Fakten gegen Fake News oder Der Kampf um die Demokratie

Fakten gegen Fake News oder Der Kampf um die Demokratie von Gensing,  Patrick
In Europa und auch in Deutschland tobt längst eine ideologische Propagandaschlacht. Die Gefährdung unserer Demokratie durch Desinformation und Fake News ist größer als je zuvor, zielen sie doch darauf ab, die Gräben in einer polarisierten und fragmentierten Gesellschaft zu vertiefen, Glaubwürdigkeit zu zerstören und Konflikte anzuheizen. Seit 2017 leitet Patrick Gensing das Projekt ARD-faktenfinder und kennt somit die Welt der Fake News wie kaum ein anderer. In seinem Buch erklärt er das Phänomen in all seinen Facetten: Was Fake News sind, warum es keine Option ist, vor dem Problem einfach die Augen zu verschließen, und was man gegen sie tun kann. Dieses Buch ist unentbehrlich für jeden politisch Interessierten und schafft die Basis für eine dringend nötige gesellschaftliche Debatte.
Aktualisiert: 2019-06-10
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Science embattled

Science embattled von Gorny,  Maciej
Górny’s study deals with WWI political engagement of science with an eye on Eastern Europe between 1912 (the First Balkan War) and 1923. The writings of intellectuals from this region that subscribed to the tradition of ‘national characterology’ skillfully integrated the most modern science of the time: physical anthropology, psychiatry and anthropogeography. Consequently, neither in the intellectual standing of the authors, nor in the discursive strategies they used did the intellectuals’ war in the East fundamentally deviate from its counterpart on the Western front. Yet, their liaison with politics proved to be even longer, harsher and more fateful than in the West. “By bringing the European East (East Central Europe South-Eastern Europe, Russia) into the historiographical debate over the ‘the war of the spirits’ the study does in fact more than just broaden the geographical scope of current research. It substantially deepens our understanding of the European dimensions of the phenomenon in general – e.g. the interplay between transnational academic communication and the ‘nationalization’ of science, the transfers of academic paradigms and of people, the background and nature of cross-national scholarly disputes. At the same time, the comparative analysis allows us to understand East Central European and South-East European peculiarities. Here, the involvement of science in the processes of competitive nation- and state-building implied that ‘the war of the spirits’ started much earlier than 1914, and certainly did not end in 1918. Not least should I mention that this is a very well written book!” – Prof. Dr. Michael G. Müller
Aktualisiert: 2019-06-11
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Goldstück-Variationen

Goldstück-Variationen von Klonovsky,  Michael
Wie die Geschichte ausgeht, weiß zum Glück keiner. Ob etwa in 30 Jahren – das ist die gefühlt kurze Ewigkeit, die uns 2019 vom Mauerfall trennt – ein hiesiger Globalbürger das vorliegende Buch aus dem Giftschrank ziehen und mit wohligem Schaudern ausrufen wird: „Bei Allah! diese Chronik eines angekündigten Volkstodes hätte, wäre sie damals nicht öffentlich verbrannt worden, die kollektive "Soumission" unter die Scharia-Regeln fast noch zu verhindern gewußt!“ Oder ob dann das Buch, wie alle "Acta-Diurna"-Bände Michael Klonovskys, an deutschen (oder jedenfalls sächsischen) Gymnasien als Widerstands-Lektüre erster Wahl, als kanonische Erbauungsliteratur, die die Kids immer noch mitreißt, einen Standard-Abiturstoff abgibt. Und es ist deshalb gut, das Ende der Geschichte nicht zu kennen, weil die Lektüre uns Heutige noch etwas KOSTET, nämlich authentische, nicht konsensuell-formelhafte Gefühle. Weil wir von den Unsäglichkeiten aus unserem Lande, die Klonovsky auf seine ureigene spöttisch-zupackende Weise kommentiert, betroffen sind, weil wir bangen, hoffen, schwarz oder rot sehen, lachen müssen, skeptisch oder wild werden. Diese wirkliche Diversität der Gefühle ist es, die wir allen „Goldstück“-Propagandisten à la Martin Schulz voraus haben. An diese wird sich in 30 Jahren keiner mehr erinnern, wir uns an die "Acta"-Lektüre sehr wohl.
Aktualisiert: 2019-05-31
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Flugblatt-Propaganda zu Gustav Adolf von Schweden

