auch die Kontinuitäten. Die Untersuchung verdeutlicht die Zielkonflikte gerechtigkeits- und effizienzorientierter Politiken und das Handeln von Institutionen und Bewohnern im postsozialistischen Transformationsprozess Nordostdeutschlands aus geographischer Perspektive. Damit bietet die Studie auch einen paradigmatischen Einblick in das Interaktionsfeld von Recht, Raum und Gesellschaft.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Diskussionen über »den« Kapitalismus, die ihm innewohnende Kraft sowie die aus ihm resultierenden Probleme sind in unserer »Gesellschaft des Spektakels« allgegenwärtig. Und obgleich sich ein nicht unerheblicher Teil der politischen Eliten, der Medienmacher, Kirchenoberhäupter oder Jugendorganisationen zu einem nicht näher definierten »Antikapitalismus« bekennt, ändert sich de facto nichts an der Kapitalverteilung in dieser Republik.
Warum das so ist, versucht Bruno Wolters in seinem neuen Buch zu klären. »Eigentum und Ordnung« ist kein umfassendes theoretisches Werk, das versucht, den Kapitalismus und dessen Wirkmechanismen in unseren spätmodernen Gesellschaften zu ergründen. Derlei wurde in Vielzahl geschrieben und publiziert. Vielmehr wirft Wolters einen Blick auf den Begriff des »Eigentums« – und liefert seinem Leser eine ideengeschichtliche Einordnung desselben. Er fragt: Was ist eigentlich »Eigentum«? Sind »Verstaatlichung« und »Vergesellschaftung« dasselbe? Wie haben rechte, linke und liberale Denker und Machthaber die Eigentumsverhältnisse gesehen und genutzt? Nicht zuletzt: Welcher Standpunkt müsste von einer vorwärtsdrängenden »Neuen Rechten« eingenommen werden?
Was Wolters in seinem Band zusammenträgt, ist eine kurze Gesamtschau der Ideengeschichte der Eigentumsverhältnisse sowie ein Ausblick auf das, was uns noch erwartet. Kurze Fragen, kurze Antworten – Wolters klärt auf, ordnet ein und stiftet zum Weiterdenken an.
Aktualisiert: 2023-06-12
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Diskussionen über »den« Kapitalismus, die ihm innewohnende Kraft sowie die aus ihm resultierenden Probleme sind in unserer »Gesellschaft des Spektakels« allgegenwärtig. Und obgleich sich ein nicht unerheblicher Teil der politischen Eliten, der Medienmacher, Kirchenoberhäupter oder Jugendorganisationen zu einem nicht näher definierten »Antikapitalismus« bekennt, ändert sich de facto nichts an der Kapitalverteilung in dieser Republik.
Warum das so ist, versucht Bruno Wolters in seinem neuen Buch zu klären. »Eigentum und Ordnung« ist kein umfassendes theoretisches Werk, das versucht, den Kapitalismus und dessen Wirkmechanismen in unseren spätmodernen Gesellschaften zu ergründen. Derlei wurde in Vielzahl geschrieben und publiziert. Vielmehr wirft Wolters einen Blick auf den Begriff des »Eigentums« – und liefert seinem Leser eine ideengeschichtliche Einordnung desselben. Er fragt: Was ist eigentlich »Eigentum«? Sind »Verstaatlichung« und »Vergesellschaftung« dasselbe? Wie haben rechte, linke und liberale Denker und Machthaber die Eigentumsverhältnisse gesehen und genutzt? Nicht zuletzt: Welcher Standpunkt müsste von einer vorwärtsdrängenden »Neuen Rechten« eingenommen werden?
Was Wolters in seinem Band zusammenträgt, ist eine kurze Gesamtschau der Ideengeschichte der Eigentumsverhältnisse sowie ein Ausblick auf das, was uns noch erwartet. Kurze Fragen, kurze Antworten – Wolters klärt auf, ordnet ein und stiftet zum Weiterdenken an.
