Die Illusionen der rumänischen Literatur

Die Illusionen der rumänischen Literatur von Große,  Gundel, Kahl,  Thede, Negrici,  Eugen, Richter,  Julia, Schippel,  Larisa
Eugen Negrici (geb. 1941) ist ein bekannter rumänischer Literaturhistoriker. Nachdem er sich nach dem politischen Umbruch mit der rumänischen Literatur des Kommunismus auseinandergesetzt hat, publizierte er im Jahr 2008 das vorliegende Buch, das im selben Jahr zum „Buch des Jahres“ gekürt wurde und mehrere wichtige Preise erhielt. Es wurde als „schonungslose“ Auseinandersetzung mit der rumänischen Literatur wahrgenommen und gilt bis heute als einzigartig. Negrici untersucht hier die rumänische Literatur in ihrer komplexen Entfaltung: Sowohl das gesellschaftliche Verständnis von Literatur und ihren Repräsentanten als auch die Literaturgeschichtsschreibung im 20. Jahrhundert werden kritisch in den Blick genommen. Negricis Anspruch ist, die Ursachen für bestimmte Festschreibungen von Wissensbeständen, die er als „Illusionen“ bezeichnet, zu erhellen. Im Ergebnis dekonstruiert Negrici das bestehende rumänische Selbstverständnis der Literatur.
Aktualisiert: 2019-06-06
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Kinder einer neuen Zeit

Kinder einer neuen Zeit von Mosser,  Birgit
Neue Zeiten, neue Gefahren Wien, 1927. Wütende Demonstranten setzen den Justizpalast in Brand, die Polizei erschießt Dutzende Menschen. In diesem Inferno treffen zwei zehnjährige Buben aufeinander: der Arbeitersohn Viktor Obernosterer und das Heimkind Ernst Belohlavek. Im gleichen Jahr soll Max, Spross der angesehenen Beamtenfamilie Webern, am traditionsreichen Wiener Schottengymnasium aufgenommen werden. Im fernen Südtirol besucht sein Cousin Siegfried, Sohn des ehemaligen Kaiserjägers Julius Holzer, eine Volksschule, in der seine Muttersprache verboten ist. Vier Familien, die das Schicksal immer wieder zusammenführt. Eine neue Generation, die für die Fehler ihrer Eltern büßen muss: Ihrer aller Leben ist untrennbar mit dem Schicksal Österreichs verbunden, das immer tiefer in eine Spirale aus Hass und Gewalt gerät und unaufhaltsam auf einen blutigen Bürgerkrieg zutreibt … »Kinder einer neuen Zeit« ist der mit Spannung erwartete zweite Band der großen österreichischen Familiensaga.
Aktualisiert: 2019-06-04
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Neue Zeit 1919

Neue Zeit 1919 von Jelinek,  Gerhard
Der Erste Weltkrieg ist zu Ende, die Donaumonarchie existiert nicht mehr. 1919 bildet den turbulenten Auftakt des jungen Staates Österreich: Er beginnt mit Hunger, der Spanischen Grippe, dem Elend der Kriegsversehrten, einer Kohlenkrise und Angst vor einer Revolution. Sechs Millionen »Deutsche« der untergegangenen Habsburgermonarchie müssen auf jede Gewissheit hinsichtlich Landesgrenzen, Identität und Zukunft verzichten. Der ehemalige Kaiser Karl verlässt in einem Sonderzug das Land Richtung Schweiz und begegnet am Bahnsteig von Feldkirch Stefan Zweig. Frauen erhalten politische Gleichberechtigung und werden doch von Entscheidungen ferngehalten. Die vagen Hoffnungen auf Frieden zerbersten im Entsetzen über die Bedingungen des Vertrages von St. Germain, in dem der Name »Österreich« den Österreichern aufgezwungen werden muss. Und doch wird der Spatenstich zum ersten Wiener Gemeindebau gesetzt, der 8-Stunden-Arbeitstag wird eingeführt, die Todesstrafe wird abgeschafft. Es ist der Beginn einer neuen Zeit … Bestsellerautor Gerhard Jelinek erzählt anhand von Zeitungsberichten, Tagebucheintragungen und Briefen packend und authentisch vom entscheidenden ersten Jahr der Republik Österreich.
Aktualisiert: 2019-05-29
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Bilder in der Presse

