Praxishandbuch Forensische Psychiatrie

Praxishandbuch Forensische Psychiatrie von Häßler,  Frank, Kinze,  Wolfram, Nedopil,  Norbert
Forensische Psychiatrie geht weit über gutachterliche Beurteilung und Behandlung von psychisch kranken Rechtsbrechern hinaus. Der forensische Gutachter ist zudem in sozial-, familien- und zivilrechtlichen Fragestellungen angesprochen und nicht zuletzt auch in ethischen oder historischen Einordnungen gefordert. Forensischen Gutachtern und Therapeuten werden zudem spezielle Kenntnisse in den unterschiedlichen Altersklassen vom Kindes- bis ins hohe Erwachsenenalter abverlangt. Die 2. Auflage des Standardwerkes bietet nun eine durchgängige Perspektive auf die Forensische Psychiatrie sowohl des Erwachsenen- als auch des Kindes- und Jugendalters. Dem Basiswissen zu Erstellung und Vortrag von Gutachten folgen praxisnahe Beiträge aus Recht und Medizin zu Begutachtung, Behandlung und Prognose. Die besondere Herangehensweise der Betrachtung strafrechtlicher Verantwortung bei speziellen Delikten einerseits und der forensischen Relevanz spezifischer Störungen andererseits ist um weitere Deliktarten bzw. Störungen aller Altersklassen erweitert worden.
Aktualisiert: 2019-04-15
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Strafe ohne Schloss und Riegel

Strafe ohne Schloss und Riegel von Petrow,  Nina
Harte Strafen für böse Jungs und Mädels – mit lauten Forderungen scharen vor allem Ordnungspolitiker viele Wähler um sich. Einsperren und Wegschließen erfüllt dabei zwar das Bedürfnis der Bürger nach Ruhe auf den Straßen; gesellschaftliche Probleme löst es nicht. Und gerade bei Jugendlichen verschieben sich die Probleme ohne Hilfe bei der Selbstreflexion und anschließenden Resozialisierung nur auf die Zeit nach ihrer Freilassung. Nina Petrow zeigt Beispiele, wie sich straffällig gewordene Jugendliche wirksam sanktionieren lassen, ohne sie hinter Schloss und Riegel zu bringen, und wie man Arbeitsstunden, welche das am häufigsten verhängte Sanktionsmittel sind, vernünftig füllt. Vielleicht doch besser: Gemeinsam mit der Jugendgerichtshilfe der Bundesstadt Bonn entwickelte sie ein Konzept für pädagogisch begleitete Arbeitsleistungen in Projektarbeit. Die Ergebnisse der Evaluation stellt sie im vorliegenden Band vor und hält ein fundiertes Plädoyer gegen eine Verlängerung der Jugendstrafe auf bis zu 15 Jahre und für begleitete Arbeitsleistungen.
Aktualisiert: 2019-01-09
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Jugendgerichtsgesetz

Jugendgerichtsgesetz von Eisenberg,  Ulrich
Zum Werk Die 20. Auflage dieses Standardwerkes zum Jugendstrafrecht bietet wieder alle Vorzüge: - eine praxisgerechte Konzeption, die sich auszeichnet durch strenge Systematik, differenzierte Untergliederungen und vorbildlich klare Darstellungsweise - umfassende Auswertung der gesamten Judikatur - verständnisfördernde Hinweise zur Entstehungsgeschichte des JGG und zu aktuellen Reformvorstellungen Im Bereich des materiellen Jugendstrafrechts sind besonders hervorzuheben die Ausführungen - zur jugendstrafrechtlichen Verantwortlichkeit - zur Beurteilung des Entwicklungsstandes Heranwachsender - zum Rechtsfolgensystem unter Berücksichtigung der Prognosestellungen im Allgemeinen sowie der Weisungen und der Drogenproblematik im Einzelnen Thematische Schwerpunkte im Verfahrensrecht sind - der Umfang der Anwendbarkeit von Normen des allgemeinen Strafverfahrensrechts - die besonderen Ermittlungspflichten: - Verfahrenseinstellung bzw. Anordnung und Vollzug von Untersuchungshaft - das Rechtsmittelverfahren Auch das Jugendschutzverfahren wird eingehend erläutert. Vorteile auf einen Blick - hohe Aktualität, stets unter Würdigung neuester Entwicklungen - Einbeziehung von Erkenntnissen aus Kriminologie, Psychologie und Sozialwissenschaften - Unabhängigkeit und Objektivität in Darstellung und Analyse Zur Neuauflage Die 20. Auflage verarbeitet alle Neuerungen bis Anfang 2018. Eingearbeitet sind u.a. - die Reform der strafrechtlichen Vermögenabschöpfung vom 14.04.2017 - das Gesetz zur effektiveren und praxistauglicheren Ausgestaltung des Strafverfahrens vom 17.08.2017 - das Zweite Gesetz zur Stärkung der Verfahrensrechte von Beschuldigten im Strafverfahren und zur Änderung des Schöffenrechts vom 27.08.2017 - neue Entwicklungen auf Landesebene Die neueste Literatur und Rechtsprechung - insbesondere auch die Judikatur des EGMR - sind umfassend berücksichtigt. Besonders wichtige Entscheidungen werden vom Verfasser kritisch und praxisorientiert beleuchtet. Zielgruppe Für Jugendrichter, Jugendstaatsanwälte, Strafverteidiger sowie Mitarbeiter im Jugendstrafvollzug, bei den Jugendämtern, der Jugendgerichtshilfe und der Bewährungshilfe, Polizei und Kriminalbeamte sowie Psychologen und Psychiater.
Aktualisiert: 2019-04-29
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Die Kompetenzverteilung zwischen Justiz und Jugendhilfe bei Entscheidungen zu erzieherischen ambulanten Maßnahmen im JGG, insbesondere § 10 JGG

