Leben im Mittelalter: Der Alltag von Rittern, Mönchen, Bauern und Kaufleuten

Leben im Mittelalter: Der Alltag von Rittern, Mönchen, Bauern und Kaufleuten von Großbongardt,  Annette, Saltzwedel,  Johannes
Wie lebte man im Mittelalter? Was aß man vor 1000 Jahren, wie kleidete man sich, wie wohnte und wie reiste man? Was wir vom Leben der Bauern und Kaufleute, Mönche und Adeligen wirklich wissen, erklären SPIEGEL-Autor*innen und Historiker*innen in diesem Buch. Sie geben Einblick in eine Welt, die zwar hart und gefährlich, aber zugleich auch vielfältig und wandlungsfähig war. Ausstattung: 18 s/w Abbildungen
Aktualisiert: 2023-07-01
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Leben im Mittelalter: Der Alltag von Rittern, Mönchen, Bauern und Kaufleuten

Leben im Mittelalter: Der Alltag von Rittern, Mönchen, Bauern und Kaufleuten von Großbongardt,  Annette, Saltzwedel,  Johannes
Wie lebte man im Mittelalter? Was aß man vor 1000 Jahren, wie kleidete man sich, wie wohnte und wie reiste man? Was wir vom Leben der Bauern und Kaufleute, Mönche und Adeligen wirklich wissen, erklären SPIEGEL-Autor*innen und Historiker*innen in diesem Buch. Sie geben Einblick in eine Welt, die zwar hart und gefährlich, aber zugleich auch vielfältig und wandlungsfähig war. Ausstattung: 18 s/w Abbildungen
Aktualisiert: 2023-07-01
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Leben im Mittelalter: Der Alltag von Rittern, Mönchen, Bauern und Kaufleuten

Leben im Mittelalter: Der Alltag von Rittern, Mönchen, Bauern und Kaufleuten von Großbongardt,  Annette, Saltzwedel,  Johannes
Wie lebte man im Mittelalter? Was aß man vor 1000 Jahren, wie kleidete man sich, wie wohnte und wie reiste man? Was wir vom Leben der Bauern und Kaufleute, Mönche und Adeligen wirklich wissen, erklären SPIEGEL-Autor*innen und Historiker*innen in diesem Buch. Sie geben Einblick in eine Welt, die zwar hart und gefährlich, aber zugleich auch vielfältig und wandlungsfähig war. Ausstattung: 18 s/w Abbildungen
Aktualisiert: 2023-07-01
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Shame Sanctions – eine (il)legitime Strafform?

Shame Sanctions – eine (il)legitime Strafform? von Hyseni,  Egzona
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage nach der Legitimität von Shame Sanctions, einer Sanktionsform, die seit den 1980er Jahren in den USA verhängt wird. Ausgangspunkt ist die intuitive Ablehnung, die Shame Sanctions hervorrufen. In der Arbeit werden maßgebliche Faktoren für das Aufkommen der Shame Sanctions herausgearbeitet, die verfassungsrechtliche und straftheoretische Diskussion analysiert und eine Begründung für die intuitive Ablehnung präsentiert.
Aktualisiert: 2023-06-21
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Shame Sanctions – eine (il)legitime Strafform?

Shame Sanctions – eine (il)legitime Strafform? von Hyseni,  Egzona
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage nach der Legitimität von Shame Sanctions, einer Sanktionsform, die seit den 1980er Jahren in den USA verhängt wird. Ausgangspunkt ist die intuitive Ablehnung, die Shame Sanctions hervorrufen. In der Arbeit werden maßgebliche Faktoren für das Aufkommen der Shame Sanctions herausgearbeitet, die verfassungsrechtliche und straftheoretische Diskussion analysiert und eine Begründung für die intuitive Ablehnung präsentiert.
Aktualisiert: 2023-06-21
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Shame Sanctions – eine (il)legitime Strafform?