Aktualisiert: 2023-06-12
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Eigentum, Besitz und Nutzung sind Kategorien, die sowohl das Leben des Einzelnen als auch die Gestaltung und das Funktionieren ganzer Gesellschaften bestimmen. Der Autor untersucht diese Thematik im Kontext der Transformationsprozesse postsozialistischer Staaten und verfolgt die Dynamik von Eigentumsrechten, die durch Privatisierungen, Reprivatisierungen und Restitutionen ausgelöst wurde und die in unterschiedlicher Intensität das Landschaftsbild sowie die Sozial- und Wirtschaftsstrukturen prägt.
Gestützt auf umfangreiche empirische Arbeiten in Ostdeutschland zeigt der Band die Strukturbrüche, die diesen Prozeß begleiten – aber auch die Kontinuitäten. Die Untersuchung verdeutlicht die Zielkonflikte gerechtigkeits- und effizienzorientierter Politiken und das Handeln von Institutionen und Bewohnern im postsozialistischen Transformationsprozess Nordostdeutschlands aus geographischer Perspektive. Damit bietet die Studie auch einen paradigmatischen Einblick in das Interaktionsfeld von Recht, Raum und Gesellschaft.
Aktualisiert: 2023-06-07
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Eigentum, Besitz und Nutzung sind Kategorien, die sowohl das Leben des Einzelnen als auch die Gestaltung und das Funktionieren ganzer Gesellschaften bestimmen. Der Autor untersucht diese Thematik im Kontext der Transformationsprozesse postsozialistischer Staaten und verfolgt die Dynamik von Eigentumsrechten, die durch Privatisierungen, Reprivatisierungen und Restitutionen ausgelöst wurde und die in unterschiedlicher Intensität das Landschaftsbild sowie die Sozial- und Wirtschaftsstrukturen prägt.
Gestützt auf umfangreiche empirische Arbeiten in Ostdeutschland zeigt der Band die Strukturbrüche, die diesen Prozeß begleiten – aber auch die Kontinuitäten. Die Untersuchung verdeutlicht die Zielkonflikte gerechtigkeits- und effizienzorientierter Politiken und das Handeln von Institutionen und Bewohnern im postsozialistischen Transformationsprozess Nordostdeutschlands aus geographischer Perspektive. Damit bietet die Studie auch einen paradigmatischen Einblick in das Interaktionsfeld von Recht, Raum und Gesellschaft.
Aktualisiert: 2023-06-01
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Eigentum, Besitz und Nutzung sind Kategorien, die sowohl das Leben des Einzelnen als auch die Gestaltung und das Funktionieren ganzer Gesellschaften bestimmen. Der Autor untersucht diese Thematik im Kontext der Transformationsprozesse postsozialistischer Staaten und verfolgt die Dynamik von Eigentumsrechten, die durch Privatisierungen, Reprivatisierungen und Restitutionen ausgelöst wurde und die in unterschiedlicher Intensität das Landschaftsbild sowie die Sozial- und Wirtschaftsstrukturen prägt.
Gestützt auf umfangreiche empirische Arbeiten in Ostdeutschland zeigt der Band die Strukturbrüche, die diesen Prozeß begleiten – aber auch die Kontinuitäten. Die Untersuchung verdeutlicht die Zielkonflikte gerechtigkeits- und effizienzorientierter Politiken und das Handeln von Institutionen und Bewohnern im postsozialistischen Transformationsprozess Nordostdeutschlands aus geographischer Perspektive. Damit bietet die Studie auch einen paradigmatischen Einblick in das Interaktionsfeld von Recht, Raum und Gesellschaft.
Aktualisiert: 2023-06-01
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Eigentum, Besitz und Nutzung sind Kategorien, die sowohl das Leben des Einzelnen als auch die Gestaltung und das Funktionieren ganzer Gesellschaften bestimmen. Der Autor untersucht diese Thematik im Kontext der Transformationsprozesse postsozialistischer Staaten und verfolgt die Dynamik von Eigentumsrechten, die durch Privatisierungen, Reprivatisierungen und Restitutionen ausgelöst wurde und die in unterschiedlicher Intensität das Landschaftsbild sowie die Sozial- und Wirtschaftsstrukturen prägt.
