Gregory of Nyssa’s »De hominis opificio«, a treatise on Genesis 1,26, is a key text for the understanding of Eastern Christian anthropology. In the 14th century a Serb translated the 31 chapters of this opus from Greek. The earliest dissemination of the text seems to have been restricted to Athos and the region of Montenegro, Macedonia and Western Bulgaria. The present volume contains a critical edition of the Slavonic text together with the Greek original, an extensive commentary in which text-critical, linguistic and translation-related issues are examined and a glossary with a considerable number of »athesaurista«.
Aktualisiert: 2023-06-28
> findR *
Gregory of Nyssa’s »De hominis opificio«, a treatise on Genesis 1,26, is a key text for the understanding of Eastern Christian anthropology. In the 14th century a Serb translated the 31 chapters of this opus from Greek. The earliest dissemination of the text seems to have been restricted to Athos and the region of Montenegro, Macedonia and Western Bulgaria. The present volume contains a critical edition of the Slavonic text together with the Greek original, an extensive commentary in which text-critical, linguistic and translation-related issues are examined and a glossary with a considerable number of »athesaurista«.
Aktualisiert: 2023-06-28
> findR *
Gregory of Nyssa’s »De hominis opificio«, a treatise on Genesis 1,26, is a key text for the understanding of Eastern Christian anthropology. In the 14th century a Serb translated the 31 chapters of this opus from Greek. The earliest dissemination of the text seems to have been restricted to Athos and the region of Montenegro, Macedonia and Western Bulgaria. The present volume contains a critical edition of the Slavonic text together with the Greek original, an extensive commentary in which text-critical, linguistic and translation-related issues are examined and a glossary with a considerable number of »athesaurista«.
Aktualisiert: 2023-06-28
> findR *
Gregory of Nyssa’s »De hominis opificio«, a treatise on Genesis 1,26, is a key text for the understanding of Eastern Christian anthropology. In the 14th century a Serb translated the 31 chapters of this opus from Greek. The earliest dissemination of the text seems to have been restricted to Athos and the region of Montenegro, Macedonia and Western Bulgaria. The present volume contains a critical edition of the Slavonic text together with the Greek original, an extensive commentary in which text-critical, linguistic and translation-related issues are examined and a glossary with a considerable number of »athesaurista«.
Aktualisiert: 2023-06-28
> findR *
Seit Aristoteles erscheint die Verbindung von Muße und Kontemplation als der entscheidende Lebensweg des Philosophen, der darin die Glückseligkeit finden kann. Dieser Gedankengang wird später von christlichen Theologen aufgenommen und überarbeitet. Als paradigmatischer Ort dieses mußevoll-theoretischen Lebenswandels wird dabei nicht selten das Mönchtum im Allgemeinen und das Kloster im Besonderen hervorgehoben.
Der Autor geht in Band 184 der Freiburger theologischen Studien den Anfängen dieser Entwicklung nach, wobei er sich auf zwei herausragend Denker und Fürsprecher der monastischen und mystischen Tradition konzentriert: Basilius von Caesarea und Gregor von Nyssa. Für eine Analyse der Bedeutung der Scholê und Theoría im Kontext des Christentums eignen sich die beiden hier zu untersuchenden Theologen in eminentem Maße. Sie nehmen eine bedeutende historische Stellung ein, insofern beiden für die Nachwelt eine zentrale Schlüsselrolle für die Ausbildung der Trinitätslehre, aber auch für die Inkulturation der paganen Bildung in die christliche Theologie zukommt. Darüber hinaus ist Basilius
als Vater des koinobitischen Mönchtums nicht nur für die Ost-, sondern auch für die Westkirche von zentraler Bedeutung. Und Gregor steht nicht erst seit dem erstarkten Interesse der Nouvelle Théologie im Fokus einer mystischen Sichtweise des Christentums. Beiden kommt mithin im politischen, theologischen und monastischen Kontext eine zentrale Position innerhalb der Kirchengeschichte zu, die eine eingehende Untersuchung der beiden Kappadokier für das Themenfeld Muße und Kontemplation hinreichend rechtfertigt.
