Thema der Arbeit ist die Konstitution des Subjekts in der modernen Literatur, exemplarisch dargestellt anhand ausgewählter Romane von Hermann Hesse und Nikos Kazantzakis. Die wichtigste Bedingung für die Konstitution der Subjektivität ist der Umgang mit dem dem Fremden.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Thema der Arbeit ist die Konstitution des Subjekts in der modernen Literatur, exemplarisch dargestellt anhand ausgewählter Romane von Hermann Hesse und Nikos Kazantzakis. Die wichtigste Bedingung für die Konstitution der Subjektivität ist der Umgang mit dem dem Fremden.
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Thema der Arbeit ist die Konstitution des Subjekts in der modernen Literatur, exemplarisch dargestellt anhand ausgewählter Romane von Hermann Hesse und Nikos Kazantzakis. Die wichtigste Bedingung für die Konstitution der Subjektivität ist der Umgang mit dem dem Fremden.
Aktualisiert: 2023-06-05
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Die Studie befasst sich mit der Verhältnisbestimmung von Mythos und Rationalität im modernen philosophischen und literarischen Diskurs. Ausgehend von einer Analyse der philosophischen Auseinandersetzung mit dem Phänomen Mythos um den Beginn des 20. Jahrhunderts werden zunächst Hermann Hesses und Thomas Manns jeweiliger Mythosbegriff untersucht, um im Anschluss daran ihr literarisches Mythenerzählen anhand von ausgewählten Romanen und Erzählungen zu beleuchten.Obwohl Hesse und Mann beide in der Verbindung von Mythos und Psychologie einen humanistischen Zugang zum Mythos sehen, unterscheiden sich ihre Strategien zum Umgang mit mythischem Erzählen grundlegend. Während man Hermann Hesses Ansatz mit dem Schlagwort ‚Mythos als Psychologie‘ umschreiben könnte, hat Thomas Mann für sein eigenes Mythenerzählen selbst die Formel ‚Mythos plus Psychologie‘ geprägt. So sieht Mann in Mythen einen Ausdruck des Irrationalen, der durch psychologische Durchleuchtung und Ironisierung erst „ins Humane umfunktioniert“ werden muss, um sich der politischen Instrumentalisierung entziehen zu können. Hermann Hesse dagegen schließt sich an C. G. Jung an und interpretiert Mythen als Verbildlichung psychischer Prozesse und transrationaler Erfahrung,en die bereits inhärent humanistisch sind.
Aktualisiert: 2023-05-29
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Aktualisiert: 2023-05-29
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Die Studie befasst sich mit der Verhältnisbestimmung von Mythos und Rationalität im modernen philosophischen und literarischen Diskurs. Ausgehend von einer Analyse der philosophischen Auseinandersetzung mit dem Phänomen Mythos um den Beginn des 20. Jahrhunderts werden zunächst Hermann Hesses und Thomas Manns jeweiliger Mythosbegriff untersucht, um im Anschluss daran ihr literarisches Mythenerzählen anhand von ausgewählten Romanen und Erzählungen zu beleuchten.Obwohl Hesse und Mann beide in der Verbindung von Mythos und Psychologie einen humanistischen Zugang zum Mythos sehen, unterscheiden sich ihre Strategien zum Umgang mit mythischem Erzählen grundlegend. Während man Hermann Hesses Ansatz mit dem Schlagwort ‚Mythos als Psychologie‘ umschreiben könnte, hat Thomas Mann für sein eigenes Mythenerzählen selbst die Formel ‚Mythos plus Psychologie‘ geprägt. So sieht Mann in Mythen einen Ausdruck des Irrationalen, der durch psychologische Durchleuchtung und Ironisierung erst „ins Humane umfunktioniert“ werden muss, um sich der politischen Instrumentalisierung entziehen zu können. Hermann Hesse dagegen schließt sich an C. G. Jung an und interpretiert Mythen als Verbildlichung psychischer Prozesse und transrationaler Erfahrung,en die bereits inhärent humanistisch sind.