Gestützt auf umfangreiche empirische Arbeiten in Ostdeutschland zeigt der Band die Strukturbrüche, die diesen Prozeß begleiten – aber auch die Kontinuitäten. Die Untersuchung verdeutlicht die Zielkonflikte gerechtigkeits- und effizienzorientierter Politiken und das Handeln von Institutionen und Bewohnern im postsozialistischen Transformationsprozess Nordostdeutschlands aus geographischer Perspektive. Damit bietet die Studie auch einen paradigmatischen Einblick in das Interaktionsfeld von Recht, Raum und Gesellschaft.
Aktualisiert: 2023-05-13
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Martin Seelos macht in diesem Buch auf knapp 1.000 Seiten (Band 1 und Band 2) den Begriff der dualen Ökonomie für die Wirtschaftsgeschichte fruchtbar. Das Konzept der „Dualökonomie“ wurde bislang hauptsächlich in der Ethnologie oder der Entwicklungssoziologie verwendet, um die Gleichzeitigkeit von einem modernen mit einem vormodernen Wirtschaftssektor zu umreißen.
Dieser begrenzte Fokus wird hier überwunden. Erstens, weil die „Modernität“ konkret zu bestimmen ist, um sie historisch einzuordnen. Und zweitens findet sich die duale Ökonomie in der Globalgeschichte immer wieder als dynamisches Element: Die Dualität umreißt den Konflikt zwischen unterschiedlichen Eigentumsformen, der jede neue Produktionsweise begleitet.
Im Fokus des vorliegenden zweiten Bandes dieses Buches steht die duale Ökonomie der Sowjetunion sowie die Dialektik der historischen Entwicklung seit der Antike. Der inhaltliche Schwerpunkt von Band 1 liegt in der Wechselwirkung zwischen dem frühneuzeitlichen Europa und Afrika sowie den Antillen.
Bei all diesen Konstellationen geht es auch um die Frage, nach welchen Kalkülen so unterschiedliche Gesellschaften miteinander in Kontakt treten, mit welchen Methoden und mit welchen Folgen: Aus dem Nebeneinander wird ein Nacheinander. In dieser Hinsicht kann von einer globalgeschichtlichen Relevanz jeder Dualökonomie gesprochen werden.
Das vorliegende Werk ist originär, kenntnisreich verfasst und spannend zu lesen. Die Untersuchung liegt im Schnittpunkt der Geschichtsforschung und der politischen Ökonomie. Konkrete Berührungspunkte zu der Wirtschaftsanthropologie fehlen nicht. Ein umfangreicher Anmerkungsapparat sowie ein Literaturverzeichnis (Band 2) machen die Textbelege nachvollziehbar.
Aktualisiert: 2021-11-11
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Martin Seelos macht in diesem Buch auf knapp 1.000 Seiten (Band 1 und Band 2) den Begriff der dualen Ökonomie für die Wirtschaftsgeschichte fruchtbar. Das Konzept der „Dualökonomie“ wurde bislang hauptsächlich in der Ethnologie oder der Entwicklungssoziologie verwendet, um die Gleichzeitigkeit von einem modernen mit einem vormodernen Wirtschaftssektor zu umreißen.
Dieser begrenzte Fokus wird hier überwunden. Erstens, weil die „Modernität“ konkret zu bestimmen ist, um sie historisch einzuordnen. Und zweitens findet sich die duale Ökonomie in der Globalgeschichte immer wieder als dynamisches Element: Die Dualität umreißt den Konflikt zwischen unterschiedlichen Eigentumsformen, der jede neue Produktionsweise begleitet.
