"Wie leicht ist doch predigen, und wie schwer ist danach handeln und tun."
"Irrungen, Wirrungen" ist ein Roman von Theodor Fontane, der im Jahr 1888 erschien. Er behandelt die unstandesgemäße Liebe zwischen dem Offizier Botho von Rienäcker und der kleinbürgerlichen Schneiderin Magdalene. Beide können und wollen ihre Standesgrenzen nicht überwinden und heiraten schließlich einen anderen Partner, mit dem sie ein mäßig glückliches Leben bestreiten.
Das Motiv der Standesschranken überwindenden Liebe war zu Zeiten Fontanes ein beliebtes Thema. Es spiegelt sich die Liebe im Zwiespalt zwischen der Freiheit des Individuums und den Zwängen einer Standesgesellschaft. Die Realität ließ diesen Beziehungen keine Chancen.
ISBN 978-3-95418-060-8 (Kindle)
ISBN 978-3-95418-061-5 (Epub)
ISBN 978-3-95418-062-2 (PDF)
ISBN 978-3-96281-572-1 (Print)
Null Papier Verlag
www.null-papier.de
Aktualisiert: 2023-03-20
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Mit Bezug auf den zeitgenössischen Altersdiskurs untersucht die Autorin Fontanes Darstellung von Alter in «Cécile», «Effi Briest», «Der Stechlin», «Frau Jenny Treibel», «Irrungen, Wirrungen» und «Mathilde Möhring». Mithilfe der kognitiven und pragmatischen Literaturwissenschaft macht die Figurenanalyse Alter als soziale Konstruktion sichtbar.
Aktualisiert: 2020-09-01
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Mit Bezug auf den zeitgenössischen Altersdiskurs untersucht die Autorin Fontanes Darstellung von Alter in «Cécile», «Effi Briest», «Der Stechlin», «Frau Jenny Treibel», «Irrungen, Wirrungen» und «Mathilde Möhring». Mithilfe der kognitiven und pragmatischen Literaturwissenschaft macht die Figurenanalyse Alter als soziale Konstruktion sichtbar.
Aktualisiert: 2020-09-01
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Mit Bezug auf den zeitgenössischen Altersdiskurs untersucht die Autorin Fontanes Darstellung von Alter in «Cécile», «Effi Briest», «Der Stechlin», «Frau Jenny Treibel», «Irrungen, Wirrungen» und «Mathilde Möhring». Mithilfe der kognitiven und pragmatischen Literaturwissenschaft macht die Figurenanalyse Alter als soziale Konstruktion sichtbar.
Aktualisiert: 2020-09-01
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Fontanes tiefe Verbundenheit zu W.A. Mozart und zu dessen klassischem Erbe wird sowohl textanalytisch als auch geistesgeschichtlich nachgewiesen. Kompositorisch sowie ideengehaltlich vergleicht der Verfasser «Stine» (1890) mit der «Zauberflöte» (1791) und sieht diese Werke, trotz scheinbarer Diskrepanzen, als künstlerische und weltanschauliche Manifeste am Abend zweier Jahrhunderte - als Verkündungen reinen Menschentums, das von neuen Zeiterscheinungen und kulturkritischen Umwertungsversuchen bedroht war. Die Studie erschliesst, dass auch Fontanes aus dem klassischen Idealismus geborener Glaube an ein zukünftiges, freisinniges und vorurteilsfreies Menschentum trotz heftigster «Neuwerte-Prophezeiungen» unerschüttert blieb.