Aktualisiert: 2023-05-29
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Die Studie befasst sich mit der Verhältnisbestimmung von Mythos und Rationalität im modernen philosophischen und literarischen Diskurs. Ausgehend von einer Analyse der philosophischen Auseinandersetzung mit dem Phänomen Mythos um den Beginn des 20. Jahrhunderts werden zunächst Hermann Hesses und Thomas Manns jeweiliger Mythosbegriff untersucht, um im Anschluss daran ihr literarisches Mythenerzählen anhand von ausgewählten Romanen und Erzählungen zu beleuchten.Obwohl Hesse und Mann beide in der Verbindung von Mythos und Psychologie einen humanistischen Zugang zum Mythos sehen, unterscheiden sich ihre Strategien zum Umgang mit mythischem Erzählen grundlegend. Während man Hermann Hesses Ansatz mit dem Schlagwort ‚Mythos als Psychologie‘ umschreiben könnte, hat Thomas Mann für sein eigenes Mythenerzählen selbst die Formel ‚Mythos plus Psychologie‘ geprägt. So sieht Mann in Mythen einen Ausdruck des Irrationalen, der durch psychologische Durchleuchtung und Ironisierung erst „ins Humane umfunktioniert“ werden muss, um sich der politischen Instrumentalisierung entziehen zu können. Hermann Hesse dagegen schließt sich an C. G. Jung an und interpretiert Mythen als Verbildlichung psychischer Prozesse und transrationaler Erfahrung,en die bereits inhärent humanistisch sind.
Aktualisiert: 2023-05-29
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Aktualisiert: 2023-03-27
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Ernst von Wolzogen, der Autor des Kraft-Mayr, der sich gerne mit Fontane verglich („Auch ich bin Realist mit ironischer Grundstimmung.“) nähert sich seinem Genius Franz Liszt nicht mit Pathos – von dem ja die Liszt’sche Musik, aber auch die Lisztliteratur der Jahrhundertwende überquillt – sondern mit Humor.
Franz Werfels „ungetrübte Leidenschaft“ für den italienischen Opernmeister ist zwar unzeitgemäß, leitet aber tatsächlich ab 1926 die Verdi-Renaissance ein. Der bildmächtige Künstlerroman bleibt ein Dokument glühender Einfühlung in eine Opernwelt voll unerbittlicher Wahrheitssuche.
Dagegen erscheint Hermann Hesses Glasperlenspiel – ein „Ludus tonalis“ alter Musik – als mattes „Science Fiction der Innerlichkeit.“
Aktualisiert: 2021-05-20
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Sich auf den Weg zu Hesse zu begeben, bedeutet, in sich hineinzuhorchen, mit dem Mut zum Eigensinn.
Hermann Hesse zählt weltweit zu den einflussreichsten Autoren seiner Generation.
In mehr als 80 Sprachen übersetzt, erkennen sich Menschen der unterschiedlichsten Kulturen wieder in seinen gegen den Anpassungsdruck des jeweiligen Zeitgeistes gerichteten Büchern.
Die Entfaltung unserer individuellen Anlagen findet man selten so eindringlich ermutigt wie in seinen auf eine Humanisierung des Menschen und die Erhaltung unsres zunehmend bedrohten Lebensraumes zielenden Werken.
Der Integrität seiner vielerlei Widerstände meisternden Lebensführung entspricht die Klarheit und Überzeugungskraft
einer Sprache, die auch das Komplizierte auf den einfachsten Nenner zu bringen versteht.
Aus dem Inhalt:
• Herkunft und Heimat
• Hesse in Venedig
• Hesse in Basel
• Hesse am Bodensee
• Hesses Freude am Garten
• Hesse in München
• Hesses Asienreise
• Indien im Werk von Hesse
• Hesse und Albert Schweitzer
• Hesse und die Psychoanalyse
• „Demian“
• Hesse im Widerstand gegen den Zeitgeist
• Hesse im Tessin
• „Piktors Verwandlungen“
• Geschichten vom Verlieben
Aktualisiert: 2022-01-17
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Der Orient gilt im Westen seit jeher als das Andere und Fremde. Er dient als exotische Gegenwelt und positiv gezeichnete Alternativkultur. Dieses Bild resultiert aus der Verflechtung politischer, ökonomischer und militärischer Ambitionen mit tradierten fantastischen Vorstellungen vom Morgenland. Im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts erlebt diese Faszination im Westen einen besonderen Höhepunkt. Denn die Beschäftigung und Bereisung des Orients wird zunehmend auch als Strategie genutzt, um gesellschaftliche Defiziterfahrungen in Europa zu bewältigen. Hier setzt die vorliegende Studie an und untersucht bisher kaum erforschte Reisetexte von Hermann Hesse, Armin T. Wegner und Annemarie Schwarzenbach. Der Blick konzentriert sich auf die Wahrnehmung und Darstellung von urbanen Zentren und ländlichen Regionen, der Ethnien und Glaubensgemeinschaften sowie auf das Verhältnis von traditionellem Leben und der rasanten Verwestlichung der Region. Darüber hinaus wird beleuchtet, welche Spuren die Erfahrungen der Orientreisen in Leben und Werk von Hesse, Wegner und Schwarzenbach hinterlassen haben: Wie vertragen sich Wirklichkeit und Projektion des Ostens als dem 'Land der Wunder und des Reichtums'? Gelingt eine dauerhafte Verarbeitung des Modernisierungsprozesses? Was bleibt letztlich von den Reisen in den Orient?