Im Fokus des vorliegenden zweiten Bandes dieses Buches steht die duale Ökonomie der Sowjetunion sowie die Dialektik der historischen Entwicklung seit der Antike. Der inhaltliche Schwerpunkt von Band 1 liegt in der Wechselwirkung zwischen dem frühneuzeitlichen Europa und Afrika sowie den Antillen.
Bei all diesen Konstellationen geht es auch um die Frage, nach welchen Kalkülen so unterschiedliche Gesellschaften miteinander in Kontakt treten, mit welchen Methoden und mit welchen Folgen: Aus dem Nebeneinander wird ein Nacheinander. In dieser Hinsicht kann von einer globalgeschichtlichen Relevanz jeder Dualökonomie gesprochen werden.
Das vorliegende Werk ist originär, kenntnisreich verfasst und spannend zu lesen. Die Untersuchung liegt im Schnittpunkt der Geschichtsforschung und der politischen Ökonomie. Konkrete Berührungspunkte zu der Wirtschaftsanthropologie fehlen nicht. Ein umfangreicher Anmerkungsapparat sowie ein Literaturverzeichnis (Band 2) machen die Textbelege nachvollziehbar.
Aktualisiert: 2021-11-11
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Martin Seelos macht in diesem Buch auf knapp 1.000 Seiten (Band 1 und Band 2) den Begriff der dualen Ökonomie für die Wirtschaftsgeschichte fruchtbar. Das Konzept der „Dualökonomie“ wurde bislang hauptsächlich in der Ethnologie oder der Entwicklungssoziologie verwendet, um die Gleichzeitigkeit von einem modernen mit einem vormodernen Wirtschaftssektor zu umreißen.
Dieser begrenzte Fokus wird hier überwunden. Erstens, weil die „Modernität“ konkret zu bestimmen ist, um sie historisch einzuordnen. Und zweitens findet sich die duale Ökonomie in der Globalgeschichte immer wieder als dynamisches Element: Die Dualität umreißt den Konflikt zwischen unterschiedlichen Eigentumsformen, der jede neue Produktionsweise begleitet.
Der Autor, der bereits mehrere Bücher zur Eigentumstheorie und -geschichte veröffentlicht hat, führt zu verschiedenen „Stationen“ der historischen Entwicklung, um die Logik einer dualen Ökonomie aufzuspüren: Neolithikum vs. Mesolithikum in Mitteleuropa, Hellenismus vs. altorientalische Produktionsweise, Spätantike vs. Feudalismus, frühneuzeitliches Europa vs. altamerikanisches und altafrikanisches Eigentum, Französische Revolution & Bauernbefreiung in Kontinentaleuropa, sowjetische Industrie vs. kleinbürgerliche Agrarproduktion.
Bei all diesen Konstellationen geht es auch um die Frage, nach welchen Kalkülen so unterschiedliche Gesellschaften miteinander in Kontakt treten, mit welchen Methoden und mit welchen Folgen: Aus dem Nebeneinander wird ein Nacheinander. In dieser Hinsicht kann von einer globalgeschichtlichen Relevanz jeder Dualökonomie gesprochen werden.
Das vorliegende Werk ist originär, kenntnisreich verfasst und spannend zu lesen. Die Untersuchung liegt im Schnittpunkt der Geschichtsforschung und der politischen Ökonomie. Konkrete Berührungspunkte zu der Wirtschaftsanthropologie fehlen nicht. Ein umfangreicher Anmerkungsapparat sowie ein Literaturverzeichnis (Band 2) machen die Textbelege nachvollziehbar.
Aktualisiert: 2021-11-04
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Martin Seelos macht in diesem Buch auf knapp 1.000 Seiten (Band 1 und Band 2) den Begriff der dualen Ökonomie für die Wirtschaftsgeschichte fruchtbar. Das Konzept der „Dualökonomie“ wurde bislang hauptsächlich in der Ethnologie oder der Entwicklungssoziologie verwendet, um die Gleichzeitigkeit von einem modernen mit einem vormodernen Wirtschaftssektor zu umreißen.