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Das vorliegende Buch untersucht die Frage, wie Theodor Fontane in seinen Berliner Gesellschaftsromanen die spezifische Problematik der Frau in der Gesellschaft seiner Zeit erfasst hat. Indem die Verfasserin die amerikanische Methode der Textanalyse aus dem New Criticism mit dem philosophischen Utopiebegriff von Ernst Bloch verbindet und historisches und soziologisches Textmaterial heranzieht, um diesen Interpretationsansatz abzusichern, ergibt sich ein neues Textverständ- nis, das die utopische Latenz dieser Romane hinsichtlich der Frauenfrage im Rahmen des historischen Erwartungshorizontes erschliesst.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Fontanes Lyrik, häufig als plane Preußen-Apologie mißverstanden, wird in diesem Buch vor dem Hintergrund ihres historischen Kontextes untersucht. Die zunehmend schärfer und bitterer werdende Kritik an der Gesellschaft im Umbruch muß aus der Camouflage der oft so idyllisch und versöhnend scheinenden Texte herausgelöst und -gelesen werden. Dies gelingt allein dann, wenn die historischen Bedingungen der Texte exakt für das Textverständnis nutzbar gemacht werden. So wird deutlich, dadeutlich, daß Fontanes Lyrik seismographisch die tektonischen Spannungen der preußisch-deutschen Gesellschaft erfaßt und darstellt. Neben den bekannten und berühmten Balladen – «», «», «», «» – zeigt das Buch auch anhand minder bekannter Texte, wie Fontanes Lyrik ebenso exakt wie die Prosa die notwendige Kritik an der Gesellschaft formuliert und zuspitzt.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Das Phänomen des Klatsches wird in dieser Arbeit interdisziplinär erfaßt. Die Autorin schafft durch die wissenschaftliche Annäherung einen neutralen Kontext für diese alltägliche Form der Kommunikation. Die Basis der Untersuchung ist eine ausführliche etymologische Recherche, bevor Klatsch als Thema in Lyrik und Bibel dargestellt wird. In jeder Phase der Arbeit wird stets die soziologische Dimension des Kommunikationsvorgangs beachtet. Daß Klatsch in seiner originären Form ein äußerst menschliches Bedürfnis war und ist, zeigt ein exemplarischer Vergleich von Klatschdialogen in Fontanes Romanen und mit der Berichterstattung über das englische Königshaus in der heutigen Unterhaltungspresse.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Die Autorin untersucht Fontanes Auseinandersetzung mit den Phänomenen der Gründerzeit nach der Reichsgründung 1871 und seine kritische Wiedergabe des damals aktuellen Zeitbildes. Fontane hat seine demokratischen Ansichten über Bismarck, Bourgeoistum, Militarismus und Bildungsaristokratismus in seinen Zeitromanen künstlerisch gestaltet. Die Widerspiegelung seiner politischen Meinung in diesen Romanen wird anhand einer Erklärung des zeitgeschichtlichen Hintergrundes erläutert.
Aktualisiert: 2019-12-19
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In den Modernisierungsprozessen des 19. und 20. Jahrhunderts ist das Erwachsenwerden schwieriger, das Erwachsensein problematischer geworden. Erzählende Literatur bietet die Chance, Krisenanfälligkeit individueller Lebensläufe in ihrem Zusammenhang mit der Dynamik der gesellschaftlichen Entwicklung zu studieren. Fontanes Romanwerk beleuchtet drei Aspekte, die im Modernisierungsprozeß problematisch wurden: die Verknüpfung von Liebe und Ehe; die Veränderungen der Wir-Ich-Balance; die Problematik eines gesellschaftlichen Bewußtseins unter den Bedingungen von Modernisierung und Individualisierung.
