PERSONAL, CONFIDENTIAL

PERSONAL, CONFIDENTIAL von Gouverneur,  Fabienne
Der ungarischstämmige Journalist Mike William Fodor (geb. Marcel Vilmos Fodor, 1890-1977) gehörte zu jenen Mitteleuropäern, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs die US-amerikanischen Demokratisierungsbemühungen in (West-)Deutschland mittrugen und so auch die Anfänge des Kalten Krieges miterlebten und -prägten. Als Chefredakteur der Neuen Zeitung in Berlin von 1948 bis 1955 war Fodor nicht nur geografisch, sondern auch professionell an der Frontlinie des Konflikts tätig und spielte mit seiner Zeitung eine wichtige Rolle in der ideologischen Auseinandersetzung, die sich besonders in der Presse in ihrer propagandistischen Form niederschlug. Mike Fodor kam die Rolle eines transatlantischen Mittlers zu, der die Aufgabe hatte, im Sinne der USA an der Demokratisierung Deutschlands mitzuwirken.Diese Arbeit beleuchtet erstmals in großer Ausführlichkeit die Person Fodors ebenso wie das Beziehungsgeflecht, in dem er sich befand und in dem er agierte. Denn Mike Fodor war in den USA wie in Europa bestens vernetzt und unterhielt langjährige private Korrespondenzen unter anderem mit J. William Fulbright und Dorothy Thompson, die hier untersucht werden. Außerdem wird seine Vermittlungstätigkeit, seine Eigenschaft als Grenzgänger und kultureller Mittler, in Augenschein genommen – wer übernahm im konkreten Einzelfall die Aufgabe des Vermittlers zwischen Amerika und Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg und im Kalten Krieg? Was machte ihn zum Grenzgänger, wie sah seine Vermittlungstätigkeit aus, was waren die Motivationen und Ziele dahinter, und warum war gerade er so geeignet für die Einnahme dieser Position?Fabienne Gouverneur studierte European Studies, International Economy and Business, Mitteleuropäische Studien und Geschichte Mitteleuropas in Maastricht, Prag und Budapest. Sie promovierte 2017 an der Andrássy Universität Budapest. Ihre Forschungsinteressen sind u.a. Themen des Nationalsozialismus und der Kulturgeschichte der Nachkriegszeit.
Aktualisiert: 2019-06-06
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Der Taubentunnel

Der Taubentunnel von le Carré,  John, Torberg,  Peter
Die Memoiren eines Jahrhundertautors Was macht das Leben eines Schriftstellers aus? Mit dem Welterfolg Der Spion, der aus der Kälte kam gab es für John le Carré keinen Weg zurück. Er kündigte seine Stelle im diplomatischen Dienst, reiste zu Recherchezwecken um den halben Erdball – Afrika, Russland, Israel, USA, Deutschland –, traf die Mächtigen aus Politik- und Zeitgeschehen und ihre heimlichen Handlanger. John le Carré ist bis heute ein exzellenter und unabhängiger Beobachter, mit untrüglichem Gespür für Macht und Verrat. Aber auch für die komischen Seiten des weltpolitischen Spiels. In seinen Memoiren blickt er zurück auf sein Leben und sein Schreiben. 'Mitreißend, unterhaltsam und spannend wie einen Thriller erzählt le Carré in Der Taubentunnel sein Leben.' Buchjournal „Le Carré ist ein so lebenskluges Buch gelungen, dass man seine zahlreichen Aphorismen am liebsten auswendig lernen möchte.“ Frank Herold, Berliner Zeitung Zu unserer Autorenseite: www.ullstein.de/lecarre
Aktualisiert: 2019-06-05
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Der Kalte Krieg

Der Kalte Krieg von Dierlamm,  Helmut, Freundl,  Hans, Westad,  Odd Arne
In dieser Weltgeschichte des »Kalten Kriegs« erzählt und analysiert Odd Arne Westad präzise und elegant zugleich die Geschichte eines der bis heute wirkmächtigsten Konflikte der Neuzeit. Dabei porträtiert er die Epoche des »Kalten Kriegs« länderübergreifend in globalgeschichtlicher Perspektive und stellt scharfsinnig die Bezüge zu unserer Gegenwart her.
Aktualisiert: 2019-06-05
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Physik im Kalten Krieg