Shame Sanctions – eine (il)legitime Strafform? von Hyseni,  Egzona
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage nach der Legitimität von Shame Sanctions, einer Sanktionsform, die seit den 1980er Jahren in den USA verhängt wird. Ausgangspunkt ist die intuitive Ablehnung, die Shame Sanctions hervorrufen. In der Arbeit werden maßgebliche Faktoren für das Aufkommen der Shame Sanctions herausgearbeitet, die verfassungsrechtliche und straftheoretische Diskussion analysiert und eine Begründung für die intuitive Ablehnung präsentiert.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Shame Sanctions – eine (il)legitime Strafform?

Shame Sanctions – eine (il)legitime Strafform? von Hyseni,  Egzona
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage nach der Legitimität von Shame Sanctions, einer Sanktionsform, die seit den 1980er Jahren in den USA verhängt wird. Ausgangspunkt ist die intuitive Ablehnung, die Shame Sanctions hervorrufen. In der Arbeit werden maßgebliche Faktoren für das Aufkommen der Shame Sanctions herausgearbeitet, die verfassungsrechtliche und straftheoretische Diskussion analysiert und eine Begründung für die intuitive Ablehnung präsentiert.
Aktualisiert: 2023-06-10
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Shame Sanctions – eine (il)legitime Strafform?

Shame Sanctions – eine (il)legitime Strafform? von Hyseni,  Egzona
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage nach der Legitimität von Shame Sanctions, einer Sanktionsform, die seit den 1980er Jahren in den USA verhängt wird. Ausgangspunkt ist die intuitive Ablehnung, die Shame Sanctions hervorrufen. In der Arbeit werden maßgebliche Faktoren für das Aufkommen der Shame Sanctions herausgearbeitet, die verfassungsrechtliche und straftheoretische Diskussion analysiert und eine Begründung für die intuitive Ablehnung präsentiert.
Aktualisiert: 2023-06-08
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Die Politik der Demütigung

Die Politik der Demütigung von Frevert,  Ute
In einem brillanten Gang durch 250 Jahre Geschichte schildert die bekannte Historikerin Ute Frevert, welche Rolle die öffentliche Beschämung in der modernen Gesellschaft spielt. In den unterschiedlichsten Bereichen werden die Demütigung und das damit einhergehende Gefühl der Scham zum Mittel der Macht – ob in der Erziehung von Kindern, im Strafrecht oder in Diplomatie und Politik. So wurden nach 1944 in Frankreich Frauen, die sich mit deutschen Besatzern eingelassen hatten, die Haare geschoren. Richter in den USA bestrafen Bürger neuerdings damit, dass diese an belebten Straßen auf einem Schild ihr Vergehen kundtun müssen. Nicht zuletzt der Medienpranger – wie im Fall von Jan Böhmermanns Schmähgedicht auf den türkischen Präsidenten Erdogan – und das Internet haben die öffentliche Beschämung allgegenwärtig gemacht. Ute Frevert zeigt nicht nur an zahlreichen Beispielen aus der Geschichte, wie Demütigungen in Szene gesetzt wurden und werden (wobei sich die Bilder über Epochen und Kulturen hinweg erstaunlich gleichen). Sie macht auch klar, dass die Moderne den Pranger keineswegs abgeschafft, sondern im Gegenteil neu erfunden hat. Nicht mehr der Staat beschämt und demütigt, sondern die Gesellschaft.
Aktualisiert: 2023-06-03
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Die Politik der Demütigung