Flugblatt-Propaganda zu Gustav Adolf von Schweden von Hämmerle,  Tobias E.
Am 6. Juli 1630 landet der schwedische König Gustav II. Adolf (1594–1632) auf der norddeutschen Insel Usedom in Pommern. Der Zeitpunkt der schwedischen Landung war von Seiten der schwedischen Propaganda nicht zufällig gewählt worden, sondern fiel bewusst mit dem 100-jährigen Jubiläum des Augsburger Bekenntnisses zusammen. Diese beiden Ereignisse wurden in frühneuzeitlichen Massenmedien rege besprochen und vonseiten der proschwedischen Publizistik miteinander in Verbindung gebracht. In den zeitgenössischen Flugblättern, die während der Schwedischen Phase des Dreißigjährigen Krieges (1630–1635) herausgebracht wurden, inszenierte man Gustav II. Adolf unter anderem als militärisch-potenten Feldherren, als antike oder alttestamentarische Heldengestalt, als heilenden Arzt des erkrankten Heiligen Römischen Reiches oder als »Löwe aus Mitternacht«. Der österreichisch-schwedische Historiker Tobias E. Hämmerle untersucht, wie sich das publizistische Bild des schwedischen Königs Gustav Adolf vom Zeitpunkt seiner Landung bis zu seinem Tod in Lützen 1632 – und darüber hinaus – änderte. Mithilfe kunsthistorischer und geschichtswissenschaftlicher Ansätze werden 85 illustrierte Flugblätter, die als Abdrucke Eingang in das Buch finden, im Detail analysiert.
Aktualisiert: 2019-05-21
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Verstrickte Bilder

Verstrickte Bilder von Tschäpe,  Karl-Konrad
Ganz im Gegensatz zu den Textquellen des deutsch-sowjetischen Krieges 1941–1945, die akribisch ediert, analysiert und erforscht worden sind und die für die Analyse von Bildern selbstverständlich mit herangezogen werden müssen, sind die Propagandabilder des Zweiten Weltkriegs teilweise nicht einmal systematisch erschlossen worden. In dieser Arbeit werden deutsche und sowjetische Propagandabilder als historische Quellen für den Zweiten Weltkrieg untersucht. Die Grundfragen lauten: Wie lassen sich deutsche und sowjetische Propagandabilder des Zweiten Weltkriegs interpretieren? Lassen sich, möglicherweise auch über kulturelle Grenzen hinweg, visuelle Diskurse nachweisen – und wenn ja, wie gestalten sie sich? Wie drücken sich Freund- und Feindbilder in einem Krieg visuell aus, der in der Eskalation der Gewalt Maßstäbe gesetzt hat? Welche Wirkungsabsichten lassen sich für diese Bildzeugnisse plausibel machen und ergeben sich diese gerade aus den zu ermittelnden Bilddiskursen? Und schließlich: Können angesichts der Bilderflut schon dieser Zeit Relevanzkriterien entwickelt werden, nach welchen die Interpretation bestimmter Bildfindungen als besonders dringlich und wichtig zu erachten ist?
Aktualisiert: 2019-05-23
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Der unsichtbare Roman

Der unsichtbare Roman von Poschenrieder,  Christoph
Wer ist schuld am Ersten Weltkrieg? Im Jahr 1918 wird die Frage immer drängender. Da erhält der Bestsellerautor Gustav Meyrink in seiner Villa am Starnberger See ein Angebot vom Auswärtigen Amt: Ob er – gegen gutes Honorar – bereit wäre, einen Roman zu schreiben, der den Freimaurern die Verantwortung für das Blutvergießen zuschiebt. Der ganz und gar unpatriotische Schriftsteller und Yogi kassiert den Vorschuss – und bringt sich damit in Teufels Küche.
Aktualisiert: 2019-05-14
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Musik als Propagandainstrument im Nationalsozialismus