Physik im Kalten Krieg von Forstner,  Christian, Hoffmann,  Dieter
Während des Kalten Krieges spielten die physikalischen Wissenschaften eine zentrale Rolle in den beiden Machtblöcken. Die Beiträge in diesem Sammelband nehmen zum einen das Extrem dieses Spannungsverhältnisses in den Blick, wie Ideologie und Politik die Entwicklung der Physik beeinflussten und deformierten oder wie diese Lebensläufe zerstört haben. Zum anderen bilden sie das Spannungsverhältnis Physik und Politik in ihren vielfältigen Nuancen ab. Die Breite der Beiträge reicht von der Kommunikation innerhalb der Physik, der Rolle der neutralen Staaten bis hin zur Geschichte spezifischer physikalischer Technologien und Methoden.
Aktualisiert: 2019-05-27
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Bedrohte Ordnungen

Bedrohte Ordnungen
Das Begriffspaar „Bedrohte Ordnungen“ scheint vielen unwillkürlich auf unsere Gegenwart zu passen. Jenseits von solchen Assoziationen ist damit ein historisch fundiertes wissenschaftliches Forschungskonzept verbunden, das an einem gleichnamigen Tübinger Sonderforschungsbereich entwickelt wird. Der erste Aufsatz bietet eine kurze Einführung in die damit verbundenen Ansätze. Der zweite Beitrag zeichnet die Entwicklung des Kalten Krieges als Folge einer Bedrohungswahrnehmung in Nordamerika und Westeuropa nach. Der dritte Beitrag schließlich widmet sich dem Problem, wissenschaftliche Forschung in die Unterrichtspraxis einzubringen. Das zentrale Medium sind hierbei die vom SFB „Bedrohte Ordnungen“ erhobenen Quellen, die in narrative Kontexte eingebunden werden sollen. Als innovatives Instrument erweist sich hier insbesondere das Konzept der Bedrohungskommunikation als tauglich. Exemplarisch werden damit drei gängige Quellen aus dem „Kalten Krieg“ analysiert und eingeordnet. Als eine der zentralen Fragen ergibt sich daraus, ob dahinter eine reale Bedrohung steht oder ob diese erst durch die Bedrohungskommunikation geschaffen wird. Dies kann als interessanter Ansatz für einen Lebensweltbezug eingesetzt werden und erhält dadurch Bedeutung für die Orientierung der Schülerinnen und Schüler. Gegenüber schnell präsentierten Forderungen, Schülerinnen und Schüler mittels eines neuen Faches gegen Desinformation und Manipulation durch absichtliche Falschmeldungen („Fake News“) zu immunisieren, erinnert Elisabeth Erdmann an das Potential des Faches Geschichte, spielen in diesem doch seit langem der kritische Umgang und die Interpretation von Quellen eine wichtige Rolle. Ihr Aufsatz rekapituliert im Längsschnitt den Einsatz von Quellen im Geschichtsunterricht und in den Schulbüchern bis heute.
Aktualisiert: 2019-05-23
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Kurt Hiller — Rezeptions-Geschichte(n)

Kurt Hiller — Rezeptions-Geschichte(n) von Bockel,  Rolf von, King,  Ian, Kraushaar,  Kurt, Lütgemeier-Davin,  Reinhold, Lützenkirchen,  Harald, Wolfert,  Raimund
An dem Literaten, Publizisten, Sexualreformer, Pazifisten und Weltbühne-Autor Kurt Hiller (1885-1972) schieden und scheiden sich stets die „Geister“. Hiller-Kritiker Arnold Zweig forderte von Klaus Mann bei der Redaktion für die Exil-Zeitung Die Sammlung, auf Hillers Mitarbeit zu verzichten oder seine Texte von „ärgsten Entgleisungen zu reinigen“. Mann verteidigte Hiller: „Sein sehr leidenschaftliches und – wie mir scheint – sehr sauberes, jedenfalls sehr eigenwilliges Denken imponiert mir.“ Im Sommer 2018 veranstalteten die Kurt Hiller Gesellschaft und das Institut für Braunschweigische Regionalgeschichte eine Tagung, auf der in Beiträgen und Diskussionen Einzelaspekte zu einer zeitgenössischen Rezep-tion Kurt Hillers zur Sprache kamen. Inhalt u.a.: Einleitung des Herausgebers • Ian King: „Ein klares Bekenntnis zur Kriegsdienstverweigerung ist die Basis für allen Pazifismus.“ Zum Verhältnis Hiller/Tucholsky • Raimund Wolfert: „Die Presse schwieg fast durchgehends.“ Kurt Hiller und der Gegenentwurf des Kartells für Reform des Sexualstrafrechts 1927 • Kurt Kraushaar: „Denken – eine verfluchte Branche!“ Hillers Weg zu den „Profilen“ und deren Rezeption • Reinhold Lütgemeier-Davin: Zwischen Stuhlpaaren sitzen. Kurt Hillers publizistisches Schaffen und dessen Rezeption in der Frühphase des Kalten Krieges (1945-1955) • Rolf von Bockel: ... „die Stätte zweier mir wesentlicher Erfolge ...“ – Zur Rezeption Kurt Hillers in Hamburg vor 1945 • Harald Lützenkirchen: Bilanzierungen. Die späten Geburtstagswürdigungen und die Nachrufe auf Kurt Hiller • Harald Lützenkirchen: 20 Jahre Kurt Hiller Gesellschaft (1998-2018).
Aktualisiert: 2019-05-22
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Umbruchsjahre in Italien

