Ein Produktionsversorgungskonzept für selbststeuernde, nicht verkettete Systeme am Beispiel eines cyberphysischen Produktionssystems

Ein Produktionsversorgungskonzept für selbststeuernde, nicht verkettete Systeme am Beispiel eines cyberphysischen Produktionssystems von Bayhan,  Haci, Ten Hompel,  Michael
Aktuelle Trends der Globalisierung und Digitalisierung stellen produzierende Unternehmen vor neue Herausforderungen, die zur Entwicklung cyberphysischer Produktionssysteme führen. Solche selbststeuernden, nicht verketteten Systeme benötigen eine angepasste Logistik. In dieser Dissertation wird ein neuartiges, universelles Produktionsversorgungskonzept vorgeschlagen, das den Anforderungen eines solchen Umfeldes entspricht. Dafür erfolgt zunächst die Ausarbeitung von Zielgrößen, die für die Produktionsversorgung in einem cyberphysischen Produktionssystem relevant, aber bisher nicht einheitlich in der wissenschaftlichen Literatur definiert sind. Neben den klassischen, produktionslogistischen Zielgrößen Zeit, Kosten und Qualität zählen auch die spezifischen Anforderungen eines cyberphysischen Produktionssystems. Dazu zählen die Flexibilität, die Wandlungsfähigkeit und die Dezentralität. Die Anwendung dieser Zielgrößen zur Bewertung verschiedener Produktionsversorgungskonzepte zeigt, dass diese Konzepte den Anforderungen nicht gerecht werden. Daher erfolgt die Modellierung eines neuartigen, universellen Produktionsversorgungskonzeptes, das auf einem Multi-Agenten-System basiert. So wird eine dezentrale Steuerung der Produktionsversorgung ermöglicht, die sich unvorhergesehenen Änderungen im Produktionsablauf anpassen kann. Die Agenten repräsentieren verschiedene Objekte wie bspw. Lager, Ladungsträger oder Transporteinheiten, die selbständig untereinander über die Auftragsdurchführung abstimmen. Die strukturierte Beschreibung der Abläufe findet mithilfe eines angepassten Vorgehensmodells zur Modellierung des Konzeptes statt. Das resultierende, allgemeingültige Produktionsversorgungskonzept wurde im Forschungszentrum des Lehrstuhls für Förder- und Lagerwesen der Technischen Universität Dortmund erprobt. Damit wurde die Basis für die weiterführende Anwendung des Konzeptes in Forschung und Industrie geschaffen.
Aktualisiert: 2023-06-08
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Ein Produktionsversorgungskonzept für selbststeuernde, nicht verkettete Systeme am Beispiel eines cyberphysischen Produktionssystems

Ein Produktionsversorgungskonzept für selbststeuernde, nicht verkettete Systeme am Beispiel eines cyberphysischen Produktionssystems von Bayhan,  Haci, Ten Hompel,  Michael
Aktuelle Trends der Globalisierung und Digitalisierung stellen produzierende Unternehmen vor neue Herausforderungen, die zur Entwicklung cyberphysischer Produktionssysteme führen. Solche selbststeuernden, nicht verketteten Systeme benötigen eine angepasste Logistik. In dieser Dissertation wird ein neuartiges, universelles Produktionsversorgungskonzept vorgeschlagen, das den Anforderungen eines solchen Umfeldes entspricht. Dafür erfolgt zunächst die Ausarbeitung von Zielgrößen, die für die Produktionsversorgung in einem cyberphysischen Produktionssystem relevant, aber bisher nicht einheitlich in der wissenschaftlichen Literatur definiert sind. Neben den klassischen, produktionslogistischen Zielgrößen Zeit, Kosten und Qualität zählen auch die spezifischen Anforderungen eines cyberphysischen Produktionssystems. Dazu zählen die Flexibilität, die Wandlungsfähigkeit und die Dezentralität. Die Anwendung dieser Zielgrößen zur Bewertung verschiedener Produktionsversorgungskonzepte zeigt, dass diese Konzepte den Anforderungen nicht gerecht werden. Daher erfolgt die Modellierung eines neuartigen, universellen Produktionsversorgungskonzeptes, das auf einem Multi-Agenten-System basiert. So wird eine dezentrale Steuerung der Produktionsversorgung ermöglicht, die sich unvorhergesehenen Änderungen im Produktionsablauf anpassen kann. Die Agenten repräsentieren verschiedene Objekte wie bspw. Lager, Ladungsträger oder Transporteinheiten, die selbständig untereinander über die Auftragsdurchführung abstimmen. Die strukturierte Beschreibung der Abläufe findet mithilfe eines angepassten Vorgehensmodells zur Modellierung des Konzeptes statt. Das resultierende, allgemeingültige Produktionsversorgungskonzept wurde im Forschungszentrum des Lehrstuhls für Förder- und Lagerwesen der Technischen Universität Dortmund erprobt. Damit wurde die Basis für die weiterführende Anwendung des Konzeptes in Forschung und Industrie geschaffen.