Aktualisiert: 2022-05-06
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Der Monte Verità, ein kleiner Berg am Rande des kleinen Örtchens Ascona im Tessin, ist ein ganz besonderer Ort. Um die Jahrhundertwende zog er auf eigentümliche Weise eine Vielzahl berühmter, bizarrer und besonderer Gestalten an, die sich dort niederließen und ihm eine einmalige Aura verliehen. Anarchismus, Bohème, radikale Lebensformen, Kunst und Literatur trafen hier zusammen, und Persönlichkeiten wie Hermann Hesse, Erich Mühsam, Gusto Gräser und Erich Maria Remarque gingen auf dem Berg der Wahrheit ein und aus. Begonnen wurde die Geschichte des Monte Verità von einer Gruppe von Menschen, die auf der Suche nach alternativen Lebens- und Gesellschaftsformen versuchte, dort die Utopie einer anti-kapitalistischen, im Einklang mit der Natur und Geist existierenden Kolonie zu realisieren. Was aus dem Projekt wurde, wie immer neue Ideen und Strömungen dem Ort seine Prägung gaben, welche Skandale, Intrigen und Verrücktheiten sich hier abspielten, das erzählt dieser historische Roman auf unterhaltsame Weise. Eingebettet in die Geschichte eines jungen Mannes auf der Suche nach seiner Bestimmung wird dem Leser mit viel Sachkenntnis ein Stück Zeitgeschichte nahe gebracht.
Aktualisiert: 2021-12-30
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Inhalt
Aus Alfred Nobels Testament
Vorwort
Alexander Demandt: Theodor Mommsen – Historie und Politik
Uwe Dathe: Rudolf Eucken – Philosophie als strenge Wissenschaft und weltanschauliche Erbauungsliteratur
Urszula Bonter: Paul Heyse – Hofdichter und Publikumsschriftsteller
Antje Johanning: Gerhart Hauptmann – „Das Dichterisch-Deutsche in gelassenem Selbstbewußtsein“
Robert Rduch: Carl Spitteler – Schöpfer moderner Mythen
Jürgen Joachimsthaler †: Thomas Mann – Abgrund und Haltung
Marek Zybura: Hermann Hesse – Der gute Mensch aus Montagnola
Marion Brandt: Nelly Sachs – Meridiane der Sehnsucht
Bernd Balzer: Heinrich Böll – Der sensitive Siegfried
Stefan Kaszynski: Elias Canetti – Ein Diagnostiker des Massenzeitalters
Izabela Surynt: Günter Grass – Das Schönste am Schreiben ist das Schreiben
Artur Pelka: Elfriede Jelinek – Die österreichische (Literatur-)Insiderin aus dem, über das und im Abseits
Gudrun Heidemann: Herta Müller – Durchbuchstabieren eines Ersatztaschentuchs
Liste der Nobelpreisträger für Literatur
Personenregister
Biogramme
Aktualisiert: 2020-07-01
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Dissertation Universität Saarbrücken 1996
Aktualisiert: 2023-03-14
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Die Studie befasst sich mit der Verhältnisbestimmung von Mythos und Rationalität im modernen philosophischen und literarischen Diskurs. Ausgehend von einer Analyse der philosophischen Auseinandersetzung mit dem Phänomen Mythos um den Beginn des 20. Jahrhunderts werden zunächst Hermann Hesses und Thomas Manns jeweiliger Mythosbegriff untersucht, um im Anschluss daran ihr literarisches Mythenerzählen anhand von ausgewählten Romanen und Erzählungen zu beleuchten.Obwohl Hesse und Mann beide in der Verbindung von Mythos und Psychologie einen humanistischen Zugang zum Mythos sehen, unterscheiden sich ihre Strategien zum Umgang mit mythischem Erzählen grundlegend. Während man Hermann Hesses Ansatz mit dem Schlagwort ‚Mythos als Psychologie‘ umschreiben könnte, hat Thomas Mann für sein eigenes Mythenerzählen selbst die Formel ‚Mythos plus Psychologie‘ geprägt. So sieht Mann in Mythen einen Ausdruck des Irrationalen, der durch psychologische Durchleuchtung und Ironisierung erst „ins Humane umfunktioniert“ werden muss, um sich der politischen Instrumentalisierung entziehen zu können. Hermann Hesse dagegen schließt sich an C. G. Jung an und interpretiert Mythen als Verbildlichung psychischer Prozesse und transrationaler Erfahrung,en die bereits inhärent humanistisch sind.