Mit dem Thema der Muße ist „eines der Fundamente der abendländischen Kultur“ angesprochen, das von der Antike bis hin zur
Gegenwart immer wieder neu variiert und untersucht wurde. Speziell in der jüngsten Vergangenheit hat die Muße eine Art Revival
gefeiert, wobei die Faszination immer noch anhält und sogar zunimmt. Der Grund dafür ist vor allem in der Arbeit-Freizeit-Forschung zu suchen, der auch die Theologie ihren Tribut zollt. Grundlegend zeigt sich die Aktualität der Frage nach der Muße ausgehend von einer Beschleunigung und Kapitalisierung der modernen Lebenswelt, in der die Frage nach Muße als einer sinnvollen, aber nicht wieder verzwecklichten Form der Freizeit und Erholung laut wird.
Aktualisiert: 2023-06-08
> findR *
Seit Aristoteles erscheint die Verbindung von Muße und Kontemplation als der entscheidende Lebensweg des Philosophen, der darin die Glückseligkeit finden kann. Dieser Gedankengang wird später von christlichen Theologen aufgenommen und überarbeitet. Als paradigmatischer Ort dieses mußevoll-theoretischen Lebenswandels wird dabei nicht selten das Mönchtum im Allgemeinen und das Kloster im Besonderen hervorgehoben.
Der Autor geht in Band 184 der Freiburger theologischen Studien den Anfängen dieser Entwicklung nach, wobei er sich auf zwei herausragend Denker und Fürsprecher der monastischen und mystischen Tradition konzentriert: Basilius von Caesarea und Gregor von Nyssa. Für eine Analyse der Bedeutung der Scholê und Theoría im Kontext des Christentums eignen sich die beiden hier zu untersuchenden Theologen in eminentem Maße. Sie nehmen eine bedeutende historische Stellung ein, insofern beiden für die Nachwelt eine zentrale Schlüsselrolle für die Ausbildung der Trinitätslehre, aber auch für die Inkulturation der paganen Bildung in die christliche Theologie zukommt. Darüber hinaus ist Basilius
als Vater des koinobitischen Mönchtums nicht nur für die Ost-, sondern auch für die Westkirche von zentraler Bedeutung. Und Gregor steht nicht erst seit dem erstarkten Interesse der Nouvelle Théologie im Fokus einer mystischen Sichtweise des Christentums. Beiden kommt mithin im politischen, theologischen und monastischen Kontext eine zentrale Position innerhalb der Kirchengeschichte zu, die eine eingehende Untersuchung der beiden Kappadokier für das Themenfeld Muße und Kontemplation hinreichend rechtfertigt.
Mit dem Thema der Muße ist „eines der Fundamente der abendländischen Kultur“ angesprochen, das von der Antike bis hin zur
Gegenwart immer wieder neu variiert und untersucht wurde. Speziell in der jüngsten Vergangenheit hat die Muße eine Art Revival
gefeiert, wobei die Faszination immer noch anhält und sogar zunimmt. Der Grund dafür ist vor allem in der Arbeit-Freizeit-Forschung zu suchen, der auch die Theologie ihren Tribut zollt. Grundlegend zeigt sich die Aktualität der Frage nach der Muße ausgehend von einer Beschleunigung und Kapitalisierung der modernen Lebenswelt, in der die Frage nach Muße als einer sinnvollen, aber nicht wieder verzwecklichten Form der Freizeit und Erholung laut wird.
Aktualisiert: 2023-06-08
> findR *
Gregory of Nyssa’s »De hominis opificio«, a treatise on Genesis 1,26, is a key text for the understanding of Eastern Christian anthropology. In the 14th century a Serb translated the 31 chapters of this opus from Greek. The earliest dissemination of the text seems to have been restricted to Athos and the region of Montenegro, Macedonia and Western Bulgaria. The present volume contains a critical edition of the Slavonic text together with the Greek original, an extensive commentary in which text-critical, linguistic and translation-related issues are examined and a glossary with a considerable number of »athesaurista«.
