Philosophie vom Hochsitz

Philosophie vom Hochsitz von Stahmann,  Dieter
in Hochsitz verschafft Überblick und zwingt zur Geduld. Deshalb ist er gut als Standpunkt geeignet, um über die geistigen Probleme der heutigen Jagd nachzudenken. In vielen Bereichen der Jagd haben die ökologische Sicht und das pragmatische Nutzendenken die philosophische Betrachtung verdrängt und für viele Jäger das Erlebnis der Natur und der Jagd verstellt. In dieser „Philosophie vom Hochsitz“ werden 32 Standpunkte vorgetragen, die sich mit der jagdlichen Ethik, der Natur, der Jagd und dem Jäger befassen. Wenn der Jäger in unserer diskussionsfreudigen Zeit bestehen will, dann muss er sein Pulver trocken halten und nicht nur mit der Büchse, sondern auch hin und wieder mit der Waffe der Logik seinen Hochsitz besteigen. Die Jagd nach der Weisheit bringt keine Trophäen, wohl aber Erkenntnisse und Argumente. Der Autor: Dieter Stahmann, Dipl.-Volkswirt, ehemaliger Industriegeschäftsführer, seit 62 Jahren Jäger und Freund der Philosophie und Jagdgeschichte
Aktualisiert: 2017-08-15
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Ökonomie und Ethik

Ökonomie und Ethik von Kollmer-von-Oheimb-Loup,  Gert, Lehmann-Hasemeier,  Sibylle, van de Kerkhof,  Stefanie
Seit den 1980er-Jahren ist das öffentliche Interesse an ethischen Fragen, die an die Wirtschaft zu stellen sind, und damit auch die Forderung nach stärkerer sozialer Kontrolle wirtschaftlichen Handelns immer lauter geworden. Schlagworte wie etwa Shareholder-Value, Compliance, Umweltbewusstsein, Staatsverschuldung, Banken- und Finanzkrise, Steuermoral, Schwarzarbeit oder Eurokrise bestimmen hierbei das Feld. Bei der Frage nach der Umsetzung ethischer Prinzipien in der Wirtschaft stehen Humanität, gemeinsame Wertvorstellungen und Verantwortung des Einzelnen, der Unternehmer, der Verbände und der Politik gegenüber der Gesellschaft im Mittelpunkt. Im Herbst 2015 richteten das Wirtschaftsarchiv Baden-Württemberg und die Gesellschaft für Wirtschaftsgeschichte Baden-Württemberg e.V. mit den Lehrstühlen für Wirtschaftsgeschichte an den Universitäten Hohenheim und Mannheim eine Tagung aus, die das Ziel hatte, den Zusammenhang zwischen Wirtschaft und Ethik aus mikro- und makroökonomischer Sicht anhand von Beispielen aus Geschichte und Gegenwart deutlich werden zu lassen.
Aktualisiert: 2017-08-14
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Freud gegen Kant?

Freud gegen Kant? von Vollmann,  Morris
Morris Vollmann interpretiert Freuds Kritik an der Moralphilosophie Kants als produktives Missverständnis und unternimmt eine systematisch-vermittelnde Rekonstruktion beider Ansätze. Die Positionen von Kant und Freud erscheinen dadurch nicht länger als konträr, sondern ergänzen einander als emanzipatorisch-aufklärerische Projekte. Beide wenden sich kritisch gegen metaphysische wie naturalistische Ideologien und erkunden die Bedingungen und Grenzen von Autonomie. Durch den Dialog zwischen philosophischer Ethik und Psychoanalyse erfährt das problematische Verhältnis von Moral und Glück grundlegende Denkanstöße.
Aktualisiert: 2017-08-11
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Dekonstruktion und Erziehung