Bilder in der Presse von Lorenz,  Detlef
Berlin war in der nur vierzehn Jahre währenden, politisch unruhigen, jedoch in jeder Hinsicht kreativen Zeit der Weimarer Republik eines der großen Pressezentren der Welt. Das Publikum war damals geradezu »hungrig« nach Informationen und Bildern. Die Zahl der Tageszeitungen, Zeitschriften und Magazine ist heute kaum zu verifizieren. In dieser Zeit, in der die Photographie zunächst nur in Illustrierten Fuß fasste, spielten Zeichnung und Graphik in ihrer Vielgestaltigkeit in der Presse noch eine dominierende Rolle. So zog die Stadt Illustratoren aus mehr als vierzig Ländern gleichsam magnetisch an. Teils kamen sie auch als Flüchtlinge vor den Unruhen und Umbrüchen infolge des Ersten Weltkriegs. Bildagenturen sorgten darüber hinaus für Illustrationsmaterial aus aller Welt. Detlef Lorenz’ Buch dokumentiert das Werk von etwa 6000 Namen – darunter berühmte und gänzlich unbekannte, Spezialisten und Dilettanten unterschiedlichsten Niveaus mit all ihren Motivfeldern und Stilen – sowie rund 800 Signaturen. Der Autor hat dazu rund 170 Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen ausgewertet – von den großen Tageszeitungen und Illustrierten bis hin zu kurzlebigen, jedoch kulturhistorisch wichtigen Nischenpublikationen. In den Kurzbiographien wird deutlich, dass die Weimarer Republik für die meisten Illustratoren ein Abschnitt in der Mitte ihres Lebens war: Sie wurden in der Kaiserzeit sozialisiert, viele erlebten beide Weltkriege, manche erlitten Tod, Verfolgung und Exil durch die Nationalsozialisten (oder schlossen sich ihnen an); verschiedene fanden später ein Auskommen im geteilten Deutschland. Es handelt sich also auch um politische Lebenswege. Nicht zuletzt macht der Band deutlich, dass die Weimarer Republik einen weit größeren kulturhistorischen Rahmen bot, als Schlagworte wie »Bubikopf« und »Nacht­leben«, »Tanz auf dem Vulkan«, »Babylon Berlin« oder »politisches Chaos« vermitteln.
Aktualisiert: 2019-05-20
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Rikolas letzter Auftritt

Rikolas letzter Auftritt von Schuchter,  Bernd
Wien, 1920: Die Monarchie ist Geschichte, die Erste Republik steht auf unsicheren Beinen, da beschließt der Bankier und dilettierende Schriftsteller Richard Kola, ein Verlagshaus zu gründen - nicht irgendeins, sondern das größte Österreichs. In wenigen Jahren erscheinen hunderte Bücher; renommierte Autoren wie Thomas Mann und Gustav Meyrink lassen sich locken von Kolas Geld, gleichzeitig verachten sie ihn für seine Inflationsgeschäfte und für seine Großspurigkeit. Nach wenigen Jahren ist das Wahnsinnsprojekt auch schon wieder vorbei - Millionenverluste und Gerüchte bleiben, die Literatur eher weniger. Die turbulente Entwicklung des Rikola Verlags nimmt Bernd Schuchter zum Anlass, die Geschichte weiterzuspinnen: Richard Kola wollte Aufmerksamkeit und Erfolg - und was hätte sich da eher angeboten als die Veröffentlichung von Adolf Hitlers zweitem Buch? Thomas Manns Felix Krull steht Pate bei dieser Erzählung von Aufstieg und Fall eines Hasardeurs, es ist Rikolas letzter Auftritt. Es ist ein geschickt erzählter Roman um die enthusiastische Liebe zur Literatur, um Skrupellosigkeit und den - immer aktuellen - Gewinn auf Kosten anderer.
Aktualisiert: 2019-05-08
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Talmi

Talmi von Polt-Heinzl,  Evelyne, Tauschinski,  Oskar Jan
Aus dem Leben eines charmanten Taugenichts in der Zwischenkriegszeit, erzählt von einer Frau, die ihn längst durchschaut hat und ihn dennoch liebt. Der Chauffeur Ernst Ronasek will hoch hinaus und erschwindelt sich in den rasanten 1920ern als »Freiherr von Ronay« Herz und Geld so mancher reichen Dame. Sehr zum Verdruss der Künstlerin Susanne Sedlak, die neben den Sorgen über den aufkommenden Nationalsozialismus auch um das Seelenheil ihrer heimlichen Liebe bangt. Als die Nazis die Macht ergreifen und ihre Künstlerkollegin Aglaia deportiert wird, muss Susanne feststellen, dass Ernst die Seiten gewechselt hat ... »Talmi« ist ein tiefgründiger und dennoch gewitzter Roman über Täuschung und Opportunismus, über Kunst und Widerstand – und über aufopferungsvolle Liebe.
Aktualisiert: 2019-05-09
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