Mit dem vierten Band Von Sprache sprechen setzt die Kunststiftung NRW die Edition der Antrittsvorlesungen zur Bonner Thomas-Kling-Poetikdozentur fort. In den Jahren 2021–2023 waren es Ulrike Almut Sandig, Steffen Popp und Ulrike Draesner, die das Wesen der Dichtkunst in Theorie und Praxis in ihrer Dozentur verhandelten.
Kerstin Stüssel, Sabine Mainberger und Thomas Fechner-Smarsly von der Universität Bonn leiten die Antrittsvorlesungen ein und stellen sie jeweils in den Kontext der Werke der Dozentinnen und des Dozenten.
Aktualisiert: 2023-06-01
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Mit dem vierten Band Von Sprache sprechen setzt die Kunststiftung NRW die Edition der Antrittsvorlesungen zur Bonner Thomas-Kling-Poetikdozentur fort. In den Jahren 2021–2023 waren es Ulrike Almut Sandig, Steffen Popp und Ulrike Draesner, die das Wesen der Dichtkunst in Theorie und Praxis in ihrer Dozentur verhandelten.
Kerstin Stüssel, Sabine Mainberger und Thomas Fechner-Smarsly von der Universität Bonn leiten die Antrittsvorlesungen ein und stellen sie jeweils in den Kontext der Werke der Dozentinnen und des Dozenten.
Aktualisiert: 2023-05-25
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Mit dem vierten Band Von Sprache sprechen setzt die Kunststiftung NRW die Edition der Antrittsvorlesungen zur Bonner Thomas-Kling-Poetikdozentur fort. In den Jahren 2021–2023 waren es Ulrike Almut Sandig, Steffen Popp und Ulrike Draesner, die das Wesen der Dichtkunst in Theorie und Praxis in ihrer Dozentur verhandelten.
Kerstin Stüssel, Sabine Mainberger und Thomas Fechner-Smarsly von der Universität Bonn leiten die Antrittsvorlesungen ein und stellen sie jeweils in den Kontext der Werke der Dozentinnen und des Dozenten.
Aktualisiert: 2023-05-25
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"Wenn keiner singt, ist es still", sagt Roma B. in Rainer Werner Fassbinders Stück "Der Müll, die Stadt und der Tod". Raimund Hoghe zitiert diesen Satz in seinem Porträt einer Frankfurter Hausbesitzerin, die in den 1980er Jahren gegen den Bau von Europas höchstem Hochhaus in ihrer Nachbarschaft kämpfte. Die ihr von Banken angebotenen Abfindungen in Millionenhöhe schlug sie aus und sagte Nein zur Zerstörung ihres Viertels.
Der Satz von Roma B. könnte aber auch über anderen Texten stehen, die Raimund Hoghe für dieses Buch zusammengestellt hat. Sie erzählen von Menschen, die Haltung zeigen und den eigenen Weg gehen, z. B. der von den Nazis verfolgte Tenor Joseph Schmidt, die Autoren Pier Paolo Pasolini und Hervé Guibert, der Butoh-Tänzer Kazuo Ohno, Gret Palucca oder Pina Bausch, über die er zuerst schrieb und deren Dramaturg er dann in den achtziger Jahren war Und ob prominenter Künstler oder unbekannte Toilettenfrau in Wuppertal: immer geht es Raimund Hoghe um Würde und Respekt.
Aktualisiert: 2023-05-10
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"Wenn keiner singt, ist es still", sagt Roma B. in Rainer Werner Fassbinders Stück "Der Müll, die Stadt und der Tod". Raimund Hoghe zitiert diesen Satz in seinem Porträt einer Frankfurter Hausbesitzerin, die in den 1980er Jahren gegen den Bau von Europas höchstem Hochhaus in ihrer Nachbarschaft kämpfte. Die ihr von Banken angebotenen Abfindungen in Millionenhöhe schlug sie aus und sagte Nein zur Zerstörung ihres Viertels.
Der Satz von Roma B. könnte aber auch über anderen Texten stehen, die Raimund Hoghe für dieses Buch zusammengestellt hat. Sie erzählen von Menschen, die Haltung zeigen und den eigenen Weg gehen, z. B. der von den Nazis verfolgte Tenor Joseph Schmidt, die Autoren Pier Paolo Pasolini und Hervé Guibert, der Butoh-Tänzer Kazuo Ohno, Gret Palucca oder Pina Bausch, über die er zuerst schrieb und deren Dramaturg er dann in den achtziger Jahren war Und ob prominenter Künstler oder unbekannte Toilettenfrau in Wuppertal: immer geht es Raimund Hoghe um Würde und Respekt.