Dekonstruktion und Erziehung von Wimmer,  Michael
Im pädagogischen Diskurs der Moderne insistiert die bisher ungelöste Paradoxie der Erziehung. Statt sie nur als Theorieproblem zu bewerten, wird in dieser Studie ihr praktischer Sinn zum Thema, der durch Lösungsmodelle gerade verstellt wird. Gefragt wird, ob die Paradoxie der Erziehung nicht vielmehr den »Kern« pädagogischen Denkens und Handelns ausmacht. Mit dem Einsatz der Dekonstruktion wird dabei ein Verständnis des Paradoxieproblems ins Spiel gebracht, das einen anderen Umgang mit ihm erlaubt und es ermöglicht, das Pädagogische anders zu denken, der ethischen Dimension der pädagogischen Aufgabe wieder gerecht zu werden und Allgemeine Erziehungswissenschaft als Ort einer unverzichtbaren und unabschließbaren Problematisierung des Pädagogischen auszuweisen.
Aktualisiert: 2017-08-11
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Das Drama des Prekären

Das Drama des Prekären von Pewny,  Katharina
Das Prekäre ist nicht erst seit dem Einbruch der weltweiten Ökonomie 2008 ein Brennpunkt gegenwärtiger Existenzen. Wie wird es im Gegenwartstheater aufgegriffen und weiterentwickelt? Diese Studie analysiert Theater-, Tanz- und Film-Aufführungen um die Jahrtausendwende und bedient sich dafür der Methodik des »Überschreibens«. Ausgehend von Ethiken der Begegnung mit dem Anderen und von instabilen Ökonomien erweist sich dabei das Prekäre als ästhetische und ethische Kategorie. Katharina Pewny zeigt, dass die Übertragung des »Ethical Turn« in die Theaterwissenschaft des deutschen Sprachraums neue Wege eröffnet, die auch für verwandte Kunst- und Kulturwissenschaften relevant sind.
Aktualisiert: 2017-08-11
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Selbsterkenntnis und Lebensform

Selbsterkenntnis und Lebensform von Volbers,  Jörg
Die sprachliche und soziale Natur der Erkenntnis ist eine Grundeinsicht der Moderne. Doch welchen Spielraum lässt sie noch der Kritik, der distanzierten Prüfung der eigenen Sprache und Lebensform? Vor dem Hintergrund des Werkes Stanley Cavells fragt dieses Buch nach dem Verhältnis von Lebensform und Selbsterkenntnis. In ungewohnter Weise liest es Wittgenstein und Foucault als komplementäre Antwortstrategien auf dieses Grundproblem: Philosophie muss als eine »Arbeit an sich« (Wittgenstein), als körperliche »Selbsttechnik« (Foucault) verstanden werden. Nicht ethische Programmatik, so kann gezeigt werden, sondern systematische Konsequenz führt zu einer Engführung von Philosophie und Lebenspraxis.
Aktualisiert: 2017-08-11
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Das schöne Selbst

Das schöne Selbst von Elberfeld,  Jens, Otto,  Marcus
Wie sind Schönheit, Gesundheit und die Konstitution des modernen Subjekts zum Gegenstand gesellschaftlicher Diskurse geworden? Ausgehend von dieser Frage zeichnen die Autorinnen und Autoren dieses Bandes die Geschichte des modernen Selbst im Spannungsfeld von Ethik und Ästhetik nach. Dabei wird das jüngst in den historischen Kulturwissenschaften aufkommende Interesse am Selbst in zweierlei Hinsicht korrigiert: Zum einen stellen die Studien die eminent bedeutsame Verbindung von Ethik und Ästhetik ins Zentrum und zum anderen können so - jenseits von idealtypischen Rekonstruktionen - erste Thesen zu Kontinuitäten und Brüchen in der Geschichte des Selbst aufgestellt werden. Es wird ersichtlich: Eine Geschichte der Moderne kann nicht mehr ohne eine Geschichte des Selbst auskommen.
Aktualisiert: 2017-08-11
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Krise der Zukunft II