Die Kompetenzverteilung zwischen Justiz und Jugendhilfe bei Entscheidungen zu erzieherischen ambulanten Maßnahmen im JGG, insbesondere § 10 JGG von Königschulte,  Katharina
Die Arbeit liefert einen Beitrag für die aktuelle kriminalpolitische Diskussion in Wissenschaft und Praxis zum umstrittenen Verhältnis von Jugendstrafjustiz und Jugendhilfe. Sie beschäftigt sich mit der bislang noch kaum ausführlich bearbeiteten, jedoch für die Praxis äußerst relevanten und seit Jahren diskutierten Frage der Entscheidungskompetenz bei erzieherischen ambulanten Maßnahmen – den Weisungen und Auflagen bzw. den Hilfen zur Erziehung. Konkret betrifft dies die ungeklärte Frage der Durchführung und Finanzierung der durch das Jugendgericht verhängten ambulanten Maßnahmen. Neben einer rechtlichen Analyse der rechtstheoretischen Grundlagen der Zusammenarbeit von Justiz und Jugendhilfe sowie des Streitgegenstandes umfasst die Arbeit eine empirische Untersuchung zur Evaluation der Praxis sowie einen eingehend begründeten Reformvorschlag zur Auflösung des Konfliktfeldes. Sie richtet sich sowohl an Wissenschaft und Politik als auch an Praktiker in Jugendstrafjustiz und Jugendhilfe.
Aktualisiert: 2019-05-09
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Das vereinfachte Jugendverfahren und das Neuköllner Modell

Das vereinfachte Jugendverfahren und das Neuköllner Modell von Ben Miled,  Inès
Im Jahr 2008 lebte das bereits eingeführte und nunmehr in den §§ 76 ff. JGG kodifizierte vereinfachte Jugendverfahren erneut auf, als mit dem ‚Neuköllner Modell‘ eine besonders beschleunigte Verfahrensform vorgestellt wurde. Benannt wurde das Verfahren nach dem gleichnamigen Berliner Bezirk Neukölln, in dem das Verfahren am 1. Januar 2008 als Probelauf begann. Das Modell beruhte auf einer Arbeitsabsprache von einzelnen Jugendrichtern, Vertretern der Jugendstaatsanwaltschaft, der Jugendgerichtshilfe und Ermittlungsbeamten in Berlin. Inès Ben Miled untersucht das vereinfachte Jugendverfahren und das besonders beschleunigte Verfahren nach dem Neuköllner Modell und unternimmt u.a. den Versuch, Gemeinsamkeiten und Abweichungen beider Verfahrensformen aufzuzeigen.
Aktualisiert: 2019-05-09
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Praxishandbuch Forensische Psychiatrie

Praxishandbuch Forensische Psychiatrie von Häßler,  Frank, Kinze,  Wolfram, Nedopil,  Norbert
Forensische Psychiatrie geht weit über gutachterliche Beurteilung und Behandlung von psychisch kranken Rechtsbrechern hinaus. Der forensische Gutachter ist zudem in sozial-, familien- und zivilrechtlichen Fragestellungen angesprochen und nicht zuletzt auch in ethischen oder historischen Einordnungen gefordert. Forensischen Gutachtern und Therapeuten werden zudem spezielle Kenntnisse in den unterschiedlichen Altersklassen vom Kindes- bis ins hohe Erwachsenenalter abverlangt. Die 2. Auflage des Standardwerkes bietet nun eine durchgängige Perspektive auf die Forensische Psychiatrie sowohl des Erwachsenen- als auch des Kindes- und Jugendalters. Dem Basiswissen zu Erstellung und Vortrag von Gutachten folgen praxisnahe Beiträge aus Recht und Medizin zu Begutachtung, Behandlung und Prognose. Die besondere Herangehensweise der Betrachtung strafrechtlicher Verantwortung bei speziellen Delikten einerseits und der forensischen Relevanz spezifischer Störungen andererseits ist um weitere Deliktarten bzw. Störungen aller Altersklassen erweitert worden.
Aktualisiert: 2018-11-15
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Erziehung durch Jugendschöffen?

