Der Kleist-Mythos

Der Kleist-Mythos von Kanzog,  Klaus
In der hier vorgelegten Publikation werden zwei einander ergänzende Publikationen aus den Jahren 1988 und 2018 zusammengeführt, um die gemeinsame Thematik des Dichtermythos vor Augen zu führen. Erweitert wird diese Gesamtdarstellung durch die Einbeziehung des Aufsatzes "Musikalität und Materialität. Reflexe der Werke Kleists in den Werken von Komponisten". Im Anschluss an die dargelegten Grundsätze zum Phänomen des Medienwechsels soll hier neben der Kleist-Rezeption durch das Theater und den Film auch die Musikrezeption zur Geltung kommen.
Aktualisiert: 2018-11-04
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Das Käthchen von Heilbronn oder die Feuerprobe

Das Käthchen von Heilbronn oder die Feuerprobe von Emig,  Günther
Heinrich von Kleists »Großes historisches Ritterschauspiel« »Das Käthchen von Heilbronn oder die Feuerprobe«, 1807/08 in Dresden entstanden, 1808 auszugsweise in zwei Heften des von Kleist und Adam Müller herausgegebenen »Journal für die Kunst« »Phöbus« vorabgedruckt, am 17. März 1810 im Theater an der Wien uraufgeführt und im gleichen Jahr noch in Berlin als Buchausgabe erschienen, hat es zu Kleists Lebzeiten gerade einmal auf 15 Aufführungen gebracht: 1810 zehn in Wien, eine in Graz und im Todesjahr 1811 zwei weitere in Wien und zwei am Sodenschen Theater in Bamberg. Wenn auch die Wiener Aufführungen zumindest als Besuchererfolg gelten dürfen – denn derart häufige Wiederholungen waren zu jener Zeit nicht an der Tagesordnung –, so hat das Stück seinen eigentlichen Triumphzug auf den deutschen Bühnen doch erst durch die Bearbeitung Franz Ignaz von Holbeins (1779-1855) erfahren. Auf 1.200 von ihm identifizierte Aufführungen nach Holbeins Textvorlage kommt Reinhard Stolze für das 19. Jahrhundert in seiner Untersuchung. Neben der Bamberger Fassung von 1811 und der sog. Karlsruher Fassung von 1814 war es Holbeins gedruckte Bearbeitung von 1822, die lange Zeit die Bühnen dominiert hat. Holbeins Umgestaltung ist keineswegs überall auf Zustimmung gestoßen. Achim von Arnim, der Ende 1824/Anfang 1825 eine Aufführung in Berlin gesehen hatte, schrieb an Wilhelm Grimm, es sei »schrecklich verdreht von einem gewissen Henkersknecht Holbein«. Stolze hat Holbeins Veränderungen zwar beschrieben und analysiert, aber erst im zeilenweisen Vergleich von Original und Bearbeitung wird das ganze Ausmaß der Veränderung erkennbar. Die vorliegende Parallelausgabe verzeichnet auch geringfügige Abweichungen vom Kleistschen Original. Auf diese Weise mag der nicht immer sensible Umgang mit Kleists geschliffenen Blankversen deutlich werden – in Holbeins Buchausgabe erscheinen sie übrigens als fortlaufender Prosatext.
Aktualisiert: 2018-11-06
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Ach, Kleist!

Ach, Kleist! von Emig,  Günther, Herrmann,  H., Staengle,  Peter
Von 1996 bis 2018 erschienen die "Heilbronner Kleist-Blätter" für alle, die etwas (Neues) zu sagen haben. "Ach, Kleist!" setzt die Tradition mit anderen Akzenten fort. Aufgenommen wird die Tradition, die laufende Bibliographie zu veröffentlichen. Offen ist A,K! für Themen über Kleist hinaus. Zugelassen sind alle Formen, vom Gedicht bis zur wissenschaftliche Untersuchung
Aktualisiert: 2018-11-01
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Herz an Zunge

