Der gothaische Hofbeamte Schack Hermann Ewald (1745–1822), Übersetzer, Autor und Redakteur der 'Gothaische(n) gelehrte(n) Zeitungen', zudem Freimaurer und Illuminat, hat nicht nur als Erster Schriften Spinozas ins Deutsche übersetzt und interpretiert, sondern war auch einer der frühesten und konsequentesten Anhänger der Philosophie Immanuel Kants. Auf der Basis Kantischer Intentionen entwarf er nach der Französischen Revolution Grundzüge eines republikanischen Staatswesens und konzipierte für ein national geeintes Deutschland in den 1790er Jahren einen liberal-demokratischen Verfassungsentwurf. Als Redakteur, Rezensent und Publizist trug er von 1782 bis 1804 dazu bei, Kants revolutionäres Denkgebäude deutschlandweit wirkungsvoll zu verbreiten.
Aktualisiert: 2023-06-28
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Aktualisiert: 2023-05-29
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Aktualisiert: 2023-05-29
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Indem die Erstleser Kants die Debatte um die Rolle des Dings an sich im kantischen Idealismus anstießen, gaben sie den Ton für die Rezeption von Kants Philosophie an, wie sie die Fachdiskurse bis heute prägt. Die Studie bietet die erste umfassende Auseinandersetzung mit der frühen, vorfichteschen Kritik an Kants Idealismus.Die bedeutendsten Einwände der ersten Leser der Kritik der reinen Vernunft (Feder, Garve, Jacobi, Pistorius, Eberhard, Schulze und Maimon) werden mit zentralen philosophischen Debatten – z.B. um Realismus und Skeptizismus – verknüpft und vor dem Hintergrund neuerer Kantforschung auf ihr kritisches Potenzial hin untersucht.Die Studie trägt damit zu heutigen Debatten in der Kantforschung bei: Sie zeigt die Relevanz der Kritik der Erstleser für die Kantinterpretation unserer Zeit auf, um bestehende Tendenzen innerhalb der aktuellen Forschung teilweise kritisch zu hinterfragen. Ferner ist die Studie interessant für die Forschung zur nachkantischen Philosophie: Ein wichtiges Ergebnis besteht darin, verbreitete Klassifikationen bestimmter Kantleser und der damit einhergehenden traditionellen Interpretation ihrer Rolle in der Geschichte der klassischen deutschen Philosophie infrage zu stellen.
Aktualisiert: 2023-05-29
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Der gothaische Hofbeamte Schack Hermann Ewald (1745–1822), Übersetzer, Autor und Redakteur der 'Gothaische(n) gelehrte(n) Zeitungen', zudem Freimaurer und Illuminat, hat nicht nur als Erster Schriften Spinozas ins Deutsche übersetzt und interpretiert, sondern war auch einer der frühesten und konsequentesten Anhänger der Philosophie Immanuel Kants. Auf der Basis Kantischer Intentionen entwarf er nach der Französischen Revolution Grundzüge eines republikanischen Staatswesens und konzipierte für ein national geeintes Deutschland in den 1790er Jahren einen liberal-demokratischen Verfassungsentwurf. Als Redakteur, Rezensent und Publizist trug er von 1782 bis 1804 dazu bei, Kants revolutionäres Denkgebäude deutschlandweit wirkungsvoll zu verbreiten.
Aktualisiert: 2023-05-28
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Karl Vorländer befasste sich mit dem Einfluss Kants auf Schiller und Goethe in mehreren Beiträgen für die "Philosophischen Monatshefte" (1894) und die "Kantstudien" (1897, 1898). Zu einem Buch vereint erschienen die Aufsätze erstmals 1907; die vorgelegte E-Book-Edition beruht auf der 1923 herausgebrachten zweiten, verbesserten und vermehrten Auflage.
Der Autor beschreibt Schillers Verhältnis zu Kant in seiner geschichtlichen Entwicklung und arbeitet den systematischen Gehalt dieses Verhältnisses heraus. Gewicht legt er der Relation von ethischem Rigorismus und sittlicher Schönheit bei, und er betont, dass Schiller die „rigoristische“ Ethik Kants nicht lediglich „ästhetisch gemildert“, sondern als methodische Notwendigkeit durchaus anerkannt habe. Ungleich expliziter habe er sich jedoch um deren ästhetische Ergänzung bemüht.
Auf ein zu seiner Zeit weitgehend unbekanntes und auch heute mitunter noch nachrangig behandeltes Terrain begibt sich Vorländer mit seinen Untersuchungen zu Goethes Kantrezeption. Goethe ist nach eigenem Bekunden in der philosophischen „Denkart" wenig geübt und verfolgt eine sehr eigene Herangehensweise: fern einer systematischen Auseinandersetzung nimmt er von Kant, was ihm gemäß scheint. Er zeigt sich „weder geneigt noch fähig“ ein „Kantianer“ zu werden, lässt sich aber gleichwohl von der idealistischen Philosophie Kants beeinflussen.
