Sprache und Identität – Philologische Einblicke

Sprache und Identität – Philologische Einblicke von Grotek,  Edyta, Norkowska,  Katarzyna
Die inflationäre Verwendung des Begriffs „Identität“ führt zu einer Verwischung des Sprachgebrauchs und einer fortschreitenden Metaphorisierung des Terminus. Diese Sinnkonstruktion – mit ihrem die Komplexität reduzierenden Charakter und ihrer gesellschaftlichen Aussagekraft – wird im vorliegenden Band in einer Reihe philologischer Einblicke von Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaftlern aus disziplin- und länderübergreifender Perspektive analysiert. Dabei wird die wechselseitige Beeinflussung von Sprache und Identität deutlich. Zudem kommen Forschungsdesiderate zu diesem mehrdimensionalen Problem zum Vorschein.
Aktualisiert: 2018-07-18
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Liselotte von der Pfalz

Liselotte von der Pfalz von Feuerstein-Praßer,  Karin
Zunächst war sie nur eine recht unbedeutende Heidelberger Prinzessin, doch aus politischen Gründen musste Liselotte von der Pfalz den Bruder des „Sonnenkönigs“ Ludwig XIV. heiraten. Durch ihre umfassende Korrespondenz mit der deutschen Verwandtschaft wurde sie zu einer wichtigen Chronistin des Lebens am französischen Königshof. Ungewöhnlich frei und humorvoll berichtet sie über den „Kulturschock“, den sie bei ihrer Ankunft erlitt, sowie allerlei seltsame Gepflogenheiten der höfischen Gesellschaft. Aber Liselotte gibt auch Einblick in die Schattenseiten, erzählt von Streit und Intrigen – und verrät sogar Details über das schwierige Zusammenleben mit ihrem homosexuellen Ehemann. Dabei wird immer wieder deutlich, wie sehr sie ihre Heimat noch vermisste, obwohl sie bereits seit 50 Jahren in Frankreich lebte.
Aktualisiert: 2018-07-18
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Briefe an ihre frühere Hofmeisterin A.K. von Harling, geb. von Uffeln, und deren Gemahl, Geh. Rath Fr. V. Harling zu Hannover

Briefe an ihre frühere Hofmeisterin A.K. von Harling, geb. von Uffeln, und deren Gemahl, Geh. Rath Fr. V. Harling zu Hannover von Bodemann,  Eduard, Orléans,  Elisabeth Ch von
Nach ihrer Heirat mit dem Bruder Ludwigs XIV. avancierte Liselotte von der Pfalz als „Elisabeth Charlotte von Orleans” zu den eindrucksvollsten Persönlichkeiten ihrer Zeit. Ihre knapp 60000 Briefe sind kulturhistorisch wertvolle Dokumente, die ihre kritische Distanz zum höfischen Leben veranschaulichen. Von besonderem Interesse sind Liselottes Briefe an ihre geliebte Tante Sophie, die Mutter des Kurfürsten Georg und kluge Gesprächspartnerin des Philosophen Leibniz. Das gleiche gilt für ihre Briefe an ihre frühere Hofmeisterin A.K. von Harling, geborene von Uffeln und deren Gemahl Geheim Rath Friedrich von Harling zu Hannover. Seit der Zeit des Aufenthaltes von Elisabeth Charlotte in Hannover, waren sie Vertraute. Obwohl diese Briefe von der Zensur gelesen wurden, äußerte sich die Herzogin scharfsinnig über politische und gesellschaftliche Fehlentwicklungen. Mit schonungsloser Offenheit urteilte sie über die Intrigen der Höflinge, die Prunksucht der Damen und ihre eigene unglückliche Ehe. Besonders Lieselottes Porträts namhafter Persönlichkeiten ihrer Zeit beeindrucken durch ihre Lebendigkeit. Durch ihren vertrauensvollen Ton sind diese Briefe frühe Zeugnisse der geistigen Emanzipation einer Frau, die in die Hofetikette eingebunden war.
Aktualisiert: 2017-03-01
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Heidelberg für Kinder

Heidelberg für Kinder von Hepp,  Frieder, Müller-Zimmerman,  Ulrike
Lisa und Fritz, zwei Heidelberger Altstadtkinder, machen mit ihrem Hund Kiki einen Streifzug durch Heidelberg. Dabei suchen sie jene Plätze, Gebäude und Gassen auf, an denen die Geschichte ihre noch heute sichtbaren Spuren in der Stadt hinterlassen hat. Vom „Homo heidelbergensis“ bis zur modernen Großstadt erstreckt sich die Spurensuche. Dabei bilden das römische Heidelberg, die kurfürstliche Residenzstadt und die Heidelberger Romantik weitere Schwerpunkte. Das Buch ist ein Wegweiser durch die Heidelberger Stadtgeschichte für Kinder und Jugendliche. Entstanden aus der pädagogischen Praxis, will es die Vergangenheit und die darin handelnden Personen vor allem durch authentische Bilder und Darstellungen lebendig werden lassen. Leicht verständliche Texte erklären die Zusammenhänge und beleuchten die Hintergründe.
Aktualisiert: 2018-11-07
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Große Damen des Barock

