Der Horizont ist nicht das Ende der Welt

Der Horizont ist nicht das Ende der Welt von Schönbacher-Frischenschlager,  Monika
Eine Elefantenfamilie lebt im afrikanischen Urwald, der an eine Graslandschaft grenzt. Die Elefantenmama, die Elefantentanten und der Elefantenpapa kümmern sich um das Elefantenkind Akim. Sie alle fühlen sich wohl in ihrer Heimat. Akim ist wissbegierig, wie es Kinder eben sind. Er langweilt sich ein bisschen und will wissen, ob es irgendwo etwas zu entdecken gäbe, was ihm noch fremd ist. Fremdes kann spannend sein, wenn man sich ohne Angst und Vorurteile darauf einlässt. Akim schließt Freundschaft mit zwei Menschenkindern, die ein Smartphone besitzen, das Akim ausprobieren darf. Eine Verbindung mit einer Elefantenfamilie, die am anderen Ende der Welt lebt, wird hergestellt. Das ist der Beginn einer zunächst schwierigen Freundschaft – denn mit den Ohren der „fremden” Elefanten stimmt etwas nicht ... Das Buch zum Nachdenken darüber, dass jede/jeder etwas Besonderes ist und man andere so akzeptieren soll, wie sie sind.
Aktualisiert: 2019-05-16
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Das schachspielende Chamäleon

Das schachspielende Chamäleon von Messner,  Bettina
Siebenschleiertänze für die Leser, Weltenbäume, die sich rächen, eine Wanderdüne auf der Flucht, eine dreizehnte Fee mit zitternden Händen, ein begehrendes Wohlstandsbäuchlein, ein Faustschlag in Albanien, ein Chamäleon im Kaffeehaus, Königinnen allein im Wald, ganz normale Tage, Suizide unterm Kirschbaum, ein perfektes Paar, Störungen im täglichen Verkehr, dazwischen Lametta, Apokalypse schaukeln, und dann alles wieder von hinten nach vorne, und viel Meer. Das alles ist in den fünfzehn Geschichten von Bettina Messner zu finden, die chamäleongleich zwischen den alltäglichen Zuständen changieren: unscheinbar einfach und gleichzeitig auffällig variantenreich werden die Leser/innen durch gut getarnte und doch unübersehbare Beweg- und Abgründe spazieren geführt.
Aktualisiert: 2019-05-16
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Rückfall

Rückfall von Wolfmayr,  Andrea
Noch ist es ländlich in der Provinz, doch man spürt den unbändigen Drang, sich städtisch zu geben und sich persönlich wie auch wirtschaftlich zu entwickeln. Die Familien, deren Schicksale sich untereinander ver- und wieder entflechten, sind einander verbunden, sie kennen einander von klein auf – und es kommen immer wieder neue Leute hinzu, von außen. Sie alle haben ihre Beziehungen, Ehen, Affären, sie finden sich, manche trennen sich wieder, einige sterben weg, an Alter, Unfällen, Krankheiten. Und sie alle haben ehrgeizigen Nachwuchs, der es weit bringt. Es geht um Gefühle, um Liebe und Hass. Um Wut und Verzweiflung, um Lebensfreude und Sinnverlust. Es geht um die Frauen, die es mit einem alten, gewachsenen patriarchalischen Rollenbild zu tun haben, und es geht um die Männer, die sich schwer tun mit der Veränderung der Rollenbilder, gegen die sie rebellieren oder in die sie sich einfügen oder anpassen. Ein Wimmelbild, ein Sittenbild ist dieser Roman, und er zeigt das Leben, wie es eben spielt. Jede Menge Wünsche, Erwartungen, Hoffnungen, Sehnsüchte, Enttäuschungen. Menschen, die miteinander zu tun haben. Wir schauen ihnen dabei zu. Es könnten wir selbst sein.
Aktualisiert: 2019-05-16
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Wenn das Feuer ausgeht

Wenn das Feuer ausgeht von Hadler,  Colin
Wenn das Feuer brennt, kann man so einiges erleben. Man fühlt sich wohl, sicher und geborgen. Man kann sich im Licht der Flammen unterhalten, musizieren, lachen oder die Wärme aufnehmen und sich zur Ruhe legen. Doch wenn das Feuer ausgeht … haben die Gestalten, die in der Dunkelheit warten, den Mut, aus ihren Löchern zu kriechen. Wenn das Feuer ausgeht, gibt es keine Regeln mehr. Ein Camp im Wald. 18 Menschen auf engstem Raum, jeder mit seiner Vergangenheit und seinen Geheimnissen. Mittendrin ist Lukas, der von seiner Mutter an diesen Ort geschickt wurde. Schnell merkt er: Irgendjemand oder irgendetwas will diesem Camp – und den Menschen darin – nichts Gutes. Zwischen sarkastischen Bemerkungen und philosophischen Gesprächen stößt er auf alte Wunden, die noch lange nicht verheilt sind.
Aktualisiert: 2019-05-16
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wir gehen