Aktualisiert: 2023-05-28
> findR *
Der Band versammelt vierzehn Aufsätze Hübners aus den Jahren 1972-2017, darunter eine neue, bislang ungedruckte Abhandlung über monarchianische Hintergründe der Johannessakten. Die anderen Studien behandeln u.a. die Anfänge kirchlicher Ämter, die Ignatianen des 2. Jahrhunderts, die ursprüngliche Bedeutung des Ausdrucks "Katholische Kirche", das Problem der Hellenisierung, verschiedene dem Apolinarius von Laodicea zuzuschreibende Texte und Ideen, die Schrift Gregors von Nyssa über ousia und hypostasis, den Beitrag des Basilius zur Trinitätslehre und den Weg zur Zweinaturenlehre von Chalcedon. So erforderlich, schließen sich teils ausführliche Addenda et Corrigenda an. Eine neu geschriebene Einleitung Hübners arbeitet Zusammenhänge zwischen den Aufsätzen heraus und bietet Überlegungen zur neueren und künftigen Forschung. Der abschließende Aufsatz skizziert auf dem Hintergrund der Arbeiten des Autors seine Sicht des Weges zur christologischen Zweinaturenlehre.
Aktualisiert: 2022-12-22
> findR *
Sandra Leuenberger-Wenger untersucht die ethischen Reflexionen und Ratschläge Gregors von Nyssa, ihre unterschiedlichen Formen und ihre Bedeutung für die Vergewisserung christlicher Identität. Dabei zeigt sie, dass sich die Frage nach dem geglückten Leben in einer spezifisch christlichen Lebensweise mit wechselndem Adressatenkreis unterschiedlich stellte. Je nachdem, ob Gregor sich in Predigten an seine Gemeinde wandte oder Schriften für ein literarisches Publikum verfasste, ging er von unterschiedlichen Voraussetzungen und Interessen aus, welche sich in seiner Argumentationsweise niederschlagen. Die Mehrheit der Gemeinde musste zuerst von der Bedeutung einer guten christlichen Lebensweise überzeugt und dazu motiviert werden. Dagegen brachte das literarische Publikum Gregors sowohl Bildung als auch Interesse an einem möglichst vollkommenen christlichen Leben mit, zudem vielfach auch Kenntnisse von philosophischen Konzepten des guten Lebens, gegenüber denen das christliche überzeugen musste. Die Autorin stellt dar, wie Gregor gegenüber seinen unterschiedlichen Adressatenkreisen die Bedeutung eines guten christlichen Lebens aufzeigte und sich bemühte, seinen Adressaten ein Bewusstsein für christlich motiviertes Handeln zu vermitteln: Die Adressaten sollten sich sowohl durch ihr Handeln als auch durch die Begründung ihres Handelns vor sich und der Umwelt als Christen ausweisen. Auf der Grundlage seines Tugendbegriffs und seiner christlichen Anthropologie zeigte Gregor in unterschiedlichen Kontexten und anhand verschiedener Problemstellungen sozial- wie auch individualethischer Art auf, worin ein geglücktes christliches Leben besteht.
Aktualisiert: 2022-12-22
> findR *
Adam Mickiewicz (1798 – 1855) war Kenner der deutschen und der bedeutendste Repräsentant der polnischen Romantik. Er verwob die abendländische Geistesgeschichte mit universellen Symbolen durch seine Interpretation der Sprache in der Spannung zwischen Identität und Differenz. Er gilt bis heute als der bedeutendste Nationaldichter seines Landes. Mickiewicz war auch ein politischer Denker, der fortschrittliche und häretische Ansichten vertrat. Etliche seiner berühmten „Paris-Vorlesungen“ landeten 1848 auf dem päpstlichen Index verbotener Bücher. Welchen Wert hat die Sprache für eine Gesellschaft? Welche Bedeutung hat Mickiewicz` Werk für das Bewusstsein der Polen von ihrer Nation? Wo liegt der Ursprung der Sprache im Kontext von Politik und Religion? Welche Deutungsmuster bietet die Geistes – und Ideengeschichte? Bewandert in Politologie, Geschichte, Philosophie, Theologie und Religion einschließlich der Mystik geht Georg Hajdas diesen Fragen nach.
