Herrschaft und Gesellschaft

Herrschaft und Gesellschaft von Di Fabio,  Udo
Das politische System der Gesellschaft besteht nicht nur aus Organisationen, die auf Amtsmacht konzentriert sind. Die Interaktion mit anderen Funktionssystemen und interne kommunikative Anschlussbedingungen erfordern eine andere, abstraktere Analyse von Macht und Herrschaft, die Zusammenhänge von Institutionen, funktionellen Leistungen und ideellen Prägekräften sichtbar macht. Der Staat ist seit längerem nicht mehr der klärende Ausgangspunkt oder die Matrix für Theoriebildung, er ist lediglich Gegenstand einer Theorie politischer Herrschaft. Staaten, supranationale oder internationale Organisationen sind unzweifelhaft wichtig, aber nicht notwendigerweise und immer das Zentrum politischer Herrschaft, wenn man unter Macht die Steigerung der Wahrscheinlichkeit zur Übernahme fremder Selektionen und Handlungsperspektiven (Gehorsam) versteht.
Aktualisiert: 2019-05-31
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Divergenz und Transformation

Divergenz und Transformation von Hoffmann,  Rhea
Die Arbeit untersucht mithilfe verfassungstheoretischer Annahmen die Auswirkungen des internationalen Investitionsschutzrechts auf die Ausgestaltung des Eigentumsschutzes in nationalen Verfassungen. Im Ergebnis ergibt sich, dass der demokratische Eigentumskompromiss und der Schutz von Rechtspositionen nach dem Investitionsschutzrecht unterschiedlich ausgestaltet sind. Investitionsschutzrechtlicher Eigentumsschutz ist an einem hohen Schutzstandard für Investoren orientiert, während der demokratische Eigentumskompromiss einen Ausgleich schafft zwischen Eigentumsschutz auf der einen Seite und Gemeinwohlinteressen auf der anderen Seite. Als Fallillustrationen dienen die Verfassungen von Deutschland, Südafrika und Australien und aktuelle Investitionsstreitigkeiten, die diese Länder betrafen (u. a. Philip Morris und Vattenfall). Darüber hinaus wird aufgezeigt, dass diese Divergenz zwischen den beiden Regimen auch zu einer Transformation des demokratischen Eigentumskompromisses führen kann.
Aktualisiert: 2019-05-21
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Österreich wird Verfassungsstaat

Österreich wird Verfassungsstaat von Rebhan,  Hanno
Die Monarchie wankte im Frühjahr 1848, der verhasste Kanzler Metternich war nach England geflohen: Da gewährte der kranke Kaiser Ferdinand I. seinem Volk in Österreich die erste Verfassung. Demokratisch fundiert war sie nicht - und hielt kaum ein Jahr. Zum zweiten Mal wurde der Verfassungsstaat erst nach der Niederlage der Habsburgermonarchie im Krieg gegen Preußen 1866 und dem Ausgleich mit Ungarn 1867 gebildet. Da auch andere Nationalitäten in der österreichisch-ungarischen Monarchie versuchten, ihre Rechte durchzusetzen, beeinflussten und veränderten sie das Verfassungsleben, indem sie sogar zeitweise die Tätigkeit der Volksvertretung lahmlegen konnten. Hanno Rebhan analysiert die politische Geschichte Österreichs auf dem steinigen Weg zwischen der Märzrevolution 1848 und der Gründung der Republik 1918. Er geht insbesondere auf die historischen Hintergründe für die Etablierung der Verfassungsstaaten ein, charakterisiert die Verfassungen und untersucht ihre Umsetzung in der Verfassungswirklichkeit.
Aktualisiert: 2019-03-20
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Über die (Un-)Möglichkeit der Legitimation offener Gesellschaften

