Am Bahndamm

Am Bahndamm von Chiquet,  Pierre
Paul, ein Mann mittleren Alters, wird von Unbekannten niedergeschlagen. Er erwacht im Spital. Vorerst unfähig, zu sprechen und zu laufen, tastet er sich mithilfe der Erinnerung an die Person heran, die er einmal gewesen ist. Vierzig Jahre ist es her, als eines Tages in Pauls Schulklasse ein elfjähriger Junge auftaucht. Josef Winkler, gleichaltrig und doch anders. Ein fremdartiges, stilles Kind, wie von einer anderen Luft umgeben. Selbst die Lehrer lassen ihn in Ruhe. Abwechselnd fühlt sich Paul von Josef angezogen und abgestoßen. Am Bahndamm geraten sie aneinander. Und obwohl Paul viel kleiner ist, gewinnt er den Kampf. Dieser Sieg sollte sein Leben prägen. Aus dem Krankenhaus entlassen, macht er sich auf die Suche nach Josef Winkler. Er findet aber nur die drei Mitglieder jener WG, in der er als Zwanzigjähriger eine kurze Zeit gelebt hatte. Pauls Überzeugung bekommt Risse: »So hätte es sein können. Aber so war es nicht.« In traumähnlichen Bildern erzählt Pierre Chiquet die Zeit der Jugendunruhen, der Hausbesetzungen und der legendenumrankten Gartenstadt auf einer Brache am Rhein. Eine Insel jugendlicher Träume und eines Tastens nach Identität. Ein geheimnisvoller, überraschender Roman.
Aktualisiert: 2018-11-01
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Ein Irokese am Genfersee

Ein Irokese am Genfersee von Wottreng,  Willi
Die Abenteuer von Winnetou dem Indianer hatten Ursula Haldimanns Kindheit geprägt. Als sie Jahre später bei einem Antiquar ein Foto entdeckt, ist die alte Magie wieder da: Das Bild, aufgenommen in der Schweiz, zeigt einen Häuptling in prachtvoller Montur und Federschmuck. Er ist keinem Roman von Karl May entsprungen, es hat ihn wirklich gegeben, den Irokesen Deskaheh aus dem Land am Grand River. Im September 1923 reist er nach Europa. Denn Kanada, der Staat der Weißen, ist dabei, das Land der Irokesen zu besetzen. Der Häuptling will sich mit einem »Appell der Rothäute« an den Völkerbund in Genf wenden und in der freiheitsliebenden Schweiz für die Sache der Indianer werben. Zumindest Letzteres gelingt, die Schweizer liegen dem charismatischen Mann zu Füßen. Der Zutritt zum Völkerbund aber wird ihm verwehrt. Doch Deskaheh lässt sich nicht beirren – dann wird er krank. Sehr krank. 1925 stirbt er. Kriminalroman und Politthriller, Reportage und literarische Parabel: Willi Wottreng zieht alle Register.
Aktualisiert: 2018-11-01
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Nelly Diener.

Nelly Diener. von Marder,  Pascale
In den 1930er-Jahre hat die Schweiz in Sachen Aviatik die Nase vorn auf dem europäischen Kontinent. Ein charismatisches Duo gründet die Swissair: Balz Zimmermann, der in allen administrativen Belangen gewiefte Geschäftsmann, und Walter Mittelholzer, ein draufgängerischer, international gefeierter Flugpionier und Fotograf. Für die ersten Swissair-Linienflüge von Zürich nach Berlin stellen die beiden Direktoren, nach amerikanischem Vorbild, eine kesse junge Frau als »fliegende Saaltochter« ein: Nelly Diener. Mehrsprachig, mit Witz und Charme, betreut sie die Passagiere während des rasanten, 3 Stunden 40 Minuten dauernden Fluges. Außerdem vertreibt sie ihren wohlhabenden Gästen die Zeit, und nicht selten die Angst, mit Vorlesen, Gesang und ein paar Gläschen Cognac. Zarah Leander, Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler, Schuhfabrikant Bally oder Strumpfwarenhändler Fogal – sie alle signieren begeistert Nellys Bordbuch. Doch dann passiert etwas Furchtbares: Die Curtis Condor mit 12 Menschen an Bord stürzt ab.
Aktualisiert: 2019-01-22
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Alberts Verlust

Alberts Verlust von Zürcher,  Urs
Als Albert auf der Intensivstation erwacht, weiß er nicht, was er vor dem Unfall war und tat. Er erlebt seine persönliche Stunde null. Was für ihn die Möglichkeit ist, ein weißes Blatt neu zu beschreiben, sieht sein Umfeld als veritable Chance: Alberts Frau möchte ein paar Korrekturen an Alberts Leben vornehmen. Sein Psychologe erkennt das wissenschaftliche Potenzial des Falles und spekuliert auf einen persönlichen Erfolg. Doch Albert entzieht sich diesem Ringen um sein früheres Leben. Bis er eine Entdeckung macht und etwas Unerhörtes tut. Damit setzt er ein groteskes Spiel um die Rückgewinnung seines Gedächtnisses in Gang. Und wird um eine schmerzhafte Erinnerung reicher. Urs Zürcher erzählt vom Leben eines Mannes, dem seine Biografie abhandengekommen ist. Wird er dadurch freier? Oder vielmehr unfähig, ein sinnvolles Leben zu leben? Gibt es überhaupt eine biografische Wahrheit? In seinem sorgfältig komponierten Roman geht der Autor diesen Fragen nach. Ein ebenso trauriges wie verspieltes Kammerstück, dessen Sog man sich unmöglich entziehen kann.
Aktualisiert: 2018-11-01
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