Aktualisiert: 2020-11-16
> findR *
Der Band versammelt vierzehn Aufsätze Hübners aus den Jahren 1972-2017, darunter eine neue, bislang ungedruckte Abhandlung über monarchianische Hintergründe der Johannessakten. Die anderen Studien behandeln u.a. die Anfänge kirchlicher Ämter, die Ignatianen des 2. Jahrhunderts, die ursprüngliche Bedeutung des Ausdrucks "Katholische Kirche", das Problem der Hellenisierung, verschiedene dem Apolinarius von Laodicea zuzuschreibende Texte und Ideen, die Schrift Gregors von Nyssa über ousia und hypostasis, den Beitrag des Basilius zur Trinitätslehre und den Weg zur Zweinaturenlehre von Chalcedon. So erforderlich, schließen sich teils ausführliche Addenda et Corrigenda an. Eine neu geschriebene Einleitung Hübners arbeitet Zusammenhänge zwischen den Aufsätzen heraus und bietet Überlegungen zur neueren und künftigen Forschung. Der abschließende Aufsatz skizziert auf dem Hintergrund der Arbeiten des Autors seine Sicht des Weges zur christologischen Zweinaturenlehre.
Aktualisiert: 2022-12-22
> findR *
Seit Aristoteles erscheint die Verbindung von Muße und Kontemplation als der entscheidende Lebensweg des Philosophen, der darin die Glückseligkeit finden kann. Dieser Gedankengang wird später von christlichen Theologen aufgenommen und überarbeitet. Als paradigmatischer Ort dieses mußevoll-theoretischen Lebenswandels wird dabei nicht selten das Mönchtum im Allgemeinen und das Kloster im Besonderen hervorgehoben.
Der Autor geht in Band 184 der Freiburger theologischen Studien den Anfängen dieser Entwicklung nach, wobei er sich auf zwei herausragend Denker und Fürsprecher der monastischen und mystischen Tradition konzentriert: Basilius von Caesarea und Gregor von Nyssa. Für eine Analyse der Bedeutung der Scholê und Theoría im Kontext des Christentums eignen sich die beiden hier zu untersuchenden Theologen in eminentem Maße. Sie nehmen eine bedeutende historische Stellung ein, insofern beiden für die Nachwelt eine zentrale Schlüsselrolle für die Ausbildung der Trinitätslehre, aber auch für die Inkulturation der paganen Bildung in die christliche Theologie zukommt. Darüber hinaus ist Basilius
als Vater des koinobitischen Mönchtums nicht nur für die Ost-, sondern auch für die Westkirche von zentraler Bedeutung. Und Gregor steht nicht erst seit dem erstarkten Interesse der Nouvelle Théologie im Fokus einer mystischen Sichtweise des Christentums. Beiden kommt mithin im politischen, theologischen und monastischen Kontext eine zentrale Position innerhalb der Kirchengeschichte zu, die eine eingehende Untersuchung der beiden Kappadokier für das Themenfeld Muße und Kontemplation hinreichend rechtfertigt.
Mit dem Thema der Muße ist „eines der Fundamente der abendländischen Kultur“ angesprochen, das von der Antike bis hin zur
Gegenwart immer wieder neu variiert und untersucht wurde. Speziell in der jüngsten Vergangenheit hat die Muße eine Art Revival
gefeiert, wobei die Faszination immer noch anhält und sogar zunimmt. Der Grund dafür ist vor allem in der Arbeit-Freizeit-Forschung zu suchen, der auch die Theologie ihren Tribut zollt. Grundlegend zeigt sich die Aktualität der Frage nach der Muße ausgehend von einer Beschleunigung und Kapitalisierung der modernen Lebenswelt, in der die Frage nach Muße als einer sinnvollen, aber nicht wieder verzwecklichten Form der Freizeit und Erholung laut wird.
