Der ‚Laura‘-Zyklus in Schillers ‚Anthologie auf das Jahr 1782‘

Der ‚Laura‘-Zyklus in Schillers ‚Anthologie auf das Jahr 1782‘ von Meuer,  Marlene
Das vorliegende Buch erschließt Schillers frühen ‚Laura‘-Zyklus als Laboratorium erosphilosophischer Experimentaldichtungen. Im Kontext des schwäbischen Dichtungswettstreits der 1780er Jahre erweist er sich nicht nur als Medium artistischer Überbietungen der konventionellen Liebeslyrik, wie sie in Stäudlins ‚Schwäbischem Musenalmanach‘ repräsentiert ist. Mit seinen Bezugnahmen auf die Traditionen der Liebesphilosophie im 18. Jahrhundert vermittelt er über das engere lyrikgeschichtliche Umfeld hinaus auch einen eindrucksvollen Einblick in eine Zeit, die eine neue Liebessemantik verhandelt.
Aktualisiert: 2019-03-14
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Epoche machen. Goethe und die Genese der Weimarer Klassik zwischen 1786 und 1796. Studie zu den Römischen Elegien in der Zeitschrift Die Horen und den Venetianischen Epigrammen in Friedrich Schillers Musenalmanach.

Epoche machen. Goethe und die Genese der Weimarer Klassik zwischen 1786 und 1796. Studie zu den Römischen Elegien in der Zeitschrift Die Horen und den Venetianischen Epigrammen in Friedrich Schillers Musenalmanach. von Böhm,  Elisabeth
Die Arbeit diskutiert Goethes Gedichtzyklen Römische Elegien und Vene­zianische Epigramme im Kontext ihrer Entstehung und Publikation. Dabei fragt sie vor allem danach, wie diese beiden Textcorpora die Stabilisierung der Autorposition Goethes auf dem literarischen Feld zwischen dem Italienaufenthalt und der fruchtbaren Zusammenarbeit mit Schiller begleiten. Während die bisherige Goethe- und Klassik­for­schung diese Jahre eher randständig behandelt hat, werden sie hier als wichtige Scharnierstelle zwischen einer Ästhetik der Überbietung und der Klassik in ihrer kanonisierten Form sichtbar, weil in ihrem Verlauf die Grundmuster einer umfassenden Schreibstrategie formuliert und etabliert werden, die bis zur Moderne die Funktionsweisen des lite­ra­ri­schen Feldes prägen. Mithin wird die Klassik nicht nur als litera­tur­geschichtliche Epoche verstanden, sondern als eine Dynamisierung der literarischen Kommunikation, die seither selbstreferenziell und relativ autonom funktioniert.
Aktualisiert: 2019-01-08
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Briefwechsel

Briefwechsel von Bürger,  Gottfried August, Joost,  Ulrich, Wargenau,  Udo
Eine leidenschaftliche Korrespondenz, die tiefe Einblicke in das Leben und Werk eines Dichters vermittelt, der als einer der ersten rückhaltlos offen seine Gefühle in Poesie und Prosa kleidete. Der Briefwechsel Gottfried August Bürgers ist eine literaturgeschichtliche Quelle, mehr noch aber ein poetisch und kunstprosaisch herausragendes Dokument und ein zutiefst anrührendes Zeugnis oftmals selbstverschuldeter menschlicher Leiden und Krisen. Die erotischen Wirrungen in der Ehe Bürgers, der sich alsbald in eine leidenschaftliche Beziehung zur jüngeren Schwester seiner eben doch nur halbgeliebten Frau verlor, erreichen im Zeitraum dieses Bandes einen ersten Höhepunkt: Die Ehefrau erzwingt (wie sich später zeigen wird: vergebens) die schmerzhafte Trennung von der Geliebten. Gleichzeitig ist Bürger als Jurist etabliert und als Dichter endlich arriviert: 1778 erscheint die erste Ausgabe seiner gesammelten »Gedichte«, im selben Jahr übernimmt er die Herausgabe des »Göttinger Musen Almanachs«. Dennoch wird er weiterhin ständig von Geldnot geplagt. Diese Edition nimmt eine kultur- wie poesiegeschichtliche Herausforderung an: Sie stellt zum ersten Mal einen nicht um die allzu derben Ausdrücke und peinlichen Wahrheiten gereinigten, zudem eingehend kommentierten Text bereit.
Aktualisiert: 2019-06-07
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Heinrich Christian Boie

