Internationalisierung der schweizerischen Rechtskultur nach 1945

Internationalisierung der schweizerischen Rechtskultur nach 1945 von Drolshammer,  Jens
Der Inhalt des Buches ist eine Darstellung von Gesprächen mit 43 Rechtspersönlichkeiten, die die Internationalisierung der Rechtskultur der Schweiz nach 1945 mitbestimmt und mitgestaltet haben. In diesem phänomenologischen Erkundungsbuch wird aus der Perspektive des Beobachters im Wesentlichen die konkrete Teilhabe und Teilnahme der Gesprächsteilnehmer durch alle Lebensstufen am sich internationalisierenden Rechtsgeschehen. Der Text beobachtet acht Gruppen juristischer Tätigkeiten. Die Verwendung des Erkundungsmittels «Gespräch» als Teil einer oral history ist neu. Das Buch soll das bisher verborgene Wissen älterer Rechtspersönlichkeiten in der Schweiz zugänglich und damit erfahrbar machen.
Aktualisiert: 2019-06-07
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Der Krieg der Richter

Der Krieg der Richter von Graver,  Hans Petter, Hack,  Melanie
Hans Petter Graver, Seines Zeichens Ordinarius am Institut für Privatrecht der Universität Oslo, arbeitet in seinem Buch „Richter im Krieg“ die Rolle der deutschen und norwegischen Gerichte während der Besatzungszeit von 1940 bis 1945 auf. „Furchtbare Juristen“ verrichteten während des Zweiten Weltkriegs auch in Norwegen ihren „Dienst“, allen voran jene des Reichskriegsgerichts, des SS- und Polizeigerichts Nord sowie diverser Sondertribunale und Standgerichte. Während die Nazifizierung nicht zuletzt durch den Nasjonal Samling fast das gesamte Rechtswesen erfasste, gab es auch Protest in der Richterschaft. Wie ist jedoch der relativ geringe Widerstand zu erklären? Wie ließen sich „nationalsozialistischer Geist“ mit richterlichem Selbstverständnis und professionellem Berufsethos vereinbaren? Hans Petter Graver gibt nun auch für die Leserschaft im deutschsprachigen Raum einen spannenden Einblick in eine Zeit voller Gewissensfragen.
Aktualisiert: 2019-06-05
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Geschichte und Region/Storia e regione 27/2 (18)