Aktualisiert: 2023-03-16
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OR-basierter Ansatz zur durchlaufzeitoptimalen Planung der Materialbereitstellung in der Baustellenmontage

OR-basierter Ansatz zur durchlaufzeitoptimalen Planung der Materialbereitstellung in der Baustellenmontage von Henke,  Thomas
Die Baustellenmontage von Großgeräten im Sondermaschinenbau ist durch einen geringen Standardisierungsgrad charakterisiert, in Folge dessen die Materialbereitstellung überwiegend erfahrungsbasiert und unstrukturiert als Einzelkommissionierung des Gesamtauftrags erfolgt. Für die Montagemitarbeiter resultieren daraus hohe Sekundäraufwände, die sich negativ auf die Einhaltung und Stabilität der Durchlaufzeit auswirken und ein Risiko für Lieferterminabweichungen darstellen, deren Vermeidung das wichtigste Wettbewerbsmerkmal im Sondermaschinenbau ist. Da die bisherigen konventionellen Ansätze und Methoden zur Maximierung der Liefertermintreue und Erreichung effizienter Montage- und Logistikprozesse nicht bzw. nur sehr eingeschränkt auf die Baustellenmontage anwendbar sind, wird in dieser Arbeit ein OR-basierter Ansatz zur Optimierung der Durchlaufzeit in der Baustellenmontage vorgestellt. Mit Hilfe dieses Ansatzes wird der Standardisierungsgrad der Materialbereitstellung maximiert, die Sekundäraufwände für die Montagemitarbeiter reduziert und die Einhaltung des geplanten Liefertermins sichergestellt. Dazu besteht der OR-Ansatz aus zwei Optimierungsproblemen, die zielgerichtet auf die Charakteristika des Baustellenprinzips und des Sondermaschinenbaus ausgerichtet sind. Das Ziel des ersten Optimierungsproblems ist die Berechnung der durchlaufzeitoptimalen Montagereihenfolge unter Berücksichtigung des Montagelayouts und der verfügbaren Mitarbeiterkapazitäten. Darauf aufbauend werden im Rahmen des zweiten Optimierungsproblems die Packungsproblemarten Strip Packing und Rectangle Packing Area Minimization adaptiert, sodass mit ihrer Hilfe eine durchlaufzeitoptimale Anordnung der Ladungsträger bei der Materialbereitstellung ermöglicht wird.
