Bürgerbuch der Stadt Arnstadt 1753 – 1797

Bürgerbuch der Stadt Arnstadt 1753 – 1797 von Kirchschlager,  Andreas
Die Arnstädter Bürgerbücher Im Stadt- und Kreisarchiv Arnstadt befinden sich im Bestand der Stadt Arnstadt sechs Bürgerbücher aus den Jahren 1566 –1582, 1582 –1699, 1700 –1753, 1753 –1797, 1797 –1850 und 1851–1912. In der Schriftenreihe der Stiftung Stoye erschienen 2011 als Band 53 das Bürgerbuch von 1566 bis 1699 und 2016 als Band 61 dasjenige von 1700 bis 1753. Das der gegenwärtigen Bearbeitung zugrundeliegende Bürgerbuch von 1753–1797 enthält 2131 Bürgeraufnahmen auf 438 Blättern, beginnend mit dem 15.10.1753 und endend mit dem 28.9.1797. Das Buch mit geprägtem Lederrücken und Pappdeckel versehen hat ein Format von B 19/ H 33/ T 9 cm. Ein alphabethisches Namensverzeichnis befindet sich auf den Blättern 439 bis 465. Eine durchgehende Neunummerierung wurde vorgenommen. Die Familiennamen wurden früher uneinheitlich geschrieben. Das Fehlen entsprechender Regeln hatte zur Folge, dass die Schreibweise vielfach voneinander abweicht, selbst wenn es sich um die gleichen Personen handelt. Dialekte spielten dabei ebenso eine Rolle. Beim Namensregister waren die unterschiedlichen Schreibweisen von Namen gleicher Personen problematisch, so dass diese unter einem Hauptnamen zusammengefasst werden mussten, die unterschiedlichen Varianten in Klammern nachgestellt. Trotz intensiver Recherchen konnten einige Orte im Ortsregister nicht lokalisiert werden. Sie wurden mit einem Fragezeichen versehen. Wegen der Menge des Quellenmaterials und der Gleichartigkeit der Bürgerbucheinträge wurde keine buchstabengetreue Wiedergabe, sondern eine Bearbeitung der Quellentexte vorgenommen, diese allerdings buchstabengetreu. Der besseren Lesbarkeit wegen wurden Abkürzungen im Text teilweise aufgelöst. Quellenzitate wurden in eckige Klammern gesetzt. Auf Fußnoten wurde auf Grund der Daten- und Faktenmengen verzichtet. Das Schema der bearbeiteten Bürgerbucheinträge besteht aus laufender Nummer im Bürgerbuch, Familien- u. Vorname(n), Seiten- bzw. Blattangabe, Datum der Bürgeraufnahme, Beruf, Herkunftsort, Bürgen, Angaben zu Bürgergeld und Ledereimern u. a., darunter in kleinerer Schriftgröße Angaben zu Geburt/Taufe, Heirat(en), Tod/Begräbnis, sofern ermittelbar; wenn vorhanden weitere Angaben aus Chroniken, Literatur etc. Die Angabe bei Lebensdaten „nicht zu ermitteln“ – bezieht sich immer auf Recherchen in den Arnstädter Kirchenbüchern. Letztere erwiesen sich wieder als wahre Fundgrube. Die jeweils amtierenden Pfarrer schrieben nicht nur die reinen Fakten auf, sondern zum Teil auch außergewöhnliche und tragische Ereignisse, wie Unglücksfälle, Selbstmorde, Straftaten sowie Krankheiten, unchristlichen Lebenswandel, vorehelichen Beischlaf und vieles mehr. Des weiteren wurden Spitznamen und Kurioses festgehalten. Das ganze Spektrum menschlichen Lebens wird in all seinen Facetten spürbar. Ein Sachregister, in dem auch Straßennamen und Gebäude enthalten sind, gibt darüber Auskunft. Im Berufsregister finden sich u. a. zahlreiche Bedienstete am Gräflich- Schwarzburgischen, später Fürstlichen Hof in Arnstadt. Bürgerrechte konnten durch Geburt, Verehelichung, Erbschaft, Erwerb von Grundbesitz oder Zuzug erworben werden. Die