wir gehen von Hubinger,  Sandra
Mit ihrem Gedichtband wir gehen gewinnt Sandra Hubinger dem Natur- und Landschaftsgedicht neue, von einem unverwechselbaren Personalstil getragene Qualitäten ab, mit denen sie dieses Genre zeitgenössisch interpretiert und fortentwickelt. Ihre detailreichen Schilderungen der Umgebung beruhen auf genauer und geduldiger, fast wissenschaftlich beharrlicher und gleichzeitig emotional durchlässiger Beobachtung. Dabei steht die vorurteilsfreie Sinneswahrnehmung gleichrangig neben dem auswählenden Zugriff und der behutsamen Interpretation des Wahrgenommenen; weder bleibt die Natur eine distanzierte Fremde, noch verflacht sie zur Folie menschlicher Befindlichkeiten. So wird das Naturgedicht zur hoch aktuellen Herausforderung in Hinblick auf immer neu zu überprüfende Verhältnisse: zwischen Sprache und Wirklichkeit, zwischen direkter Anschauung und Reflexion, zwischen naturbedingt Vorgefundenem und kulturell Überformtem, zwischen traditionellen lyrischen Herangehensweisen und zeitgenössischer Neuinterpretation. Der thematische Bogen der Gedichte wird im Verlauf des Buches zunehmend weiter gespannt, neben Natur und Landschaft werden auch Kindheit und Erinnern, Wachsen und Vergehen thematisiert – und ein vielgestaltiges Wir, das in diesen Gedichten wie mit einer einzigen Stimme zu sprechen scheint. Eine Leseempfehlung für alle, die avancierte und vielschichtige Lyrik schätzen! (Helwig Brunner)
Aktualisiert: 2019-05-16
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NYC step by step

NYC step by step von Stangl,  Gerhild
Gerhild Stangl ist eine Städtewanderin, die neue Orte am liebsten gehend entdeckt und erforscht. Die Metropole New York eignet sich dafür wohl wie keine andere Großstadt. New York, das unzähligen Fotograf/innen unendlich viele Motive geboten hat, und Gerhild Stangl, die Fotografin, die auf ihren Reisen immer von ihrer Kamera begleitet wird – das hätte eine weitere Liebesgeschichte und eine weitere fotografische Hommage an diese Stadt werden können. Dass das vorliegende Buch mit all seinen intensiven Momentaufnahmen gerade dies nicht ist, liegt am (sozial)kritischen Blick Gerhild Stangls, die sowohl als Persönlichkeit wie auch als Fotografin stets hinter die Kulissen und Klischees blicken will. Eindringlich und einfühlsam beobachtet sie das Stadtleben, an bekannten Schauplätzen wie dem Central Park, dem 9/11 Memorial oder auf Coney Island, aber auch an touristisch noch weitgehend unentdeckten Plätzen in Midtown und Brooklyn. Und so sind es auch an den im kollektiven Gedächtnis schon verankerten Plätzen die unprätentiösen, kleinen Ereignisse, die sie sucht und auch immer wieder findet: die älteren, asiatischen Damen im Park mit ihren weißen Hüten; der Obdachlose im Schatten, vor ihm ein Badender im Meer; das kleine Nagetier in der Betonecke und die winzig wirkende Figur auf den Treppen des „Posttempels”. Konsequent unaufdringlich präsentieren sich die finalen Fotoarbeiten: in zurückhaltenden Farben, mit matten Oberflächen, natürlichen Kontrasten, ohne artifizielle Effekte und in unterschiedlichsten Formaten, die keine Hierarchien kennen. Denn jedes dieser Bilder ist auch in dem Sinne ein Unikat, dass es seine ganz eigene Geschichte (in der Stadt New York) in seiner ganz eigenen Bildsprache erzählt.
Aktualisiert: 2019-05-16
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Die Dauer der Scham

