Rekrutierung – Bindung – Zugehörigkeit

Rekrutierung – Bindung – Zugehörigkeit von Bromberg,  Kirstin
Weshalb treten Menschen einer Organisation bei, und unter welchen Bedingungen entwickelt ein zahlendes Mitglied partizipatorisches Interesse und freiwilliges Engagement? Diesen Fragen, auf die sowohl kleine Vereine als auch große Verbände nach Antworten suchen, geht Kirstin Bromberg in ihrer qualitativen Studie nach. Deren Befunde weisen nicht nur die Begrenztheit zweckrationaler Theorien zur Erklärung von verbandsbezogenen Mitgliedschaften nach. Vielmehr wird entlang empirischer Beispiele gezeigt, dass Zugehörigkeiten stets das Ergebnis einer interaktiven Aushandlung zwischen Akteuren (potenziellen Mitgliedern) und Organisationen sind. Anhand eines eigens entwickelten Theoriemodells zur Bestimmung des Verhältnisses von Individuum und Gruppe stellt die Autorin heraus, dass kollektive Identität als verhandelbares und ausgehandeltes Konstrukt zugleich nicht nur für die hier untersuchten deutschen Gewerkschaften, sondern gleichermaßen für jede organisatorische Form mit Mitgliederbezug gilt. Hiermit stellt sich die Untersuchung in die interaktionstheoretische Tradition der Chicago-Soziologie und erbringt zugleich eine zentrale Transferleistung für andere mitgliederbezogene Verbände und Organisationen.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Rekrutierung – Bindung – Zugehörigkeit

Rekrutierung – Bindung – Zugehörigkeit von Bromberg,  Kirstin
Weshalb treten Menschen einer Organisation bei, und unter welchen Bedingungen entwickelt ein zahlendes Mitglied partizipatorisches Interesse und freiwilliges Engagement? Diesen Fragen, auf die sowohl kleine Vereine als auch große Verbände nach Antworten suchen, geht Kirstin Bromberg in ihrer qualitativen Studie nach. Deren Befunde weisen nicht nur die Begrenztheit zweckrationaler Theorien zur Erklärung von verbandsbezogenen Mitgliedschaften nach. Vielmehr wird entlang empirischer Beispiele gezeigt, dass Zugehörigkeiten stets das Ergebnis einer interaktiven Aushandlung zwischen Akteuren (potenziellen Mitgliedern) und Organisationen sind. Anhand eines eigens entwickelten Theoriemodells zur Bestimmung des Verhältnisses von Individuum und Gruppe stellt die Autorin heraus, dass kollektive Identität als verhandelbares und ausgehandeltes Konstrukt zugleich nicht nur für die hier untersuchten deutschen Gewerkschaften, sondern gleichermaßen für jede organisatorische Form mit Mitgliederbezug gilt. Hiermit stellt sich die Untersuchung in die interaktionstheoretische Tradition der Chicago-Soziologie und erbringt zugleich eine zentrale Transferleistung für andere mitgliederbezogene Verbände und Organisationen.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Rekrutierung – Bindung – Zugehörigkeit

Rekrutierung – Bindung – Zugehörigkeit von Bromberg,  Kirstin
Weshalb treten Menschen einer Organisation bei, und unter welchen Bedingungen entwickelt ein zahlendes Mitglied partizipatorisches Interesse und freiwilliges Engagement? Diesen Fragen, auf die sowohl kleine Vereine als auch große Verbände nach Antworten suchen, geht Kirstin Bromberg in ihrer qualitativen Studie nach. Deren Befunde weisen nicht nur die Begrenztheit zweckrationaler Theorien zur Erklärung von verbandsbezogenen Mitgliedschaften nach. Vielmehr wird entlang empirischer Beispiele gezeigt, dass Zugehörigkeiten stets das Ergebnis einer interaktiven Aushandlung zwischen Akteuren (potenziellen Mitgliedern) und Organisationen sind. Anhand eines eigens entwickelten Theoriemodells zur Bestimmung des Verhältnisses von Individuum und Gruppe stellt die Autorin heraus, dass kollektive Identität als verhandelbares und ausgehandeltes Konstrukt zugleich nicht nur für die hier untersuchten deutschen Gewerkschaften, sondern gleichermaßen für jede organisatorische Form mit Mitgliederbezug gilt. Hiermit stellt sich die Untersuchung in die interaktionstheoretische Tradition der Chicago-Soziologie und erbringt zugleich eine zentrale Transferleistung für andere mitgliederbezogene Verbände und Organisationen.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Innovationen und Gewerkschaften