Aktualisiert: 2023-05-10
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Als treue Gefährten, Vertraute, Beschützer, aber auch als Partnerersatz oder Sündenbock spiegeln Hunde die menschlichen Beziehungen, Sehnsüchte und Abgründe wider. Sie erleben die Welt in ihrer ganzen Brutalität und scheinen dennoch um die tieferen Zusammenhänge des Daseins zu wissen. Düsseldorf übersetzt präsentiert Literatur zweisprachig, als anregendes und komplexes Spracherlebnis. Das Übersetzen bleibt hier als Prozess bewusst.
Aktualisiert: 2023-01-09
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Die mexikanische Gegenwartsliteratur ist in Deutschland relativ unbekannt. Daher möchte dieser Band dem deutschen Lesepublikum einen noch recht jungen Autor zugänglich machen, der sich in Mexiko bereits einen Namen gemacht hat. In 'Algo tan trivial' setzt sich Fausto Alzati Fernández auf poetisch-zynische Weise und unter Verwendung zahlreicher intermedialer Anspielungen mit seinen Erinnerungen insbesondere an seine Drogenerfahrungen auseinander. Es ist – wie er selbst sagt – sein persönlichstes Werk. Er nimmt den Leser mit auf eine Reise in seine Vergangenheit, bei der das Album 'Violator' von Depeche Mode als Orientierung dient, da es ihn wie ein Soundtrack begleitete. Doch die Lieder ordnen nur scheinbar seine Erinnerungen an Sucht, Jugend, Familie, Liebe und Schreiben. Vielmehr verdeutlichen die sprunghaften, nicht chronologisch geordneten Erinnerungsfetzen die Funktionsweise
der Erinnerung.
Die Reihe 'Düsseldorf übersetzt' macht das Übersetzen als Prozess transparent, indem es die Beziehung zwischen Übersetzung und Ausgangstext sichtbar werden lässt. Literatur wird hier zweisprachig präsentiert, als anregendes und komplexes Spracherlebnis.
Aktualisiert: 2023-01-09
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Vor sechzig Jahren kamen aufgrund des Anwerbeabkommens mit Italien zahlreiche Arbeitskräfte in die Bundesrepublik Deutschland, alle mit einer eigenen Geschichte. So auch Antonio: Er lebt sowohl hier als auch dort, hier mit der deutschen Lebensgefährtin Anna und dort mit seiner italienischen Ehefrau Caterina – wovon Erstere weiß, die Andere jedoch nicht. Im Buch erfahren wir, wie beide Frauen jeweils ihre Beziehung zu Antonio erleben und wie sie davon in ihrer Muttersprache berichten. Diese Besonderheit des Originals, das selbst zweisprachig konzipiert ist, birgt eine interessante Herausforderung für die Reihe "Düsseldorf übersetzt": Wer das Buch auf dieser Seite zu lesen beginnt, erfährt zunächst auf Deutsch mit italienischer Übersetzung, wie Anna auf ihr Leben mit Antonio blickt. Wer das Buch von der anderen Richtung aus anfängt, schaut zunächst gemeinsam mit Caterina auf das Geschehen – auf Italienisch mit deutscher Übertragung. Dabei stellen die zwei Versionen der Geschichte für sich genommen bereits einen Kulturtransfer und somit im weitesten Sinne auch eine Übersetzung dar.
Die Reihe "Düsseldorf übersetzt" macht das Übersetzen als Prozess transparent, indem es die Beziehung zwischen Übersetzung und Ausgangstext sichtbar werden lässt. Literatur wird hier zweisprachig präsentiert, als anregendes und komplexes Spracherlebnis.