Geschichte und Region/Storia e regione 27/2 (18) von Clementi,  Siglinde, Maegraith,  Janine
Das Verfügen über materielle Güter – Geld, Liegenschaften, persönliche Gegenstände – bestimmt bis heute die Handlungsspielräume von Frauen und Männern. Historisch gesehen ging es bei Vermögensübertragungen nicht nur um die persönliche Absicherung, sondern wesentlich um die Konstituierung und Aufrechterhaltung von Verwandtschaftsräumen. Die Beiträge in diesem Heft befassen sich mit der Frage des Zusammenspiels von gesetztem Recht und Rechtspraxis in Bezug auf das Ehegüterrecht und das Erbrecht in unterschiedlichen Regionen Österreichs, Italiens, Deutschlands und der Schweiz in der Frühen Neuzeit. *************** INHALT EDITORIAL / EDITORIALE VERMÖGEN UND VERWANDTSCHAFT /PATRIMONIO E PARENTELA Birgit Heinzle Gemeinsam oder getrennt? Ehegüterpraxis in den obersteirischen Herrschaften Aflenz und Veitsch, 1494–1550 Siglinde Clementi Heiraten in Grenzräumen. Vermögensarrangements adeliger Ehefrauen und -männer im frühneuzeitlichen Tirol Laura Casella I beni della nobiltà nel Friuli moderno: un quadro d’insieme e alcuni casi di rivendicazioni maschili e femminili Gesa Ingendahl Verträgliche Allianzen. Verwandtschaftsbeziehungen in Heiratsverträgen der Freien Reichsstadt Ravensburg Cinzia Lorandini Patrimoni familiari indivisi e attività d’impresa in età moderna: il caso dei Salvadori di Trento Jon Mathieu Vermögensarrangements und Verwandtschaft im frühneuzeitlichen Graubünden: Grundmuster, Wandel, Einordnung AUFSÄTZE / CONTRIBUTI Andrea Sarri Tra “guerra giusta”, “guerra santa” e “castigo di Dio”. La diocesi di Bressanone e il vescovo Franz Egger nella Grande Guerra FORUM Klara Meßner Zwischen den Staaten – zwischen den Stühlen. Die Kinder- und Jugendpsychiatrie/-psychotherapie und deren Vorläufer in Südtirol nach 1945 aus der Sicht einer Akteurin Ulrich Beuttler Alfred Quellmalz – auch heute noch eine Reizfigur. Besprechung des Dokumentarfilms von Mike Ramsauer REZENSIONEN / RECENSIONI Markus A. Denzel/Andrea Bonoldi/Anne Montenach/Françoise Vannotti (Hg.), Oeconomia Alpium I: Wirtschaftsgeschichte des Alpenraums in vorindustrieller Zeit. Forschungsaufriss, -konzepte und –perspektiven (Gerhard Fouquet) Davide De Franco, La difesa delle libertà. Autonomie alpine nel Delfinato tra continuità e mutamenti (secoli XVII–XVIII) (Marco Meriggi) Ingrid Bauer/Christa Hämmerle (Hg.), Liebe schreiben. Paarkorrespondenzen im Kontext des 19. und 20. Jahrhunderts (Takemitsu Morikawa) James R. Dow, Angewandte Volkstumsideologie. Heinrich Himmlers Kulturkommissionen in Südtirol und der Gottschee (Stefan Lechner) Stefan Lechner/Andrea Sommerauer/Friedrich Stepanek, Beiträge zur Geschichte der Heil- und Pflegeanstalt Hall in Tirol im Nationalsozialismus und zu ihrer Rezeption nach 1945. Krankenhauspersonal – Umgesiedelte SüdtirolerInnen in der Haller Anstalt – Umgang mit der NS-Euthanasie seit 1945 (Wolfgang Weber) ABSTRACTS AUTOREN UND AUTORINNEN / AUTORI E AUTRICI
Aktualisiert: 2019-06-05
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100 Jahre Rechtswissenschaft an der Universität Hamburg

100 Jahre Rechtswissenschaft an der Universität Hamburg von Bachmann,  Sarah A., Jeßberger,  Florian, Kotzur,  Markus, Repgen,  Tilman
Der 100. Jahrestag der Gründung der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg bietet eine willkommene Gelegenheit zu einer Standortbestimmung mit historischer Perspektive. Mit ihren mehr als 40 Beiträgen eröffnet die Festschrift ein bisher unerreichtes Panorama der Rechtswissenschaft in Hamburg. Biographische Einzelstudien und institutionelle Überblicke verschaffen dem Leser eine lebendige Anschauung von einer Fakultät, die sich als Neuling im Kreis der juristischen Fakultäten sehr rasch einen Namen als Einrichtung gemacht hat, die ihre Schwerpunkte stets in den Grundlagenfächern und den internationalen Fragen des Rechts gesehen hat. Ebenso bemerkenswert ist die kontinuierliche Offenheit der Hamburger Fakultät für Innovationen in der Lehre. Wiederholt war die Fakultät hierbei auch Vorreiterin in der Bundesrepublik. Mit Beiträgen von:Ivo Appel, Klaus Bartels, Jürgen Basedow, Alexander Baur, Jörg Berkemann, Wolfgang Berlit, Reinhard Bork, Hans Peter Bull, Jochen Bung, Wilhelm Degener, Dagmar Felix, Gerrit Frotscher, Julia Geneuss, Armin Hatje, Rolf Herber, Heribert Hirte, Wolfgang Hoffmann-Riem, Florian Jeßberger, Hinrich Julius, Rainer Keller, Robert Koch, Markus Kotzur, Maximiliane Kriechbaum, Milan Kuhli, Otto Luchterhandt, Ulrich Magnus, Peter Mankowski, Jean Mohamed, Stefan Oeter, Marian Paschke, Arne Pilniok, Tilman Repgen, Wolf-Georg Ringe, Bernd-Rüdeger Sonnen, Mareike Schmidt, Hans-Heinrich Trute, Stefan Voigt, Moritz Vormbaum, Albrecht Zeuner
Aktualisiert: 2019-06-06
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Verkehrte Leidenschaft

