Unsere Geschichte ist zweigeteilt: Geschichte und Vorgeschichte. Die erstere kennen wir, die zweite glauben wir zu kennen. Aber die ältere Geschichte, also die Griechen und Römer, das Mittelalter und die Neuzeit, sind alles Sagen und Legenden, stellen eine gewaltige literarische Erfindung oder Fälschung dar. Die Analyse der historischen Inhalte zeigt, dass diese Geschichten nach einer Matrix, nach ein paar wenigen Wörtern, Namen und Textbüchern geschaffen wurden. Die plausible Vergangenheit unserer Kultur ist viel kürzer, beginnt erst im Laufe des 18. Jahrhunderts.
Aktualisiert: 2022-04-24
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Historische Denkmäler stehen überall, auch in der Schweiz.
Man kennt die Monumente, sieht sie täglich und geht an ihnen meist achtlos vorüber.
Oder doch nicht? Wenn wir unsere Gefühle sprechen lassen, so stellen wir fest: Wir bewundern diese Erinnerungsstätten oder hassen sie. Vielleicht fragen wir auch, weshalb sie errichtet wurden und warum sie noch stehen.
In diesem Buch werden 34 Denkmäler in der Schweiz aus alter und neuer Zeit abgebildet und kritisch kommentiert: Anlass für eine engagierte Auseinandersetzung mit der Vergangenheit unseres Landes.
Aktualisiert: 2022-04-23
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Die Geschichte von Freiburg im Üchtland ist in den letzten hundert Jahren mehrmals geschrieben worden.
Zur Historiographie des Orts ist jedoch bisher wenig geforscht worden.
Der Autor betrachtet hier die beiden wichtigsten Historiker im Freiburg des 19. Jahrhunderts, nämlich Nicolas Berchtold und Alexandre Daguet.
Um ihre Anschauungen besser vergleichen zu können, hat der Autor Betrachtungen über die beiden wichtigen Geschichtsschreiber des 18. Jahrhunderts, François Guillimann und den Baron d'Alt angefügt.
Aktualisiert: 2022-04-23
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Stimmt etwas nicht mit dem, was in Lehrbüchern oder bei Wikipedia steht? Sind wir zu Geiseln einer Wissenschaft und ihren Protagonisten geworden, die uns vorschreiben, was wir zu denken und zu glauben haben? Dabei können Medizin, Wissenschaft und Geschichte auf viele wichtige Fragen keine befriedigenden Antworten geben. Sind Vorsorgeuntersuchungen wirklich sinnvoll? Gibt es einen durch Menschen verursachten Klimawandel und ist das Kohlendioxid dafür verantwortlich? Sind die Ölvorräte dieser Welt wirklich endlich? Wie ernährte das Römische Reich seine Legionen? Hat Karl der Große wirklich gelebt? Wer baute die Pyramiden? Oder was spricht gegen die Evolutionstheorie? Diese und viele andere Fragen werden in diesem Buch von einer etwas anderen, ketzerischen, Seite betrachtet und verblüffende Antworten gefunden, die oft so gar nicht in unser scheinbar festgefügtes Weltbild passen.
Aktualisiert: 2022-04-23
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WERKSTATTGESCHICHTE wendet sich an diejenigen, für die Geschichte ein Experimentier- und (Re-)Konstruktionsfeld ist, dessen Gestalt sich je nach den Fragen, die gestellt werden, verändert. Die Zeitschrift ist ein Ort, an dem über Geschichte und ihre AkteurInnen ebenso reflektiert wird wie über historisches Forschen und Schreiben. Sie bietet Platz, konventionelle Perspektiven zu durchbrechen und neue Formen der Darstellung zu erproben. Der Erfolg von WERKSTATTGESCHICHTE in den vergangenen Jahren hat gezeigt, dass Bedarf an einer wissenschaftlich neugierigen und methodologisch experimentellen Geschichtszeitschrift besteht.
WERKSTATTGESCHICHTE erscheint dreimal im Jahr. Jedes Heft enthält einen Themenschwerpunkt mit Forschungsaufsätzen, deren Spektrum von der frühen Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert, von Europa bis Afrika und Amerika reicht. Im Mittelteil von WERKSTATTGESCHICHTE finden Debattenbeiträge ebenso Platz wie Werkstattberichte, in denen es auch um methodologische Fragen gehen soll. Der dritte Teil beinhaltet kritische Aufsätze und Berichte zu Ausstellungen, Filmen und Tagungen, die sich mit historischen Themen beschäftigen.