Erziehung durch Jugendschöffen? von Lennartz,  Oliver
Bundesweit gab es zum Untersuchungszeitpunkt ca. 12.000 Jugendschöffen und ca. 700 Jugendrichterstellen. Größenordnung und Relation verdeutlichen, dass die Jugendschöffen zentrale Akteure des Jugendgerichtsverfahrens sind. Trotzdem weiß man nichts über sie. Dies ändert sich mit der Untersuchung grundlegend. Durch die gleichzeitige Befragung der Jugendschöffen und Berufsjugendrichter ermöglicht die Untersuchung zudem einen direkten Vergleich zwischen Selbst- und Fremdeinschätzung. Dies alles geschieht aufgrund der ungewöhnlich hohen Rücklaufquote auf einer verlässlichen, empirischen Basis. Damit werden der Justizpraxis und den Landesjustizverwaltungen wichtige Erkenntnisse zur Funktion, Stellung und Kommunikation von Jugendschöffen sowie zu deren Kooperation mit den Berufsjugendrichtern geliefert. Zugleich werden vorhandene Optimierungsmöglichkeiten zur besseren Nutzung des Potentials der Jugendschöffen aufgezeigt und abschließend entsprechende Lösungen angeboten.
Aktualisiert: 2019-05-09
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Die Personalunion des Jugend- und Familienrichters

Die Personalunion des Jugend- und Familienrichters von Schmidt,  Anja
Der Grundsatz der Personalunion betrifft die Forderung, dass Jugendrichter und Familienrichter in einer Person agieren sollen. So wurde es seit Inkrafttreten des 1. JGG 1923 vom Gesetzgeber und bereits zuvor durch die Praxis gefordert. Da der Gesetzgeber aber mittlerweile von der Forderung nach der Personalunion im Gesetzeswortl abgerückt ist, befasst sich die Autorin mit der Frage, ob die heute bestehende Rechtslage beibehalten werden sollte, oder ob die Forderung nach der Ämtervereinigung wieder aufzunehmen ist. In diesem Kontext wird u. a. eingegangen auf Ursprung und Grundidee der Personalunion, die historische Entwicklung, Vor- und Nachteile und auf alternative Modelle, die die Personalunion ablösen könnten. Zudem stellt eine aktuelle Befragung die Lage zum Umgang mit der Personalunion in der heutigen Praxis dar.
Aktualisiert: 2019-04-01
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Kommunikation und Kooperation durch fachliche Konfrontation zwischen Jugend(gerichts)hilfe und Justiz in Verfahren nach dem Jugendgerichtsgesetz

Kommunikation und Kooperation durch fachliche Konfrontation zwischen Jugend(gerichts)hilfe und Justiz in Verfahren nach dem Jugendgerichtsgesetz von Coskun,  Ahmet Nezir
Gegenstand der Studie ist die Kommunikation und Kooperation zwischen Jugend(gerichts)hilfe und Justiz in Verfahren nach dem JGG. Zugleich wird die Problematik des Sozialdatenschutzes im Kontext aktuell in der Praxis sich zunehmender Beliebtheit erfreuender behördenübergreifenden Fallkonferenzen erörtert. Zentrales Thema ist damit das seit der Entstehung des JGG existierende Spannungsverhältnis zwischen der Jugend(gerichts)hilfe, die durch den sozialrechtlichen Hilfe- und Leistungsgedanken geprägt wird, sowie der Strafjustiz und den Strafverfolgungsbehörden, welche dem strafprozessualen Legalitätsprinzip verpflichtet sind. Die Diskussion um das Verhältnis zwischen Jugendgerichtshilfe und Strafjustiz wurde seit der Neuordnung der Jugendhilfe durch die Einführung des SGB VIII (KJHG - Kinder- und Jugendhilfegesetz), welches das Jugendwohlfahrtsgesetz 1990 ersetzt hat, und insbesondere durch die im Jahr 2005 neu eingeführte Steuerungsverantwortung der öffentlichen Jugendhilfe nach § 36a Abs. 1 SGB VIII neu entflammt. Neuartige Kooperationsmodelle, wie sie sich in einigen Handlungskonzepten zur Bekämpfung von Jugendkriminalität finden, verstärken diese Kontroverse. Ihre Funktion als "Doppelagentin" in den Bereichen Gerichtshilfe und Jugendhilfe, einerseits ihre Ermittlungsfunktion nach § 38 Abs. 2 JGG im Verfahren nach dem JGG, andererseits ihre Betreuungspflicht gegenüber den jungen Menschen nach § 52 Abs. 2, 3 SGB VIII während des gesamten Verfahrens, kann die Jugendgerichtshilfe in der Praxis nur unzureichend ausfüllen. In diesem Zusammenhang werden Konzepte vorgestellt, die zu einer effektiven Zusammenarbeit zwischen Strafjustiz, Jugendgerichtshilfe und Strafverfolgungsbehörden beitragen sollen. Zum Schluss wird der Versuch gewagt, die zentrale Kooperationsnorm des § 38 JGG (neben § 52 SGB VIII) neu zu formulieren, um eine klare Abgrenzung der Jugendgerichtshilfe von der Strafjustiz mit ausdrücklich normierten Rechten und Pflichten vorzunehmen.
Aktualisiert: 2019-04-01
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