Die Politik der Demütigung von Frevert,  Ute
In einem brillanten Gang durch 250 Jahre Geschichte schildert die bekannte Historikerin Ute Frevert, welche Rolle die öffentliche Beschämung in der modernen Gesellschaft spielt. In den unterschiedlichsten Bereichen werden die Demütigung und das damit einhergehende Gefühl der Scham zum Mittel der Macht – ob in der Erziehung von Kindern, im Strafrecht oder in Diplomatie und Politik.So wurden nach 1944 in Frankreich Frauen, die sich mit deutschen Besatzern eingelassen hatten, die Haare geschoren. Richter in den USA bestrafen Bürger neuerdings damit, dass diese an belebten Straßen auf einem Schild ihr Vergehen kundtun müssen. Nicht zuletzt der Medienpranger – wie im Fall von Jan Böhmermanns Schmähgedicht auf den türkischen Präsidenten Erdogan – und das Internet haben die öffentliche Beschämung allgegenwärtig gemacht.Ute Frevert zeigt nicht nur an zahlreichen Beispielen aus der Geschichte, wie Demütigungen in Szene gesetzt wurden und werden (wobei sich die Bilder über Epochen und Kulturen hinweg erstaunlich gleichen). Sie macht auch klar, dass die Moderne den Pranger keineswegs abgeschafft, sondern im Gegenteil neu erfunden hat. Nicht mehr der Staat beschämt und demütigt, sondern die Gesellschaft.
Aktualisiert: 2023-06-02
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Leben im Mittelalter: Der Alltag von Rittern, Mönchen, Bauern und Kaufleuten

Leben im Mittelalter: Der Alltag von Rittern, Mönchen, Bauern und Kaufleuten von Großbongardt,  Annette, Saltzwedel,  Johannes
Wie lebte man im Mittelalter? Was aß man vor 1000 Jahren, wie kleidete man sich, wie wohnte und wie reiste man? Was wir vom Leben der Bauern und Kaufleute, Mönche und Adeligen wirklich wissen, erklären SPIEGEL-Autor*innen und Historiker*innen in diesem Buch. Sie geben Einblick in eine Welt, die zwar hart und gefährlich, aber zugleich auch vielfältig und wandlungsfähig war. Ausstattung: 18 s/w Abbildungen
Aktualisiert: 2023-06-01
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Leben im Mittelalter: Der Alltag von Rittern, Mönchen, Bauern und Kaufleuten

Leben im Mittelalter: Der Alltag von Rittern, Mönchen, Bauern und Kaufleuten von Großbongardt,  Annette, Saltzwedel,  Johannes
Wie lebte man im Mittelalter? Was aß man vor 1000 Jahren, wie kleidete man sich, wie wohnte und wie reiste man? Was wir vom Leben der Bauern und Kaufleute, Mönche und Adeligen wirklich wissen, erklären SPIEGEL-Autor*innen und Historiker*innen in diesem Buch. Sie geben Einblick in eine Welt, die zwar hart und gefährlich, aber zugleich auch vielfältig und wandlungsfähig war. Ausstattung: 18 s/w Abbildungen
Aktualisiert: 2023-05-17
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Leben im Mittelalter: Der Alltag von Rittern, Mönchen, Bauern und Kaufleuten

Leben im Mittelalter: Der Alltag von Rittern, Mönchen, Bauern und Kaufleuten von Großbongardt,  Annette, Saltzwedel,  Johannes
Wie lebte man im Mittelalter? Was aß man vor 1000 Jahren, wie kleidete man sich, wie wohnte und wie reiste man? Was wir vom Leben der Bauern und Kaufleute, Mönche und Adeligen wirklich wissen, erklären SPIEGEL-Autor*innen und Historiker*innen in diesem Buch. Sie geben Einblick in eine Welt, die zwar hart und gefährlich, aber zugleich auch vielfältig und wandlungsfähig war. Ausstattung: 18 s/w Abbildungen
Aktualisiert: 2023-05-16
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Shame Sanctions – eine (il)legitime Strafform?