Große Damen des Barock von Flake,  Otto
Nicht der äußere modische Prunk der Kleider und Perücken des Barock wird hier plastisch – vielmehr werden die geheimen und weniger geheimen Wünsche und Sehnsüchte von sechzehn großen Damen durch ihr Auftreten und ihre Intrigen offengelegt. Bedenkenlos erstreben sie den eigenen Vorteil, mischen sie sogar Gift, suchen sie das Abenteuer, nicht zuletzt im Erotischen. Große Damen des Barock – wie die Nichten des Kardinals Mazarin, Liselotte von der Pfalz, Maria Beatrice, die letzte katholische Königin Englands – zu zeichnen, setzt ein tiefreichendes Interesse am Schicksal Einzelner voraus, die kraft ihrer Persönlichkeit ihr Leben selbst zu bestimmen, zu gestalten suchten – Otto Flake war es wie keinem zweiten gegeben. (Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)
Aktualisiert: 2018-10-24
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Lebensspiegel Liselotte von der Pfalz

Lebensspiegel Liselotte von der Pfalz von Janda,  Elsbeth, Knaus-Thoma,  Gabriele, Thoma,  Hans J, Waldkirch,  Barbara
Elsbeth Janda erzählt das Leben der berühmten Kurpfälzerin am Hofe des Sonnenkonigs. Ein außergewöhnliches Schicksal begegnet uns in Liselottes Briefen, unnachahmlich interpretiert von der großen Künstlerin. Inhalt: 1. Vorgeschichte 2. Kindheit 3. Briefe schreiben 4. Höfisches Familienleben 5. Liselottes Vater stirbt - Zerstörung der Pfalz 6. Höfische Impressionen 7. Tod Monsieurs - Witwenschaft 8. Tod Ludwigs XIV - Régence 9. Alter und Tod - letzter Brief
Aktualisiert: 2018-10-17
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Briefe an Johanna Sophie von Schaumburg-Lippe

Briefe an Johanna Sophie von Schaumburg-Lippe von Pfalz,  Liselotte von der, Voß,  Jürgen
Die Korrespondenz der Liselotte von der Pfalz, Herzogin von Orléans (1652-1722), stellt ein einzigartiges Zeugnis für das Zeitalter Ludwigs XIV. und die Regentschaft ihres Sohnes Philipp von Orléans dar. Dies belegen auf eindrucksvolle Weise die 52 hier erstmals veröffentlichten Briefe an die Gräfin Johanna Sophie von Schaumburg-Lippe (1673-1743). Die Briefe datieren aus dem Zeitraum zwischen 1717 und 1722 und gingen vom französischen Hof, an dem Liselotte über fünfzig Jahre lebte, an den englischen Hof der Hannoveraner nach London, an dem die Gräfin als Hofdame wirkte. Liselottes umfangreiche und stets ebenso lebendige wie ausdrucksstarke Schreiben enthalten aufschlußreiche Beobachtungen über die Zeitverhältnisse und Zeitgenossen. Ausführlich thematisiert werden beispielsweise die Spannungen am englischen Hof oder die Verschwörung gegen den Regenten in Paris; wir erfahren aber auch bisher Unbekanntes über Liselottes Jugendjahre. In der vorliegenden Edition, die eine der bedeutendsten Vertreterinnen der Briefkultur um 1700 präsentiert, werden die Briefe ohne "Modernisierungen" abgedruckt, wodurch erstmals das ganz eigene Sprachkolorit der Autorin zur Geltung kommt.
Aktualisiert: 2018-07-10
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»Madame sein ist ein ellendes Handwerck«

»Madame sein ist ein ellendes Handwerck« von Leipold,  Inge, Van der Cruysse,  Dirk
1671 heiratet Liselotte von der Pfalz Herzog Philipp von Orléans, den homosexuellen Bruder von König Ludwig XIV. Ihre Eindrücke am französischen Hof hielt sie in zahlreichen Briefen fest. Diese kritische, urwüchsige und oft auch derbe Korrespondenz ist die Grundlage dieses ebenso amüsanten wie aufschlussreichen Buches.
Aktualisiert: 2018-11-08
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Königliche Frauenschicksale zwischen England und Kurpfalz

