Hässliches Sehen

Hässliches Sehen von Stangneth,  Bettina
Ob Lehrer oder Demagogen, Revolutionäre oder Terroristen, Kulturkämpfer oder ganz normale Selfie-Versender — sie alle eint die Hoffnung auf die Kraft der Bilder. Nur weil jeder Vernunft hat, steht es uns doch frei, ihr nicht zu folgen. Wer wirken will, setzt darum lieber auf die Sinne. Wer etwas ändern will, muss Zeichen setzen. Das Vertrauen in die Bildgewalt ist das Vertrauen auf die Unschuld des Sehens. Ein Bild soll leisten, was Gedanken nicht schaffen: die unmittelbare Erkenntnis. Denn konnte Vernunft je etwas ausrichten gegen Tradition und Kultur? Die Philosophin Bettina Stangneth fordert erneut dazu auf, liebgewordene Vorstellungen zu überprüfen. 'Hässliches Sehen' ist ein Essay zur Frage, was eigentlich Sehen heißt.
Aktualisiert: 2018-05-24
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Der Mensch – Ein mißlungenes Objekt der Schöpfung?

Der Mensch – Ein mißlungenes Objekt der Schöpfung? von Jain,  Elenor
Die Frage, was der Mensch sei, ist schon seit der Antike ein zentrales Thema der Philosophie. Um das Wissen des Menschen zu begründen, gingen einige Denker von der Hypothese aus, der Mensch sei von Natur aus gut und strebe demzufolge auch nach dem Guten (z.B. Aristoteles). Andere lokalisieren das Wesen des Menschen in der Vernunft (z.B. Kant), während Realisten zunächst einmal Defizite des menschlichen Wesens in den Blick rücken, um Perspektiven für ein wahres Menschsein zu entwickeln (z.B. Schopenhauer). Ob systematisch als Ethik formuliert oder unterschwellig in ihren philosophischen Werken erkennbar, so ist es doch bemerkenswert, dass alle Philosophen es für unabdingbar zu halten scheinen, Werte und moralische Normen zu konzipieren, die dem Menschen als Richtmaß seiner Existenz dienen könnten. Diese Ansätze und Zusammenhänge versucht die Autorin exemplarisch an einschlägigen Beispielen darzustellen und auf ihre Aktualität hin zu untersuchen, insofern sie aufgrund der heutigen Weltlage von eminenter Bedeutung für die Selbstreflexion eines jeden Menschen sind. Denn es stellt sich besonders in der Gegenwart erneut die Frage nach dem Wesen des Menschen in einer Zeit der Globalisierung und des unbegrenzten Individualismus, dessen Auswüchse inzwischen zu einer weltweiten Bedrohung werden.
Aktualisiert: 2018-05-22
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Tunesische Transformationen

Tunesische Transformationen von Hobuss,  Steffi, Khiari-Loch,  Ina, Maataoui,  Moez
Die tunesische Gesellschaft stand vor allem während des Arabischen Frühlings im Fokus europäischen Interesses. Doch wie haben sich die Kultur und vor allem die Geschlechterverhältnisse dort überhaupt entwickelt? Diesen Fragen geht der Band mit zwei Blickrichtungen nach: Zum einen wird die Transformation der Geschlechterverhältnisse in der Geschichte Tunesiens seit der Unabhängigkeit, der Diktatur und der Revolution 2011 bis zur Gegenwart analysiert. Zum anderen werden auf theoretisch-begrifflicher Ebene Transformationen des Feminismus und der Geschlechterbegriffe von einem Denken der Differenz und einer Politik der Repräsentation hin zu neueren dekonstruktiven und postkolonialen Gendertheorien erforscht. Betrachtet werden dabei vor allem die Bereiche der Künste, der Populärkultur sowie der Mode als wesentliche Medien der Transformation.
Aktualisiert: 2018-05-17
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Vulnerabilität und Autonomie in der Medizin

Vulnerabilität und Autonomie in der Medizin von Bergemann,  Lutz, Frewer,  Andreas
Welche ethische Relevanz haben die menschliche Vulnerabilität und die Menschenrechte für die Gesundheitsversorgung verschiedenster Personengruppen? Die Beiträge dieses interdisziplinären Bandes thematisieren die systematischen Zusammenhänge zwischen der Vulnerabilität kranker Personen und ihren Menschenrechten und benennen auf dieser Grundlage Probleme in deren medizinischer Versorgung. Aus der Perspektive unterschiedlicher Fachdisziplinen werden zudem Möglichkeiten aufgezeigt, wie im Sinne eines menschenrechtlich legitimierten Empowerments die Situation entlang zentraler Werte wie Würde und Autonomie ganz konkret zu verbessern ist.
Aktualisiert: 2018-05-17
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Ärzteethos und Suizidbeihilfe

Ärzteethos und Suizidbeihilfe von Buchs,  Stefan
Die Vereinbarkeit von Suizidbeihilfe und ärztlichem Ethos stellt eine der dringlichsten Fragen der modernen Medizin dar. Die vorliegende Studie greift die aktuelle Diskussion dieser Frage mit Blick auf die schweizerische Situation auf. Aus der Einsicht, dass der gefühlte Verlust von persönlicher Autonomie den Suizidwunsch hervorruft, wirft die Studie die bioethische Folgefrage auf, ob alle Menschen Personen sind. Unter Bezug auf das Denken von Paul Ricœur erklärt die Studie, weshalb jeder Mensch, unabhängig von seinen realen Fähigkeiten, als autonome Person zu betrachten und als solche mit der Herausforderung konfrontiert ist, die eigene Einsamkeit zu überwinden. Die Suizidbeihilfe erweist sich jedoch gerade hier als problematisch, da sie die wechselseitige Anerkennung zerstört und die Einsamkeit des Einzelnen bestätigt. Die richtige, dem ärztlichen Ethos entsprechende Antwort auf die menschliche Not, die dem Suizidwunsch zugrunde liegt, ist hingegen die Palliative Care. Denn sie ermöglicht ein Sterben, das Selbstschätzung und Selbstachtung fördert und damit die Anerkennung des Menschen als autonome Person verwirklicht. Jeder Mensch sollte diese Anerkennung in seinem gesamten Leben erfahren. Sie zu realisieren, stellt eine gesellschaftliche Herausforderung dar, zu deren Bewältigung gerade auch der christliche Glaube beitragen kann, bildet er doch eine Ressource, Menschen zusammenzuführen und Anonymität zu überwinden.
Aktualisiert: 2018-05-17
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