Über die (Un-)Möglichkeit der Legitimation offener Gesellschaften von Mielchen,  David K. S.
Wie kann ein politisches System, das die individuelle Freiheit des Einzelnen zur Maxime erklärt, politische Legitimität sicherstellen? Welche Ansprüche erwachsen aus dieser Aufgabe an die Verfassung der politischen Gemeinschaft und welche an jedes einzelne Gemeinschaftsmitglied? David Mielchen entwickelt Antworten aufbauend auf John Rawls' "Idee des politischen Liberalismus" und Jürgen Habermas' "Faktizität und Geltung". Wie an diesen zentralen Stimmen der politischen Theorie im 20. Jahrhundert gezeigt wird, sind die Fragestellungen keineswegs neu, doch muss jede politische Gemeinschaft in ihrem spezifischen Umfeld für sich adäquate Lösungen finden.
Aktualisiert: 2019-03-20
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Verfassungsidee und Verfassungspolitik

Verfassungsidee und Verfassungspolitik von Llanque,  Marcus, Schulz,  Daniel
Leitgedankte des Buches ist es, Idee und Begriff der Verfassung im Kontext von Politik und Gesellschaft zu thematisieren und zu problematisieren. In intensiven Abhandlungen zu Brennpunkten der verfassungspolitischen Diskussion und in kürzeren Beträgen zu wichtigen Einzelfragen und deren Forschungsstand werden sowohl philosophische als auch historische und sozialwissenschaftliche Perspektiven auf die Idee der Verfassung als politisches Selbstorganisationsprinzip geworfen. Der Band gliedert sich in zwei Teile: in „Theorien und Ideengeschichte der Verfassung“ sowie in „Felder der Verfassungspolitik“. Behandelt werden dabei folgende Themen: die Verfassungstheorie von Sieyes, Anacharsis Cloots, Condorcet, Otto von Gierke, Hannah Arendt und Niklas Luhmann; Verfassungstheorien im Kontext von Kulturwissenschaft, normativer Begründungstheorie, Transnationalem Konstitutionalismus und Föderalismus; Probleme der visuellen Inszenierung konstitutioneller Rechtsordnungen, das Verhältnis der Verfassung zur politischen Loyalität, zur Opposition sowie Verfassungsdiskussionen in den USA und in Polen.
Aktualisiert: 2019-03-14
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Verfassungsidee und Verfassungspolitik

Verfassungsidee und Verfassungspolitik von Llanque,  Marcus, Schulz,  Daniel
Leitgedankte des Buches ist es, Idee und Begriff der Verfassung im Kontext von Politik und Gesellschaft zu thematisieren und zu problematisieren. In intensiven Abhandlungen zu Brennpunkten der verfassungspolitischen Diskussion und in kürzeren Beträgen zu wichtigen Einzelfragen und deren Forschungsstand werden sowohl philosophische als auch historische und sozialwissenschaftliche Perspektiven auf die Idee der Verfassung als politisches Selbstorganisationsprinzip geworfen. Der Band gliedert sich in zwei Teile: in „Theorien und Ideengeschichte der Verfassung“ sowie in „Felder der Verfassungspolitik“. Behandelt werden dabei folgende Themen: die Verfassungstheorie von Sieyes, Anacharsis Cloots, Condorcet, Otto von Gierke, Hannah Arendt und Niklas Luhmann; Verfassungstheorien im Kontext von Kulturwissenschaft, normativer Begründungstheorie, Transnationalem Konstitutionalismus und Föderalismus; Probleme der visuellen Inszenierung konstitutioneller Rechtsordnungen, das Verhältnis der Verfassung zur politischen Loyalität, zur Opposition sowie Verfassungsdiskussionen in den USA und in Polen.
Aktualisiert: 2019-03-14
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Leitbildorientierte Verfassungsauslegung

