In den letzten Jahrzehnten ist ein Wandel im Kriegsgeschehen zu verzeichnen, der sich auch auf die Kriegsforschung auswirkt.
Prozesse der staatlichen Entgrenzung und Denationalisierung führten zu neuen Formen der Kriegsführung. Damit verbunden sind auch eine Regionalisierung und Transnationalisierung von Krieg und die Entstehung von regionalen Konfliktsystemen. Diese sind gekennzeichnet durch interdependente gewaltsame Konflikte unter Beteiligung unterschiedlicher Akteure, die auf verschiedenen Handlungsebenen aufgrund von gegensätzlichen Interessen miteinander konkurrieren und/oder in komplexen Netzwerken miteinander interagieren. Das Phänomen der regionalen Konfliktsysteme wurde bislang jedoch nur unzureichend
theoretisch erfasst und nur vereinzelt empirisch erforscht. Dieses
Forschungsdesiderat ist der Ausgangspunkt für die Untersuchung. Sie ist
geleitet von zwei zentralen, interdependenten Forschungsfragen: Welche
strukturellen Rahmenbedingungen ermöglichen das Auftreten regionaler
Konfliktsysteme und der daran beteiligten Gewaltakteure? Auf Grundlage dieser Erkenntnisse untersucht die Autorin, welche Faktoren zu
einer tatsächlichen Ausbreitung kriegerischer Gewalt in Regionen führen. In
diesem Zusammenhang werden auch die Gewaltdynamiken und die Interaktionen der Akteure sowie die Motive und Intentionen ihres Handelns betrachtet. Zur Beantwortung
dieser Fragen wird ein theoretisches Konzept auf sozialkonstruktivistischer Basis
entwickelt, das die bisherigen theoretischen Schwächen im Umgang mit regionalen
Konfliktsystemen ausgleicht. Von besonderer Bedeutung sind das Zusammenspiel
von Konflikt, Region und Sicherheit und die daraus resultierende Öffnung der
methodologischen wie auch der Akteursperspektive. Das theoretische Konzept der
regionalen Konfliktsysteme wird mit Hilfe einer multi-Value Qualitative Comparative
Analysis (mvQCA) anhand der Kriege mit regionaler Komponente in Sub-Sahara
Afrika seit dem Ende des Kalten Krieges getestet.
Aktualisiert: 2023-06-12
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Unternehmensführung in Südafrika (Südafrikanische Corporate Governance-Agenda) gibt einen tiefen Einblick in die Praxis der Unternehmensführung Südafrikas und deren Bedeutung. Dies ist ein echter Leitfaden für jeden, der ein Unternehmen in Südafrika gründen möchte. Südafrika ist eine Art Tor nach Afrika südlich der Sahara. Anhand dieses Schriftwerks werden Sie in der Lage sein, um die Corporate-Governance-Agenda der Länder südlich der Sahara besser zu verstehen. Das Buch dient Unternehmern und Business-Profis auch als tieferer Leitfaden zum Verständnis des südafrikanischen Umfelds bei der Gründung eines Unternehmens, insbesondere in diesem 21. Jahrhundert, der Ära der Digitalisierung und künstlichen Intelligenz.
Aktualisiert: 2022-04-28
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In den letzten Jahrzehnten ist ein Wandel im Kriegsgeschehen zu verzeichnen, der sich auch auf die Kriegsforschung auswirkt.
Prozesse der staatlichen Entgrenzung und Denationalisierung führten zu neuen Formen der Kriegsführung. Damit verbunden sind auch eine Regionalisierung und Transnationalisierung von Krieg und die Entstehung von regionalen Konfliktsystemen. Diese sind gekennzeichnet durch interdependente gewaltsame Konflikte unter Beteiligung unterschiedlicher Akteure, die auf verschiedenen Handlungsebenen aufgrund von gegensätzlichen Interessen miteinander konkurrieren und/oder in komplexen Netzwerken miteinander interagieren. Das Phänomen der regionalen Konfliktsysteme wurde bislang jedoch nur unzureichend
theoretisch erfasst und nur vereinzelt empirisch erforscht. Dieses
Forschungsdesiderat ist der Ausgangspunkt für die Untersuchung. Sie ist
geleitet von zwei zentralen, interdependenten Forschungsfragen: Welche
strukturellen Rahmenbedingungen ermöglichen das Auftreten regionaler
Konfliktsysteme und der daran beteiligten Gewaltakteure? Auf Grundlage dieser Erkenntnisse untersucht die Autorin, welche Faktoren zu
einer tatsächlichen Ausbreitung kriegerischer Gewalt in Regionen führen. In
diesem Zusammenhang werden auch die Gewaltdynamiken und die Interaktionen der Akteure sowie die Motive und Intentionen ihres Handelns betrachtet. Zur Beantwortung
dieser Fragen wird ein theoretisches Konzept auf sozialkonstruktivistischer Basis
entwickelt, das die bisherigen theoretischen Schwächen im Umgang mit regionalen
Konfliktsystemen ausgleicht. Von besonderer Bedeutung sind das Zusammenspiel
von Konflikt, Region und Sicherheit und die daraus resultierende Öffnung der
methodologischen wie auch der Akteursperspektive. Das theoretische Konzept der
regionalen Konfliktsysteme wird mit Hilfe einer multi-Value Qualitative Comparative
Analysis (mvQCA) anhand der Kriege mit regionaler Komponente in Sub-Sahara
Afrika seit dem Ende des Kalten Krieges getestet.