Aktualisiert: 2019-12-19
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In Fontanes Erzählwerk überlagern sich viele Traditionsschichten. Elemente der Kunst und der Kunstkritik sind als Anspielungen und Verweise auf Früheres in die Romane eingelagert. Anspielungen und Zitate sowie Reflexionen über Literatur und bildende Kunst bringen Sinnbezüge in das Erzählte ein. Sie schaffen zugleich ästhetische Verweisungszusammenhänge, die den Texten eine zweite Stufe einschreiben. Die Spiegelung auf Vor-Bilder aus Literatur und bildender Kunst ist Teil der Wirklichkeitsdarstellung Fontanes und Teil der Komposition seiner Romane. Die epische Integration von Zitaten und Anspielungen ist Gegenstand der Studie. Ziel der Arbeit ist es, Fontanes «Ästhetik des Zitierens» zu beleuchten und so zur Erhellung der immanenten Poetik seiner Romane beizutragen.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Was verbindet, was trennt Väter und Töchter? Die vorliegende literaturwissenschaftliche Studie zeigt am Beispiel von Vater-Tochter-Erzählungen aus verschiedenen Jahrhunderten, dass die Sexualität, das erotische Begehren, ein wesentliches Konfliktmoment dieser höchst brisanten familialen Beziehung ist. Das Hauptinteresse gilt dabei dem Schriftsteller , dessen Werk die Gefühlsgeschichte zwischen Vätern und Töchtern psychologisch differenziert erzählt, und seiner einzigen Tochter. war der Liebling des Vaters und lebte so sehr für ihn und sein Schreiben, dass sie am Ende nur noch in seinem fiktionalen Gebäude Lebensraum gewann. Die Tragödie dieser treuen Tochter kontrastiert die schöpferische Leistung eines bedeutenden deutschen Autors.
Aktualisiert: 2019-04-29
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Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Unerreichbarkeit von Erfüllung als zentrales Thema Theodor Fontanes. Vor dem Hintergrund kritischer Reflexion der Archetypenlehre C.G. Jungs, der Sozialpsychologie Alfred Lorenzers und der ästhetischen Theorie Susanne K. Langers wird Fontanes Ambivalenz zwischen Widerstand und Anpassung als eine emotionale Kategorie eruiert. Sie ist sowohl für seine gesellschaftspolitische Haltung als auch für sein Konzept des poetischen Realismus bestimmend. Die Rolle der Emotionalität in der bürgerlichen Gesellschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts wird in Fontanes Zeitromanen zum Politikum, das bis heute wenig an Aktualität eingebüßt hat.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Die mit dem Begriff verbundene Wertediskussion steht im Mittelpunkt von Fontanes Humanitätsauffassung. Ausgehend von fünf Hauptwerken des Romanciers, ist es das Ziel dieser Studie, Gesinnung, die sich als zentrales kompositorisches Element seiner Prosa erweist, in ihre Komponenten aufzulösen und so das individuelle Ethos, das sich hinter diesem Begriff verbirgt, zu definieren. Die Mehrzahl der gesinnungs-konstituierenden Werte, die auch in ihrer kulturgeschichtlichen Dimension beleuchtet werden, ist bereits in angelegt und bleibt – wenn auch mit unterschiedlicher Akzentuierung –bis ins Spätwerk präsent. Im Hinblick auf die immer öfter vom Autor geforderte Umwertung und gesellschaftliche Erneuerung misst der «Weltverbesserer» Fontane literarischen Gesinnungswelten wirkungsästhetische Bedeutung zu, wobei es dem Neuruppiner fast immer gelingt, Gesinnungspathos durch Polyperspektivität und Ironie zu relativieren.