Leitbildorientierte Verfassungsauslegung von Helleberg,  Max
Den Ausgangspunkt dieser Untersuchung bildet der Befund, dass bei der Handhabung grundrechtlicher Fragestellungen sowohl in der Wissenschaft als auch in der Rechtsprechung immer wieder in starkem Umfang auf bestimmte staats-, verfassungs- und demokratietheoretische „Leitbilder“ verwiesen wird, für die im selben Atemzug mehr oder weniger offen konstatiert wird, dass sie nicht oder allenfalls schemenhaft Anklang im Verfassungstext finden. Die Arbeit interessiert sich für die Funktionalisierung dieser Leitbilder durch den Interpreten sowie das Potenzial und die Risiken, die mit ihrem Gebrauch verbunden sind. Sind Leitbilder – so lautete eine der zentralen Fragestellungen der Untersuchung – ein Segen, weil sie zu einer Erhellung und Rationalisierung auslegungsleitender Vorverständnisse beitragen, oder doch eher Fluch, weil sie einer Auflösung der Normativität der Verfassung Vorschub leisten? Dabei geht es letztlich um die alte, aber nunmehr in neuem Licht erscheinende Frage nach dem Eigenanteil des Interpreten bei der Suche nach dem verfassungsrechtlich Gebotenen – einem Grundproblem der Erkenntnis- und Rechtstheorie, aber auch der verfassungsgerichtlichen Praxis.
Aktualisiert: 2019-03-25
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Otto Kirchheimer – Gesammelte Schriften

Otto Kirchheimer – Gesammelte Schriften von Buchstein,  Hubertus, Hochstein,  Henning
Der zweite Band der sechsbändigen Kirchheimer-Edition mit dem Titel Faschismus, Demokratie und Kapitalismus enthält 23 Schriften von Otto Kirchheimer (1905–1965), die zwischen 1933 und 1943 im Exil in Paris und New York entstanden sind. Kirchheimer wirkte in dieser Zeit am Institut für Sozialforschung in einer Phase der besonders "engen und produktiven" (Jürgen Habermas) interdisziplinären Zusammenarbeit der ebenfalls ins Exil gezwungenen Gruppe um Max Horkheimer. Das Werk handelt einerseits von den rechtlichen, sozialen, ökonomischen und politischen Zuständen im nationalsozialistischen Deutschland: Hier finden sich mittlerweile als klassisch angesehene Analysen Kirchheimers zum NS-Regime wie auch bislang unveröffentlichte Arbeiten zum Antisemitismus und zur Wirtschaftsordnung. Zum anderen versammelt der Band Kirchheimers Arbeiten zu damals aktuellen Problemen des parlamentarischen Regierens in Frankreich und den USA. Eine umfangreiche Einleitung schildert die Lebensstationen Kirchheimers nach seiner Flucht aus Deutschland und erläutert den Kontext der aufgenommenen Beiträge.
Aktualisiert: 2019-05-21
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Otto Kirchheimer – Gesammelte Schriften

Otto Kirchheimer – Gesammelte Schriften von Buchstein,  Hubertus
Der erste Band der sechsbändigen Kirchheimer-Edition mit dem Titel Recht und Politik in der Weimarer Republik versammelt alle wichtigen Arbeiten von Otto Kirchheimer (1905–1965) aus der Weimarer Republik sowie seine rückblickenden Beiträge auf diese Zeit. Der Band enthält die Neuausgabe von mittlerweile klassischen Arbeiten wie Weimar – und was dann? oder Legalität und Legitimität in einer erstmals verlässlichen Textfassung sowie weitere Analysen Kirchheimers zum Rechtssystem und zum Zusammenbruch der Weimarer Republik. Zum ersten Mal werden auch zahlreiche bislang nicht bekannte Zeitungsartikel Kirchheimers zur zeitgenössischen Rechtspolitik und zum politischen Tagesgeschehen neu publiziert. Der hochwertig ausgestattete Band wird mit einer ausführlichen biografischen Einleitung des Herausgebers eröffnet und ist arrondiert mit einem umfassenden Personen- und Sachregister. Das Buch richtet sich an Interessierte aus den Fächern Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Zeitgeschichte, Kriminologie und Soziologie. "(ein) sehr schöne(r) Band, der die Editionslage zur Kritischen Theorie ganz deutlich bereichert!" Prof. Dr. Martin Saar, Institut für Philosophie, Goethe-Universität Frankfurt, im Februar 2018. "ein echter Impuls für die Rechtssoziologie" Prof. Dr. Axel Paul, Seminar für Soziologie, Universität Basel, März 2018.
Aktualisiert: 2019-05-21
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