Aktualisiert: 2023-01-09
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Die in diesem Band versammelten Kurzgeschichten aus fünf afrikanischen Ländern – Simbabwe, Kenia, Sambia, Sierra Leone und Nigeria – sind, jede für sich gelesen Momentaufnahmen: Ein kleines Mädchen erzählt uns vom Überlebenskampf ihrer Familie während einer gewaltigen Inflationswelle in Simbabwe. Ein zwölfjähriger Junge lernt lesen und hilft seinem Vater, ein dunkles Geheimnis zu bewahren. Eine kenianische Altenpflegerin muss zu außerordentlichen Mitteln greifen, um sich an ihren verstorbenen Vater erinnern zu können und Frieden mit ihm zu schließen. Das Zusammenleben zweier politischer Aktivisten unterschiedlicher Hautfarbe ist nach dem Regimewechsel von Eifersucht, verletzten Gefühlen und Misstrauen geprägt. Auf einer Müllhalde in Sierra Leona kämpfen Jungen mit Stöcken, denen sie die Namen von Schwertern aus Tolkiens Werken geben. Ein nigerianischer Journalist, der für seine Regimekritik im Gefängnis sitzt, schreibt Gedichte für seinen Aufseher, der damit einer Frau imponieren will. Eine Lehrerin möchte für die Liebe und den Umweltschutz ihre nigerianische Heimat verlassen und nach Amerika ziehen.
Die Geschichten bieten vielfältige Einblicke in Alltag und Lebenswelten der Figuren, in Unterschiede und Gemeinsamkeiten über Grenzen hinweg. Im Nebeneinander von „Original“ und „Übersetzung“ zeigt diese Anthologie, wie ein Text in Übersetzungsprozessen wachsen kann. Immer stellt sich auch die Frage: Ist es der gleiche Text oder ein anderer? Oder ist es eine Momentaufnahme – ein Schnappschuss – im Leben eines Textes, das sich in den Köpfen der Leser fortsetzt?
Aktualisiert: 2023-01-09
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"Wenn keiner singt, ist es still", sagt Roma B. in Rainer Werner Fassbinders Stück "Der Müll, die Stadt und der Tod". Raimund Hoghe zitiert diesen Satz in seinem Porträt einer Frankfurter Hausbesitzerin, die in den 1980er Jahren gegen den Bau von Europas höchstem Hochhaus in ihrer Nachbarschaft kämpfte. Die ihr von Banken angebotenen Abfindungen in Millionenhöhe schlug sie aus und sagte Nein zur Zerstörung ihres Viertels.
Der Satz von Roma B. könnte aber auch über anderen Texten stehen, die Raimund Hoghe für dieses Buch zusammengestellt hat. Sie erzählen von Menschen, die Haltung zeigen und den eigenen Weg gehen, z. B. der von den Nazis verfolgte Tenor Joseph Schmidt, die Autoren Pier Paolo Pasolini und Hervé Guibert, der Butoh-Tänzer Kazuo Ohno, Gret Palucca oder Pina Bausch, über die er zuerst schrieb und deren Dramaturg er dann in den achtziger Jahren war Und ob prominenter Künstler oder unbekannte Toilettenfrau in Wuppertal: immer geht es Raimund Hoghe um Würde und Respekt.
Aktualisiert: 2023-02-14
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"Wenn keiner singt, ist es still", sagt Roma B. in Rainer Werner Fassbinders Stück "Der Müll, die Stadt und der Tod". Raimund Hoghe zitiert diesen Satz in seinem Porträt einer Frankfurter Hausbesitzerin, die in den 1980er Jahren gegen den Bau von Europas höchstem Hochhaus in ihrer Nachbarschaft kämpfte. Die ihr von Banken angebotenen Abfindungen in Millionenhöhe schlug sie aus und sagte Nein zur Zerstörung ihres Viertels.
Der Satz von Roma B. könnte aber auch über anderen Texten stehen, die Raimund Hoghe für dieses Buch zusammengestellt hat. Sie erzählen von Menschen, die Haltung zeigen und den eigenen Weg gehen, z. B. der von den Nazis verfolgte Tenor Joseph Schmidt, die Autoren Pier Paolo Pasolini und Hervé Guibert, der Butoh-Tänzer Kazuo Ohno, Gret Palucca oder Pina Bausch, über die er zuerst schrieb und deren Dramaturg er dann in den achtziger Jahren war Und ob prominenter Künstler oder unbekannte Toilettenfrau in Wuppertal: immer geht es Raimund Hoghe um Würde und Respekt.
Aktualisiert: 2023-02-14
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Mit dem dritten Band der Reihe "Von Sprache sprechen" setzt die Kunststiftung NRW die Edition der Antrittsvorlesungen zur Thomas-Kling-Poetikdozentur an der Universität Bonn mit den Beiträgen aus den Jahren 2017 bis 2019 fort.
