Angewandte Verhältnisse

Angewandte Verhältnisse von Schulz,  Kristin
Angewandte Verhältnisse – das sind Gedichte über unbequeme Verhältnisse, die zum Aufstand rufen, bis die Stellungen ausgeschritten sind und die Grenzen sich weiten. Sie umkreisen den Irrsinn und schweifen ins Wortwörtliche aus: Von Affe bis Zaum sind die Kose- wie Schimpfworte adressiert, mal Widmungen und Wendungen, mal kinderleichte Kinderlieder, aus schiefschwarzem Mund gesungen. Im Versuch, sich einen schlafwandlersicheren Reim auf die Dinge zu machen, die sich nicht fügen, ohne zu lügen, wird die eigene Stimme wieder vernehmbar.
Aktualisiert: 2019-05-23
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Liebe, Lust und Abenteuer

Liebe, Lust und Abenteuer von Troller,  Georg Stefan
Muhammad Ali, Josephine Baker, Brigitte Bardot, Marlon Brando, Coco Chanel, Salvador Dalí, Marlene Dietrich, Juliette Gréco, Audrey Hepburn, John Malkovich, W. Somerset Maugham, Édith Piaf, Pablo Picasso, Jean-Paul Sartre, Romy Schneider … Er hatte sie alle vor der Kamera oder vorm Mikrofon. Georg Stefan Troller, Jahrhundertmensch und Lebenskünstler, berichtet von 97 unvergesslichen Begegnungen mit Größen aus Kunst, Film und Fernsehen, Musik, Showbusiness und Politik – sogar eine Wahrsagerin ist dabei. Entstanden ist eine Mischung aus intimen Interviews, Aphorismen, Anekdoten, Bonmots, Fotografien und Geschichten, die in vielfältiger Form das Kernthema der menschlichen Existenz umkreisen: den Eros, unsere Trieb- und Antriebskraft. Die Liebe in ihrer körperlichen und geistigen Gestalt, der Sprung vom petite mort zu dessen großem Bruder, die latente Gefahr des Lebens und der Liebe selbst: Dies ist der Stoff des ewig alten aber ständig neuen Abenteuers, unwiderstehlich dargeboten von prominenten Protagonisten.
Aktualisiert: 2019-05-09
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Spiel-Figuren in den Texten Thomas Braschs

Spiel-Figuren in den Texten Thomas Braschs von Faber,  Silke
"BRUNKE: Es muß was ganz anderes her … etwas, das den Zugriff lohnt und eine neue Arbeit möglich macht." (Thomas Brasch: Domino) Silke Faber konkretisiert dieses "etwas", indem sie der Diskussion um Formen postdramatischer Figurationen ein neues Figurenkonzept beisteuert, das sie mit dem Begriff "Spiel-Figur" fasst. Nach einem formgeschichtlichen Überblick über die Figur als Strukturelement von Theater-Texten entwickelt sie das neue Konzept zunächst systematisch und verifiziert es dann an Texten Thomas Braschs. Dabei wird deutlich, dass die Spiel-Figur aufgrund ihrer Fähigkeit, eine Vielzahl unterschiedlicher Formen zu erfassen, nicht nur als wertvolles Beschreibungs- und Analyseparadigma postmoderner Theater-Texte gelten kann, sondern auch allgemein anwendbar ist. Besonderes Augenmerk legt Faber auf die Betrachtung intertextueller Spiel-Figuren im Werk Braschs, geht damit über die Analyse eines Einzeltextes hinaus und überträgt literaturwissenschaftliche Erkenntnisse der Intertextualitätstheorie auf den Bereich der Figuration.
Aktualisiert: 2019-03-20
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Berlin – Stadt der Revolte

Berlin – Stadt der Revolte von Sontheimer,  Michael, Wensierski,  Peter
"Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt" Überall in Berlin finden sich Orte, die Schauplätze von Revolten waren: der Studentenbewegung im Westen, der Oppositionellen im Osten, der Feministinnen, Hausbesetzer und Punks in beiden Teilen der Stadt. So sehr sich die Reaktionen der jeweiligen Staatsmacht auf die jungen Rebellen beiderseits der Mauer auch unterschieden, überraschend ähnlich waren die Motive und der Mut der Menschen, die gegen überholte Ordnungen und Autoritäten aufbegehrten. Michael Sontheimer und Peter Wensierski erzählen die jüngere Geschichte einer aufsässigen Metropole anhand von Wohnungen, Häusern, Straßen und Plätzen. Gestützt auf umfassende Recherchen und Gespräche mit den Beteiligten, lassen sie eine Topographie der Revolte entstehen, die zum Flanieren, Entdecken und Staunen einlädt.
Aktualisiert: 2019-03-19
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Ab jetzt ist Ruhe