Dieser begrenzte Fokus wird hier überwunden. Erstens, weil die „Modernität“ konkret zu bestimmen ist, um sie historisch einzuordnen. Und zweitens findet sich die duale Ökonomie in der Globalgeschichte immer wieder als dynamisches Element: Die Dualität umreißt den Konflikt zwischen unterschiedlichen Eigentumsformen, der jede neue Produktionsweise begleitet.
Der Autor, der bereits mehrere Bücher zur Eigentumstheorie und -geschichte veröffentlicht hat, führt zu verschiedenen „Stationen“ der historischen Entwicklung, um die Logik einer dualen Ökonomie aufzuspüren: Neolithikum vs. Mesolithikum in Mitteleuropa, Hellenismus vs. altorientalische Produktionsweise, Spätantike vs. Feudalismus, frühneuzeitliches Europa vs. altamerikanisches und altafrikanisches Eigentum, Französische Revolution & Bauernbefreiung in Kontinentaleuropa, sowjetische Industrie vs. kleinbürgerliche Agrarproduktion.
Bei all diesen Konstellationen geht es auch um die Frage, nach welchen Kalkülen so unterschiedliche Gesellschaften miteinander in Kontakt treten, mit welchen Methoden und mit welchen Folgen: Aus dem Nebeneinander wird ein Nacheinander. In dieser Hinsicht kann von einer globalgeschichtlichen Relevanz jeder Dualökonomie gesprochen werden.
Das vorliegende Werk ist originär, kenntnisreich verfasst und spannend zu lesen. Die Untersuchung liegt im Schnittpunkt der Geschichtsforschung und der politischen Ökonomie. Konkrete Berührungspunkte zu der Wirtschaftsanthropologie fehlen nicht. Ein umfangreicher Anmerkungsapparat sowie ein Literaturverzeichnis (Band 2) machen die Textbelege nachvollziehbar.
Aktualisiert: 2021-11-04
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Das Rellstal, ein Seitental des Montafons im Gemeindegebiet von Vandans, wird seit Jahrhunderten intensiv landwirtschaftlich genutzt. Aufgrund der intensiven Bewirtschaftung entstand eine einzigartige Kulturlandschaft und zugleich ein schützenswerter Naturraum.
Der vorliegende Band setzt sich interdisziplinär mit der Geschichte und Entwicklung dieses Natur- und Kulturraums auseinander. Fünf Autorinnen und Autoren beleuchten die Entwicklung des Tales aus geologischer, historischer und kulturlandschaftsgeschichtlicher Sicht. Dabei tritt so manche Besonderheit dieser Gebirgsregion zu Tage.
Aktualisiert: 2023-02-22
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Ein Blick in die Geschichte und in andere Regionen der Welt zeigt, dass die Menschen unter den verschiedensten gesellschaftlichen Verhältnissen leben können. Und in der Regel bildet jede dieser verschiedenen Gesellschaften für ihre jeweiligen Mitglieder den gewohnten und vertrauten Horizont ihrer eigenen Existenz, gewissermaßen ihr gesellschaftliches Zuhause, in dem die Menschen sich zu Hause fühlen. In dieser Vielfalt und Relativität der Verhältnisse steckt dann aber auch prinzipiell die Möglichkeit, dass sich unter Umständen bestimmte Phänomene einer Gesellschaft aus der Binnenperspektive ihrer Mitglieder anders darstellen als aus der Perspektive eines außen stehenden Betrachters. Genau solch ein Perspektivenwechsel liegt nun auch dem vorliegenden Text zugrunde. Dieser Wechsel wird dann zeigen, dass das, was in unserer Gesellschaft ganz normal ist und als Selbstverständlichkeit erscheint, sich bei genauerer Betrachtung als zutiefst absurd erweist.
