Mittellateinisches Jahrbuch. Internationale Zeitschrift für Mediävistik und Humanismusforschung

Mittellateinisches Jahrbuch. Internationale Zeitschrift für Mediävistik und Humanismusforschung
Internationale Zeitschrift für Mediävistik und Humanismusforschung Revue internationale des études du moyen âge et de l’humanisme International Journal of Medieval and Humanistic Studies Rivista internazionale di studi medievali e umanistici Das Mittellateinische Jahrbuch (Mlat. Jb.) wurde 1964 von Karl Langosch gegründet. Es publiziert Aufsätze zur lateinischen Philologie des Mittelalters in ihren verschiedenen Aspekten: Editionsphilologie, Überlieferungsgeschichte, Paläographie, Handschriftenstudien, Literatur- und Sprachwissenschaft sowie Kulturgeschichte. Der Rezensionsteil informiert ausführlich über zentrale Neuerscheinungen des Fachs. Den Übergangsbereichen zwischen dem Mittellatein und den volkssprachlichen Literaturen, der spätantiken Latinität sowie dem frühneuzeitlichen Humanismus wird sowohl im Aufsatz- als auch im Rezensionsteil Rechnung getragen. Publikationssprachen sind neben dem Deutschen das Englische, Französische, Italienische und Spanische. In jedem Jahrgang erscheinen 3 Hefte mit einem Gesamtumfang von ca. 500 Seiten. Ein Gesamt-Inhaltsverzeichnis jeweils in Heft 3 ermöglicht einen raschen Überblick über den gesamten Jahrgang.
Aktualisiert: 2019-06-20
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Mittelalter lesbar machen

Mittelalter lesbar machen von MGH,  Monumenta Germaniae Historica
Die Festschrift zum 200-jährigen Jubiläum der Monumenta Germaniae Historica versammelt wissenschaftliche Beiträge und teilweise erstmalig edierte MGH-Archivalien: Fachliche Informationen werden in Essays und Katalog anschaulich aufbereitet. Mit 38 ganzseitigen Abbildungen illustriert der Band eindrücklich die wechselhafte Geschichte der Monumenta Germaniae Historica von der historischen Begeisterung namhafter Gelehrter des 19. Jahrhunderts über nationalsozialistische Propaganda bis hin zu Vorreiter-Projekten für die wissenschaftliche Digitalisierung. Vier Essays befassen sich mit der 200-jährigen Geschichte der MGH, mit Digitalisierung, mit der Kunst des Edierens und mit künftigen Herausforderungen. Zudem werden Schätze aus dem Archiv der Monumenta Germaniae Historica vom 8. Jahrhundert bis in die Gegenwart erläutert und durch Transkriptionen lesbar gemacht.
Aktualisiert: 2019-06-20
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Die Basler Kompaktaten mit den Hussiten (1436)

Die Basler Kompaktaten mit den Hussiten (1436) von Šmahel,  František
Die vernichtende Niederlage im vierten Kreuzzug gegen die böhmischen Hussiten im August 1431 zwang die Repräsentanten des Basler Konzils, Verhandlungen über die Bedingungen eines Friedens mit dem Ketzerland aufzunehmen. Da die drei Monate währenden öffentlichen Disputationen über die hussitischen Reformforderungen in Gestalt der sogenannten “Vier Prager Artikel” im April 1433 ohne eine abschließende Übereinkunft endeten, vereinbarten beide Seiten, die Verhandlungen in Prag fortzusetzen. Das erste Konzept der Übereinkünfte in Gestalt der Kompaktaten fand in Prag im November 1433 eine vorläufige Billigung, doch dauerte es noch weitere drei Jahre, ehe die Kompaktaten im Juli 1436 in Iglau (Jihlava) feierlich verkündet werden konnten. František Šmahel widmet sich in seiner Untersuchung einer umfassenden Analyse von Konzipierung, Beurkundung und Ratifizierung des Konkordats zwischen dem hussitischen Böhmen und dem Basler Konzil. Die beigefügte lateinische Ausgabe ad usum scholarum bietet die wörtliche Fassung jener zehn Urkunden, die sich als die eigentlichen Kompaktaten zwischen dem Basler Konzil und dem Generallandtag der Länder der Böhmischen Krone bezeichnen lassen.
Aktualisiert: 2019-06-21
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Komplizen des Erzählers