Aktualisiert: 2021-05-17
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Zwischen Busan, dem Geburtsort Ort Kunsu Shims und Düsseldorf,
seinem Lebensmittelpunkt, liegen mehr als achttausend Flugkilometer.
Schaut man sich die Biographie des Komponisten und Performers genauer
an, fällt auf, dass er nicht nur auf zwei Kontinenten lebt und in zwei
Kulturen zuhause ist, sondern dass er fast ebenso viel Lebenszeit hier wie
dort verbracht hat. Vielleicht liegt in dieser besonderen Konstellation
eine der grundlegenden Ursachen dafür, dass sein künstlerisches Denken
und Handeln keine Grenzen kennt. Musik, Bewegung, Darstellung und
Sprache betrachtet er nicht aus der Perspektive der Differenz, sondern
begreift sie als einen unendlichen Möglichkeitsraum, aus dem durch
immer neue Verknüpfungen immer wieder andere Sphären klanglich
ästhetischer Präsenz Gestalt annehmen können: Kunst‚ ‚verbunden und
aufgelöst‘ könnte man in Anlehnung an den Titel seiner Komposition für
Schlagquartett aus dem Jahr 2000 dieses künstlerische Tun nennen.
Aus dieser Arbeit an der ,Reorganisation der Sinne‘ ist in enger
Zusammenarbeit mit Gerhard Stäbler der einzigartige klangkünstlerische
Erfahrungsort ‚EarPort‘ in Duisburg entstanden. Darüber hinaus aber
gilt das Schaffen Kunsu Shims heute als ein originärer Beitrag zur
zeitgenössischen Musik, der mit dem Begriff der PerformanceMusik auch
eine eigene Benennung gefunden hat.
Die Kunststiftung NRW und Kunsu Shim sind durch dieses
konsequent gelebte Interesse an der Entstehung und Weiterentwicklung
transdisziplinärer Kunst seit Jahren einander verbunden. Wir teilen seine
Liebe zum künstlerischen Experiment. Und so ist es uns eine besondere
Freude, Kunsu Shim aus Anlass seines sechzigsten Geburtstags mit einem
konzertanten Abend im Heinrich-Heine-Institut Düsseldorf zu ehren,
der ihm und seiner Kunst gewidmet ist. Mit besonderer Spannung sehen
wir der Uraufführung der von uns in Auftrag gegebenen Komposition
entgegen. Ebenso wichtig wie dieses musikalische Ereignis aber ist
für die Kunststiftung auch diese Festschrift. Die hier versammelten
wissenschaftlichen Beiträge und Stimmen künstlerischer Wegbegleiter
geben in der Zusammenführung mit den Texten von Kunsu Shim ein
lebendiges Bild von der Eigenwilligkeit und Einzigartigkeit dieser
künstlerischen Persönlichkeit und Haltung. Sie in die Geschichte der
zeitgenössischen Musik einzuschreiben, ist wichtig und wertvoll.
leise
Aktualisiert: 2020-08-15
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Die mexikanische Gegenwartsliteratur ist in Deutschland relativ unbekannt. Daher möchte dieser Band dem deutschen Lesepublikum einen noch recht jungen Autor zugänglich machen, der sich in Mexiko bereits einen Namen gemacht hat. In 'Algo tan trivial' setzt sich Fausto Alzati Fernández auf poetisch-zynische Weise und unter Verwendung zahlreicher intermedialer Anspielungen mit seinen Erinnerungen insbesondere an seine Drogenerfahrungen auseinander. Es ist – wie er selbst sagt – sein persönlichstes Werk. Er nimmt den Leser mit auf eine Reise in seine Vergangenheit, bei der das Album 'Violator' von Depeche Mode als Orientierung dient, da es ihn wie ein Soundtrack begleitete. Doch die Lieder ordnen nur scheinbar seine Erinnerungen an Sucht, Jugend, Familie, Liebe und Schreiben. Vielmehr verdeutlichen die sprunghaften, nicht chronologisch geordneten Erinnerungsfetzen die Funktionsweise
der Erinnerung.
Die Reihe 'Düsseldorf übersetzt' macht das Übersetzen als Prozess transparent, indem es die Beziehung zwischen Übersetzung und Ausgangstext sichtbar werden lässt. Literatur wird hier zweisprachig präsentiert, als anregendes und komplexes Spracherlebnis.