Aktualisiert: 2020-01-15
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Die längste Zeit produzierten die Menschen gemeinsam, ohne Privateigentum, die Produkte gehörten der Gemeinschaft. Später wurden zwischen verschiedenen Gemeinwesen Geschenke ausgetauscht. Als im Neolithikum ein dauerhaftes Mehrprodukt erzeugt wurde, nahmen die Tauschakte zu. Dieses Mehrprodukt wird im Kapitalismus von den Kapitalisten angeeignet. Dessen Überwindung muss nicht nur das Privateigentum an den Produktionsmitteln, sondern die ganze bisherige Aneignungsweise aufheben. Das Mehrprodukt wird nun gesellschaftlich angeeignet. Der real existierende Sozialismus hat dem Gewinn großen Spielraum gegeben, ein Teil des Mehrprodukts wurde von Einzelbetrieben mit weitreichender Selbstständigkeit angeeignet. Sie agierten als Tauschakteure. Das führte zu planwidriger Verteilung mit Ungleichgewichten in der Produktion wie zu Mangelsituationen bei der Güterversorgung. Gerfried Tschinkel deckt auf, wie das Wertgesetz speziell in der DDR wirkte. Was ist daraus für kommende postkapitalistische Gesellschaften zu lernen?
Aktualisiert: 2020-09-28
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Der Streit um eine gerechte Verteilung von Gütern und Kapital hat die Geschichte des 20. Jahrhunderts nachhaltig geprägt. G. K. Chesterton und Bernard Shaw, zwei der profiliertesten Schriftsteller ihrer Zeit, gelangten in dieser Frage zu recht unterschiedlichen Ergebnissen: Shaw plädierte für eine staatliche Umverteilung aller produzierten Waren, Chesterton dagegen suchte einen Mittelweg zwischen kapitalistischer Großindustrie und Sozialismus und sprach sich für einen möglichst breit gestreuten Besitz von Land und 'Produktionsmitteln' in privater Hand aus.
In einer öffentlichen Debatte, die 1928 auch in gedruckter Form erschien, legen die beiden Kontrahenten ihre Sichtweisen dar. Manches daran mag mittlerweile überholt erscheinen, das Protokoll dieser 'Podiumsdiskussion' bleibt aber dennoch ein bemerkenswertes Zeugnis: für ein Ringen um soziale Gerechtigkeit und für eine Diskussionskultur, die heute, in Zeiten von Fernseh-Talkshows mit ihren Sekunden-Statements, fast vollständig in Vergessenheit geraten ist.
Abgerundet wird der Band durch acht Zeitungsessays, in denen Chesterton auf seine unnachahmliche Art hinter die Fassaden alltäglicher Begebenheiten blickt und dabei Überraschendes zutage fördert – und ganz nebenbei eine Reihe populärer Irrtümer entlarvt.
Aktualisiert: 2020-03-27
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Die Utopie einer auf Freiheit, sozialer Gerechtigkeit und Solidarität gründenden Gesellschaft ist nicht passé. Der Kapitalismus selbst setzt ihre Notwendigkeit immer wieder auf die Tagesordnung.
Aktualisiert: 2022-11-03
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In diesem Heft zeigt der Autor verschiedene Muster für Vereinbarungen bei nichtehelichen Lebensgemeinschaften. Dabei geht es in den Verträgen um die Nutzung der Mietwohnung, die Haushaltsführung, die Eigentumsverhältnisse, den Unterhalt und die Altersversorgung sowie - bei Auflösung der Gemeinschaft - um das Hausgrundstück, die beweglichen Sachen, das Bankguthaben, den Unterhalt für Partner und Kinder. Es geht auch um Zuwendungen durch Testament und Erbvertrag. Das Muster über die allgemeine Vollmacht und Vorsorgevollmacht mit Betreuungs- und Patientenverfügung ist auf den neusten rechtlichen Stand gebracht.
Die Bestimmungen des einen Musters können mit den Bestimmungen anderer Muster kombiniert werden. Die Neuauflage berücksichtigt die mit Wirkung vom 1. Januar 2009 geänderten Bestimmungen des Erbschaft- und SchenkungsteuergeSetzes.
Aktualisiert: 2021-12-30
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