Komplizen des Erzählers von Bittner,  Myriam
Wissen als Handlungsmacht – Anhand fünf mittelhochdeutscher Epen wird das Erzählprinzip der 'Auctorialen Figur' herausgearbeitet: Durch herausragendes Wissen zur Handlungslenkung befähigt, wird sie dem Erzähler auf der Ebene narrativer Regie zur Seite gestellt, um dort einzugreifen wo es ihm selbst verwehrt ist. Im ersten Teil wird basierend auf der Forschungslage ein Kriterienkatalog herausgearbeitet, welcher in der vorliegenden Interpretation auf Figuren im Nibelungenlied, Iwein, Herzog Ernst B, Parzival und Tristan angewendet wird. Je stärker diese Kriterien für die untersuchten Figuren erfüllt sind, desto näher kommen sie dem Prinzip der Auctorialität – sie sind dem Urheber der Erzählung in Wissen und Lenkungsmacht ähnlich geworden und avancieren häufig auch zu den heimlichen Helden des Epos, sowohl für den Erzähler als auch für den Rezipienten.
Aktualisiert: 2019-06-12
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Komplizen des Erzählers

Komplizen des Erzählers von Bittner,  Myriam
Wissen als Handlungsmacht – Anhand fünf mittelhochdeutscher Epen wird das Erzählprinzip der ‚Auctorialen Figur‘ herausgearbeitet: Durch herausragendes Wissen zur Handlungslenkung befähigt, wird sie dem Erzähler auf der Ebene narrativer Regie zur Seite gestellt, um dort einzugreifen wo es ihm selbst verwehrt ist. Im ersten Teil wird basierend auf der Forschungslage ein Kriterienkatalog herausgearbeitet, welcher in der vorliegenden Interpretation auf Figuren im Nibelungenlied, Iwein, Herzog Ernst B, Parzival und Tristan angewendet wird. Je stärker diese Kriterien für die untersuchten Figuren erfüllt sind, desto näher kommen sie dem Prinzip der Auctorialität – sie sind dem Urheber der Erzählung in Wissen und Lenkungsmacht ähnlich geworden und avancieren häufig auch zu den heimlichen Helden des Epos, sowohl für den Erzähler als auch für den Rezipienten.
Aktualisiert: 2019-06-14
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Text und Kultur

Text und Kultur von Peters,  Ursula
Der Band zielt auf eine Standortbestimmung der Mediävistik zwischen Texttheorie und Kulturanthropologie. Dabei werden die verschiedenen Versuche einer mediävistischen Anknüpfung an neuere Text- und Kulturtheorien in ihren Auswirkungen auf Fragen von Textkonstitution, literarischer Funktionsgeschichte, von Epochenbestimmung und Werkverständnis ausgelotet.
Aktualisiert: 2019-05-26
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Traditionelles und Innovatives in der geistlichen Literatur des Mittelalters

Traditionelles und Innovatives in der geistlichen Literatur des Mittelalters von Haustein,  Jens, Schiewer,  Regina, Schubert,  Martin, Weigand,  Rudolf Kilian
Tradition und Innovation liegen in der Literatur des Mittelalters oft näher beieinander, als es auf den ersten Blick scheint. Immer wieder gibt sich Traditionelles als neu aus, um nicht zu langweilen, oder Innovatives als höchst traditionell und quellengebunden, um nicht anstößig zu sein. Dem Verweis auf die Quelle als den Ort der Wahrheit verbürgenden Tradition begegnet man in der Literatur des Mittelalters auf Schritt und Tritt. Das Verhältnis von Tradition und Innovation blieb für die gesamte Literatur des Mittelalters in mehrerlei Hinsicht stets prekär. Hoch problematisch, ja existentiell, aber wird es für geistliche Dichtung und Literatur, die dem in der Bibel geoffenbarten Wort verpflichtet ist.
Aktualisiert: 2019-05-17
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Kataloge der Universitätsbibliothek Rostock / Die Mittelalterlichen Handschriften

Kataloge der Universitätsbibliothek Rostock / Die Mittelalterlichen Handschriften von Heydeck,  Kurt
Beschrieben werden ca. 90 Handschriften und mehr als 330 aus Einbandmakulatur gewonnene Fragmente, deren überwiegender Teil ins Spätmittelalter datiert werden kann. Die meisten Handschriften sind außerhalb Mecklenburgs geschrieben worden und gelangten seit dem 16. Jahrhundert als Geschenk in die Bibliothek. Von kunsthistorischer Bedeutung sind insbesondere vier Stundenbücher. Hervorzuheben aus wissenschaftlicher Sicht sind 15 Universitäts- und Schultexte und aus sprachlicher Sicht ein Komplex von mittelniederdeutschen Handschriften, von denen viele als Zeugnisse norddeutscher spätmittelalterlicher Frömmigkeit einer Gruppe von insgesamt 18 Gebetbüchern und Brevieren zugehören. Diese inhaltlichen Schwerpunkte spiegeln sich auch in der Fragmentenreihe wider, die mehrere in jüngerer Zeit verschollen geglaubte Texte zugänglich macht. Neue Erkenntnisse für die Einbandforschung bietet die schlüssige Zuweisung einer Buchbinderwerkstatt an das Rostocker Dominikanerkloster St. Johannis.
Aktualisiert: 2019-05-15
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