Aktualisiert: 2021-04-22
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Einsatz von Routenzugsystemen zur Produktionsversorgung

Einsatz von Routenzugsystemen zur Produktionsversorgung von Galka,  Stefan, Keuntje,  Christopher, Klenk,  Eva, Lieb,  Christian
Die Studie liefert einen Überblick über die Randbedingungen und Konfigurationen von aktuell eingesetzten Routenzugsystemen. Daneben werden mögliche Zukunftspotenziale aufgezeigt. Die Ergebnisse basieren auf einer vom Lehrstuhl fml durchgeführten Unternehmensbefragung mit 241 Teilnehmern aus elf verschiedenen Branchen. Routenzugsysteme ermöglichen die effiziente Bereitstellung von Material durch den Transport unterschiedlicher Bereitstelleinheiten zu verschiedenen Bedarfsorten auf einer Fahrt. Bei der Auslegung des Routenzugsystems steht der Planer vor der Frage, wie er das System für seinen konkreten Anwendungsfall gestaltet. Drei Aspekte werden aktuell besonders intensiv diskutiert: die Standardisierung der Prozesse und Transportmittel, die Automatisierung der Be- und Entladeprozesse und die Flexibilisierung des Systems gegenüber veränderten Transportbedarfen sowie Störungen. Doch welche Ausprägungen weisen heutige Systeme tatsächlich auf? Welche Bestandteile von Routenzugprozessen sind bereits automatisiert und flexibel gesteuert? Und welche Funktionen benötigen Routenzugsysteme in Zukunft? Mit der Vorstellung der VDI-Richtlinie 5586 im April 2016 wurde die Basis für ein standardisiertes Verständnis wichtiger Begriffe und Systemausprägungen dieses Gebiets gelegt. Die vorliegende Studie erfasst nun eine große Anzahl an tatsächlich vorhandenen Routenzugsystemen und zeigt auf, welche Merkmalsausprägungen besonders häufig auftreten. Des Weiteren wird dargestellt, welche Aspekte in der Planung berücksichtigt werden. Um die Produktion auch bei schwankenden Transportbedarfen effizient zu versorgen, ist eine flexible Festlegung der Routen denkbar. Dynamische Steuerungsansätze bieten dazu eine vielversprechende Lösung. Die vorliegende Studie zeigt, welche Ansätze zur Planung sowie Steuerung von Routen und Touren in aktuellen Systemen eingesetzt werden und inwiefern Schwankungen und Störungen das Systemverhalten im Betrieb beeinflussen. Des Weiteren werden Erwartungen an dynamische Steuerungsansätze und deren Potenziale evaluiert. Der steigende Drang zur Digitalisierung und Fortschritte in der Automatisierungstechnik beeinflussen zunehmend die Entwicklung von Routenzugsystemen. Ziel ist es, Prozesszeiten zu reduzieren und den Prozess fehlerresistenter zu gestalten. Die vorliegende Studie zeigt, inwieweit Prozesse bereits heute automatisiert sind und in welchen zukünftigen routenzugspezifischen Technologien von den Studienteilnehmern Potenzial gesehen wird.
Aktualisiert: 2017-08-23
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Einsatz von Routenzugsystemen zur Produktionsversorgung

Einsatz von Routenzugsystemen zur Produktionsversorgung von Galka,  Stefan, Keuntje,  Christopher, Klenk,  Eva, Lieb,  Christian
Die Studie liefert einen Überblick über die Randbedingungen und Konfigurationen von aktuell eingesetzten Routenzugsystemen. Daneben werden mögliche Zukunftspotenziale aufgezeigt. Die Ergebnisse basieren auf einer vom Lehrstuhl fml durchgeführten Unternehmensbefragung mit 241 Teilnehmern aus elf verschiedenen Branchen. Routenzugsysteme ermöglichen die effiziente Bereitstellung von Material durch den Transport unterschiedlicher Bereitstelleinheiten zu verschiedenen Bedarfsorten auf einer Fahrt. Bei der Auslegung des Routenzugsystems steht der Planer vor der Frage, wie er das System für seinen konkreten Anwendungsfall gestaltet. Drei Aspekte werden aktuell besonders intensiv diskutiert: die Standardisierung der Prozesse und Transportmittel, die Automatisierung der Be- und Entladeprozesse und die Flexibilisierung