Heinrich Christian Boie von Schmidt-Tollgreve,  Urs
Heinrich Christian Boie, 1744 in Meldorf geboren, war Dichter, Übersetzer, Herausgeber, Gelehrter, Freigeist und einer der wichtigsten literarischen Publizisten seiner Zeit. Offen und tolerant gegenüber den Zeitströmungen, an der "Sturm-und-Drang-Bewegung" selbst aktiv beteiligt, die in Goethe und Schiller ihre schillerndsten Repräsentanten fand, entdeckte und förderte er unparteiisch die neue Generation der Literaten, war ein Zentrum des literarischen Lebens seiner Zeit. Insbesondre durch Veröffentlichungen wie seinen "Musen Almanach" stand er im Kontakt mit der geistigen Prominenz des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts in ganz Deutschland: Neben Klopstock, Bürger, Claudius und Herder sind hier u. a. Nicolai, Moses Mendelssohn, Goethe, Lenz oder August W. Schlegel zu nennen. Werk und Leben dieses außergewöhnlichen Mannes wird in der nun vorliegenden Biographie von Urs Schmidt-Tollgreve erschlossen und gewürdigt, somit einer der zentralen Figuren der "Gelehrtenrepublik" dem Vergessen wieder entzogen.
Aktualisiert: 2019-01-02
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Der Mond ist aufgegangen

Der Mond ist aufgegangen von Claudius,  Matthias
Das "Abendlied" (Der Mond ist aufgegangen), "Ein Wiegenlied bei Mondschein zu singen" oder "Die Sternseherin Lise" sind Gedichte, die schon fast zum Volksgut geworden sind. Als einfach, berührend und innig kennt man deshalb seine Dichtkunst, doch es gibt weitaus differenziertere Töne in Claudius' Werk, es gibt auch den tieferen Ernst, das Spaßhafte und Pointierte und die Kritik. Eingeteilt in die fünf Themenkreise "Jahreszeiten und Natur", "Liebe, Ehe und Familie", "Glaube und Lebensweisheit", "Humor, Satire und Fabeln" und "Vergänglichkeit und tod" gewährt dieer Band in über 100 Gedichten einen wunderbaren Blick auf all diese Welten.
Aktualisiert: 2019-06-02
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Friedrich Nicolai: Sämtliche Werke – Briefe – Dokumente / Reihe I: Werke. Band I,1.2: Literarische Schriften I

Friedrich Nicolai: Sämtliche Werke – Briefe – Dokumente / Reihe I: Werke. Band I,1.2: Literarische Schriften I von Falk,  Rainer, Gombocz,  István, Nicolai,  Friedrich, Roloff,  Hans-Gert, Weber,  Jutta
Nicolais satirischer Roman ›Sebaldus Nothanker‹ (1773-1776), der vom Standpunkt des Rationalismus aus religiös-kirchliche, ökonomische, soziale und kulturelle Erscheinungen und Probleme der Zeit geißelt, hatte bis etwa 1800 größten Erfolg in literarischen Kreisen und wurde von Bürger, Herder, Goethe u.a. beifällig wegen seiner Forderung nach grundsätzlicher Glaubens- und Denkfreiheit aufgenommen. Seitens der Pietisten und Frömmler allerdings erfuhr er geharnischte Kritik. Drei weitere literarsatirische Schriften Nicolais: die berühmte Werther-Parodie, der Almanach und die Satire auf Schillers Musenalmanach werden im zweiten Teilband geboten.
Aktualisiert: 2019-01-08
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