Ab jetzt ist Ruhe von Brasch,  Marion
»Ab jetzt ist Ruhe« – dieser Spruch, den die unruhigen Kinder mit ihrer Mutter aufsagten und der sie in den Schlaf geleiten sollte, liegt wie ein Motto über dem Familienroman von Marion Brasch. Die jüdischen Eltern, die sich im Exil in London kennenlernten, gründeten die Existenz ihrer jungen Familie in Ostberlin, wo der Vater nach dem Krieg seine Ideale als Politiker verwirklichen wollte. Die drei Söhne – zwei davon wurden Schriftsteller, der mittlere Schauspieler – revoltierten gegen die Autorität der Vätergeneration und scheiterten an der Wirklichkeit, während die kleine Schwester Versöhnung und Ausgleich suchte und oft genug damit an Grenzen stieß, auch an die eigenen. Marion Brasch ist mit diesem Roman ein bewegender, oft witziger Rückblick auf die Geschichte ihrer Familie gelungen, gleichzeitig erzählt sie ihr eigenes Leben in einem Land, das es heute nicht mehr gibt.
Aktualisiert: 2019-06-10
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Nachtbus nach Mitte

Nachtbus nach Mitte von Hoyer,  Birger, Jankowski,  Martin
Berlin ist immer Gegenstand poetischer Reflexion gewesen. Jeder Lyrik-Interessierte kennt die klassischen Berlin-Gedichte von der Romantik bis zur Neuen Sachlichkeit. Doch wie schreiben gegenwärtige Dichter über die alte und neue deutsche Hauptstadt? Die Berliner Lyriker Martin Jankowski und Birger Hoyer haben sich auf die Suche nach dem heutigen Sound der Hauptstadt begeben und Gedichte von Autorinnen und Autoren zusammengeführt, die eines eint: die lyrische Suche nach der Stadt Berlin. Mit ihren Stimmen entsteht trotz aller Kontraste das schlüssige Bild einer so offenen wie vielfältigen Stadt, die sich jeder endgültigen Beschreibung entzieht. Nachkriegszeit, Kalter Krieg und Wendezeit haben ihre Spuren hinterlassen, doch etwas ganz Neues ist entstanden und hat auch in der Poesie Einzug gehalten. Die zum Teil erstmals veröffentlichten Gedichte präsentieren den lyrischen Klang des neuen, gegenwärtigen Berlin. Zu Wort kommen unter anderen: Mirko Bonné, Thomas Brasch, Ulrike Draesner, Tanja Dückers, Günter Bruno Fuchs, Uwe Greßmann, Norbert Hummelt, Thomas Kling, Björn Kuhligk, Günter Kunert, Bert Papenfuß, Marion Poschmann, Ilma Rakusa, Monika Rinck, Joachim Sartorius, Kathrin Schmidt, Tom Schulz, Lutz Seiler, Ulf Stolterfoht, Jan Wagner und Peter Wawerzinek.
Aktualisiert: 2017-07-06
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Und ich fragte den Vogel

Und ich fragte den Vogel von Scheuermann,  Silke, Spiegel,  Hubert
Wer hat sich nicht schon einmal gefragt, was Schriftstellern beim Lesen der Bücher ihrer Kollegen durch den Kopf geht? Über solche 'Lyrischen Momente' gibt die Autorin Silke Scheuermann in ihrem neuen Buch Auskunft. Kritisch und leidenschaftlich erzählt sie von Büchern und Gedichten, die sie beeindruckt und inspiriert haben. Mit Scharfsinn, Witz und Einfühlungsvermögen denkt sie nach über das Schreiben als Entwurf eines anderen Körpers, als Zugang zu etwas Magischem und Geheimnisvollem. Sie nimmt aber auch die Entstehungsbedingungen von Texten und das Leben ihrer Autoren in den Blick. Der Band versammelt Silke Scheuermanns poetologisches Schaffen: Neben ihrer Wiesbadener Poetikvorlesung sind dies ihre für die von Marcel Reich-Ranicki begründete Frankfurter Anthologie verfassten Gedichtinterpretationen sowie Rezensionen, Radiobeiträge, Essays und Reden. Die Texte aus den Jahren 2007 bis 2015 sind nach den Geburtsjahren der behandelten Dichter und Autoren angeordnet. Von der deutschen Romantik bis hin zu internationalen zeitgenössischen Dichtern lassen sie sich als persönliche Literaturgeschichte lesen.
Aktualisiert: 2019-01-24
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Liebe Macht Tod

Liebe Macht Tod von Brasch,  Thomas, Langhoff,  Matthias
LIEBE MACHT TOD heißt das Stück, das Thomas Brasch nach Shakespeares »Romeo und Julia« geschrieben hat. Den Titel verleiht es diesem Buch mit aktuellen und älteren Stücken von Thomas Brasch und verweist darüber hinaus auf die Leitmotive seines dramatischen Schaffens. Der Band versammelt das dramatische Poem »Falada«, den Theatertext »Ruzante«, das in Basel von Katharina Thalbach erstaufgeführte Kotzebue-Stück »Stiefel muß sterben«, das Drama »Die Trachinierinnen des Sophokles« und das Opernliberetto »Der Sprung«. Eingerahmt werden die Stücke durch die Texte »Vorspiel. Auf dem Theater« und »Nachspiel. Im Himmel«.
Aktualisiert: 2019-05-02
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