des Systems gegenüber veränderten Transportbedarfen sowie Störungen. Doch welche Ausprägungen weisen heutige Systeme tatsächlich auf? Welche Bestandteile von Routenzugprozessen sind bereits automatisiert und flexibel gesteuert? Und welche Funktionen benötigen Routenzugsysteme in Zukunft? Mit der Vorstellung der VDI-Richtlinie 5586 im April 2016 wurde die Basis für ein standardisiertes Verständnis wichtiger Begriffe und Systemausprägungen dieses Gebiets gelegt. Die vorliegende Studie erfasst nun eine große Anzahl an tatsächlich vorhandenen Routenzugsystemen und zeigt auf, welche Merkmalsausprägungen besonders häufig auftreten. Des Weiteren wird dargestellt, welche Aspekte in der Planung berücksichtigt werden. Um die Produktion auch bei schwankenden Transportbedarfen effizient zu versorgen, ist eine flexible Festlegung der Routen denkbar. Dynamische Steuerungsansätze bieten dazu eine vielversprechende Lösung. Die vorliegende Studie zeigt, welche Ansätze zur Planung sowie Steuerung von Routen und Touren in aktuellen Systemen eingesetzt werden und inwiefern Schwankungen und Störungen das Systemverhalten im Betrieb beeinflussen. Des Weiteren werden Erwartungen an dynamische Steuerungsansätze und deren Potenziale evaluiert. Der steigende Drang zur Digitalisierung und Fortschritte in der Automatisierungstechnik beeinflussen zunehmend die Entwicklung von Routenzugsystemen. Ziel ist es, Prozesszeiten zu reduzieren und den Prozess fehlerresistenter zu gestalten. Die vorliegende Studie zeigt, inwieweit Prozesse bereits heute automatisiert sind und in welchen zukünftigen routenzugspezifischen Technologien von den Studienteilnehmern Potenzial gesehen wird.
Aktualisiert: 2021-11-23
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Logistische Modelle für die Montage

Logistische Modelle für die Montage von Nickel,  Rouven, Nyhuis,  Peter
Die Planung und Steuerung von konvergierenden Produktionsprozessen, in denen Aufträge aus verschiedenen Quellen mit Material versorgt werden (z. B. Montageaufträge aus mehreren Fertigungsaufträgen), ist eine anspruchsvolle, aber bislang wissenschaftlich wenig thematisierte Aufgabe. Die größte Herausforderung bei der Materialbereitstellung für die Montage ist die Einhaltung der geplanten Ecktermine der Materialversorgungsprozesse und der Montageaufträge. Gelingt sie, sind die beteiligten Prozesse logistisch gut aufeinander abgestimmt. Begründete Aussagen über die Qualität der logistischen Abstimmung und vor allem die Ableitung zielgerichteter Verbesserungsmaßnahmen sind jedoch nur möglich, wenn der Prozess der Materialbereitstellung Gegenstand eines logistischen Controllings ist. In der vorliegenden Arbeit werden Modelle zum logistischen Controlling der Materialbereitstellung vorgestellt, die die vorgelagerten Materialversorgungsprozesse und die nachgelagerte Montage einbeziehen. Die Grundlage für die Modellentwicklung bildet die Übertragung der Materialflüsse in der Prozessfolge Materialversorgung-Materialbereitstellung- Montage in geeignete logistische Beschreibungs- und Wirkmodelle. Diese Modelle ermöglichen die Abstraktion des Betrachtungsgegenstands Materialbereitstellung, die Berechnung von Kennzahlen, die Identifikation von Wechselwirkungen in der betrachteten Prozessfolge sowie deren Analyse. Somit bilden sie die Grundlage für das logistische Controlling der Materialbereitstellung im Rahmen des Produktionsmanagements und -controllings. Mit der vorliegenden Arbeit wird die Entwicklung von logistischen Beschreibungs-, Erklärungs- und Entscheidungsmodellen fortgeführt. Der Betrachtungsfokus wird dabei erstmals von Fertigungs- und Lagerprozessen auf die quantitative Modellierung der Montage und insbesondere der Materialbereitstellung für die Montage erweitert.
Aktualisiert: 2019-10-17
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