Bürgeraufnahme war von verschiedenen Bedingungen abhängig, u. a. Entrichtung von Bürgergeld, Nachweis eines bestimmten Vermögens, Bereitstellung von Feuereimern für den Brandfall. Der Bürgereid musste in Anwesenheit der Bürgen im Rathaus geleistet werden. Die Bürgerrechtsgebühren bildeten eine nicht geringe Einnahme der Stadt. Die Neubürger hatten ein Bürgergeld bei der Aufnahme zu entrichten. Es gab aber auch Ausnahmen, z. B. Ratenzahlung, Ermäßigung, sogar ein Erlass (von einflussreicher Seite, auf herrschaftlichen Befehl, was von der landesherrlichen Einflussnahme auf Ratsentscheidungen zeugt) oder Abarbeiten des Bürgergeldes war möglich. Selten wurde das Bürgergeld wegen Armut erlassen, denn der Rat hatte wenig Interesse daran, dass Unbemittelte in der Stadt Bürgerrecht erwarben. Auch der Bürgerschaft nützliche Leistungen
Aktualisiert: 2019-06-07
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Trauregister aus den Kirchenbüchern Südniedersachsens 1801 – 1850

Trauregister aus den Kirchenbüchern Südniedersachsens 1801 – 1850 von Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Göttingen e.V.,  Herausgegeben von der
Die Trauregister aus den Kirchenbüchern Südniedersachsens 1801-1850 stellen eine wichtige Quelle für familien- und sozialgeschichtliche Forschungen dar. Sie ermöglichen leicht eine übersichtliche Orientierung, über die in den jeweiligen Kirchenbüchern vorhandenen relevanten Daten, wie Namen, Geburts- und Traudaten, Herkunftsorte, Berufe. Teil 20 beinhaltet die reformierten Gemeinden in Gleichen. Etzenborn, Mackenrode, Sattenhausen und Wiittmarshof. Weil die Kirchenbücher der reformierten Gemeinden in Gleichen in den bisherigen Bänden nicht berücksichtigt sind, wurden sie hier ab 1749 bis 1875 bearbeitet. Herausgeber ist die Genealogisch-Heraldische Gesellschaft Göttingen e.V. Bearbeiter dieses Bandes: Ruth Baumgarten Hans-Werner Diederich Dr. Dirk Rein
Aktualisiert: 2019-06-06
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Geschichte und Region/Storia e regione 27/2 (18)

Geschichte und Region/Storia e regione 27/2 (18) von Clementi,  Siglinde, Maegraith,  Janine
Das Verfügen über materielle Güter – Geld, Liegenschaften, persönliche Gegenstände – bestimmt bis heute die Handlungsspielräume von Frauen und Männern. Historisch gesehen ging es bei Vermögensübertragungen nicht nur um die persönliche Absicherung, sondern wesentlich um die Konstituierung und Aufrechterhaltung von Verwandtschaftsräumen. Die Beiträge in diesem Heft befassen sich mit der Frage des Zusammenspiels von gesetztem Recht und Rechtspraxis in Bezug auf das Ehegüterrecht und das Erbrecht in unterschiedlichen Regionen Österreichs, Italiens, Deutschlands und der Schweiz in der Frühen Neuzeit. *************** INHALT EDITORIAL / EDITORIALE VERMÖGEN UND VERWANDTSCHAFT /PATRIMONIO E PARENTELA Birgit Heinzle Gemeinsam oder getrennt? Ehegüterpraxis in den obersteirischen Herrschaften Aflenz und Veitsch, 1494–1550 Siglinde Clementi Heiraten in Grenzräumen. Vermögensarrangements adeliger Ehefrauen und -männer im frühneuzeitlichen Tirol Laura Casella I beni della nobiltà nel Friuli moderno: un quadro d’insieme e alcuni casi di rivendicazioni maschili e femminili Gesa Ingendahl Verträgliche Allianzen. Verwandtschaftsbeziehungen