Die Vereinigung der Aufsätze Karl Vorländers in einem Buch lässt die divergierenden Rezeptionsweisen der beiden Dichter deutlich werden. Und deutlich wird auch, dass in der Beziehung beider zueinander die Auseinandersetzung mit Kant eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt. Schiller erweist sich als der theoretisch Versiertere: Goethe selbst bekundet in späteren Jahren, dass er erst durch Schiller zu einem Verständnis Kants gelangt sei.
Aktualisiert: 2023-05-21
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Indem die Erstleser Kants die Debatte um die Rolle des Dings an sich im kantischen Idealismus anstießen, gaben sie den Ton für die Rezeption von Kants Philosophie an, wie sie die Fachdiskurse bis heute prägt. Die Studie bietet die erste umfassende Auseinandersetzung mit der frühen, vorfichteschen Kritik an Kants Idealismus.Die bedeutendsten Einwände der ersten Leser der Kritik der reinen Vernunft (Feder, Garve, Jacobi, Pistorius, Eberhard, Schulze und Maimon) werden mit zentralen philosophischen Debatten – z.B. um Realismus und Skeptizismus – verknüpft und vor dem Hintergrund neuerer Kantforschung auf ihr kritisches Potenzial hin untersucht.Die Studie trägt damit zu heutigen Debatten in der Kantforschung bei: Sie zeigt die Relevanz der Kritik der Erstleser für die Kantinterpretation unserer Zeit auf, um bestehende Tendenzen innerhalb der aktuellen Forschung teilweise kritisch zu hinterfragen. Ferner ist die Studie interessant für die Forschung zur nachkantischen Philosophie: Ein wichtiges Ergebnis besteht darin, verbreitete Klassifikationen bestimmter Kantleser und der damit einhergehenden traditionellen Interpretation ihrer Rolle in der Geschichte der klassischen deutschen Philosophie infrage zu stellen.
Aktualisiert: 2023-05-12
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Indem die Erstleser Kants die Debatte um die Rolle des Dings an sich im kantischen Idealismus anstießen, gaben sie den Ton für die Rezeption von Kants Philosophie an, wie sie die Fachdiskurse bis heute prägt. Die Studie bietet die erste umfassende Auseinandersetzung mit der frühen, vorfichteschen Kritik an Kants Idealismus.Die bedeutendsten Einwände der ersten Leser der Kritik der reinen Vernunft (Feder, Garve, Jacobi, Pistorius, Eberhard, Schulze und Maimon) werden mit zentralen philosophischen Debatten – z.B. um Realismus und Skeptizismus – verknüpft und vor dem Hintergrund neuerer Kantforschung auf ihr kritisches Potenzial hin untersucht.Die Studie trägt damit zu heutigen Debatten in der Kantforschung bei: Sie zeigt die Relevanz der Kritik der Erstleser für die Kantinterpretation unserer Zeit auf, um bestehende Tendenzen innerhalb der aktuellen Forschung teilweise kritisch zu hinterfragen. Ferner ist die Studie interessant für die Forschung zur nachkantischen Philosophie: Ein wichtiges Ergebnis besteht darin, verbreitete Klassifikationen bestimmter Kantleser und der damit einhergehenden traditionellen Interpretation ihrer Rolle in der Geschichte der klassischen deutschen Philosophie infrage zu stellen.
Aktualisiert: 2023-04-27
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Aktualisiert: 2023-03-27
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Aktualisiert: 2023-03-27
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Karl Vorländer befasste sich mit dem Einfluss Kants auf Schiller und Goethe in mehreren Beiträgen für die "Philosophischen Monatshefte" (1894) und die "Kantstudien" (1897, 1898). Zu einem Buch vereint erschienen die Aufsätze erstmals 1907; die vorgelegte E-Book-Edition beruht auf der 1923 herausgebrachten zweiten, verbesserten und vermehrten Auflage.
Der Autor beschreibt Schillers Verhältnis zu Kant in seiner geschichtlichen Entwicklung und arbeitet den systematischen Gehalt dieses Verhältnisses heraus. Gewicht legt er der Relation von ethischem Rigorismus und sittlicher Schönheit bei, und er betont, dass Schiller die „rigoristische“ Ethik Kants nicht lediglich „ästhetisch gemildert“, sondern als methodische Notwendigkeit durchaus anerkannt habe. Ungleich expliziter habe er sich jedoch um deren ästhetische Ergänzung bemüht.
Auf ein zu seiner Zeit weitgehend unbekanntes und auch heute mitunter noch nachrangig behandeltes Terrain begibt sich Vorländer mit seinen Untersuchungen zu Goethes Kantrezeption. Goethe ist nach eigenem Bekunden in der philosophischen „Denkart" wenig geübt und verfolgt eine sehr eigene Herangehensweise: fern einer systematischen Auseinandersetzung nimmt er von Kant, was ihm gemäß scheint. Er zeigt sich „weder geneigt noch fähig“ ein „Kantianer“ zu werden, lässt sich aber gleichwohl von der idealistischen Philosophie Kants beeinflussen.