Krise der Zukunft II von Köhrsen,  Jens, Matern,  Harald, Pfleiderer,  Georg
Gegenwärtige Selbstverständigungsdebatten westlicher Gesellschaften sind von Krisendiskursen geprägt, die sich oftmals religiös-apokalyptischer Symbolik bedienen. Die Zukunft, so scheint es, kann, zumindest in europäischen Diskursen, oft nur noch im Modus des Katastrophischen gedacht werden. Ein solches Zukunftsdenken hat Auswirkungen auf das gegenwärtige Handeln und stellt unsere traditionellen ethischen Leitbegriffe in Frage. Wer kann Verantwortung für die Zukunft noch übernehmen, wenn die Katastrophe unabwendbar scheint? Dieser Band versammelt die Beiträge der interdisziplinären Abschlusstagung des Forschungskollegs «Die Krise der Zukunft» des Zentrums für Religion, Wirtschaft und Politik (ZRWP) Basel. Die Texte beschäftigen sich in ethischer Perspektive mit den Fragen, die aktuelle Formen der Zukunftsdiskursivierung mit sich bringen.
Aktualisiert: 2017-08-11
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Das Prinzip Vertrauen

Das Prinzip Vertrauen von Klorer,  Franziska
Vernunft ohne das menschliche Vertrauen in die Möglichkeit von und zu (seiner eigenen und seiner Mitmenschen) Vernünftigkeit ist nicht möglich. Der reine Rationalismus hat dieses stets neu zu erringende, und insofern immer auch fragile, menschliche Vertrauen metaphorisiert. Damit hat er zugleich den Vertrauensschwund in ihn selbst vorprogrammiert, reinen Irrationalismus initiiert und – einhergehend – Ethik eliminiert. Das Prinzip Vertrauen ringt darum, jenen, für eine ethische Vernunft inter Menschen, Kulturen und Wissenschaften nicht hintergehbaren und notwendigen Zusammenhang und -halt zu aktualisieren. Dafür bedarf es der „Negativen praktischen Metaphysik“, d.h. der theoretischen wie praktisch konkreten Rehabilitierung der Utopie als dem dialektischen Pendant zur theoretischen und praktisch konkreten Tradition.
Aktualisiert: 2017-08-14
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Eine Betrachtung der inneren Evidenz der christlichen Religion

Eine Betrachtung der inneren Evidenz der christlichen Religion von Gilbert,  Matthias, Jenyns,  Soame
Die im Neuen Testament bezeugten Wunder, die von Christus und seinen Aposteln gewirkt worden sind, sind gewiss für jene, die sie gesehen haben, überzeugende Beweise ihres göttlichen Mandats gewesen. Diese Wunder wurden von einer solch großen Anzahl von Menschen gesehen und sind so gut bezeugt wie andere historische Tatsachen auch. Jedoch hängt die Glaubwürdigkeit der Wunder selbst zu einem großen Teil von der Wahrheit jener Religion ab, deren Glaubwürdigkeit sie ursprünglich erweisen sollten. Um die Wahrheit der christlichen Religion zu beweisen, macht es sich Soame Jenyns daher zur Aufgabe, die inneren Merkmale ihrer Göttlichkeit aufzuzeigen und den Deistischen Skeptizismus zu widerlegen.
Aktualisiert: 2017-08-07
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Lügen, Irrwege und Scheinwelten