Aktualisiert: 2018-11-01
> findR *
Evagrius Ponticus (345-399 n.Chr.) beschreibt in seiner Schrift de oratione das Gebet als eine innere Haltung. Ausführlich geht er auf die Voraussetzungen des Gebets ein und auch die Bedrohungen, die er als «Dämonen» bezeichnet. Durch die Untersuchungen der Autorin werden insbesondere zur Frage nach dem Verfasser von de oratione neue Erkenntnisse gewonnen: Nur eine Grundsubstanz kann Evagrius Ponticus zugeschrieben werden, nicht der gesamte Umfang der 153 Kapitel. Die gedankliche und sprachliche Abhängigkeit von Origenes, Clemens von Alexandrien und Gregor von Nyssa wird herausgearbeitet. Sie erklärt auch die philosophische Prägung der theologischen Schrift. Eine deutsche Übersetzung von de oratione ist beigefügt.
Aktualisiert: 2023-04-07
> findR *
Aktualisiert: 2021-12-15
> findR *
Glaube an die leibliche Auferstehung, die Eucharistie mit Leib und Blut Christi als zentrales Sakrament, Stigmata und andere sinnfällige Glaubenszeichen: Das Christentum misst dem Leib eine Bedeutung bei wie sonst kaum eine Religion - Kelsos bezeichnete die Christen als ein "körperverliebtes Geschlecht". Doch gerade deshalb ist mit dem Leib auch ein beträchtliches Maß an Problematisierungspotenzial verbunden. Immer wieder kamen im Laufe der Geschichte leibverachtende Strömungen auf, wurde eine Askese propagiert, die 'das Fleisch abtötet'. Noch heute wird die katholische Kirche in öffentlichen Diskursen oft mit einer Abwertung von Leiblichkeit und Sexualität in Verbindung gebracht. Gregor von Nyssa (ca. 335 bis 397) schreibt als Verheirateter über die Jungfräulichkeit, als Bischof über die leibhafte Auferstehung, die Bedeutung des Leibes im Heilsplan Gottes. In seinen Schriften setzt er sich mit den teils leibfeindlichen Philosophien und Schulmeinungen seiner Zeit auseinander; er positioniert sich auch gegen hyperasketische christliche Strömungen in einer Zeit, in der sich das christliche Mönchtum herausbildet und Konturen gewinnt. Wie dieses Buch aufzeigt, gelingt es Gregor von Nyssa, einen Leib-Seele-Dualismus zu überwinden und eine sapientia christiana, eine christliche Weisheitslehre, zu formulieren, die bis heute nichts an Aktualität eingebüßt hat. In seinen Schriften schafft er, aufbauend auf der Christologie, eine Lehre vom Menschen und gelingenden Menschsein. Dabei kommen auch Fragen wie die nach dem richtigen Umgang mit Trieben und Bedürfnissen zur Geltung. Er zeigt einen Weg der Hinordnung des Lebens auf den Schöpfer. Dabei ist er dem Ideal einer Reinheit verpflichtet, das nichts gemein hat mit Sterilität und Leibfeindlichkeit, sondern den Christen erst seinem wahren Wesen gerecht werden lässt.
Aktualisiert: 2019-12-20
> findR *
Sandra Leuenberger-Wenger untersucht die ethischen Reflexionen und Ratschläge Gregors von Nyssa, ihre unterschiedlichen Formen und ihre Bedeutung für die Vergewisserung christlicher Identität. Dabei zeigt sie, dass sich die Frage nach dem geglückten Leben in einer spezifisch christlichen Lebensweise mit wechselndem Adressatenkreis unterschiedlich stellte. Je nachdem, ob Gregor sich in Predigten an seine Gemeinde wandte oder Schriften für ein literarisches Publikum verfasste, ging er von unterschiedlichen Voraussetzungen und Interessen aus, welche sich in seiner Argumentationsweise niederschlagen. Die Mehrheit der Gemeinde musste zuerst von der Bedeutung einer guten christlichen Lebensweise überzeugt und dazu motiviert werden. Dagegen brachte das literarische Publikum Gregors sowohl Bildung als auch Interesse an einem möglichst vollkommenen christlichen Leben mit, zudem vielfach auch Kenntnisse von philosophischen Konzepten des guten Lebens, gegenüber denen das christliche überzeugen musste. Die Autorin stellt dar, wie Gregor gegenüber seinen unterschiedlichen Adressatenkreisen die Bedeutung eines guten christlichen Lebens aufzeigte und sich bemühte, seinen Adressaten ein Bewusstsein für christlich motiviertes Handeln zu vermitteln: Die Adressaten sollten sich sowohl durch ihr Handeln als auch durch die Begründung ihres Handelns vor sich und der Umwelt als Christen ausweisen. Auf der Grundlage seines Tugendbegriffs und seiner christlichen Anthropologie zeigte Gregor in unterschiedlichen Kontexten und anhand verschiedener Problemstellungen sozial- wie auch individualethischer Art auf, worin ein geglücktes christliches Leben besteht.