in Heiratsverträgen der Freien Reichsstadt Ravensburg Cinzia Lorandini Patrimoni familiari indivisi e attività d’impresa in età moderna: il caso dei Salvadori di Trento Jon Mathieu Vermögensarrangements und Verwandtschaft im frühneuzeitlichen Graubünden: Grundmuster, Wandel, Einordnung AUFSÄTZE / CONTRIBUTI Andrea Sarri Tra “guerra giusta”, “guerra santa” e “castigo di Dio”. La diocesi di Bressanone e il vescovo Franz Egger nella Grande Guerra FORUM Klara Meßner Zwischen den Staaten – zwischen den Stühlen. Die Kinder- und Jugendpsychiatrie/-psychotherapie und deren Vorläufer in Südtirol nach 1945 aus der Sicht einer Akteurin Ulrich Beuttler Alfred Quellmalz – auch heute noch eine Reizfigur. Besprechung des Dokumentarfilms von Mike Ramsauer REZENSIONEN / RECENSIONI Markus A. Denzel/Andrea Bonoldi/Anne Montenach/Françoise Vannotti (Hg.), Oeconomia Alpium I: Wirtschaftsgeschichte des Alpenraums in vorindustrieller Zeit. Forschungsaufriss, -konzepte und –perspektiven (Gerhard Fouquet) Davide De Franco, La difesa delle libertà. Autonomie alpine nel Delfinato tra continuità e mutamenti (secoli XVII–XVIII) (Marco Meriggi) Ingrid Bauer/Christa Hämmerle (Hg.), Liebe schreiben. Paarkorrespondenzen im Kontext des 19. und 20. Jahrhunderts (Takemitsu Morikawa) James R. Dow, Angewandte Volkstumsideologie. Heinrich Himmlers Kulturkommissionen in Südtirol und der Gottschee (Stefan Lechner) Stefan Lechner/Andrea Sommerauer/Friedrich Stepanek, Beiträge zur Geschichte der Heil- und Pflegeanstalt Hall in Tirol im Nationalsozialismus und zu ihrer Rezeption nach 1945. Krankenhauspersonal – Umgesiedelte SüdtirolerInnen in der Haller Anstalt – Umgang mit der NS-Euthanasie seit 1945 (Wolfgang Weber) ABSTRACTS AUTOREN UND AUTORINNEN / AUTORI E AUTRICI
Aktualisiert: 2019-06-05
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Kindstod

Kindstod von Romahn,  Ralf
Erschreckend und authentisch: spannende Kriminalfälle aus der DDR Der absolute Albtraum: Im Frühjahr ’82 meldet eine völlig aufgelöste Mutter im Revier 14 in Berlin-Mitte die Entführung ihres Kindes. Panik steht ihr ins Gesicht geschrieben. Der Säugling sei aus dem Kinderwagen, den sie vor der Kaufhalle abgestellt hatte, gestohlen worden. Stunden später findet die Polizei das tote Kind in einem Müllcontainer, eingewickelt in ein Badetuch ... Für Kripo-Chef Ralf Romahn, zuständig für den Bezirk Mitte, beginnt die nervenzerreißende Suche nach dem Kindermörder. In seinem nunmehr dritten Buch schildert Romahn diesen und andere spannende Fälle, die ihm während seiner Polizei-Laufbahn schlaflose Nächte bereitet haben. Dabei fließt nicht in jedem Falle Blut, manche Delikte sind skurril, spektakulär und gehen darum in die Kriminalgeschichte ein. Da geht es zum Beispiel um einen vermeintlichen Charité-Professor, der sich Wohnungen im Berliner Nikolai-Viertel erschleicht. Oder um einen Täter, der sich die beiden einzigen genealogischen Handbücher in der DDR (von denen es weltweit nur hundert gibt) unter den Nagel reißt ... Romahn zeichnet diese wahren Kriminalfälle aus der DDR gründlich nach und schildert packend die Ermittlungsarbeit der Polizei. Authentisch, spannend, aus Insiderhand.
Aktualisiert: 2019-06-05
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