Königliche Frauenschicksale zwischen England und Kurpfalz von Fehrle-Burger,  Lili
Lili Fehrle-Burger spürt in dem engen politischen Zusammenspiel zwischen England und Kurpfalz den Einflüssen nach, die von den großen Frauen ausgingen. Ihre Bedeutung, die oft im Hintergrund der geschichtlichen Ereignisse blieb, war für das Los beider Völker häufig weitaus größer als es eine Geschichtsschreibung, die sich auf die äußeren Ereignisse beschränkt, sichtbar machen kann. Frauen beeinflußten oft und entscheidend das Spiel auf der politischen Bühne von den Kulissen aus. Die Autorin stellt eine Fülle großer Frauengestalten vor und analysiert sie in ihrem Wesen und ihrer geschichtlichen Bedeutung. Alle waren Mittlerinnen zwischen dem deutschen und dem englischen Geistesleben, manche Opfer, manche aber auch bewußte und selbstsichere Gestalterinnen der deutsch-britischen Beziehungen. Im Mittelpunkt steht Elisabeth Stuart, jene großartige Gestalt, in der das kurpfälzische Schicksal am engsten mit dem britischen verbunden ist. Der Autorin lag besonders daran, die Bedeutung Elisabeth Stuarts für die Entwicklung des Theaters im deutschen Sprachraum aufzuzeigen. Immer wieder sind es die kulturellen Bezüge, die in diesem Buch aufgedeckt werden, wobei Lili Fehrle-Burger aus ihrem großen Schatz an kulturhistorischem, historischem und literarischem Wissen schöpft. Ein Gang durch die Geschichte der Pfalz aus einer besonderen Perspektive, Schilderungen der großen und kleinen Nöte von zahlreichen Frauengestalten, ihrer bedeutenden und weniger bedeutenden Schicksale, Einflüsse und Beeinflußbarkeit. Scheinbar plaudernd und dabei doch präzise und wissenschaftlich fundiert führt Lili Fehrle-Burger ihre Leser und Leserinnen durch die Welt der königlichen Frauen zwischen England und Kurpfalz.
Aktualisiert: 2018-11-03
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Aus den Briefen der Herzogin Elisabeth Charlotte von Orleans an die Kurfürstin Sophie von Hannover

Aus den Briefen der Herzogin Elisabeth Charlotte von Orleans an die Kurfürstin Sophie von Hannover von Bodemann,  Eduard
Nach ihrer Heirat mit dem Bruder Ludwigs XIV. avancierte Liselotte von der Pfalz als „Elisabeth Charlotte von Orleans” zu den eindrucksvollsten Persönlichkeiten ihrer Zeit. Ihre knapp 60000 Briefe sind kulturhistorisch wertvolle Dokumente, die ihre kritische Distanz zum höfischen Leben veranschaulichen. Von besonderem Interesse sind Liselottes Briefe an ihre geliebte Tante Sophie, die Mutter des Kurfürsten Georg und kluge Gesprächspartnerin des Philosophen Leibniz. Das gleiche gilt für ihre Briefe an ihre frühere Hofmeisterin A.K. von Harling, geborene von Uffeln und deren Gemahl Geheim Rath Friedrich von Harling zu Hannover. Seit der Zeit des Aufenthaltes von Elisabeth Charlotte in Hannover, waren sie Vertraute. Obwohl diese Briefe von der Zensur gelesen wurden, äußerte sich die Herzogin scharfsinnig über politische und gesellschaftliche Fehlentwicklungen. Mit schonungsloser Offenheit urteilte sie über die Intrigen der Höflinge, die Prunksucht der Damen und ihre eigene unglückliche Ehe. Besonders Lieselottes Porträts namhafter Persönlichkeiten ihrer Zeit beeindrucken durch ihre Lebendigkeit. Durch ihren vertrauensvollen Ton sind diese Briefe frühe Zeugnisse der geistigen Emanzipation einer Frau, die in die Hofetikette eingebunden war. *** On her marriage to Louis XIV’s brother Liselotte of the Palatinate became ‘Elisabeth Charlotte of Orleans’, developing into one of the most striking personalities of her day. Her letters, numbering nearly 60000, are valuable documents for the cultural historian and illustrate her critical detachment from court life. Particularly interesting are her letters to her beloved aunt Sophie, the mother of the Elector Georg and friend of Leibniz, and those to her former governess, A.K. von Harling (née von Uffeln) and her husband Privy Councillor Friedrich von Harling zu Hannover, who had been close friends of Liselotte since her time in Hanover. Although the letters were read by the censor, the duchess managed to comment astutely on political and social aberrations. She wrote with unsparing frankness about court intrigue, female vanity and her own unhappy marriage. Her lively portraits of famous contemporaries make a strong impression. With their confidential tone, these letters are an early example of the intellectual emancipation of a woman trapped in the world of court etiquette.
Aktualisiert: 2017-11-30
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