Aktualisiert: 2023-04-11
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Grundlage einer neuen vorurteilsfreien Bestimmung des Verhältnisses von Literatur und Literaturverfilmung ist, dass die filmische Adaption nicht länger nur untergeordnet als visualisierte Interpretation ihrer literarischen Vorlage betrachtet wird, sondern dass ihr gleichzeitig Geltung als eigenständiger ästhetischer Werktext zukommt. Der dieser Ambivalenz inhärente Gleichstellungsgedanke muss auch im methodischen Zugriff einer vergleichenden Analyse seinen Niederschlag finden: Die Ermittlung und der Vergleich der jeweiligen Steuerung möglicher Objekt- und Sinnbildungen, dieser zentralen Leistung eines eigenständigen ästhetischen Textes, werden als ein Weg gesehen, den Doppelcharakter der Literaturverfilmung genauer zu bestimmen.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Anhand von Schriften und Briefen wird Fontanes Rezeption der Werke Goethes und Schillers dargestellt und seine Kunstauffassung mit der klassischen Ästhetik verglichen. Fontanes Entwicklung von seinem «Realismus»-Programm (1853) über die Kunstkritiken (1857-1866) zu den Literatur- und Theaterkritiken nach 1870 wird dabei sichtbar. Die Kunst soll den undeterminierbaren Kern in jedem Menschen, der ihn zu freien Willensentscheidungen und gutem Handeln befähigt, «vertreten, versichern». Diese Ansicht des späten Fontane weist deutlich auf Schiller zurück, wird aber nicht mehr philosophisch begründet. Das so verstandene «Menschliche» soll von «realistischer» Kunst im «Kleinen» und «Alltäglichen» aufgewiesen werden.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Die Gesellschaft hat ihre Regel, - weiblich ist sie keineswegs. Die «Heirat» (=Hausbesorgung) bildet(e) seit eh und je den Wendepunkt des Schicksals vieler mannbarer Mädchen und stellt(e) ihnen nicht selten sozialen Aufstieg in Aussicht. Noch öfter aber endet(e) diese Aussicht mit der Einsicht: Hochzeit kommt vor dem Fall. Das Schicksal eines «Frauenzimmers im Herrenhaus» in «Effi Briest» wird hier analysiert und als Fontanes «Kritik der reinen Vernunftehe» konstatiert. Thematisch steht im Mittelpunkt der Untersuchung die Darstellung des «Hauses» und die symbolische Ausgestaltung der Haus-Metapher, - ein weites Wortfeld, das den ganzen Roman umspannt.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Theodor Fontane rückt in zahlreichen Erzählungen und Romanen Frauenschicksale in den Mittelpunkt. Der Vergleich mit Werken anderer europäischer Autoren zeigt, wie komplex seine weiblichen Charaktere angelegt sind und aus welchen Quellen er seine Imaginationen schöpfte. «Eine Frau, die nicht rätselhaft ist, ist eigentlich keine» (Theodor Fontane)
Aktualisiert: 2023-04-12
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Das Verhältnis von Thomas Mann zu Theodor Fontane erweist sich als ein recht unbeständiges, das von vor sich selbst eingestandener Nachfolge über bemühte Distanzierung bis hin zu selbstbewußter Gleichstellung reicht. Der Verfasser unterzieht in seiner Studie das erzählerische Frühwerk von Thomas Mann (insbesondere die Erzählung sowie den Roman) einer eingehenden Untersuchung, um im Rekurs auf die Altersromane Theodor Fontanes die Wirkung des «alten Fontane» auf den jungen Thomas Mann zu veranschaulichen. Dabei zeigt sich, daß Theodor Fontane für den jungen, in Italien schreibenden Thomas Mann zu einer festen Bezugsgröße der deutschen Prosa sowie zu einer konstanten Richtgröße seines eigenen Frühwerks geworden ist.
Aktualisiert: 2019-04-28
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Verbindungen zwischen erzählten Texten und Briefen gibt es seit der Antike in vielerlei Gestalt. In der vorliegenden Studie werden die Romanbriefe Theodor Fontanes vor dem Hintergrund einer sich verändernden Briefliteratur mit ihren wichtigen Impulsen für moderne Erzählformen untersucht. Dabei zeigt die spätrealistische Erzählkunst Fontanes eine erstaunliche Multifunktionalität des Briefes; sie schließt eine detailfreudige «objektive» Wirklichkeitswiedergabe gemäß den literaturtheoretischen Forderungen der Zeit ein, weist aber in ihren wesentlichen Zielen bereits auf die Literatur des 20. Jahrhunderts hin.
Aktualisiert: 2019-12-19
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