Aktualisiert: 2023-03-27
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Die Studie befasst sich mit der Verhältnisbestimmung von Mythos und Rationalität im modernen philosophischen und literarischen Diskurs. Ausgehend von einer Analyse der philosophischen Auseinandersetzung mit dem Phänomen Mythos um den Beginn des 20. Jahrhunderts werden zunächst Hermann Hesses und Thomas Manns jeweiliger Mythosbegriff untersucht, um im Anschluss daran ihr literarisches Mythenerzählen anhand von ausgewählten Romanen und Erzählungen zu beleuchten.Obwohl Hesse und Mann beide in der Verbindung von Mythos und Psychologie einen humanistischen Zugang zum Mythos sehen, unterscheiden sich ihre Strategien zum Umgang mit mythischem Erzählen grundlegend. Während man Hermann Hesses Ansatz mit dem Schlagwort ‚Mythos als Psychologie‘ umschreiben könnte, hat Thomas Mann für sein eigenes Mythenerzählen selbst die Formel ‚Mythos plus Psychologie‘ geprägt. So sieht Mann in Mythen einen Ausdruck des Irrationalen, der durch psychologische Durchleuchtung und Ironisierung erst „ins Humane umfunktioniert“ werden muss, um sich der politischen Instrumentalisierung entziehen zu können. Hermann Hesse dagegen schließt sich an C. G. Jung an und interpretiert Mythen als Verbildlichung psychischer Prozesse und transrationaler Erfahrung,en die bereits inhärent humanistisch sind.
Aktualisiert: 2023-03-27
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Die Studie befasst sich mit der Verhältnisbestimmung von Mythos und Rationalität im modernen philosophischen und literarischen Diskurs. Ausgehend von einer Analyse der philosophischen Auseinandersetzung mit dem Phänomen Mythos um den Beginn des 20. Jahrhunderts werden zunächst Hermann Hesses und Thomas Manns jeweiliger Mythosbegriff untersucht, um im Anschluss daran ihr literarisches Mythenerzählen anhand von ausgewählten Romanen und Erzählungen zu beleuchten.Obwohl Hesse und Mann beide in der Verbindung von Mythos und Psychologie einen humanistischen Zugang zum Mythos sehen, unterscheiden sich ihre Strategien zum Umgang mit mythischem Erzählen grundlegend. Während man Hermann Hesses Ansatz mit dem Schlagwort ‚Mythos als Psychologie‘ umschreiben könnte, hat Thomas Mann für sein eigenes Mythenerzählen selbst die Formel ‚Mythos plus Psychologie‘ geprägt. So sieht Mann in Mythen einen Ausdruck des Irrationalen, der durch psychologische Durchleuchtung und Ironisierung erst „ins Humane umfunktioniert“ werden muss, um sich der politischen Instrumentalisierung entziehen zu können. Hermann Hesse dagegen schließt sich an C. G. Jung an und interpretiert Mythen als Verbildlichung psychischer Prozesse und transrationaler Erfahrung,en die bereits inhärent humanistisch sind.
Aktualisiert: 2023-03-27
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Der vorliegende Band misst die Dimensionen des Wechselspiels von Literatur, Wissenschaft und Leidenschaft anhand von theoretischen Überlegungen und vorwiegend literaturwissenschaftlichen Einzelanalysen aus. Als ‚wilde Lektüren‘ sind dabei solche wissenschaftlichen Lese- und Interpretationsakte zu verstehen, die das Sinnliche in die Analyse einbeziehen und das Vergessene, Ausgeblendete, Archaische und Kreatürliche mit in den Blick nehmen. Die einzelnen Untersuchungen sind um folgende Themengebiete gruppiert: Phantastische Literatur und Intermedialität des Phantastischen, Kulturtechnik Lesen, Kulinarisches, Kanon/Abweichungen, Vom Umgang mit dem Bösen.