Shame Sanctions – eine (il)legitime Strafform? von Hyseni,  Egzona
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage nach der Legitimität von Shame Sanctions, einer Sanktionsform, die seit den 1980er Jahren in den USA verhängt wird. Ausgangspunkt ist die intuitive Ablehnung, die Shame Sanctions hervorrufen. In der Arbeit werden maßgebliche Faktoren für das Aufkommen der Shame Sanctions herausgearbeitet, die verfassungsrechtliche und straftheoretische Diskussion analysiert und eine Begründung für die intuitive Ablehnung präsentiert.
Aktualisiert: 2023-05-15
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Die grüne Fee und der kalte Tod

Die grüne Fee und der kalte Tod von Röttger,  Nina
Ein zünftiger Mord wie im Mittelalter Met und Mord – Mittelaltermärkte ziehen die Gauklerin Isa magisch an. Ebenso wie die Leichen, die dort plötzlich auftauchen. Alljährlich öffnet in Siegburg ein mittelalterlicher Weihnachtsmarkt seine Tore. Für die junge Gauklerin Isa Bocholt, die unter dem Namen "Die grüne Fee von Absinth" mit ihrer Band Manus Furis dort Touristengruppen und Einheimische unterhält, ist er ein zweites Zuhause. Hinter den bunten, historischen Kulissen schwelt Streit, der von den Besuchern des Marktes unbemerkt bleibt. Die Spielleute liegen sich in den Haaren mit Meyster Hubertus, dem Apfelkringel-Bäcker, und das Ehepaar Drömer mit seiner Schenke ficht einen harten Konkurrenzkampf mit Oliver Katz, dem alkoholkranken Tavernenbesitzer aus. Als dieser eines Morgens erfroren am Pranger des Marktes gefunden wird, geht die Kriminalpolizei von einem Unfall aus, da einige geleerte Metflaschen am Tatort gefunden wurden. Isa jedoch glaubt fest an einen Mord. Nicht zuletzt, weil sie am Vorabend einen erbitterten Streit mitbekommen hat, bei dem jemand Katz ein baldiges, unseliges Ende prophezeit hat. Isa wäre nicht Isa, wenn sie ihre Neugier im Zaum halten könnte, und so macht sie sich im Schein ihrer Pechfackel auf eigene Faust auf die Suche nach dem Mörder.
Aktualisiert: 2023-05-11
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Francia, Band 44

Francia, Band 44
Der Band enthält 27 Beiträge in deutscher, französischer und englischer Sprache. Die Themenvielfalt reicht von Köln und dem Rheinland im frühen Mittelalter, Nithard als Militärhistoriker, monastischer Buchkultur in Burgund, Strategien der Konfliktlösung in der Touraine des 12. Jahrhunderts und der Funktion des mittelalterlichen Prangers über Eigenheiten des föderalen Systems, den französischen Adel der Frühen Neuzeit, deutsch-französische Beziehungen zur Zeit der Religionskriege, die Münzreform der Kaiserin Maria-Theresia in den Österreichischen Niederlanden und die Rolle der Nationalgarde in Lyon bis zur sozialen Epistemologie im frühen 19. Jahrhundert, nationale Stereotypen im deutsch-französischen Kontext und der Rolle der Besatzungsmächte in den beiden Weltkriegen.
Aktualisiert: 2023-05-11
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Cancel Culture