Musik als Propagandainstrument im Nationalsozialismus von Dolaplis,  Dimitrios
Gedichtsammlungen aus dem Zweiten Weltkrieg wie die "Liedersammlung des Großdeutschen Rundfunks" oder Zeitschriften wie der "Reichs-Rundfunk" beinhalten Sammlungen ausgewählter Soldatenlieder, die Einsicht in die Siegeszuversicht des NS-Regimes sowie dessen Sympathisanten, aber auch in die institutionalisierte Vaterlandsliebe geben. Dieses Buch präsentiert ausgewählte Soldatenlieder aus der "Liedersammlung des Großdeutschen Rundfunks", die den Kriegsbeginn 1939/40 skizzieren, und untersucht die Rubrik "Unser Rundfunklied" aus der Gesamtreihe der Zeitschrift "Reichs-Rundfunk", die zwischen 1941 und 1944 erschien. Die Recherche zeigt auf, wie die nationalsozialistische Propaganda mit der Publikation und der Verbreitung von Soldatenliedern im Zweiten Weltkrieg um politischen Einfluss bemüht war. Sie appellierte an die Freude des Singens, die wiederum ein starkes Gemeinschaftsgefühl erzeugen sollte. Folglich dokumentiert das Werk die Stilmittel der Lyrik sowie deren Botschaften und zeigt, dass Soldatenlieder Männer und Frauen zum Kriegsdienst motivierten, zur Vernichtung des Feindes aufforderten, mit raffinierter Mehrdeutigkeit bestimmte Botschaften kundtaten, Verlust und Schmerz zum Heldentod umdeuteten, aber auch Wünsche und Sehnsüchte zum Ausdruck brachten. In der Gesamtschau wird sichtbar, wie die Inhalte der Texte sich im Kriegsverlauf wandelten, und dass zugleich über der Verbreitung der Soldatenlieder immer die Absicht der Verharmlosung des kriegerischen Alltags schwebte.
Aktualisiert: 2019-05-14
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Aggression und Argumentation

Aggression und Argumentation von Kuße,  Holger
Wie lässt das Verhältnis von Aggression und Argumentation aus medien- und sprachwissenschaftlicher Perspektive heraus bestimmen? Wie lässt sich ihr intuitiver Gegensatz in der Konfliktkommunikation anhand von Beispielen aus der multimodalen Kommunikation (Plakate, fiktive Landkarten, Internetmeme), der politischen Poesie im Internet und der politischen Rede belegen oder in Frage stellen? Die Beispiele, entlang derer Holger Kuße diesen Fragen nachgeht, stammen zum überwiegenden Teil aus dem russisch-ukrainischen Konflikt, besonders aus den Jahren 2014 und 2015, aber auch aus der höfischen Kommunikation, aus der Kriminalliteratur, aus Romanen von Fedor Dostoevskij und Karel Čapek. Die zentrale These der Untersuchung ist, dass dieser Gegensatz keine Eindeutigkeit hat und keine Eindeutigkeit haben kann, weil die argumentative Sprach- und Kommunikationsfunktion eine der grundlegenden Funktionen menschlicher Sprache und Kommunikation ist. Deshalb weisen die Rechtfertigung von Aggressionen und die aggressive Kommunikation bis hin zur Hassrede Formen des Argumentierens auf, und können Argumentationen aggressiv sein, auch wenn sie vordergründig rational und frei von offensichtlichen Aggressionsmarkern sind. So ist die Grenze zwischen überzeugender Argumentation und Hass, Lüge und Manipulation nicht immer klar zu ziehen. Es stellt sich die Frage, ob es letztlich vielleicht weniger darum geht, wie sich Aggression aus der öffentlichen Kommunikation verbannen lässt, als vielmehr darum, dass sich Menschen von aggressiven Argumentationsformen nicht bereden und nicht überreden lassen.
Aktualisiert: 2019-05-13
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Oberleutnant Robert Musil als Redakteur der Tiroler Soldaten-Zeitung

Oberleutnant Robert Musil als Redakteur der Tiroler Soldaten-Zeitung von Dimino,  Mariaelisa, Locher,  Elmar, Salgaro,  Massimo
Robert Musil (1880–1942), der österreichische Autor, der mit dem Roman Der Mann ohne Eigenschaften (1930) bekannt wurde, war von Juni 1916 bis zum April 1917 zunächst Redakteur, dann ab Oktober 1916 Schriftleiter der Tiroler Soldaten-Zeitung. Mit diesem Band liegt nun erstmals eine Studie zur Aktivität Musils in der Tiroler Soldaten-Zeitung vor. Die Beiträge in diesem Band versuchen Musils Rolle als Schriftleiter der nationalistischen Artikel der Soldaten-Zeitung unter die Lupe zu nehmen und im Kontext seines publizistischen Werks zur verorten. Eine besondere Rolle spielt dabei die Diskussion der Autorschaft.
Aktualisiert: 2019-05-16
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NSA – Nationales Sicherheits-Amt

NSA – Nationales Sicherheits-Amt von Eschbach,  Andreas, Maire,  Laura
Weimar 1942: Die Programmiererin Helene arbeitet im NSA, dem Nationalen Sicherheits-Amt, und entwickelt dort Programme, mit deren Hilfe alle Bürger überwacht werden. Erst als die Liebe ihres Lebens Fahnenflucht begeht und untertauchen muss, widersetzt Helene sich. Dabei muss sie nicht nur gegen das Regime kämpfen, sondern auch gegen ihren Vorgesetzten.
Aktualisiert: 2019-05-16
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