Aktualisiert: 2022-08-25
Autor:
Peter-André Alt,
Wiebke Amthor,
Heinz Bude,
Franco Buono,
Alexander Chertenko,
Angelika Ebrecht-Laermann,
Hartmut Eggert,
Hendrik Hellersberg,
Almut Hille,
Alexander Honold,
Michael Huppertz,
Rolf-Peter Janz,
Thomas Koebner,
Klaus Laermann,
Irmela von der Lühe,
Markus May,
Guenter Oesterle,
Elisabeth K. Paefgen,
Almut-Barbara Renger,
Hartmut Retzlaff,
Michael Rohrwasser,
Clemens Ruthner,
Susanne Scharnowski,
Hannes Streim,
Karin Wieland
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Was generiert Generationen: Literatur oder Medien? (J. Hörisch). Im Band „Medienkonstellationen“ verbinden sich anhand des ‚Kompositmediums Film’ Generationenaspekte der Literatur mit den intermedialen Kategorien Medienbezüge, Medienwechsel und Medienkombination im Kontext von Moderne und Postmoderne. Die Verknüpfung von diachronen Mentalitätswandel-Überlegungen mit dem Trend zum visual turn in der Literaturwissenschaft wird in diesem Band von einer Reihe internationaler Germanisten und Medienwissenschaftler geleistet. Generationenwechsel lässt sich am ehesten am veränderten Bezug zwischen fiktionaler Literatur und den audiovisuellen und neuen Medien konstatieren und hier vor allem in der genuinen Intermedialität im Erzählverfahren und im Medienwechsel. Die Transformation, auch in der Medienreflexion, von Literatur in Film in Moderne und Postmoderne macht den Blick frei für einen weiteren Horizontwandel in den Zwanzigjahresschritten der Mediengenerationen zu einer sich gerade erst abzeichnenden ‚Millenniumsliteratur’.Beispielhaft für die Filmtransformation im Kontext von Moderne, Spät- und Postmoderne werden hier behandelt: Hesses „Steppenwolf“ (durch Fred Haines’ Filmadaption 1974), Dürrenmatts Kriminalromane, vor allem „Das Versprechen“ (u.a. durch Sean Penn, 2001), Süskinds „Das Parfum“ (durch Tom Tykwer, 2006), R. W. Fassbinders Hollywood-Anleihen im sozialkritischen Melodrama sowie Patrick Roths geradezu exemplarische Intermedialität im Erzählen und im autobiographischen Film „In My Life“ (2006). Filme nach Sven Regener und Judith Hermann belegen deren besondere intermediale Qualitäten. Postmoderne Allusionen auf den antiken, in vielen Künstler-Themen präsenten Prometheus-Mythos in einer Rockoper-Verfilmung und der Nachhall postmodern streuender Signifikate der 50er Jahre Hollywood Star-Images geben diesen Medienkonstellationen Hintergrund, ebenso wie die diachronen Studien zum Berlin- und Poproman. In der histoire wie im discours der Erzählprosa und ihrer Filmbezüge spiegelt der mentale den medialen Wandel.
Mit Beiträgen von Volker Wehdeking, Gunter E. Grimm, Mauro Ponzi, Michael Braun, Yvonne P. Alefeld, Stephen Lowry, Helmut Obst, Marie-Hélène Quéval, Oliver Ruf und Michaela Kopp-Marx.
Aktualisiert: 2020-02-21
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Mit seinem Debütbändchen "Gedichte" (1892) begründete Carl Busse als Zwanzigjähriger seinen Ruf als gefeierter junger Lyriker. In der angesehenen Zeitschrift "Velhagen & Klasings Monatshefte" profilierte er sich als gefragter, angesehener und gefürchteter Literaturkritiker. Als Herausgeber entdeckte er Hermann Hesse und förderte er weitere junge Schriftsteller. Er verriss Rainer Maria Rilke und ermutigte Gottfried Benn. 1918 starb Carl Busse an der Spanischen Grippe. Heute ist er weitgehend vergessen. Der in Berlin lebende Journalist Klaus-Peter Schmid erzählt im 100. Todesjahr des Literaten dessen leidenschaftliches Leben für die Literatur.
Aktualisiert: 2020-01-06
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