Herz an Zunge von Jürgens,  Martin
Buchstäblich um Kopf und Kragen geht es in der neuen Lyriksammlung »Herz an Zunge« von Martin Jürgens. Der schlimme Menschfeind, der sich unter dem Wort Krebs verbirgt, wird in diesen Texten auf teils drastische Weise thematisiert, es geht um Fleisch und Blut, um Zellgeriesel und um Knoten, aber das alles nicht vordergründig, sondern in die Tiefe der menschlichen Existenz, in ihre Gefährdungen und in ihre Hoffnungen greifend. Und dazu gehören als Kontrapunkt auch einige Liebesgedichte.
Aktualisiert: 2018-11-06
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Schulterblatt

Schulterblatt von Denkel,  Wolfgang
Der Hamburger Erzähler Wolfgang Denkel legt mit »Schulterblatt« seinen ersten Gedichtband vor, dessen Texte durch Konzentration auf Wesentliches und eine sprachliche Genauigkeit bestechen, der es um Passung zu tun ist, nicht um den bloßen Effekt. Unangestrengte Nachdenklichkeit ist ein Grundzug dieser Sammlung, knappe und auf den Punkt gebrachte Reflexionen über das Schöne, das Verborgene und das Unverborgene, vor allem aber auch über das Beiläufige, das gleichwohl Geschenke bereit hält, bestimmen diese Gedichte.
Aktualisiert: 2018-11-06
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Maralenas Art zu lieben

Maralenas Art zu lieben von Zelinsky,  Gertrud
Sie hatte sich ihr Leben ganz anders vorgestellt. Wo hatte sie gravierende Fehler gemacht? Sie überdachte ihre Art zu lieben. In ihrer Liebe war nie Falschheit, nie Verstellung, nie Lüge, das wußte sie. Sie liebte immer ganz. Ihr Verhängnis war ihre Naivität. Sie konnte sich nicht vorstellen, daß jemand sie nicht genauso unabdingbar liebte wie sie ihn. Sie ging immer davon aus, daß ihre Liebe in gleicher Weise erwidert wurde. Eine gefährliche Art, mit der Liebe umzugehen...
Aktualisiert: 2018-11-06
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Höhere Wesen befahlen

Höhere Wesen befahlen von Petras,  Ole
Der Kieler Autor und Literaturwissenschaftler Ole Petras, Jahrgang 80, hat in Zeitschriften und Anthologien, auch im renommierten „Jahrbuch der Lyrik“ schon etliche Gedichte veröffentlicht, aber noch nie einen eigenen Lyrikband herausgebracht. Sein Debütwerk legt jetzt die Edition Hammer + Veilchen unter dem Titel „Höhere Wesen befahlen“ vor. In diesem Band hat der Autor erstmals seine Gedichte und Lieder zusammengestellt. Bei Lesungen und anderen Auftritten begleitet Petras einige seiner Texte mit der Gitarre, tritt damit gewissermaßen in die Fußstapfen der antiken Rapsoden, die ihre Gedichte zur Lyra sangen, jenem Instrument also, von dem sich der Name der Gattung Lyrik herleitet. Der Autor ist gleichwohl kein Singer-Songwriter angelsächsischen Typs, sondern ein ernsthafter Gegenwartslyriker, der sich auch an der kontinentaleuropäischen Tradition des Liedermachens orientiert. Seine kritische Zeitgenossenschaft wird in seinen Texten sehr deutlich; stets versucht Petras mit seinen Gedichten und Liedern aktuelle gesellschaftliche Situationen pointiert zu beschreiben. Ole Petras lehrt als Dozent am Fachbereich Neuere Deutsche Literatur und Medien der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Neben der 2011 erschienenen Monographie „Wie Popmusik bedeutet. Eine synchrone Beschreibung popmusikalischer Zeichenverwendung“ hat er u.a. Aufsätze über Kleists Versuch „Über das Marionettentheater“, über Theodor Storms Frühwerk sowie die Lieder von Franz Josef Degenhardt und Wolf Biermann veröffentlicht.
Aktualisiert: 2018-11-06
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