Zwischen 1620 und 1623/24 wurden weite Teile des Heiligen Römischen Reiches von einer Münzverschlechterung heimgesucht, die als Kipper- und Wipperinflation in die Geschichte eingegangen ist. Diese Teuerung wurde von einer umfangreichen publizistischen Reaktion in den Medien des frühen 17. Jahrhunderts - Flugschrift, Flugblatt, Zeitungen und Meßrelationen - begleitet. Die Analyse dieser formal wie inhaltlich überaus facettenreichen medialen Verarbeitung des Phänomens Inflation ist der Gegenstand dieses Buches.
Die Untersuchung des frühneuzeitlichen Medienmarktes erfolgt dabei erstmals in seiner ganzen Breite, so daß es gelungen ist, die differenzierten Funktionen der einzelnen Medienformen herauszuarbeiten. Gleiches gilt für die im Kommunikationsprozeß handelnden Personen- bzw. Personengruppen (Drucker, Verleger, Autoren, Kupferstecher u. ä.), deren Tätigkeit auf der Basis vieler neu erschlossener Quellen untersucht und dargestellt wird. Dabei stehen die Fragen nach der soziologischen Einordnung sowie nach der Motivation zur Teilhabe am Medienmarkt im Vordergrund. Zudem werden die Verbindungen zwischen den unterschiedlichen Akteuren des Medienmarktes im Hinblick auf netzwerkähnliche Strukturen untersucht. Einen weiteren zentralen Untersuchungsbereich bilden die in der bisherigen Forschung meist nur am Rande behandelten Fragen nach den Preisen und den Auflagenhöhen der verschiedenen Medien. Damit im Zusammenhang stehen die Forschungen über die Rezeption dieser Druckwerke, wobei auch die anders gelagerten Mentalitäten und die niedrigere Reizschwelle der frühneuzeitlichen Menschen berücksichtigt werden.
Insgesamt bietet diese Arbeit einen fundierten Einblick in die Strukturen der öffentlichen medialen Kommunikation in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts und dient somit als wichtiger Baustein für die Medien- und Kommunikationsgeschichte der Frühen Neuzeit.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Zwischen 1620 und 1623/24 wurden weite Teile des Heiligen Römischen Reiches von einer Münzverschlechterung heimgesucht, die als Kipper- und Wipperinflation in die Geschichte eingegangen ist. Diese Teuerung wurde von einer umfangreichen publizistischen Reaktion in den Medien des frühen 17. Jahrhunderts - Flugschrift, Flugblatt, Zeitungen und Meßrelationen - begleitet. Die Analyse dieser formal wie inhaltlich überaus facettenreichen medialen Verarbeitung des Phänomens Inflation ist der Gegenstand dieses Buches.
Die Untersuchung des frühneuzeitlichen Medienmarktes erfolgt dabei erstmals in seiner ganzen Breite, so daß es gelungen ist, die differenzierten Funktionen der einzelnen Medienformen herauszuarbeiten. Gleiches gilt für die im Kommunikationsprozeß handelnden Personen- bzw. Personengruppen (Drucker, Verleger, Autoren, Kupferstecher u. ä.), deren Tätigkeit auf der Basis vieler neu erschlossener Quellen untersucht und dargestellt wird. Dabei stehen die Fragen nach der soziologischen Einordnung sowie nach der Motivation zur Teilhabe am Medienmarkt im Vordergrund. Zudem werden die Verbindungen zwischen den unterschiedlichen Akteuren des Medienmarktes im Hinblick auf netzwerkähnliche Strukturen untersucht. Einen weiteren zentralen Untersuchungsbereich bilden die in der bisherigen Forschung meist nur am Rande behandelten Fragen nach den Preisen und den Auflagenhöhen der verschiedenen Medien. Damit im Zusammenhang stehen die Forschungen über die Rezeption dieser Druckwerke, wobei auch die anders gelagerten Mentalitäten und die niedrigere Reizschwelle der frühneuzeitlichen Menschen berücksichtigt werden.
Insgesamt bietet diese Arbeit einen fundierten Einblick in die Strukturen der öffentlichen medialen Kommunikation in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts und dient somit als wichtiger Baustein für die Medien- und Kommunikationsgeschichte der Frühen Neuzeit.
Aktualisiert: 2023-05-15
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Zwischen 1620 und 1623/24 wurden weite Teile des Heiligen Römischen Reiches von einer Münzverschlechterung heimgesucht, die als Kipper- und Wipperinflation in die Geschichte eingegangen ist. Diese Teuerung wurde von einer umfangreichen publizistischen Reaktion in den Medien des frühen 17. Jahrhunderts - Flugschrift, Flugblatt, Zeitungen und Meßrelationen - begleitet. Die Analyse dieser formal wie inhaltlich überaus facettenreichen medialen Verarbeitung des Phänomens Inflation ist der Gegenstand dieses Buches.
Die Untersuchung des frühneuzeitlichen Medienmarktes erfolgt dabei erstmals in seiner ganzen Breite, so daß es gelungen ist, die differenzierten Funktionen der einzelnen Medienformen herauszuarbeiten. Gleiches gilt für die im Kommunikationsprozeß handelnden Personen- bzw. Personengruppen (Drucker, Verleger, Autoren, Kupferstecher u. ä.), deren Tätigkeit auf der Basis vieler neu erschlossener Quellen untersucht und dargestellt wird. Dabei stehen die Fragen nach der soziologischen Einordnung sowie nach der Motivation zur Teilhabe am Medienmarkt im Vordergrund. Zudem werden die Verbindungen zwischen den unterschiedlichen Akteuren des Medienmarktes im Hinblick auf netzwerkähnliche Strukturen untersucht. Einen weiteren zentralen Untersuchungsbereich bilden die in der bisherigen Forschung meist nur am Rande behandelten Fragen nach den Preisen und den Auflagenhöhen der verschiedenen Medien. Damit im Zusammenhang stehen die Forschungen über die Rezeption dieser Druckwerke, wobei auch die anders gelagerten Mentalitäten und die niedrigere Reizschwelle der frühneuzeitlichen Menschen berücksichtigt werden.
Insgesamt bietet diese Arbeit einen fundierten Einblick in die Strukturen der öffentlichen medialen Kommunikation in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts und dient somit als wichtiger Baustein für die Medien- und Kommunikationsgeschichte der Frühen Neuzeit.
Aktualisiert: 2023-04-15
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Unter Ferdinand II. stand eine Anzahl Juden in Vertragsbeziehung zur Hofkammer. Aufgrund der Akten des Hofkammerarchivs geht die Dissertation der Rolle dieser Juden in der Periode der Münzverschlechterung und der Rückkehr zum Metallwert des Talers nach. Es zeigt sich, dass der Austausch der umlaufenden Münzen ohne das Netzwerk an Kredit- und Vertrauensbeziehungen innerhalb der Judenschaft undurchführbar war. Die Infl ation und der nachfolgende Staatsbankrott werden zwar oft den Juden angelastet, waren jedoch ein verzweifeltes Mittel der Habsburger Politik zur Finanzierung der ersten Phase des Dreißigjährigen Krieges. Der jüdische Beitrag lag viel mehr im Organisatorischen als im tatsächlichen Verleihen von Geld. Biographische Informationen über die einzelnen im Münzgeschäft tätigen Juden und deren Stellung innerhalb der jüdischen Gemeinden runden die Arbeit ab.
Aktualisiert: 2022-10-19
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