„Tätige Resignation“

„Tätige Resignation“ von Völkle,  Julian
Das Buch nimmt den in Russland häufig rezipierten Philosophen Arthur Schopenhauer in den Blick und stellt diesen in Zusammenhang mit einem existenzorientierten Denken.Die Beschäftigung mit Schopenhauer in Russland erfolgte nicht, so die These, aufgrund seines Pessimismus; sie erfolgte, gerade weil er trotz des Blickes auf Resignation hervorrufende Umstände Handlungsoptionen eruieren will. Auf russischer Seite wendet Anton P. Čechov das von Schopenhauer Erfragte in einen lebenspraktischen und gleichsam subversiven Kontext: Was für Möglichkeiten hat der einzelne Mensch in einem Land, das stagniert und in dem progressives Handeln zu unterbinden versucht wird?
Aktualisiert: 2019-05-16
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Was mich umtreibt

Was mich umtreibt von Homeyer,  Wera Elisabeth, Strawson,  Galen
Zu den hier versammelten Essays gehört »Ein Trugschluss unserer Zeit« (er inspirierte Vendela Vida zu ihrem Roman Weil ich zu spät kam), der sich mit der Klischeevorstellung beschäftigt, das Leben einer Person sei eine Geschichte. Strawson hinterfragt hier, ob es wünschenswert oder überhaupt sinnvoll ist, das Leben so zu betrachten. »Ein Sinn für das Selbst« beschreibt alternativ dazu, und teilweise sehr persönlich, dass eine starke Ich-Wahrnehmung und das Gefühl, das Ich sei etwas Unzusammenhängendes, durchaus vereinbar sind – was Strawson eine Position einnehmen lässt, die für ihn in gewisser Weise buddhistisch ist. »Realer Naturalismus« legt dar, dass eine komplett naturalistische Beschreibung des Bewusstseins auf der Vorstellung basiert, die Immanenz des Bewusstseins würde innerhalb der Natur ein Ganzes bilden (was auch Panpsychismus genannt wird), während Strawson in seinem abschließenden Essay lebhaft schildert, wie es war, in den 1960er-Jahren aufzuwachsen. Neben der Philosophie bezieht Galen Strawson auch die Literatur und das Leben in ihren vielschichtigen Schattierungen und Erlebnisformen ein. Dies ist ein Buch, das einen zum Nachdenken und zum Staunen bringt.
Aktualisiert: 2019-05-29
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Die existentielle Metaphysik von Karl Jaspers

Die existentielle Metaphysik von Karl Jaspers von Piecuch,  Czesława
In Jaspers’ existentieller Metaphysik sind die Begriffe «Existenz» und «Transzendenz» eng verbunden. Nur für die Existenz hat das Sein, das Jaspers «Transzendenz» nennt, eine Bedeutung, und nur die Existenz kann die Gegenwart der Transzendenz in der Welt erfahren. Die Transzendenz ist dem Menschen jedoch nicht gegeben, sondern sie wird von ihn gesucht, was Jaspers als «Beschwören der Transzendenz» bezeichnet. Czesława Piecuch zeigt, dass dies in der Welt und nur in der Welt auf verschiedenen Wegen geschieht: in der Erfahrung der Grenzsituationen, im liebenden Kampf mit Anderen und im Lesen der Chiffren der Transzendenz. So vollzieht sich das Suchen der Transzendenz dank der existentiellen Freiheit, die es ermöglicht, die Existenz in Bezug auf die Transzendenz zu verwirklichen, und dadurch dem Menschen zum wahren Leben verhilft.
Aktualisiert: 2019-05-09
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Über den vermeintlichen Wert der Sterblichkeit

Über den vermeintlichen Wert der Sterblichkeit von Kreuels,  Marianne
Wäre ein unendliches Leben nicht auch unendlich langweilig? Die Annahme, die menschliche Sterblichkeit sei Voraussetzung eines wünschenswerten Lebens, ist weit verbreitet. Aber lässt sie sich auch halten? Marianne Kreuels setzt sich mit den verschiedenen Argumenten für diese Position auseinander, wie sie unter anderem von Bernard Williams und ...
Aktualisiert: 2019-04-05
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Karl Jaspers als philosophischer Schriftsteller

Karl Jaspers als philosophischer Schriftsteller von Lamping,  Dieter
Karl Jaspers gilt als ein Philosoph ohne schriftstellerischen Ehrgeiz, obwohl er der meistgelesene Philosoph der jungen Bundesrepublik war. Hannah Arendt ist die erste gewesen, die zwischen seiner Art zu schreiben und seinem weltbürgerlichen Denken eine Verbindung hergestellt hat. Diesem Hinweis geht das Buch nach, vor allem im Hinblick auf die Bücher und Aufsätze, mit denen Jaspers ein großes Publikum erreichte. Tatsächlich liegt ihnen ein eigenes schriftstellerisches Selbstverständnis zugrunde, das Jaspers andeutete, wenn er von sich als „der denkende Schriftsteller“ sprach. Der Ausdruck meint einen besonderen Autoren-Typus, nicht Dichter und nicht Gelehrter. Kennzeichnend für ihn ist eine Sprache, die in ihrer Syntax, ihrem Lexikon und ihrer Metaphorik Ausdruck eines eigenständigen, von Jaspers ‚ursprünglich‘ genannten Denkens sein sollte, auf ästhetische Gestaltung aber bewusst verzichtete. Dem Selbstverständnis des denkenden Schriftstellers liegt dabei eine Ethik zugrunde, die Jaspers in der Auseinandersetzung mit dem Typus des ‚Literaten‘ entwickelte, der ihm an Ende seines Lebens in der Kontroverse um Hannah Arendt wieder begegnete und den er schon früher besonders in Voltaire und Thomas Mann verkörpert sah.
Aktualisiert: 2019-03-20
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Klartext „Sein und Zeit“