Lügen, Irrwege und Scheinwelten von Reinecker,  Beate
Die Autorin betrachtet die heutige Gesellschaft aus dem Blickwinkel der Ethik und hat dabei den Einzelnen im Fokus. Sie deckt den Zusammenhang zwischen dem entfremdeten Individuum und dem Abbau demokratischer Werte auf. Sie sieht mit Sorge, wie der Konsum Scheinwelten erschafft, in denen sich allzu viele Menschen begeben und verirren, Gefahr laufen, ihre Selbstbestimmung aufzugeben und zum inhaltsleeren Mitläufer zu mutieren, der zusehend die Werthaltigkeit demokratischer Errungenschaften aus dem Bewusstsein verliert. Mit scharfen Worten kritisiert die Autorin nicht nur den Entfremdeten, sondern auch die destruktiven Menschen, die in zunehmender Zahl den Charakter unserer technisierten Zivilisation prägen. Über den Weg unterschiedlichster Perspektiven auf das Zusammenwirken von Verantwortlichen und Fremdbestimmten entfaltet die Philosophin die unendlich scheinende Komplexität, in der sich der Einzelne nicht mehr zurecht findet und sich von seinem Ich entfernt und somit sein individuelles Lebensglück aufs Spiel setzt. Die Autorin macht aber auch Mut. Wer ihren Analysen und Beschreibungen folgt, kann zu sich zurückfinden und aktiv demokratische Werte erhalten wollen. Es ist ein Bewusstwerdungsprozess, der die gesellschaftliche Dimension individuellen Verhaltens entblößt und das unreflektierte Mitläufertum an den Pranger stellt. Jeder Einzelne ist für sich und damit gleichermaßen für den Fortbestand demokratischer Werte verantwortlich.
Aktualisiert: 2017-08-04
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Die Kunst der verantwortungsvollen Führung

Die Kunst der verantwortungsvollen Führung von Leisinger,  Klaus M.
Basiert wirtschaftlicher Erfolg auf moralischem Bankrott? Angesichts der Betrügereien und Tricksereien des Topmanagements einstiger Industrie-Leuchttürme kann dieser Eindruck entstehen. Die Schäden, die Spitzenmanager durch ihre Entscheidungen anrichteten, tangieren ihre Einkommen kaum. Boni, bezahlt für auf Betrug beruhendem Geschäftserfolg, müssen nicht zurückgezahlt werden; Strafzahlungen und Gewinnrückgänge werden durch Entlassungen kompensiert. Kein Wunder also, dass das Vertrauen in Unternehmen und die Glaubwürdigkeit von Führungskräften im Keller ist. Klaus Leisinger entwickelt in seinem Buch «Die Kunst der verantwortungsvollen Führung» ein Anforderungsprofil für Topmanager unter Nutzung des Gedankenguts des Sozialphilosophen und Psychoanalytikers Erich Fromm. Was Fromm vor Jahrzehnten aus seiner (politisch im Humanismus verankerten) Perspektive zur Diskussion gestellt hat, setzt noch heute Standards für gute Unternehmensführung
Aktualisiert: 2017-08-03
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Ethische Konflikte zwischen Leben und Tod

Ethische Konflikte zwischen Leben und Tod von Zoglauer,  Thomas
Thomas Zoglauer diskutiert anhand anschaulicher Beispiele ethische Dilemmata und konfrontiert den Leser mit der Frage nach der Verantwortung: Wer ist schuld, wenn ein selbstfahrendes Auto einen Unfall verursacht? Der Programmierer oder der Fahrer? Darf man die Leben von Menschen in einem Flugzeug, das auf ein bewohntes Haus zusteuert, gegen die Leben der potenziellen Opfer aufrechnen und das Flugzeug abschießen? Ist aktive Sterbehilfe Mord? Sind bewaffnete Drohnen ein legitimes Mittel der Kriegsführung?
Aktualisiert: 2017-08-10
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Pensiero, azione, parola

Pensiero, azione, parola von List,  Katharina
Die Studie untersucht die komplexen Beziehungen, die Carlo Emilio Gadda in seinem erzählerischen und essayistischen Werk zwischen Gedanken, Taten und Worten etabliert und prüft, wie sie sich zu anderen Konzepten, etwa Glück, Wollen und Können, Erkenntnis, Realität oder Zeit verhalten. Verstanden als in sich geschlossene, statische Systeme erteilt der große Erzähler der italienischen Moderne sowohl der Ausarbeitung einer Ethik, als auch der Formulierung einer Poetik eine Absage. Die Untersuchung von Stellenwert, kausalen Bezügen und idealen Gewichtungen von pensiero, azione und parola in Gaddas Texten kann gleichwohl die Koordinaten einer Schreibpraxis sichtbar machen, bei der sich Ethik und Ästhetik stets gegenseitig bedingen.
Aktualisiert: 2017-08-10
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