Die Vereinigung der Aufsätze Karl Vorländers in einem Buch lässt die divergierenden Rezeptionsweisen der beiden Dichter deutlich werden. Und deutlich wird auch, dass in der Beziehung beider zueinander die Auseinandersetzung mit Kant eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt. Schiller erweist sich als der theoretisch Versiertere: Goethe selbst bekundet in späteren Jahren, dass er erst durch Schiller zu einem Verständnis Kants gelangt sei.
Aktualisiert: 2023-02-06
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Aktualisiert: 2023-03-27
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Aktualisiert: 2023-03-27
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Aktualisiert: 2023-03-27
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Johann Friedrich Flatt (1759–1821) was the first professor of philosophy to hold lectures on Kant‹s critical philosophy in Tübingen. It has been proven that these lectures were attended by Hegel, Hölderlin and Schelling. In them, Flatt endeavored to adopt a benevolently neutral attitude towards the ‹Kritik der reinen Vernunft‹ (Critique of Pure Reason). Thus the transcripts published in this work will be able to alter the widespread opinion, prevalent for a long time, that Flatt was nothing more than an »opponent of Kant and an apologist of Tübingen orthodoxy.» The transcripts of the lectures on metaphysics and psychology were written by Hegel‹s and Hölderlin‹s classmate August Friedrich Klüpfel and have been provided with introductions and commentaries.
Aktualisiert: 2023-03-14
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Im Juni 1789 verließ der Klagenfurter Bleiweißfabrikant Franz Paul von Herbert seine Heimatstadt, um sich an der Universität Jena dem Studium der Philosophie Kants bei dem aus Österreich stammenden Karl Leonhard Reinhold zu widmen. In Weimar wurde Herbert bald auch mit dem Dichter Friedrich von Hardenberg (Novalis) und mit Friedrich Schiller bekannt und freundete sich auch mit den Kantianer Johann Benjamin Erhard und Friedrich Forberg an. Durch Reinhold kam er auch in Kontakt mit dem dänischen Kantianer Jens Baggesen. Seine Schwester Maria von Herbert wandte sich brieflich an Kant, der ihr seine Pflichtenethik erklärte. Nach Herberts Rückkehr kamen die Freunde Erhard und Forberg zeitweise nach Klagenfurt und hielten in Herberts Haus Vorträge. 1793 teilte Maria von Herbert Kant mit, dass alles, was sich nicht auf den „kategorischen Imperativ“ beziehe, für sie wertlos sei. Kantianer aus Jena wie K. L. Fernow reisten ab 1793 nach Klagenfurt zu Herbert, ebenso auch Erhard, F. I. Niethammer und Baggesen, der darüber in seinen Tagebüchern berichtete; auch Schiller wusste um den Klagenfurter Philosophenkreis. 1794 ging die österreichische Staatspolizei gegen den Herbertkreis vor, der der „demokratischen Denkungsart beschuldigt wurde. 1797 tragen sich Baggesen und Herbert in Bern; Friedrich Heinrich Jacobi ließ Herbert grüßen. 1798 unterstützte Herbert auch J. H. Pestalozzi, den er in der Schweiz kennengelernt hatte. In der Ära der Restauration hielt Elisabeth Söllner, die mit Herberts Fabrikdirektor Johann Söllner verheiratet war, den Kontakt zu Erhard auch nach Herberts Selbstmord (1811) aufrecht. Im Zeitalter der Restauration stieß der preußische Schriftsteller Karl August Varnhagen auf die Briefe der Elisabeth Söllner; er recherchierte in Kärnten und publizierte 1830 das Buch „Denkwürdigkeiten des Philosophen und Arztes Johann Benjamin Erhard“, durch das Herberts Bedeutung überregional erkannt und die Quellen gerettet wurden.
Aktualisiert: 2019-03-25
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Der gothaische Hofbeamte Schack Hermann Ewald (1745–1822), Übersetzer, Autor und Redakteur der 'Gothaische(n) gelehrte(n) Zeitungen', zudem Freimaurer und Illuminat, hat nicht nur als Erster Schriften Spinozas ins Deutsche übersetzt und interpretiert, sondern war auch einer der frühesten und konsequentesten Anhänger der Philosophie Immanuel Kants. Auf der Basis Kantischer Intentionen entwarf er nach der Französischen Revolution Grundzüge eines republikanischen Staatswesens und konzipierte für ein national geeintes Deutschland in den 1790er Jahren einen liberal-demokratischen Verfassungsentwurf. Als Redakteur, Rezensent und Publizist trug er von 1782 bis 1804 dazu bei, Kants revolutionäres Denkgebäude deutschlandweit wirkungsvoll zu verbreiten.
Aktualisiert: 2023-04-28
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