Cancel Culture von Zydatiss,  Kolja
Fast 80 Prozent der Deutschen trauen sich laut einer Allensbach-Umfrage nicht, zu bestimmten Themen offen ihre Meinung zu sagen. Denn man erlebt immer häufiger, wie Menschen aufgrund ihrer Meinung aus ihrem Job gedrängt, von Veranstaltungen ausgeladen oder gar körperlich angegriffen werden. Podiumsdiskussionen, Lesungen und Seminare müssen abgesagt oder abgebrochen werden, weil radikale Gruppen randalieren oder mit Krawall drohen. Verlage werden gedrängt, Bücher nicht herauszubringen oder sich von Autoren zu trennen. Jeder kennt die Themen, bei denen man vorsichtig sein muss. Zum Fallstrick werden kann mittlerweile fast alles, u. a. alberne Witze, unüberlegte "Likes", private Kontakte zu unliebsamen Personen, sogar sachlich vorgetragene Kritik an der Regierungspolitik. Seit einigen Monaten wird dieses Ausgrenzen und Stummschalten zumeist kontroverser, aber rechtlich von der Meinungsfreiheit gedeckter Äußerungen auch im deutschsprachigen Raum als "Cancel Culture" bezeichnet. Das Buch von Kolja Zydatiss beleuchtet anhand vieler Beispiele die Entstehungsgeschichte des Phänomens, die enorme Bandbreite der betroffenen Personen, Organisationen und Lebensbereiche sowie die Vielfalt der Einschüchterungsmethoden. Es wird gezeigt, wie die Cancel Culture zu einer Atmosphäre der Angst beiträgt, in der sich die überwiegende Mehrheit der Deutschen nicht traut, zu bestimmten Themen offen ihre Meinung zu sagen. Kolja Zydatiss argumentiert, dass im Westen schon lange nicht mehr radikale Massenbewegungen wie Faschismus oder Kommunismus die größte Gefahr für die Demokratie darstellen. Mit der Demokratie hadern heute v. a. politisch eher "mittig" denkende Akademiker, die Politik als Expertenhandwerk verstehen und "normale" Bürger für unaufgeklärt und rückständig halten. Die Methoden von Antifa und Co. werden von diesen tonangebenden Kreisen zwar nicht unbedingt gutgeheißen, man teilt aber einige Grundannahmen. So die Vorstellung, dass die freie Rede eingeschränkt werden müsse, um Minderheiten zu schützen, und die Überzeugung, dass offene Debatten gefährlich seien, weil "die Massen" von Demagogen verführt werden könnten. Obwohl das Establishment die Demokratie ständig rhetorisch beschwört, toleriert oder befördert es faktisch sogar deren Verarmung, nicht nur durch die Cancel Culture. Das Buch plädiert für eine Wiederbesinnung auf die Meinungsfreiheit – also den freien Fluss von Ideen und Argumenten – als dem Fundament einer wirklich demokratischen Gesellschaft.
Aktualisiert: 2023-05-11
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Cancel Culture

Cancel Culture von Zydatiss,  Kolja
Fast 80 Prozent der Deutschen trauen sich laut einer Allensbach-Umfrage nicht, zu bestimmten Themen offen ihre Meinung zu sagen. Denn man erlebt immer häufiger, wie Menschen aufgrund ihrer Meinung aus ihrem Job gedrängt, von Veranstaltungen ausgeladen oder gar körperlich angegriffen werden. Podiumsdiskussionen, Lesungen und Seminare müssen abgesagt oder abgebrochen werden, weil radikale Gruppen randalieren oder mit Krawall drohen. Verlage werden gedrängt, Bücher nicht herauszubringen oder sich von Autoren zu trennen. Jeder kennt die Themen, bei denen man vorsichtig sein muss. Zum Fallstrick werden kann mittlerweile fast alles, u. a. alberne Witze, unüberlegte "Likes", private Kontakte zu unliebsamen Personen, sogar sachlich vorgetragene Kritik an der Regierungspolitik. Seit einigen Monaten wird dieses Ausgrenzen und Stummschalten zumeist kontroverser, aber rechtlich von der Meinungsfreiheit gedeckter Äußerungen auch im deutschsprachigen Raum als "Cancel Culture" bezeichnet. Das Buch von Kolja Zydatiss beleuchtet anhand vieler Beispiele die Entstehungsgeschichte des Phänomens, die enorme Bandbreite der betroffenen Personen, Organisationen und Lebensbereiche sowie die Vielfalt der Einschüchterungsmethoden. Es wird gezeigt, wie die Cancel Culture zu einer Atmosphäre der Angst beiträgt, in der sich die überwiegende Mehrheit der Deutschen nicht traut, zu bestimmten Themen offen ihre Meinung zu sagen. Kolja Zydatiss argumentiert, dass im Westen schon lange nicht mehr radikale Massenbewegungen wie Faschismus oder Kommunismus die größte Gefahr für die Demokratie darstellen. Mit der Demokratie hadern heute v. a. politisch eher "mittig" denkende Akademiker, die Politik als Expertenhandwerk verstehen und "normale" Bürger für unaufgeklärt und rückständig halten. Die Methoden von Antifa und Co. werden von diesen tonangebenden Kreisen zwar nicht unbedingt gutgeheißen, man teilt aber einige Grundannahmen. So die Vorstellung, dass die freie Rede eingeschränkt werden müsse, um Minderheiten zu schützen, und die Überzeugung, dass offene Debatten gefährlich seien, weil "die Massen" von Demagogen verführt werden könnten. Obwohl das Establishment die Demokratie ständig rhetorisch beschwört, toleriert oder befördert es faktisch sogar deren Verarmung, nicht nur durch die Cancel Culture. Das Buch plädiert für eine Wiederbesinnung auf die Meinungsfreiheit – also den freien Fluss von Ideen und Argumenten – als dem Fundament einer wirklich demokratischen Gesellschaft.
Aktualisiert: 2023-05-11
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Francia, Band 45

