Was heißt es eigentlich, ein Kind zu sein? Keine einfache Frage. Schon allein die Vorstellung davon, wie Kinder sind und wie sie sein sollen, ändert sich ständig, die allgemeinen Lebensumstände sowieso. Vor allem aber ist das Kindsein eine zutiefst individuelle Angelegenheit. In zwölf Kapiteln versteht sich das reich illustrierte Begleitbuch zur Ausstellung auf der Schallaburg als Würdigung eines Themas, das uns alle betrifft. Von Exponaten inspirierte Kurzgeschichten, kulturgeschichtliche Essays und Interviews mit Kindern zeichnen ein vielfältiges Bild vom Kindsein heute und damals und fordern dazu auf, die Welt wieder einmal ein wenig mehr durch die Augen eines Kindes zu sehen.
Mit Textbeiträgen von Susanne Ayoub, Anna Baar, Andrea Maria Dusl, Dominik Heher, Paulus Hochgatterer, Heinz Janisch, Gertraud Klemm, Ana Marwan, Christoph Mauz, Mieze Medusa, Julya Rabinowich, Julian Schutting, Cornelia Travnicek und mit Illustrationen von Cristóbal Schmal.
Aktualisiert: 2023-05-13
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Was heißt es eigentlich, ein Kind zu sein? Keine einfache Frage. Schon allein die Vorstellung davon, wie Kinder sind und wie sie sein sollen, ändert sich ständig, die allgemeinen Lebensumstände sowieso. Vor allem aber ist das Kindsein eine zutiefst individuelle Angelegenheit. In zwölf Kapiteln versteht sich das reich illustrierte Begleitbuch zur Ausstellung auf der Schallaburg als Würdigung eines Themas, das uns alle betrifft. Von Exponaten inspirierte Kurzgeschichten, kulturgeschichtliche Essays und Interviews mit Kindern zeichnen ein vielfältiges Bild vom Kindsein heute und damals und fordern dazu auf, die Welt wieder einmal ein wenig mehr durch die Augen eines Kindes zu sehen.
Mit Textbeiträgen von Susanne Ayoub, Anna Baar, Andrea Maria Dusl, Dominik Heher, Paulus Hochgatterer, Heinz Janisch, Gertraud Klemm, Ana Marwan, Christoph Mauz, Mieze Medusa, Julya Rabinowich, Julian Schutting, Cornelia Travnicek und mit Illustrationen von Cristóbal Schmal.
Aktualisiert: 2023-04-13
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Dieses Buch möchte Sie mit dem Reigen unterschiedlichster Landschaften vertraut machen, die sich in Niederösterreich südlich der Donau zu einem harmonischen Ganzen fügen.
Es lädt ein, dem Leben und Wirken berühmter Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Kunst und Kultur nachzuspüren.
Begeben Sie sich mit dem Autor auf die eine oder andere Zeitreise und durchforsten Sie das faszinierende Gedächtnis des Landes.
Historisch Bedeutsames, Rätselhaftes, Geheimnisvolles und Kurioses wird Ihnen dabei begegnen.
Aktualisiert: 2023-03-10
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Bis heute hält sich das Bild von den wilden Reiterhorden aus dem Osten, deren Kampfkraft auch gerne von etablierten Mächten in Anspruch genommen wurde. Doch die Steppennomaden waren nicht nur zähe Krieger. Als Händler und Hirten hatten sie Moden, Bräuche und Technologien im Gepäck. In Europa machten Klima, Bodengüte und Bewaldung eine weiträumige Wanderweidewirtschaft unnötig. Viele Nomaden wurden sesshaft. Die Viehzucht blieb ihnen wichtig, doch zuletzt unterschieden sie sich kaum noch von ihren Nachbarn. Allein die wehrhafte Oberschicht pflegte die Traditionen der Steppe noch länger.
Dieser Begleitband zur gleichnamigen Sonderausstellung »Reiternomaden in Europa — Hunnen, Awaren, Ungarn« liefert in Essays einen Querschnitt zur Geschichte dieser Völkerschaften in Europa und darüber hinaus einen Überblick zu den wichtigsten archäologischen Funden — ergänzt durch Funde aus Mitteldeutschland seit der Spätbronzezeit. Primär vertreten sind herausragende Funde aus Sammlungen in Ungarn, Österreich und der Slowakei.
Zumindest seit der Bronzezeit kamen immer wieder Nomaden aus der weiten eurasischen Grassteppe bis nach Mitteleuropa. Ganz nah an der Natur waren sie imstande, auch in kargen Landschaften sich und ihre Herden zu ernähren. Sie stellten fast alles selbst her, was man zum Leben benötigte: Gegenstände aus Holz, Bein, Textilien, Filze, Leder, aber auch Eisengegenstände, von geschickten Schmieden aus lokalen Erzen produziert. Die Pferdezüchter waren natürlich brilliante Reiter und Jäger, und von da ist es zum Krieger nicht weit. Schon bei den Skythen bildete sich eine spezialisierte Kämpferschicht heraus, quasi Berufssoldaten, die hervorragend ausgerüstet als Gegner gefürchtet, als Bündnispartner aber begehrt waren.
Die Migranten aus der Steppe brachten viele Innovationen nach Europa, z. B. den eisernen Steigbügel im 6. Jh. aus China, aber sie spielten auch eine wichtige Rolle im Fernhandel mit Luxusgütern wie Edelsteinen oder Gewürzen.
Niedergelassen in Mitteleuropa passten sie sich immer mehr den benachbarten Gesellschaften an. So wurde aus dem bulgarischen Nomadenvolk im 9. Jh. ein zentralistisches, christliches Königreich, die Ungarn zogen im 10. Jh. nach. Bulgarien und Ungarn sind heute Mitglieder der Europäischen Union.