Umbruchsjahre in Italien von Feldbauer,  Gerhard
Gerhard Feldbauer war als Korrespondent der Nachrichtenagentur ADN und der Tageszeitung Neues Deutschland 1973 bis 1979 Augenzeuge gravierender Ereignisse in Italien. So der von den italienischen Kommunisten verfolgten, »Historischer Kompromiss« genannten, Regierungszusammenarbeit mit der Christdemokratie, der Democrazia Cristiana, und der Ermordung von deren Vorsitzenden Aldo Moro. Nach vier Jahrzehnten stellt Feldbauer seine damaligen Berichte auf den Prüfstand und legt neue Erkenntnisse vor. So zur Bedeutung von Persönlichkeiten wie Enrico Berlinguer und Luigi Longo, Aldo Moro und Giulio Andreotti oder Klaus Gysi, des Botschafters der DDR in Italien, in deren Wirken er persönlich Einblick erhielt. Mitgeteilt wird auch, dass die SED im Verhältnis zum »eurokommunistischen« Kurs Berlinguers entgegen gängiger Auffassungen nicht der Moskauer Linie folgte, sondern deren Politik Verständnis entgegenbrachte. Skizzenhaft sind auch Erfahrungen mit prominenten DDR-Journalisten und der staatlichen Gängelei der Berichterstattung eingeblendet.
Aktualisiert: 2019-05-21
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Der Außenminister

Der Außenminister von Lania,  Leo, Schwaiger,  Michael
Prag, 1948: Als einziges bürgerliches Mitglied verbleibt der Außen­minister in der Regierung. Kurze Zeit später stürzt er aus dem Fenster. In Leo Lanias Roman stehen die letzten Stunden im Leben des tschechoslowakischen Außenministers Jan Masaryk unmittelbar vor der kommunistischen Machtübernahme im Zentrum. Lania orientiert sich an den historischen Ereignissen in Prag und knüpft damit an eine für die neusachliche Literatur der 1920er Jahre und für den »Zeitroman« der Weimarer Republik typische Mischform aus fiktiven und real-dokumentarischen Elementen. Lania ging es nicht um die bloße Rekonstruktion eines historischen Einzelfalls in der Art eines Polit-Krimis. Vielmehr wollte er, wie er in seiner kurzen Vorbemerkung zum Roman schreibt, hinter den historischen Ereignissen »die tiefere Wahrheit einer Zeit sichtbar machen«. Mehr als 60 Jahre nach seiner Veröffentlichung in den USA präsentiert sich Lanias Roman »Der Außenminister« als packendes Zeitdokument über die Ära des aufziehenden ­Kalten Krieges, aber auch als spannend zu lesende Erzählung. Die literarische Beschreibung einer Gesellschaft im revolutio­nären Umbruch oszilliert zwischen politischer und ­privater Sphäre. Gerade die politischen und zeitgeschichtlichen ­Passagen des Romans haben auch heute nichts von ihrer Kraft und – was die Gefährdung der demokratischen Gesellschaft betrifft – von ihrer Aktualität verloren.
Aktualisiert: 2019-05-21
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Spione im Zentrum der Macht

Spione im Zentrum der Macht von Primus,  Bodo, Schwan,  Heribert
Günter Guillaume war ganz nah dran an Willi Brandt. Als der DDR-Agent enttarnt wurde, trat der Kanzler zurück – es war die größte Spionageaffäre der deutschen Geschichte. Doch Guillaume war nur die Spitze des Eisbergs, es gab Tausende Stasi-Spitzel, die aus dem „Operationsgebiet” BRD berichteten. Über Jahre hinweg streuten sie aktiv Fehlinformationen, um die BRD-Regierungen und führende Persönlichkeiten zu diffamieren. Heribert Schwan hat über 65.000 Stasi-Akten gesichtet, um die Ausmaße der DDR-Spionage im Westen nachzuvollziehen. Er gibt Einblick in die Strategien, Pläne und Tricks der selbsternannten „Kundschafter des Friedens” und zeigt auf, wie das Agentennetz funktionierte. Gelesen von Bodo Primus.
Aktualisiert: 2019-06-04
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