Aktualisiert: 2020-05-07
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WERKSTATTGESCHICHTE wendet sich an diejenigen, für die Geschichte ein Experimentier- und (Re-)Konstruktionsfeld ist, dessen Gestalt sich je nach den Fragen, die gestellt werden, verändert. Die Zeitschrift ist ein Ort, an dem über Geschichte und ihre AkteurInnen ebenso reflektiert wird wie über historisches Forschen und Schreiben. Sie bietet Platz, konventionelle Perspektiven zu durchbrechen und neue Formen der Darstellung zu erproben. Der Erfolg von WERKSTATTGESCHICHTE in den vergangenen Jahren hat gezeigt, dass Bedarf an einer wissenschaftlich neugierigen und methodologisch experimentellen Geschichtszeitschrift besteht.
WERKSTATTGESCHICHTE erscheint dreimal im Jahr. Jedes Heft enthält einen Themenschwerpunkt mit Forschungsaufsätzen, deren Spektrum von der frühen Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert, von Europa bis Afrika und Amerika reicht. Im Mittelteil von WERKSTATTGESCHICHTE finden Debattenbeiträge ebenso Platz wie Werkstattberichte, in denen es auch um methodologische Fragen gehen soll. Der dritte Teil beinhaltet kritische Aufsätze und Berichte zu Ausstellungen, Filmen und Tagungen, die sich mit historischen Themen beschäftigen.
Aktualisiert: 2020-05-07
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Mykenische Geschichten - da denken wir an grausige Ereignisse zwischen Agamemnon, Aigist und Klytaimnestra. Sie gehören zu dem Sagenkreis aus der Zeit vor dem Fall Troias, einem Füllhorn spannender und aufregender Geschichten.
Doch Specht K. Heidrich gewinnt aus diesen Sagen und Legenden einstige Realität, indem er Querverbindungen schlägt zu den Hethitern wie zu den Ägyptern und so zum historischen Kern vorstößt. Plötzlich zeigst sich eine Gestalt wie Herakles nicht nur im griechischen, sondern auch im hethitischen Bereich, aus Geschichten entsteht reale Geschichte. So wird die späte Bronzezeit, das ungeklärte Rätsel der Chronologie im Mittelmeerraum, fixierbar und greifbar. Frühe Geschichte gewinnt in diesem posthum veröffentlichten Werk ein spezielles Kapitel hinzu.
Aktualisiert: 2017-03-01
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Seit der Genese der modernen Prozeßgeschichte wie des zugehörigen Bewußtseins erhebt sich Kritik an ihren ontologischen, epistemologischen und lebenspraktischen Herrschaftsansprüchen. Im Unterschied zur Historismuskritik oder Skepsis gegenüber einzelnen Geschichtsphilosophien stellt die Kritik der Geschichte die Universalität des prozeßgeschichtlichen Denkens, aber auch eines dadurch bestimmten Daseins überhaupt in Frage. Diese Kritik vollzieht sich weithin als eine Selbstdestruktion des modernen Geschichtsdenkens. Die prozeßgeschichtliche Synthese mit ihrem Versprechen, Historizität gleichermaßen denken und erfahren zu können, zerbricht sowohl realgeschichtlich wie in der wissenschaftlichen und philosophischen Theorie. Einzelne Momente dieser Synthese wie die Vorstellung eines homogenen geschichtlichen Raums oder der unhintergehbaren Geschichtlichkeit der Existenz verselbständigen sich. Hierdurch entstehen alternative Deutungen individuellen wie kollektiven Daseins in der Zeit. Ihre grundlegenden Möglichkeiten differenzieren sich bereits im 19. Jahrhundert vollständig gegeneinander aus und bestimmen den Umgang mit dem geschichtlichen Bewußtsein bis in die Gegenwart. Jürgen Große bietet eine Gesamtdarstellung dieser Problematik. Im ersten Teil stellt er eine Typologie von vier Formen der Geschichtskritik auf: überhistorisch, transhistorisch, unhistorisch und antihistorisch. Im zweiten Teil des Buches werden deren Transformationen und Vermischungen im 20. Jahrhundert verfolgt. Dabei zeigt sich, daß die prozeßgeschichtliche Synthese des 19. Jahrhunderts in einer reduzierten Form überlebt hat, nämlich in der liberalistischen Utopie grenzenlosen Wachstums - einer störungsfreien, "ungeschichtlichen" Geschichte.
Aktualisiert: 2022-12-22
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