Aktualisiert: 2023-03-14
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Das Werk geht den internen und äußeren Gründen der wirtschaftlichen und politischen Marginalisierung Sub-Sahara- Afrikas nach und macht konkrete Handlungsvorschläge. So werden die historisch problematischen Ausgangsbedingungen der Region für eine erfolgreiche und aktive Teilnahme am Globalisierungsprozeß dargelegt. Ferner wird darauf hingewiesen, daß die Globalisierung bisher an Sub-Sahara-Afrika vorbeigegangen ist. Von allen Erdteilen lebt in Sub-Sahara-Afrika der größte Anteil der Bevölkerung in absoluter Armut, Da hier die Bedeutung im Welthandel und des Standortes für Direktinvestitionen sehr gering ist. Aus der Sicht der Christlichen Sozialethik, die sich einer "vorrangigen Option für die Armen" verpflichtet weiß, ist Globalisierung vor allem daran zu messen, ob gerade auch die Ärmsten davon profitieren und sie die Chance erhalten, ihre Lebenssituation nachhaltig zu verbessern. Diese gebietet der zentrale sozialethische Gesichtspunkt der Beteiligungsgerechtigkeit. Die Studie analysiert, weshalb die positiven Auswirkungen der Globalisierung in Sub-Sahara-Afrika nicht wirksam geworden sind und unter welchen Rahmenbedingungen und Voraussetzungen eine bessere Integration in die Weltwirtschaft ermöglicht werden kann.
Aktualisiert: 2020-12-04
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In den letzten Jahrzehnten ist ein Wandel im Kriegsgeschehen zu verzeichnen, der sich auch auf die Kriegsforschung auswirkt.
Prozesse der staatlichen Entgrenzung und Denationalisierung führten zu neuen Formen der Kriegsführung. Damit verbunden sind auch eine Regionalisierung und Transnationalisierung von Krieg und die Entstehung von regionalen Konfliktsystemen. Diese sind gekennzeichnet durch interdependente gewaltsame Konflikte unter Beteiligung unterschiedlicher Akteure, die auf verschiedenen Handlungsebenen aufgrund von gegensätzlichen Interessen miteinander konkurrieren und/oder in komplexen Netzwerken miteinander interagieren. Das Phänomen der regionalen Konfliktsysteme wurde bislang jedoch nur unzureichend
theoretisch erfasst und nur vereinzelt empirisch erforscht. Dieses
Forschungsdesiderat ist der Ausgangspunkt für die Untersuchung. Sie ist
geleitet von zwei zentralen, interdependenten Forschungsfragen: Welche
strukturellen Rahmenbedingungen ermöglichen das Auftreten regionaler
Konfliktsysteme und der daran beteiligten Gewaltakteure? Auf Grundlage dieser Erkenntnisse untersucht die Autorin, welche Faktoren zu
einer tatsächlichen Ausbreitung kriegerischer Gewalt in Regionen führen. In
diesem Zusammenhang werden auch die Gewaltdynamiken und die Interaktionen der Akteure sowie die Motive und Intentionen ihres Handelns betrachtet. Zur Beantwortung
dieser Fragen wird ein theoretisches Konzept auf sozialkonstruktivistischer Basis
entwickelt, das die bisherigen theoretischen Schwächen im Umgang mit regionalen
Konfliktsystemen ausgleicht. Von besonderer Bedeutung sind das Zusammenspiel
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regionalen Konfliktsysteme wird mit Hilfe einer multi-Value Qualitative Comparative
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Afrika seit dem Ende des Kalten Krieges getestet.
Aktualisiert: 2023-04-04
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