Verkehrte Leidenschaft von Greif,  Elisabeth
Die vorliegende Arbeit setzt sich aus diskursanalytischer Perspektive mit der rechtshistorischen Entwicklung des Straftatbestandes der »Unzucht wider die Natur mit Personen desselben Geschlechts« (§ 129 I b StG) auseinander. Das Untersuchungsmaterial bilden zeitgenössische rechts- und sexualwissenschaftliche Quellen sowie 280 Akten aus Strafverfahren wegen gleichgeschlechtlicher Unzucht vor dem Landesgericht Linz aus den Jahren 1918–1938. Anhand dieses Materials wird untersucht, wie sich unterschiedliche Wissensbestände über Sexualität auf den juristischen Umgang mit dem Straftatbestand auswirkten, wie und von wem »Unzüchtiges« im juristischen Diskurs zur Sprache gebracht wurde und wie dies auf Vorstellungen des »Unzüchtigen«, des Geschlechtlichen und der Geschlechter einwirkte. Den rechtlichen Rahmen für diese Aushandlungs- und Verhandlungsprozesse des »Unzüchtigen« bilden die Entwicklung des Straftatbestandes von der Constitutio Criminalis Theresiana bis zum Strafgesetz 1852, seine Auslegung durch Rechtsprechung und Rechtswissenschaft sowie die strafverfahrensrechtlichen Regelungen. […] Anhand der einzelnen Abschnitte eines Strafverfahrens wird dargestellt, welche Sprechsituationen die an Unzuchtsverfahren Beteiligten vorfanden, das heißt, wie die juristische Bewertung ihres Handelns von prozessualen Rahmenbedingungen, außerrechtlichen Diskursen und Narrativen geprägt war. Hierbei zeigen sich Unterschiede in der Strafverfolgung hinsichtlich Verfolgungsraum, Geschlecht, Alter und Schichtzugehörigkeit sowie im Hinblick auf die politischen Verhältnisse.
Aktualisiert: 2019-06-04
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Rechtskulturvergleich zur Gleichstellung nichtehelicher Kinder

Rechtskulturvergleich zur Gleichstellung nichtehelicher Kinder von Schnitzler,  Antonia
Antonia Schnitzler untersucht die Gleichstellung nichtehelicher Kinder in Deutschland und England rechtsvergleichend. Dabei geht es ihr auch um die Frage, wie die Rechtsordnungen gesellschaftliche Veränderungen verarbeiten. Deshalb wählt die Autorin keinen primär normativen Ansatz, sondern bezieht den historisch-gesellschaftlichen Kontext im Sinne eines Rechtskulturvergleichs ein.Hierfür werden die Beiträge am Reformprozess beteiligter Akteure und die den Diskurs prägenden Argumentationslinien beleuchtet und aufgefundene Unterschiede einer rechtskulturellen Analyse unterzogen. Diese fördert restaurative Elemente in der englischen Rechtskultur zu Tage und kontrastiert sie mit beschleunigenden Faktoren in Deutschland. So werden die Eigentümlichkeiten der Reformprozesse zu einem rechtskulturellen Gesamtbild verdichtet und damit ein Beitrag zu einem Gesamtvergleich der beiden Rechtsordnungen geleistet.
Aktualisiert: 2019-05-30
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Geschichte der Konfliktregulierung

Geschichte der Konfliktregulierung von Collin,  Peter, Decock,  Wim, Grotkamp,  Nadine, Seelentag,  Anna, von Mayenburg,  David
Das vierbändige Werk „Geschichte der Konfliktregulierung“ wurde von namhaften internationalen Expertinnen und Experten geschrieben und soll als zentrales Referenzmedium für die historische Dimension aller Formen der Streitentscheidung dienen. Der Aufbau orientiert sich an den vier Epochen Antike, Mittelalter, Frühe Neuzeit und 19./20. Jahrhundert. Zugleich wird eine europäische Perspektive eingenommen, die sich sowohl in den einzelnen Kapiteln als auch in speziellen Länderforschungsberichten niederschlägt. Nach einer Einführung in die jeweilige Epoche werden einerseits Konfliktlösungsmodelle und -institutionen sowie andererseits Kernfragen und Zentralprobleme behandelt. Rechtshistorische Dokumente runden die Darstellung ab. Der vorliegende Band 4 umfasst Beiträge zur Neuzeit.
Aktualisiert: 2019-06-06
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