Aktualisiert: 2022-12-22
> findR *
Gregory of Nyssa’s »De hominis opificio«, a treatise on Genesis 1,26, is a key text for the understanding of Eastern Christian anthropology. In the 14th century a Serb translated the 31 chapters of this opus from Greek. The earliest dissemination of the text seems to have been restricted to Athos and the region of Montenegro, Macedonia and Western Bulgaria. The present volume contains a critical edition of the Slavonic text together with the Greek original, an extensive commentary in which text-critical, linguistic and translation-related issues are examined and a glossary with a considerable number of »athesaurista«.
Aktualisiert: 2023-04-28
> findR *
MEHR ANZEIGEN
Bücher zum Thema Gregor von Nyssa
Sie suchen ein Buch über Gregor von Nyssa? Bei Buch findr finden Sie eine große Auswahl Bücher zum
Thema Gregor von Nyssa. Entdecken Sie neue Bücher oder Klassiker für Sie selbst oder zum Verschenken. Buch findr
hat zahlreiche Bücher zum Thema Gregor von Nyssa im Sortiment. Nehmen Sie sich Zeit zum Stöbern und finden Sie das
passende Buch für Ihr Lesevergnügen. Stöbern Sie durch unser Angebot und finden Sie aus unserer großen Auswahl das
Buch, das Ihnen zusagt. Bei Buch findr finden Sie Romane, Ratgeber, wissenschaftliche und populärwissenschaftliche
Bücher uvm. Bestellen Sie Ihr Buch zum Thema Gregor von Nyssa einfach online und lassen Sie es sich bequem nach
Hause schicken. Wir wünschen Ihnen schöne und entspannte Lesemomente mit Ihrem Buch.
Gregor von Nyssa - Große Auswahl Bücher bei Buch findr
Bei uns finden Sie Bücher beliebter Autoren, Neuerscheinungen, Bestseller genauso wie alte Schätze. Bücher zum
Thema Gregor von Nyssa, die Ihre Fantasie anregen und Bücher, die Sie weiterbilden und Ihnen wissenschaftliche
Fakten vermitteln. Ganz nach Ihrem Geschmack ist das passende Buch für Sie dabei. Finden Sie eine große Auswahl
Bücher verschiedenster Genres, Verlage, Autoren bei Buchfindr:
Sie haben viele Möglichkeiten bei Buch findr die passenden Bücher für Ihr Lesevergnügen zu entdecken. Nutzen Sie
unsere Suchfunktionen, um zu stöbern und für Sie interessante Bücher in den unterschiedlichen Genres und Kategorien
zu finden. Unter Gregor von Nyssa und weitere Themen und Kategorien finden Sie schnell und einfach eine Auflistung
thematisch passender Bücher. Probieren Sie es aus, legen Sie jetzt los! Ihrem Lesevergnügen steht nichts im Wege.
Nutzen Sie die Vorteile Ihre Bücher online zu kaufen und bekommen Sie die bestellten Bücher schnell und bequem
zugestellt. Nehmen Sie sich die Zeit, online die Bücher Ihrer Wahl anzulesen, Buchempfehlungen und Rezensionen zu
studieren, Informationen zu Autoren zu lesen. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen das Team von Buchfindr.