Die Steppenvölker aus dem Osten sind aus der europäischen Geschichte nicht wegzudenken und es war Zeit, sie in einer großen Ausstellung genauer zu beleuchten. Sie fokussiert auf die drei frühmittelalterlichen Reiche der Hunnen, Awaren und Ungarn sowie ihre kulturellen Beziehungen, erstmals in vergleichender Perspektive. Die zahlreichen Exponate, meist aus Metall, werden ergänzt durch Objekte von neuzeitlichen Nomaden, um eine Vorstellung von der Pracht und Farbigkeit der organischen Welt der Steppenleute zu vermitteln.
VORWORT
Von wegen eintönig - Geografie, Klima und Vegetation der Eurasischen Steppe
Lebenskünstler - Die Entwicklung des Nomadismus in der Eurasischen Steppe
Die Zügel der Macht - Die Herausbildung berittener nomadischer Eliten in den Eurasischen Steppen
Dschingis Khan und die Komantschen - Nomadische Imperien und sesshafte Großreiche in globaler Perspektive
Kontakte und Konfrontationen - Die zentralasiatischen Nomaden, China und die Seidenstraße
Die Steppe in Bewegung - Hunnen, Alanen, Türken, Chasaren
Die ersten historisch bezeugten Reiterkrieger in Mitteleuropa - Die Kimmerier und Skythen
Plünderer, Sklavenhändler, Reichsgründer - Gedanken zum »Schatz von Witaszkowo/Vettersfelde«
Skythen im nördlichen Schwarzmeergebiet - Ein frühskythischer Grabkomplex vom Mamai-Gora
Import oder Nachahmung? - Der Dolchhort von Klein Neundorf bei Görlitz
Im Randgebiet steppennomadischer Einflüsse - Hunnen, Awaren und Ungarn in Mitteldeutschland?
Großes Theater - Inszenierung von Macht an den Höfen der Steppenfürsten
Unbequeme Nachbarn? - Der wirtschaftliche Austausch zwischen Reiternomaden und Sesshaften
Die Sprache der Münzen - Römische und Byzantinische Prägungen im Karpatenbecken
Die Hunnen und Rom - Kurze Geschichte einer komplizierten Beziehung
Entfernte Verwandte? - Von den Xiōngnú zu den Hunnen
»Sie riefen uns herbei und nahmen uns bei sich auf« - Fragen der Siedlungsforschung im Reich Attilas
Des Hunnenkönigs viele Völker - Gesellschaftliche Strukturen im Hunnenreich
Die Herrin von Untersiebenbrunn - Repräsentationskultur der hunnenzeitlichen Oberschicht
Kopfsache - Künstliche Schädeldeformation als globales Phänomen
Der Herr und sein Pferd - Ein hunnenzeitliches Grab mit abgezogenem Pferdefell
»Verbinde und herrsche« - Die hunnische Konföderation als (kurzfristiges) Erfolgsmodell
Was kam nach Attila? - Der Zusammenbruch der hunnischen Konföderation
Barbar, Dämon oder Staatsmann? - Die vielen Facetten König Attilas
Woher kamen die Awaren? - Eine Spurensuche zwischen Schriftquellen und Genforschung
Leben und leben lassen - Die Herrschaft der Awaren im Karpatenbecken
Vom Umgang mit Toten - Frühawarische Bestattungssitten im Vergleich
Bestattung und Identität - Die Szegvár-Gruppe und ihre kulturellen Verbindungen
Auf Eisen gebettet - Der Krieger von Derecske – Ein Mitglied der schweren Kavallerie des awarischen Heeres
Zwei Kilo Gold zum Abschied - Das frühawarische Prunkgrab von Kunbábony
Im Zentrum der Macht - Auf der Suche nach dem Sitz des Awaren-Khagans
Bilder für den Herrscher - Der Goldschatz von Sânnicolau Mare/Nagyszentmiklós
Pflanzenwerk und Fabelwesen - Nomadische Kunst der späteren Völkerwanderungszeit im Karpatenbecken
Christen im Awarenreich - Das spätrömische Kastell von Keszthely-Fenékpuszta und die Keszthely-Kultur
Wer ist der Mann mit Schlange und zwei Schwertern? - Die Schnalle von Kölked-Feketekapu
Feindbild und Faszinosum - Der awarische Blick auf Byzanz
Global Player - Awarische Netzwerke von den Alpen bis zum Schwarzen Meer
Verborgenem Wissen auf der Spur - Hunnen- und awarenzeitliche Feinschmiedeprodukte
Die Sprache der Ohrringe - Das Frauengrab 144 von Mödling – An der Goldenen Stiege
Game Over - Die Zerstörung des Awarenreiches und die karolingische Neuordnung
Neue Zeiten, neue Mächte - Priwina und die Entstehung der Stadt Mosaburg (Zalavár)
Projekt Landnahme - Die Geschichte der Ungarn bis zur Gründung des christlichen Königreiches
Jurte oder Haus? - Zur Siedlungsarchäologie des 10. Jahrhunderts im Karpatenbecken
Die letzte Reise - Ungarische Bestattungsriten im 10. Jahrhundert
Heldengrab - Der frühungarische Krieger aus Gnadendorf im Weinviertel
Auf der Überholspur - Der Aufstieg der Árpáden in Ungarn
Revolutionär und Heiliger - Das Vermächtnis König Stephans I. von Ungarn
Autorinnen und Autoren
Bildnachweise
Aktualisiert: 2022-12-22
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