Aktualisiert: 2021-03-02
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Die in diesem Band versammelten Kurzgeschichten aus fünf afrikanischen Ländern – Simbabwe, Kenia, Sambia, Sierra Leone und Nigeria – sind, jede für sich gelesen Momentaufnahmen: Ein kleines Mädchen erzählt uns vom Überlebenskampf ihrer Familie während einer gewaltigen Inflationswelle in Simbabwe. Ein zwölfjähriger Junge lernt lesen und hilft seinem Vater, ein dunkles Geheimnis zu bewahren. Eine kenianische Altenpflegerin muss zu außerordentlichen Mitteln greifen, um sich an ihren verstorbenen Vater erinnern zu können und Frieden mit ihm zu schließen. Das Zusammenleben zweier politischer Aktivisten unterschiedlicher Hautfarbe ist nach dem Regimewechsel von Eifersucht, verletzten Gefühlen und Misstrauen geprägt. Auf einer Müllhalde in Sierra Leona kämpfen Jungen mit Stöcken, denen sie die Namen von Schwertern aus Tolkiens Werken geben. Ein nigerianischer Journalist, der für seine Regimekritik im Gefängnis sitzt, schreibt Gedichte für seinen Aufseher, der damit einer Frau imponieren will. Eine Lehrerin möchte für die Liebe und den Umweltschutz ihre nigerianische Heimat verlassen und nach Amerika ziehen.
Die Geschichten bieten vielfältige Einblicke in Alltag und Lebenswelten der Figuren, in Unterschiede und Gemeinsamkeiten über Grenzen hinweg. Im Nebeneinander von „Original“ und „Übersetzung“ zeigt diese Anthologie, wie ein Text in Übersetzungsprozessen wachsen kann. Immer stellt sich auch die Frage: Ist es der gleiche Text oder ein anderer? Oder ist es eine Momentaufnahme – ein Schnappschuss – im Leben eines Textes, das sich in den Köpfen der Leser fortsetzt?
Aktualisiert: 2021-03-02
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Tagung zu Thomas Kling und Frank Köllges im Heine-Institut, gefördert von der Kunststiftung NRW. Mit Beiträgen von Hans Jürgen Balmes, Georg Beck, Marcell Feldberg,
Guy Helminger, Norbert Hummelt, Felix Klopotek, Karsten Lehl,
Matthias Mainz, Jörg Ritzenhoff, Ulli Seegers, Christoph Staude,
Ulf Stolterfoht, Norbert Wehr und Fotos von Ute Langanky und
Lothar Fietzek
Aktualisiert: 2020-08-19
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Zum Sommersemester 2011 richtete die Kunststiftung NRW die Thomas-Kling-Poetikdozentur an der Universität Bonn ein, um einen Ort für Sprachkunst zu schaffen und zugleich den Namensgeber, den 2005 verstorbenen Lyriker und Essayisten, zu ehren. Der zweite Band mit Antrittsvorlesungen der Poetikdozenten der Jahre 2014 bis 2016 ist eine weitere Sammlung herausragender Betrachtungen zu Sprache und literarischem Schreiben, zu sprachlicher Kunst und der Kunst des Übersetzens. Norbert Scheuer widmet sich der Motivation zum Schreiben und dem Impuls des Erzählenwollens, Marion Poschmann der Lust an sprachlicher Präzision und den enzyklopädischen Möglichkeiten der Sprache, und Esther Kinsky beleuchtet Sprachverwandlungen, insbesondere beim Übersetzen von Gedichten. Zusammen ergeben die Stimmen dieser drei bedeutenden Literaturschaffenden unserer Zeit ein sowohl tiefgehendes wie auch den Blick weitendes poetologisches Panorama:
Norbert Scheuer: "Vom Begehren zu schreiben"
Marion Poschmann: "Kunst der Unterscheidung – Poetische Taxonomie"
Esther Kinsky: "Irrgast – Vom Umbenennen der Welt"
Mit erläuternden Texten von Thomas Fechner-Smarsly, Kerstin Stüssel und Sabine Mainberger sowie einem Essay zu Thomas Kling von Peer Trilcke.