Die Dauer der Scham von Hladicz,  Mario
Nach seinem gelungenen Lyrikband Gedichte zwischen Uhr und Bett (keiper lyrik 15) lässt Mario Hladicz nun mit einem Erzählband aufhorchen, der zeigt, wie wert ihm sein eigenes Schreiben ist. Präzise setzt er seine Worte, akkurat bettet er sein Schreiben in die Erzählform ein und stellt unter Beweis, wie pointiert, aussagekräftig und weitreichend Kurztexte sein können. Er nimmt sich verschiedenster Themen und Stimmungen an – das Spektrum reicht von poetisch-schaurig über Trauer und Beklemmung bis hin zu einem sympathischen Einfangen von Eitelkeit und Selbstkritik. („Sofort war mir klar, dass ich als lächerlich Gewordener die Suche nach den richtigen Worten abzubrechen hatte.” – Zitat)
Aktualisiert: 2019-05-24
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Mutter brennt

Mutter brennt von Reyer,  Sophie
Luise ist Mutter zweier Kinder, aber es ist ungewiss, ob Ina und Clemens ihre Kinder sind oder ob sie sich diese Kinder nur einbildet. Ihr Exmann erinnert sie immer wieder daran, dass Luise keine Kinder hat. Doch ihr Alltag nach der Trennung ist erfüllt und gehalten von der Sorge um diese Kinder. Als ihr alles zu viel wird, gönnt sie sich mit einer Freundin einen Trip nach Cannes. Dort lernt sie Mark kennen, der weiß, dass Luise das Kind eines Franzosen ist … Eva, die Großmutter, ist die beherrschende Frau – bereits tot, mischt sie sich als Bedrohung in das Leben der Protagonisten, vor allem von Clemens („Clemens ist ratlos. Immer hat er eine Tote im Rücken, die ihm ihre Geschichte erzählen möchte.” – Zitat). Ihr Leben wird in Rückblenden aufgerollt, bis zu dem Punkt, an dem sie von einem Franzosen schwanger wird … Eine kluge, sorgfältig komponierte philosophische Zusammenschau von in- und übereinandergelegten Szenarien und Geschichten: die Geschichte von Luise, zwischen Alltagsbewältigung mit zwei Kindern und ihrer neuen Liebe Mark; die Entwicklung von Clemens, mit der Geschichte der Großmutter; und die Geschichte von Ina – eine Pubertätsgeschichte in allen Ausfaltungen.
Aktualisiert: 2019-05-16
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Melichar oder Von der Kunst, keinen Roman zu schreiben

Melichar oder Von der Kunst, keinen Roman zu schreiben von Hahn,  Friedrich
Da war dieser Holzkoffer. Voll mit Zetteln, Blöcken, voll mit Notizen, handschriftlichen Texten. Konrad Schramm hatte sie längst vergessen. Erst als er nach über 30 Jahren wieder mit seiner Ex zusammenkommt, stößt er in der Abstellkammer auf diesen Holzkoffer. Konrad Schramm verlebte seine ersten Jahre im Haus Wassergasse 10 im dritten Wiener Gemeindebezirk. Der Hof war sein Spielplatz, sein Kinderzimmer, seine Welt. Eines Tages wird er mit dem komischen Kauz, der dort haust und den alle Melichar nennen, bekannt. Langsam nähern sich Melichar und Konrad an. Und fast hätte man das, was mit den Jahren daraus entstand, Freundschaft nennen können. Als Konrad mit 19 aus der elterlichen Wohnung auszieht, überreicht Melichar ihm den Holzkoffer. Als Abschiedsgeschenk. Als Vermächtnis. Der Holzkoffer interessierte Konrad Schramm damals nicht wirklich. Er hatte andere Prioritäten. Das Mädchen Margot, die Liebe, die eigene Wohnung, seine Ausbildung zum Polizisten. Die Liebe, die Ehe mit Margot, hielt nur zehn Jahre. Nun – Konrad Schramm ist inzwischen 65 – laufen sie sich erneut über den Weg. Ziehen wieder zusammen. Und so stößt Konrad Schramm wieder auf den Holzkoffer. Und er taucht ein in seine Kindheit, erinnert seine Begegnung mit Melichar, diesem Schriftsteller ohne Werk.
Aktualisiert: 2019-05-16
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Die kleinste Berührung

Die kleinste Berührung von Kino,  Kitty
Die Welt ist durch ein unerklärliches Phänomen aus den Fugen geraten. In diesen Chaos-Zeiten begegnen einander Ines und Albert, zwei Menschen, die nicht gegensätzlicher sein könnten. Dennoch herrscht sofort eine außergewöhnlich starke Anziehungskraft zwischen den beiden. Nach anfänglichen Gefühlsverwirrungen wird ihnen klar, was dies bedeutet. Werden nicht nur Ines und Albert, sondern die gesamte Menschheit an dem Phänomen zugrunde gehen, oder führt eine unerwartete Wende die Welt in eine gänzlich andere Zukunft?
Aktualisiert: 2019-05-16
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