Francia, Band 45
Der Band enthält 28 Beiträge in deutscher, französischer und englischer Sprache. Die Themenvielfalt reicht von Zürich und den Karolingern im 9. Jahrhundert, der Verwandtschaft Papst Viktors IV., spätmittelalterlichen Kampfbüchern und der Burgundpolitik Kaiser Maximilians über die Elsassverhandlungen auf dem Westfälischen Friedenskongress, die französische Wahrnehmung der Glorious Revolution, Diplomatenkorrespondenz der Frühen Neuzeit sowie den Bischof von Straßburg und den Wiener Hof im frühen 18. Jahrhundert bis zu Geschichtserzählungen in Comicform, einem Einblick in die Archivbestände des Service historique de la Défense und einer Betrachtung der Rolle Frankreichs und Deutschlands in der Weltpolitik seit 1945. Mit Fragen der Vergangenheitsbewältigung nach dem Fall der Mauer befassen sich die Beiträge einer 2017 zu Ehren von Joachim Gauck veranstalteten Tagung.
Aktualisiert: 2023-05-10
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Die Politik der Demütigung

Die Politik der Demütigung von Frevert,  Ute
In einem brillanten Gang durch 250 Jahre Geschichte schildert die bekannte Historikerin Ute Frevert, welche Rolle die öffentliche Beschämung in der modernen Gesellschaft spielt. In den unterschiedlichsten Bereichen werden die Demütigung und das damit einhergehende Gefühl der Scham zum Mittel der Macht – ob in der Erziehung von Kindern, im Strafrecht oder in Diplomatie und Politik. So wurden nach 1944 in Frankreich Frauen, die sich mit deutschen Besatzern eingelassen hatten, die Haare geschoren. Richter in den USA bestrafen Bürger neuerdings damit, dass diese an belebten Straßen auf einem Schild ihr Vergehen kundtun müssen. Nicht zuletzt der Medienpranger – wie im Fall von Jan Böhmermanns Schmähgedicht auf den türkischen Präsidenten Erdogan – und das Internet haben die öffentliche Beschämung allgegenwärtig gemacht. Ute Frevert zeigt nicht nur an zahlreichen Beispielen aus der Geschichte, wie Demütigungen in Szene gesetzt wurden und werden (wobei sich die Bilder über Epochen und Kulturen hinweg erstaunlich gleichen). Sie macht auch klar, dass die Moderne den Pranger keineswegs abgeschafft, sondern im Gegenteil neu erfunden hat. Nicht mehr der Staat beschämt und demütigt, sondern die Gesellschaft.
Aktualisiert: 2023-05-10
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