Aktualisiert: 2021-05-17
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Als treue Gefährten, Vertraute, Beschützer, aber auch als Partnerersatz oder Sündenbock spiegeln Hunde die menschlichen Beziehungen, Sehnsüchte und Abgründe wider. Sie erleben die Welt in ihrer ganzen Brutalität und scheinen dennoch um die tieferen Zusammenhänge des Daseins zu wissen. Düsseldorf übersetzt präsentiert Literatur zweisprachig, als anregendes und komplexes Spracherlebnis. Das Übersetzen bleibt hier als Prozess bewusst.
Aktualisiert: 2021-03-02
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Welches Verhältnis entwickeln wir zu Orten, die unsere Identität in der Kindheit oder im gegenwärtigen Leben prägen? Autorinnen und Autoren aus Nordrhein-Westfalen haben sehr unterschiedliche Antworten zu "ihren" Orten gefunden: erinnernd, fiktional, beschreibend, augenzwinkernd. Nordrhein-Westfalen ist kein homogenes und im eigentlichen Sinne identitätsstiftendes Land. Es setzt sich zusammen aus vielen Regionen, die in ihrer Eigenart zur Identifikation, aber auch zur kritischen Abgrenzung einladen. In 29 Texten spielt dieses NRW als Herkunftsregion, als Zukunftsort oder als Ort einschlägiger Erfahrung eine Rolle. Ob Rainer Merkel im Stadtwald seine Runden dreht oder die Leser mit Frank Goosen das schöne Mädchen vom Wertstoffhof treffen, ob für Liane Dirks die Kölner Domplatte zum Erinnerungsort wird oder Esther Kinsky anhand einer Kiesgrube in Römlinghoven von der frühen Bundesrepublik erzählt – literarisch leuchtet das Land im Westen auf besondere Weise. Die Kunststiftung NRW nimmt ihr 25. Gründungsjubiläum zum Anlass, zeitgenössische literarische Stimmen aus Nordrhein-Westfalen in einer Anthologie zu Wort kommen zu lassen. Eine literarische Landkarte entsteht.
Aktualisiert: 2021-05-17
Autor:
Jörg Albrecht,
Markus Berges,
Marc Degens,
Liane Dirks,
Bettina Fischer,
Dagmar Fretter,
Gunther Geltinger,
Frank Goosen,
Roswitha Haring,
Guy Helminger,
Sabrina Janesch,
Navid Kermani,
Esther Kinsky,
Barbara Köhler,
Thorsten Krämer,
Judith Kuckart,
Hanna Lemke,
Marcel Maas,
Marie T Martin,
Rainer Merkel,
Markus Orths,
Selim Özdogan,
Christoph Peters,
Thomas Pletzinger,
Marion Poschmann,
Tilman Rammstedt,
Norbert Scheuer,
Burkhard Spinnen,
Julia Trompeter,
David Wagner,
Wolfgang Welt
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Vor sechzig Jahren kamen aufgrund des Anwerbeabkommens mit Italien zahlreiche Arbeitskräfte in die Bundesrepublik Deutschland, alle mit einer eigenen Geschichte. So auch Antonio: Er lebt sowohl hier als auch dort, hier mit der deutschen Lebensgefährtin Anna und dort mit seiner italienischen Ehefrau Caterina – wovon Erstere weiß, die Andere jedoch nicht. Im Buch erfahren wir, wie beide Frauen jeweils ihre Beziehung zu Antonio erleben und wie sie davon in ihrer Muttersprache berichten. Diese Besonderheit des Originals, das selbst zweisprachig konzipiert ist, birgt eine interessante Herausforderung für die Reihe "Düsseldorf übersetzt": Wer das Buch auf dieser Seite zu lesen beginnt, erfährt zunächst auf Deutsch mit italienischer Übersetzung, wie Anna auf ihr Leben mit Antonio blickt. Wer das Buch von der anderen Richtung aus anfängt, schaut zunächst gemeinsam mit Caterina auf das Geschehen – auf Italienisch mit deutscher Übertragung. Dabei stellen die zwei Versionen der Geschichte für sich genommen bereits einen Kulturtransfer und somit im weitesten Sinne auch eine Übersetzung dar.
Die Reihe "Düsseldorf übersetzt" macht das Übersetzen als Prozess transparent, indem es die Beziehung zwischen Übersetzung und Ausgangstext sichtbar werden lässt. Literatur wird hier zweisprachig präsentiert, als anregendes und komplexes Spracherlebnis.
Aktualisiert: 2021-03-02
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