Klartext „Sein und Zeit“ von Mugerauer,  Roland
Martin Heideggers 'Sein und Zeit' ist eines der bedeutendsten philosophischen Werke des 20. Jahrhunderts – und dabei so faszinierend wie hermetisch. Höchste Zeit für eine verständliche, umfangreiche und zugängliche Einführung: Der promovierte und habilitierte Philosoph und Pädagoge Roland Mugerauer erklärt, kommentiert und dechiffriert Heideggers Hauptwerk Paragraph für Paragraph mithilfe einer gesunden Mischung aus Kurzdarstellungen, Erläuterungen, Interpretationshilfen und Aufgabenstellungen. Heidegger verstehen – auf abwechslungsreiche und auch humorvolle Art und Weise!
Aktualisiert: 2019-03-20
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Handeln oder Sein

Handeln oder Sein von Münk,  Christina
Sartres Leidenschaft war es, die Menschen zu verstehen. Zugleich verabscheute er jede romantische Selbstbespiegelung und folgenlose Innenschau. Mit seiner Bewusstseinsphilosophie hatte er, wie Beauvoir schreibt, das Innenleben "mit der Wurzel ausgerottet". Aus diesen beiden Grundzügen seines Denkens erklärt sich Sartres ambivalentes Verhältnis zur Freudschen Psychoanalyse, die ihn gleichermaßen abstieß wie faszinierte. Was Sartre mit Freud teilte, war der Wunsch, den tiefsten Sinn menschlicher Handlungen aufzudecken; was er vehement ablehnte, war vor allem Freuds Lehre vom Unbewussten - für den Existenzphilosophen ein "mechanistischer Krampf". Christina Münk widmet sich Sartres ambitioniertem Versuch, der Freudschen Psychoanalyse eine aus seinen philosophischen Grundannahmen entwickelte existenzielle Psychoanalyse entgegenzusetzen. Ist diese existenzielle Psychoanalyse möglich, wie Sartre glaubte? Bietet sie eine kohärente Theorie des menschlichen Seelenlebens? Stellt sie eine brauchbare Methode des Verstehens dar? Und ist es schließlich denkbar, auf ihrer Grundlage eine Form der praktischen Lebenshilfe zu entwickeln? Unter Bezugnahme nicht nur auf die philosophischen, sondern auch auf die wichtigsten literarischen Werke Sartres lotet die Autorin das theoretische und insbesondere auch das praktische Potential der existenziellen Psychoanalyse aus, die bisher ohne nennenswerte Wirkungsgeschichte blieb. Sie zeigt unter anderem, dass in einer Zeit, in der die Infragestellung menschlicher (Willens-)Freiheit Hochkonjunktur hat, die Auseinandersetzung mit Sartre, dem Philosophen der Freiheit, eine geradezu therapeutische Wirkung haben kann.
Aktualisiert: 2019-03-20
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Die Wiederholung der Philosophie

Die Wiederholung der Philosophie von Becker-Lindenthal,  Hjördis
Die Umbruchsphase des 19. Jahrhunderts, von Marx als Verwesungsprozeß des absoluten Geistes bezeichnet, provozierte die Philosophie zu einer radikalen Revision ihres Selbstverständnisses. Innerhalb dieser Diskursverschiebung ist Kierkegaards Position kaum beachtet worden. Eine erneute Lektüre zeigt, daß Kierkegaard wie die Junghegelianer eine Philosophie entwirft, die sich als Philosophie nach der Philosophie versteht und als Nichtphilosophie inszeniert. Die literarischen Maskeraden seiner Philosophie dürfen aber weder über ihre Verbundenheit mit der philosophisch-theologischen Tradition noch über ihren systematischen Gehalt hinwegtäuschen: Der falschen Verwirklichung der Philosophie durch ihre Allianz mit der Öffentlichkeit begegnet Kierkegaard mit dem Gestus der Wiederholung, der die sokratische Elenktik ebenso wie die Religiosität Meister Eckharts aktualisiert. Mit den Methoden der Historischen Semantik, der Konstellationsforschung und philosophiehistorischen Logotektonik analysiert die Studie die kulturkritischen Implikationen von Kierkegaards existentieller Philosophie. Im Vergleich mit den Junghegelianern und Rousseau wird Kierkegaards eigenwillige Antwort auf die postmetaphysische condition humaine deutlich vernehmbar.
Aktualisiert: 2019-04-09
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