Innovationen und Gewerkschaften von Albach,  Horst, Albach,  NA
Es gehört zu den nach wie vor nicht ganz geklärten Phänomenen der jüngsten Wirt schaftsgeschichte, wie es Japan gelingen konnte, innerhalb von vierzig Jahren zu der nach den Vereinigten Staaten von Amerika führenden Wirtschaftsrnacht der Welt zu werden. Für die verantwortlichen Top-Manager deutscher Unternehmen war bis zum Ende der sechziger Jahre eine eher herablassende Einstellung gegenüber der japanischen Konkurrenz typisch: "Die Japaner sind nur als Imitatoren gut - der Imi tator wird immer dem Innovator hinterherhinken!". Die Geschichte hat die deutschen Unternehmer und die Welt eines Besseren - oder sollte ich sagen: eines Schlechte ren? - belehrt: die japanischen Unternehmen gehören heute zu den innovativsten der Welt. Der Mythos, daß die Japaner gute Imitatoren, aber schlechte Innovatoren sei en, hat sich als das erwiesen, was er von Anfang an war: ein Mythos - vielleicht auch von den Japanern nicht ohne Schmunzeln nicht bekämpft - so gelang ihnen der strategische Sprung an die Front der Innovatoren in der Welt nur umso schneller. Für unsere japanischen Freunde wie für uns bleibt die wissenschaftliche Aufgabe, die Ursachen zu erkennen und die Faktoren zu isolieren, die zu diesem Erfolg in der Entwicklung der japanischen Wirtschaft geführt haben. Nur wenn man die Be stimmungsfaktoren für diesen EI/olg erkennt, wird man auch in der Lage sein, den Weg in die Zukunft richtig zu prognostizieren, den die japanischen Unternehmen zu gehen sich angeschickt haben.
Aktualisiert: 2023-07-03
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Innovationen und Gewerkschaften

Innovationen und Gewerkschaften von Albach,  Horst, Albach,  NA
Es gehört zu den nach wie vor nicht ganz geklärten Phänomenen der jüngsten Wirt schaftsgeschichte, wie es Japan gelingen konnte, innerhalb von vierzig Jahren zu der nach den Vereinigten Staaten von Amerika führenden Wirtschaftsrnacht der Welt zu werden. Für die verantwortlichen Top-Manager deutscher Unternehmen war bis zum Ende der sechziger Jahre eine eher herablassende Einstellung gegenüber der japanischen Konkurrenz typisch: "Die Japaner sind nur als Imitatoren gut - der Imi tator wird immer dem Innovator hinterherhinken!". Die Geschichte hat die deutschen Unternehmer und die Welt eines Besseren - oder sollte ich sagen: eines Schlechte ren? - belehrt: die japanischen Unternehmen gehören heute zu den innovativsten der Welt. Der Mythos, daß die Japaner gute Imitatoren, aber schlechte Innovatoren sei en, hat sich als das erwiesen, was er von Anfang an war: ein Mythos - vielleicht auch von den Japanern nicht ohne Schmunzeln nicht bekämpft - so gelang ihnen der strategische Sprung an die Front der Innovatoren in der Welt nur umso schneller. Für unsere japanischen Freunde wie für uns bleibt die wissenschaftliche Aufgabe, die Ursachen zu erkennen und die Faktoren zu isolieren, die zu diesem Erfolg in der Entwicklung der japanischen Wirtschaft geführt haben. Nur wenn man die Be stimmungsfaktoren für diesen EI/olg erkennt, wird man auch in der Lage sein, den Weg in die Zukunft richtig zu prognostizieren, den die japanischen Unternehmen zu gehen sich angeschickt haben.
Aktualisiert: 2023-07-03
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Innovationen und Gewerkschaften

Innovationen und Gewerkschaften von Albach,  Horst, Albach,  NA
Es gehört zu den nach wie vor nicht ganz geklärten Phänomenen der jüngsten Wirt schaftsgeschichte, wie es Japan gelingen konnte, innerhalb von vierzig Jahren zu der nach den Vereinigten Staaten von Amerika führenden Wirtschaftsrnacht der Welt zu werden. Für die verantwortlichen Top-Manager deutscher Unternehmen war bis zum Ende der sechziger Jahre eine eher herablassende Einstellung gegenüber der japanischen Konkurrenz typisch: "Die Japaner sind nur als Imitatoren gut - der Imi tator wird immer dem Innovator hinterherhinken!". Die Geschichte hat die deutschen Unternehmer und die Welt eines Besseren - oder sollte ich sagen: eines Schlechte ren? - belehrt: die japanischen Unternehmen gehören heute zu den innovativsten der Welt. Der Mythos, daß die Japaner gute Imitatoren, aber schlechte Innovatoren sei en, hat sich als das erwiesen, was er von Anfang an war: ein Mythos - vielleicht auch von den Japanern nicht ohne Schmunzeln nicht bekämpft - so gelang ihnen der strategische Sprung an die Front der Innovatoren in der Welt nur umso schneller. Für unsere japanischen Freunde wie für uns bleibt die wissenschaftliche Aufgabe, die Ursachen zu erkennen und die Faktoren zu isolieren, die zu diesem Erfolg in der Entwicklung der japanischen Wirtschaft geführt haben. Nur wenn man die Be stimmungsfaktoren für diesen EI/olg erkennt, wird man auch in der Lage sein, den Weg in die Zukunft richtig zu prognostizieren, den die japanischen Unternehmen zu gehen sich angeschickt haben.
Aktualisiert: 2023-07-03
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Japan, Wirtschaftsmacht des fernen Ostens

Japan, Wirtschaftsmacht des fernen Ostens von Hax,  Karl
Japans Aufstieg als Weltmacht und als Industriernacht hat seit der Jahrhun dertwende die öffentliche Meinung in den Ländern des Westens immer wieder beschäftigt. Die Auffassungen schwankten dabei zwischen Bewunderung und Furcht. Das Mißtrauen wuchs, als in den dreißiger Jahren die japanische Re gierung sich nicht mehr mit der wirtschaftlichen Expansion begnügte, sondern glaubte, diese durch eine politische Machtausweitung mit militärischen Mitteln sichern zu müssen. Der Pazifische Krieg gegen die Westmächte vernichtete die militärische und politische Macht des Landes. Um so überraschender war es, daß Japan nach einer kurzen übergangsperiode seine Wirtschaft wieder reorganisieren konnte, daß die industriellen Leistungen der Vorkriegszeit bald wieder erreicht und schließlich weit übertroffen wurden. Wir haben hier eine ähnliche Entwicklung wie in Westdeutschland, wobei das japanische "Wirtschaftswunder" in mancher Beziehung noch eindrucksvoller ist als das deutsche. Beide Länder stellen Musterbeispiele einer dynamischen Wirtschafts entwicklung dar, wobei diese Entwicklung das Ergebnis einer Wirtschafts politik ist, die bewußt ein gleichmäßiges Wachstum von Produktion und Kon sumtion anstrebt und die früher üblichen konjunkturellen Rückschläge durch geeignete Maßnahmen zu verhindern weiß. Weil die politische und militä rische Macht bei der Staaten gebrochen ist, müssen die Antriebskräfte ihres Aufstiegs in erster Linie wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Art sein. Damit werden diese Staaten zu einem interessanten Studienobjekt für Wirtschafts politiker und Wirtschaftswissenschaftler.
Aktualisiert: 2023-07-03
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Japan, Wirtschaftsmacht des fernen Ostens

Japan, Wirtschaftsmacht des fernen Ostens von Hax,  Karl
Japans Aufstieg als Weltmacht und als Industriernacht hat seit der Jahrhun dertwende die öffentliche Meinung in den Ländern des Westens immer wieder beschäftigt. Die Auffassungen schwankten dabei zwischen Bewunderung und Furcht. Das Mißtrauen wuchs, als in den dreißiger Jahren die japanische Re gierung sich nicht mehr mit der wirtschaftlichen Expansion begnügte, sondern glaubte, diese durch eine politische Machtausweitung mit militärischen Mitteln sichern zu müssen. Der Pazifische Krieg gegen die Westmächte vernichtete die militärische und politische Macht des Landes. Um so überraschender war es, daß Japan nach einer kurzen übergangsperiode seine Wirtschaft wieder reorganisieren konnte, daß die industriellen Leistungen der Vorkriegszeit bald wieder erreicht und schließlich weit übertroffen wurden. Wir haben hier eine ähnliche Entwicklung wie in Westdeutschland, wobei das japanische "Wirtschaftswunder" in mancher Beziehung noch eindrucksvoller ist als das deutsche. Beide Länder stellen Musterbeispiele einer dynamischen Wirtschafts entwicklung dar, wobei diese Entwicklung das Ergebnis einer Wirtschafts politik ist, die bewußt ein gleichmäßiges Wachstum von Produktion und Kon sumtion anstrebt und die früher üblichen konjunkturellen Rückschläge durch geeignete Maßnahmen zu verhindern weiß. Weil die politische und militä rische Macht bei der Staaten gebrochen ist, müssen die Antriebskräfte ihres Aufstiegs in erster Linie wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Art sein. Damit werden diese Staaten zu einem interessanten Studienobjekt für Wirtschafts politiker und Wirtschaftswissenschaftler.
Aktualisiert: 2023-07-03
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